Podcaster
Episoden
18.02.2026
25 Minuten
In Folge 15 wird’s emotional – im besten Sinne. Heute geht’s um
Nervosität: warum sie entsteht, warum sie völlig normal ist
(Spoiler: Nervosität ist eine Form von Angst) und warum selbst
Olympioniken und Top-Pros sie ständig spüren. Der Unterschied ist
nicht „die sind nie nervös“, sondern: die bleiben nicht im Kopf
hängen, sondern gehen zurück zu dem, was sie kontrollieren können –
Routinen, Abläufe, Fokus. Als Aufhänger schauen wir auf Gerwyn
Price: Egal ob du ihn feierst oder die Lautstärke manchmal lieber
runterdrehen würdest – der Mann macht gerade vieles richtig. Er
nutzt positive Emotionen als Werkzeug: pushen, Energie rauslassen,
Momentum bauen – und genau das kann dir helfen, Nervosität in
Antrieb zu verwandeln, statt dich innerlich klein zu machen. Der
mentale Moment der Woche kommt diesmal aus dem Olympia-Sport:
Athleten, die nach einem Fehler nicht zerbröseln, sondern im
zweiten Durchgang abliefern – weil sie am Prozess festhalten und
nicht am Patzer kleben bleiben. Genau das ist auch im Darts der
Hebel: Fehler passieren – solange der Wettkampf nicht vorbei ist,
mach weiter. Takeaway/Challenge: Feiere gute Aufnahmen sichtbar
(dein „Yes!“, dein „Come on!“, Faust auf den Oberschenkel – deine
Version). Lass schlechte Aufnahmen unkommentiert. Kein
Kopfschütteln, kein Jammern, kein inneres Tribunal. Du musst kein
Gerwyn Price werden – aber du darfst dir erlauben, mit Emotionen zu
spielen, statt sie runterzuschlucken. Und am Ende gilt: Wenn du
nervös bist, ist dir Darts wichtig. Das ist kein Makel – das ist
Liebe zum Spiel.
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11.02.2026
27 Minuten
Folge 14 startet mit einer typisch „kleinen“ Darts-Frage, die in
Wahrheit ziemlich groß ist: Was machst du bei Doppel 7 – draufgehen
oder umstellen? Und genau da steckt schon das Mentale drin: Es gibt
nicht die eine richtige Lösung. Mentale Stärke heißt nicht „immer
mutig drauf“, sondern: zu wissen, was du wann brauchst – und dich
für den Weg zu entscheiden, der für dich Sicherheit und Klarheit
bringt. Der mentale Moment der Woche kommt diesmal aus einer
anderen Sportart: American Football. An der Story von Sam Darnold
(und dem „Mr. Irrelevant“-Beispiel Brock Purdy) schauen wir darauf,
was passiert, wenn Leistung von außen bewertet wird – und warum du
dich davon nicht dauerhaft definieren lassen darfst. Nur weil
jemand (oder ein Zeitraum) sagt „reicht nicht“, heißt das noch
lange nicht, dass dein Potenzial ausgeschöpft ist. Im Hauptthema
wird’s dann konkret: Veränderung. Warum fühlt sich Veränderung im
Darts oft „falsch“ an? Weil dein Gehirn gern Vorhersagbarkeit hätte
– die es im Darts nicht bekommt. Trotzdem gilt: Bequemlichkeit ist
der Feind des Fortschritts. Wer immer nur das Gleiche macht, bleibt
vielleicht stabil – aber wird selten besser. Und selbst wenn ein
Test mal nicht funktioniert, ist das keine Niederlage, sondern
Information. Takeaway: Ein Perspektiv-Experiment, das dich (und
deine nächsten Schritte) ehrlich macht: Stell dir vor, du könntest
am Ende der Woche auf dein Leben zurückblicken – was würdest du
bereuen, nicht angegangen zu sein? Genau das ist dein nächster
Move.
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04.02.2026
30 Minuten
Aura im Darts. Nur wenige haben Sie, aber die die sie haben wirken
unbesiegbar! Mit dem Winmau World Masters ist das erste Major
Turnier des Jahres vorbei und wie (fast) immer lautet der Sieger
Luke Littler. In der neuen Folge liefere ich Euch mal eine etwas
andere Erklärung für Luke Littler's unglaublichen Erfolg. Denn mir
ist in den Spielen von Gerwyn Price - der den mentalen Moment der
Woche liefert - und Luke Humphries eine Art Muster aufgefallen,
dass sich immer wieder findet, wenn sie - oder auch andere Spieler
- gegen Luke the Nuke spielen. Am Ende steht die Frage: Muss Luke
Littler vielleicht garnicht immer sooo gut spielen? Natürlich
entlasse ich Dich nicht ohne eine praktischen Tipp für Dein Spiel!
Viel Spaß beim Anhören!
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28.01.2026
31 Minuten
Angst im Darts – kennt jeder. Herz schneller, Hände kalt, Kopfkino
an: „Bloß jetzt keinen Fehler…“ In Folge 12 schauen wir uns an,
warum Angst eigentlich ein gesundes Alarmsystem ist – und warum
Top-Athleten sie nicht wegdrücken, sondern als Verbündeten nutzen.
Ausgehend von einem extremen Beispiel (Free-Solo-Kletterer Alex
Honnold – inklusive klarer Einordnung, warum so etwas nicht
nachahmenswert ist) übertragen wir die wichtigste Erkenntnis aufs
Board: Angst bedeutet oft nicht „Gefahr“, sondern Bedeutung. Und
genau da liegt dein Hebel. Du bekommst zwei Fragen, mit denen du
Nervosität in Drucksituationen neu bewertest – und einen ganz
praktischen Körper-Hack, wenn du unter Stress kalte Hände oder
Verspannungen bekommst: Raus aus dem Kopf, rein in den Körper.
Takeaway: Angst nicht bekämpfen – sondern lesen, umlenken und für
Fokus nutzen. Denn: Druck ist ein Privileg.
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21.01.2026
31 Minuten
Selbstvertrauen im Darts ist manchmal wie ein frisch gebautes
Kartenhaus: ein Windstoß am Doppel – zack, alles weg. In Folge 11
geht es genau darum: Warum Selbstvertrauen im Darts so zerbrechlich
ist – und wie du es stabil aufbauen kannst. Johannes nimmt dich mit
in eine typische Situation, die fast jeder kennt: Du startest gut,
verpasst ein paar Darts am Doppel – und plötzlich wird der Arm
schwer, der Griff fühlt sich komisch an, der Kopf macht einen auf
Weltuntergang. Der mentale Moment der Woche kommt diesmal aus
eigener Erfahrung: ein Leg voller Zweifel („Das kannst du nicht“) –
und direkt danach ein Decider, in dem derselbe Spieler plötzlich
überzeugt ist („Den hau ich rein“) … und genau das passiert. Im
Hauptthema räumt die Folge mit einem Mythos auf: Selbstvertrauen
ist kein Gefühl, das man “hat” – sondern eine Beziehung zu dir
selbst, die man trainiert. Du lernst den Unterschied zwischen
leistungsabhängigem Selbstvertrauen und stabilem Selbstvertrauen.
Und du bekommst drei Säulen an die Hand, auf denen echtes
Selbstvertrauen im Darts steht. Zum Schluss gibt’s ein konkretes
Takeaway: Führe 7 Tage lang ein Mini-Tagebuch und notiere nach
jedem Training 1–2 Dinge, die du mental gut gemacht hast – nicht
nur Treffer, sondern Haltung, Körpersprache, Fokus. Zusätzlich:
Hinweis aufs Webinar am 29. Januar, 20:00 Uhr, mit vertiefenden
Techniken rund um stabiles Selbstvertrauen (inkl. Aufzeichnung).
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Über diesen Podcast
Wieso packt Luke Littler gerade unter Druck seine besten Darts aus
und wir zerbrechen am Druck? Wieso fällt es uns zu schwer die
Trainingsleistung ins Ligaspiel oder Turnier zu übertragen? Und
wieso kann ausgerechnet Mentaltraining Dein Dartspiel voranbringen?
Mit diesem Podcast möchte ich eine Lücke schließen. Ich möchte
dafür sorgen, dass Mentaltraining aus der dunklen Ecke geholt wird,
dass es nichts ist, was Schwäche bedeutet und und vor allem kein
Hokuspokus ist. Mentaltraining gehört für mich in der heutigen Zeit
genauso dazu wie Athletiktraining oder das Techniktraining. Und
dennoch wird es in meinen Augen viel zu wenig berücksichtigt, viel
zu wenig diskutiert und viel zu wenig darüber gesprochen - sowohl
in der Berichterstattung von Turnieren oder in anderen Podcasts.
Und darum soll es in diesem Podcast um die mentale Seite des
Dartsports gehen. Künftig werden wir uns hier immer mittwochs dem
Dartsport von der mentalen Seite näher und analysieren, was Du für
dein Dartspiel mitnehmen kannst. Herzlich willkommen zum Mental
Darts Master, dem Podcast für mentale Stärke im Darts
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Collenberg
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