Podcaster
Episoden
11.02.2026
1 Minute
Warum sind wir eigentlich alle so erschöpft?
Wenn man sich die Studienlage anschaut – und dazu Berichte aus
unserer Arbeitswelt und über den ständigen Leistungsdruck – wird
schnell klar: Wir leben in einem System, das unsere Gesundheit
oft hinten anstellt.
Wer bin ich, wenn ich nicht leiste?
Und kann ich mir das überhaupt leisten?
Laura und Clara sprechen über spannende Studien, Burnout und
darüber, was eigentlich hinter diesem Leistungsdruck steckt. Und
natürlich geht’s zwischendurch auch um leichtere Themen – wie
Tierkommunikation oder die Lieblingssitcom. Sonst wären wir nicht
bei Kaugummisalat: dem Podcast über das bunte, manchmal klebrige
und oft chaotische Leben.
Song der Folge:
Scare Away The Dark - Passenger
Erwähnte Songs, Podcasts, Serien und Bücher:
Friends (Sitcom)
Prizefighter - Mumford & Sons (Song)
Quellen:
Studie:
Salvagioni, D. A. J., Melanda, F. N., Mesas, A. E., González, A.
D., Gabani, F. L., & Andrade, S. M. de. (2017). Physical,
psychological and occupational consequences of job burnout: A
systematic review of prospective studies.
Theorien/Modelle: (APA)
(JDR): Demerouti, E., Bakker, A. B., Nachreiner, F., &
Schaufeli, W. B. (2001).
The job demands–resources model of burnout.
Journal of Applied Psychology, 86(3), 499–512.
https://doi.org/10.1037/0021-9010.86.3.499
Deci, E. L., & Ryan, R. M. (2000).
The “what” and “why” of goal pursuits: Human needs and the
self-determination of behavior.
Psychological Inquiry, 11(4), 227–268.
https://doi.org/10.1207/S15327965PLI1104_01
Ryan, R. M., & Deci, E. L. (2017).
Self-determination theory: Basic psychological needs in
motivation, development, and wellness.
New York: Guilford Press.
Siegrist, J. (1996).
Adverse health effects of high-effort/low-reward conditions.
Journal of Occupational Health Psychology, 1(1), 27–41.
https://doi.org/10.1037/1076-8998.1.1.27
Festinger, L. (1954).
A theory of social comparison processes.
Human Relations, 7, 117–140.
https://doi.org/10.1177/001872675400700202
Seligman, M. E. P. (1975).
Helplessness: On depression, development, and death.
Crocker, J., & Wolfe, C. T. (2001).
Contingencies of self-worth.
Psychological Review, 108(3), 593–623.
https://doi.org/10.1037/0033-295X.108.3.593
arbeiterkammer.at
gesundheit.gv.at
kurier.at
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28.01.2026
58 Minuten
Anhaltende Selbstzweifel und die ständige Angst, als Betrüger:in
oder Hochstapler:in entlarvt zu werden? Willkommen im Club! Das
Imposter-Syndrom betrifft viele Menschen – laut Studien
besonders häufig Frauen und Personen aus marginalisierten
Gruppen.
Betroffene schreiben ihre Erfolge oft äußeren Umständen zu
(„Glück“, „Zufall“, „Timing“) und führen Rückschläge
auf vermeintliche eigene Unzulänglichkeiten zurück. Erfolg fühlt
sich dadurch nicht sicher, sondern fragil an.
Laura, Psychologin und angehende Psychotherapeutin, und Clara,
Lyrikerin und Musikerin, sprechen über dieses psychologische
Phänomen, aktuelle Forschungsergebnisse und darüber, warum selbst
prominente Persönlichkeiten wie Tom Hanks öffentlich von der
Angst berichten, irgendwann „aufzufliegen“.
Alles nur Fake oder ein hartnäckiger Trick unserer Psyche?
Gedicht der Folge:Clown (Clara Louise)Erwähnte Songs, Podcasts
und Bücher:
Stimme der Leisen - Clara Louise (Buch)Wenn große Leistung zu
großen Selbstzweifeln führen: Das Hochstapler-Selbstkonzept und
seine Auskwirkungen - Sonja Rohrmann (Buch)ADHS Guide -
Alice Gendron
Defiying Gravity - Kristen Chenoweth (Song)Merry Christmas Baby -
Otis Redding (Song)Quellen:QuarksAOKBrauer, K., & Wolf,
A. (2016). Validation of the German-language Clance
Impostor Phenomenon Scale (GCIPS). Personality and Individual
Differences, 102, 153–158.
Clance, P. R., & Imes, S. A. (1978). The imposter phenomenon
in high achieving
women: Dynamics and therapeutic intervention. Psychotherapy:
Theory,
Research & Practice, 15(3), 241–247.
Thompson, T., Davis, H., & Davidson, J. (1998). Attributional
and affective
responses of impostors to academic success and failure outcomes.
Personality and Individual Differences, 25(2), 381–396.
Fried-Buchalter, S. (1992). Fear of success, fear of failure, and
the imposter
phenomenon: a factor analytic approach to convergent and
discriminant
validity. Journal of Personality Assessment.
Thompson, T., Foreman, P., & Martin, F. (2000). Impostor
fears and
perfectionistic concern over mistakes. Personality and Individual
Differences, 29(4), 629–647.
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07.01.2026
53 Minuten
In der neuen Podcastfolge sprechen die Schwestern Laura,
Psychologin, und Clara, Künstlerin, über ein Thema, das wohl
jede*r kennt: Eifersucht – insbesondere im Kontext romantischer
Beziehungen.
Ausgehend von einer Songpassage aus „Linger“ von The
Cranberries gehen sie der Frage nach, wie Eifersucht entsteht,
was sie mit unseren individuellen Bindungstypen zu tun hat und ob
sie tatsächlich ein Zeichen von Liebe ist – oder eher von
Unsicherheit und Angst.
Außerdem sprechen Laura und Clara darüber, inwiefern Eifersucht
erlernt ist, welche Rolle gesellschaftliche Prägungen spielen und
ob es Unterschiede im Erleben und Umgang mit Eifersucht zwischen
den Geschlechtern gibt.
Eine ehrliche, reflektierte Folge über Nähe, Vertrauen und die
Frage, was Liebe wirklich braucht.
Erwähnte Songs, Podcasts und Bücher:
The Cranberries - Linger
Mumford & Sons - Awake My Soul (Song)
Die Paartherapie (Podcast)
Alle weiteren Infos rund um den Podcast, aktuelle Updates sowie
Adressen, an die man sich bei seelischen Problemen wenden kann,
findet ihr hier: https://www.kaugummisalat.at/
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30.12.2025
47 Minuten
In der neuen Spezial-Podcastfolge zum Jahresende sprechen die
Schwestern Laura, Psychologin, und Clara, Künstlerin, über
Neujahrsvorsätze – und darüber, warum sie so oft scheitern oder
mit der Zeit in Vergessenheit geraten. Wie können wir Vorsätze
formulieren, die wirklich zu unseren Bedürfnissen passen? Und was
hilft dabei, sie nicht nur zu planen, sondern auch nachhaltig
umzusetzen?
Ausgehend von dem Gedicht „Wild Geese“ von Mary Oliver geht es in
dieser Folge um die Frage, warum wir uns von gesellschaftlichen
Zwängen und Erwartungen lösen dürfen, um langfristig zufrieden zu
sein – und ein Leben zu gestalten, das sich wirklich nach uns
anfühlt.
Am Ende der Folge führt Clara Louise durch eine geführte
Meditation, die dazu einlädt, sich mit der frühesten Version des
eigenen Selbst zu verbinden. Sie hilft dabei, einen Zugang zu dem
zu finden, wer man ist und was man möchte, wenn äußere
Erwartungen für einen Moment in den Hintergrund treten dürfen.
Erwähnte Texte:
Mary Oliver – Wild Geese (Gedicht)
Alle weiteren Infos rund um den Podcast, aktuelle Updates sowie
Adressen, an die man sich bei seelischen Problemen wenden kann,
findet ihr hier:
https://www.kaugummisalat.at
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10.12.2025
56 Minuten
Hinweis: Die Triggerwarnung wurde versehentlich im Video
belassen, ist für diese Folge jedoch nicht erforderlich.
In der neuen Podcastfolge sprechen die Schwestern Laura,
Psychologin, und Clara, Künstlerin, inspiriert von einer
Songzeile von John Mayer über das Thema „Veranlagt oder erlernt?“
– also: Was ist wirklich vererbt, und was entwickeln wir durch
Erfahrungen und unser Umfeld?
Laura führt mit Clara eine beispielhafte Refelxionsübung
angelehnt an die kognitive Umstrukturierung durch, wie sie häufig
in der Psychotherapie eingesetzt wird, und arbeitet dabei an
Überzeugungen, die Clara in ihrem Leben blockieren. Im Gespräch
erzählt Clara von einer Situation im Kindergarten, in der ihr bei
einer Vorführung sofort die Tränen kamen – ein Moment, der
vielleicht erklärt, warum ihre Beziehung zur Musikkarriere bis
heute ambivalent geblieben ist.
Erwähnte Songs, Podcasts und Bücher:
John Mayer - In The Blood (Song)
Mumford & Sons - Awake My Soul (Song)
Elizabeth Gilbert - Big Magic (Buch)
Die Paartherapie (Podcast)
Alle weiteren Infos rund um den Podcast, aktuelle Updates sowie
Adressen, an die man sich bei seelischen Problemen wenden kann,
findet ihr hier: https://www.kaugummisalat.at/
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Über diesen Podcast
„Kaugummisalat“ ist ein Podcast über das bunte, manchmal klebrige
und oft chaotische Leben – mit Themen aus der Psychologie und einer
Prise Poesie. Die Schwestern Clara Louise und Laura sprechen über
Dinge, die jede*r kennt: von Alltagsstress und Beziehungswirrwarr
bis hin zu Kreativität, Gesellschaft und Mental Health. Dabei
verbinden sich persönliche Erfahrungen mit Fachwissen, Humor und
ehrlicher Reflexion. Falls du seelische Probleme hast und mit
jemandem sprechen möchtest, schau gerne auf unserer Webseite vorbei
– dort haben wir die wichtigsten Anlaufstellen für dich
zusammengestellt.
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