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Episoden

44 Minuten
Was würdest du sehen, wenn du mit einem anderen Menschen denselben Waldweg gehst und keiner von euch ein Wort sagen darf?

Genau das haben Theresa und Ralf von der Kojote-Akademie ausprobiert. Am Morgen nach Erntedank laufen sie ihre gewohnte Runde, ohne Hund und ohne sich auszutauschen. Direkt danach setzen sie sich an den Küchentisch und vergleichen. In dieser Folge von „Die Wildnispädagogen“ geht es um Wahrnehmung, um ihre Unterschiede und darum, wie man sie trainiert.

Du erfährst, warum der Fährtenleser Fußspuren, Regentropfen und einen frischen Kahlschlag sieht, während der Blick der Kräuterfrau an Löwenzahn, Schafgarbe und Rheingold hängen bleibt. Theresa und Ralf sprechen darüber, warum Wahrnehmung eigentlich eine „Wahrgebung“ ist, warum das, was uns auffällt, ein Kompass für unser Inneres ist, und warum Ralf überzeugt ist, dass trainierte Wahrnehmung das Leben zum Positiven verändert.

Außerdem ganz praktisch:

Journal führen nach Tom Brown Jr.: nicht vorgegebene Motive malen, sondern festhalten, was dir selbst ins Auge springt

Augen schließen und die anderen Sinne öffnen, etwa mit einer Sinnesmeditation oder der Übung, die Fließrichtung eines Baches zu hören

Gerüche im Wald bewusst unterscheiden, von warmer Erde bis zum Duft nasser Bachsteine

Woran du erkennst, dass du eine Pause und deinen Sitzplatz brauchst

Warum wir in der Stadt abstumpfen müssen und wie eine einzelne Taubenfeder das sichtbar macht

Für die Wildnispädagogik der Kojote-Akademie ist Wahrnehmung der Schlüssel zu allem. Ob beim Fährtenlesen, in den Kernroutinen oder mit den phänologischen Jahreszeiten im Wildnis-Campus: Wer lernt, bewusst wahrzunehmen und zu reflektieren, entwickelt neue Muster im Kopf und eine tiefere Naturverbindung. Und erst wer auch das Schwere wahrnimmt, hat die Wahl, was er daraus macht.

Eine Folge für alle, die ihre Sinne schärfen und neugierig sind, was ein ganz normaler Spaziergang über sie selbst verrät.

Mehr über Wildnispädagogik, Wahrnehmungstraining im Wildnis-Campus und unsere Kurse: www.kojote-wissen.de/wildnis-campus

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42 Minuten
Was wäre, wenn der Herbst gar nicht das Ende des Sommers ist, sondern dein Lehrer?

In dieser Folge von „Die Wildnispädagogen" sprechen Theresa und Ralf von der Kojote-Akademie über den Herbst als Lehrmeister. Kurz nach der Tag- und Nachtgleiche und eine Woche vor Erntedank geht es um Farben und Licht, um die phänologischen Jahreszeiten und um die große Lehre dieser Zeit, das Loslassen.

Du erfährst, warum die Bäume ihre Blätter nicht aus Schwäche abwerfen, sondern aus Strategie, warum schon wenige Minuten weniger Licht Pflanzen und Menschen verändern und warum Rituale beim Übergang helfen, sich neu auszurichten. Dazu erzählen die beiden, was bei ihnen gerade im Umbruch ist und was entsteht, wenn eine alte Routine wegfällt.

Außerdem ganz praktisch:

Was ein Herbstblatt in deiner Hand mit dir zu tun hat, als kleine Rausaufgabe zum Loslassen

Wie du Erntedank als Familienritual feierst, auch ganz ohne Kirche, mit einem Kränzchen oder einem Frühstückstisch voller Fundstücke

Woran du Eichhörnchenspuren im Laub erkennst und was ihr vorsichtiges Sichern beim Verstecken verrät

Warum du in der Hirschbrunft gefährlichen Tieren nicht hinterher trackst, sondern rückwärts

Wie Singvögelfüttern und Handarbeit durch die dunkle Jahreszeit tragen

Für Theresa und Ralf ist der Herbst ein Spiegel. In den 8 Shields steht er für Wertschätzung, im Survival ist er die Zeit, Vorräte und einen Winterschelter anzulegen. Das Eichhörnchen zeigt, dass manche Mühe nicht uns selbst gilt, sondern der Gemeinschaft. Und wer als Fährtenleser jetzt ins Laub schaut, findet im Laubtracking eine oft unterschätzte Schule der Naturverbindung.

Eine Folge für alle, die den Übergang in die dunkle Jahreszeit bewusst erleben und von der Natur lernen möchten, was gerade losgelassen werden darf.

Mehr über Wildnispädagogik, die Jahreszeiten im Wildnis-Campus und unsere Kurse: www.kojote-wissen.de/wildnis-campus

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40 Minuten
Woran merkst du eigentlich, ob eine Weiterbildung dich wirklich verändert hat?

In dieser Folge von „Die Wildnispädagogen" blicken Theresa und Ralf von der Kojote-Akademie auf ein besonderes Wochenende zurück. Am Samstag kamen Absolventinnen, Teilnehmende und Menschen aus dem Wildnis-Campus zum Wildnistreffen zusammen, am Sonntag folgte der Tag der offenen Tür. Im Mittelpunkt stehen die Passion-Projekte, mit denen die angehenden Wildnispädagogen ihre Weiterbildung Wildnispädagogik abschließen.

Du erfährst, warum eine Weiterbildung bei der Kojote-Akademie reichen muss, um damit wirklich arbeiten zu können, was einen Redekreis für Fortgeschrittene ausmacht und warum ein Treffen außerhalb des Kurses Menschen ganz anders sichtbar macht. Dazu erzählt Ralf von einer Scoutgruppe, die lautloser war als alle vor ihr.

Außerdem ganz praktisch:

Was in den fünf Passion-Projekten passiert ist, vom Redekreis über Schnitzen mit Kindern bis zu Löffelbrennen, Cyanotypie und Atlatl-Bau

Wie Ruhe und klare Präsenz beim Schnitzen mit Kindern mehr bewirken als jede gelbe Karte

Warum ein Workshop am Tag der offenen Tür anders funktioniert als ein Kurs mit festem Anfang und Ende

Wie Federn einen Pfeil stabilisieren und was das mit Physik zu tun hat

Warum es sich lohnt, eine Veranstaltung nicht abzusagen, auch wenn sich kaum jemand angemeldet hat

Für Theresa und Ralf ist das der Kern ihrer Wildnispädagogik. Wer die alten Grundlagen wirklich beherrscht, kann vieles selbst entwickeln, ganz im Sinne dessen, was Ralf bei Tom Brown Jr. gelernt hat. Der Kreislauf eines Workshops, das Wissen der Naturverbindung und die Gemeinschaft, die daraus wächst, machen aus Teilnehmenden Weggefährten und oft auch Freunde.

Eine Folge für alle, die wissen möchten, wie sich eine Weiterbildung in Wildnispädagogik von innen anfühlt und was am Ende daraus entsteht.

Mehr über Wildnispädagogik, unsere Weiterbildung und unsere Kurse: www.kojote-akademie.de/wildnispaedagogik

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41 Minuten
Warum schmeckt dasselbe Gericht am offenen Feuer plötzlich so viel besser als aus der heimischen Küche?

In dieser Folge von „Die Wildnispädagogen" sprechen Theresa und Ralf von der Kojote-Akademie über die Feuerkücheund darüber, wie sehr sich in uns verändert, wenn wir draußen am Feuer kochen. Es geht um weit mehr als Stockbrot und grillen, denn echte Feuerküche ist ein ganzheitliches Happening mit Töpfen, Methoden und Geduld, das Menschen zusammenbringt und ein wertvoller Baustein der Wildnispädagogik ist.

Du erfährst, warum grillen nur die moderne Form der Feuerküche ist, warum Kinder am Feuer aufblühen und Dinge essen, an denen sie beteiligt waren, und warum wir Menschen in einer echten Symbiose mit dem Feuer leben.

Außerdem ganz praktisch:

Womit man draußen kocht, vom Dreibein mit Eintopfkessel über den Dutch Oven bis zur Gargrube mit heißen Steinen und dem Lehmmantel

Wie sich die Feuerarten unterscheiden, über der Flamme, über der Glut, in der heißen Asche und auf heißen Steinen

Warum man draußen möglichst nichts roh essen sollte und wie das Garen Krankheitserreger neutralisiert

Was drei Tage ohne Salz in einem Survival-Kurs bei Tom Brown Jr. mit den Teilnehmern gemacht haben

Wie du am besten anfängst, nämlich einfach mit Pfannkuchen in der Feuerschale, ganz ohne Waage und nach Gefühl

Für Theresa und Ralf ist die Feuerküche gelebte Wildnispädagogik der Kojote-Akademie. Sie führt zurück zu den Basics, zu einer Zeit, in der auf dem Feuer gekocht wurde, und sie lehrt Geduld, Wahrnehmung und Respekt vor dem, was wir essen. Genau dieses Zusammenspiel aus Survival, Handwerk und Naturverbindung ist ein roter Faden in den Kursen der Akademie.

Eine Folge für alle, die Lust haben, ihr Lieblingsessen einmal draußen am Feuer zuzubereiten und dabei etwas über sich selbst zu lernen.

Mehr über Wildnispädagogik, Feuerküche und unseren Survival-Einstiegskurs „Back to Basics": www.kojote-akademie.de/back-to-basics

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37 Minuten
 

Wo in deinem Leben hältst du gerade zwei Türen offen, ohne dich für eine zu entscheiden?

In dieser Folge von „Die Wildnispädagogen" spricht Ralf von der Kojote-Akademie dieses Mal wieder allein, mitten in einem ungewöhnlich fordernden Sommer. Es geht um Survival, aber nicht um Kälte, Hunger und Durchhalten. Es geht um den eigentlichen Kern, den Ralf Survival Mind nennt, um das Treffen von Entscheidungen und darum, eine Alternative bewusst sterben zu lassen, damit die andere leben kann.

Du erfährst, warum Survival viel weniger mit Feuer und Ausrüstung zu tun hat als mit einer klaren Wahl, warum die meisten Menschen nicht an einer falschen Entscheidung scheitern, sondern daran, gar keine zu treffen, und warum jede Entscheidung richtig ist, solange du sie triffst, während noch beide Wege offen sind.

Außerdem ganz praktisch:

Wie man schleichend aus der Komfortzone rutscht, ohne roten Schalter und ohne Warnlampe, bis das Herz in die Hose rutscht

Wann der richtige Moment für eine Entscheidung ist, nämlich bevor es dunkel wird und nicht erst, wenn einen die Umstände zwingen

Woran du eine anstehende Entscheidung erkennst, an drei Anzeichen vom immer wiederkehrenden Thema bis zur Erschöpfung durch das ständige Pendeln

Warum Bergablaufen im Schwarzwald mit seinen Bächen und Schluchten wirklich tödlich enden kann

Was Tom Brown Jr. meinte, als er sagte, Survival sollte maximal drei Tage dauern

Für Ralf ist dieser Survival Mind ein Stück gelebte Wildnispädagogik der Kojote-Akademie, gewachsen aus der Tiefe der Lehren von Tom Brown Jr. Es geht um Resilienz, um das bewusste Loslassen von Alternativen und um die Erkenntnis, dass wir nie wirklich feststecken, weil wir immer eine Entscheidung treffen und etwas verändern können.

Eine Folge für alle, die spüren, dass sie an einer Weggabelung stehen und die endlich wieder in Bewegung kommen wollen.

Mehr über Wildnispädagogik, Survival Mind und unseren Einstiegskurs „Back to Basics": www.kojote-akademie.de/back-to-basics

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Über diesen Podcast

Herzlich willkommen bei „Die Wildnispädagogen“ – dem Podcast für alle, die sich nach mehr Natur in ihrem Leben und dem ihrer Familie sehnen. Du träumst von echten Abenteuern, einer tiefen Verbindung zur Natur und einem entspannten Familienalltag? Dann bist du hier genau richtig! Wildnispädagogik ist weit mehr als nur spannende Erlebnisse – sie ist eine lebenslange Verbindung zur Natur und zu dir selbst. Wir, Theresa und Ralf, die Wildnispädagogen, nehmen dich jede Woche mit auf eine inspirierende Reise. Dich erwarten spannende Geschichten, praktische Tipps aus der Wildnispädagogik und kreative Ideen, wie du die Weisheiten der Natur ganz einfach in deinen Alltag integrieren kannst. Wir sprechen über das Leben als „wilde Familie“, die effektivsten Lernmethoden aus der Wildnisschule und darüber, wie du eine tiefere Verbindung zu deiner Umgebung aufbauen kannst. Egal, ob du ein erfahrener Naturfreund bist oder gerade erst die ersten Schritte nach draußen wagst – dieser Podcast liefert dir die Inspiration und die Werkzeuge, die du brauchst. Abonniere „Die Wildnispädagogen“ jetzt und entdecke jede Woche die Welt aus einer neuen Perspektive. Wir freuen uns darauf, dich dabei zu begleiten! Wilde Grüße Theresa und Ralf
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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