Podcaster
Episoden
26.05.2026
54 Minuten
Kennst du das Gefühl, geblinzelt zu haben, und plötzlich ist der Tag vorbei? Oder umgekehrt: dass eine Stunde sich anfühlt wie eine Ewigkeit?
In dieser Folge tauchen wir ein in unser ganz persönliches Verhältnis zur Zeit – und warum es für uns als mehrfach neurodivergente Menschen (ADHS plus Autismus – kurz: AuDHS) so selten einer geraden Linie folgt. Wir sprechen über Spiralen, Ellipsen und Wellen, über das Vertrauen in den eigenen Rhythmus. Und wir beleuchten, warum das alles vielleicht viel mehr Sinn ergibt als wir lange dachten.
Konkret geht es um das Konzept der Neuroemergent Time und darum, was es so unglaublich validierend macht. Wir sprechen über Hyperfokus und Zeitlöcher, Boom-and-Bust-Cycles, den berühmt-berüchtigten Waiting Mode, das Schuldgefühl rund um unfertige Projekte und warum die vielleicht einfach gerade woanders auf der Umlaufbahn sind, über gesellschaftlichen Leistungsdruck und warum «Rest is Resistance» mehr als ein schöner Satz ist.
Wir schauen uns an, warum langsame Phasen keine Fehler sind, sondern Winterzyklen, die dazugehören, was es bedeutet, mit dem eigenen System statt dagegen zu arbeiten – und wie man lernt, der Welle zu vertrauen, auch wenn man gerade einfach nur herumdümpelt.
Eine Folge über Zeit als lebendiges, organisches Erleben und über das Loslassen von der Illusion, dass sie für alle gleich tickt.
Wie immer eine Reise zwischen den ganz grossen und den ganz kleinen Themen, irgendwo zwischen Hyperspeed und Winterschlaf und natürlich ganz viel Geschnatter.
Links zur Folge: Neuroemergent time
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Mehr Infos zu unseren individuellen Angeboten findest du auf den Webseiten von Simone und Julia.
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Ab und zu schreiben wir auch über persönliche Erkenntnisse und aktuelle Angebote (z.B. Yoga). Hier kannst du den Newsletter von Simone und hier den von Julia abonnieren.
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Fragen, Impulse oder Rückmeldungen?
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#Neurodivergenz #AuDHS #ADHS #Autismus #Zeit #Hyperfokus #Selbstfürsorge #Podcast
In dieser Folge tauchen wir ein in unser ganz persönliches Verhältnis zur Zeit – und warum es für uns als mehrfach neurodivergente Menschen (ADHS plus Autismus – kurz: AuDHS) so selten einer geraden Linie folgt. Wir sprechen über Spiralen, Ellipsen und Wellen, über das Vertrauen in den eigenen Rhythmus. Und wir beleuchten, warum das alles vielleicht viel mehr Sinn ergibt als wir lange dachten.
Konkret geht es um das Konzept der Neuroemergent Time und darum, was es so unglaublich validierend macht. Wir sprechen über Hyperfokus und Zeitlöcher, Boom-and-Bust-Cycles, den berühmt-berüchtigten Waiting Mode, das Schuldgefühl rund um unfertige Projekte und warum die vielleicht einfach gerade woanders auf der Umlaufbahn sind, über gesellschaftlichen Leistungsdruck und warum «Rest is Resistance» mehr als ein schöner Satz ist.
Wir schauen uns an, warum langsame Phasen keine Fehler sind, sondern Winterzyklen, die dazugehören, was es bedeutet, mit dem eigenen System statt dagegen zu arbeiten – und wie man lernt, der Welle zu vertrauen, auch wenn man gerade einfach nur herumdümpelt.
Eine Folge über Zeit als lebendiges, organisches Erleben und über das Loslassen von der Illusion, dass sie für alle gleich tickt.
Wie immer eine Reise zwischen den ganz grossen und den ganz kleinen Themen, irgendwo zwischen Hyperspeed und Winterschlaf und natürlich ganz viel Geschnatter.
Links zur Folge: Neuroemergent time
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#Neurodivergenz #AuDHS #ADHS #Autismus #Zeit #Hyperfokus #Selbstfürsorge #Podcast
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28.04.2026
56 Minuten
Wenn dein CV aussieht wie ein Flickenteppich dann ist diese Folge für dich.
In dieser Folge feiern wir zuerst kurz Simones Abschlussarbeit – und nehmen sie dann zum Anlass, tief in das Thema einzutauchen, das viele von euch beschäftigt: Neurodivergenz, vielseitige Begabung und die Frage, wie ein Berufsleben aussehen kann, das wirklich zu einem passt. Nicht das, was auf dem Papier gut aussieht. Sondern das, was sich richtig anfühlt.
Wir sprechen über Simones Erkenntnisse aus ihrer Abschlussarbeit zum Coaching mit spätdiagnostizierten ADHSler:innen (AuDHS), über erschreckende Zahlen zur Arbeitslosigkeit und zum Burnout im Zusammenhang mit ADHS, über das Konzept der Multipotentialite und Portfolio-Karrieren für vielseitig Begabte, über neuroaffirmatives Coaching und warum Werte- und Bedürfnisarbeit das eigentliche Fundament ist, und darüber, warum Selbstständigkeit kein heiliger Gral ist – und was man sich stattdessen fragen sollte.
Julia teilt ihr EVIVA-Modell – eine Spirale aus Erkennen, Verstehen, Integrieren, Verbinden und Authentisch leben – und warum Karriereberatung für neurodivergente Menschen ganz woanders ansetzen muss als üblich. Dazu gibt es Ikigai auf ADHS-tauglich getweakt, den inneren Kompass als Ziel statt des perfekten Jobs, und die Frage, ob es wirklich einen richtigen Zielort gibt – oder ob es eher darum geht, gut navigieren zu lernen.
Eine Folge für alle, die sich schon mal gefragt haben, ob mit ihrem Berufsweg irgendwas nicht stimmt – und die Antwort „nein, aber mit dem System schon" hören wollen.
Wie immer ein Ritt auf dem Drahtseil zwischen den ganz grossen und den ganz kleinen Themen, irgendwo zwischen Abschlussarbeit und Lebenswerk, zwischen Burnout und Berufung – und natürlich ganz viel Geschnatter.
Links zur Episode:
Erwähnte Folge: Zwischen Plan & Planschbecken
Puttylike - für Multipotentiale
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Wir sprechen über Simones Erkenntnisse aus ihrer Abschlussarbeit zum Coaching mit spätdiagnostizierten ADHSler:innen (AuDHS), über erschreckende Zahlen zur Arbeitslosigkeit und zum Burnout im Zusammenhang mit ADHS, über das Konzept der Multipotentialite und Portfolio-Karrieren für vielseitig Begabte, über neuroaffirmatives Coaching und warum Werte- und Bedürfnisarbeit das eigentliche Fundament ist, und darüber, warum Selbstständigkeit kein heiliger Gral ist – und was man sich stattdessen fragen sollte.
Julia teilt ihr EVIVA-Modell – eine Spirale aus Erkennen, Verstehen, Integrieren, Verbinden und Authentisch leben – und warum Karriereberatung für neurodivergente Menschen ganz woanders ansetzen muss als üblich. Dazu gibt es Ikigai auf ADHS-tauglich getweakt, den inneren Kompass als Ziel statt des perfekten Jobs, und die Frage, ob es wirklich einen richtigen Zielort gibt – oder ob es eher darum geht, gut navigieren zu lernen.
Eine Folge für alle, die sich schon mal gefragt haben, ob mit ihrem Berufsweg irgendwas nicht stimmt – und die Antwort „nein, aber mit dem System schon" hören wollen.
Wie immer ein Ritt auf dem Drahtseil zwischen den ganz grossen und den ganz kleinen Themen, irgendwo zwischen Abschlussarbeit und Lebenswerk, zwischen Burnout und Berufung – und natürlich ganz viel Geschnatter.
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24.03.2026
57 Minuten
Wann hast du zuletzt wirklich gemerkt, dass du einen Körper hast – und nicht nur ein Gehirn auf zwei Beinen?
In dieser Folge tauchen wir ein in eines unserer absolutsten Lieblingsthemen: das Verhältnis zwischen unserem neurodivergenten Hirn und dem Körper, der irgendwie dazugehört – und den wir im Hyperfokus gerne mal für Stunden komplett vergessen. Wir sprechen aus eigener Erfahrung und ja, auch mit einem Lachflash oder zwei.
Konkret geht es um Hyperfokus, um chronische Anspannung und darum, warum der ganze Körper “mitrunzelt”, wenn man liest, um Boom-and-Bust-Cycles (oder auch: Vollgas-Vollbremsung-Prinzip), Interozeption, Propriozeption und Dyspraxie (und warum diese Begriffe so viel erklären), um Trauma als verstärkenden Faktor, gesellschaftlichen Druck auf Frauen – und natürlich um ganz konkrete Strategien, die uns wirklich helfen.
Wir beleuchten, warum Ruhe sich verdächtig anfühlt, wenn man zu lange im Dauerstress-Modus war, was das Nervensystem wirklich braucht, um runterzufahren, und weshalb eine Gewichtsdecke, ein Hirsekissen oder einfach der Boden unter einem manchmal mehr bewirken als jede App. Plus: Julia erfindet die Reverse Pomodoro – Patent angemeldet!
Eine Folge für alle, die schon mal vergessen haben, aufs Klo zu gehen, weil das Kapitel noch nicht zu Ende war.
Wie immer ein Ritt auf dem Drahtseil zwischen den ganz grossen und den ganz kleinen Themen, irgendwo zwischen Körperintelligenz und Kiefer-Dauerspannung und natürlich ganz viel Geschnatter.
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Konkret geht es um Hyperfokus, um chronische Anspannung und darum, warum der ganze Körper “mitrunzelt”, wenn man liest, um Boom-and-Bust-Cycles (oder auch: Vollgas-Vollbremsung-Prinzip), Interozeption, Propriozeption und Dyspraxie (und warum diese Begriffe so viel erklären), um Trauma als verstärkenden Faktor, gesellschaftlichen Druck auf Frauen – und natürlich um ganz konkrete Strategien, die uns wirklich helfen.
Wir beleuchten, warum Ruhe sich verdächtig anfühlt, wenn man zu lange im Dauerstress-Modus war, was das Nervensystem wirklich braucht, um runterzufahren, und weshalb eine Gewichtsdecke, ein Hirsekissen oder einfach der Boden unter einem manchmal mehr bewirken als jede App. Plus: Julia erfindet die Reverse Pomodoro – Patent angemeldet!
Eine Folge für alle, die schon mal vergessen haben, aufs Klo zu gehen, weil das Kapitel noch nicht zu Ende war.
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24.02.2026
45 Minuten
Warum zappeln wir? Und warum wird das so oft abgewertet von anderen Menschen?
In dieser Folge sprechen wir über Stimming und Fidgeting bei Autismus und ADHS – also über Wippen, Kritzeln, Summen, Schaukeln, Haare zwirbeln und all die kleinen (und grösseren) Bewegungen, mit denen unser Nervensystem versucht, sich selbst zu regulieren.
Wir klären, was Stimming und Fidgeting eigentlich sind, woher die Begriffe kommen und was neurobiologisch dahintersteckt. Wir unterscheiden zwischen sichtbaren und maskierten Formen, zwischen Selbstregulation und Tics – und sprechen darüber, warum viele von uns sich (eigentlich hilfreiche) Stims früh abtrainiert haben.
Es geht um Homöostase, Dopamin, Reizverarbeitung und die Frage, was passiert, wenn man sich Regulation wieder erlaubt.
Eine Folge über Nervensysteme in Bewegung – und darüber, warum „still sitzen“ nicht automatisch gesund ist.
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Wir klären, was Stimming und Fidgeting eigentlich sind, woher die Begriffe kommen und was neurobiologisch dahintersteckt. Wir unterscheiden zwischen sichtbaren und maskierten Formen, zwischen Selbstregulation und Tics – und sprechen darüber, warum viele von uns sich (eigentlich hilfreiche) Stims früh abtrainiert haben.
Es geht um Homöostase, Dopamin, Reizverarbeitung und die Frage, was passiert, wenn man sich Regulation wieder erlaubt.
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28.01.2026
49 Minuten
Wie kommt man eigentlich darauf, dass man neurodivergent ist? Also in unserem Falle Autistisch und AHDS? Und warum beginnt dieser Weg für viele mit dem Begriff Hochsensibilität (HSP)?
In dieser Folge sprechen wir über unseren ganz persönlichen Weg von hochsensibel zu neurodivergent – und warum wir Hochsensibilität quasi als das Cannabis der Neurodivergenz bezeichnen.
Wir erzählen, wie wir ins Fragen gekommen sind, was Hochsensibilität uns zunächst erklärt hat – und wo sie irgendwann nicht mehr ausgereicht hat. Dabei sprechen wir über den Prozess des langsamen Zusammensetzen eines stimmigeren Selbstbilds, über Hochsensiblität als möglichen Einstieg, über die Kontroverse rund um HSP vs. Autismus, über Überschneidungen mit ADHS und Trauma. Auch das Thema: Labels, Ableismus und ein kleiner Lachanfall an dieser Stelle haben Platz.
Wir schauen uns an, was Hochsensibilität nach Elaine Aron eigentlich meint, warum es nicht nur um Sensorik geht, was es mit High Sensation Seeking auf sich hat – und weshalb (Selbst-) Diagnostik für uns kein einzelner Aha-Moment, sondern ein Prozess war.
Eine Folge über Selbstverstehen, Etiketten als Werkzeuge, Peer-Review jenseits von Fachstellen – und darüber, warum man mit dem anfangen darf, was sich erst einmal stimmig anfühlt.
Wie immer ein Ritt auf dem Drahtseil zwischen den ganz grossen und den ganz kleinen Themen, irgendwo zwischen Trauma und Blödelei und natürlich ganz viel Geschnatter.
Links zu externem Inhalt über den wir in der Folge sprechen:
https://hsperson.com/
https://www.zartbesaitet.net/
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Wir erzählen, wie wir ins Fragen gekommen sind, was Hochsensibilität uns zunächst erklärt hat – und wo sie irgendwann nicht mehr ausgereicht hat. Dabei sprechen wir über den Prozess des langsamen Zusammensetzen eines stimmigeren Selbstbilds, über Hochsensiblität als möglichen Einstieg, über die Kontroverse rund um HSP vs. Autismus, über Überschneidungen mit ADHS und Trauma. Auch das Thema: Labels, Ableismus und ein kleiner Lachanfall an dieser Stelle haben Platz.
Wir schauen uns an, was Hochsensibilität nach Elaine Aron eigentlich meint, warum es nicht nur um Sensorik geht, was es mit High Sensation Seeking auf sich hat – und weshalb (Selbst-) Diagnostik für uns kein einzelner Aha-Moment, sondern ein Prozess war.
Eine Folge über Selbstverstehen, Etiketten als Werkzeuge, Peer-Review jenseits von Fachstellen – und darüber, warum man mit dem anfangen darf, was sich erst einmal stimmig anfühlt.
Wie immer ein Ritt auf dem Drahtseil zwischen den ganz grossen und den ganz kleinen Themen, irgendwo zwischen Trauma und Blödelei und natürlich ganz viel Geschnatter.
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Über diesen Podcast
Willkommen bei "Die NeurodivergEnten" – dem Podcast von Julia
Baumann & Simone Eppler Hier dreht sich alles um
Neurodiversität – von A wie ADHS bis Zebra. Wir sprechen über das
Leben mit ADHS, AuDHS und anderen bunten Brain-Varianten – im Beruf
und Alltag. Unser Podcast richtet sich an bunte Brains und an alle,
die neugierig sind. Euch erwarten spannende Einblicke, Erfahrungen
& hilfreiche Impulse – und eine ordentliche Portion
Geschnatter! https: //juliabaumann.ch
https://www.linkedin.com/in/julia-baumann-zurich/
https://simoneeppler.ch https://www.linkedin.com/in/simoneeppler/
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