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Episoden

48 Minuten
Warum fällt es uns eigentlich so schwer, uns selbst für gut genug zu halten?

Wir sprechen über Selbstwert – und darüber, warum der nichts damit zu tun haben muss, wie selbstbewusst wir nach außen wirken. Wir schauen zurück auf unsere eigene Kindheit, alte Glaubenssätze, People Pleasing, Perfektionismus und den Drang, etwas leisten zu müssen, um gesehen oder gemocht zu werden.

Außerdem geht es darum, wie solche Muster entstehen, warum sie uns oft bis ins Erwachsenenleben begleiten und was wir ganz konkret tun können, um unseren Selbstwert wieder Stück für Stück aufzubauen.

Und Adrian beweist mit seiner Ukulele: Man muss wirklich nicht erst perfekt sein, um etwas einfach mal zu machen.
1 Stunde 3 Minuten
Alles perfekt machen, niemanden enttäuschen, bloß keinen Fehler machen – klingt erstmal nach hohen Ansprüchen. Kann aber ziemlich anstrengend werden.

In dieser Folge sprechen wir über Perfektionismus und darüber, warum er oft schon früh im Leben entsteht. Wir reden über Lob, Erwartungen, Angst vor Kritik, People Pleasing und die Frage, weshalb manche von uns selbst dann noch 130 Prozent geben, wenn 80 längst reichen würden.

Nico erzählt, wie sehr ihn sein eigener Perfektionismus teilweise ausgebremst hat – vom Lernen über die Arbeit bis hin zum Podcast. Adrian erklärt, warum für ihn der Weg wichtiger geworden ist als das perfekte Ergebnis. Und gemeinsam schauen wir darauf, wie man lernen kann, Fehler auszuhalten, Dinge einfach anzufangen und öfter mal zu sagen: Das ist gut genug.

Eine Folge über hohe Ansprüche, unnötigen Druck, dreckige Badewannen, Ukulelen, Ponys auf Hochzeiten – und darüber, warum das Unperfekte manchmal genau das ist, woran wir uns später erinnern.
50 Minuten
Jeden Tag treffen wir tausende Entscheidungen – die meisten davon völlig automatisch. Aber dann gibt es diese Momente, in denen plötzlich gar nichts mehr geht: Welche Marmelade? Welcher Film? Welcher Job? Bleibe ich in meiner Beziehung oder gehe ich? Und warum fühlt sich selbst eine völlig belanglose Entscheidung manchmal an, als hinge unser ganzes Leben davon ab?

In dieser Folge sprechen wir darüber, warum unser Gehirn Sicherheit liebt, weshalb uns zu viele Möglichkeiten überfordern und wieso wir oft lieber in der Komfortzone bleiben, obwohl wir tief drin eigentlich etwas anderes wollen. Wir reden über Verlustangst, Entscheidungs­müdigkeit, Maximizer und Satisfizer, mutige Fehlentscheidungen und die Frage, warum wir später häufig eher das bereuen, was wir nicht getan haben.

Außerdem geht es darum, wie Entscheidungen leichter werden können: mit der 10-10-10-Regel, einem Blick auf die Angst hinter unserer Unentschlossenheit und der Erkenntnis, dass es im Leben häufig nicht nur A oder B gibt – sondern auch noch ein ziemlich gutes C.
58 Minuten
Hast du Menschen in deinem Leben, bei denen du wirklich alle Masken fallen lassen kannst? Die dir ehrlich die Meinung sagen, deine Erfolge feiern und auch dann noch da sind, wenn du gerade nicht die beste Version deiner selbst bist? In unserer 30. Folge sprechen wir über Freundschaft – und darüber, was aus einer lockeren Bekanntschaft eigentlich eine echte, tiefe Verbindung macht. Anlass war ein ganz besonderes Wochenende: vier Tage mit rund 50 Freundinnen und Freunden auf einer holländischen Insel, nach denen unsere Freundschaftsakkus ziemlich randvoll waren.

Wir reden darüber, warum Ehrlichkeit, Vertrauen, Verletzlichkeit und gegenseitiges Interesse so wichtig sind – aber auch darüber, wo Freundschaft aufhört. Wann wird aus Nähe eine Erwartungshaltung? Wann wird man ausgenutzt? Wie viel Loyalität ist gesund und ab wann wird sie blind? Und muss eine Freundschaft immer ausgeglichen sein oder darf einer auch mal deutlich mehr geben als der andere? Dabei wird es wie immer persönlich: Es geht um Freundschaften, die Krisen überstanden haben, um Freundschaften, die wir beenden mussten, und um Menschen, die auch nach Monaten ohne Kontakt sofort wieder vertraut sind.

Außerdem schauen wir auf die Wissenschaft hinter Freundschaften: Warum räumliche Nähe und gemeinsame Interessen uns schneller zusammenbringen, wieso es ungefähr 50 Stunden bis zu einer ersten Freundschaft und rund 200 Stunden bis zu einer wirklich engen Verbindung brauchen kann – und warum gute Freunde nicht nur gegen Einsamkeit helfen, sondern sogar unsere mentale und körperliche Gesundheit stärken können. Und für alle, die sich fragen, wie man im Erwachsenenalter überhaupt noch neue Freunde findet, haben wir natürlich auch ein paar Ideen. Eine Folge über Vertrauen, Enttäuschung, Zugehörigkeit und die vielleicht wichtigste Frage: Wer würde wirklich ins Auto steigen, wenn du ihn mitten in der Nacht brauchst?
1 Stunde 6 Minuten
Was passiert eigentlich, wenn wir freundlich sind – nicht aus Höflichkeit, nicht aus Kalkül, sondern einfach, weil wir uns dafür entscheiden? In dieser Folge sprechen wir über Freundlichkeit: darüber, warum sie oft unterschätzt wird, warum sie alles andere als naiv ist und wieso sie unser Leben manchmal mehr verändern kann, als wir denken. Auslöser ist eine ganz konkrete Begegnung: ein fremder Mann, der Nico und seine Freundin nach einer chaotischen Rückreise spontan vom Frankfurter Flughafen bis vor die Haustür fährt – einfach, weil er helfen wollte. Eine kleine Geste, die viel ausgelöst hat.

Wir reden darüber, was Freundlichkeit eigentlich ist – und was eben nicht. Wo sie sich von People Pleasing unterscheidet, warum sie nichts mit Schwäche zu tun hat und weshalb Ehrlichkeit genauso dazugehört wie ein offenes Herz. Es geht um Kindheit, Erziehung, Kultur, Medienbranche, um unfreundliche Menschen auf dem Fahrradweg, um kleine Gesten im Alltag, um die Frage, warum uns manche extreme Freundlichkeit erst mal misstrauisch macht – und warum sie trotzdem so kraftvoll sein kann.

Außerdem schauen wir auf die Forschung hinter dem Thema: Warum Freundlichkeit nicht nur anderen guttut, sondern auch uns selbst. Warum sie Stress reduzieren, den Selbstwert stärken und sogar ansteckend wirken kann. Es geht um das sogenannte „Helper’s High“, um den Ripple-Effekt von kleinen guten Taten und um die vielleicht schönste Erinnerung überhaupt: Dass schon ein ehrliches Kompliment, ein offenes Zuhören oder ein kurzer freundlicher Moment den Tag eines Menschen verändern kann – und manchmal sogar noch viel mehr. Eine Folge über Verbindung, Wärme, Mitgefühl und die Entscheidung, wie wir durch diese Welt gehen wollen.
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Über diesen Podcast

"boys do cry" ist ein Podcast über mentale Gesundheit, Glück und das echte Leben – mit Herz, Verstand und einer Prise Humor. Ein Podcast über das, was oft zu kurz kommt: echte Gespräche über mentale Gesundheit, innere Balance, Stressbewältigung und all die leisen wie lauten Gefühle, die das moderne Leben mit sich bringt. Ob Glück oder Trauer, Liebeskummer oder Lebensfreude, Burnout oder Balance – wir reden drüber. Offen, ehrlich, informiert, reflektiert und immer mit einem Augenzwinkern.

Kommentare (1)

Ta
Tando vor 6 Monaten

Dieser Podcast spricht einem aus der Seele. Ehrlich, Nah und Humorvoll. Was für mich sehr wichtig ist beide haben eine sehr angenehm anzuhörende Stimme. Absolut empfehlenswert.

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„boys do cry“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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