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Episoden

6 Minuten
Nach 18 Folgen, zahlreichen Gesprächen über Machtstrukturen, Arbeitskultur und Veränderung in der Medizin sowie aktuell über 5000 Streams und immer mal wieder Listungen in spezifischen Podcastcharts ziehen wir eine Zwischenbilanz.

Wir richten unseren Fokus nun auf Strukturarbeit und die Weiterentwicklung des Pendelmodells. Außerdem richten wir einen besonderen Aufruf noch mal an männliche Betroffene: Eure Perspektiven sind für die Entwicklung neuer Lösungen von großer Bedeutung. Es gibt viele Interessierte an Euren Stimmen. Meldet Euch immer gern. Immer anonym möglich.

Vielen Dank an alle Hörenden, Gäst:innen, Unterstützer:innen sowie alle Menschen, die ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben. Der Podcast bleibt online. Alle Folgen können weiterhin gehört, geteilt und weitergedacht werden.

Wir verabschieden uns in eine redaktionelle Pause und freuen uns auf die nächsten Schritte, den Launch unserer Website und auf Staffel 3 von „Sektion der Macht“.

Ihr wollt Gäst:in sein? Oder Euer Thema loswerden, damit sich endlich was bewegt? Aber wusstet bisher nicht, wie? Ihr seid veränderungsaffine Personen oder Vertreter:innen von Organisationen im Gesundheitswesen? Ärzt:in in egal welchem Angestellten- oder Abhängigkeitsverhältnis? Stationär? Ambulant? Chef:in? Klinikleitung? Praxisinhaber:in? Meldet Euch gern bei uns unter:

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Musik: Marcus Hector und Caustic Tales 
59 Minuten
Diese Folge ist eine der zentralsten Episoden von Sektion der Macht. Gemeinsam mit dem Rechtsanwalt sowie Fachanwalt für Arbeitsrecht und Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht Jan Arne Killmer, Partner bei Renneberg in Hamburg, sprechen wir über Machtmissbrauch in Kliniken, institutionelle Abhängigkeiten und die Frage, weshalb viele Betroffene trotz schwerwiegender Erfahrungen nie den Weg vor Gericht gehen.

Wir beleuchten die besonderen Strukturen der Medizin zwischen Hierarchie, Wissenschaft, Karriere und wirtschaftlichen Interessen. Dabei geht es um Beweisdilemmata, das sogenannte „verborgene Drehbuch“ in Organisationen, die Rolle von Loyalität und Schweigen sowie die Frage, weshalb selbst bestehende Anlaufstellen Betroffene häufig nicht ausreichend schützen.

Warum scheitern viele Fälle nicht an fehlendem Unrecht, sondern an fehlender Sichtbarkeit? Weshalb geraten besonders engagierte Ärztinnen in Konflikte mit bestehenden Machtstrukturen? Welche Verantwortung tragen Führungskräfte, Institutionen und Kolleg:innen? Und was braucht es, damit aus individuellen Erfahrungen tatsächlicher Kultur und Strukturwandel entstehen kann?

Jan Arne Killmer | LinkedIn

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Musik: Marcus Hector und Caustic Tales 
49 Minuten
In dieser Sonderfolge sprechen wir mit Lucia Bechtle über #MedToo, den 130. Deutschen Ärztetag und die Erfahrungen, die eine Gruppe von Medizinstudierenden dazu bewegt haben, öffentlich über Sexismus, sexualisierte Grenzüberschreitungen und Machtmissbrauch zu sprechen.

Gemeinsam beleuchten wir, weshalb diese Erfahrungen keine Einzelfälle sind, sondern Ausdruck struktureller Muster in Studium, Weiterbildung und ärztlicher Berufskultur. Wir sprechen über subtile und offene Formen von Sexismus, über Karrierewege, die bereits früh beeinflusst werden, über das habituelle Schweigen in der Medizin und über die Frage, weshalb so viele junge Ärzt das Gefühl haben, sich zwischen Zugehörigkeit und Selbstschutz entscheiden zu müssen.

Wie entsteht das Gefühl, trotz Qualifikation nicht ernst genommen zu werden? Warum reicht Leistung allein oft nicht aus? Welche Rolle spielen Machtgefälle, Karriereabhängigkeiten und kulturelle Normen? Und was braucht es, damit aus individuellem Erleben tatsächliche Kultur und Strukturveränderung wird?

Ihr wollt Gäst:in sein? Oder Euer Thema loswerden, damit sich endlich was bewegt? Aber wusstet bisher nicht, wie? Ihr seid veränderungsaffine Personen oder Vertreter:innen von Organisationen im Gesundheitswesen? Ärzt:in in egal welchem Angestellten- oder Abhängigkeitsverhältnis? Stationär? Ambulant? Chef:in? Klinikleitung? Praxisinhaber:in? Meldet Euch gern bei uns unter:

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Musik: Marcus Hector und Caustic Tales 
48 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit der systemischen Beraterin Hanna Drechsler mit langjähriger Erfahrung in der Beratung zur gleichberechtigten Elternschaft über Hochverfügbarkeit, Mental Load und die Frage, warum moderne Elternschaft oft an alten Arbeitsstrukturen scheitert. Gemeinsam schauen wir auf ärztliche Arbeitskultur im Speziellen, Care Verantwortung, Beziehungskonflikte und die emotionale Realität hinter dem Satz: „Bei mir geht es nicht anders.“

Weshalb scheitern viele Paare nicht an Liebe, sondern an fehlender Planbarkeit? Und wie können Equal Care, Verantwortung und berufliche Kontinuität gemeinsam funktionieren? Wie sieht dies im Geschlechtervergleich und Hochverfügbarkeitskontext aus? Welche weitreichenden Konsequenzen hat eine empfundene und nicht aufgelöste Bedrohung am Arbeitsplatz der einen Person über eine Caregemeinschaft für die andere Person?

Mehr dazu?:

Hanna Drechsler Coaching

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Musik: Marcus Hector und Caustic Tales 
49 Minuten
Warum bleibt Führung im Gesundheitswesen unvollständig, obwohl die Realität längst weiter ist?

Im Gespräch mit Cornelia Wanke, Ökonomin, Kommunikationsexpertin, Beraterin und Mitgestalterin führender Netzwerke im Gesundheitswesen, sprechen wir über Parität, Netzwerke und die strukturellen Hebel, die entscheiden, wer gestaltet und wer außen vor bleibt. Es geht um Berufspolitik, Ehrenamt und die Frage, warum Engagement allein nicht reicht, wenn die Rahmenbedingungen nicht mitgedacht werden.

Wir schauen auf ein System, das lange als vollständig galt, obwohl zentrale Perspektiven gefehlt haben und was das konkret für Entscheidungen, Karrieren und Versorgung bedeutet.

Diese Folge zeigt: Effiziente Versorgung entsteht nicht durch Mehrarbeit, sondern durch vollständigere Führung.

Spitzenfrauen Gesundheit. – Spitzenfrauen im Gesundheitswesen

Healthcare Frauen e.V.

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Über diesen Podcast

Machtstrukturen in der Medizin haben einen großen Einfluss auf die Art ärztlicher Arbeit und damit auch auf die Patient:innenversorgung. Unser Austausch mit Gäst:innen und untereinander macht das Arbeiten und Leben in den aktuellen Strukturen des ärztlichen Berufs erlebbar. Wie lassen sich Machtstrukturen in der Medizin aufgliedern? Was sind Aspekte, die notwendig sind und welche sind für die Entwicklung unseres Berufsstandes und die Patient:innenversorgung hinderlich? Was ist änderbar und wie? In diesem Podcast sezieren Dr. Caroline Gewiß und Dr. Nina Hector innerärztliche Strukturen und Kulturen und geben einen Einblick, was hinter den Kulissen passiert. Wir sprechen über Mustererkennung und Lösungsansätze. Mit der Transformationsagentur "doc:resource" werden die erarbeiteten Inhalte von Caroline und Nina als Social Entrepreneurs über KeyNotes, Workshops und Schulungen in die Umsetzung gebracht, sodass eine Veränderung bis hin zum Krankenbett möglich wird. So kann soziale Nachhaltigkeit für die ärztliche Arbeit erzielt werden, die als Wirkungsort auf eine zukunftsfähige Patient:innenversorgung einzahlen kann. Sound: Marcus Hector und Caustic Tales
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„Sektion der Macht“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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