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50 Minuten
Warum haben wir manchmal ein schlechtes Gewissen, obwohl wir eigentlich gar nichts falsch gemacht haben? Wieso fällt es uns so schwer, Nein zu sagen, ohne uns danach schuldig zu fühlen? Und wann ist ein schlechtes Gewissen eigentlich hilfreich und wann macht es uns das Leben unnötig schwer? In dieser Folge sprechen Clara und Laura über Schuld- und Schamgefühle: darüber, woher sie kommen, warum manche Menschen sie besonders schnell entwickeln und was unsere eigenen Erwartungen und die Erwartungen anderer damit zu tun haben. Sie beleuchten psychologische Hintergründe, sprechen über persönliche Erfahrungen und darüber, wie wir unterscheiden können, ob unser schlechtes Gewissen gerade wirklich etwas Wichtiges zu sagen hat oder ob wir einfach zu streng mit uns selbst sind. Ein bisschen lernen, ein bisschen lachen und vielleicht beim nächsten schlechten Gewissen erst einmal fragen: Habe ich wirklich etwas falsch gemacht?

Zitat der Folge:

Das Gewissen ist die Wunde; die nie heilt, und an der keiner stirbt.

(Friedrich Hebbel)

Erwähnte Songs, Podcasts, Serien und Bücher:

Sugarcult - Do it Alone (Song)

Phoebe Bridgers - Haunted (Song)

Phoebe Bridgers - Garden Song (Song)

Clara Louise - Dogs In The Meadows (Song)

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Quellen:

https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/wir-in-bayern/ratgeber/schlechtes-gewissen-tipps-familientherapeutin-birgit-salewski-100.html

https://www.geo.de/wissen/schlechtes-gewissen--warum-schuldgefuehle-so-maechtig-sind-32632798.html

https://hellobetter.de/blog/schlechtes-gewissen/

https://www.psychologie-heute.de/leben/artikel-detailansicht/40911-warum-fuehlen-wir-uns-so-schnell-schuldig.html

Tangney, J. P., Stuewig, J. & Mashek, D. J. (2007). Moral Emotions and Moral Behavior. Annual Review of Psychology.

Baumeister, R. F., Stillwell, A. M. & Heatherton, T. F. (1994). Guilt: An Interpersonal Approach. Psychological Bulletin.

Baumeister, R. F., Reis, H. T. & Delespaul, P. A. E. G. (1995). Subjective and Experiential Correlates of Guilt in Daily Life. Personality and Social Psychology Bulletin.

Cryder, C. E., Springer, S. & Morewedge, C. K. (2012). Guilty Feelings, Targeted Actions. Personality and Social Psychology Bulletin.

Higgins, E. T. (1987/1989). Self-Discrepancy Theory.

Grawe, K. (1998). Psychologische Therapie.
51 Minuten
Warum zerdenken wir manche Situationen bis ins kleinste Detail? Wieso spielen wir Gespräche immer wieder im Kopf durch, obwohl sie längst vorbei sind? Und wann wird aus hilfreichem Nachdenken eigentlich Overthinking? In dieser Folge sprechen Clara und Laura übers Grübeln: darüber, warum unser Kopf manchmal einfach keine Ruhe geben will, was hinter Gedankenspiralen stecken kann und weshalb ausgerechnet die Suche nach der „richtigen“ Entscheidung uns manchmal komplett blockiert. Sie beleuchten psychologische Hintergründe, sprechen über persönliche Erfahrungen und darüber, was helfen kann, wenn sich die Gedanken mal wieder im Kreis drehen. Dazwischen geht es um unnötig analysierte Nachrichten, erfundene Worst-Case-Szenarien und all die Dinge, über die man am besten nachts um halb drei nachdenkt. Ein bisschen lernen, ein bisschen lachen – und dieses Mal vielleicht ein bisschen weniger denken!

Song der Folge:

Great Divide - Noah Kahan

Erwähnte Songs, Podcasts, Serien und Bücher:

High Hopes 3000 - Role Model (Song)

I Only Want To Be With You - The Tourists (song)

One More Time - Blink 182

Orpheus - The Beaches (Song)

Sterling Point (Serie)

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Quellen:

https://www.medi-karriere.de/magazin/overthinking/

Ehring T. Thinking too much: rumination and psychopathology. World Psychiatry. 2021 Oct;20(3):441-442. doi: 10.1002/wps.20910. PMID: 34505392; PMCID: PMC8429319

https://www.psychologie-heute.de/gesundheit/artikel-detailansicht/43352-overthinking-wird-unterschaetzt.html

Nolen-Hoeksema, S. (1991). Responses to depression and their effects on the duration of depressive episodes. Journal of Abnormal Psychology, 100(4), 569–582. doi.org

https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/psyche/psychische-gesundheit/overthinking-1141960#Warum_ist_Overthinking_so_fatalu00A0-1141960

https://www.strussundclaussen.de/karriere-blog/beitraege/overthinking-wenn-das-denken-ausser-kontrolle-geraet/
58 Minuten
Warum tanken manche Menschen Energie in Gesellschaft, während andere Zeit für sich brauchen? Sind Introvertierte wirklich schüchtern und Extrovertierte automatisch laut? In dieser Folge sprechen Clara und Laura über Introversion und Extroversion: darüber, was diese Persönlichkeitsmerkmale womöglich bedeuten, welche Mythen sich hartnäckig halten und warum weder das eine noch das andere besser ist. Sie beleuchten psychologische Hintergründe, sprechen über persönliche Erfahrungen und darüber, wie unterschiedlich Menschen kommunizieren, Beziehungen gestalten und mit ihrem Energiehaushalt umgehen. Dazwischen gibt es witzige Kindheitsgeschichten und fragwürdige Maxi-CD-Erinnerungen. Ein bisschen lernen, ein bisschen lachen!

Song der Folge:

Shy Boy - Katie Melua

Erwähnte Songs, Podcasts, Serien und Bücher:

Dreams - The Cranberries (Song)

Fawning - Dr. Ingrid Clayton (Buch)

Das Geheimnis des Geigenbauers - Evie Woods (Buch)

Lay All Your Love On Me - Abba (Song)

Watermelon Moonshine - Lainey Wilson (Song)

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Quellen:

https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/psychologie/introvertiert-extrovertiert-was-bedeutet-das-genau/

https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/psyche/psychische-gesundheit/extrovertiert-introvertiert-1071014

https://www.selfapy.com/magazin/wissen/extrovertiert

Costa, P. T., Jr., & McCrae, R. R. (1992). Revised NEO Personality Inventory (NEO PI-R) and NEO Five-Factor Inventory (NEO-FFI) professional manual. Psychological Assessment Resources.

Goldberg, L. R. (1990). An alternative "description of personality": The Big-Five factor structure.

Journal of Personality and Social Psychology, 59(6), 1216–1229.

Jung, C. G. (1921). Psychologische Typen. Rascher Verlag.

McCrae, R. R., & Costa, P. T., Jr. (2008). The five-factor theory of personality. In O. P. John, R. W. Robins, & L. A. Pervin (Eds.), Handbook of Personality: Theory and Research (3rd ed., pp. 159–181). Guilford Press.

Norman, W. T. (1963). Toward an adequate taxonomy of personality attributes: Replicated factor structure in peer nomination personality ratings. The Journal of Abnormal and Social Psychology, 66(6), 574–583.

Tupes, E. C., & Christal, R. E. (1961). Recurrent personality factors based on trait ratings (USAF ASD Technical Report No. 61-97). U.S. Air Force.

American Psychological Association. (2018). Extraversion. APA Dictionary of Psychology.

AOK. (2023, 18. September). Introvertiert oder extrovertiert: Was steckt dahinter?
1 Stunde 14 Minuten
Was genau ist eigentlich eine Depression und worin unterscheidet sie sich von einer schlechten Phase? Warum fällt es Betroffenen oft so schwer, Hilfe anzunehmen oder überhaupt über ihre Gefühle zu sprechen? In dieser Folge sprechen Clara und Laura über Depressionen: darüber, wie sich die Erkrankung äußern kann, welche Vorurteile ihr noch immer begegnen und warum sie jede und jeden treffen kann. Sie beleuchten psychologische Hintergründe, den Umgang mit Betroffenen und darüber, weshalb Verständnis und Offenheit so wichtig sind. Außerdem geht es um die Möglichkeiten professioneller Unterstützung und darum, warum es ein Zeichen von Stärke ist, sich Hilfe zu holen. Denn psychische Gesundheit verdient genauso viel Aufmerksamkeit und Fürsorge wie unsere körperliche Gesundheit.

Song der Folge:

Scare Away The Dark - Passenger

Erwähnte Songs, Podcasts, Serien und Bücher:

Inside the Manosphere (Doku)

Psychologie To Go - Franca Cerutti (Podcast & Buch)

Über mir die Wolke - Clara Louise (Buch)

Here - Mumford & Sons (Song)

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Quellen:

World Health Organization (WHO) (2025). Depressive disorder (depression).

Robert Koch-Institut (RKI). Depression und psychische Gesundheit in Deutschland.

RKI Journal of Health Monitoring. Prävalenz depressiver Symptome und Depressionen in Deutschland.

Lewinsohn, P. M. (1974). A Behavioral Approach to Depression. (Grundlagen des Verstärker-Verlust-Modells). Zusammenfassung der Theorie:

Hautzinger, M. Kognitive Verhaltenstherapie bei Depressionen. Hogrefe (Standardwerk im deutschsprachigen Raum).

Hofmann, S. G. et al. (2012). The Efficacy of Cognitive Behavioral Therapy: A Review of Meta-analyses. Cognitive Therapy and Research.

Ruggiero, G. M. et al. (2018). A Historical and Theoretical Review of Cognitive Behavioral Therapies. Journal of Rational-Emotive & Cognitive-Behavior Therapy.

David, D. et al. (2018). 50 years of Rational-Emotive and Cognitive-Behavioral Therapy: A Systematic Review and Meta-analysis. Journal of Clinical Psychology.

https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/stoerungen-erkrankungen/depressionen/

https://www.netdoktor.at/krankheiten/depression/

https://www.deutsche-depressionshilfe.de/wissen/behandlung
55 Minuten
Warum gibt es auch heute noch Ablehnung gegenüber queeren Menschen? Woher kommen queerfeindliche Einstellungen und welche Auswirkungen haben sie auf die Betroffenen und unsere Gesellschaft? In dieser Folge sprechen Clara und Laura über Queerfeindlichkeit: darüber, wie Vorurteile entstehen, warum Diskriminierung oft subtil beginnt und weshalb es so wichtig ist, hinzuschauen, statt wegzusehen. Sie beleuchten gesellschaftliche und psychologische Hintergründe, sprechen über persönliche Erfahrungen und darüber, wie Sprache, Erziehung und unser Umfeld unsere Haltung prägen können. Außerdem geht es um Zivilcourage, Allyshipp die Frage, wie wir alle zu einem respektvolleren Miteinander beitragen können. Denn Akzeptanz bedeutet nicht nur Toleranz, sondern Menschen so anzunehmen, wie sie sind.

Song der Folge:

Boys In The Street - Greg Holden

Erwähnte Songs, Podcasts, Serien und Bücher:

Real Love Baby - The Heavy Heavy (Song)

Life On The Run - Brandi Carlile

Heartstopper (Serie)

Atypical (Serie)

Heated Rivalry (Serie)

Brokeback Mountain (Film)

House in Nebraska - Ethel Cain (Song)

All Fired Up - Paramount+ AU, G Flip (Song)

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Quellen:

https://sciencev2.orf.at/stories/1697132/index.html

https://www.quarks.de/gesellschaft/was-du-ueber-homophobie-wissen-musst-faq/

https://www.meinbezirk.at/salzburg/c-regionauten-community/warum-sind-menschen-homophob_a7019151

https://www.aok.de/pk/magazin/wohlbefinden/motivation/homophobie-was-sie-bedeutet-und-wie-man-am-besten-reagiert/

Berg, R. C., Munthe-Kaas, H. M., & Ross, M. W. (2016). Internalized homonegativity: A systematic mapping review of empirical research. Journal of Homosexuality, 63(4), 541–558. https://doi.org/10.1080/00918369.2015.1083788

Garnets, L., Herek, G. M., & Levy, B. (1990). Violence and victimization of lesbians and gay men: Mental health consequences. Journal of Interpersonal Violence, 5(3), 366–383. https://doi.org/10.1177/088626090005003010

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Herek, G. M., & Garnets, L. D. (2007). Sexual orientation and mental health. Annual Review of Clinical Psychology, 3, 353–375. https://doi.org/10.1146/annurev.clinpsy.3.022806.091510

Herek, G. M., & McLemore, K. A. (2013). Sexual prejudice. Annual Review of Psychology, 64, 309–333. https://doi.org/10.1146/annurev-psych-113011-143826

Kite, M. E., & Whitley, B. E., Jr. (1996). Sex differences in attitudes toward homosexual persons, behaviors, and civil rights: A meta-analysis. Personality and Social Psychology Bulletin, 22(4), 336–353. https://doi.org/10.1177/0146167296224002

Link, B. G., & Phelan, J. C. (2001). Conceptualizing stigma. Annual Review of Sociology, 27, 363–385.

Meyer, I. H. (2003). Prejudice, social stres
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Über diesen Podcast

„Kaugummisalat“ ist ein Podcast über das bunte, manchmal klebrige und oft chaotische Leben – mit Themen aus der Psychologie und einer Prise Poesie. Die Schwestern Clara Louise und Laura sprechen über Dinge, die jede*r kennt: von Alltagsstress und Beziehungswirrwarr bis hin zu Kreativität, Gesellschaft und Mental Health. Dabei verbinden sich persönliche Erfahrungen mit Fachwissen, Humor und ehrlicher Reflexion. Falls du seelische Probleme hast und mit jemandem sprechen möchtest, schau gerne auf unserer Webseite vorbei – dort haben wir die wichtigsten Anlaufstellen für dich zusammengestellt.
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