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Episoden

33 Minuten
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Was brauchen Menschen, wenn Verlust, Trauer oder andere persönliche Krisen in den Arbeitsalltag hineinwirken?

Darüber spreche ich in dieser Folge mit Katja Neumann, Teamleiterin der Sozial- und Lebensberatung der BASF Stiftung. Sie gibt Einblicke in ein umfassendes Unterstützungsangebot, das Mitarbeitenden, Angehörigen sowie Pensionärinnen und Pensionären der BASF zur Verfügung steht.

Wir sprechen darüber, wie Betroffene vertraulich und niedrigschwellig Unterstützung erhalten, wie Führungskräfte in schwierigen Situationen begleitet werden und was Teams brauchen, wenn ein Kollege oder eine Kollegin verstirbt. Dabei wird deutlich, wie unterschiedlich Menschen trauern und wie wichtig es ist, diese Unterschiede nicht zu bewerten, sondern miteinander besprechbar zu machen.

Ein Gespräch über professionelle Haltung, Vertrauen und die Bedeutung menschlicher Resonanz, gerade in einer Zeit, in der zunehmend darüber diskutiert wird, welche Aufgaben künstliche Intelligenz übernehmen kann.

Katja auf LinkedIn
11 Minuten
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Was nach der Todesnachricht geschehen muss und was warten darf

Nach dem Tod eines Menschen im Team entstehen innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Fragen. Wer muss informiert werden? Was darf mitgeteilt werden? Wie erfährt das Team von der Nachricht? Wer nimmt Kontakt zu den Angehörigen auf? Und wie geht die Arbeit nun weiter?

In dieser Folge von „Zwischen gestern und morgen“ spreche ich darüber, was in den ersten Stunden und Tagen nach einem Todesfall hilfreich sein kann. Es geht um eine würdevolle und verlässliche Kommunikation, um klare Zuständigkeiten und um die Frage, welche Entscheidungen jetzt getroffen werden müssen und welche noch Zeit haben.

Denn gerade in einer Ausnahmesituation führt der Wunsch, sofort alles regeln zu wollen, leicht zu vorschnellen Entscheidungen. Gleichzeitig kann zu langes Zögern zusätzliche Unsicherheit schaffen.

Diese Folge bietet Orientierung für Führungskräfte und Verantwortliche, ohne einen starren Ablaufplan vorzugeben. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen in den ersten Stunden menschlich handeln und zugleich Verantwortung übernehmen können.

Trauer am Arbeitsplatz
43 Minuten
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DENKMAL: Fliegen lernen, wenn der Boden bricht

Was geschieht, wenn von einem Moment auf den anderen der Boden unter dem eigenen Leben wegbricht?

Dirk Langenströher ist Vater von drei Kindern. Im Juli 2022 stirbt seine zehnjährige Tochter Hannah völlig unerwartet. Ein Verlust, der sein Leben und das seiner Familie grundlegend verändert.

In seinem Buch DENKMAL – Fliegen lernen, wenn der Boden bricht erzählt Dirk von Hannah, von seinem eigenen Weg durch die Trauer und von der bewussten Entscheidung, das Leben trotz dieses Verlustes wieder zu gestalten. Hannah selbst bekommt darin eine Stimme und bleibt auf besondere Weise Teil der Familiengeschichte.

Im Podcast sprechen wir darüber, wie dieses sehr persönliche Buch entstanden ist, warum Dirk nicht ans Loslassen glaubt und was es für ihn bedeutet, im Fallen fliegen zu lernen. Wir sprechen über Akzeptanz, Eigenverantwortung, Dankbarkeit und Liebe, über Erinnerungen als bleibende Schätze und darüber, warum Dirk mit seinem Buch ganz bewusst groß denkt.

Denn DENKMAL soll nicht nur an Hannah erinnern. Es soll Menschen Mut machen, den eigenen Rucksack anzuschauen, Fragen zu stellen und das eigene Leben bewusst zu gestalten.

Ein Gespräch über einen unvorstellbaren Verlust, über die Liebe eines Vaters und über die Frage, wie ein Leben weitergehen kann, wenn es nie wieder so sein wird wie zuvor.

Zur DENKMAL Website
13 Minuten
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Was ein Todesfall im Team verändert

Wenn ein Mensch aus einem Team stirbt, fehlt nicht nur eine Arbeitskraft. Es fehlt ein Kollege, eine vertraute Stimme, ein Wissensträger und ein Teil des sozialen Gefüges. Beziehungen, Rollen und Routinen verändern sich. Gleichzeitig muss die Arbeit irgendwann weitergehen.

In dieser Auftaktfolge der Themenreihe über Trauer am Arbeitsplatz spreche ich darüber, was der Tod eines Teammitglieds in Menschen und Organisationen auslösen kann. Warum trauert ein Team niemals einheitlich? Was brauchen Mitarbeitende in dieser Situation? Und wie können Führungskräfte Orientierung geben, obwohl sie möglicherweise selbst betroffen sind und nicht auf jede Frage eine Antwort haben?

Dabei verbinde ich meine persönlichen Erfahrungen mit Todesfällen in meinem beruflichen Umfeld, meine frühere Verantwortung in Unternehmen und meine heutige Arbeit als Trauerbegleiter und systemischer Organisationsentwickler.

Im Mittelpunkt steht die Frage, die auch die weiteren Folgen begleiten wird:

Wie kann ein Unternehmen menschlich handeln und zugleich unternehmerisch verantwortlich bleiben?

Trauer am Arbeitsplatz
34 Minuten
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In dieser Folge spreche ich mit Rina Nowak über ihre Arbeit als Sterbeamme.

Wir sprechen darüber, was Menschen dazu bewegt, Sterbende und Angehörige auf diesem Weg zu begleiten, warum unsere Gesellschaft den Tod häufig verdrängt und weshalb die bewusste Auseinandersetzung mit Sterben und Trauer gleichzeitig auch eine tiefere Verbindung zum Leben schaffen kann.

Rina erzählt von ihrer eigenen Geschichte, vom Tod ihres Vaters und davon, wie daraus der Wunsch entstanden ist, Menschen in schweren Übergängen zu begleiten. Dabei geht es nicht nur um die letzten Tage eines Lebens, sondern oft schon um den Moment einer schweren Diagnose, um Rituale des Abschieds und um die Zeit danach.

Im Gespräch geht es außerdem um:

 • die Rolle von Ritualen und bewussten Abschieden

 • warum viele Menschen Angst vor Beerdigungen und Trauer zeigen

 • die Verbindung zwischen Sterbe- und Trauerbegleitung

 • das Bild der „Sterbeamme“ als Begleiterin durch einen ganzen Übergangsprozess

 • und die Frage, was bleibt, wenn ein Mensch stirbt

Eine ruhige und tiefgehende Folge über Abschied, Menschlichkeit und die Bedeutung von Begleitung.

Rinas Website
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Über diesen Podcast

Leben im Umbruch: Der Newsletter erzählt meine Geschichte, ordnet ein und erkundet Wege durch fundamentale Veränderung. Mit seiner Hilfe möchte ich: - Mut machen, indem ich meine Geschichte erzähle. - Unseren gemeinschaftlichen Umgang mit Endlichkeit, Tod und Trauer verbessern, indem ich den Themen einen Raum gebe. - Hintergründe zum Thema Trauer vermitteln und aufklären. - Sichtbar machen, wie vielfältig die Angebote, die in diesen Situationen unterstützen, heute schon sind. - Sensibilisieren, wie relevant das Thema auch im Arbeits- und Unternehmenskontext ist und Verantwortliche ermuntern, ins Handeln zu kommen. Meine Website: https://mein-systemisches-coaching.de/
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„Zwischen gestern und morgen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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