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Ärzte mit Grenzen

Ärzte mit Grenzen

von Fabian Lübke & Anette Frisch Neueste vor 1 Woche

In diesem Podcast sprechen wir über Gesundheit und nachhaltige Führung in medizinischen Einrichtungen. Von Anette Frisch & Fabian Lübke

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Episoden

1 Stunde 13 Minuten
In Folge 25 sprechen Fabian Lübke und Anette Frisch darüber, welche Punkte es zu berücksichtigen gibt, damit Coaching effektiv ist. Fabian und Anette sind beide als systemische Coaches ausgebildet und seit vielen Jahren in diesem Beruf tätig.

Dabei definieren wir Coaching als strukturierten und zielorientierten Prozess, der die Selbstreflexion und Lösungsorientierung des Coachee fördert.

In Teil 1 dieser zweiteiligen Podcast-Folge teilt Fabian seine Top 7:

* Top 7: Was suche ich – Coaching oder Mentoring?Wir sprechen darüber, was der Unterschied zwischen Coaching, Mentoring, Beratung und Training ist und wie wichtig es ist, vorab zu klären, welches Format das richtige für das Anliegen des Coachee ist.

* Top 6: Coachingplattformen & KI-Tools, ChatBots oder EinzelcoachingGerade in Zeiten von KI gibt es viele Angebote am Markt. Wir teilen unsere Sicht auf den Mehrwert, der klassisches Einzelcoaching in Abgrenzung zu anderen, vor allem technischen Möglichkeiten und algorithmisierten Matchings, bietet.

* Top 5: Der beste Weg, einen passenden Coach zu findenUnserer Meinung nach geht nichts über persönliche Empfehlungen.

* Top 4: Das ErstgesprächEin seriöses Coaching sollte immer mit einem unverbindlichen und kostenfreien Vorgespräch beginnen. Worauf die/der Coachee in diesem Gespräch achten soll, erläutern wir im Podcast.

* Top 3: Transparente Kostenstruktur und keine AbosUnsere klare Meinung zu Coaching-Abonnements: Es sollte immer die Möglichkeit bestehen, einen Coaching-Prozess abzubrechen, wenn der/die Coachee dies möchte.

* Top 2: Der Rahmen ist Bestandteil der WirkungDas Setting spielt eine große Rolle für ein erfolgreiches Coaching. Warum, erläutern wir im Gespräch.

* Top 1: Begegnung mit dem UnbekanntenWas hinter diesem Punkt steckt, erfahrt ihr nur, wenn ihr bis zum Ende des Podcast dabei bleibt!

Shownotes:

Unsere Buchempfehlungen:

* Marseille 1940 – Die große Flucht der Literatur von Uwe Wittstock

* Essentialism – the disciplined pursuit of less von Greg McKeown

* ICF Coaching-Definition: https://coachingfederation.org/get-coaching/coaching-for-me/what-is-coaching/

* Kommunikationsquadrat Schulz von Thun: https://www.schulz-von-thun.de/die-modelle/das-kommunikationsquadrat

Fragen, Anregungen oder Vorschläge für weitere Gäste? Schreibt uns eine Email: aerztemitgrenzen@icloud.com

This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit aerztemitgrenzen.substack.com
1 Stunde 5 Minuten
Eine Studie des deutschen Ärztinnenbundes aus dem Jahr 2024 zeigt folgendes Bild: Der Frauenanteil in der Medizin wächst seit Jahren stetig – mittlerweile sind ungefähr zwei Drittel der Medinzinstudierenden weiblich.

Schaut man, wie hoch der Frauenanteil bei Oberärztinnen ist, liegt die Quote bei 41 % (bei einigen Fachrichtungen mehr, bei anderen weniger). Bei Klinikdirektorinnen sind es nur noch 14%.

Um zu verstehen, wie sich diese Kaskade ergibt, haben wir Dr. Carmen Garcia eingeladen, mit der wir über „Frauen in Führung“ sprechen.

Carmen ist Oberärztin der Penumologie und Master of Health in Business Administration, sie engagiert sich für gendersensible Intensiv- und Notfallmedizin und spricht sehr offen und persönlich über ihre Erfahrungen als Frau in einer Führungsposition einer großen Uniklinik.

Unser Gespräch dreht sich um folgende Fragen:

* Was könnte der Grund sein, dass sich viele Ärztinnen nicht in einer Führungsrolle sehen?

* Was sind die Herausforderungen an weibliche Führungskräfte im medizinischen Bereich?

* Wie finde ich (als Frau) den für mich passenden Führungsstil und wie bleibe ich in einem hierarchischen Umfeld einer Klinik meinem Führungsstil treu?

* Welche Hebel gibt es, um eine positive Veränderung für weibliche Führungskräfte in der Medizin zu erreichen?

Und ein paar Tipps gibt es noch oben drauf:

* „Einfach mal reingehen“ und darauf vertrauen, an den Aufgaben zu wachsen

* Sich eingestehen, dass man nicht alle Fragen beantworten kann und Unterstützung bei Kolleg:innen und dem Team holen.

* Perspektivwechsel, z.B. durch Coaching, kann helfen, sowie der Austausch mit Kolleg:innen auf gleicher Ebene

* Lernen, Grenzen zu setzen.

* Sich vernetzen.

* …

Dies und noch vieles mehr erwartet euch in Folge 24 - wir wünschen euch viel Spaß beim Hören!

Links:

* Quelle Studie DÄB: Deutscher Ärztinnenbund e.V.: DÄB-Dokumentation Medical Women On Top

* DGP - Arbeitsgruppe Frauen in der Pneumologie

* AG gendersensible Intensiv- und Notfallversorgung der DGIIN

* Podcast: Mandy Mangler

* Ärzte mit Grenzen - Episode zu Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Episode 8: Vereinbarkeit von Beruf und Familie - mit Dr. Imke Decius

Fragen, Anregungen oder Vorschläge für weitere Gäste? Schreibt uns eine Email:

aerztemitgrenzen@icloud.com

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1 Stunde 14 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit Gesa Luise Rittinghaus, Psychologin und Unternehmensberaterin, die sich seit über 20 Jahren in Vereinen engagiert, Initiativen mitbegründet und Vorstandsarbeit gemacht und auch beruflich den Aufbau von Ehrenamt begleitet hat.

Unter dem Motto „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ (Erich Kästner) gibt uns Gesa einen Einblick, was sie persönlich mit dem Thema Ehrenamt verbindet und warum sie ehrenamtliches Engagement so wichtig findet.

Wir sprechen u.a. über folgende Fragen:

* Was entsteht daraus, wenn man Menschen zusammenbringt?

* Welche gesellschaftlichen Strukturen braucht das Ehrenamt?

* Was ist ein guter Zugang zum Thema und wie könnten niedrigschwellige Angebote aussehen?

* Wie passen Individualismus und Ehrenamt zusammen?

* Wie kann ich vorgehen, wenn ich eine ehrenamtliche Tätigkeit in mein Leben integrieren möchte?

Außerdem unterhalten wir uns darüber, wie Menschen, die im Care-Bereich tätig sind und sich gerne ehrenamtlich engagieren würden, das passende Angebot finden könnten. Wir finden, es geht nicht darum, noch mehr desselben zu „geben“ (in diesem Fall ein sich Kümmern um andere), sondern nach einer Ergänzung zu suchen, die Freude und Energie gibt und sich sinnvoll anfühlt.

Links:

Spiral Dynamics – Wikipedia

Ikigai – Wikipedia

Periodensystem e.V.

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1 Stunde 27 Minuten
In der heutigen Folge sprechen wir mit Dr.-Ing. Dr. med. univ. Johannes Starlinger. Er ist Arzt und Informatiker, sowie zertifizierter Spezialist für Medizinsoftware (Regulatory Affairs). Nach seiner Promotion zu Softwarearchitekturen für die Datenverarbeitung im Biomedizinischen Bereich, forschte er in der Forschungsgruppe für Wissensmanagement in der Bioinformatik an der Humboldt-Universität sowie an der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin unter anderem mit genetischen Daten, klinischen Daten und Daten aus der Primärversorgung.

Parallel zu seiner akademischen Laufbahn war er ab 2014 als freiberuflicher IT-Berater und Softwareentwickler tätig. 2019 gründete er die Howto Health GmbH, über die er seither mit Kunden und Partnern angewandte Beratungs-, Forschungs- und Entwicklungs-Projekte im Bereich Datenanalytik, Maschinelles Lernen und Informationssysteme im Gesundheitsbereich durchführt.

Shownotes:

* Wie lässt sich der Begriff KI definieren - und wie nutzen wir (Anette, Johannes und Fabian) LLM-Angebote wie Claude oder ChatGPT?

* Der Unterschied zwischen generativen KI Systemen und maschinellem Lernen

* Konkrete Anwendungsbeispiele für KI und maschinelles Lernen im medizinischen Bereich

* Der „Gap“ zwischen dem technischen Ist- Zustand in vielen medizinischen Einrichtungen und dem was zukünftig möglich ist / möglich wird

* Die Grenzen und Risiken von LLM-Systemen

* Die Entwicklung von Kommunikation, Daten und Schnittstellen im medizinischen Alltag

* Welche Faktoren beeinflussen Qualität und Verlässlichkeit von KI Systemen im medizinischen Bereich?

* Software als Medizinprodukt: Was bedeutet das genau?

* Wie nehmen wir Innovation und Fortschritt allgemein wahr, wie bewerten wir die aktuellen Entwicklungen und was machen wir wenn uns (manchmal) der Enthusiasmus für neue Technologien fehlt?

* Einsatz und Umgang mit KI-Assistenten in der Softwarentwicklung

* Produktivität als aktuell wesentlicher „Driver“ für KI Systeme und die Herausforderungen die damit einhergehen

* Bemessungsfaktoren in den Benefits von KI-Systemen

* Veränderungen in der Aus- und Weiterbildung von MedizinerInnen

* Johannes’ positive Vision von Technologie in der (medizinischen) Zukunft

* Risiken und Gefahren von KI Systemen im Bereich Social Media, Gesellschaft in der Zukunft, mentaler Gesundheit und Kreativität

* Johannes’ individueller Umgang mit Produktivität, Technologie und KI im Alltag

* Gegenwart und Zukunft von Datenerhebung & Datenerkennung

* Data Science und Machine Learning als Arbeitsbereiche in der Medizin

* Was sind wichtige Faktoren die medizinische Einrichtungen berücksichtigen könnten / sollten wenn sie in neue Technologien investieren möchten?

Links:

Benedict’s Newsletter — Benedict Evans

The Horse: A Galloping History of Humanity

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Türkische Linsensuppe (via Claude.ai):

Turkish Red Lentil Soup (Mercimek Çorbası)

A silky, warming Turkish soup with red lentils, vegetables, and warm spices

* 1 cup red lentils, rinsed

* 3 tbsp olive oil

* 1 medium onion, diced

* 1 medium carrot, diced

* 2 garlic cloves, minced

* 6 cup vegetable or chicken broth

* 2 cup water

* 1 tsp ground cumin

* 1/2 tsp red pepper flakes (optional)

* 1 pinch salt and black pepper

* 2 tbsp fresh lemon juice

* 2 tbsp fresh mint or parsley (optional)

* Heat 3 tbsp olive oil in a large pot over medium heat. Add 1 medium onion, diced, 1 medium carrot, diced, and 2 garlic cloves, minced. Sauté for 5-7 minutes until softened and fragrant.

* Add 1 cup red lentils, rinsed to the pot and stir to coat with oil, about 1-2 minutes. Pour in 6 cup vegetable or chicken broth and 2 cup water. Bring to a boil, then reduce heat and simmer.

* Simmer for 20-25 minutes, stirring occasionally, until lentils are very soft and start to break down. The soup should have a slightly thick, creamy texture.

* Stir in 1 tsp ground cumin and 1/2 tsp red pepper flakes (optional). Season with 1 pinch salt and black pepper to taste. Add 2 tbsp fresh lemon juice to brighten the flavors.

* For a smoother soup, use an immersion blender to partially or fully blend the soup. Leave it chunky if you prefer texture.

* Ladle into bowls and top with 2 tbsp fresh mint or parsley (optional) if desired. Serve with crusty bread and a drizzle of olive oil.

For a creamier texture, add a splash of heavy cream or coconut milk at the end. Some Turkish cooks make a spiced oil topping by frying minced garlic and red pepper flakes in olive oil and drizzling it over individual bowls. Store leftovers in the fridge for up to 5 days or freeze for up to 3 months.

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1 Stunde 3 Minuten
In der heutigen Folge möchten wir von Dr. Dorothea Sauer wissen, wie sie mit dem Druck umgeht, der ihr als Notfallärtzin in ihrem Berufsalltag begegnet.

Dorothea ist klinische Akut- und Notfallmedizinerin, Palliativmedizinerin, Sportmedizinerin und Ultraschallausbilderin und hat bereits in verschiedenen Funktionen – Fach-, Ober- & Chefärtzin – im In- und Ausland vor allem in Kliniken gearbeitet.

Zu folgenden Erkenntnissen sind wir während unseres Gesprächs gelangt:

* Folgendes kann helfen, wenn ich unter Druck leistungsfähig bleiben muss:

* Vor allem zu Beginn der Berufskarriere: Zum Ausdruck bringen, dass ich etwas nicht weiß. Fragen stellen, nachlesen, sich Dinge abschauen, Erfahrung sammeln.

* Bestimmte Systematiken und Arbeitsphilosophien nutzen, die einen Rahmen und dadurch Sicherheit geben, z.B. Buchstabenkurse in der Notfallmedizin, Checklisten etc.

* Das eigene Handlungsspektrum kennen und die Sicherheit nutzen, die Erfahrung mit sich bringt. „Du erkennst nicht, was du noch nicht gesehen hast.“

* Klar unterscheiden: Woher kommt der Stress? Ist es eine Situation, in der ich sehr schnell eine Entscheidung treffen muss? Ist es die Anzahl der zu behandelnden Patient:innen? Einordnen in Kategorien sind hilfreich.

* Nur wenn ich mich als Person reflektiere, wie ich unter Stress reagiere, kann ich das auch adäquat meinem Team gegenüber kommunizieren und um Unterstützung bitten. Darüber zu reden, was der Stress mit mir macht, hilft massiv, die Arbeit an sich und die Zusammenarbeit mit anderen zu verbessern.

* Im Team offen über die eigene mentale Kapazität sprechen, z.B. in Form von „grünen Kügelchen“. Dabei repräsentieren 100% „grüne Kügelchen“ 100% mentale Kapazität und damit auch Leistungsfähigkeit. Ab 70% sollte ich langsam daran denken, die „grünen Kügelchen“ wieder aufzufüllen. Wenn ich diese oder eine ähnliche Form nutze, im Team über Belastungsgrenzen zu sprechen, kann ich als Teammitglied oder Führungskraft viel besser einschätzen, welche Person ich noch zusätzlich belasten kann und wer bereits am Limit ist.

* Es besteht viel Wissen um Resilienzfaktoren, gesunde und nachhaltige Führung – dieses Wissen in den Alltag zu bringen, gelingt häufig noch nicht. Es gilt, diese Lücke zwischen Erkenntnis und Umsetzung anzugehen, vor allem in Führungspositionen. (Dabei muss natürlich bedacht werden, dass Vieles aufgrund der vorherrschenden Strukturen, Ressourcenknappheit etc. derzeit noch nicht gelebt wird.)

* Ein Gefühl von Selbstwirksamkeit hilft, die eigene Rolle gut auszufüllen und auch die Grenzen dieser anzuerkennen. Wenn mir mein Fokus und meine Intention klar sind, fällt es leichter, mich daran zu erinnern, warum ich da bin!

* Doros persönlicher Tipp zum Umgang mit Überlastung:

* Sich abgrenzen

* Klar machen, dass es eine Rolle ist, in der ich agiere

* Wenn ich bestimmte Dinge nicht mehr in der Hand habe, weil ich z.B. weder Operieren noch ein zusätzliches Bett auf einer Station bereitstellen kann, nochmal prüfen, ob ich meine Rolle erfüllt habe und dann akzeptieren, dass ich nichts mehr tun kann

* „Wenn Feierabend ist, ist auch Feierabend.“ - das Vorleben, vor allem von Führungskräften und pünktlich nach Hause gehen

* Die Kompetenz der Priorisierung nicht nur für die berufliche Rolle anwenden, sondern auch für das Privatleben. Das hilft bei der Abgrenzung

Zum Schluss zitiert Doro diesen tollen Satz aus ihrem Lieblingspodcast: „Was wir tun und leisten ist total wichtig! Keep on doing what you do, because what you do matters.”

Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören!

Links & Empfehlungen:

* Buch-Tipp:

Unreasonable Hospitality: The Remarkable Power of Giving…

* Podcast-Tipp von Doro:

EM:RAP | Emergency medicine reviews and perspectives

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Über diesen Podcast

In diesem Podcast sprechen wir über Gesundheit und nachhaltige Führung in medizinischen Einrichtungen. Du arbeitest im Gesundheitswesen, als MedizinerIn oder Pflegekraft, Führungskraft oder PersonalentwicklerIn im Krankenhaus? Dann bist du genau richtig bei uns! aerztemitgrenzen.substack.com
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