#22 Christina Wiesner: Wenn ein Tier geht – Warum Tiertrauer echte Trauer ist
36 Minuten
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vor 1 Woche
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Podcast-Beschreibung
Was passiert, wenn ein geliebtes Haustier stirbt – und niemand
versteht, wie sehr es schmerzt?
In dieser Folge spreche ich mit Christina Wiesner, Coach und
Trauerbegleiterin aus Nürnberg, über ein Thema, das oft
unterschätzt oder sogar belächelt wird: Tiertrauer.
Christina begleitet Menschen, die um ihr Haustier trauern – und
zeigt eindrücklich, wie tief diese Verluste gehen können.
Wir sprechen darüber,
warum die Trauer um ein Tier häufig nicht ernst genommen
wird,
welche Rolle Schuldgefühle – insbesondere rund um das Thema
Einschläferung – spielen,
wie intensiv die Pflege eines kranken Tieres sein kann,
warum Tiertrauer zu den „entwerteten“ Trauerformen gehört,
und was Menschen wirklich hilft, wenn sie ihr Tier verlieren.
Ein zentrales Thema ist dabei die Frage nach
Selbstvergebung:
Was tun mit Gedanken wie „Habe ich zu früh entschieden?“
oder „Hätte ich mehr tun müssen?“ Christina plädiert für einen
ehrlichen, erwachsenen Umgang mit Schuldgefühlen – ohne
vorschnelle Beruhigung, aber mit viel Mitgefühl.
Deutlich wird: Trauer um ein Tier ist kein Zeichen von Schwäche
oder sozialer Isolation. Sie ist Ausdruck einer tiefen Bindung.
Und sie verdient Raum.
Christinas Herzenswunsch am Ende unseres Gesprächs geht über die
Tiertrauer hinaus:
Trauerbegleitung soll so selbstverständlich werden wie
andere Formen der Selbstfürsorge – nicht erst als letzter Ausweg,
sondern als bewusste Ressource.
Eine berührende Folge über Bindung, Abschied, Verantwortung – und
die Erlaubnis zu trauern.
Christinas Website: https://www.umweggefaehrtin.de/
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