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45 Minuten
Was die Erholungsforschung über Abschalten, Leisure Sickness und den perfekten Urlaub weiß.

Endlich Urlaub. Koffer gepackt, Abwesenheitsnotiz an, raus aus dem Alltag – und jetzt bitte Erholung auf Knopfdruck.

Nur funktioniert unser Nervensystem leider nicht ganz so einfach.

In dieser Folge sprechen Susanne und Henner darüber, warum ein Ortswechsel noch lange keine Erholung garantiert.

Warum werden manche ausgerechnet im Urlaub krank? Weshalb fällt es uns so schwer, die Arbeit wirklich zu Hause zu lassen?

Kann der Anspruch, den perfekten Urlaub zu erleben, selbst zum Stressor werden?

Es geht um Psychological Detachment, Leisure Sickness und die vier Säulen der Erholung. Aber auch um ganz alltägliche Urlaubsfallen: volle Besichtigungsprogramme, dienstliche E-Mails am Strand, Leistungsdruck beim Sport und den Gedanken, die kostbaren Urlaubstage unbedingt optimal nutzen zu müssen.

Und natürlich stellt sich die entscheidende Frage: Wie viel Planung, Nichtstun, Bewegung, Schlaf und Abenteuer brauchen wir eigentlich, damit unser Stresssystem tatsächlich Urlaub bekommt?

Schlüsselthemen

Warum Wegfahren allein noch keine Erholung bedeutet

Psychological Detachment – Abstand vom Alltag

Wie lange wir brauchen, um uns zu erholen

Die vier Säulen der Erholung

Warum Selbstbestimmung im Urlaub wichtig ist

Leisure Sickness – krank, sobald der Stress nachlässt

Perfektionismus und Leistungsdruck im Urlaub

Natur und Bewegung als Erholungsfaktoren

Schlaf und Regeneration

Smartphone und dienstliche E-Mails als Erholungskiller

Wie der Wiedereinstieg nach dem Urlaub besser gelingt

Zeitstempel

00:00 Was unser Gehirn im Urlaub wirklich braucht

02:11 Warum Urlaub nicht automatisch erholt

04:31 Urlaub aus Sicht der Stressmedizin

06:30 Warum schon die Tage vor dem Urlaub stressen

08:45 Wie lange brauchen wir zur Erholung?

10:18 Psychological Detachment – den Alltag zu Hause lassen

17:03 Die vier Säulen der Erholung

23:42 Kontrolle, Freiheit und Selbstbestimmung

25:33 Leisure Sickness – warum wir im Urlaub krank werden

28:21 Warum Abschalten so schwerfällt

30:29 Wenn der perfekte Urlaub zum Stressor wird

33:37 Natur und Bewegung als Erholungsfaktoren

36:53 Schlaf und Regeneration

40:39 Das Smartphone als Erholungskiller

41:44 Den Urlaub langsam ausschleichen

43:40 Urlaub beginnt im Nervensystem

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36 Minuten
Warum Stress in nahezu jeder Fachrichtung eine Rolle spielt – und weshalb eine Stress-sensible Medizin den Menschen als Ganzes betrachtet.

Bluthochdruck, chronische Schmerzen, Schlafstörungen oder Hauterkrankungen – behandelt wird meist die Erkrankung. Doch wie oft wird eigentlich nach Stress gefragt?

In dieser Folge stellen Susanne und Henner ihr Konzept der Stress-sensiblen Medizin vor. Sie erklären, warum Stress zwar keine eigenständige Erkrankung ist, aber Entstehung, Verlauf und Behandlung vieler Krankheiten beeinflussen kann. Es geht um Prävention, Lebensstil, Kommunikation und darum, den Menschen nicht nur anhand seiner Diagnose zu betrachten.

Außerdem erfährst du, warum eine Stress-sensible Medizin bei den Behandelnden selbst beginnt, weshalb die Arzt-Patienten-Beziehung ein wichtiger Bestandteil jeder Therapie ist und warum gute Medizin oft nicht mit einer neuen Behandlung, sondern mit einer anderen Haltung beginnt.

Schlüsselthemen

Was Stress-sensible Medizin bedeutet

Warum Stress viele Erkrankungen beeinflussen kann

Stress als biologischer und medizinischer Faktor

Die drei Säulen der Stress-sensiblen Medizin

Die Bedeutung gesunder Ärztinnen und Ärzte

Prävention und Lebensstil in der Medizin

Kommunikation und Arzt-Patienten-Beziehung

Der integrative Ansatz der Stress-sensiblen Medizin

Warum der Mensch mehr ist als seine Diagnose

Medizin neu denken

Zeitstempel

00:00 Was ist Stress-sensible Medizin?

02:07 Warum wir Medizin neu denken sollten

03:20 Warum Stress in der Sprechstunde häufiger Thema sein sollte

06:00 Das Konzept der Stress-sensiblen Medizin

08:59 Warum Stress nahezu jede Fachrichtung betrifft

10:03 Das biopsychosoziale Modell

14:00 Wie Stress unser Gesundheitsverhalten beeinflusst

15:14 Die erste Säule – gesunde Behandelnde

19:49 Die zweite Säule – der Mensch als Ganzes

24:11 Die dritte Säule – Kommunikation als Therapie

28:52 Warum ein integrativer Ansatz sinnvoll ist

32:10 Gute Medizin beginnt mit einer Haltung

33:35 Ausblick und Verabschiedung

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39 Minuten
„Du könntest doch, wenn du dich nur ein bisschen mehr anstrengen würdest.“ Diesen Satz hören viele Menschen mit ADHS über Jahre oder sogar Jahrzehnte.

Das Problem: Er stimmt häufig nicht. Die Wissenschaft zeigt, dass viele Schwierigkeiten bei ADHS nicht am fehlenden Wissen oder fehlenden Willen scheitern, sondern an der Umsetzung.

Doch die eigentliche Belastung ist oft eine andere. Wiederholte Kritik, Missverständnisse und das Gefühl, andere ständig zu enttäuschen, hinterlassen Spuren.

Aus Schuldgefühlen wird Scham. Aus einzelnen Fehlern entsteht ein negatives Selbstbild.

In dieser Folge sprechen Susanne und Henner darüber, warum Schuld und Scham bei ADHS häufig stärker belasten als die eigentlichen Symptome, weshalb besonders spät diagnostizierte Erwachsene betroffen sind und welche Rolle Selbstwert, Partnerschaft und Psychoedukation dabei spielen.

Außerdem geht es um die Frage, wie Angehörige unterstützen können, ohne in die Rolle eines Betreuers zu geraten, und warum gegenseitiges Verständnis häufig wichtiger ist als Perfektion.

Schlüsselthemen

Warum Schuld und Scham keine Kernsymptome der ADHS sind

Wie jahrelange Kritik das Selbstwertgefühl verändert

Der Unterschied zwischen Schuld und Scham

Exekutive Dysfunktion statt mangelnder Wille

Warum „Streng dich einfach mehr an“ nicht funktioniert

RSD und die besondere Empfindlichkeit gegenüber Kritik

Warum viele Erwachsene erst nach der Diagnose Erleichterung empfinden

Selbstwertprobleme bei spät diagnostizierter ADHS

Verhaltenstherapie, Psychoedukation und Selbstverständnis

Partnerschaft zwischen neurodivergenten und neurotypischen Menschen

Warum Verständnis wichtiger ist als Kontrolle

Kritik auf Verhalten statt auf Identität beziehen

Zeitstempel

00:00 Warum Schuld und Scham viele Menschen mit ADHS begleiten

01:39 Rückblick: Schuld und Scham bei ADHS

02:29 Warum die eigentlichen Symptome oft nicht das größte Problem sind

05:05 Schuld oder Scham – was ist der Unterschied?

07:40 „Streng dich doch einfach mehr an“

10:50 Exekutive Dysfunktion und wiederholte Kritik

14:07 Wie Schuld und Scham den Selbstwert verändern

15:32 Warum Frauen häufig erst spät diagnostiziert werden

18:00 Erleichterung nach der Diagnose – und was danach kommt

21:17 Partnerschaft zwischen neurodivergenten und neurotypischen Menschen

25:03 Die „ADHS-Steuer“ und typische Alltagsprobleme

27:02 Warum Vergessen nichts mit fehlender Wertschätzung zu tun hat

28:53 Wie Partnerschaften gelingen können

32:59 Beziehung auf Augenhöhe statt Betreuung

34:43 Humor, Kritik und gegenseitiges Verständnis

36:57 Warum wir eigentlich Schamfrei-Wochen brauchen statt Schuldfrei-Wochen

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55 Minuten
Apropos "Fehler":

Leider hatten wir bei dieser Folge diverse technische Schwierigkeiten beim Schneiden, deshalb sind zeitweise Wortteile "verschluckt". Bitte entschuldigen.

Fehler passieren. Überall und immer wieder. Auch Ärztinnen und Ärzten. Trotzdem sprechen wir kaum darüber, stattdessen entstehen Schuldgedanken, Scham, Angst und oft ein enormer innerer Druck.

In dieser Folge erzählen Susanne und Henner sehr persönliche Geschichten über eigene Fehler – von Medikamentenverwechslungen bis zu einem peinlichen Missgeschick in der Psychotherapie. Daraus entwickelt sich ein Gespräch über den Unterschied zwischen Schuld und Scham, das Second-Victim-Phänomen und die Frage, warum nicht der Fehler selbst, sondern der Umgang damit häufig die größte Belastung wird.

Eine Folge über Menschlichkeit, Verantwortung und die Bedeutung einer offenen Fehlerkultur – nicht nur in der Medizin.

Schlüsselthemen

Warum Fehler unvermeidbar sind – auch in der Medizin

Eigene Erfahrungen mit Behandlungsfehlern und Missgeschicken

Warum Fehler sofort eine Stressreaktion auslösen

Die Stresskaskade am Beispiel von Schuld und Scham

Wie Stress weitere Fehler begünstigen kann

Funktionale Angst versus übermäßige Angst vor Fehlern

Perfektionismus als Stressverstärker

Fehlerkultur in der Medizin und was wir von der Luftfahrt lernen können

CIRS, M&M-Konferenzen und offenes Lernen aus Fehlern

Warum Schuld etwas anderes ist als Scham

Schuld als Grundlage für Verantwortung und Wiedergutmachung

Wann Schuld ungesund wird

Das Second-Victim-Phänomen und seine Folgen

Warum so viele medizinische Fachpersonen betroffen sind

Scham als soziale Emotion und ihre neurobiologischen Folgen

Der Zusammenhang zwischen Scham und sozialer Angst

Hidden Curriculum – was wir unausgesprochen lernen

Warum Führungskräfte Fehlerkultur vorleben müssen

Offene Kommunikation nach Behandlungsfehlern

Warum Schweigen oft mehr Schaden anrichtet als der Fehler selbst

Wie eine gute Fehlerkultur Patientensicherheit und psychische Gesundheit verbessert

Zeitstempel

00:00 Einstieg: Warum wir über eigene Fehler sprechen

00:48 Einführung in Schuld, Scham und Stress

01:40 Ein Behandlungsfehler als Beispiel

03:05 Warum Fehler unvermeidbar sind

05:42 Eigene Fehler und was sie ausgelöst haben

07:55 Das peinliche Mikrofon-Erlebnis in der Psychotherapie

10:19 Warum Fehler so viel Stress erzeugen

14:24 Angst vor Fehlern und Perfektionismus

16:46 Fehlerkultur und Lernen aus Fehlern

20:30 CIRS und anonymes Fehlermanagement

23:50 Was Schuld wirklich bedeutet

28:15 Wann Schuld ungesund wird

31:00 Das Second-Victim-Phänomen

35:20 Was Scham von Schuld unterscheidet

39:40 Scham, soziale Angst und Rückzug

42:33 Hidden Curriculum und gelebte Fehlerkultur

45:00 Offene Kommunikation nach Behandlungsfehlern

50:48 Warum Ehrlichkeit Vertrauen erhält

51:41 Was eine gute Fehlerkultur ausmacht

53:13 Warum Fehlerkultur Leben retten kann

54:18 Verabschiedung

Broschüre Reden ist Gold (Aktion Patientensicherheit e.V.)

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1 Stunde 27 Minuten
Warum Leistung, People Pleasing und fremde Erwartungen oft mehr Stress machen als die Arbeit selbst - mit Steffi Beyrich

Kann man Karriere machen, ohne sich ständig unter Druck zu setzen? Und warum haben gerade viele Frauen das Gefühl, immer noch etwas mehr leisten zu müssen als alle anderen?

In dieser Folge spricht Susanne mit Stephanie Beyrich – Rechtsanwältin, Pressesprecherin der Bundesrechtsanwaltskammer, Podcasterin und TEDx-Speakerin.

Ausgehend von ihrer eigenen Karriere diskutieren die beiden über Stress, Leistungsansprüche, Perfektionismus, People Pleasing, Selbstwert und die Frage, warum Frauen sich oft selbst deutlich strengere Maßstäbe setzen als ihr Umfeld.

Dabei geht es um Vorurteile gegenüber Frauen in Führungspositionen, um Karrierewege in Medizin und Jura, um Tattoos, Nasenringe, Erwartungen von außen und den Mut, den eigenen Weg zu gehen. Steffi erzählt offen, wie sie gelernt hat, sich von Perfektionismus und dem Wunsch, allen gefallen zu wollen, zu lösen – und warum viele Stressoren weniger mit der tatsächlichen Arbeitsmenge als mit den eigenen Bewertungen zu tun haben.

Eine ehrliche Folge über Erfolg, Selbstwirksamkeit, innere Freiheit und die Kunst, nicht mehr jede Erwartung erfüllen zu wollen.

Zeitstempel

00:00 Karriere ohne Stress – geht das überhaupt?

02:57 Vorstellung von Stephanie Beyrich

06:15 Stress, Workload und die Frage nach der Schuld

09:52 Warum viel Arbeit nicht automatisch Stress bedeutet

11:10 Karriere als Frau – leichter gesagt als getan

14:40 Männer- und Frauenkarrieren im Vergleich

18:52 Warum Frauen in Führungspositionen noch immer unterrepräsentiert sind

21:18 Vorbilder, Netzwerke und Mentoring

22:47 Würde mehr Geld wirklich weniger Stress bedeuten?

24:47 Fremde Erwartungen oder selbstgemachter Druck?

27:37 Perfektionismus und die unterschiedlichen Maßstäbe von Frauen und Männern

30:11 Warum 80 Prozent oft völlig ausreichen

34:00 Harmoniebedürfnis, Helfersyndrom und People Pleasing

39:26 Wie Steffi sich vom People Pleasing verabschiedet hat

43:32 Tattoos, Sichtbarkeit und die Angst vor Bewertung

46:06 Warum Veränderung oft mit kleinen Mutproben beginnt

47:48 Müssen Frauen angepasst sein, um Karriere zu machen?

50:50 Verantwortung, Druck und Abgrenzung

54:14 Leistung, Selbstwert und die Erwartungen der Eltern

59:46 Hausgemachter Stress und innere Antreiber

01:00:47 Wie Veränderung tatsächlich gelingt

01:02:05 Selbstwert trainieren wie einen Muskel

01:05:21 Inspiration statt Vergleich

01:07:25 Buchtipps und Kommunikation zwischen Frauen und Männern

01:27:09 Fazit und Verabschiedung

Mehr zu Steffi gibts hier:

https://de.linkedin.com/in/steffi-beyrich

https://youtube.com/@all_eyes_on_podcast?si=8-jrQSrYU1lQqO-e

https://www.instagram.com/all_eyes_on_podcast/

https://mastodon.social/@Orkan_der_rechtspflege

https://bsky.app/profile/orkanrechtspflege.bsky.social

https://open.spotify.com/show/102RBCZlVKQbVNjmPbAmk7?si=PrpPxvlgTBWkP1SSHwd8bw

https://youtube.com/@rechtinteressant_podcast?si=9Fhfx6BuindSynGA

Karin Kuschik- 50 Sätze

Karin Kuschik - 50 Fragen

Dr. Peter Modler - Das Arroganz Prinzip

Bronnie Ware - 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen

Oprah Winfrey - Was ich vom Leben gelernt habe.

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Über diesen Podcast

Cortisol & Kaffee ist der Podcast für Menschen, die (noch) funktionieren, obwohl es schon längst zu viel ist. Dr. Susanne Löffner und Dr. Henner Sturzenhecker, beides Ärzte und Coaches, sprechen als Mediziner mit Herz über Stress, Hormone, Gesundheit und Alltag – klar, wissenschaftlich, persönlich ehrlich ohne Wellness-Floskeln. Neurodiversität (vorallem ADHS) wird mitgedacht, genauso wie die Realität gestresster Berufstätiger. Im Fokus: multimodales Stressmanagement und Stress-sensible Medizin.
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