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  3. Die NeurodivergEnten – der Podcast rund um Neurodiversität Podcast

Episoden

1 Stunde 15 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über Autismus, und zwar über  unseren Autismus: wie er sich für uns anfühlt und was er mit uns macht. Zwei Perspektiven, zwei Profile, kein Anspruch auf eine allgemeine Wahrheit.

Wir haben diese Folge fast ein Jahr vor uns hergeschoben. Weil wir sie richtig gut machen wollten. Und dann haben wir entschieden: jetzt oder nie.

Konkret geht es um die Diagnosekriterien und wie wir sie bei uns wiedererkennen, um soziale Kommunikation, nonverbale Sprache und das Double Empathy Problem, um Stimming, Spezialinteressen und ritualisiertes Verhalten jenseits der Klischees, um sensorische Überempfindlichkeit als unsere vielleicht deutlichste Achillesferse, um den Begriff „hochfunktional" und warum wir ihn nicht mögen, um Spektrum, Support-Levels und warum wir nicht alle „ein bisschen autistisch" sind, um Komorbiditäten und was auf dem Spiel steht, wenn Diagnosen zu spät kommen.

Wir beleuchten, was Masking wirklich bedeutet und welchen Preis es hat, warum Autismus für uns keine Störung ist, die wir von uns trennen könnten – und was aufblühen könnte, wenn die Welt einfach ein bisschen artgerechter wäre. Plus: Monotropismus, PDA und noch einige nerdige Begriffe mehr! 

Eine Folge, die wir uns selbst vor Jahren gewünscht hätten – auch wenn sie nicht perfekt ist.

Wie immer ein Ritt auf dem Drahtseil zwischen den ganz grossen und den ganz kleinen Themen, irgendwo zwischen Diagnosekriterien und barfuss im Bach stehen und natürlich ganz viel Geschnatter.

Links zur Folge:

Double Empathy Problem – Simones Video dazu:

Folge zu Stimming

Folge zu sensorischer Überempfindlichkeit („Sensorisches Mimimi")

Monotropismus – Test und Erklärung

https://pda-autismus-verein.org/was-ist-pda/⁠ 

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#Neurodivergenz #AuDHS #ADHS #Autismus #Autismusdiagnose #Spektrum #Masking #Podcast
34 Minuten
Kennst du das Gefühl, mitten im Satz jemanden zu unterbrechen, und weißt schon währendessen, dass du es eigentlich nicht wolltest?

In dieser Folge – einer unserer ersten, inzwischen ein Jahr alt und immer noch so aktuell wie am ersten Tag – tauchen wir ein ins Thema Impulsivität und Impulsregulation bei AuDHS. Wir sprechen aus eigener Erfahrung, mit viel Wiedererkennen und ja, auch mit einem Mic-Schlag zu Beginn.

Konkret geht es um Impulskaufen und warum der Warenkorb der beste Freund sein kann, um den Unterschied zwischen Impulskontrolle und Impulsregulation und warum das keine Kleinigkeit ist, um Strategien wie die 24-Stunden-Regel, WhatsApp-Sperren ab 21 Uhr und eingebaute Kontrollschleifen, um Nervensystemregulation als eigentliche Basis für alles, um Medikation als mögliche Unterstützung – und was sie ermöglichen kann, aber nicht muss, um Impulsivität als Stärke in Kreativität, Intuition und Coaching.

Wir beleuchten, warum „reiß dich einfach zusammen" so ziemlich der nutzloseste Ratschlag ist, den man geben kann, was Mindfulness für AuDHS-Brains bedeuten darf – und was definitiv nicht – und warum Impulsivität im richtigen Setting eine echte Superkraft ist. 

Eine Folge über den schmalen Grat zwischen Impuls und Intention – und warum es sich lohnt, den Unterschied kennenzulernen.

Wie immer ein Ritt auf dem Drahtseil zwischen den ganz grossen und den ganz kleinen Themen, irgendwo zwischen spontanem Monolog und bewusstem Atemzug und natürlich ganz viel Geschnatter.

Links zur Folge:

Buch: „Kirmes im Kopf" von Angelina Berger

Mindfulness for ADHD

Folge zu Energiemanagement

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#Neurodivergenz #AuDHS #ADHS #Autismus #Impulsivität #Selbstregulation #Nervensystem #Podcast
59 Minuten
Wann hast du zuletzt wirklich in Ruhe gegessen – ohne Stress und ohne innerlich die ganze Speisekarte zu analysieren?

In dieser Folge widmen wir uns einem Thema, das uns beide sehr persönlich betrifft und so viel mehr Facetten hat, als man auf den ersten Blick denkt: Essen und AuDHS. Wir sprechen aus eigener Erfahrung – mit viel Wiedererkennbarkeit, ein paar Gruselgeschichten und ja, auch mit einer geschwenkten Banane.

Konkret geht es um Safe Foods und Same Foods und warum sie so viel mehr sind als blosse Vorlieben, um sensorische Präferenzen und warum Konsistenz, Geruch und Aussehen manchmal wichtiger sind als der Geschmack.

Es geht um Hangry, Hungertraurig und das schmale Zeitfenster zwischen „ich bräuchte jetzt was" und „ich kann nichts mehr", um Autonomie und warum gemeinsames Kochen auf Klassenreisen der reinste Horror war.

Um Essstörungen und Neurodivergenz und den erschreckend hohen Anteil undiagnostizierter Autistinnen in stationären Behandlungen, um Misophonie, Happy Stimming und das Glück eines eiskalten, krass gesprudelten Sprudels.

Wir beleuchten, warum Essen für uns gleichzeitig Achillesferse und Quelle tiefer Freude ist, was PDA, ARFID und das interessante Histamin-Autismus-Thema damit zu tun haben könnten – und warum „einfach mal alles essen" eben schlicht keine Option ist. Und natürlich: was uns wirklich hilft, von der Tiefkühltruhe im Keller bis zum Snackteller als Entscheidungshilfe.

Eine Folge für alle, die schon mal hungrig durch eine Stadt geirrt sind und einfach nichts gefunden haben, was geht.

Wie immer ein Ritt auf dem Drahtseil zwischen den ganz grossen und den ganz kleinen Themen, irgendwo zwischen Glücksgefühlen und Achillesferse und natürlich ganz viel Geschnatter.

Links zur Folge:

BBC Podcast zu Neurodivergenz und Essen

MCAS (Mastzellenaktivierungssyndrom)

MCAS & Autismus (YouTube-Video)

Folge zu Selbstfürsorge

Folge zu Plan- und Planschbecken (zum Thema Routinen)

Hailey Honeyman über Routinen (YouTube, AuDHS-Coaching)

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#Neurodivergenz #AuDHS #ADHS #Autismus #Essen #SafeFood #Sensorik #Podcast
54 Minuten
Kennst du das Gefühl, geblinzelt zu haben, und plötzlich ist der Tag vorbei? Oder umgekehrt: dass eine Stunde sich anfühlt wie eine Ewigkeit?

In dieser Folge tauchen wir ein in unser ganz persönliches Verhältnis zur Zeit – und warum es für uns als mehrfach neurodivergente Menschen (ADHS plus Autismus – kurz: AuDHS) so selten einer geraden Linie folgt. Wir sprechen über Spiralen, Ellipsen und Wellen, über das Vertrauen in den eigenen Rhythmus. Und wir beleuchten, warum das alles vielleicht viel mehr Sinn ergibt als wir lange dachten.

Konkret geht es um das Konzept der Neuroemergent Time und darum, was es so unglaublich validierend macht. Wir sprechen über Hyperfokus und Zeitlöcher, Boom-and-Bust-Cycles, den berühmt-berüchtigten Waiting Mode, das Schuldgefühl rund um unfertige Projekte und warum die vielleicht einfach gerade woanders auf der Umlaufbahn sind, über gesellschaftlichen Leistungsdruck und warum «Rest is Resistance» mehr als ein schöner Satz ist.

Wir schauen uns an, warum langsame Phasen keine Fehler sind, sondern Winterzyklen, die dazugehören, was es bedeutet, mit dem eigenen System statt dagegen zu arbeiten – und wie man lernt, der Welle zu vertrauen, auch wenn man gerade einfach nur herumdümpelt.

Eine Folge über Zeit als lebendiges, organisches Erleben und über das Loslassen von der Illusion, dass sie für alle gleich tickt.

Wie immer eine Reise zwischen den ganz grossen und den ganz kleinen Themen, irgendwo zwischen Hyperspeed und Winterschlaf und natürlich ganz viel Geschnatter.

Links zur Folge: Neuroemergent time

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#Neurodivergenz #AuDHS #ADHS #Autismus #Zeit #Hyperfokus #Selbstfürsorge #Podcast
56 Minuten
Wenn dein CV aussieht wie ein Flickenteppich dann ist diese Folge für dich.

In dieser Folge feiern wir zuerst kurz Simones Abschlussarbeit – und nehmen sie dann zum Anlass, tief in das Thema einzutauchen, das viele von euch beschäftigt: Neurodivergenz, vielseitige Begabung und die Frage, wie ein Berufsleben aussehen kann, das wirklich zu einem passt. Nicht das, was auf dem Papier gut aussieht. Sondern das, was sich richtig anfühlt.

Wir sprechen über Simones Erkenntnisse aus ihrer Abschlussarbeit zum Coaching mit spätdiagnostizierten ADHSler:innen (AuDHS), über erschreckende Zahlen zur Arbeitslosigkeit und zum Burnout im Zusammenhang mit ADHS, über das Konzept der Multipotentialite und Portfolio-Karrieren für vielseitig Begabte, über neuroaffirmatives Coaching und warum Werte- und Bedürfnisarbeit das eigentliche Fundament ist, und darüber, warum Selbstständigkeit kein heiliger Gral ist – und was man sich stattdessen fragen sollte.

Julia teilt ihr EVIVA-Modell – eine Spirale aus Erkennen, Verstehen, Integrieren, Verbinden und Authentisch leben – und warum Karriereberatung für neurodivergente Menschen ganz woanders ansetzen muss als üblich. Dazu gibt es Ikigai auf ADHS-tauglich getweakt, den inneren Kompass als Ziel statt des perfekten Jobs, und die Frage, ob es wirklich einen richtigen Zielort gibt – oder ob es eher darum geht, gut navigieren zu lernen.

Eine Folge für alle, die sich schon mal gefragt haben, ob mit ihrem Berufsweg irgendwas nicht stimmt – und die Antwort „nein, aber mit dem System schon" hören wollen.

Wie immer ein Ritt auf dem Drahtseil zwischen den ganz grossen und den ganz kleinen Themen, irgendwo zwischen Abschlussarbeit und Lebenswerk, zwischen Burnout und Berufung – und natürlich ganz viel Geschnatter.

Links zur Episode:

Erwähnte Folge: Zwischen Plan & Planschbecken

Puttylike - für Multipotentiale

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Über diesen Podcast

Willkommen bei "Die NeurodivergEnten" – dem Podcast von Julia Baumann & Simone Eppler Hier dreht sich alles um Neurodiversität – von A wie ADHS bis Zebra. Wir sprechen über das Leben mit ADHS, AuDHS und anderen bunten Brain-Varianten – im Beruf und Alltag. Unser Podcast richtet sich an bunte Brains und an alle, die neugierig sind. Euch erwarten spannende Einblicke, Erfahrungen & hilfreiche Impulse – und eine ordentliche Portion Geschnatter! https: //juliabaumann.ch https://www.linkedin.com/in/julia-baumann-zurich/ https://simoneeppler.ch https://www.linkedin.com/in/simoneeppler/
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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