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Zwischen Verkaufsfläche und KI - Der Handelspodcast von und mit Sonja Kaiser.

Zwischen Verkaufsfläche und KI - Der Handelspodcast von und mit Sonja Kaiser.

Sonja Kaiser 18 Episoden Neueste vor 4 Tagen

KI ohne Show, dafür mit Wirkung. 20 Jahre Handelserfahrung treffen auf KI-Expertise — für Umsetzung, Impulse und echte Geschichten aus dem Handel.

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Episoden

13 Minuten
Die Übergangszeit ist die Kür der Warenpräsentation. Im Hochsommer und im Winter ist die Sache klar – jetzt aber ist der Kunde mit dem Kopf noch im Sommer, weiß aber, dass der Herbst kommt. Er ist bereit für Herbstware, aber nicht für den dicksten Strickpullover und nicht für die Winterjacke. Wer die Fläche jetzt komplett auf Winter dreht, verliert ihn.

Sonja zeigt in dieser Folge, worauf es konkret ankommt: Die Front und die Abhängungen mit Außenwirkung gehören ans Gefühl des Kunden angepasst – nicht die ganze Fläche jeden Tag umgeräumt. Aus dem Sommerkleid wird mit einem Blazer ein Outfit, das man heute schon tragen kann. Die schweren Artikel dürfen auf der Fläche sein, nur nicht im Fokusbereich. Und ein Punkt, den viele übersehen: Auch im Herbst braucht die Fläche helle und weiße Artikel – in ein schwarzes Loch will niemand hineingehen.

Der zweite große Faktor ist die Region. „Back to School" ist kein bundesweiter Termin, sondern der Moment, an dem das Lebensgefühl kippt. In Baden-Württemberg und Bayern ist die Welt Anfang September noch verschoben – und kein deutschlandweit agierender Lieferant kann diese Feinsteuerung übernehmen. Sie ist und bleibt die Aufgabe des Händlers. Wer sie ganz aus der Hand gibt, hat am Ende viele Möglichkeiten, Ware zu tauschen, und trotzdem zum falschen Zeitpunkt das falsche Sortiment.

Genau hier setzt der KI Warenkompass an, der jetzt bei den ersten Kunden auf der Fläche im Einsatz ist. Er gibt dem Team jeden Morgen einen Überblick nach dem Ampelprinzip – grüne, gelbe und rote Warengruppen – samt Empfehlung für den Außenständer und einer Erklärung, warum das heute relevant ist. So wird aus deinem Präsentationswissen ein System, das Wetter, Region und Saison täglich zusammenbringt.

Du erfährst in dieser Folge:

warum die Übergangszeit die anspruchsvollste Zeit für die Warenpräsentation ist

weshalb dein Standort und die Ferienlage über die richtige Ware entscheiden

warum du die Warensteuerung nicht komplett an den Lieferanten abgeben solltest

wie du Front und Außenständer ans Gefühl des Kunden anpasst, ohne die ganze Fläche umzuräumen

warum bei rund 80 Prozent Impulskäufen die Präsentation über deinen Umsatz entscheidet

 Schau heute Abend mal auf deine Fläche und frag dich: Steht da vorne, was mein Kunde diese Woche wirklich anziehen kann – oder steht da schon der November?

Den KI Warenkompass ansehen:

www.ki-warenkompass.de

Mehr zu meiner Arbeit und zum Podcast:

https://jetzt.ki-machen.de
18 Minuten
Schulungen kosten Geld, Zeit und Nerven – und drei Wochen später läuft trotzdem alles wie vorher. Sonja räumt in dieser Folge mit dem Reflex auf, das den Mitarbeitern anzulasten. Der eigentliche Grund liegt woanders: Eine Arbeitsanweisung, die man fünf Minuten hochkonzentriert lesen muss, bevor man versteht, was zu tun ist, ist eine schlechte Anweisung. Und ein ganzer Schulungstag zu einem großen Thema überfordert, statt zu verändern.

Die Lösung ist das Zerlegen. Ein großes Thema wie „gute Beratung" ist kein Lernstoff, sondern eine Überschrift. Erst wenn daraus viele kleine Bausteine werden – jeder in ein bis zwei Minuten aufnehmbar, jeder mit einer konkreten Handlungsempfehlung für den nächsten Tag – entsteht Umsetzung. Sonja zeigt das am Beispiel der Warenvorlage: zwei Artikel gleichzeitig zeigen, sie mit einem verbindenden „und" beschreiben, dann die offene Frage „Wie gefallen Ihnen diese Artikel?". In einer einzigen Verkaufsgeste stecken drei Techniken – viel zu viel auf einmal. Zerlegt in drei Tagesbausteine mit je einem klaren Handlungsauftrag wird daraus etwas, das hängen bleibt.

Genau dieses Zerlegen, Prüfen und Ausformulieren nimmt dir die KI ab – wenn du ihr dein eigenes Beratungswissen gibst. Den fertigen Prompt dafür bekommst du als Bonus zu dieser Folge.

Du erfährst in dieser Folge:

warum Schulungen scheitern, ohne dass die Mitarbeiter schuld sind

weshalb kleinteilige Bausteine mit Handlungsauftrag Verhalten verändern, ein großer Block aber nicht

wie du dein Beratungswissen von der KI prüfen und in Lernkapseln zerlegen lässt

warum jeder Baustein einen Call-to-Action braucht

wie du dieselben Bausteine für heutige und für alle künftigen Mitarbeiter wiederverwendest

Nimm dir das eine Thema, das du seit Monaten zu „schulen" versuchst, ohne dass sich wirklich etwas ändert. Das ist dein erster Kandidat zum Zerlegen. Der Prompt dafür liegt für dich bereit.

Den Prompt „Aus deinem Beratungswissen kleine Lernbausteine" zum Download und alle Infos zu dieser Folge:

www.ki-machen.de/podcast/folge-16

Mehr zu meiner Arbeit und zum Podcast:

https://jetzt.ki-machen.de

Wenn du den ganzen Weg gehen willst – bis zum fertigen Lernvideo:

https://cal.com/sonja-kaiser/30min
15 Minuten
Zum Abschluss der Serie „Wiederkommen ist kein Zufall" geht es um die Frage, warum auf der Verkaufsfläche so oft nicht beraten wird – obwohl Beratung das ist, was den stationären Handel vom Onlinehandel unterscheidet. Der Grund liegt tiefer, als man denkt: Wer glaubt, er müsse dem Kunden etwas andrehen, geht mit einem schlechten Gefühl in die Ansprache, und der Kunde spürt es. Sonja zeigt, warum der entscheidende Hebel das Selbstbild der Beraterin ist – die Überzeugung, dass eine Kundin nach einer guten Beratung nicht nur zufrieden, sondern begeistert herausgeht. Aus diesem Mindset wird Ansprache leicht und selbstverständlich.

Damit es nicht bei der Haltung bleibt, gibt es den konkretesten Einstieg gleich dazu: die Umkleidekabine. Wer dort steht, hat den Kaufimpuls längst gesetzt – und genau da werden Kunden am häufigsten allein gelassen. Sonja zeigt Schritt für Schritt, wie aus diesem Moment ein echtes Gespräch wird: offene Fragen statt „Passt alles?", aktiv die andere Größe holen, Optionen und Kombinationen zeigen, im Gespräch bleiben. Und weil Beratung Handwerk ist, das geübt sein will, endet die Folge mit einem Ausblick darauf, wie Schulung dauerhaft wirken kann – das Thema der nächsten Folge.

Du erfährst in dieser Folge:

warum das alte Bild von „Verkaufen als Aufschwatzen" Beratung im Keim erstickt

weshalb das Selbstbild der Mitarbeiterin über die Leichtigkeit der Ansprache entscheidet

warum das Ziel der zufriedenste Kunde ist, nicht der höchste Bon

wie die Umkleidekabine zum einfachsten Einstieg in echte Beratung wird

wie du mit offenen Fragen und aktiv geholten Optionen aus einem Anprobiermoment ein Erlebnis machst

Geh in dieser Woche einmal selbst an die Kabine – bei dir oder in einem fremden Geschäft. Beobachte: Wird der Moment genutzt, oder bleibt die Kundin allein? Und frag dich, welches Bild von Beratung deine Mitarbeiter gerade in sich tragen.

Die Serien-Zusammenfassung „Wiederkommen ist kein Zufall – die drei Teile auf einen Blick" zum Download und alle Infos zu dieser Folge findest du unter:

https://jetzt.ki-machen.de/podcast/folge-15

Mehr zu meiner Arbeit, zum Podcast und allen weiteren Folgen:

https://jetzt.ki-machen.de/
10 Minuten
Nach dem Blick auf den Kunden in Teil 1 schauen wir in dieser Folge nach innen. Ich nehme dich mit in ein Gedankenexperiment: Abends steht wenig in der Kasse, gleichzeitig sind Reduzierungen, Umlagerungen und Warenverräumung liegen geblieben. Der Reflex ist die kritische Frage, was denn den ganzen Tag passiert sei. Und genau dieser Reflex kostet dich Umsatz.

Denn Mitarbeiter rechnen mit. Wenn Nebentätigkeiten der Maßstab sind, an dem gemessen wird, werden Nebentätigkeiten zur Priorität. Für schlechten Umsatz findet sich immer eine Erklärung, für unerledigte Ware nicht. Wer aktiv auf Kunden zugeht, immer wieder ins Gespräch kommen will und dabei auch Absagen kassiert, ist zwangsläufig langsamer bei allem anderen. Das ist keine Nachlässigkeit, sondern eine Entscheidung, die du als Unternehmerin vorgibst.

Deshalb geht es hier um zwei Dinge: um die wertschätzende Fragestellung am Ende eines schwachen Tages, aus der du echte Informationen für Nachschulung, Ansprache und Warenpräsentation ziehst. Und um einen Punkt, den ich eigentlich für Teil 3 geplant hatte und der hier besser passt: Du gehörst auf die Fläche. Wer nicht selbst erlebt, wie anstrengend es ist, an einen unsicheren Kunden heranzukommen, beurteilt seine Leute nach Zahlen und tut ihnen damit meist Unrecht.

Themen dieser Folge:

Das Gedankenexperiment: schwacher Umsatz und liegen gebliebene Aufgaben

Der Kunde, der "nur schauen" will, und seine zwei möglichen Wege

Warum Kritik ohne Rückfrage die falsche Priorität setzt

Die Grundannahme: dein Mitarbeiter will einen guten Job machen

Warum du selbst regelmäßig auf die Fläche gehörst

Die Fragen, die aus einem schlechten Tag brauchbare Erkenntnisse machen

 Denk einmal an deinen letzten schwachen Tag zurück: Was war dein erster Satz zum Team? Und was hat dieser Satz darüber gesagt, was dir wichtiger ist, die erledigte Ware oder der angesprochene Kunde?

Alle Folgen des Podcasts findest du unter:

 www.ki-machen.de/podcast

Mehr zu meiner Arbeit:

 www.ki-machen.de

Du willst wissen, wo bei dir konkret Potenzial liegt? Buch dir einen Termin für die Potenzialanalyse:

 https://cal.com/sonja-kaiser/30min?overlayCalendar=true
9 Minuten
Der stationäre Handel erzählt sich seit Jahren dieselbe Geschichte: Online ist bequemer, deshalb kaufen die Kunden dort. In dieser Folge drehe ich das um. Ich nehme dich mit durch den echten Ablauf eines Onlinekaufs, vom Scrollen auf dem Sofa über die E-Mail-Flut bis zur Retoure, die die Kundin selbst verpacken, etikettieren und wegbringen darf. Bequem ist daran wenig.

Genau daraus folgt die eigentliche Frage: Wenn die Ware austauschbar ist und wir nicht mehr das Monopol darauf haben, sie vorzuhalten, was ist dann der Anlass, zu uns zu kommen? Meine Antwort ist Beratung, Verbindung und ein Einkauf, der als Moment erlebt wird und nicht als reine Warenübergabe. Und dazu gehört, dass wir aufhören, uns in den Opfermodus zu stellen und darum zu bitten, unterstützt zu werden. Wir dürfen unseren Job wieder so gut machen, dass Kundinnen es als Privileg empfinden, dieses Geschäft vor Ort zu haben.

Themen dieser Folge:

Der Onlinekauf im Realitätscheck: Auswahl, Wartezeit, Retoure

Warum Ware allein kein Grund mehr ist, zu dir zu kommen

Der Mythos vom bequemen Onlinehandel

Weg vom Opfermodus: Verantwortung zurückholen statt um Unterstützung bitten

Beratung als eigentliches Produkt des stationären Handels

Ausblick auf Teil 2 der Serie

Stell dir die Frage einmal ganz ehrlich aus Kundensicht: Wenn du selbst deine Kundin wärst, was wäre dein Grund, wiederzukommen? Wenn dir darauf spontan nur die Ware einfällt, dann ist genau das der Punkt, an dem diese Serie ansetzt.

Alle Folgen des Podcasts findest du unter:

 www.ki-machen.de/podcast

Mehr zu meiner Arbeit:

 www.ki-machen.de

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Über diesen Podcast

Du führst ein Geschäft, hast zu wenig Zeit und fragst dich, ob KI dir wirklich etwas bringt? Dann bist du hier richtig. Ich bin Sonja Kaiser – ich kombiniere meine 20 Jahre Erfahrung im Handel mit KI Kompetenz aus und für die Praxis. So zeige ich Händlerinnen und Händlern, wie sie KI im Alltag wirklich nutzen – nicht als noch eine Software, sondern als neue Art zu denken. Hier gibt es keine akademischen Erklärungen, keine Tool-Listen, keine leeren Versprechen. Stattdessen: konkrete Beispiele aus dem Handel, Workflows, die in den Alltag passen, und Geschichten aus 20 Jahren echter Praxis. Jede Wochen eine neue Folge – kurz, ehrlich, aus der Praxis für die Praxis. #kimachen
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