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Stundensatz vs. Flatrate: Was wirklich für KMU und Systemhaus funktioniert: Systemhaus Geflüster #32
22.05.2026
33 Minuten
Du willst tiefer ins Flatrate-Thema einsteigen?
Ich gebe in den nächsten Monaten zwei Workshops über die Synaxon-Akademie. Hier kannst du dich anmelden:
https://synaxon.com/de-de/akademie/dozenten-kooperationspartner/micha-pfisterer/
Patrick und ich sprechen heute über ein Thema, bei dem mich Kollegen aus der Branche regelmäßig ansprechen. Wie finde ich den richtigen Stundensatz? Und warum funktioniert das eigentlich nicht so gut, wie alle denken?
Was du lernst:
Wir reden offen über unsere internen Stundensätze nach Erfahrungslevel und warum diese Zahlen für unsere Kunden trotzdem nicht relevant sind. Patrick erklärt aus Vertriebssicht, warum das Hybrid-Modell zwischen Stunden und Pauschale ein Übergang sein muss und keine Dauerlösung. Außerdem reden wir darüber, warum wir bei keinem einzigen Kunden in den letzten sechs Jahren die Flatrate-Preise pauschal erhöht haben, obwohl wir es vertraglich dürften.
Folge uns für mehr Themen rund um IT, Systemhaus und Mittelstand. Du willst als Gast bei Systemhaus Geflüster dabei sein? Schreib Micha auf LinkedIn oder kommentiere unter dem Video.
Timestamps:
00:00 Intro
00:48 Wie machen wir das mit Stundensatz-Erhöhungen
01:55 Stundensatz nur intern relevant
02:40 Die Stundensätze nach Erfahrungslevel
03:48 Konkrete Zahlen: Azubi, Junior, Senior, Expert
06:32 Nachberechnung und Projekt-Bewertung
08:45 Wie wir mit Kunden über Nachberechnungen sprechen
10:16 Empfehlung für Systemhäuser in der Transformation
11:09 Warum Hybrid-Modell nicht lange funktioniert
13:42 Diskussionen über Stundensätze vermeiden
15:17 Wie oft müssen wir wirklich nachberechnen
16:22 Whitelist und Pauschale klar definieren
17:31 Kunden kündigen wenn Pauschale nicht akzeptiert wird
19:00 Was eine Pauschale wirklich bedeutet
21:05 Warum wir 6 Jahre lang keine Preise erhöht haben
22:50 Partnerschaft statt automatischer Vertragsklauseln
23:34 Größter Kunde nur 6,5 Prozent vom Umsatz
24:39 Vertragsverhandlungen mit großen Geschäftsführern
27:40 Standards statt Wildwuchs in Verträgen
28:42 Zusammenfassung: konsequent durchziehen
29:13 Probier es aus und mach Fehler
Über Ext-Com IT & myDashboard:
Ext-Com IT ist ein IT-Systemhaus für KMU in Germering und Deggendorf. Wir wurden 2024 als "Bester IT-Dienstleister Deutschlands" ausgezeichnet.
myDashboard ist die zentrale Monitoring-Plattform, die wir für uns entwickelt haben - und jetzt allen Systemhäusern zur Verfügung stellen. Alle deine Systeme auf einen Blick: Firewalls, Backups, Netzwerke, Server. Verschiedene Hersteller, ein Dashboard. Bereits über 1000 Firewalls im Einsatz.
Links:
myDashboard: https://www.mydashboard.it/
Ext-Com IT: https://ext-com.de
Karriere: https://ext-com.de/karriere
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/extcomit
#Stundensatz #ITFlatrate #Systemhaus #ITDienstleister #ExtCom #Mittelstand #Pauschale #ITAbrechnung
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Collab Anfragen:
Du willst deine Einblicke im Podcast teilen? Schick mir eine DM auf LinkedIn für zukünftige Gastauftritte.
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LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/micha-pfisterer/
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Was du lernst:
Wir reden offen über unsere internen Stundensätze nach Erfahrungslevel und warum diese Zahlen für unsere Kunden trotzdem nicht relevant sind. Patrick erklärt aus Vertriebssicht, warum das Hybrid-Modell zwischen Stunden und Pauschale ein Übergang sein muss und keine Dauerlösung. Außerdem reden wir darüber, warum wir bei keinem einzigen Kunden in den letzten sechs Jahren die Flatrate-Preise pauschal erhöht haben, obwohl wir es vertraglich dürften.
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00:00 Intro
00:48 Wie machen wir das mit Stundensatz-Erhöhungen
01:55 Stundensatz nur intern relevant
02:40 Die Stundensätze nach Erfahrungslevel
03:48 Konkrete Zahlen: Azubi, Junior, Senior, Expert
06:32 Nachberechnung und Projekt-Bewertung
08:45 Wie wir mit Kunden über Nachberechnungen sprechen
10:16 Empfehlung für Systemhäuser in der Transformation
11:09 Warum Hybrid-Modell nicht lange funktioniert
13:42 Diskussionen über Stundensätze vermeiden
15:17 Wie oft müssen wir wirklich nachberechnen
16:22 Whitelist und Pauschale klar definieren
17:31 Kunden kündigen wenn Pauschale nicht akzeptiert wird
19:00 Was eine Pauschale wirklich bedeutet
21:05 Warum wir 6 Jahre lang keine Preise erhöht haben
22:50 Partnerschaft statt automatischer Vertragsklauseln
23:34 Größter Kunde nur 6,5 Prozent vom Umsatz
24:39 Vertragsverhandlungen mit großen Geschäftsführern
27:40 Standards statt Wildwuchs in Verträgen
28:42 Zusammenfassung: konsequent durchziehen
29:13 Probier es aus und mach Fehler
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15.05.2026
37 Minuten
Vom Selbstständigen zum Unternehmer. Marie und ich sprechen heute über einen der härtesten Übergänge in der Unternehmer-Reise.
Die meisten bleiben hängen. Im Hamsterrad. Im Tagesgeschäft. In der Fachkraftfalle.
Was du lernst:
Selbstständigkeit und Unternehmertum sind zwei komplett verschiedene Dinge. Selbstständig sein heißt vor allem nicht angestellt sein mit allen Vor- und Nachteilen. Unternehmer sein heißt strategisch denken, Strukturen aufbauen und sich aus dem Tagesgeschäft rausnehmen. Wer das nicht versteht landet im Hamsterrad und versucht dann nur noch schneller zu laufen statt den Käfig größer zu machen.
Die Aufgabenmatrix von Stefan Mehrhardt teilt Aufgaben in drei Kategorien. Fachkraft, Manager, Unternehmer. Wer wachsen will muss möglichst viel Zeit in Unternehmeraufgaben investieren. Strategie, Geschäftsmodell, Personalentwicklung.
Die größte Wachstumsbremse sitzt im Kopf des Unternehmers selbst. Nicht die Wirtschaftslage. Nicht der Fachkräftemangel. Nicht die Region. Sondern die eigenen Denkblockaden. Wer in Problemen statt in Lösungen denkt bleibt stehen. Wer keine Mitarbeiter findet die besser sind als er selbst skaliert nicht. Wer Verantwortung nicht abgeben kann ist der Flaschenhals seines eigenen Unternehmens.
Größer ist nicht automatisch besser. Es gibt Fünf-Mann-Firmen die mehr Gewinn schreiben als Achtzig-Mann-Systemhäuser. Die Frage ist nicht wie groß sondern was du wirklich willst. Wer Fachkraft sein will soll Fachkraft bleiben. Wer Unternehmer sein will muss bereit sein loszulassen.
Wir sprechen über die letzten sechs Jahre Ext-Com. Von drei auf vierzig Mitarbeiter. Was wir richtig gemacht haben. Was wir falsch gemacht haben. Und warum Persönlichkeitsentwicklung der wichtigste Hebel war.
Folge uns für mehr Themen rund um Unternehmertum, IT und Leadership. Du willst als Gast bei Systemhaus Geflüster dabei sein? Schreib Micha auf LinkedIn oder kommentiere unter dem Video.
Timestamps:
00:00 Intro - Sommerurlaub und Selbstständigkeit
01:11 Selbstständig vs. Unternehmer - der Unterschied
03:02 Die Aufgabenmatrix nach Stefan Mehrhardt
05:14 Freelancer und die aktuelle Marktrealität
07:47 Strategie und Personalentwicklung
09:30 Effizienz vs. Effektivität im Wachstum
11:35 Wann braucht es einen Teamleiter
13:14 Hamsterrad statt Freiheit
14:25 Kopfblockaden als größte Wachstumsbremse
16:28 Mut zur Investition und Ego zurückstellen
18:34 Mitarbeiter müssen besser sein als du selbst
20:58 Investition in Personalität als Wachstumshebel
22:20 Loslassen und Kontrolle abgeben
23:29 Die richtige Entscheidung ist nicht immer deine
26:48 Es muss nicht jeder Elon Musk werden
29:25 Größer heißt nicht automatisch mehr Geld
31:39 Was willst du wirklich
32:34 Outro - Raus aus dem Hamsterrad
Über Ext-Com IT & myDashboard:
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#Unternehmertum #Selbstständigkeit #Leadership #Mittelstand #ITSystemhaus #ExtCom #Wachstum #Mindset
Die meisten bleiben hängen. Im Hamsterrad. Im Tagesgeschäft. In der Fachkraftfalle.
Was du lernst:
Selbstständigkeit und Unternehmertum sind zwei komplett verschiedene Dinge. Selbstständig sein heißt vor allem nicht angestellt sein mit allen Vor- und Nachteilen. Unternehmer sein heißt strategisch denken, Strukturen aufbauen und sich aus dem Tagesgeschäft rausnehmen. Wer das nicht versteht landet im Hamsterrad und versucht dann nur noch schneller zu laufen statt den Käfig größer zu machen.
Die Aufgabenmatrix von Stefan Mehrhardt teilt Aufgaben in drei Kategorien. Fachkraft, Manager, Unternehmer. Wer wachsen will muss möglichst viel Zeit in Unternehmeraufgaben investieren. Strategie, Geschäftsmodell, Personalentwicklung.
Die größte Wachstumsbremse sitzt im Kopf des Unternehmers selbst. Nicht die Wirtschaftslage. Nicht der Fachkräftemangel. Nicht die Region. Sondern die eigenen Denkblockaden. Wer in Problemen statt in Lösungen denkt bleibt stehen. Wer keine Mitarbeiter findet die besser sind als er selbst skaliert nicht. Wer Verantwortung nicht abgeben kann ist der Flaschenhals seines eigenen Unternehmens.
Größer ist nicht automatisch besser. Es gibt Fünf-Mann-Firmen die mehr Gewinn schreiben als Achtzig-Mann-Systemhäuser. Die Frage ist nicht wie groß sondern was du wirklich willst. Wer Fachkraft sein will soll Fachkraft bleiben. Wer Unternehmer sein will muss bereit sein loszulassen.
Wir sprechen über die letzten sechs Jahre Ext-Com. Von drei auf vierzig Mitarbeiter. Was wir richtig gemacht haben. Was wir falsch gemacht haben. Und warum Persönlichkeitsentwicklung der wichtigste Hebel war.
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Timestamps:
00:00 Intro - Sommerurlaub und Selbstständigkeit
01:11 Selbstständig vs. Unternehmer - der Unterschied
03:02 Die Aufgabenmatrix nach Stefan Mehrhardt
05:14 Freelancer und die aktuelle Marktrealität
07:47 Strategie und Personalentwicklung
09:30 Effizienz vs. Effektivität im Wachstum
11:35 Wann braucht es einen Teamleiter
13:14 Hamsterrad statt Freiheit
14:25 Kopfblockaden als größte Wachstumsbremse
16:28 Mut zur Investition und Ego zurückstellen
18:34 Mitarbeiter müssen besser sein als du selbst
20:58 Investition in Personalität als Wachstumshebel
22:20 Loslassen und Kontrolle abgeben
23:29 Die richtige Entscheidung ist nicht immer deine
26:48 Es muss nicht jeder Elon Musk werden
29:25 Größer heißt nicht automatisch mehr Geld
31:39 Was willst du wirklich
32:34 Outro - Raus aus dem Hamsterrad
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08.05.2026
27 Minuten
Wir haben das First-Second-Third-Level-Modell abgeschafft. Marie und ich sprechen heute darüber warum das Modell für uns nicht funktioniert hat und wie wir den Support neu aufgestellt haben.
Was du lernst:
Das klassische ITIL-Modell mit First, Second und Third Level klingt theoretisch sauber. In der Praxis hat es uns aber mehr Probleme geschaffen als gelöst. Tickets wurden hin und her geschoben, Kunden waren frustriert weil immer ein Neuer dran war und die Effizienz die wir uns versprochen haben ist nie gekommen.
Auf der einen Seite drei Themen-Teams: Support für kurzfristige Themen und Tagesgeschäft, Service Delivery für planbare Maßnahmen und Infrastruktur-Weiterentwicklung, Implementation für das Onboarding neuer Kunden in unseren Standard. Auf der anderen Seite sogenannte Factories, also Skill-Teams für M365, Server, Netzwerk, Firewalling, Telefonie und Security. Jeder Mitarbeiter ist in zwei bis drei Factories aktiv.
Das wichtigste Prinzip: Tickets bleiben beim Techniker der sie bekommen hat. Er reicht nicht weiter sondern holt sich Ressourcen ran. Eskalation gibt es trotzdem, in zwei Richtungen. Fachlich an den Factory Lead, organisatorisch an den Team Lead.
Die Zuweisung läuft über unseren Service Desk. Jenny qualifiziert die Tickets vor und verteilt sie nach Schwierigkeitsstufe, Auslastung und Kalender-Verfügbarkeit der Techniker. Perspektivisch unterstützt KI dabei und lernt aus dem Feedback der Kollegen.
Marie stellt die kritischen Fragen. Wie verhindern wir Single Points of Failure, gerade bei Factory Leads. Wie funktioniert die Übergabe von Implementation zu den Bestandsteams. Und woran erkennen wir nach drei Monaten Pilotlauf dass das neue Modell wirklich funktioniert.
Folge uns für mehr Themen rund um IT, Leadership und Mittelstand. Du willst als Gast bei Systemhaus Geflüster dabei sein? Schreib Micha auf LinkedIn oder kommentiere unter dem Video.
Timestamps:
00:00 Intro
00:22 Warum die Umstellung
01:00 Das klassische ITIL-Modell und seine Grenzen
02:13 Frust bei Kunden und Technikern
03:00 Die neue Aufteilung in Teams und Factories
04:21 Die fünf bis sechs Factories im Überblick
05:50 Support, Service Delivery und Implementation erklärt
07:44 Eskalation in zwei Richtungen
09:51 Single Point of Failure Risiko
10:09 Tickets bleiben beim Techniker
11:37 Service Desk und KI-Unterstützung
14:37 Drei Dimensionen statt einer Hierarchie
15:42 Es gibt nicht die eine eierlegende Wollmilchsau
16:27 Erste Erfahrungen aus drei Monaten Pilot
18:37 Welcher Kollege passt in welches Team
19:56 Karrierewege im neuen System
22:28 Übergabe von Implementation zu Bestand
24:30 Doku als Qualitätskontrolle
25:14 Zusammenfassung
Über Ext-Com IT & myDashboard:
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#ITSupport #Systemhaus #Mittelstand #ITIL #Leadership #ExtCom #Teamaufteilung
Was du lernst:
Das klassische ITIL-Modell mit First, Second und Third Level klingt theoretisch sauber. In der Praxis hat es uns aber mehr Probleme geschaffen als gelöst. Tickets wurden hin und her geschoben, Kunden waren frustriert weil immer ein Neuer dran war und die Effizienz die wir uns versprochen haben ist nie gekommen.
Auf der einen Seite drei Themen-Teams: Support für kurzfristige Themen und Tagesgeschäft, Service Delivery für planbare Maßnahmen und Infrastruktur-Weiterentwicklung, Implementation für das Onboarding neuer Kunden in unseren Standard. Auf der anderen Seite sogenannte Factories, also Skill-Teams für M365, Server, Netzwerk, Firewalling, Telefonie und Security. Jeder Mitarbeiter ist in zwei bis drei Factories aktiv.
Das wichtigste Prinzip: Tickets bleiben beim Techniker der sie bekommen hat. Er reicht nicht weiter sondern holt sich Ressourcen ran. Eskalation gibt es trotzdem, in zwei Richtungen. Fachlich an den Factory Lead, organisatorisch an den Team Lead.
Die Zuweisung läuft über unseren Service Desk. Jenny qualifiziert die Tickets vor und verteilt sie nach Schwierigkeitsstufe, Auslastung und Kalender-Verfügbarkeit der Techniker. Perspektivisch unterstützt KI dabei und lernt aus dem Feedback der Kollegen.
Marie stellt die kritischen Fragen. Wie verhindern wir Single Points of Failure, gerade bei Factory Leads. Wie funktioniert die Übergabe von Implementation zu den Bestandsteams. Und woran erkennen wir nach drei Monaten Pilotlauf dass das neue Modell wirklich funktioniert.
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00:22 Warum die Umstellung
01:00 Das klassische ITIL-Modell und seine Grenzen
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03:00 Die neue Aufteilung in Teams und Factories
04:21 Die fünf bis sechs Factories im Überblick
05:50 Support, Service Delivery und Implementation erklärt
07:44 Eskalation in zwei Richtungen
09:51 Single Point of Failure Risiko
10:09 Tickets bleiben beim Techniker
11:37 Service Desk und KI-Unterstützung
14:37 Drei Dimensionen statt einer Hierarchie
15:42 Es gibt nicht die eine eierlegende Wollmilchsau
16:27 Erste Erfahrungen aus drei Monaten Pilot
18:37 Welcher Kollege passt in welches Team
19:56 Karrierewege im neuen System
22:28 Übergabe von Implementation zu Bestand
24:30 Doku als Qualitätskontrolle
25:14 Zusammenfassung
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01.05.2026
26 Minuten
Marie und ich sprechen heute über ein Thema das viele Systemhäuser gerade beschäftigt. KI Voice Agents in der Hotline. Warum nutzen wir das nicht obwohl es technisch möglich und teilweise günstiger wäre.
Die kurze Antwort: Weil wir das Problem nicht haben das andere damit lösen wollen.
Was du lernst:
Unser USP ist telefonische Erreichbarkeit. 10 bis 11 Sekunden durchschnittliche Wartezeit. Ein echter Mensch geht ran. Jenny als Service Desk Agent nimmt Tickets an qualifiziert sie und kann oft schon erste Hilfe leisten. Das ist bewusst so gewählt.
Die meisten Kunden wollen nicht sofort eine Lösung. Sie wollen erst mal dass das Problem adressiert ist. Dass es von ihrem Tisch ist. Je niederschwelliger das geht desto besser. Und da hat der Mensch noch viele Vorteile gegenüber KI.
KI Voice Agents kosten auch Geld. Wenn du relevantes Aufkommen hast bist du bei einem vierstelligen Betrag im Monat. Es ist nicht so dass du 20 Euro zahlst und eine KI hast die für dich ans Telefon geht. Größere Unternehmen nutzen KI nicht aus Qualitätsgründen sondern aus Kosteneinsparung und Prozessoptimierung.
Das Empathie-Problem bei KI ist real. Menschen lassen sich ungern überlisten. Eine KI kann super empathisch programmiert sein. Aber weil wir wissen dass es keine echte Person ist werden diese Reaktionen oft als störend bewertet. Während die gleiche Reaktion von einem Menschen als hilfreich wahrgenommen wird.
Wir setzen KI trotzdem ein. Aber smart. Für Randzeiten außerhalb der Geschäftszeiten. Für Veranstaltungen wo alle dabei sein sollen. Damit Eskalationsfälle trotzdem erkannt werden. Die Kombination Mensch und Maschine ist die beste Lösung.
Marie erklärt warum Banken und Telekommunikationsanbieter auf KI setzen. Drücken Sie die 9 dann die 2 nennen Sie Ihr Geburtsdatum. Eine halbe Stunde bis man einen Menschen erreicht. Das frustriert Kunden. Wir machen das anders.
Ich erkläre warum viele Systemhäuser KI einsetzen. Nicht aus Qualitätsgründen. Sondern weil sie das Problem telefonische Erreichbarkeit anders nicht gelöst bekommen. Weil das Telefon 30 Minuten läutet und sich Kunden beschweren. Dieses Problem haben wir nicht.
Folge uns für mehr IT- und KI-Themen. Du willst als Gast bei Systemhaus Geflüster dabei sein? Schreib Micha auf LinkedIn oder kommentiere unter dem Video.
Timestamps:
00:00 Intro - USP Frage vom Bewerber
01:19 Was macht Ext-Com aus
02:35 Bank-Warteschleife vs. echter Mensch
03:50 Warum wir Jenny als Service Desk haben
06:07 KI für Randzeiten und Eskalationen
07:38 Was kostet ein Voice Agent wirklich
09:35 Qualität vs. Kosteneinsparung
10:22 Das Empathie-Problem bei KI
12:30 Kennzeichnungspflicht für KI
15:45 Mensch erkennt Emotionen besser
20:59 KI kann Emotionen analysieren
22:10 Mensch + Maschine beste Kombination
24:19 KI als Vorschlag nicht Entscheidung
25:15 Systemhaus als Enabler
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Links:
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Ext-Com IT: https://ext-com.de
Karriere: https://ext-com.de/karriere
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#KI #Hotline #ServiceDesk #Systemhaus #VoiceAgent #KundenService #ExtCom #Empathie
Die kurze Antwort: Weil wir das Problem nicht haben das andere damit lösen wollen.
Was du lernst:
Unser USP ist telefonische Erreichbarkeit. 10 bis 11 Sekunden durchschnittliche Wartezeit. Ein echter Mensch geht ran. Jenny als Service Desk Agent nimmt Tickets an qualifiziert sie und kann oft schon erste Hilfe leisten. Das ist bewusst so gewählt.
Die meisten Kunden wollen nicht sofort eine Lösung. Sie wollen erst mal dass das Problem adressiert ist. Dass es von ihrem Tisch ist. Je niederschwelliger das geht desto besser. Und da hat der Mensch noch viele Vorteile gegenüber KI.
KI Voice Agents kosten auch Geld. Wenn du relevantes Aufkommen hast bist du bei einem vierstelligen Betrag im Monat. Es ist nicht so dass du 20 Euro zahlst und eine KI hast die für dich ans Telefon geht. Größere Unternehmen nutzen KI nicht aus Qualitätsgründen sondern aus Kosteneinsparung und Prozessoptimierung.
Das Empathie-Problem bei KI ist real. Menschen lassen sich ungern überlisten. Eine KI kann super empathisch programmiert sein. Aber weil wir wissen dass es keine echte Person ist werden diese Reaktionen oft als störend bewertet. Während die gleiche Reaktion von einem Menschen als hilfreich wahrgenommen wird.
Wir setzen KI trotzdem ein. Aber smart. Für Randzeiten außerhalb der Geschäftszeiten. Für Veranstaltungen wo alle dabei sein sollen. Damit Eskalationsfälle trotzdem erkannt werden. Die Kombination Mensch und Maschine ist die beste Lösung.
Marie erklärt warum Banken und Telekommunikationsanbieter auf KI setzen. Drücken Sie die 9 dann die 2 nennen Sie Ihr Geburtsdatum. Eine halbe Stunde bis man einen Menschen erreicht. Das frustriert Kunden. Wir machen das anders.
Ich erkläre warum viele Systemhäuser KI einsetzen. Nicht aus Qualitätsgründen. Sondern weil sie das Problem telefonische Erreichbarkeit anders nicht gelöst bekommen. Weil das Telefon 30 Minuten läutet und sich Kunden beschweren. Dieses Problem haben wir nicht.
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Timestamps:
00:00 Intro - USP Frage vom Bewerber
01:19 Was macht Ext-Com aus
02:35 Bank-Warteschleife vs. echter Mensch
03:50 Warum wir Jenny als Service Desk haben
06:07 KI für Randzeiten und Eskalationen
07:38 Was kostet ein Voice Agent wirklich
09:35 Qualität vs. Kosteneinsparung
10:22 Das Empathie-Problem bei KI
12:30 Kennzeichnungspflicht für KI
15:45 Mensch erkennt Emotionen besser
20:59 KI kann Emotionen analysieren
22:10 Mensch + Maschine beste Kombination
24:19 KI als Vorschlag nicht Entscheidung
25:15 Systemhaus als Enabler
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myDashboard ist die zentrale Monitoring-Plattform, die wir für uns entwickelt haben - und jetzt allen Systemhäusern zur Verfügung stellen. Alle deine Systeme auf einen Blick: Firewalls, Backups, Netzwerke, Server. Verschiedene Hersteller, ein Dashboard. Bereits über 1000 Firewalls im Einsatz.
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myDashboard: https://www.mydashboard.it/
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24.04.2026
28 Minuten
Marie und ich sprechen heute über ein Thema das viele nicht ansprechen. Warum und wann man Kunden kündigen sollte.
Wir machen einmal im Jahr eine Mitarbeiterbefragung. Top 5 und Low 5 Kunden. Wo funktioniert es gut. Wo passt es zwischenmenschlich. Wo wird viel Energie reingesteckt und wenig kommt zurück.
Was du lernst:
Der wichtigste Grund für Kundenkündigung ist Mitarbeiterschutz. Wenn Umgangsformen nicht passen oder die Zusammenarbeit frustrierend ist leidet das Team. Wir bezeichnen unsere Kunden als Partner. Und in einer Partnerschaft muss es von beiden Seiten funktionieren.
Es gibt klare Warnsignale. Kunde fragt nach Admin-Zugängen. Zahlungen kommen zu spät. Beratung wird ignoriert. Mitarbeiter melden sich in der Umfrage mit Frust. Das sind Momente wo man ins Gespräch gehen muss.
Wir lassen Kunden nicht im Regen stehen. Professionelle Übergabe zu Partner-Systemhäusern. Saubere Dokumentation. Klare Kommunikation. So entsteht kein böses Blut und wir bekommen sogar Empfehlungen weiter.
Ein kritisches Thema: Systemhäuser die Admin-Zugänge nicht rausgeben um Kunden zu binden. Das ist rechtlich nicht tragbar und erzeugt ein Machtgefälle. Erzwungene Partnerschaft funktioniert nicht.
Marie erklärt wann Auseinanderleben normal ist. Kunde entwickelt sich technologisch weiter. Systemhaus wächst zu langsam. Know-how fehlt. Ticketlaufzeiten werden zu lang. Das sind legitime Gründe für beide Seiten sich zu trennen.
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Timestamps:
00:00 Intro - Warum Kunden kündigen
00:34 Artikel aus Finanzwelt als Inspiration
01:33 Unterschied Kündigung vs. Vertragsende
03:05 Top 5 und Low 5 Mitarbeiterbefragung
06:07 Mitarbeiterschutz als Hauptgrund
06:40 Umgangsformen müssen passen
09:30 Flatrate-Kunden und Aufwand
12:45 Professionelle Übergabe zu Partner-Systemhäusern
15:20 Warum viele den Mut nicht haben
18:51 Wirtschaftslage und Kündigungsangst
20:52 Admin-Zugänge als Warnsignal
21:30 Systemhäuser die Zugänge zurückhalten
23:23 Kunde entwickelt sich weiter
24:41 Zusammenfassung und Learnings
26:38 Outro
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#Systemhaus #Kundenkündigung #Mitarbeiterführung #ITDienstleister #Leadership #ExtCom #BusinessEntscheidungen
Wir machen einmal im Jahr eine Mitarbeiterbefragung. Top 5 und Low 5 Kunden. Wo funktioniert es gut. Wo passt es zwischenmenschlich. Wo wird viel Energie reingesteckt und wenig kommt zurück.
Was du lernst:
Der wichtigste Grund für Kundenkündigung ist Mitarbeiterschutz. Wenn Umgangsformen nicht passen oder die Zusammenarbeit frustrierend ist leidet das Team. Wir bezeichnen unsere Kunden als Partner. Und in einer Partnerschaft muss es von beiden Seiten funktionieren.
Es gibt klare Warnsignale. Kunde fragt nach Admin-Zugängen. Zahlungen kommen zu spät. Beratung wird ignoriert. Mitarbeiter melden sich in der Umfrage mit Frust. Das sind Momente wo man ins Gespräch gehen muss.
Wir lassen Kunden nicht im Regen stehen. Professionelle Übergabe zu Partner-Systemhäusern. Saubere Dokumentation. Klare Kommunikation. So entsteht kein böses Blut und wir bekommen sogar Empfehlungen weiter.
Ein kritisches Thema: Systemhäuser die Admin-Zugänge nicht rausgeben um Kunden zu binden. Das ist rechtlich nicht tragbar und erzeugt ein Machtgefälle. Erzwungene Partnerschaft funktioniert nicht.
Marie erklärt wann Auseinanderleben normal ist. Kunde entwickelt sich technologisch weiter. Systemhaus wächst zu langsam. Know-how fehlt. Ticketlaufzeiten werden zu lang. Das sind legitime Gründe für beide Seiten sich zu trennen.
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Timestamps:
00:00 Intro - Warum Kunden kündigen
00:34 Artikel aus Finanzwelt als Inspiration
01:33 Unterschied Kündigung vs. Vertragsende
03:05 Top 5 und Low 5 Mitarbeiterbefragung
06:07 Mitarbeiterschutz als Hauptgrund
06:40 Umgangsformen müssen passen
09:30 Flatrate-Kunden und Aufwand
12:45 Professionelle Übergabe zu Partner-Systemhäusern
15:20 Warum viele den Mut nicht haben
18:51 Wirtschaftslage und Kündigungsangst
20:52 Admin-Zugänge als Warnsignal
21:30 Systemhäuser die Zugänge zurückhalten
23:23 Kunde entwickelt sich weiter
24:41 Zusammenfassung und Learnings
26:38 Outro
Über Ext-Com IT & myDashboard:
Ext-Com IT ist ein IT-Systemhaus für KMU in Germering und Deggendorf. Wir wurden 2024 als "Bester IT-Dienstleister Deutschlands" ausgezeichnet.
myDashboard ist die zentrale Monitoring-Plattform, die wir für uns entwickelt haben - und jetzt allen Systemhäusern zur Verfügung stellen. Alle deine Systeme auf einen Blick: Firewalls, Backups, Netzwerke, Server. Verschiedene Hersteller, ein Dashboard. Bereits über 1000 Firewalls im Einsatz.
Links:
myDashboard: https://www.mydashboard.it/
Ext-Com IT: https://ext-com.de
Karriere: https://ext-com.de/karriere
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Über diesen Podcast
Der Podcast für IT Systemhäuser, die professionell wachsen wollen.
Micha Pfisterer, Geschäftsführer der Ext-Com, spricht Klartext über
MSP Profitabilität, Flatrate Modelle, Servicequalität und Team
Skalierung. Keine Theorie, sondern echte Praxis: Von der
Kundenübernahme über Cloud Migration bis zum Notfallmanagement. Für
IT Dienstleister, die raus aus der Stundenabrechnung und rein ins
skalierbare Business wollen.
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