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Hospitality PeppTalk Archiv

36 Episoden
32 Minuten
Hotel-Tech ist eines der spannendsten Berufsfelder der Branche und gleichzeitig eines der am wenigsten verstandenen. Du brauchst Verständnis für Hotellerie, Tech, Vertrieb und Menschen gleichzeitig. Wer kommt da rein und wie sieht der Job aus? In dieser Folge sitze ich im The Gin Room in Berlin und habe Livius Arnsmann von Triptease dabei. 25 Jahre alt, Quereinsteiger, kein klassischer Hotel-Background und trotzdem seit ein paar Jahren mitten in der Hotel-Tech-Welt unterwegs. Genau dort, wo sich gerade alles trifft. Vertrieb, Technologie, Hotellerie und das riesige Ökosystem aus Systemen, Schnittstellen, Daten und Erwartungen.

Warum Hotel-Tech überhaupt spannend wird

Wir sprechen darüber, warum Hotel-Tech für Livius interessant wurde und warum es am Ende nicht die Branche allein war, sondern auch Menschen, Umfeld, ein klarer Lernpfad und das Gefühl, hinter einem Produkt stehen zu können. Verkaufen kann man vieles, aber verkaufen wollen ist nochmal eine andere Nummer. Genau diese Unterscheidung trägt durch das ganze Gespräch.

Was fehlt, wenn du nicht aus dem Hotel kommst

Eine zentrale Frage. Welche Lücken hast du, wenn du nicht selbst hinter dem Empfang gestanden hast, und wie schnell schließen sich diese Lücken, wenn du jeden Tag mit Hoteliers sprichst und wirklich zuhörst? Livius ist da sehr ehrlich. Es gibt Themen, die du als Quereinsteiger nicht in sechs Monaten lernst. Aber mit Demut, gutem Onboarding und echtem Interesse holst du verblüffend viel auf.

Die mentale Seite von Sales

Sales ist nichts für Romantiker. Druck ist da, Marathon-Projekte sind da, Absagen sind da. Aber das ist nicht das Schlimmste. Am meisten Energie kostet das Schwammige, also das Unklare, wenn man nach Wochen nicht weiß, woran man ist. Genau da steckt viel drin, auch für Hoteliers, die Entscheidungen treffen oder RFP-Prozesse begleiten. Saubere Kommunikation ist nicht nur nett, sie spart allen Beteiligten Zeit, Nerven und manchmal Geld.

Hotel-Tech-Realität gegen Hotel-Tech-Romantik

Wir sprechen über die romantisierte Vorstellung von Hotel-Tech und die Realität, in der eine einzige fehlende Verbindung zwischen PMS und Channel Manager plötzlich alles stoppt. Es geht um Verantwortung, auf Anbieter- und Kundenseite, um den Schritt zurück, bevor man das nächste Tool kauft, nur weil irgendwo KI draufsteht. Und es geht um den Blick aufs große Ganze. Tech-Stack, Datenfluss, Guest Journey und die Frage, wie Technologie am Ende Menschen entlastet, statt nur Prozesse zu verschieben.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Quereinstieg in Hotel-Tech - was es braucht und welche Erwartungen realistisch sind.

Lernkurve im Vertrieb - wie schnell sich Branchenwissen aufbaut.

Mentale Hygiene im Sales - der Umgang mit Druck, Geduld als Superkraft.

Schwammige Antworten als größter Energiefresser - klares Plädoyer für saubere Kommunikation.

Verantwortung in RFP-Prozessen, auf Hotel- und Anbieterseite.

Tech-Hype gegen tatsächliche Wertschöpfung - der Schritt zurück, bevor man kauft.

Tech-Stack als Gesamtsystem, nicht als Tool-Sammlung.

Karriere ohne klassischen Lebenslauf, wie man in einer anspruchsvollen Branche richtig gut wird.

Für wen ist diese Folge relevant?

Für alle, die in Hotel-Tech arbeiten oder darüber nachdenken einzusteigen. Für Hoteliers, die neue Systeme einführen wollen und besser verstehen möchten, wie der Vertrieb auf der anderen Seite tickt. Für junge Berufseinsteiger, die ohne klassische Hotelausbildung in der Branche Fuß fassen wollen. Und für alle, die einfach mal eine Folge jenseits der reinen Tech-Diskussion hören wollen.

Wenn du gerade selbst überlegst, wie du in Hotel-Tech reinkommst, deinen RFP-Prozess strukturierter aufstellst oder einfach wissen willst, wie eine Karriere ohne klassischen Hotel-Lebenslauf aussehen kann, ist diese Folge eine ehrliche, persönliche Stunde voller Erkenntnisse, die du in keinem Whitepaper findest.
38 Minuten
Deine Booking Engine entscheidet über sehr reale Umsätze. Wenn Gäste an irgendeinem Punkt stocken, zweifeln oder denken „hä, was soll ich jetzt tun", passieren die stillen Abbrüche. Ganz ohne Drama, einfach Klick und weg. In dieser Folge des Hospitality PeppTalk ist Stefan Elsner, Geschäftsführer von Workmatrix, zu Gast. Er arbeitet seit Jahren genau an der Schnittstelle von Website-Experience, Buchungsstrecke, Tech-Stack und Customer Journey.

Booking Engine als Gastgeber, nicht als Türsteher

Wir sprechen darüber, warum das Ziel nicht ist, Gäste mit Features zu beeindrucken, sondern ihnen die Entscheidung leicht zu machen. Oder noch besser, sie gar nicht erst nachdenken zu lassen. Wenn die Buchungsentscheidung eigentlich schon gefallen ist, sollte die Booking Engine nicht der Türsteher sein, sondern der Gastgeber, der die Tür aufhält, freundlich lächelt und einfach reinlässt.

Die Klassiker, die trotzdem oft ignoriert werden

Mobile-First, aber wirklich passend zum Gerät und nicht nur „responsive". Multilanguage, ohne sich ein Übersetzungs-Monster ins Haus zu holen, das niemand pflegt. Tracking, DSGVO und warum „die Booking Engine bringt schon was mit" oft genau die Probleme erzeugt, die später keiner sauber auflösen kann. Payment, Prozesse und Automatisierung, also die unspektakulären Dinge, die im Alltag sehr spektakulär werden, wenn es knallt.

Wann Custom wirklich Sinn macht

Spannend wird es bei der Frage, wann eine Custom Booking Engine wirklich lohnt. Nicht als Prestigeprojekt, sondern weil bestimmte Konzepte und Hotelmodelle mit Standardlösungen nicht sauber abbildbar sind. Stefan gibt Einblicke, wie man Systeme so denkt, dass Wechsel im Tech-Stack, etwa beim PMS, nicht zur Vollkatastrophe werden. Architekturfragen, CRS, PMS-Anbindung und Abstraktionslayer haben plötzlich mehr mit deinem operativen Stresslevel zu tun, als man am Anfang denkt.

Personalisierung als pragmatische Segmentierung

Personalisierung wird hier nicht als Buzzword verstanden, sondern als pragmatische Segmentierung. Wer bucht wann, wie lange, mit welchem Anlass, und welche Zimmer, Add-ons oder Raten sollten dann wirklich vorne stehen? CRM ist hilfreich, aber nicht die einzige Eintrittskarte. Du kannst schon vorher sinnvoll steuern, testen und lernen, ohne dass du dir gleich ein Mammutprojekt auflädst.

Website und Booking Engine als ein Weg

Ein Highlight der Folge ist der Perspektivwechsel am Ende. Website und Booking Engine sind keine zwei Produkte, die zufällig nebeneinander existieren, sondern ein einziger Weg. Wenn der Gast auf der Website inspiriert wird, darf es beim Klick Richtung Buchung nicht plötzlich anders wirken, anders sprechen oder anders führen. Genau diese Nahtlosigkeit ist oft der Unterschied zwischen „ich schau mal" und „ich buche jetzt".

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Stiller Abbruch in der Buchungsstrecke - woran Gäste wirklich scheitern.

Mobile-First in der Tiefe, nicht nur als Schlagwort.

Multilanguage ohne Wartungs-Albtraum.

Tracking und DSGVO - was in der Booking Engine sauber gelöst sein muss.

Payment, Prozesse, Automatisierung, die Themen, die im Worst Case alles stoppen.

Wann Custom Sinn macht und wann Standard genügt.

Tech-Stack-Architektur - CRS, PMS-Anbindung, Abstraktionslayer.

Personalisierung als Segmentierung, ohne CRM-Pflichtkauf.

Website und Booking Engine als ein Erlebnis, nicht zwei Produkte.

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Geschäftsführer, E-Commerce- und Marketingverantwortliche, IT-Leitungen und alle, die Direktbuchungen ernst meinen. Besonders relevant für Häuser mit ungewöhnlichen Konzepten, mehreren Marken oder einem komplexen Pricing-Setup, bei denen Standardlösungen an Grenzen stoßen.

Wenn du gerade selbst überlegst, wie du deine Booking Engine sauber mit deiner Website verbindest, einen Wechsel planst oder einfach wissen willst, ob Custom für dich Sinn macht, ist diese Folge eine sehr gut investierte Stunde.
38 Minuten
Bewertungen sind in der Hotellerie kein Soft-Thema, sondern einer der härtesten Buchungshebel. Wer im Filter heute nicht mindestens „8 und höher" erreicht, taucht in vielen Suchen schlicht nicht mehr auf. In dieser ersten Weihnachtsfolge des Hospitality PeppTalk spreche ich mit Ivo Tittmann von ReviewPro über die Realität moderner Online-Bewertungen und Reputation-Management. Über die direkten Effekte auf Umsatz, über den Umgang mit kritischen Reviews und darüber, was passiert, wenn Hotels bei Qualität und Antwortgeschwindigkeit zu langsam werden.

Warum Reviews heute so stark wirken

Im Gespräch wird klar, wie stark viele Gäste in der Hotelsuche inzwischen über Mindest-Scores filtern. Wer die Acht reißt, ist raus. Diese Mechanik macht aktives Bewertungsmanagement nicht nur für vergangene Gäste wichtig, sondern vor allem für zukünftige. Jede Antwort, jede Tonalität und jede Reaktionsgeschwindigkeit liest sich für potenzielle Buchende als Signal für die Servicekultur des Hauses.

Umgang mit Fake-Bewertungen

Wir reden offen über das Reizthema Fake-Bewertungen. Welche Plattformen heute konsequenter handeln, wo es weiterhin mühsam wird und wie Hotels pragmatisch reagieren können, ohne sich in jedem Detail zu verlieren. Ivo gibt klare Empfehlungen, wann ein Eingriff lohnt und wann der Energieaufwand größer ist als der Schaden.

Surveys und Segmentierung

Ein zentrales Thema ist die Praxis der Gästebefragungen. Eine Umfrage für alles funktioniert in den seltensten Fällen. Im Gespräch arbeiten wir uns durch sinnvolle Segmentierungen wie MICE gegen Leisure, Corporate, Loyalty-Status und mehr. Wir erklären, warum eine fehlpassende Frage die Abbruchrate massiv erhöht und warum Segmentierung am Ende mehr Antworten und höhere Datenqualität bringt als der vermeintlich aufwendigere Ansatz.

In-Stay-Feedback und Case-Management

Besonders greifbar wird das Thema beim Klassiker „drittes Kopfkissen". Ein kleiner Wunsch, der schnell zu Frust eskaliert, wenn Front Office, Housekeeping und Technik über Umwege kommunizieren. Genau hier setzt modernes In-Stay-Feedback und Case-Management an. Probleme sollen während des Aufenthalts gelöst werden, bevor sie später als schlechte Bewertung im Netz landen.

KPIs für sauberes Reputation-Reporting

Wir gehen am Ende durch die wichtigsten KPIs. GRI als Qualitätsindikator. Reaction Time. Management Response Rate. Und der Blick auf das Comp-Set, also die Wettbewerber, mit denen sich ein Hotel wirklich messen sollte. Ergänzend diskutieren wir, welche Rolle KI beim Beantworten von Bewertungen heute spielt, warum sie als Co-Pilot enorm Zeit spart und wie Hotels trotzdem eine individuelle, markentypische Sprache behalten.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Filterfunktion „8 und höher" - was das real für deine Sichtbarkeit bedeutet.

Fake-Bewertungen erkennen und entfernen, mit pragmatischer Priorisierung.

Surveys segmentieren - MICE, Leisure, Corporate, Loyalty.

In-Stay-Feedback statt Post-Stay-Drama - das Beispiel mit dem dritten Kopfkissen.

Case-Management zwischen Front Office, Housekeeping und Technik, ohne Reibungsverluste.

GRI, Reaction Time, Management Response Rate, die KPIs, die wirklich tragen.

Comp-Set-Analyse, wie du dich mit den richtigen Wettbewerbern misst.

KI als Co-Pilot beim Beantworten von Bewertungen, ohne den Markenton zu verlieren.

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Hoteldirektoren, Front-Office-Manager, Quality- und Service-Verantwortliche, Marketing- und E-Commerce-Teams und alle, die Reputation als ernsthaften Vertriebshebel verstehen. Egal ob Stadthotel, Resort, Boutiquehaus oder mittelgroße Gruppe, die hier diskutierten Themen schlagen direkt auf deine Buchungszahlen durch.

Wenn du gerade selbst überlegst, wie du dein Reputation-Management strukturierter aufstellst, kritische Bewertungen souveräner managst oder einfach wissen willst, welche KPIs wirklich tragen, ist diese Folge ein klares Pflichtprogramm.
50 Minuten
Die meisten Hotels denken über ihren Tech-Stack falsch herum. Erst wird das Tool gekauft, dann werden die Prozesse drumherum gebogen. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Marcus Hess von Busy Rooms darüber, warum genau diese Reihenfolge so viele Tech-Projekte zum Scheitern bringt und wie es stattdessen funktioniert. Marcus war viele Jahre selbst Hotelier und ist seit 2008 in der Hoteltechnologie unterwegs. Er kennt beide Seiten und spricht klar darüber, wo es heute noch klemmt.

Prozesse vor Systemen

Wir reden darüber, warum viele Hoteliers zuerst Systeme einkaufen und sich erst danach Gedanken über Prozesse machen. Das Ergebnis ist immer dasselbe. Tools, die im Daily nicht greifen, weil die unterliegende Logik im Haus nie sauber definiert wurde. Marcus zeigt, wie ein einfacher Schritt zurück, also die ehrliche Auseinandersetzung mit den eigenen Prozessen, hunderttausende Euro an Fehlinvestitionen verhindern kann.

All-in-One gegen spezialisierte Lösungen

Wir gehen ehrlich auf die Frage ein, wann eine All-in-One-Plattform die richtige Wahl ist und wann spezialisierte Best-of-Breed-Lösungen mehr leisten. Marcus zeigt aus seiner Praxis, wie sich beide Welten sinnvoll ergänzen können und welche Kriterien wirklich entscheidend sind. Häusergröße, Personalstruktur, technologische Reife des Teams, Wachstumsperspektive.

API ist kein Plug-and-Play-Versprechen

APIs werden in vielen Verkaufsgesprächen so dargestellt, als würde alles automatisch zusammenpassen, sobald die Schnittstelle einmal angeschlossen ist. Marcus räumt auf. APIs brauchen saubere Vorbereitung, klare Datenmodelle und eine echte Zusammenarbeit zwischen Hotel und Technologiepartner. Wer das ignoriert, hat am Ende Schnittstellen, die zwar laufen, aber nicht das liefern, was der Prozess eigentlich braucht.

Buchungsstrecke und Setup

Ein eigener Schwerpunkt ist die Buchungsstrecke. Ohne klare Strategie und passende Architektur verschenkst du jeden Tag Potenzial. Marcus erklärt, welche Prinzipien hier wirklich tragen, wie man typische Stolpersteine vermeidet und warum Buchungsstrecken-Optimierung kein einmaliges Projekt, sondern ein laufender Prozess sein sollte.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Prozesse vor Systemen - das Grundprinzip, das die meisten Tech-Probleme verhindert.

All-in-One gegen Best-of-Breed - klare Entscheidungslogik je nach Hausgröße und Reifegrad.

PMS plus Channel Manager als reaktives Setup - warum das heute zu wenig ist.

Missverständnisse rund um APIs und Automatisierung - was wirklich dahintersteckt.

Saubere Vorbereitung als Erfolgsfaktor, gemeinsam mit Technologiepartnern.

Buchungsstrecke als zentraler Hebel, mit klarer Architektur und kontinuierlicher Optimierung.

Tech-Stack als historisch gewachsenes Konstrukt - wie man gezielt aufräumt, ohne Risikoprojekte zu starten.

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Hoteliers, IT- und Operations-Verantwortliche, Geschäftsführer und alle, die das Gefühl haben, dass ihr Tech-Stack historisch gewachsen ist und sie eher bremst als unterstützt. Egal ob Privathaus, Boutiquehotel oder mittelgroße Gruppe, die Logik aus dieser Folge ist auf jedes Setup übertragbar.

Wenn du gerade selbst über deinen Tech-Stack nachdenkst, vor einem Systemwechsel stehst oder einfach wissen willst, wie eine saubere Tech-Strategie in der Hotellerie heute aussieht, ist diese Folge genau für dich. Ein ehrliches Gespräch mit jemandem, der beide Seiten kennt, also Hotelbetrieb und Technologieanbieter, und der entsprechend fundiert einordnen kann, wo Branche, Anbieter und Hotels heute wirklich stehen.
45 Minuten
CDP klingt für viele Hoteliers nach noch einem dieser Drei-Buchstaben-Tools, hinter denen sich am Ende doch nichts wirklich Neues verbirgt. In dieser Folge des Hospitality PeppTalk räumen wir mit dieser Wahrnehmung auf. Gemeinsam mit Marcel Stiller von TrustYou sprechen wir darüber, was eine Customer Data Platform, kurz CDP, in der Hotellerie tatsächlich leistet, warum sie heute kein Luxus mehr ist und wie sie sich klar von CRM und PMS abgrenzt.

Was eine CDP wirklich macht

Eine CDP bündelt Daten aus PMS, CRM, Website, Booking Engine, F&B-System, Reputation-Plattform und allen weiteren Quellen, die im Haus Datenpunkte erzeugen. Dadurch entsteht zum ersten Mal ein echter 360-Grad-Blick auf jeden Gast. Marcel zeigt im Gespräch sehr greifbar, was das in der Praxis ändert. Vom anonymen Webseiten-Besucher mit erkennbarem Reisemuster bis zum Stammgast, dessen letztes Restaurantbudget ebenso bekannt ist wie seine Bewertung der letzten Nacht.

Warum diese 360-Grad-Sicht den Unterschied macht

Wenn die Datenbasis stimmt, wird Personalisierung praktikabel statt nur konzeptionell schön. CDPs lösen die alte Trennung zwischen Marketing- und Operations-Daten auf. Das Ergebnis: Direktbuchungen lassen sich gezielter pushen, Pre-, In- und Post-Stay-Kommunikation wird relevanter, Cross- und Upselling laufen entlang der echten Gästepräferenzen statt entlang generischer Annahmen. Wir sprechen über konkrete Use Cases, von Lookalike-Audiences im Performance-Marketing bis zu segmentierten Wiederbuchungs-Kampagnen.

Always-Reply statt No-Reply

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Wandel von No-Reply-Mails zu einer Always-Reply-Kommunikation. Marcel erklärt, warum jede automatisierte Mail ohne Antwortmöglichkeit aus heutiger Sicht ein Datenleck ist. Mit AI-Agents, die im richtigen Moment antworten, beraten und konvertieren, wird aus reiner Versandlogik ein echter Gespräches-Touchpoint, ohne das Service-Team zu überlasten.

CDP gegen CRM gegen PMS

Diese Frage stellen Hoteliers in fast jeder Tech-Diskussion. Wir sortieren die Begriffe sauber. Das PMS bleibt das operative Rückgrat. Das CRM ist die Kommunikationsschicht. Die CDP ist die Datendrehscheibe darunter, die alles zusammenführt und für Marketing, Service und Vertrieb verfügbar macht. Diese saubere Abgrenzung hilft, in der Tool-Diskussion nicht in Begriffsverwirrung zu landen.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Was eine CDP in der Hotellerie konkret leistet, jenseits von Demo-Folien.

First-Party-Daten als Pflicht, in einer Welt, in der Cookies und Third-Party-Tracking schwächer werden.

Segmentierung und Lookalike-Audiences - wie sich Performance-Marketing endlich messbar verbessert.

Pre-, In- und Post-Stay-Use-Cases mit konkreten Beispielen aus der Praxis.

Upselling über die gesamte Guest Journey, von der Buchung bis zur Wiederbuchung.

Customer Lifetime Value, kurz CLV, als zentrale Steuerungskennzahl.

AI-Agents in der Gästekommunikation, was sie heute leisten und wo sie an Grenzen stoßen.

Always-Reply-Logik - wie aus jedem Touchpoint eine Beziehung entsteht.

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Hoteldirektoren, Marketing- und E-Commerce-Verantwortliche, Revenue Manager und alle, die ihre Gästedaten endlich strukturiert nutzen wollen. Egal ob du gerade vor der Anschaffung einer CDP stehst, deine bestehende Datenlandschaft konsolidieren willst oder einfach wissen möchtest, was die Branche unter Hyperpersonalisierung wirklich versteht.

Wenn du gerade selbst überlegst, wie du Bauchgefühl durch Daten ersetzt, deine Direktbuchungsquote nachhaltig steigerst oder einfach den Unterschied zwischen CDP, CRM und PMS sauber verstehen willst, ist diese Folge der richtige Einstieg. Weniger Bauchgefühl, mehr Wirkung. Bessere Kampagnen, schnellere Reaktionszeiten, messbarer ROI und ein Gast-Erlebnis, das hängen bleibt.
52 Minuten
Direkt vom HSMAday 2025 spreche ich in dieser Folge des Hospitality PeppTalk mit Christin Hänsel, seit 15 Jahren bei h2c und Michaela Papenhoff, Gründerin und Geschäftsführerin von h2c, über das, was Hoteliers gerade wirklich weiterbringt. KI, Automatisierung und Direct Booking, ohne Hype, mit klarem Praxisfokus. h2c berät Hotelketten in den Bereichen Digitalisierung und Technologieauswahl und veröffentlicht regelmäßig die Studien, an denen sich die Branche orientiert.

Was h2c macht

Bevor wir in die Inhalte einsteigen, ein kurzer Überblick. h2c arbeitet in drei Bereichen: Qualitätsmanagement, strategische Beratung und Marktstudien. Dieser Mix sorgt dafür, dass Empfehlungen aus echten Daten und realen Projekten kommen, nicht aus PowerPoint-Best-Practices.

Direct Booking Study 2024 im Rückblick

Wir sprechen darüber, wo Booking Engines heute noch hängen. Personalisierung, Upsell-Logik, Reporting, das klassische Spannungsfeld zwischen Standard-Modul und Individualisierung. Christin und Michaela ordnen ein, welche IBE-Features in der Praxis am stärksten auf Direktbuchungen einzahlen und an welchen Stellen Hotels heute noch bereitwillig Conversion liegen lassen.

Ancillary Revenue, ABS und A/B-Testing

Wann performen Upsells im Buchungsprozess besser, wann vor Anreise? Wir gehen konkret durch, wie Hotels diese Frage A/B-testen, welche Mechaniken funktionieren und für wen sich Attribute-Based Selling, kurz ABS, wirklich lohnt. Wir reden auch ehrlich darüber, wo ABS Gäste eher überfordert und warum KI hier in den nächsten Jahren den Auswahlstress reduzieren wird, statt ihn zu erhöhen.

Sneak Peek auf die AI & Automation Study 2025

Die nächste große h2c-Studie steht in den Startlöchern. Christin und Michaela teilen erste Eckdaten:

Stichprobe: 171 Hotelketten mit insgesamt rund 11.000 Hotels.

Rund 78 Prozent nutzen bereits KI, oft noch rudimentär (ChatGPT, Chatbots, RM-Features). Rund 89 Prozent planen den Einsatz aktiv.

Vertrauen in KI liegt im Schnitt bei 6,6 von 10, die tatsächliche Nutzung bei 4,7 von 10. Die Lücke zwischen Vertrauen und Adoption zeigt das eigentliche Potenzial.

KI-Agents werden heute von rund 11 Prozent eingesetzt, der geplante Einsatz liegt deutlich höher.

Die größten Hürden sind Kompetenz und Budget. Den größten Mehrwert sehen Ketten in der Auflösung von Daten-Silos und in besserer Business Analytics.

RPA gegen KI-Agents

Robotic Process Automation, kurz RPA, bleibt für klassische Routinearbeiten relevant, von der Rate-Loading-Logik bis zu repetitiven Reservation-Tasks. KI-Agents übernehmen perspektivisch dort, wo Entscheidungen getroffen werden müssen. Wir sprechen darüber, wo die Grenze zwischen den beiden Welten verläuft und welche Kombinationen heute schon im Einsatz sind.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Direct Booking Study 2024, die wichtigsten Erkenntnisse zur IBE-Performance.

Ancillary Revenue, im Buchungsprozess gegen vor Anreise, mit klarer A/B-Testing-Logik.

Attribute-Based Selling - für wen es lohnt und wo Gäste überfordert werden.

AI & Automation Study 2025 - exklusive Sneak Peek der Schlüsselzahlen.

RPA gegen KI-Agents - klare Abgrenzung mit konkreten Anwendungsbeispielen.

Chatbots und Voice-AI - Mehrwert in der Gästekommunikation und intern.

Daten-Silos auflösen - der größte Hebel jenseits einzelner KI-Use-Cases.

Kompetenz- und Budgetfrage, wie Hotels den Einstieg pragmatisch finanzieren.

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Geschäftsführer, IT-, Digital- und E-Commerce-Leiter, Revenue- und Sales-Manager und alle, die wissen wollen, wo KI im Hotel heute wirklich hilft und welche Investitionen sich in den nächsten Monaten lohnen. Besonders relevant für Ketten und mittelgroße Gruppen, die ihre digitale Strategie mit Daten unterfüttern wollen.

Wenn du gerade selbst überlegst, wie du Direct Booking pragmatisch stärkst, welche IBE-Features Priorität haben oder wie du KI strukturiert in dein Haus bringst, ohne dich in Pilotprojekten zu verlieren, ist diese Folge ein klares Pflichtprogramm.
1 Stunde
Wenn die Presse über Sanierung in Eigenverwaltung berichtet, klingt es im ersten Moment nach Krisenmodus. Im Gespräch mit Gabriele „Gaby" Seidel, VP Operations & Commercial bei der Lindner Hotel Group, wird schnell klar, wie wenig diese Außensicht mit der Innenrealität zu tun hat. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk, aufgenommen am Vorabend des HSMAday 2025 in Köln im Lindner Hotel Residenz am Dom, nimmt uns Gaby mit in eine Phase, in der Verträge, Kostenblöcke und Abläufe ehrlich auf den Prüfstand kommen, ohne dass das operative Geschäft dabei ins Stocken gerät.

Kommunikation, Ruhe, Empowerment

Gaby spricht offen über den Moment, in dem die Pressemeldung kam, über die erste interne Mail mit dem Titel „jetzt erst recht" und darüber, was ein Team in solchen Situationen wirklich trägt. Es sind nicht Strategiepapiere, sondern Klarheit, Tempo, Vertrauen. Wer informiert ist, kann mitgestalten. Wer Verantwortung trägt, übernimmt Verantwortung. Diese Mischung aus Kommunikation, Ruhe und Empowerment hat das Team durch eine extrem ruckelige See getragen und ist gleichzeitig das Fundament für alles Weitere.

Die digitale Agenda mitten in der Sanierung

Während andere Häuser ihre Tech-Roadmap zusammenstreichen würden, hat Lindner ihre Digitalisierung beschleunigt. Gaby beschreibt, was bei Lindner gerade passiert. KI im Marketing mit Video-First-Inhalten, SEO- und SEM-Signalen, skalierbaren Text- und Übersetzungs-Workflows. Online-Reputation mit KI-Support, schneller, konsistenter, ressourcenschonender. Voice-AI am Telefon als moderne Convenience-Schicht für Standardfragen. Mobiler Check-in und digitale Guest Journey als Option, ohne die persönliche Note zu verlieren. Housekeeping-Apps statt Zettelwirtschaft mit Live-Status, schnelleren Zimmerfreigaben und besserem operativen Zusammenspiel.

Hyatt-Kooperation und MICE-Fokus

Ein eigenes Kapitel ist die Hyatt-Kooperation. Welche Performance-Programme getestet werden, wie Learnings systematisch skaliert werden und warum authentischer Social Content, der sogar bereits für eine Award-Nominierung gesorgt hat, gerade jetzt Vertrauen zurückbringt. Im MICE-Bereich legt Lindner einen klaren Fokus, weil dieses Segment für die Häusergröße einen überproportionalen Umsatzhebel darstellt.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Sanierung in Eigenverwaltung in der Realität, ohne Marketing-Glanz und ohne Drama-Ton.

Kommunikation als Führungsinstrument - was ein Team in der Krise wirklich braucht.

KI-Quick-Wins im Marketing - Video, Texte, Übersetzungen, Reputation.

Voice-AI am Hotel-Telefon - was funktioniert und wo Vorsicht angebracht ist.

Mobiler Check-in als Option, ohne die persönliche Begegnung zu verlieren.

Housekeeping digitalisiert - Apps statt Zettel, Live-Status statt Telefonkette.

Hyatt-Kooperation und MICE-Strategie - wie Performance-Programme getestet und skaliert werden.

Authentischer Social Content als Vertrauensbaustein in unsicheren Zeiten.

Gabys Nordstern

In zwölf Monaten soll man an Partnerdialogen, Bewerberlage und Gästestimmen merken, dass das Vertrauen zurück ist. „Gemeinsam nach vorne" ist dabei kein Slogan, sondern Arbeitsprinzip. Diese Folge ist auch ein klares Statement, dass Sanierung nicht Stillstand bedeutet, sondern strukturierter Turnaround mit klarer Richtung.

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Geschäftsführer, Operations- und Commercial-Verantwortliche, HR-Leitungen und alle, die in herausfordernden Phasen Verantwortung tragen. Egal ob du gerade selbst durch eine schwierige Zeit gehst, eine größere Veränderung im Haus planst oder einfach wissen willst, wie eine etablierte Hotelgruppe einen Turnaround meistert, du bekommst hier eine selten ehrliche Innensicht.

Wenn du gerade überlegst, wie du Veränderung in deinem Haus kommunizierst, KI-Use-Cases priorisierst oder einfach wissen willst, wie eine moderne Servicekultur unter Druck aussieht, ist diese Folge ein Pflichtprogramm. Ein Gespräch über Mut, Klarheit und das ehrliche Versprechen, gemeinsam nach vorne zu gehen.
57 Minuten
Hotel-Technologie ist eine Branche voller Versprechen. Auf jeder Messe das nächste „revolutionäre" Tool, in jedem RFP-Pitch der nächste Durchbruch. Die Realität in den Häusern sieht meistens anders aus, also viel Frust, viele Schubladen-Lösungen und ein Operations-Team, das nicht mehr daran glaubt, dass Tech etwas einfacher macht. In dieser Folge des Hospitality PeppTalk spreche ich live aus dem „The Gin Room" mit Victoria Fischer, Commercial Director bei Penta Hotels, über genau diese Lücke zwischen Versprechen und Praxis.

Erst der Use Case, dann die Tech

Penta dreht den klassischen Auswahlprozess konsequent um. Statt mit einer Tool-Liste anzufangen, beginnt jede Diskussion mit einer Frage aus dem operativen Alltag. Erst wenn ein konkreter Use Case auf dem Tisch liegt, folgt die zweite, härtere Frage: Bringt diese Lösung messbaren ROI oder spürbare Effizienz? Nur wenn eines von beidem klar ist, geht es überhaupt weiter Richtung Security, Datenschutz und Compliance. Victoria erklärt, warum diese Reihenfolge die meisten Tech-Sackgassen verhindert und warum sie den Auswahlprozess in den letzten Jahren systematisch professionalisiert hat.

RFP-Fallstricke und Versprechen, die nicht halten

Wir sprechen offen über die typischen Stolpersteine in Ausschreibungen. Demos, die im Pitch glänzen und in der Tiefe einbrechen. Integrationen, die auf Folien problemlos aussehen, in der Praxis aber an Länderpflichten, Schnittstellen oder Datenformaten scheitern. Roadmap-Versprechen, die in zwei Jahren immer noch „Q3 next year" sind. Victoria teilt konkrete Beispiele und zeigt, mit welchen Fragen du Anbieter wirklich auf Tiefe testest, bevor der Vertrag unterschrieben ist.

Change-Management bei mehreren Kernsystemen parallel

Penta hat in den letzten Jahren mehrere Kernsysteme gleichzeitig gewechselt: PMS, POS, Payment, CRM. Wer jemals einen PMS-Wechsel mitgemacht hat, weiß, was das bedeutet. Was hilft den Teams wirklich, durch so eine Phase durchzugehen? Internes Marketing, praxisnahe Trainings statt PDF-Handbüchern und Premium-Support, der antwortet statt zu vertrösten. Victoria erzählt, was bei Penta funktioniert hat und was sie beim nächsten Mal anders machen würde.

Diese Themen besprechen wir:

ABS, also Attribute-Based Selling: Was technisch heute geht, wo der Markt noch nicht ist und ob sich der Aufwand für Häuser deiner Größe lohnt.

Voice-AI in der Reservierung: Realistischer Blick auf den Reifegrad und auf die Stellen, an denen Voice heute schon spürbar entlastet.

KI jenseits des Hypes: Welche KI-Use-Cases bei Penta tatsächlich Wertschöpfung erzeugen und welche im Pilotstatus stecken bleiben.

Personalisiertes Pricing auf Basis vernetzter Daten: Wohin sich Revenue Management entwickelt, wenn Daten endlich zusammenkommen.

Data Control Center: Warum eine zentrale Datendrehscheibe für mittelgroße Hotelgruppen kein Luxus mehr ist, sondern Voraussetzung.

Die Rolle des Commercial Directors heute: Warum Revenue, Sales, Marketing, Systems und Digital nicht mehr getrennt funktionieren und wie Penta diese Bereiche organisatorisch verzahnt.

Internes Marketing als Erfolgsfaktor: Warum die beste Software nichts bringt, wenn das Team intern nicht abgeholt wird.

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Geschäftsführer, Commercial Directors, Revenue Manager, IT-Leiter und alle, die in den nächsten Monaten vor einer größeren Tech-Entscheidung stehen. Egal ob du gerade mitten in einem RFP steckst, einen Systemwechsel planst oder einfach wissen willst, wie eine moderne Hotelgruppe heute Tech-Entscheidungen trifft, du bekommst hier eine ehrliche Innensicht statt Verkaufsfolien.

Wenn du gerade selbst überlegst, wie du Hotel-Technologie auswählst, ohne auf den nächsten Trend reinzufallen, deinen RFP-Prozess robuster aufstellen willst oder wissen möchtest, wie ein Data Control Center in der Praxis aussieht, ist diese Folge für dich. Ein Gespräch ohne Marketing-Theater, dafür mit dem klaren Anspruch, künftig mit System zu entscheiden statt mit Bauchgefühl.
47 Minuten
Daten sind das wertvollste Asset eines Hotels, behaupten alle. Tatsächlich nutzen sie die wenigsten. Zwischen PMS, CRM, Booking Engine, POS, Bewertungsportalen und einer Handvoll Excel-Listen entsteht in den meisten Häusern ein wildes Daten-Patchwork, das niemand mehr durchschaut. In dieser Folge des Hospitality PeppTalk spreche ich mit Dina Spiegel von Quinta über genau dieses Chaos und darüber, wie aus verstreuten Datensätzen endlich ein echter Wettbewerbsvorteil wird.

Big Data, Smart Data, was ist eigentlich der Unterschied?

Die Begriffe werden gerne synonym benutzt, sind aber zwei völlig verschiedene Dinge. Big Data heißt: viele Daten, oft unstrukturiert, oft ungenutzt. Smart Data heißt: die richtigen Daten, sauber strukturiert, im richtigen Moment am richtigen Ort. Dina erklärt im Gespräch, warum die meisten Hotels heute eher Big Data Probleme haben als Smart Data Lösungen, und warum Datenqualität der Schlüssel zu allem ist, was danach kommt: Personalisierung, KI, Direktbuchung, Gastzufriedenheit.

Warum Datenchaos so teuer ist

Wenn Vor- und Nachname in drei Systemen unterschiedlich geschrieben sind, ist die Personalisierung tot. Wenn Buchungshistorie und Restaurantkonsum nicht zusammenfließen, bleibt der Stammgast anonym. Wenn die Reputation-Plattform nicht mit dem CRM redet, verpuffen Bewertungen ungenutzt. Dina zeigt anhand konkreter Praxisbeispiele aus ihrer langen Hotelkarriere, wo die typischen Datenleichen liegen und wie viel Umsatz die meisten Häuser dadurch unbewusst liegen lassen.

Vom Chatbot-Anbieter zur Smart-Data-Company

Quinta ist vielen Hoteliers noch als Chatbot-Lösung bekannt, hat sich in den letzten Jahren aber konsequent zur Smart-Data-Plattform für die Hotellerie entwickelt. Wir sprechen über die drei Bausteine Q-Data, Q-Hub und Q-Sales und darüber, wie Hotels damit nicht nur ihren Direktumsatz steigern, sondern auch operativ entlastet werden. Der spannende Twist: Der Chatbot ist heute nicht mehr das Produkt, sondern eines von vielen Frontends auf einer sauberen Datenbasis.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Datenqualität als Fundament: Warum jede Hyperpersonalisierung an verschmutzten Stammdaten scheitert und wo du in deinem Haus mit der Bereinigung anfangen solltest.

Smart Data in der Praxis: Wie strukturierte Daten Direktbuchungen, Cross-Selling und Wiederbuchungsraten messbar erhöhen.

Tools sind nicht das Problem: Warum noch ein weiteres Tool das Datenchaos meistens verschlimmert statt verbessert, und welche Frage du dir vor jedem Software-Kauf stellen solltest.

Hyperpersonalisierung jenseits des Buzzwords: Was technisch heute wirklich machbar ist und wo die Hotellerie im Vergleich zu Retail oder E-Commerce noch nachzieht.

KI braucht saubere Daten: Warum jeder ChatGPT-Hype am Hotel vorbeigeht, solange die Datenbasis im Untergrund ein Trümmerfeld ist.

Lustige und ernste Anekdoten aus Dinas Jahren in der Hotellerie, die zeigen, dass dieselben Probleme weltweit auftauchen.

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Hoteldirektoren, Marketing- und Vertriebsverantwortliche, IT-Leiter und alle, die das Wort „datengetrieben" nicht mehr hören können, weil es im eigenen Haus eher nach „bauchgesteuert mit Excel-Stütze" aussieht. Egal ob Einzelhotel, Gruppe oder Resort, die Logik aus dieser Folge ist überall anwendbar.

Wenn du gerade selbst überlegst, wie du Smart Data im Hotel sinnvoll aufsetzt, deine Direktbuchungsrate strategisch steigern willst oder einfach wissen möchtest, was Quinta heute jenseits des Chatbots tatsächlich kann, ist diese Folge genau richtig für dich. Ein ehrliches Gespräch über das, was unter der schicken Tool-Oberfläche eigentlich zählt, also saubere, strukturierte und nutzbare Daten als Basis für jedes weitere Hospitality-Tech-Projekt.
39 Minuten
Personalmanagement ist eines der größten Schmerzthemen in der Hotellerie. Offene Stellen, Fluktuation, ständige Schichtwechsel im letzten Moment, und gleichzeitig der Anspruch, dem Gast jeden Tag ein perfektes Erlebnis zu bieten. In dieser Episode von Hospitality PeppTalk spreche ich mit Birgit Wolfsberger von Unifocus über die Zukunft des Personalmanagements im Hotel und darüber, warum die meisten Häuser ihre wertvollste Ressource bis heute mit Tools steuern, die für die Hotellerie nie gemacht wurden.

Warum klassische HR-Systeme an ihre Grenzen stoßen

Die meisten Hotels nutzen entweder Excel-Tabellen, ein generisches HR-System aus dem Mittelstand oder eine Insellösung pro Abteilung. Das funktioniert, solange alles glatt läuft, also fast nie. Birgit erklärt im Gespräch, warum die Lücke zwischen HR-Software und Lohnabrechnung so teuer ist, wie viele Häuser sie inzwischen täglich kostet und welche Daten verloren gehen, wenn Schicht, Stempelzeit, Forecast und Payroll nicht in einem System leben.

Was Unifocus anders macht

Unifocus ist eine Workforce-Management-Plattform, die speziell für die Hospitality-Branche entwickelt wurde. Im Kern verbindet sie drei Welten: Forecasting (wie viele Zimmer und Restaurantgäste kommen wirklich?), Dienstplanung (welcher Mitarbeiter passt wann am besten?) und Payroll-Integration (was wurde tatsächlich gearbeitet, was gezahlt?). Dadurch entsteht ein durchgängiger Datenfluss vom Forecast bis zur Lohnabrechnung, ohne manuelle Übertragungen, ohne doppelte Pflege, ohne Fehlerquellen.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Automatisierte Dienstpläne, die nicht nur Zeit sparen, sondern auch Personalkosten senken und gleichzeitig die Wünsche der Mitarbeiter berücksichtigen.

Datenbasierte Forecasts statt Bauchgefühl: Warum die Prognose-Engine in Workforce-Management-Tools heute deutlich verlässlicher ist als der erfahrene FOM mit Excel.

Change-Management im Hotel: Wie man ein neues System einführt, ohne dass das Team innerlich kündigt, inklusive Birgits drei wichtigsten Lessons-Learned aus zahllosen Implementierungen.

Mitarbeiterzufriedenheit als KPI: Wie transparente Schichtplanung, faire Verteilung von Wunsch- und Wochenenddiensten sowie automatisierte Tausch-Funktionen direkt auf Retention und Net Promoter Score einzahlen.

Best Practices aus über 70 Ländern: Welche Standards Ketten in Asien, im Nahen Osten und in den USA längst leben und was die deutsche Hotellerie davon übernehmen kann, ohne den eigenen Tarifvertrag zu sprengen.

Compliance und Arbeitszeitgesetz: Warum digitale Zeiterfassung in Deutschland inzwischen Pflicht ist und wie Unifocus dabei hilft, gerichtsfest zu dokumentieren.

ROI-Sicht: Welche Hebel realistisch sind, also Personalkostenreduktion, weniger Überstunden, niedrigere Fluktuation, und wann sich die Investition typischerweise amortisiert.

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Hoteldirektoren, HR-Verantwortliche, Operations-Manager und alle, die Personalmanagement nicht mehr als notwendiges Übel, sondern als echten Wettbewerbsvorteil verstehen. Egal ob Stadthotel, Resort oder Hotelgruppe: Wer Schichten plant, Forecasts erstellt und Lohnzettel verarbeitet, findet hier konkrete Anknüpfungspunkte für die nächsten Wochen.

Wenn du gerade selbst überlegst, wie du deine Dienstplanung im Hotel auf datenbasierte Beine stellst, internationale Standards im Workforce-Management nicht verschlafen willst oder einfach wissen möchtest, wie ein modernes HR-System für die Hotellerie heute wirklich aussieht, ist diese Folge genau richtig für dich. Ein Gespräch voller Praxis-Insights für alle, die ihre Abläufe smarter, fairer und flexibler gestalten wollen und ihren Mitarbeitern damit endlich gerecht werden.
36 Minuten
Ein Website-Relaunch ist eines der Projekte, vor denen Hotels den meisten Respekt haben. Hohe Investition, viele Stakeholder, ein Ergebnis, das oft erst nach Monaten messbar wird, und das Risiko, am Ende mit einer schicken Website ohne Conversion-Effekt dazustehen. MEININGER Hotels hat es anders gemacht. Plus 25 Prozent Conversion Rate nach Relaunch, datengetriebenes Vorgehen und eine klare Strategie zwischen Backpacker- und Business-Zielgruppe. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Céline Mamane, Head of Digital Marketing bei MEININGER Hotels, über den Weg dorthin.

Warum der Relaunch nötig war

Céline erzählt offen, wo die alte Website an ihre Grenzen kam. Mobile-Performance, Buchungsstrecke, Content-Struktur und das hybride Markenversprechen zwischen Hostel-Energie und Business-Tauglichkeit. Wir sprechen darüber, wie sich der Need im Team aufgebaut hat, wie der Business Case intern argumentiert wurde und welche Stakeholder im Projekt eingebunden waren. Diese Phase wird im öffentlichen Diskurs oft übersprungen, ist aber für jeden, der gerade vor einem ähnlichen Projekt steht, mindestens so wertvoll wie das fertige Ergebnis.

Hybride Marke digital sauber abbilden

MEININGER ist ein Sonderfall. Die Marke spricht Backpacker, Familien, Schulklassen und Business-Reisende gleichzeitig an. Wie bildet man so eine Bandbreite digital ab, ohne sie zu glätten oder einzelne Zielgruppen zu verlieren? Céline zeigt, wie der ganzheitliche Ansatz aussah. Von UX-Optimierung über Heatmap-Analysen, personalisierte Buchungsstrecken bis zu einer neuen Content-Strategie in acht Sprachen. Markenführung, interne Kommunikation und Conversion-Steigerung gehen dabei Hand in Hand.

Plus 25 Prozent Conversion Rate, was wirklich dahintersteckt

25 Prozent Conversion-Steigerung sind keine Kleinigkeit. Wir gehen im Gespräch in die Tiefe. Welche Hebel haben tatsächlich am stärksten gewirkt, welche Optimierungen waren überraschend wirkungslos, und wie hat das Team Erfolg vom regulären Marktwachstum abgegrenzt. Céline ist in ihrer Analyse ehrlich und zeigt auch, was sie beim nächsten Mal anders machen würde.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Datengetriebener Relaunch-Prozess - wie man Hypothesen aufstellt, testet und priorisiert.

Mobile-First und UX-Design für hybride Zielgruppen, ohne den Markenkern zu verwässern.

SEO-Wachstum und Ladezeiten - neue Architektur lädt in unter zwei Sekunden, mit messbaren SEO-Effekten.

Personalisierung durch smarte Widgets und Content-Struktur - wie man Relevanz erzeugt, ohne in den Cookie-Wahnsinn abzurutschen.

Heatmaps und Verhaltensdaten - welche Tools wirklich helfen und welche Reports nur die Wand füllen.

Content-Strategie in acht Sprachen- wie man Translation-Aufwand und Markenkonsistenz balanciert.

Digitale Roadmap nach Relaunch - Web-Check-in, Self-Service, Manage-my-Booking und der Blick auf die nächsten zwölf Monate.

Gästeküchen auf Hotel-Websites - warum dieser scheinbar kleine Inhalt strategisch unterschätzt wird.

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Geschäftsführer, Marketing- und E-Commerce-Verantwortliche, UX-Strategen und alle, die in den nächsten zwölf bis vierundzwanzig Monaten vor einem Website-Relaunch stehen. Egal ob Markenhotel, Gruppe oder Privathaus, die Logik aus dieser Folge ist auf jeden Relaunch übertragbar.

Wenn du gerade selbst überlegst, wie du deinen nächsten Website-Relaunch aufsetzt, deine Conversion Rate strukturell heben willst oder einfach wissen möchtest, wie eine moderne Hotelmarke ihre digitale Strategie umsetzt, ist diese Folge ideal für dich. Ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen einer der spannendsten Markenmaschinen der europäischen Hotellerie.
35 Minuten
Das Property Management System, kurz PMS, ist und bleibt das Herzstück jedes Hotels. Trotzdem ist es eines der am häufigsten gescholtenen Stücke Software in der Branche. Zu langsam, zu komplex, zu teuer, zu unflexibel. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Johannes Ehrhart, Chief Operating Officer von CASABLANCA Hotelsoftware, über 35 Jahre Unternehmensgeschichte und über die digitale Transformation der Hotelsoftware. Johannes gibt spannende Einblicke in die Evolution vom Property Management System, vom Serienfax über grafische Zimmerpläne bis zur KI-gestützten Buchungsstrecke und automatisierten Voice Agents.

35 Jahre PMS-Geschichte in einem Gespräch

Wer ein PMS heute beurteilen will, sollte verstehen, woher es kommt. Johannes erzählt, wie sich Casablanca über drei Jahrzehnte entwickelt hat, welche technologischen Sprünge die Architektur geprägt haben und warum heute keine PMS-Diskussion mehr ohne Cloud, API und KI auskommt. Diese historische Perspektive macht klar, warum manche Anbieter so viel Zeit brauchen, um neue Architekturen umzusetzen, und warum andere von Anfang an einen Vorsprung haben.

Künstliche Intelligenz im PMS

KI ist im PMS-Kontext kein Marketingbegriff, sondern ein konkreter Hebel an mehreren Stellen. Johannes zeigt, wie KI heute schon in der Buchungsstrecke Conversion erhöht, wie automatisierte Gästekommunikation den Empfang entlastet und wie Voice Agents Standardanfragen am Telefon übernehmen, ohne dass der Gast das Gefühl hat, mit einer Maschine zu sprechen. Wir sprechen über realistische Use Cases, über die Grenzen aktueller Modelle und über die Frage, wo der Mensch unverzichtbar bleibt.

Offene API-Strategie und Schnittstellenmanagement

Ein modernes PMS muss heute kein eigenes CRM, kein eigenes Channel Management, kein eigenes Marketing-Tool mehr haben. Wichtiger ist, dass es offen ist und sauber mit anderen Systemen kommuniziert. Casablanca verfolgt eine konsequent offene API-Strategie. Johannes erklärt im Gespräch, was das in der Praxis heißt, welche Vorteile Hotels daraus ziehen und warum diese Architektur-Entscheidung für die Zukunftsfähigkeit eines PMS heute mindestens so wichtig ist wie die Funktionalität selbst.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

35 Jahre PMS-Entwicklung in einem unterhaltsamen Schnelldurchlauf.

KI in der Hotelsoftware, wo sie heute schon Wertschöpfung erzeugt und wo sie noch hakt.

Voice Agents am Hoteltelefon, was der Gast hört und was im Hintergrund passiert.

Automatisierte Buchungsstrecke, wie KI die Conversion steigern kann, ohne Gäste zu nerven.

Offene API-Strategie und Schnittstellenmanagement, das Fundament moderner Hospitality Tech.

Casablanca-Module im Überblick, vom PMS über die IBE bis zum Channel Manager.

Moderne Arbeitskultur im Tech-Unternehmen, mit Pool, Fitnessstudio und Innovationsgeist.

Bonus für Nerds: Johannes outet sich als bekennender Herr-der-Ringe-Fan mit Andúril an der Wand, eine Detailtiefe, die im Tech-Gespräch oft fehlt und in einer ehrlichen Folge wie dieser einfach dazu gehört.

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Hoteldirektoren, IT-Verantwortliche, Operations-Manager und alle, die in den nächsten Monaten vor einer PMS-Entscheidung stehen oder ihre Hotelsoftware neu denken wollen. Egal ob Privathaus, Boutiquehotel oder mittelgroße Gruppe, die Themen rund um KI, API und Architektur betreffen jeden, der heute Hotelsoftware einsetzt.

Wenn du gerade selbst überlegst, wie du dein PMS modernisierst, einen Anbieterwechsel planst oder einfach wissen möchtest, wie die nächste Generation der Hotelsoftware aussehen wird, ist diese Folge perfekt für dich. Ein Gespräch voller Insiderwissen, technischer Tiefe und gleichzeitig sehr menschlicher Anekdoten aus 35 Jahren Hotel-Tech.
48 Minuten
CRM ist eines der Themen, bei denen sich in der Hotellerie viele Häuser über Jahre nicht weiterbewegt haben. Newsletter raus, ein paar segmentierte Geburtstagsmails, fertig. Dabei ist ein modernes CRM heute weit mehr als ein Mailtool. Es ist die Schaltzentrale für Gästekommunikation, Personalisierung, Direktbuchungen und intelligente Automatisierung. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Franziska Dingel, VP Sales DACH bei Smart Host, über den Wandel und die wachsende Bedeutung von CRM-Systemen in der Hotellerie. Franzi blickt auf fast ein Jahrzehnt Hotel-Tech-Erfahrung zurück, von ihren Anfängen bei Conichi bis zur heutigen Rolle bei Smart Host, und bringt frische Perspektiven auf Digitalisierung, Gastkommunikation und KI mit.

Was macht ein CRM eigentlich wirklich

Das ist nicht so trivial, wie es klingt. In vielen Häusern wird das CRM auf Newsletter-Versand reduziert. Tatsächlich beginnt der Wert eines guten CRM dort, wo Daten aus PMS, Buchungsstrecke, Website und Gästeinteraktionen zusammenfließen und intelligent für Kommunikation, Pricing und Service genutzt werden. Franzi erklärt im Gespräch, wo die Grenzen zwischen CRM, CDP und PMS verlaufen, warum diese Frage gerade jetzt in jeder Tech-Diskussion auftaucht und welche Definitionen wirklich tragen.

Wunderkampagnen und Buchungslücken

Ein Highlight der Folge sind die sogenannten Wunderkampagnen. Smart-Host-Konzept für gezielte Mailings, die genau die Buchungslücken adressieren, die im aktuellen Forecast offen sind. Anstatt monatlich denselben Newsletter an alle zu schicken, wird datengetrieben entschieden, welche Zielgruppe in welcher Lücke welche Inspiration braucht. Franzi zeigt anhand konkreter Praxisbeispiele, wie diese Kampagnen aufgesetzt sind, welche Conversion sie liefern und warum sie ein eindrucksvolles Beispiel dafür sind, was modernes CRM jenseits des Newsletters leistet.

Wird das PMS bald vom CRM oder CDP abgelöst?

Diese Frage diskutiert die Branche aktuell intensiv. Wenn Daten zunehmend zentral im CRM oder CDP liegen, welche Rolle spielt dann das PMS in fünf Jahren noch? Wir gehen dieser Frage offen nach, sprechen über realistische Szenarien und darüber, wo die einzelnen Systeme heute ihre Stärken und Grenzen haben. Spoiler: Das PMS ist nicht tot, aber seine Rolle verändert sich spürbar.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Was ein CRM in der Hotellerie wirklich leistet, jenseits von Newsletter-Klischees.

Wunderkampagnen in der Praxis - Aufbau, Targeting, Ergebnisse.

CRM gegen CDP gegen PMS, ein klares Mapping der Disziplinen.

Smarte Automatisierung als Zeitgewinn, nicht als Selbstzweck.

Tools, die wirken statt überfordern. Wie man Software nach Wirkung statt nach Feature-Liste auswählt.

KI im CRM - welche Use Cases heute schon wertstiftend sind und welche noch unreif.

Realität kleiner Teams, warum ein gutes CRM gerade in unterbesetzten Häusern den größten Effekt hat.

Trend zur Systemintegration - weg von Insellösungen, hin zu sauber verzahnten Plattformen.

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Hoteldirektoren, Marketing- und E-Commerce-Verantwortliche, Revenue Manager und alle, die das Thema CRM in ihrem Haus strategisch neu denken wollen. Egal ob du gerade ein neues System auswählst, das bestehende endlich richtig nutzen willst oder einfach wissen möchtest, wo die Branche steht, hier bekommst du die ehrliche Innensicht.

Wenn du gerade selbst überlegst, wie du dein CRM auf das nächste Level hebst, Wunderkampagnen oder vergleichbare datengetriebene Mailings einführen willst oder einfach wissen möchtest, wo die Reise in der Hotel-Gästekommunikation hingeht, ist diese Folge ein Pflicht-Listen für dich. Ganz nach dem Motto: Technologie muss wirken, nicht überfordern.
33 Minuten
Am 28. Juni 2025 ist das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, kurz BFSG, verbindlich in Kraft getreten. Ein Gesetz, das den digitalen Zugang zu Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Einschränkungen deutlich verbessern soll. Was bedeutet das konkret für Hotels und Gastbetriebe? In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Alexander Liebig, Gründer und Geschäftsführer von Hotel Tech Experts, darüber, was sich für die Branche geändert hat, wer wirklich betroffen ist und wie man die rechtliche Verpflichtung gleichzeitig als wirtschaftliche Chance nutzt.

Was genau regelt das BFSG?

Das BFSG setzt den European Accessibility Act in deutsches Recht um. Alexander gibt einen verständlichen Überblick über die Zielgruppen, den Hintergrund und die Geschichte des Gesetzes. Wir klären zentrale Begriffe, ordnen das BFSG in den europäischen Kontext ein und sprechen darüber, warum dieses Thema deutlich weiter geht als die klassische Diskussion um rollstuhlgerechte Zimmer.

Welche Hotels sind betroffen?

Nicht jeder Betrieb fällt unter alle Anforderungen des BFSG. Die Regelungen unterscheiden klar nach Unternehmensgröße, Umsatz und digitalem Angebot. Im Gespräch arbeiten wir uns Schritt für Schritt durch die Frage, welche Hotels in welchem Umfang betroffen sind. Vom Privathaus mit kleiner Website bis zur Hotelgruppe mit eigener Booking Engine. Alexander zeigt, wie man die eigene Betroffenheit sauber prüft und welche Dokumentation man dafür braucht.

Was muss technisch angepasst werden?

Webseiten, Buchungssysteme, Bezahlterminals, alles was als „dienstleistungsrelevant" gilt, muss bestimmte Mindestanforderungen erfüllen. Wir sprechen darüber, was das in der Praxis bedeutet, welche WCAG-Stufen relevant sind, wie ein typisches Audit abläuft und welche typischen Schwachstellen sich in Hotel-Websites finden. Vom fehlenden Alt-Text bis zu Buchungsstrecken, die mit Screenreadern nicht bedienbar sind.

Was passiert, wenn man nicht vorbereitet ist

Wir besprechen Fristen, Übergangsregelungen und mögliche Konsequenzen bei Nicht-Konformität. Von Abmahnungen über Kundenbeschwerden bis hin zu möglichen Bußgeldern. Alexander gibt einen pragmatischen Blick auf die Risiken, ohne Panik zu schüren. Wer das Thema strukturiert angeht, hat keinen Grund zur Sorge.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

BFSG im Überblick, Gesetzestext, Zielgruppen, Hintergründe.

Wer ist betroffen, abgegrenzt nach Unternehmensgröße, Umsatz und digitalem Angebot.

Technische Mindestanforderungen für Websites, Booking Engines und Bezahlsysteme.

Fristen und mögliche Konsequenzen, was wirklich passiert, wenn man nichts tut.

Chancen über die Pflicht hinaus, mehr Sichtbarkeit, bessere Usability für alle Nutzer und ein größeres Gästepotenzial.

Praktische erste Schritte, was du in den nächsten 30, 60 und 90 Tagen konkret angehen solltest.

Wie Dienstleister wie Hotel Tech Experts unterstützen, von der Erstanalyse bis zur Umsetzung.

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Hoteldirektoren, IT- und Marketingverantwortliche, Geschäftsführer und alle, die für ihre digitalen Touchpoints Verantwortung tragen. Egal ob du gerade noch in der Bestandsaufnahme bist oder mitten in der Umsetzung steckst, das BFSG betrifft mittelfristig fast jedes Hotel mit nennenswerter digitaler Präsenz.

Wenn du gerade selbst überlegst, wie du dein Hotel BFSG-konform aufstellst, deine Website auditieren lässt oder einfach wissen willst, was Barrierefreiheit in der Hotellerie heute praktisch bedeutet, ist diese Folge genau richtig für dich. Pflichtbewusst, zugänglich, zukunftsorientiert. Ein Gespräch für alle, die das Gästeerlebnis digital denken und dabei niemanden ausschließen wollen.
48 Minuten
Distribution ist eines der Themen, bei denen sich in den letzten zehn Jahren mehr verändert hat als in den dreißig Jahren davor. Wer heute noch glaubt, dass es reicht, ein PMS und einen Channel Manager zu haben, verpasst die strategischen Möglichkeiten, die moderne Distribution gerade für kleinere Häuser eröffnet. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk wird es praxisnah und persönlich. Ich spreche mit Friedericke Berndt, Head of Distribution & Implementation bei JF-Hospitality, über den Wandel der Hoteldistribution, über die kleinen technologischen Schritte mit großer Wirkung und über die Frage, wie man sich im Jungle der Anbieter zurechtfindet, ohne sich in Feature-Listen zu verlieren.

Vom Faxgerät zur API

Wer in der Hotellerie lange genug dabei ist, erinnert sich noch an Faxgeräte, an One-Way-Interfaces und an manuelle Raten-Pflege in jedem einzelnen Channel. Friederike und ich werfen einen ehrlichen Blick zurück, nicht aus Nostalgie, sondern um zu zeigen, wie weit die Branche gekommen ist und welche Chancen daraus konkret entstehen. Heute geht es nicht mehr um die Frage, ob man digital arbeitet, sondern um die Qualität der Schnittstellen, die Tiefe der Datenflüsse und die Geschwindigkeit der Reaktion auf Marktveränderungen.

Strategische Möglichkeiten gerade für kleine Häuser

Ein zentrales Thema der Folge ist die Frage, was technologische Distribution heute für kleine und mittelgroße Hotels leisten kann. Friederike räumt mit dem Mythos auf, dass moderne Distribution nur etwas für Ketten sei. Im Gegenteil, gerade Privathäuser und kleine Gruppen profitieren überproportional, wenn sie ihre Distribution sauber aufstellen. Mehr Sichtbarkeit, weniger Administrationsaufwand, bessere Datenbasis für Pricing und Marketing.

Die richtige Lösung im Feature-Dschungel finden

Wer einmal nach einem neuen Distributionssystem oder einer neuen Booking Engine gesucht hat, kennt das Phänomen. Jede Demo zeigt 200 Features, jeder Anbieter hat das beste Reporting, am Ende stehen drei Optionen auf dem Tisch und keine fühlt sich wirklich richtig an. Friedericke teilt klare Kriterien aus ihrer Konzern- und Consulting-Zeit, um aus diesem Feature-Dschungel rauszukommen. Welche Fragen man wirklich stellen sollte, welche Schein-Vorteile sich später als Sackgasse entpuppen und wie man sicherstellt, dass die gewählte Lösung in zwei Jahren noch passt.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Der Wandel der Hoteldistribution in den letzten zehn Jahren, von Fax bis Echtzeit-API.

Strategische Hebel der Distribution für kleine Hotels, jenseits des klassischen Channel Managers.

Auswahlprozess für Distributionssysteme, welche Kriterien wirklich tragen und welche nur schick klingen.

Feature-Falle bei All-in-One-Tools, warum eine breite Plattform nicht automatisch die richtige Wahl ist.

Automatisierung als Ressourcenretter, kein Jobkiller, sondern Entlastung für überforderte Teams.

Tech-Stack realistisch bewerten, wie man die eigene Systemlandschaft strukturiert auf den Prüfstand stellt.

Netzwerke, Offenheit und Mitarbeiter-Einbindung im Change-Prozess, weil neue Software ohne mitziehendes Team selten funktioniert.

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Hoteldirektoren, Distributionsverantwortliche, Revenue Manager, IT- und Operations-Leitungen und alle, die in den nächsten Monaten ihren Distributions-Tech-Stack auf den Prüfstand stellen wollen. Besonders relevant für Privathäuser und kleine Gruppen, die zwischen All-in-One-Plattform und spezialisierten Lösungen abwägen.

Wenn du gerade selbst überlegst, wie du deine Distribution sauberer aufstellst, einen anstehenden Systemwechsel planst oder einfach wissen möchtest, wie sich die Hoteldistribution in den nächsten Jahren weiterentwickelt, ist diese Folge genau richtig für dich. Jetzt reinhören, lernen und ab und zu schmunzeln, denn Friederikes Anekdoten aus der Distribution-Welt sind nicht nur lehrreich, sondern auch unterhaltsam.