TaschenWeisheiten

TaschenWeisheiten

TaschenWeisheiten ist der Podcast für mehr Menschlichkeit im Business.

Episoden

#19 Aussehen am Arbeitsplatz
08.02.2026
1 Stunde 15 Minuten
Wir lesen Menschen, noch bevor wir sie kennen und ziehen Schlüsse. Wie schnell wir Menschen scannen und wann aus Beobachtung Bewertung wird, merken wir in dieser Folge anhand eines spielerischen Elements selbst. In dieser Folge sprechen wir zu zweit über Aussehen im Arbeitskontext. Die Themen, an denen wir vorbeikommen, sind sehr zentral für uns alle, und dennoch bekommen sie wenig Beachtung. Körperkommentare, Dresscodes, Lookism und Beauty Bias. Es geht um die Frage der (Un)Sichtbarkeit, wer sich im Job wie zeigen darf – und wer für das gleiche Aussehen andere Konsequenzen spürt. Beim spielerischen Element schauen wir weg und dann umso genauer hin. Wir raten, was anders ist. Das klingt leicht, öffnet jedoch schnell größere Fragen: Worauf achten wir zuerst? Was übersehen wir? Wie fühlt es sich an, zu scannen und gescannt zu werden? Wo du es einsetzen kannst: in Trainings zu Wahrnehmung, Bias oder Kommunikation, in Teamsettings oder im Coaching zur Reflexion von Fremd- und Selbstwahrnehmung, als witzigen Energizer in sämtlichen Formaten, ... Wofür ist das spielerische Element gut: es macht Wahrnehmungsfilter erlebbar, zeigt selektive Aufmerksamkeit, öffnet Gespräche über Aussehen und Zuschreibungen, bringt Spaß und Kreativität, ... Wie du es abwandeln kannst: mit Veränderungen für kürzere Settings, als Publikumsaufgabe größerer Gruppen, mit Reflexionsfragen oder einer beschreibenden Beobachtendenrolle, digital abwandeln, ... Im Gespräch wird es persönlich. Content-Warnung: Wir sprechen über Essstörungen, Ausgrenzungserfahrungen und Selbstbild. Auch darüber, warum „gut gemeinte“ Körperkommentare oft mehr Schaden anrichten als zu helfen und welche Alternativen es dafür gibt. Und dann gibt es einen Moment, der für Timothy ganz wichtig ist und eine optische Veränderung in künftige Folgen bedeutet. Lasst euch überraschen. Diese Folge ist für alle, die sich fragen, warum Aussehen im Job keine Privatsache ist – und was passiert, wenn wir anfangen, genauer hinzuschauen. Welche Erfahrung hast du mit dem Thema Aussehen am Arbeitsplatz gemacht? Wir freuen uns auf Kommentare.
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#18 Nachhaltigkeitskommunikation ohne Buzzwords 
30.01.2026
53 Minuten
Britt spricht mit uns Klartext über Nachhaltigkeitskommunikation als Übersetzungsleistung statt als “Anstrich” und worum es wirklich geht. Als Beraterin für Nachhaltigkeitskommunikation und D&I-Kommunikation, Trainerin und Speakerin beobachtet sie einiges in Organisationen und teilt neben Tipps auch die leeren Phrasen mit uns, die mehr Widerstand als Beteiligung erzeugen. Das passt wunderbar zum spielerischen Element, das wir gemeinsam bauen: Ein Green-/Social-Washing-Bingo mit typischen Phrasen aus der Unternehmenskommunikation das du gerne nutzen kannst. Wo du es einsetzen kannst Icemelter, Trainings und Workshops zu Nachhaltigkeit/ESG/SDG/DEIB, Kommunikations- und Strategieprozesse, interne Sensibilisierung, Review von Website/Claims/Kampagnen, … Wofür ist das spielerische Element gut Phrasen entlarven, ohne Menschen bloßzustellen, Glaubwürdigkeitsrisiken sichtbar machen, gemeinsame Sprachfähigkeit entwickeln, Diskussionen über Zielgruppen, Nutzen und Tonalität öffnen, „Widerstand im Raum“ produktiv nutzen, Brücke schlagen von Kommunikation zu konkreten Maßnahmen, … Wie du es abwandeln kannst Echte Sätze aus Website/Berichten/Stellenanzeigen/Kampagnen nutzen, Transfer auf andere Themen/Kontexte, als Mini-Format einsetzen in Form von einem 10 Minuten Warm-up vor Strategie- oder Kommunikationsworkshops… Diese Folge ist für dich, wenn … du verstehen möchtest, wie Nachhaltigkeit kommuniziert werden kann, damit sie verbindet Du glaubhaft bleiben und Green-/Social-/Pinkwashing nicht nur „vermeiden“, sondern verstehen willst du Kommunikation so bauen willst, dass Menschen hin zu etwas gehen und nicht weg von Angst/Scham Und jetzt du: Welche Nachhaltigkeits- oder Diversity-Phrase bringt dich sofort zum Augenrollen? Und welche greifbaren Formulierungen funktionieren bei euch wirklich? Schreib’s uns in den Kommentaren. Vernetze dich gerne mit Britt auf LinkedIn https://www.linkedin.com/in/britt-launspach/ und finde hier mehr über sie heraus: www.brittlaunspach.de www.unoino.de Foto c/ Mirjam Kilter
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#17 Was Lohnarbeit und ehrenamtliches Engagement miteinander zu tun haben
21.01.2026
1 Stunde 1 Minute
Wenn drei engagierte Menschen miteinander im Gespräch über soziale Engagements sind, klingt „Ehrenamt“ plötzlich gar nicht mehr nach angestaubtem Sitzungsraum. In dieser Folge spricht Frank Böhringer mit uns darüber, wie soziales Engagement als ein bewusst gewählter Hebel gegen Ohnmacht und für Weiterentwicklung genutzt werden und zeigt dabei auf, wie unterschiedlich und außergewöhnlich dieses soziale Engagement aussehen kann. Hier geht’s um Wirkung, Verantwortung, Lernkurve und richtig gute Zusammenarbeit. Franks Kompetenzen aus der Lohnarbeitsrolle als HR-Stabsbereichsleiter Strategie und Steuerung bei der AOK Ba-Wü helfen ihm auch als ehrenamtlicher Vorstand der Stuttgarter Wochenzeitung KONTEXT: und setzt damit die strategische Ausrichtung für mehr Demokratie. Bei der Football Cooperative St. Pauli eG ist er Genossenschaftsmitglied aus Sympathie und bei der taz nimmt er regelmäßig Menschen auf politischen Bildungsreisen mit in den post-sowjetischen Raum, in dem er neben den aufgebauten Netzwerken auch eine Patenschaft pflegt. Was Frank in seinem Leben inklusive des sozialen Engagements aushandelt, haben wir im spielerischen Element per Dilemmata (inspiriert von Dilemmarama the Game) in zwei eigenen Varianten und mit drei Spielemechaniken besprechbar gemacht. In der “Entweder-Oder” Runde muss Frank sich entscheiden und sich immer weiter festlegen, während wir in der zweiten Variante zu dritt untereinander in die Verhandlungen treten, um das möglichst kleinste Übel zu behalten. Wo du es einsetzen kannst Teamworkshops, Werte- und Strategie-Tage, Trainings zu Verhandlung oder Demokratiebildung, Reflexionsrunden oder Coachings zu Motivation/Antreibern, als Icemelter, in Retros, … Wofür ist das spielerische Element gut Gesprächsanlässe zu Werten und Prioritäten eröffnen, Entscheidungen/Positionierungen hervorlocken, Aushandlungsprozesse üben, Perspektivwechsel anstoßen, Selbstreflexion, … Wie du es abwandeln kannst Karten an eigene Kontexte, Themen und Situationen anpassen, nur negativ-Karten oder nur positiv-Karten einsetzen, Zweier- oder Kleingruppenaustausch, Kartenanzahl verändern, auf Zeit spielen, digital übersetzen, … Wenn du unsere Spielkartenvorlage haben möchtest, melde dich einfach. Diese Folge ist für dich, wenn du Ideen suchst, wie Engagement in dein volles Leben passt und Sogwirkung oder zusätzliche Wirkung erzeugt, die auch für dich persönlich hilfreich ist. Oder du freust dich einfach über inspirierende Gedanken zum Thema. Frank zu lauschen lohnt sich genauso wie ihm zu folgen oder sich zu vernetzen: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frankböhringer/ Und jetzt du: Welche Form von Engagement hat dich geprägt – und woran merkst du, dass es Zeit ist, zu bleiben oder zu gehen? Schreib’s uns in den Kommentaren. Genutztes Foto c/ Julian Rettig
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#16 New Work und Agilität in Kitas
14.01.2026
38 Minuten
Was passiert, wenn agile Arbeitsweisen nicht in einem Konzern, sondern in einer Kita ausprobiert werden? Jutta Schwarzendahl ist Kita-Leitung und gleichzeitig Teil des Teams von Contio GmbH, das sich u.a. mit agiler Arbeit befasst. In beiden ihrer Arbeitswelten beschäftigt sich Jutta mit Fragen von Zufriedenheit, Eigenverantwortung und echter Mitgestaltung. In dieser sehr spontanen Folge teilt sie, wie sie Methoden aus Agilität und New Work praxisgerecht in ihren pädagogischen Alltag übersetzt hat. Fern all der unterschiedlichen Definitionen zu Agilität ist Juttas Ziel: mehr Zufriedenheit im Team und bei ihr als Leitung. Wie sie das erreicht und was auf dem Weg dorthin nicht funktionierte, erzählt sie uns in diesem Gespräch über Mut, Experimente, Vertrauen und viel Herz. Als spielerisches Element erwartet euch ein agiles Storytelling inklusive Review und Retro. Wo du es einsetzen kannst Teamworkshops, Meetings, Coachings, Supervisionen, überall wo Geschichten und kurze Feedbackschleifen helfen… Wofür ist das spielerische Element gut komplexe Begriffe einfach verständlich machen, Feedback und kurze Iterationen üben, zwischen Prozess und Sache unterscheiden, Kreativität fördern, niedrigschwellige Experimente wagen, … Wie du es abwandeln kannst Szenen aus eigenen Kontexten nutzen, vorgefertigte Szenen oder Begriffe, Zeitvariation, digital umsetzen, … Diese Folge ist für dich, wenn … du eine Idee von Praxisbeispielen agiler Arbeit haben möchtest, du selbst dein Team und dich leicht zugänglich entlasten möchtest, du dir mehr Zufriedenheit in der Arbeit wünschst oder du uns einfach gerne zuhörst. Folge Jutta unbedingt auf LinkedIn, hier teilt sie immer wieder Geschichten aus ihrer Arbeitsrealität: ⁠https://www.linkedin.com/in/jutta-schwarzendahl-1565581a0/⁠ Welche Erfahrungen hast du mit Agilität gemacht? Berichte uns gerne in den Kommentaren.
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#15 Emotionen am Arbeitsplatz
02.01.2026
56 Minuten
Emotionen am Arbeitsplatz –  Mit Ulrike Kerkmann    Wir sprechen mit Ulrike Kerkmann über ein Thema, das im Arbeitskontext oft verdrängt wird und uns doch permanent begleitet: Emotionen am Arbeitsplatz.    Ulrike Kerkmann ist Business und Agile Coach, Change-Begleiterin, Mediatorin und Trainerin für Kommunikation und Teamentwicklung. Sie erzählt uns unter anderem, warum Emotionen zentrale Informationsquellen sind und es eine emotionale Granularität braucht. Im Gespräch decken wir außerdem eine Fehlannahme auf und sprechen darüber, wer die Verantwortung für Gefühle trägt und wem welche Gefühle “zustehen”.     Das spielerische Element stellt Ulli zur Verfügung anhand eines selbst entwickelten Kartenspiels, mit dem sich ein differenzierter Gefühlswortschatz aufbauen lässt.    Wo du es einsetzen kannst:  in Team-Workshops, Retrospektiven, Coachings, Konfliktklärungen und überall dort, wo Menschen über Gefühle sprechen, ...    Wofür das spielerische Element gut ist:  erweitert den (Gefühls-)Wortschatz, unterstützt Selbstreflexion, Verständnis und Empathie füreinander, klärt situatives Empfinden, ...    Wie du es abwandeln kannst:  eigene und kontextbezogene Arbeitsszenarien nutzen, kooperativ statt kompetitiv spielen, als Check-In-Ritual, digital abwandeln, ...    Diese Folge ist für dich, wenn …  du merkst, dass Emotionen dich im Job manchmal handlungsunfähig machen, du häufiger „ich bin gestresst!“ sagst, ohne zu wissen, was genau los ist, und wenn du lernen möchtest, deine Gefühle für dich zu nutzen.    Und jetzt du:  Welche Gefühle tauchen bei dir im Arbeitsalltag auf und hast du Worte dafür?      Vernetze dich gern mit Ulli. Es lohnt sich! LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ulrike-kerkmann/  Webseite: https://ulrike-kerkmann.de/ 
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Über diesen Podcast

TaschenWeisheiten ist der Podcast, der Business menschlicher, bunter und spielerischer macht. Geli und Timothy packen Themen aus, die sehr vielen begegnen – von New Work über Leadership und Kommunikation bis zu Diversity, Equity, Inclusion & Belonging. Eingeladene Personen bringen Geschichten aus ihrem (Berufs-)Alltag mit, die berühren, inspirieren und manchmal auch herausfordern. Weil kluge Gedanken am besten wirken, wenn sie mit einem Augenzwinkern kommen, hat jede Folge ein spielerisches Element – mal witzig, mal irritierend, mal tiefgründig. So entstehen Gespräche, die hängen bleiben und zum Mitnehmen gibt es sowohl Methodenideen als auch kleine Weisheiten. Hinter den Mikros: Geli Weis und Timothy Tasch – Möglichmacher*innen und Ideenfunken. Gemeinsam bringen wir Erfahrung aus Personal- und Organisationsentwicklung, Lehre, Trainings und Beratung mit. Love it, leave it, change it – or play with it. Spiele mit uns mit und hinterfrage die Regeln. YouTube: https://www.youtube.com/@Taschenweisheiten LinkedIn: Geli - https://www.linkedin.com/in/angelikaweis/ Timothy - https://www.linkedin.com/in/timothy-tasch/

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