Podcaster
Episoden
09.07.2026
45 Minuten
Was bedeutet es, in Institutionen zu arbeiten, die zugleich Orte von Macht und Transformation sind? Und wie verhandeln sich Diversität, Wissen und Öffentlichkeit in einem zunehmend medialisierten Kontext?
In dieser Folge von Missing Chapters spricht Anja Nunyola Glover mit Dr. phil. Yuvviki Dioh über:
Institutionen als Räume von Verantwortung, Machtausübung und Veränderung
Diversitätspolitiken im Kontext struktureller Veränderungen und symbolischer Performativität
Medien und Wissenschaft als Orte hegemonialer Wissensproduktion
Formen „akademischen Aktivismus“ im Kontext von Neutralitätsansprüchen und Positionierung
Die Tätigkeit als Diversitätsagentin in der Schweiz
Umgang mit Konflikt, Sichtbarkeit und Meinungsfreiheit in sogenannten ‘diversen Institutionen’
Repräsentation im Spannungsfeld von Abbild und tatsächlicher Transformation
In der Episode wird aufgezeigt, wie institutionelle Strukturen Diversitätsarbeit zugleich ermöglichen und begrenzen. Im Zentrum stehen Fragen nach dem Verhältnis von Repräsentation und strukturellem Wandel sowie nach der Rolle von Medien und Wissenschaft in der Reproduktion oderInfragestellung bestehender Machtverhältnisse. Zudem wird thematisiert, welche Bedeutung aktivistische Positionierungen innerhalb akademischer Kontexte einnehmen können.
Trigger Warning: Diese Folge thematisiert Rassismus, strukturelle Ungleichheiten und mediale Konflikte.
Buchempfehlungen in dieser Folge:
So, in etwa, ist es geschehen von Sharon Dodua Otoo
-----------
What does it mean to work within institutions that are simultaneously sites of power and transformation? And how are diversity, knowledge, and the public sphere negotiated in an increasingly mediatized world?
In this episode of Missing Chapters, Anja Nunyola Glover speaks with Dr. Yuvviki Dioh about:
Institutions as spaces of responsibility, power, and transformation Diversity policies in the context of structural change and symbolic performativity The media and academia as sites of hegemonic knowledge production Forms of "academic activism" in relation to claims of neutrality and questions of positionality Working as a diversity practitioner in Switzerland Navigating conflict, visibility, and freedom of expression in so-called "diverse institutions" Representation as a tension between symbolic inclusion and genuine structural transformation
What kinds of change are truly possible within existing institutions? And how can diversity and justice be embedded sustainably beyond symbolic measures?
Book recommendation featured in this episode
Adas Raum by Sharon Dodua Otoo
--------
Que signifie travailler au sein d'institutions qui sont à la fois des lieux de pouvoir et de transformation ? Et comment la diversité, les savoirs et l'espace public se négocient-ils dans un contexte de médiatisation croissante ?
Dans cet épisode de Missing Chapters, Anja Nunyola Glover s'entretient avec Dr Yuvviki Dioh autour des thèmes suivants :
Les institutions comme espaces de responsabilité, d'exercice du pouvoir et de transformation Les politiques de diversité dans le contexte des changements structurels et de la performativité symbolique Les médias et le monde académique comme lieux de production de savoirs hégémoniques Les formes d'« activisme académique » face aux exigences de neutralité et aux enjeux de positionnement Le travail d'agente de la diversité en Suisse La gestion des conflits, de la visibilité et de la liberté d'expression dans les institutions dites « diverses » La représentation, entre visibilité symbolique et transformation structurelle réelle
Quelles formes de transformation sont réellement possibles au sein des institutions existantes ? Et comment ancrer durablement la diversité et la justice au-delà de simples mesures symboliques ?
Recommandation de lecture de cet épisode
Adas Raum de Sharon Dodua Otoo
In dieser Folge von Missing Chapters spricht Anja Nunyola Glover mit Dr. phil. Yuvviki Dioh über:
Institutionen als Räume von Verantwortung, Machtausübung und Veränderung
Diversitätspolitiken im Kontext struktureller Veränderungen und symbolischer Performativität
Medien und Wissenschaft als Orte hegemonialer Wissensproduktion
Formen „akademischen Aktivismus“ im Kontext von Neutralitätsansprüchen und Positionierung
Die Tätigkeit als Diversitätsagentin in der Schweiz
Umgang mit Konflikt, Sichtbarkeit und Meinungsfreiheit in sogenannten ‘diversen Institutionen’
Repräsentation im Spannungsfeld von Abbild und tatsächlicher Transformation
In der Episode wird aufgezeigt, wie institutionelle Strukturen Diversitätsarbeit zugleich ermöglichen und begrenzen. Im Zentrum stehen Fragen nach dem Verhältnis von Repräsentation und strukturellem Wandel sowie nach der Rolle von Medien und Wissenschaft in der Reproduktion oderInfragestellung bestehender Machtverhältnisse. Zudem wird thematisiert, welche Bedeutung aktivistische Positionierungen innerhalb akademischer Kontexte einnehmen können.
Trigger Warning: Diese Folge thematisiert Rassismus, strukturelle Ungleichheiten und mediale Konflikte.
Buchempfehlungen in dieser Folge:
So, in etwa, ist es geschehen von Sharon Dodua Otoo
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What does it mean to work within institutions that are simultaneously sites of power and transformation? And how are diversity, knowledge, and the public sphere negotiated in an increasingly mediatized world?
In this episode of Missing Chapters, Anja Nunyola Glover speaks with Dr. Yuvviki Dioh about:
Institutions as spaces of responsibility, power, and transformation Diversity policies in the context of structural change and symbolic performativity The media and academia as sites of hegemonic knowledge production Forms of "academic activism" in relation to claims of neutrality and questions of positionality Working as a diversity practitioner in Switzerland Navigating conflict, visibility, and freedom of expression in so-called "diverse institutions" Representation as a tension between symbolic inclusion and genuine structural transformation
What kinds of change are truly possible within existing institutions? And how can diversity and justice be embedded sustainably beyond symbolic measures?
Book recommendation featured in this episode
Adas Raum by Sharon Dodua Otoo
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Que signifie travailler au sein d'institutions qui sont à la fois des lieux de pouvoir et de transformation ? Et comment la diversité, les savoirs et l'espace public se négocient-ils dans un contexte de médiatisation croissante ?
Dans cet épisode de Missing Chapters, Anja Nunyola Glover s'entretient avec Dr Yuvviki Dioh autour des thèmes suivants :
Les institutions comme espaces de responsabilité, d'exercice du pouvoir et de transformation Les politiques de diversité dans le contexte des changements structurels et de la performativité symbolique Les médias et le monde académique comme lieux de production de savoirs hégémoniques Les formes d'« activisme académique » face aux exigences de neutralité et aux enjeux de positionnement Le travail d'agente de la diversité en Suisse La gestion des conflits, de la visibilité et de la liberté d'expression dans les institutions dites « diverses » La représentation, entre visibilité symbolique et transformation structurelle réelle
Quelles formes de transformation sont réellement possibles au sein des institutions existantes ? Et comment ancrer durablement la diversité et la justice au-delà de simples mesures symboliques ?
Recommandation de lecture de cet épisode
Adas Raum de Sharon Dodua Otoo
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10.06.2026
33 Minuten
Between the Lines ist der Raum, in dem wir als Projektteam über die Fragen, Beobachtungen und Spannungsfelder sprechen, die uns zwischen den Episoden von Missing Chapters begleiten.
In dieser Folge reflektieren wir den 14. Juni als feministischen Streiktag und Abstimmungssonntag und nehmen dies zum Anlass, über Zugehörigkeit, politische Praxis und die Bedingungen gesellschaftlicher Teilhabe nachzudenken. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen diskutieren wir, wie Machtverhältnisse unseren Zugang zu Räumen prägen, wie Sprache sich entlang sozialer Kontexte verändert und weshalb eine intersektionale Perspektive auf sexualisierte Gewalt unverzichtbar ist.
In dieser Folge geht es um:
· Den 14. Juni als feministischen Streiktag – und die Spannungen, die entstehen, wenn feministische Räume nicht für alle gleich zugänglich sind
· (Linke) Räume der Zugehörigkeit, des Ausschlusses und die Frage, wer sich wo sicher, legitimiert und wohl bewegen kann
· Sprachliche Anpassung als Aushandlung von Sichtbarkeit, Anerkennung und sozialer Positionierung
· Die Verschränkung von Rassismus und Sexismus in gesellschaftlichen Debatten über sexualisierte Gewalt
· Gedanken und Impulse aus der Lesung von Tupoka Ogette
Wir sprechen über feministische Praxis, gesellschaftliche Teilhabe und die Bedingungen solidarischen Handelns.
Wie prägen Rassismus und Sexismus die Räume, in denen wir uns bewegen, und die Sprache, mit der wir uns ausdrücken?
Buchempfehlungen in dieser Folge:
Homegoing – Yaa Gyasi Miki – Enina Garibović Three Mothers - Anna Malaika Tubbs
In dieser Folge reflektieren wir den 14. Juni als feministischen Streiktag und Abstimmungssonntag und nehmen dies zum Anlass, über Zugehörigkeit, politische Praxis und die Bedingungen gesellschaftlicher Teilhabe nachzudenken. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen diskutieren wir, wie Machtverhältnisse unseren Zugang zu Räumen prägen, wie Sprache sich entlang sozialer Kontexte verändert und weshalb eine intersektionale Perspektive auf sexualisierte Gewalt unverzichtbar ist.
In dieser Folge geht es um:
· Den 14. Juni als feministischen Streiktag – und die Spannungen, die entstehen, wenn feministische Räume nicht für alle gleich zugänglich sind
· (Linke) Räume der Zugehörigkeit, des Ausschlusses und die Frage, wer sich wo sicher, legitimiert und wohl bewegen kann
· Sprachliche Anpassung als Aushandlung von Sichtbarkeit, Anerkennung und sozialer Positionierung
· Die Verschränkung von Rassismus und Sexismus in gesellschaftlichen Debatten über sexualisierte Gewalt
· Gedanken und Impulse aus der Lesung von Tupoka Ogette
Wir sprechen über feministische Praxis, gesellschaftliche Teilhabe und die Bedingungen solidarischen Handelns.
Wie prägen Rassismus und Sexismus die Räume, in denen wir uns bewegen, und die Sprache, mit der wir uns ausdrücken?
Buchempfehlungen in dieser Folge:
Homegoing – Yaa Gyasi Miki – Enina Garibović Three Mothers - Anna Malaika Tubbs
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03.06.2026
37 Minuten
Postkoloniale Kritik wird oft als «Thema der Betroffenen» behandelt. Doch institutionelle Veränderung ist keine Randfrage – sie ist eine strukturelle Aufgabe.
In dieser Folge sprechen wir mit Prof. Dr. Patricia Purtschert über die Anfänge postkolonialer Debatten in der Schweiz, die Entwicklung des Forschungsfeldes und die Frage, warum gesellschaftliche Veränderung nicht von jenen allein getragen werden kann, die von Rassismus betroffen sind.
Wir sprechen unter anderem über:
• die Anfänge postkolonialer Debatten in der Schweiz (2005–2008) • wirtschaftliche und kulturtheoretische Zugänge zu Kolonialismus • Vorwürfe des «Kulturalismus» • institutionelle Widerstände gegen Veränderung • das Theater Bern als Beispiel öffentlicher Aushandlungen • die Verantwortung weisser Mehrheiten • warum Perspektivenvielfalt notwendig ist • die Frage, wie Hochschulen und Kulturinstitutionen transformiert werden können
Das Projekt von Patricia Purtschert : www.oralhistoriesoffeministtheory.com
Buchempfehlung der Folge: Girl, Woman, Other von Bernardine Evaristo
Content Note: In dieser Folge sprechen wir über koloniale Verflechtungen und institutionellen Rassismus.
Diese Episode ist Teil des Projekts «Bildungsräume transformieren: Rassismus angehen, Intersektionalität verankern»am Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung der Universität Bern.
English
Postcolonial critique is often treated as an issue concerning only those directly affected. Yet institutional change is not a marginal concern – it is a structural responsibility.
In this episode, we speak with Prof. Dr. Patricia Purtschert about the beginnings of postcolonial debates in Switzerland, the development of the field, and why social transformation cannot be carried solely by those who experience racism.
Among other topics, we discuss:
• the emergence of postcolonial debates in Switzerland (2005–2008) • economic and cultural approaches to colonialism • accusations of “culturalism” • institutional resistance to change • the responsibility of white majorities • why diversity of perspectives is epistemically necessary • how universities and cultural institutions can be transformed
Book recommendation: Girl, Woman, Other by Bernardine Evaristo
Content note: This episode contains discussions of colonial histories and institutional racism.
This episode is part of the project “Transforming Educational Spaces: Addressing Racism, Embedding Intersectionality” at the Interdisciplinary Centre for Gender Studies, University of Bern.
Francais
Les critiques postcoloniales sont souvent considérées comme une question qui ne concernerait que les personnes directement touchées. Pourtant, le changement institutionnel n’est pas une question marginale : c’est une responsabilité structurelle.
Dans cet épisode, nous échangeons avec la Prof. Dr Patricia Purtschert sur les débuts des débats postcoloniaux en Suisse, le développement de ce champ de recherche et les raisons pour lesquelles la transformation sociale ne peut pas reposer uniquement sur les personnes confrontées au racisme.
Nous abordons notamment :
• les débuts des débats postcoloniaux en Suisse (2005–2008) • les approches économiques et culturelles du colonialisme • les accusations de « culturalisme » • les résistances institutionnelles au changement • la responsabilité des majorités blanches • pourquoi la pluralité des perspectives est une nécessité épistémique • comment transformer les universités et les institutions culturelles
Recommandation de lecture : Girl, Woman, Other de Bernardine Evaristo
Avertissement de contenu : cet épisode aborde les héritages coloniaux et le racisme institutionnel.
Cet épisode fait partie du projet « Transformer les espaces éducatifs : lutter contre le racisme et intégrer l’intersectionnalité » mené par le Centre interdisciplinaire d’études genre de l’Université de Berne.
In dieser Folge sprechen wir mit Prof. Dr. Patricia Purtschert über die Anfänge postkolonialer Debatten in der Schweiz, die Entwicklung des Forschungsfeldes und die Frage, warum gesellschaftliche Veränderung nicht von jenen allein getragen werden kann, die von Rassismus betroffen sind.
Wir sprechen unter anderem über:
• die Anfänge postkolonialer Debatten in der Schweiz (2005–2008) • wirtschaftliche und kulturtheoretische Zugänge zu Kolonialismus • Vorwürfe des «Kulturalismus» • institutionelle Widerstände gegen Veränderung • das Theater Bern als Beispiel öffentlicher Aushandlungen • die Verantwortung weisser Mehrheiten • warum Perspektivenvielfalt notwendig ist • die Frage, wie Hochschulen und Kulturinstitutionen transformiert werden können
Das Projekt von Patricia Purtschert : www.oralhistoriesoffeministtheory.com
Buchempfehlung der Folge: Girl, Woman, Other von Bernardine Evaristo
Content Note: In dieser Folge sprechen wir über koloniale Verflechtungen und institutionellen Rassismus.
Diese Episode ist Teil des Projekts «Bildungsräume transformieren: Rassismus angehen, Intersektionalität verankern»am Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung der Universität Bern.
English
Postcolonial critique is often treated as an issue concerning only those directly affected. Yet institutional change is not a marginal concern – it is a structural responsibility.
In this episode, we speak with Prof. Dr. Patricia Purtschert about the beginnings of postcolonial debates in Switzerland, the development of the field, and why social transformation cannot be carried solely by those who experience racism.
Among other topics, we discuss:
• the emergence of postcolonial debates in Switzerland (2005–2008) • economic and cultural approaches to colonialism • accusations of “culturalism” • institutional resistance to change • the responsibility of white majorities • why diversity of perspectives is epistemically necessary • how universities and cultural institutions can be transformed
Book recommendation: Girl, Woman, Other by Bernardine Evaristo
Content note: This episode contains discussions of colonial histories and institutional racism.
This episode is part of the project “Transforming Educational Spaces: Addressing Racism, Embedding Intersectionality” at the Interdisciplinary Centre for Gender Studies, University of Bern.
Francais
Les critiques postcoloniales sont souvent considérées comme une question qui ne concernerait que les personnes directement touchées. Pourtant, le changement institutionnel n’est pas une question marginale : c’est une responsabilité structurelle.
Dans cet épisode, nous échangeons avec la Prof. Dr Patricia Purtschert sur les débuts des débats postcoloniaux en Suisse, le développement de ce champ de recherche et les raisons pour lesquelles la transformation sociale ne peut pas reposer uniquement sur les personnes confrontées au racisme.
Nous abordons notamment :
• les débuts des débats postcoloniaux en Suisse (2005–2008) • les approches économiques et culturelles du colonialisme • les accusations de « culturalisme » • les résistances institutionnelles au changement • la responsabilité des majorités blanches • pourquoi la pluralité des perspectives est une nécessité épistémique • comment transformer les universités et les institutions culturelles
Recommandation de lecture : Girl, Woman, Other de Bernardine Evaristo
Avertissement de contenu : cet épisode aborde les héritages coloniaux et le racisme institutionnel.
Cet épisode fait partie du projet « Transformer les espaces éducatifs : lutter contre le racisme et intégrer l’intersectionnalité » mené par le Centre interdisciplinaire d’études genre de l’Université de Berne.
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18.05.2026
35 Minuten
Wie oft ereignen sich rassistische Vorfälle in Momenten, in denen mensch einfach nur sein möchte?
Kurz vor einer Konferenz. In einer Sauna. Beim Umziehen. Und plötzlich stellt dir jemensch Fragen zu deinen Erfahrungen mit Rassismus.
In dieser Folge von Between the Lines sprechen wir über diese Momente — und darüber, wie tief Rassismus in den Alltag betroffener Menschen eingreift. Auch in Räume, die eigentlich Sicherheit, Ruhe oder Verbindung versprechen.
Wir reflektieren über:
Rassismus im Bildungsbereich emotionale Arbeit und Sichtbarkeit Repräsentation und Verantwortung die Frage, warum solche Gespräche Menschen oft gerade dann treffen, wenn sie eigentlich kurz durchatmen wollen
Diese Folge ist persönlich. Nicht theoretisch. Nicht distanziert. Sondern mitten aus dem Leben.
Buchempfehlungen in dieser Folge:
Trotzdem zuhause: Tupoka Ogette (sie)
(Event-Tipp: Am 31. Mai 2026 findet im Kaufleuten Zürich die Buchvorstellung der Neuerscheinung statt.)
A Language of Limbs: Dylin Hardcastle (he/they)
Teaching to Transgress: Education as the Practice of Freedom: bell hooks--------
How often do racist incidents happen in moments when someone simply wants to exist? Right before a conference. In a sauna. While getting changed. And suddenly, someone asks you about your experiences with racism.
In this episode of Between the Lines, we talk about these moments — and about how deeply racism permeates the everyday lives of those affected. Even in spaces that are meant to offer safety, calm, or connection.
We reflect on:
racism in education emotional labor and visibility representation and responsibility the question of why these conversations so often happen precisely when people are just trying to catch their breath
This episode is personal. Not theoretical. Not detached. But rooted directly in lived experience.
Book recommendations featured in this episode:
Trotzdem zuhause: Tupoka Ogette (she/her) (Event tip: On May 31, 2026, the launch event for the new publication will take place at Kaufleuten Zürich.) A Language of Limbs: Dylin Hardcastle (he/they) Teaching to Transgress: Education as the Practice of Freedom — bell hooks
--------
À quelle fréquence des incidents racistes surviennent-ils dans des moments où une personne cherche simplement à exister ?
Juste avant une conférence. Dans un sauna. En train de se changer. Et soudainement, quelqu’un vous interroge sur vos expériences du racisme.
Dans cet épisode de Between the Lines, nous parlons de ces moments — et de la manière dont le racisme imprègne profondément le quotidien des personnes concernées. Même dans des espaces censés offrir sécurité, calme ou lien humain.
Nous réfléchissons à :
le racisme dans l’éducation la charge émotionnelle et la visibilité la représentation et la responsabilité la question de savoir pourquoi ces conversations surgissent si souvent précisément lorsque les personnes essaient simplement de reprendre leur souffle
Cet épisode est personnel. Ni théorique. Ni détaché. Mais ancré directement dans des expériences vécues.
Recommandations de livres présentées dans cet épisode :
Trotzdem zuhause : Tupoka Ogette (elle) (À noter: le 31 mai 2026 aura lieu l’événement de lancement de la nouvelle publication au Kaufleuten Zürich.) A Language of Limbs: Dylin Hardcastle (il/iel) Teaching to Transgress: Education as the Practice of Freedom: bell hooks
Kurz vor einer Konferenz. In einer Sauna. Beim Umziehen. Und plötzlich stellt dir jemensch Fragen zu deinen Erfahrungen mit Rassismus.
In dieser Folge von Between the Lines sprechen wir über diese Momente — und darüber, wie tief Rassismus in den Alltag betroffener Menschen eingreift. Auch in Räume, die eigentlich Sicherheit, Ruhe oder Verbindung versprechen.
Wir reflektieren über:
Rassismus im Bildungsbereich emotionale Arbeit und Sichtbarkeit Repräsentation und Verantwortung die Frage, warum solche Gespräche Menschen oft gerade dann treffen, wenn sie eigentlich kurz durchatmen wollen
Diese Folge ist persönlich. Nicht theoretisch. Nicht distanziert. Sondern mitten aus dem Leben.
Buchempfehlungen in dieser Folge:
Trotzdem zuhause: Tupoka Ogette (sie)
(Event-Tipp: Am 31. Mai 2026 findet im Kaufleuten Zürich die Buchvorstellung der Neuerscheinung statt.)
A Language of Limbs: Dylin Hardcastle (he/they)
Teaching to Transgress: Education as the Practice of Freedom: bell hooks--------
How often do racist incidents happen in moments when someone simply wants to exist? Right before a conference. In a sauna. While getting changed. And suddenly, someone asks you about your experiences with racism.
In this episode of Between the Lines, we talk about these moments — and about how deeply racism permeates the everyday lives of those affected. Even in spaces that are meant to offer safety, calm, or connection.
We reflect on:
racism in education emotional labor and visibility representation and responsibility the question of why these conversations so often happen precisely when people are just trying to catch their breath
This episode is personal. Not theoretical. Not detached. But rooted directly in lived experience.
Book recommendations featured in this episode:
Trotzdem zuhause: Tupoka Ogette (she/her) (Event tip: On May 31, 2026, the launch event for the new publication will take place at Kaufleuten Zürich.) A Language of Limbs: Dylin Hardcastle (he/they) Teaching to Transgress: Education as the Practice of Freedom — bell hooks
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À quelle fréquence des incidents racistes surviennent-ils dans des moments où une personne cherche simplement à exister ?
Juste avant une conférence. Dans un sauna. En train de se changer. Et soudainement, quelqu’un vous interroge sur vos expériences du racisme.
Dans cet épisode de Between the Lines, nous parlons de ces moments — et de la manière dont le racisme imprègne profondément le quotidien des personnes concernées. Même dans des espaces censés offrir sécurité, calme ou lien humain.
Nous réfléchissons à :
le racisme dans l’éducation la charge émotionnelle et la visibilité la représentation et la responsabilité la question de savoir pourquoi ces conversations surgissent si souvent précisément lorsque les personnes essaient simplement de reprendre leur souffle
Cet épisode est personnel. Ni théorique. Ni détaché. Mais ancré directement dans des expériences vécues.
Recommandations de livres présentées dans cet épisode :
Trotzdem zuhause : Tupoka Ogette (elle) (À noter: le 31 mai 2026 aura lieu l’événement de lancement de la nouvelle publication au Kaufleuten Zürich.) A Language of Limbs: Dylin Hardcastle (il/iel) Teaching to Transgress: Education as the Practice of Freedom: bell hooks
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30.04.2026
34 Minuten
Comment intégrer l’antiracisme dans la formation des enseignant·es ? Et pourquoi ne suffit-il pas de traiter le racisme comme un problème individuel ?
Dans cet épisode de Missing Chapters, Anja Nunyola Glover reçoit Océane Haja Maréchal, enseignante, présidente et cofondatrice de l’AFEEDA – Association pour la formation des enseignant·es et un enseignement décolonial et antiraciste.
Fondée en 2022 par des étudiant·es afro-descendant·es en formation à l’enseignement primaire, l’AFEEDA œuvre pour une pédagogie antiraciste qui thématise les inégalités structurelles, les mécanismes de racialisation et la colonialité des savoirs dans la formation et l’enseignement.
Nous abordons :
· le racisme structurel dans le contexte scolaire
· la formation des enseignant·es dans les HEP (Vaud, Fribourg, Valais)
· la responsabilité institutionnelle
· l’illusion de la neutralité à l’école
· les ateliers antiracistes et leur modèle en trois phases
· les résistances et les transformations en cours
Cet épisode s’inscrit dans le projet « Transformer les espaces éducatifs : lutter contre le racisme et ancrer l’intersectionnalité » (IZFG, Université de Berne).
Avertissement : Cet épisode aborde des questions de racisme, de discriminations et d’inégalités structurelles dans le système éducatif.
Recommandation de lecture par Océane : Pensées décoloniales – Une introduction aux théories critiques d’Amérique latine (livre de poche, édition française, 9 mars 2023), de Philippe Colin et Lissell Quiroz
---------------------------------
Wie lässt sich Antirassismus in die Ausbildung von Lehrpersonen integrieren? Und warum reicht es nicht aus, Rassismus als individuelles Problem zu behandeln?
In dieser Folge von Missing Chapters spricht Anja Nunyola Glover mit Océane Haja Maréchal, Lehrerin, Präsidentin und Mitbegründerin der AFEEDA – der Association pour la formation des enseignant·es et un enseignement décolonial et antiraciste (Verein für die Ausbildung von Lehrpersonen und für eine dekoloniale und antirassistische Bildung).
Die AFEEDA wurde 2022 von afro-diasporischen Studierenden in der Primarlehrpersonenausbildung gegründet. Sie setzt sich für eine antirassistische Pädagogik ein, die strukturelle Ungleichheiten, Mechanismen der Rassifizierung und die Kolonialität von Wissen in Ausbildung und Unterricht thematisiert.
Wir sprechen über:
strukturellen Rassismus im schulischen Kontext die Ausbildung von Lehrpersonen an den Pädagogischen Hochschulen (Vaud, Freiburg, Wallis) institutionelle Verantwortung die Illusion von Neutralität in der Schule antirassistische Workshops und ihr Drei-Phasen-Modell bestehende Widerstände und laufende Transformationsprozesse
Diese Folge ist Teil des Projekts „Bildungsräume transformieren: Rassismus angehen und Intersektionalität verankern“ (IZFG, Universität Bern).
Hinweis: Diese Folge behandelt Themen wie Rassismus, Diskriminierung und strukturelle Ungleichheiten im Bildungssystem.
Buchempfehlung von Océane: Pensées décoloniales – Une introduction aux théories critiques d’Amérique latine (Taschenbuch, französische Ausgabe, 9. März 2023) von Philippe Colin und Lissell Quiroz
Dans cet épisode de Missing Chapters, Anja Nunyola Glover reçoit Océane Haja Maréchal, enseignante, présidente et cofondatrice de l’AFEEDA – Association pour la formation des enseignant·es et un enseignement décolonial et antiraciste.
Fondée en 2022 par des étudiant·es afro-descendant·es en formation à l’enseignement primaire, l’AFEEDA œuvre pour une pédagogie antiraciste qui thématise les inégalités structurelles, les mécanismes de racialisation et la colonialité des savoirs dans la formation et l’enseignement.
Nous abordons :
· le racisme structurel dans le contexte scolaire
· la formation des enseignant·es dans les HEP (Vaud, Fribourg, Valais)
· la responsabilité institutionnelle
· l’illusion de la neutralité à l’école
· les ateliers antiracistes et leur modèle en trois phases
· les résistances et les transformations en cours
Cet épisode s’inscrit dans le projet « Transformer les espaces éducatifs : lutter contre le racisme et ancrer l’intersectionnalité » (IZFG, Université de Berne).
Avertissement : Cet épisode aborde des questions de racisme, de discriminations et d’inégalités structurelles dans le système éducatif.
Recommandation de lecture par Océane : Pensées décoloniales – Une introduction aux théories critiques d’Amérique latine (livre de poche, édition française, 9 mars 2023), de Philippe Colin et Lissell Quiroz
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Wie lässt sich Antirassismus in die Ausbildung von Lehrpersonen integrieren? Und warum reicht es nicht aus, Rassismus als individuelles Problem zu behandeln?
In dieser Folge von Missing Chapters spricht Anja Nunyola Glover mit Océane Haja Maréchal, Lehrerin, Präsidentin und Mitbegründerin der AFEEDA – der Association pour la formation des enseignant·es et un enseignement décolonial et antiraciste (Verein für die Ausbildung von Lehrpersonen und für eine dekoloniale und antirassistische Bildung).
Die AFEEDA wurde 2022 von afro-diasporischen Studierenden in der Primarlehrpersonenausbildung gegründet. Sie setzt sich für eine antirassistische Pädagogik ein, die strukturelle Ungleichheiten, Mechanismen der Rassifizierung und die Kolonialität von Wissen in Ausbildung und Unterricht thematisiert.
Wir sprechen über:
strukturellen Rassismus im schulischen Kontext die Ausbildung von Lehrpersonen an den Pädagogischen Hochschulen (Vaud, Freiburg, Wallis) institutionelle Verantwortung die Illusion von Neutralität in der Schule antirassistische Workshops und ihr Drei-Phasen-Modell bestehende Widerstände und laufende Transformationsprozesse
Diese Folge ist Teil des Projekts „Bildungsräume transformieren: Rassismus angehen und Intersektionalität verankern“ (IZFG, Universität Bern).
Hinweis: Diese Folge behandelt Themen wie Rassismus, Diskriminierung und strukturelle Ungleichheiten im Bildungssystem.
Buchempfehlung von Océane: Pensées décoloniales – Une introduction aux théories critiques d’Amérique latine (Taschenbuch, französische Ausgabe, 9. März 2023) von Philippe Colin und Lissell Quiroz
Mehr
Über diesen Podcast
Willkommen bei Missing Chapters. In diesem Podcast sprechen wir
über Rassismus im Hochschulkontext – über Macht, Wissen und über
die Kapitel, die in akademischen Räumen oft fehlen oder
ausgeblendet werden. Missing Chapters bringt Forschung, Praxis und
Aktivismus ins Gespräch und macht Perspektiven sichtbar, die in
Hochschulen häufig marginalisiert sind. Jede Folge widmet sich
einem thematischen Schwerpunkt rund um rassismuskritische
Wissensproduktion, institutionelle Verantwortung und Möglichkeiten
der Veränderung.
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