Auto - Rund ums Auto. Fahrberichte, Gespräche und Informationen Archiv
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Mal ehrlich. Haben Sie schon mal etwas von der Sociedad Española de Automóviles de Turismo gehört? Okay, das war jetzt ein kleines bisschen boshaft. Nehmen Sie mal die Anfangsbuchstaben. Dann wird daraus Seat! Und klar, das kennen wir mittlerweile alle. Der erste Wagen, der am 13. November1953 vom Band lief, war ein Seat 1400 auf Basis des Fiat 1400. 1957 folgte der Seat 600, ebenfalls auf Fiat-Basis. Was bis heute daraus wurde - bis hin zum Ableger Cupra – ist mehr als beachtlich!
Darum geht es diesmal!
Ich weiß, grade steht die IAA – genauer gesagt – die IAA MOBILITY 2023 vor der Tür. Und nein, ich werde nicht daran teilnehmen. Seit dem Umzug der IAA von Frankfurt nach München habe ich den Eindruck gewonnen, dass sich ein Besuch dort kaum noch lohnt. Denn auch viele Autohersteller wenden sich von der IAA ab und das sind nicht die Unbedeutendsten. Fehlen werden dort diverse Marken des Stellantis-Konzerns, auch General Motors, Toyota und Luxusmarken wie Lamborghini, Ferrari und Bentley glänzen durch Abwesenheit, um nur einige zu nennen. Ob die Eintrittspreise, zu denen für die meisten auch noch gesalzene Hotelkosten hinzukommen, das wert sind, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ich habe mich stattdessen für einen Blick in die Automobilhistorie entschieden und bin bei Seat gelandet. Genauer gesagt, beim Seat 600, den die Spanier aufgrund seiner Form „Pelotilla“ – zu Deutsch „Bällchen“ – nennen. In Spanien erinnert man sich gerne an den kugeligen Volkshelden, der dort ab 1957 automobile Freiheit brachte und dem Land den Weg in die Moderne ebnete. Wenn also ein Seat 600 durch Barcelona fährt, dann bleiben viele Menschen für einen Moment am Straßenrand stehen, lächeln versonnen oder winken den Insassen fröhlich zu und freuen sich.
Der letzte Seat 600 lief übrigens vor 50 Jahren in der Zona Franca in Barcelona vom Band. Doch sein Erbe wirkt bis heute nach – und zwar nicht nur in den Herzen der Spanier. Wenn Sie den Wagen auf Fotos sehen, wird sich Ihnen sofort die Ähnlichkeit des Wagens mit dem Fiat 600 aufdrängen und ja, schon der Name Seat 600 belegt, dass das zweite Modell der Marke Seat auf dem Fiat 600 basiert.
Seine Markteinführung fiel in eine Zeit, in der viele Menschen in Spanien noch ohne Auto auskommen mussten und oft nur über ein Moped, Motorrad, Kleinstwagen oder einen Eselkarren zur Fortbewegung verfügten. Auf 1.000 Einwohner kamen gerade einmal rund drei Autos. Mit dem Seat 600 bot die Marke nun erstmals ein kompaktes und massentaugliches Auto in Spanien an. 65.000 Pesetas kostete das Modell zu Beginn, was seinerzeit immerhin 3,5 spanischen Jahresdurchschnittsgehältern entsprach. Vom den zwischen 1957 und 1973 rund 800.000 gebauten Fahrzeugen sind auch heute noch viele gut erhaltene Exemplare auf den spanischen Straßen unterwegs.
Alle Fotos: SEAT Deutschland GmbH
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Es gibt einen guten Grund, warum ich mich an die Weltpremiere des Lexus LS 400 sehr gut erinnern kann. Sie fand auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt im Jahre 1989 statt. Das war ein Jahr, nachdem ich begonnen hatte, als Motorjournalist zu arbeiten und es war meine erste IAA. Und warum auch immer, an den Lexus LS 400 erinnere ich mich sehr gut. Wann ich selbst den ersten LS gefahren habe, weiß ich allerdings nicht mehr.
Darum geht es diesmal!
Wenn die Rede von Ikonen ist, dann ist entweder ein Kultbild der orthodoxen Kirche mit der Darstellung heiliger Personen oder ihrer Geschichte gemeint, oft jedoch auch eine Sache. Von einem Kultbild oder einer heiligen Person sprechen wir jetzt nicht, obwohl dem einen oder anderen Automobilenthusiasten sein Auto durchaus heilig sein kann.
Wir sprechen vom Lexus LS 400, einer Modellikone und ihrem 35. Geburtstag: Denn vor genau 35 Jahren enthüllte Lexus auf der Detroit Motor Show den Lexus LS 400. Mit dem luxuriösen Viertürer wollte Toyota Präsident Eiji Toyoda – ja, er wird wirklich Toyoda ausgesprochen - nicht weniger als sich mit den Besten der Welt zu messen. Die Premiumlimousine legte damals den Grundstein für die Marke Lexus und avancierte schnell zum internationalen Maßstab für Antriebs- und Geräuschkomfort.
1989: Start des ersten Lexus LS
Um den etablierten europäischen Luxuslimousinen Paroli bieten zu können, sollte das erste Lexus Modell, dessen Serienproduktion kurz nach der Weltpremiere Anfang 1989 startete, mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 250 km/h schneller und zugleich sparsamer sein als die Konkurrenz. Der V8-Motor mit vier Litern Hubraum leistete 180 kW/245 PS und ermöglichte tatsächlich die geforderte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h.
Seine Deutschlandpremiere feierte der LS 400 im September 1989 auf der IAA in Frankfurt. Innerhalb von zwei Jahren nach der Markteinführung entwickelte sich Lexus in den USA zur bestverkauften Importmarke im Luxussegment.
1994: Nachfolger feiert Premiere
Im Herbst 1994 stellte Lexus die zweite Generation des LS 400 vor. Er hob sich optisch durch schärfere und markantere Konturen vom ersten LS ab. Gleichzeitig wurde die Leistung erhöht – je nach Markt auf bis zu 194 kW/264 PS. Zur Jahrtausendwende zählte der LS 400 mit über 600.000 verkauften Einheiten weltweit zu den erfolgreichsten Luxuslimousinen aller Zeiten. Seine Nachfolge trat im Jahr 2000 der LS 430 mit 207 kW/282 PS an.
2006: Bühne frei für Generation vier
2006 präsentierte Lexus den komplett neu entwickelten LS 460, ein Jahr später das Spitzenmodell LS 600h.
2017: Fünfte Generation debütiert in Detroit
Die aktuelle Generation des Markenflaggschiffs wurde im Januar 2017 präsentiert. Es dürfte nicht die letzte sein!
Alle Fotos: Toyota Deutschland GmbH
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Als sich im Mai 1950 ein Unternehmen in Spanien anschickte, Automobile zu bauen, haben die anderen europäischen Autohersteller vermutlich nur gelächelt. Es war der Startschuss für Seat! 75 Jahre und 20,5 Millionen Fahrzeuge lächeln sie vermutlich nicht mehr!
Darum geht es diesmal!
Hin und wieder schauen wir ja mal zurück in die Automobilgeschichte und das wollen wir heute auch mal wieder tun! Denn die SEAT S.A. feiert ihr 75-jähriges Bestehen. Ich war übrigens ganz stolz, schon früh zu wissen, was das Akronym Seat bedeutet. Es steht für: Sociedad Española de Automóviles de Turismo, S.A. zu Deutsch „Spanische Gesellschaft für Tourenwagen“. Am 9. Mai 1950 fiel der Startschuss für Seat: Damals begab sich das Unternehmen auf die spannende Reise, Spanien auf Räder zu stellen. Nun feiert es sein 75-jähriges Bestehen, und das inmitten der größten Transformation in seiner Geschichte, der Umstellung des Landes auf Elektromobilität.
75 legendäre Fahrzeuge auf dem Plaza Univers
Anlässlich ihres 75-jährigen Jubiläums wird am 9. Mai auf dem Plaza Univers in Barcelona eine historische Ausstellung eröffnet, in der das Vermächtnis des Unternehmens anhand von 75 legendären Fahrzeugen präsentiert wird. Die Gäste können dabei Modelle bestaunen, die unterschiedliche Kapitel der Unternehmensgeschichte geprägt haben: vom ersten 1953 produzierten Fahrzeug, dem Seat 1400, über legendäre Modelle wie den Seat 600, den Ibiza und den Leon bis zum vollelektrischen CUPRA Raval, der im kommenden Jahr in Martorell in Produktion gehen soll. Darüber hinaus sind viele weitere der insgesamt 77 Modelle ausgestellt, die das Unternehmen seit seiner Gründung im Jahr 1950 hergestellt hat.
Geschichte auf Rädern
Die ersten Räder erhielt der Seat 1400. Im Jahr 1953 wurden in der Fabrik in der Zona Franca in Barcelona täglich fünf Fahrzeuge dieses Modells hergestellt. Nach 40 Jahren, in denen dort Kultmodelle wie der Seat 600 und der Seat 127 produziert wurden, beschloss das Unternehmen, ein größeres, moderneres Werk in Martorell zu bauen, das 1993 mit der Einführung der zweiten Generation des Ibiza und des Cordoba eröffnet wurde. Dort wurden täglich 1.500 Fahrzeuge produziert.
Heute verlässt alle 40 Sekunden ein Auto das 2.800.000 Quadratmeter große Werk – es ist so groß wie 400 Fußballfelder –, was einer Stückzahl von 2.300 Fahrzeugen pro Tag entspricht. In seiner 75-jährigen Geschichte hat die SEAT S.A. insgesamt mehr als 20,5 Millionen Fahrzeuge produziert. Und gemeinsam mit dem Tochterunternehmen Cupra werden sicherlich noch weitere Millionen folgen!
Alle Fotos: Seat S.A /Seat Deutschland GmbH
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Wer sich heute für den Opel Astra Sports Tourer interessiert, hat die volle Qual der Antriebsauswahl. Diese reicht von batterie-elektrisch über Plug-in-Hybrid und Hybrid mit 48-Volt-Technologie bis hin zu effizienten Verbrennern. Für Elektro-Fans kommt der Kompaktklasse-Bestseller mit bis zu 418 Kilometer lokal emissionsfreier Reichweite, für „Elektro-Einsteiger“ gibt es den Hybrid mit 48-Volt-System und auch einen Plug-In-Hybriden. Und für sportlich ambitionierte Fahrer hat Opel den Astra GSe Sports Tourer mit 165 kW (225 PS) Systemleistung im Portfolio.
Darum geht es diesmal!
Ich bekenne mich schuldig, ich bin ein Freund von Kombis. Egal, wie der Hersteller sie nennt. Opel hat sich für Sports Tourer entschieden, nachdem man viele Jahre den Begriff „Caravan" verwendet hatte. Ich muss mich übrigens schämen, ich habe jahrelang nicht kapiert, dass „Caravan" die Abkürzung für „Car and Van“ ist. Sports Tourer habe sogar ich sofort verstanden, es ist ein sportliches Fahrzeug mit reichlich Stauraum. Wir schauen uns das mal am Beispiel des Opel Astra Sports Tourer GSE Plug-in-Hybrid an.
Power und Drive!
Da ich mal davon ausgehe, dass Sie wissen, wie der Astra als Sports Tourer aussieht, widmen wir uns jetzt unverzüglich der Technik. Das Kürzel GSE, das früher für "Grand Sport Einspritzung" stand - mit groß geschriebenem E – steht heute für „Grand Sport electric“, das „e“ wird jetzt klein geschrieben. Das ist aber auch alles, was klein ist, ansonsten trumpft der Astra Sports Tourer GSe groß auf. Mit Top-Leistungen, einem sportlich abgestimmten Fahrwerk und einem elektrifizierten Antrieb für lokal emissionsfreies Fahren.
Die Systemleistung von 165 kW (225 PS) und das maximale Drehmoment von 360 Newtonmetern sprechen für sich. Wer will, kann den Astra Sports Tourer GSe in 7,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen, die Spitze liegt bei 235 km/h. Ist man rein elektrisch unterwegs, sind es maximal 135 km/h. Seine rein elektrische Reichweite beträgt übrigens 81 km gemäß WLTP, der Wagen fällt somit unter die 0,5% Regelung bei der Dienstwagenbesteuerung.
Die Kosten!
Dass der Opel Astra Sports Tourer GSE Plug-in-Hybrid in der Preisliste nicht bei den Einstiegsmodellen auftaucht, ist völlig ok, Motorleistung und Ausstattung haben nun mal ihrem Preis. 48.760,00 Euro muss man investieren, dafür gibt es aber auch reichlich Ausstattung. So gehören GSe Performance-Sitze mit AGR-Zertifikat für Fahrer und Beifahrer, Alcantara-Ausstattung, Zwei-Zonen-Klimatisierungsautomatik, ein Multimedia Navigationssystem mit 10˝-Fahrerinfodisplay und 10˝-Touchscreen Farbdisplay ebenso zum Serienumfang wie die 360-Grad-Kamera Intelli-Vision mit Parkpilot sowie Einparkhilfe vorn und hinten. Und das ist natürlich bei Weitem noch nicht alles!
Alle Fotos: Opel Automobile GmbH
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Beim Kia EV3 handelt es sich um einen vollelektrischen Kompakt-SUV, der Autokäufern, die noch zwischen Verbrenner und E-Auto schwanken, die Entscheidung erleichtern soll. Mit seiner Reichweite, seinem Gepäckraumvolumen und Platzangebot im liegt er im Spitzenbereich des Segments. Wir schauen uns mal an, was er reichweitenmäßig zu bieten hat. Und da kann er schon mit seiner kleineren Batterie überzeugen.
Darum geht es diesmal!
Ende 2024 wurde der Kia EV3 eingeführt, er hat natürlich nicht zufällig Gemeinsamkeiten mit dem Kia-Flaggschiff EV9. Und ähnlich wie der große Bruder ist auch der EV3 auf Trophäenjagd. Dazu gehören bereits die Titel „World Car of the Year 2025“, „Goldenes Lenkrad 2024“ (Kategorie „Bestes Auto unter 40.000 Euro“) und nicht zu vergessen die renommierten Designpreise iF Design Award 2025 und „Red Dot: Best of the Best 2025“, die Topauszeichnung des renommierten Designwettbewerbs.
Power und Drive!
Den Kia EV3 gibt es mit zwei verschieden großen Akkuvarianten. Mit 58,3 kWh und mit 81,4 kWh, jeweils als Kraftquelle für den Frontantrieb FWD. Die Leistung beträgt bei beiden Akkuvarianten 150 kW (204 PS), die Reichweite ist natürlich unterschiedlich. 436 Kilometer sind mit der kleineren Batterie drin, bis zu 605 Kilometer mit der größeren. Welche Version für Sie die richtige ist, hängt von Ihren Fahrgewohnheiten ab. Für die Beschleunigung dürfte das aber egal sein, sie liegt zwischen 7,5 und 7,9 Sekunden für den Spurt von 0–100 km/h. Und auch in der Spitze macht es keinen Unterschied, beide sind 170 Kilometer schnell. Selbst für die Ladedauer spielt die Entscheidung keine wirkliche Rolle, bei beiden Varianten lässt sich die Batterie in rund einer halben Stunde von 10 auf 80 Prozent aufladen.
Dass die Fahrweise einen starken Einfluss auf die Reichweite hat, ist klar. Kia hat deshalb einen neuen „Driving Range Guide“ entwickelt. Er zeigt im Kombiinstrument die maximale und minimale Reichweite an, die je nach Fahrstil erreicht werden kann, sowie die geschätzte Reichweite auf der Grundlage des bisherigen Fahrverhaltens. Bei effizienter Fahrweise ist die Anzeige grün.
Die Kosten!
Die Preisskala beim KIA EV3 beginnt bei 35.990,00 Euro für die Einstiegsversion Air mit 58,3-kWh-Batterie, 48.690,00 Euro sind für die Topversion GT-Line mit 81,4-kWh-Batterie fällig. Für den Preisunterschied ist natürlich auch die Ausstattung relevant. Die größere Batterie selbst schlägt mit 5.400 Euro zu Buche.
Alle Fotos: Kia Deutschland GmbH
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Bei Autoherstellern beginnen neue Modelljahre in aller Regel nicht am ersten Januar, sondern oft deutlich früher. Bei Hyundai startet der Tucson jetzt in sein nächstes Modelljahr. Neue Motoren machen das Modellangebot stärker und flexibler, die Hybridvariante bekommt mehr PS, eine gesteigerte Anhängelast und seine Höchstgeschwindigkeit wächst. Zudem wird die neue Ausstattungsvariante N Line X verfügbar sein. Es lohnt sich also, sich das neue Tucson-Modelljahr mal näher anzuschauen.
Darum geht es diesmal!
Hyundai erweitert das Angebot für den Tucson, das meistverkaufte Modell der südkoreanischen Marke in Europa. Bereits im vergangenen Jahr wurde der Tucson schon einmal umfassend überarbeitet. Er bekam ein neues Cockpit-Design mit zwei integrierten 12,3-Zoll-Displays - ein überarbeitetes Bedienkonzept sowie moderne Konnektivitäts- und Sicherheitsfunktionen. Jetzt folgt der nächste Schritt: mehr Auswahl, mehr Leistung, mehr Komfort.
Power und Drive!
Mit dem Start ins Modelljahr 2026 erhält das SUV neue Antriebsoptionen, weiterentwickelte Assistenzsysteme, zusätzliche Ausstattungslinien und mehr Power, insbesondere bei der Hybrid-Variante. Bei den reinen Verbrennungsmotoren bietet der Tucson nun zwei Optionen statt bislang eine, das bisherige Aggregat mit 160 PS wird durch zwei neue Motorisierungen ersetzt: den 1.6 T-GDI mit 110 kW (150 PS) und mit 132 kW (180 PS) Damit bietet Hyundai den Kunden künftig mehr Flexibilität bei der Wahl der Einstiegsmotorisierung und bei Bedarf mehr Leistung. Als Einstiegsmodell gibt es die frontgetriebene 150-PS-Variante, wahlweise mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DCT). Die 180-PS-Version ist serienmäßig mit DCT und Allradantrieb ausgestattet. Im Zuge dieser Umstellung entfällt das 48-Volt-Hybridsystem für diese beiden Benzinmotoren.
Hyundai Tucson Hybrid: mehr Leistung und Zugkraft
Auch der Tucson Hybrid erhält eine Überarbeitung und umfasst künftig zwei Varianten: den 1.6 T-GDI Hybrid (HEV) mit 239 PS und Automatikgetriebe sowie die Allradversion mit gleicher Leistung. Besonders hervorzuheben hierbei ist die gesteigerte Performance: Die Systemleistung steigt um 18 kW/24 PS auf 176 kW/239 PS, die Anhängelast erhöht sich um 150 kg auf 1.510 kg und die Höchstgeschwindigkeit steigt um 10 km/h auf 196 km/h.
N Line X: Neue Ausstattungslinie mit sportlichem Charakter
Mit dem Modelljahr 2026 bekommt auch die Ausstattungslinie N Line mit sportlichem Design Zuwachs. Neben der „normalen“ N Line gibt es ab sofort auch die neue N Line X. Kunden können damit zwischen zwei sportlich geprägten Varianten wählen.
Alle Fotos: Hyundai Motor Deutschland GmbH
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Porsche setzt beim Cayenne Electric mehr denn je auf digitale Erprobung. Doch der Faktor Mensch ist unerlässlich: Im Rahmen der finalen Testfahrten bringen die Ingenieure das SUV an seine Grenzen – bei eisiger Kälte und glühender Hitze.
Darum geht es diesmal!
Virtuell entwickelt, real bewährt: Mit dem neuen Cayenne Electric zeigt Porsche, wie digitale Transformation und Ingenieurskunst zusammenspielen. Das neue vollelektrische SUV soll gegen Ende des Jahres vorgestellt werden und dann parallel zu den aktuellen Verbrenner- und Hybrid-Modellen angeboten werden. „Dieses Projekt war das erste, bei dem wir direkt von der digitalen Gesamtfahrzeugerprobung in die Vorserienfertigung übergegangen sind“, sagt man bei Porsche. Die sogenannte Baustufe, wie die in Einzelanfertigung aufgebauten Prototypen intern heißen, konnte entfallen: Rund 120 zeitaufwändig herzustellende Versuchsfahrzeuge wurden weitgehend digital ersetzt. Bereits in der Konstruktionsphase schickten die Ingenieure virtuelle Prototypen auf digitale Testrunden.
Erste Komponentenversuche in der virtuellen Realität
Simulation und Künstliche Intelligenz haben die Fahrzeugerprobung einschneidend verändert – und verkürzt. Die Basis dafür bilden drei Säulen: präzise digitalisierte Strecken von Nürburgring bis Alltagsverkehr, jahrzehntelange Erfahrung der Weissacher Ingenieure aus der Realerprobung und die deutlich gestiegene Rechenleistung moderner Systeme für Simulationen in Echtzeit. So konnten die Ingenieure den Cayenne nicht nur virtuell darstellen, sondern auch direkt virtuell erproben. In einer Entwicklungsphase, in der Bauteile zunächst digital vorhanden und damit vergleichsweise leicht veränderbar sind, testeten die Experten via Virtual Reality (VR) die ersten Eindrücke der künftigen SUV-Generation. Die Ergebnisse der digitalen Erprobung wurden später mit Prüfstandtests realer Komponenten verifiziert.
Testen im Grenzbereich und allen Lebenslagen
So präzise die Simulation auch ist: Die finale Abstimmung bleibt Menschen vorbehalten. Besonders auf Rundstrecken zeige sich, wie wichtig die Erfahrung von Testfahrern ist, um Fahrdynamik und Regelstrategien perfekt auszutarieren.
Eine besondere Herausforderung sind Tests unter klimatischen Extrembedingungen, zum Beispiel in heißen Gegenden wie den Golfstaaten oder dem US-amerikanischen Death Valley bei Temperaturen bis 50 Grad Celsius, wo die Klimatisierung im Fokus stand, zum anderen im minus 35 Grad kalten Skandinavien, wo ebenfalls die Klimatisierung, aber auch Kaltstarts auf dem Testkalender der Vorserienfahrzeuge standen. DAS geht noch nicht virtuell!
Alle Fotos: 2025 Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG.
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Wenn Sie glauben, beim Kauf eines Elektroautos müssten Sie weniger entscheiden, dann liegen Sie falsch. Denn auch hier müssen Sie zwischen Front- und Allradantrieb entscheiden, Sie müssen sich bei der Leistung entscheiden und – das ist grade bei E-Fahrzeugen relevant, bei der notwendigen Reichweite. Aber das ist gar nicht so schwer, wie man beim Opel Grandland Electric feststellen kann.
Darum geht es diesmal!
Vor wenigen Tagen meldete der Stern, dass Produkte mit dem Herkunftssiegel "Made in Germany" laut einer Studie international höchstes Ansehen genießen. Es werde weltweit als vertrauenswürdig angesehen, noch vor dem entsprechenden Siegel der Schweiz. Laut einer Umfrage des Nürnberg Instituts für Marktentscheidungen (NIM) vertrauen 66 Prozent der Befragten "Made in Germany", knapp vor der Schweiz und Japan. Somit wirke sich die deutsche Herkunftsangabe zudem am häufigsten positiv auf die Kaufentscheidung aus. Der neue Opel Grandland Electric wurde am Opel-Stammsitz in Rüsselsheim designt und entwickelt und rollt nun exklusiv in Eisenach vom Band, somit ist er gleich doppelt "Made in Germany!"
Power und Drive!
Aktuell gibt es den Opel Grandland Electric in zwei Leistungsstufen mit 157 kW (213 PS) und 239 kW (325 PS). Herzstück ist in beiden Fällen eine 73-kWh-Batterie, in Kürze wird es auch eine 97 kWh Batterie geben. Die aktuellen Varianten bekommt man mit Front- und Allradantrieb, wobei im letztgenannten Fall 239 kW (325 PS) zur Verfügung stehen. Das macht bei der Höchstgeschwindigkeit nicht viel aus, der eine schafft 170 km/h, der andere 180 km/h. Deutlicher ist der Unterschied im Sprint zur Tempo 100 Messmarke.
Die schafft der Allradler in 6,1 Sekunden, der Fronttriebler benötigt 9 Sekunden. Dafür hat der Fronttriebler bei der Reichweite mit 505-521 Kilometern die Nase vorn, der Allradler muss sich allerdings mit 483 Kilometern auch nicht verstecken. Die Reichweite ist gemessen gemäß WLTP. Der Verbrauch liegt mit rund 17,6 zu 18,1 kWh/100 km ebenfalls dicht beieinander. Auch die Ladezeiten sorgen nicht für eine Qual der Wahl, an einer Schnelladesäule dauert es von 20% bis 80% gerade mal 30 Minuten.
Die Kosten!
Für 46.750 Euro gibt es den Fronttriebler mit 157 kW (213 PS) als Edition, 50.950 Euro sind für den GS fällig. Die 239 kW (325 PS) Version mit Allradantrieb gibt es nur in der Topausstattung Ultimate, sie kostet 59.990 Euro.
Alle Fotos: Opel Automobile GmbH
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Wer die aktuellen Nachrichten zum Thema Elektromobilität liest, ist hin- und hergerissen. Klappt es mit der weiteren Verbreitung oder nicht? Man weiß es nicht so genau. Und einige Konzerne haben schon die Rolle rückwärts vorbereitet. Oder zumindest seitwärts, weg vom Verbrenner-AUS! Es spricht aber nichts dagegen, die Technik von Elektroautos weiterzuentwickeln, die IBIS-Technologie, über die wir heute sprechen, würde sicherlich auch in Plug-in-Hybride gut passen. Plug-in-Hybride vereinen schließlich beide Welten. Verbrenner UND Elektrofahrzeuge!
Darum geht es diesmal!
Stellantis hat in Zusammenarbeit mit Saft, einer Tochtergesellschaft von TotalEnergies, einen bahnbrechenden Fahrzeugprototyp mit IBIS-Technologie vorgestellt. Das Projekt ist Teil einer französischen Forschungskooperation zur Entwicklung effizienter, nachhaltiger und kostengünstiger Systeme zur Energiespeicherung und elektrischer Umwandlung. Mit dem Beginn der Praxistests auf öffentlichen Straßen markiert dieser Meilenstein einen bedeutenden Fortschritt in der Elektrifizierung sowohl für mobile als auch für stationäre Energieanwendungen.
IBIS steht für Intelligent Battery Integrated System, es verbessert die Raumnutzung im Fahrzeug und vereinfacht die Wartung durch den Wegfall separater Lade- und Wechselrichterkomponenten. Die innovative Entwicklung stellt einen bedeutenden Durchbruch für mobile und stationäre Energieanwendungen dar.
Eine neue Ära im Design elektrischer Antriebsstränge
Das erste voll funktionsfähige batterieelektrische Fahrzeug (BEV) mit IBIS-Technologie ist ein neuer Peugeot E-3008 auf STLA-Medium-Plattform. Der Prototyp ist das Ergebnis jahrelanger Entwicklungsarbeit, Modellierung und Simulation von Stellantis und Saft mit Unterstützung von E2-CAD, Sherpa Engineering sowie führenden französischen Forschungseinrichtungen wie dem CNRS, der Université Paris-Saclay und dem Institut Lafayette.
Seit Mitte 2022 ist ein erster IBIS-Demonstrator für stationäre Anwendungen im Einsatz, der zentrale technische Konzepte validiert und zahlreiche Patente hervorgebracht hat. Der Übergang zu einem mobilen Prototypen ist ein entscheidender Entwicklungsschritt.
Funktionsweise: Integration, die alles vereinfacht
IBIS erfindet den elektrischen Antriebsstrang neu, indem Wechselrichter- und Ladefunktionen direkt in die Batterie integriert werden, unabhängig von der Batterietechnologie oder Anwendung. Diese Architektur unterstützt sowohl Wechselstrom (AC) als auch Gleichstrom (DC) und liefert elektrische Energie direkt an den Motor oder das Bord-Netz, während gleichzeitig das 12-V-Netz und die Nebenaggregate des Fahrzeugs versorgt werden.
Hauptvorteile:
Die Hauptvorteile sind bis zu 10% Energieeffizienzverbesserung (WLTC-Zyklus) und 15% Leistungsgewinn (172 kW vs. 150 kW) bei gleicher Batteriegröße. Zudem wird das Fahrzeuggewicht um bis zu 40 kg reduziert und gibt so bis zu 17 Liter Volumen frei, was eine bessere Aerodynamik und Designflexibilität ermöglicht.
Alle Fotos: Stellantis / Stellantis Germany GmbH
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Mit einer Länge von 4.815 Millimeter, einer Breite von 1.900 Millimetern und einer Höhe von 1.695 Millimetern ohne Dachreling kann man den Kia Sorento nicht gerade als zierlich bezeichnen. Dennoch ist es den Designern gelungen, ihm eine sportliche Form zu geben, die seine Größe etwas vergessen lässt. Für die Designerleistung spricht auch, dass er im Jahr 2020 mit dem Red Dot und dem iF Award ausgezeichnet wurde.
Kia bietet für die aufladbaren Hybridversionen von Niro, Sportage und Sorento die neuen, limitierten Sondermodelle „Plug&Ride“ an.
Darum geht es diesmal!
Heute schauen wir uns mal den Kia Sorento MQ4 PHEV 1.6 T-GDI an. Falls Sie über das Kürzel MQ4 gestolpert sein sollten, das kann ich auflösen. Der Kia Sorento ist seit der Einführung im Jahr 2002 ein zentraler Pfeiler der weltweiten Kia-Palette, mit MQ4 ist die vierte Modellgeneration gemeint, die im Oktober 2020 an den Start ging, der Plug-in Hybrid, kurz PHEV, folgte Anfang 2021.
Power und Drive!
Der Kia Sorento PHEV hat in allen Versionen einen 1.6 T-GDI, der im Zusammenspiel mit einer 1,5-kWh-Lithium-Ionen-Batterie und einem hocheffizienten 44,2-kW-Elektromotor eine Systemleistung von 185 KW (252 PS) erzeugt. Wer den Wagen rein elektrisch betreiben möchte, hat eine Reichweite von bis zu 57 km. Darüber hinaus steht dann der Benzinantrieb zur Verfügung. Der Plug-in-Hybrid ist serienmäßig mit einem angenehmen Sechs-Stufen-Automatikgetriebe ausgestattet, die Maximalgeschwindigkeit erreicht das Kia-SUV-Flaggschiff bei 183 km/h, im rein elektrischen Betrieb ist bei 140 km/h Schluss. In beiden Varianten beschleunigt der Wagen in 8,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h.
Die Innenausstattung!
Die Ausstattung vorzustellen ist heute schlicht unmöglich, da reicht die Zeit niemals aus. Also nur ein paar wichtige Features. Der Kia Sorento wird optional mit einer dritten Sitzreihe angeboten, damit ist er einer der wenigen siebensitzigen Plug-in-Hybride im SUV-Segment. Da ist es eine gute Lösung, dass die zweite Sitzreihe verschiebbar ist. Auch in Bezug auf Assistenzsysteme lässt Kia sich nicht lumpen, schon im Vision sind aus meiner Sicht wichtige Dinge wie der Ausstiegsassistent und der Querverkehrwarner hinten serienmäßig an Bord.
Die Kosten!
Den Kia Sorento gibt es als Plug-in-Hybrid in den Ausstattungslinien Vision, Spirit, Plug & Ride und Platinum. Die Plug & Ride Ausstattung ist auch exklusiv dem Plug-in Hybriden vorbehalten. Die Preise beginnen bei 59.640,00 Euro und reichen bis 68.140,00 Euro. Der Sorento Plug & Ride ist mit 62.890,00 Euro auf der Preisskala zwischen Vision und Spirit zu finden und damit nicht – wie ich es erwartet hatte - ganz oben angesiedelt.
Alle Fotos: Kia Deutschland GmbH
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„Mit dem neuen GV60 runden wir unsere vollelektrische Modellpalette für den deutschen Markt perfekt ab“, sagt Christina Herzog, Brand Director von Genesis über das neueste Fahrzeug der Marke. „Genesis steht für technische Innovation, elegantes Design und höchste Premium-Qualität. Der überarbeitete GV60 vereint all diese Merkmale mit größerer Reichweite und cleveren Technologien und wird damit den hohen Ansprüchen unserer Kunden in jeder Hinsicht gerecht.“
Darum geht es diesmal!
Genesis hat die Auftragsbücher für den soeben überarbeiteten GV60 geöffnet. Ab sofort ist das vollelektrische SUV für 54.680,- Euro in der Basisausstattung bestellbar. Es verkörpert die Designphilosophie „Athletic Elegance“ in neuester Form, kombiniert mit wegweisender Technologie und erweiterten Möglichkeiten zur Personalisierung. Die ersten Fahrzeuge werden voraussichtlich bereits im September ausgeliefert.
Das Outfit!
Der sportliche Look des GV60, der dem Modell bereits sieben europäische Designpreise eingebracht hat, wurde weiter verfeinert. Neue Stoßfänger an Front und Heck vermitteln einen selbstbewussten Auftritt. Gleichzeitig wurde die Aerodynamik des GV60 verbessert.
Power und Drive!
Bevor wir ins Detail gehen der Hinweis, dass bei allen GV60 Varianten immer eine neue 84-kWh-Hochvoltbatterie mit an Bord ist, die eine erhöhte Reichweite von bis zu 561 Kilometern (WLTP kombiniert) ermöglicht. Zudem sind alle Modelle mit einem weiterentwickelten System zur Vorkonditionierung ausgestattet, welches die Leistung der Batterie optimiert und die Reichweite maximiert.
Schon die Basisvariante des GV60 hat einen RWD Single Motor mit 168 kW (229 PS). Das gilt auch für die Version GV60 + Premium. Der GV60+ Sport legt da mit dem AWD Dual Motor eine Schippe drauf und bringt (234 kW / 318 PS) mit. Das Toptriebwerk findet sich im GV60 +Sport Plus, hier sind satte (360 kW / 490 PS) im Einsatz. Und selbst hier liegt die Reichweite noch bei maximal 501 km. Wer das Glück hat, an einem 800 V Ultra-Schnellladegerät mit 350 kW anzudocken, der kann die Batterie innerhalb von 18 Minuten von 10% › 80% aufladen. Die tatsächliche Ladezeit kann variieren und hängt von einer Reihe weiterer Faktoren ab.
Die Kosten!
Zum Schluss ein schneller Blick auf die Preise. Los geht es mit 54.680 Euro für das Basismodell, das Topmodell liegt bei 74.480, -- Euro. Die Zusatzausstattungsliste ist mit 13 Punkten überschaubar. Das günstigste Extra ist ein beheizbares Lenkrad für das Basismodell für 200,-- Euro, der dickste Brocken das Nappalederpaket für 3.680, -- Euro.
Alle Fotos: Genesis Motor Deutschland
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Vom 5. bis 7. September geht das Team Monlau Motorsport mit seinen beiden CUPRA Leon VZ TCR wieder auf Punktejagd
Zwei Läufe sind es noch, bis die diesjährige TCR-Saison zur TCR Europe zu Ende geht. Zum vorletzten Lauf geht es vom 5. bis 7. September auf den Red Bull Ring im österreichischen Spielberg. Mit dabei das Team Monlau Motorsport mit seinen beiden CUPRA Leon VZ TCR, das im Vorjahr den Fahrertitel holte.
Darum geht es diesmal!
Die TCR-Saison 2025 biegt auf die Zielgerade ein, aber auf CUPRA und seine Kundenteams warten noch einige Highlights. So zum Beispiel der vorletzte Lauf der TCR Europe auf dem Red Bull Ring im österreichischen Spielberg. TCR steht übrigens für Touring Car Racing. Vom 5. bis 7. September geht das Team Monlau Motorsport mit seinen beiden CUPRA Leon VZ TCR wieder auf Punktejagd. Im vergangenen Jahr sicherte sich das spanische Team den Fahrertitel in der TCR Europe und auch 2025 mischt Monlau Motorsport noch im Titelrennen mit. Einer der beiden Fahrer ist Eric Gené. Der Spanier feierte beim vergangenen Lauf auf dem Misano World Circuit seinen ersten Podiumsplatz in der Rennserie und rückte damit auf den dritten Platz in der Fahrerwertung vor. Im Klassement der Fahrer unter 21 Jahren liegt der erst 18-jährige Youngster aktuell in Führung. Ein Sieg blieb dem Sohn von CUPRA Legende Jordi Gené in der TCR Europe bislang noch verwehrt.
Jordi Gené (l.) ist der Vater von Eric Gené und einer der prägenden Tourenwagen-Piloten seiner Generation
Wie der Vater, so der Sohn
Motorsport liegt bei CUPRA und der Familie Gené in den Genen. Jordi Gené ist einer der prägenden Tourenwagen-Piloten seiner Generation. Der 54-Jährige fuhr für SEAT-Sport und CUPRA in Serien wie der FIA-Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC, im FIA-Tourenwagen-Weltcup WTCR und in der elektrischen Tourenwagenserie ETCR. Dabei gewann Gené nicht nur zahlreiche Rennen, sondern war auch maßgeblich an der Entwicklung neuer Modelle beteiligt. Bis heute ist er als CUPRA Markenbotschafter und Entwicklungsfahrer aktiv. Sein Sohn Eric wuchs buchstäblich an der Rennstrecke auf. Er startete seine Motorsportkarriere im Kart, bevor er 2024 in den Tourenwagensport wechselte.
Das Team „Auto Thomas by Jung Motorsport“ kämpft im CUPRA Leon auf der Nordschleife um Siege und Pokale
Erfolgreicher Kundensport auch in Deutschland
Kundensport bei CUPRA steht aber nicht nur für internationale Erfolge, sondern auch für eine lebendige Szene in Deutschland. Das Team „Auto Thomas by Jung Motorsport“ ist das beste Beispiel. Mit CUPRA kämpft das Team auf der Nordschleife um Siege und Pokale. Die engagierte Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen hat in diesem Jahr nicht nur in der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) überzeugt. Beim legendären 24-Stunden-Rennen startete das Team mit seinen beiden CUPRA Leon VZ auf der Nordschleife und fuhr in der Klasse VT2 Front, wie im Vorjahr, den Sieg ein.
Alle Fotos: Cupra/ SEAT Deutschland GmbH
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Heute wollen wir mal über einen vollelektrischen SUV aus Ingolstadt sprechen. Über den Audi Q6 e-tron, einem vollelektrischen SUV im Premium-Mittelklasse-Segment. Mit einer Fahrzeuglänge von 4.771 Millimetern liegt er, passend zur Typbezeichnung, zwischen dem Q5 und dem Q7. Damit bietet er auch in der zweiten Sitzreihe reichlich Platz. Und auch sonst bietet er viel an. Viel Leistung und viel Ausstattung und viel Reichweite. Bis zu 625 Kilometern Und sogar schnelle Ladezeiten! Damit macht E-Mobilität Spaß!
Darum geht es diesmal!
Wenn die Rede von einem e-tron ist, dann wissen alle Insider: Wir sprechen von einem Produkt aus Ingolstadt! Wenn der dann das Kürzel Q6 trägt, sind zwei weitere Fragen geklärt. Es ist ein SUV und nicht der Kleinste seiner Art.
Power und Drive!
Den Audi Q6 e-tron gibt es mit Heckantrieb und natürlich mit dem quattro genannten Allradantrieb. Das Basismodell mit Heckantrieb hat im Modus Launch Control eine Maximalleistung von 215 kW/292 PS. Hat man sich für die Performance-Version mit Heckantrieb entschieden, stehen 240 kW/326 PS bereit. Wir hatten die quattro-Variante im Test, somit sprechen wir über 285 kW/388 PS. Mit dieser Motorisierung geht es in 5,9 s von 0-100 km/h. Beschleunigt man bis zur Maximalgeschwindigkeit, dann bleibt die Nadel bei 210 km/h stehen. Gerade bei Elektroautos sind aber zwei andere Werte fast relevanter. Reichweite und Ladegeschwindigkeit. Dass wir bei einem E-Fahrzeug von rein elektrischer Reichweite sprechen, versteht sich von selbst! Die liegt nach WLTP zwischen 534 und 623 km.
Da Audi dem Q6 e-tron die 800-Volt-Technik und eine maximale Ladeleistung von serienmäßig bis zu 270 kW spendiert hat, glänzt der Audi Q6 e-tron mit kurzen Ladestopps. So lassen sich an einer High Power Charging Ladesäule (HPC) in zehn Minuten bis zu 255 Kilometer nachladen. Das kann man wirklich mal nebenbei erledigen. Selbst für die Ladung von 10 auf 80 Prozent sind nur 21 Minuten erforderlich. Der kombinierte Stromverbrauch liegt zwischen 17,0 und 19,8 kWh/100 km.
Die Kosten!
Es bleibt uns noch der Blick in die Preisliste. Den Audi Q6 e-tron gibt es ab 63.500, – Euro mit Heckantrieb, für den e-tron quattro muss man 74.700,00 Euro investieren. Der hat aber bekanntlich zum Allradantrieb auch noch deutlich mehr Leistung. Aber auch preislich geht noch mehr. So liegt die edition one grey bei 90.000, – Euro, für die edition one blue sind sogar 91.200, – Euro fällig. Dafür gibt es dann aber auch reichlich Ausstattung. Sie können ja mal in der Preisliste stöbern. Aber nehmen Sie sich Zeit. Es sind 162 Seiten. Und nein, Sie haben sich jetzt NICHT verhört!
Alle Fotos: Audi AG
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Mich interessiert bekanntlich immer, was sich hinter Namen und Typbezeichnungen von Autos versteckt. Der Toyota, den wir heute vorstellen, macht es mir nicht gerade leicht, aber ich habe es herausgefunden. Das bZ im Namen steht für "Beyond Zero", was Toyotas Bestreben nach emissionsfreier Mobilität symbolisiert. Die Zahl 4 bezieht sich auf die Größe des Fahrzeugs als SUV, und das "X" steht für den Crossover-SUV-Typ. Wieder was dazugelernt!
Darum geht es diesmal!
2022 hat Toyota den bZ4X auf den Markt gebracht, seitdem hat er sich als eines der drei meistverkauften Modelle seiner Klasse in Europa etabliert. Jetzt hat Toyota die Auftragsbücher für den umfassend überarbeiteten bZ4X geöffnet: Das im D-Segment angesiedelte Elektro-SUV ist ab sofort zu Preisen ab 42.990 Euro bestellbar, es rollt noch in der zweiten Jahreshälfte 2025 auf deutsche Straßen. Für uns ein guter Grund, einen ersten Blick darauf zu werfen.
Power und Drive!
Zu den Highlights zählen die neuen Batterieoptionen, ein optionaler 22-kW-Onboardcharger, 343 PS Systemleistung und 1,5 Tonnen Anhängelast bei der AWD-Version sowie Batterievorkonditionierung und intelligente EV-Routenplanung. Die Fronttrieblerversion ist mit 167 PS Systemleistung, 58-kWh-Batterie und 444 Kilometer WLTP-Reichweite zu haben.
Wem es nach mehr Leistung oder mehr Reichweite gelüstet, der kann die Version mit 224 PS, 73-kWh-Batterie und bis zu 568 Kilometer Reichweite nach WLTP ordern. Die Allradversion-Version schließlich verfügt generell über einen Stromspeicher mit 73 kWh Kapazität, leistet 343 PS und realisiert eine WLTP-Reichweite von bis zu 471 Kilometern.
Die Kosten!
Zum guten Schluss schauen wir wie immer auf den Preis. Los geht es mit dem bZ4X Comfort ab 42.990 Euro, gefolgt vom Teamplayer ab 47.990 Euro und Lounge ab 52.990 Euro. Wer die Allradversion ordert, muss 50.990 Euro bzw. 55.990 Euro auf den Tisch des Toyota-Händlers legen. Optional ist darüber hinaus das Rundum-Sorglos-Paket „Wartung+“ für monatlich 39,99 Euro erhältlich. Es deckt die Kosten für Inspektionen, Wechsel von Flüssigkeiten nach Herstellervorgaben, einen jährlichen Check sowie eine gegebenenfalls während der Vertragslaufzeit fällige Hauptuntersuchung ab.
Alle Fotos: Toyota Deutschland GmbH
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Opel hat sich vorgenommen, mit dem neuen Mokka GSE Motorsport-Energie auf die Straße zu bringen. Dazu waren fünf Jahre Pionierarbeit im elektrischen Motorsport mit dem ADAC Opel Electric Rally Cup nötig. Das markante Design macht ihn zu einem echten Hingucker. Und die prognostizierte Leistung ist auch beachtlich! Warten wir auf die ersten Fahreindrücke!
Darum geht es diesmal!
Bei eingefleischten Opel-Fans begannen sofort die Augen zu leuchten, wenn der Begriff „GSE“ auf einem Fahrzeug auftauchte. Das war schon immer der Hinweis auf eine besonders sportliche Variante. 2022 hat Opel die Rückkehr des ikonischen Kürzels „GSE“ eingeläutet– seither steht GSE für „Grand Sport Electric“. Kurz darauf wurden Opel Astra, Astra Sports Tourer und die vorherige Grandland-Generation als besonders mutige und dynamische elektrifizierte Spitzenmodelle mit Plug-in-Hybrid-Antrieb angeboten. Opel betrachtet GSE quasi als Submarke, das G steht für „Grand, German Engineering trifft auf Gänsehaut, großartiger Grip und G-Kräfte“, das S für „Sensationeller Sport, Speed, Schweiß und durch S-Kurven sausen“, das E schließlich für „Elektrisches Erlebnis, Extra-Spannung und Euphorie“.
Die nächste GSE-Generation wird die nun noch emotionaler und betritt vollelektrisches Terrain. Der neue GSE-Trailer, „OMG! GSE“ zeigt in einer Minute: „Zum Puls-Beschleunigen reichen drei Buchstaben!“ Was GSE heißt, haben wir ja schon erklärt, und OMG? Da werden Sie selbst die Erklärung finden, nicht wahr?
Dass die Marke mit dem energiegeladenen Blitz hält, was sie verspricht, kann man an der Ankündigung des vom Prototypen Mokka GSE Rally inspirierten Mokka GSE als Serienfahrzeug erkennen. Der neue Mokka GSE wird nichts weniger als der schnellste batterie-elektrische Opel sein – verpackt in ein GSE- und Rallye-Design sowie mit spezifischer Technik ausgestattet.
OMG! GSE-Power: 207 kW (280 PS), 200 km/h und spezielle GSE-Technik
Ausrufezeichen setzt der neue Opel Mokka GSE vor allem mit seiner starken Performance. Die Daten sprechen für sich: Mit einer Spitzenleistung von 207 kW (280 PS) ist der Serien-Stromer künftig genauso stark wie sein Motorsport-Pendant Mokka GSE Rally. Und mit einem unmittelbar anliegenden Drehmoment von 345 Newtonmetern packt er ebenso kompromisslos zu. So beschleunigt der Mokka GSE in nur 5,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h – und mit einer Spitzengeschwindigkeit von 200 km/h wird er schon bald der schnellste vollelektrische Opel sein. Die Energie speichert der Mokka GSE in einer 54 kWh fassenden Lithium-Ionen-Batterie. Weitere Neuigkeiten zum ersten Auftritt und zum Marktstart folgen in Kürze.
Alle Fotos: Opel Automobile GmbH
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Auto - Rund ums Auto. Fahrberichte, Gespräche und Informationen
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