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41 Minuten
Warum die Perimenopause unsere Belastbarkeit verändern kann, weshalb Stress (und ADHS) die Situation zusätzlich erschweren können und welche Möglichkeiten moderne Menopausenmedizin bietet.

Mit Gynäkologin Dr. Mirjam Wagner.

Früher hast du alles irgendwie hinbekommen. Beruf, Familie, Termine, Verantwortung und den ganz normalen Alltagswahnsinn. Und plötzlich funktioniert das alles nicht mehr wie gewohnt. Du schläfst schlechter, bist schneller gereizt, fühlst dich erschöpft oder kannst dich kaum noch konzentrieren.

Ist das Stress? Sind es die Hormone? Oder steckt vielleicht eine bislang unerkannte ADHS dahinter?

In dieser Folge spricht Susanne mit Dr. Mirjam Wagner.

Gemeinsam schauen sie auf eine Lebensphase, in der mehrere Herausforderungen zusammentreffen können. Denn die Perimenopause beginnt nicht erst mit 50 und macht sich längst nicht nur durch Hitzewallungen bemerkbar. Gleichzeitig befinden sich viele Frauen mitten in einer anspruchsvollen Lebensphase: berufliche Verantwortung, Kinder, pflegebedürftige Eltern und wenig Zeit für die eigene Gesundheit.

Besonders spannend wird es, wenn zusätzlich eine ADHS im Spiel ist. Mirjam berichtet von Frauen, deren bisherige Bewältigungsstrategien plötzlich nicht mehr ausreichen. Susanne nennt dieses Zusammenspiel aus ADHS, Stress und Perimenopause ihre Mindstorm-Trias.

Aber wie erkennt man, ob Beschwerden hormonell bedingt sind? Warum schließen normale Hormonwerte die Perimenopause nicht aus? Und wann sind Laboruntersuchungen sinnvoll?

Natürlich geht es auch um die Behandlung: bioidentische Hormone, Progesteron, Östrogen, Nutzen und Risiken der Hormontherapie. Aber ebenso um Schlaf, Ernährung, Resilienz und die Frage, warum eine gute Behandlung mehr braucht als ein Rezept.

Und am Ende steht ein Gedanke, den viele Frauen lange aufgeschoben haben: Was wäre, wenn wir diese Lebensphase nutzen würden, um unsere eigene Gesundheit endlich zur Priorität zu machen?

Dr. med. Mirjam Wagner ist Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe mit Zusatzweiterbildung Ernährungsmedizin. Sie hat sich in Menopausenmedizin an der University of South Wales (UK) sowie zur Resilienztrainerin am Benson-Henry Institute for Mind Body Medicine (USA) weitergebildet.

Gemeinsam mit Dr. med. Rebekka Westphal ist sie Gründerin der privatärztlichen Praxis GYN² in Hamburg. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen Hormone, Beckenboden, Ernährung und Resilienz – mit einem modernen, ganzheitlichen und evidenzbasierten Ansatz.

Besonders beschäftigt sie sich mit PM(S/D)S, PCOS und Perimenopause. Denn gerade hier begegnen ihr immer wieder fehlendes Wissen, hartnäckige Mythen und medizinische Versorgungslücken. Sie möchte Orientierung schaffen, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich vermitteln und dazu beitragen, dass Frauen ihre Gesundheit besser verstehen und fundierter mitgestalten können.

Ihr Wissen teilt sie nicht nur in der Praxis, sondern auch in ihrem Podcast PMS Talks, in ihren Büchern, auf Social Media und überall dort, wo sie Aufklärung leisten kann.

Webseite Praxis

Webseite Business

Social Media Praxis

Social Media Aufklärung

Podcast

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39 Minuten
Warum Menschen mit ADHS häufiger mit ihrem Selbstwert kämpfen – und was wir über Rejection Sensitivity, RSD, Perfektionismus und People-Pleasing wirklich wissen.

„Natürlich habe ich RSD. Ich habe ja eine ADHS.“

Aber ist das wirklich so?

Menschen mit ADHS haben im Durchschnitt tatsächlich einen niedrigeren Selbstwert. Gerade im schulischen und sozialen Bereich zeigen Studien Unterschiede. Doch bei Rejection Sensitivity und vor allem der viel zitierten Rejection Sensitive Dysphoria wird die wissenschaftliche Grundlage deutlich dünner.

In dieser Folge schaut Susanne deshalb genauer hin:

Was wissen wir wirklich über ADHS und Selbstwert?

Warum können aus „Mir gelingt etwas nicht“ irgendwann Gedanken wie „Mit mir stimmt etwas nicht“ werden?

Und welche Rolle spielen jahrelange Kritik, Zurückweisung und Schwierigkeiten mit der Emotionsregulation?

Es geht um RS und RSD, um Perfektionismus, People-Pleasing, Masking und einen Selbstwert, der davon abhängig wird, zu funktionieren, zu leisten und von anderen anerkannt zu werden.

Und um die entscheidende Frage: Müssen wir überhaupt wissen, ob all diese Muster durch die ADHS entstanden sind – oder ist viel wichtiger, zu erkennen, welchen Preis wir heute dafür zahlen?

Schlüsselthemen

ADHS und niedriger Selbstwert

Warum schulischer und sozialer Selbstwert besonders betroffen sein können

Von „Mir gelingt etwas nicht“ zu „Mit mir stimmt etwas nicht“

Kontingenter Selbstwert bei ADHS

Leistung und Anerkennung als Bedingungen für den eigenen Wert

Rejection Sensitivity – was wir darunter verstehen

RSD – Rejection Sensitive Dysphoria

Warum RSD kein diagnostisches ADHS-Kriterium ist

Was über RSD bei ADHS tatsächlich wissenschaftlich belegt ist

Emotionale Dysregulation und Zurückweisung

Perfektionismus und People-Pleasing

Masking und hohe Funktionalität

Spätdiagnostizierte Frauen mit ADHS

Überleistung, Anpassung und Erschöpfung

Selbstmitgefühl statt Selbstkritik

Zeitstempel

00:00 Wenn aus „Mir gelingt etwas nicht“ ein „Mit mir stimmt etwas nicht“ wird

01:45 ADHS und Selbstwert – warum eine zweite Folge?

04:30 Haben Menschen mit ADHS wirklich einen niedrigeren Selbstwert?

08:00 Schule, soziale Erfahrungen und Kritik

11:00 Wie ADHS den Selbstwert beeinflussen könnte

14:00 Kontingenter Selbstwert – „Ich bin okay, wenn …“

17:00 Zurückweisung und die Gedankenspirale im Kopf

20:00 Was ist Rejection Sensitivity?

23:00 Haben Menschen mit ADHS häufiger Rejection Sensitivity?

25:00 RS oder RSD – wo liegt der Unterschied?

27:00 Was über RSD bei ADHS wirklich bekannt ist

29:00 Selbstwert und Zurückweisung – wie hängt das zusammen?

31:00 Emotionale Dysregulation bei ADHS

33:00 Perfektionismus, People-Pleasing und Masking

35:00 Wenn Funktionieren den Akku leert

36:00 Was Menschen mit ADHS über ihren Selbstwert wissen sollten

37:00 Muss ich überhaupt wissen, ob es RSD ist?

38:00 Selbstmitgefühl statt Selbstbestrafung

39:00 Welchen Wert gibst du dir selbst?

Kennst du schon meinen TEDx Talk

„Unerkannt. Unverstanden. Unbeliebt.

ADHS bei Frauen“?

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Im Podcast „All Eyes On“ war ich zu Gast und durfte über mein Herzensthema ADHS sprechen:

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57 Minuten
Warum ein fragiler Selbstwert Stress verstärkt, welche RolleLeistung und Anerkennung spielen und wie Selbstmitgefühl helfen kann.

Wie viel bist du wert, wenn du einen Fehler machst?

Wenn dich jemand kritisiert?

Wenn du plötzlich nichts mehr leisten kannst?

Eigentlich genauso viel wie vorher. Nur fühlt es sich häufig nicht so an.

In dieser Folge spricht Susanne über Selbstwert,Selbstwertgefühl und vor allem über den sogenannten kontingenten Selbstwert.Dahinter steckt ein unsichtbarer Vertrag mit uns selbst:

Ich bin okay, wenn ...

Das funktioniert erstaunlich gut – solange wir dieseBedingungen erfüllen. Doch dafür zahlen viele einen hohen Preis.Perfektionismus, People-Pleasing, schlechte Abgrenzung und Vermeidung können kurzfristig schützen und gleichzeitig langfristig immer mehr Stress erzeugen.

Es geht darum, diese Muster zu erkennen, neue Erfahrungenzuzulassen und zu verstehen, warum ein einfaches „Ich liebe mich“ vor dem Spiegel nicht unbedingt hilft. Und am Ende steht eine vielleicht wichtigere Frage als „Wie kann ich meinen Selbstwert steigern?“:

Wie gehe ich eigentlich mit mir um, wenn ich mich gerade nicht besonders gut finde?

Schlüsselthemen

Selbstbewusstsein, Selbstkonzept und Selbstwert

Globaler und bereichsspezifischer Selbstwert

Selbstwert, Depression, Angst und Gesundheit

Kontingenter Selbstwert nach Crocker und Wolfe

Leistungsabhängiger und anerkennungsabhängiger Selbstwert

Perfektionismus als Schutzstrategie

People-Pleasing und fehlende Abgrenzung

Vermeidung und Angst vor Fehlern

Warum kurzfristig erfolgreiche Strategien langfristig Stresserzeugen

Wie du deine persönlichen Selbstwertbedingungen erkennst

Nein sagen ohne Rechtfertigung

Warum positive Affirmationen nach hinten losgehen können

Self-Affirmation statt Selbstbeweihräucherung

Selbstmitgefühl nach Kristin Neff

Achtsamkeit, gemeinsames Menschsein und Selbstfreundlichkeit

Zeitstempel

00:00 Was hat ein 10-Euro-Schein mit Selbstwert zu tun?

01:46 Warum Selbstwert für Stress so wichtig ist

04:30 Selbstbewusstsein, Selbstkonzept und Selbstwert

08:00 Globaler und bereichsspezifischer Selbstwert

10:00 Selbstwert, Depression und Gesundheit

14:00 Der kontingente Selbstwert

17:00 „Ich bin okay, wenn …“

20:00 Was ein Fehler mit deinem Selbstwert machen kann

23:00 Anerkennung und die ständige innere Google-Bewertung

26:00 Perfektionismus, People-Pleasing und Abgrenzung

30:00 Warum diese Strategien zunächst so gut funktionieren

33:00 Der langfristige Preis eines fragilen Selbstwerts

36:00 Wie du deine persönlichen Muster erkennst

40:00 Nein sagen und neue Erfahrungen machen

43:00 Perfekt unperfekt sein

46:00 Warum positive Affirmationen nicht immer helfen

49:00 Self-Affirmation und realistische Selbstbewertung

52:00 Selbstmitgefühl statt Selbstkritik

55:00 Die drei Komponenten des Selbstmitgefühls

58:00 Was du nach einem Fehler wirklich brauchst

60:00 Ausblick auf Selbstwert und ADHS

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40 Minuten
Warum manche Menschen trotz Rückschlägen weitermachen – und andere das Gefühl haben, nichts verändern zu können.

Warum geben manche Menschen auf, während andere auch nach Rückschlägen immer wieder aufstehen? Liegt das an der Persönlichkeit, am Umfeld oder daran, wie wir Herausforderungen bewerten?

In dieser Folge sprechen Susanne und Henner über die Psychologie der Selbstwirksamkeit. Sie erklären, warum Opferhaltung und Opfersein zwei völlig unterschiedliche Dinge sind, wie erlernte Hilflosigkeit entsteht und weshalb unsere Kontrollüberzeugung entscheidend dafür ist, ob wir handeln oder resignieren.

Anhand der wissenschaftlichen Modelle von Martin Seligman, Albert Bandura und Julian Rotter zeigen sie, warum wir häufig mehr Einfluss haben, als wir glauben, wie Selbstwirksamkeit entsteht und weshalb schon kleine Bewältigungserfahrungen langfristig Stress reduzieren und Veränderung ermöglichen.

Schlüsselthemen

Opferhaltung und Opfersein – ein wichtiger Unterschied

Erlernte Hilflosigkeit nach Martin Seligman

Selbstwirksamkeit nach Albert Bandura

Kontrollüberzeugung nach Julian Rotter

Warum Kontrollverlust Stress verstärkt

Wie Selbstwirksamkeit entsteht

Die vier Quellen der Selbstwirksamkeit

Warum Bewältigungserfahrungen so wichtig sind

Selbstwirksamkeit im Alltag, bei Stress und ADHS

Wie kleine Schritte nachhaltige Veränderungen ermöglichen

Zeitstempel

00:00 Opferhaltung ist nicht Opfersein

01:24 Warum wir über Selbstwirksamkeit sprechen

08:21 Erlernte Hilflosigkeit nach Martin Seligman

11:00 Selbstwirksamkeit nach Albert Bandura

13:34 Kontrollüberzeugung nach Julian Rotter

19:26 Warum Kontrolle Stress reduziert

21:52 Das Gelassenheitsgebet und psychologische Akzeptanz

22:14 Warum Passivität kurzfristig entlasten kann

25:23 Was Kontrollverlust im Gehirn bewirkt

27:07 Der Teufelskreis der Opferhaltung

28:53 Selbstwirksamkeit als Gegenpol

30:00 Die vier Quellen der Selbstwirksamkeit

32:38 Warum Fahrradfahren Selbstwirksamkeit erklärt

34:41 Bewältigungserfahrungen als Schlüssel für Veränderung

37:26 Warum sich auch äußere Strukturen verändern müssen

39:23 Der erste Schritt zu mehr Selbstwirksamkeit

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45 Minuten
Was die Erholungsforschung über Abschalten, Leisure Sickness und den perfekten Urlaub weiß.

Endlich Urlaub. Koffer gepackt, Abwesenheitsnotiz an, raus aus dem Alltag – und jetzt bitte Erholung auf Knopfdruck.

Nur funktioniert unser Nervensystem leider nicht ganz so einfach.

In dieser Folge sprechen Susanne und Henner darüber, warum ein Ortswechsel noch lange keine Erholung garantiert.

Warum werden manche ausgerechnet im Urlaub krank? Weshalb fällt es uns so schwer, die Arbeit wirklich zu Hause zu lassen?

Kann der Anspruch, den perfekten Urlaub zu erleben, selbst zum Stressor werden?

Es geht um Psychological Detachment, Leisure Sickness und die vier Säulen der Erholung. Aber auch um ganz alltägliche Urlaubsfallen: volle Besichtigungsprogramme, dienstliche E-Mails am Strand, Leistungsdruck beim Sport und den Gedanken, die kostbaren Urlaubstage unbedingt optimal nutzen zu müssen.

Und natürlich stellt sich die entscheidende Frage: Wie viel Planung, Nichtstun, Bewegung, Schlaf und Abenteuer brauchen wir eigentlich, damit unser Stresssystem tatsächlich Urlaub bekommt?

Schlüsselthemen

Warum Wegfahren allein noch keine Erholung bedeutet

Psychological Detachment – Abstand vom Alltag

Wie lange wir brauchen, um uns zu erholen

Die vier Säulen der Erholung

Warum Selbstbestimmung im Urlaub wichtig ist

Leisure Sickness – krank, sobald der Stress nachlässt

Perfektionismus und Leistungsdruck im Urlaub

Natur und Bewegung als Erholungsfaktoren

Schlaf und Regeneration

Smartphone und dienstliche E-Mails als Erholungskiller

Wie der Wiedereinstieg nach dem Urlaub besser gelingt

Zeitstempel

00:00 Was unser Gehirn im Urlaub wirklich braucht

02:11 Warum Urlaub nicht automatisch erholt

04:31 Urlaub aus Sicht der Stressmedizin

06:30 Warum schon die Tage vor dem Urlaub stressen

08:45 Wie lange brauchen wir zur Erholung?

10:18 Psychological Detachment – den Alltag zu Hause lassen

17:03 Die vier Säulen der Erholung

23:42 Kontrolle, Freiheit und Selbstbestimmung

25:33 Leisure Sickness – warum wir im Urlaub krank werden

28:21 Warum Abschalten so schwerfällt

30:29 Wenn der perfekte Urlaub zum Stressor wird

33:37 Natur und Bewegung als Erholungsfaktoren

36:53 Schlaf und Regeneration

40:39 Das Smartphone als Erholungskiller

41:44 Den Urlaub langsam ausschleichen

43:40 Urlaub beginnt im Nervensystem

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Über diesen Podcast

Cortisol & Kaffee ist der Podcast für Menschen, die (noch) funktionieren, obwohl es schon längst zu viel ist. Dr. Susanne Löffner und Dr. Henner Sturzenhecker, beides Ärzte und Coaches, sprechen als Mediziner mit Herz über Stress, Hormone, Gesundheit und Alltag – klar, wissenschaftlich, persönlich ehrlich ohne Wellness-Floskeln. Neurodiversität (vorallem ADHS) wird mitgedacht, genauso wie die Realität gestresster Berufstätiger. Im Fokus: multimodales Stressmanagement und Stress-sensible Medizin.
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