TaschenWeisheiten ist der Podcast für mehr Menschlichkeit im Business.
Podcaster
Episoden
13.07.2026
1 Stunde 15 Minuten
Was passiert, wenn wir versuchen, Diversität in KPIs zu pressen? Und was sagt eine Zahl eigentlich aus, wenn wir den Kontext dahinter nicht kennen? In dieser Folge ist Paco (Francisco Pelzing) zu Gast. Er ist seit über 30 Jahren umtriebig sowie entwicklungsbegierig in den Bereichen Lernen, Training, Coaching, Sales und Key Account Management. Paco ist passionierter Philanthrop, Ehemann, Vater, Freund, Denker, Leser und Sportler. Das Thema Messbarkeit schlug uns Paco unter einem LinkedIn-Posting einer anderen Folge von TaschenWeisheiten vor. Da das Interesse von Paco auch mit seinen unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen aus Vertrieb und Learning & Development matcht, freuten wir uns, dass er kurzerhand unserer Einladung folgte. Paco teilt in unserem Gespräch Geschichten über die unterschiedlichen Bedingungen, Funktionen und Messgrößen rund um Bewertungen. Es geht auch um die Frage, wer Zahlen für wen und zu welchem Preis interpretiert und wieso der Outcome manchmal die bessere Maßeinheit sein könnte. Gespielt wird in dieser Folge mehrfach: wir verknüpfen vier spielerische Elemente mit dem Thema und erleben die (Nicht-)Messbarkeit auf den Ebenen von Selbsteinschätzung, Fremdbewertung hin zu Gruppenentscheidungen. Das von Paco mitgebrachte Kartenspiel bietet uns Rollen, die durch die gesamte Folge tragen könnten. Wo du es einsetzen kannst: in Coachings, Stakeholder-Analysen, Trainings, Workshops, Retros, als Icemelter, in Teamrunden, überall wo Messbarkeit eine Rolle spielt, … Wofür das spielerische Element gut ist: um Rollen, Macht- und Beziehungsdynamiken zu benennen, zum Erleben von Bewertungsmaßstäben, zur Diskussion von Bewertungskriterien, für Perspektivwechsel und Vergleichbarkeitsdarstellung, für einen niedrigschwelligen Zugang zu einem abstrakten Thema, … Wie du es abwandeln kannst: teamspezifische Rollen entwickeln, Zeit variieren, Fragen oder Kategorien an das eigene Fachgebiet anpassen, Gruppengröße verändern, Uneinigkeit provozieren, digital übersetzen, … Diese Folge ist für dich, wenn du … - in einem KPI-getriebenen Umfeld arbeitest und wissen willst, wo Messbarkeit an ihre Grenzen stößt - zwischen Vertrieb, HR und Learning & Development navigierst und unterschiedliche Logiken verstehen und verbinden willst - den Unterschied zwischen Output und Outcome für dich schärfen willst erkennen willst, wie zum Bsp. Sprache und Sympathie unbemerkt Bewertungen beeinflussen - dich als Trainer*in oder Coach*in bei Bewertungs- und Feedbackformaten fragst, wie viel Kontext eine Zahl eigentlich braucht, um etwas zu bedeuten Und du? Wann hat dich eine Zahl in eine falsche Richtung geführt, weil dir der Kontext dazu fehlte? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren. Deine Bewertung des Podcasts hilft, dass mehr Menschen ihn finden und von den Gesprächen profitieren können. Vernetzt euch mit Paco hier: Paco auf LinkedIn: Francisco Pelzing | LinkedIn und pacoundjoe: Posts | LinkedIn
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01.07.2026
1 Stunde 6 Minuten
Wie viel Bequemlichkeit braucht gute Facilitation, oder braucht es das Unbequeme? Und wann kippt „unangenehm“ in entwürdigend? In dieser Folge ist der Organisationspsychologe Janek Panneitz zu Gast. Er arbeitet mit Neugier an der Entwicklung neuer Methoden, um in der Facilitation Inhalte sowohl über Visualisierungen verständlicher als auch durch Interaktionen und Spielelemente erlebbar zu machen. Was als Frage nach Störungen und was „unbequem“ wirklich heißt, beginnt, entwickelt sich zu einem Gespräch über die Rolle externer Begleitung, Macht in Gruppen und über die Frage, wann Reibung produktiv ist, wann sie schützt und wer oder was geschützt werden muss. Es geht um die Trennung von Person und Funktion, um Scheitern als Lernfeld und um Grenzen. Im spielerischen Element wandelt Janek das Spiel „Top Ten“ ab, um unangenehme Situationen in der Facilitation besprechbar zu machen und empathisch einzuordnen. Du kannst mitraten. Wo du es einsetzen kannst: im Check-in, als Icebreaker, in Team- und Führungskräfteentwicklung, in Retrospektiven und Lessons-Learned-Runden, in Supervision, … Wofür das spielerische Element gut ist: niedrigschwelliger Einstieg in heikle Themen oder Eigenerfahrungen, empathisches Zuhören und Abgleichen, Erzählen „neuer“ Situationen statt der „schlimmsten“, Kreativitätsförderung, Perspektivübernahme, Normalisierung unangenehmer Momente, Trennung von Person und beschriebener Situation, … Wie du es abwandeln kannst: die Skala an euer Thema anpassen (z. B. von „leicht“ bis „konfliktreich“), pantomimisch statt verbal spielen, Punkte weglassen oder einführen, in Kleingruppen parallel spielen, an Reflexionsfragen zu Rolle, Macht und psychologische Sicherheit anknüpfen, … Diese Folge ist für dich, wenn du … als Facilitator*in, Trainer*in oder Moderator*in mit unangenehmen Situationen umgehst und Dinge aussprechen willst, was intern niemand sagen kann den Unterschied zwischen unangenehm und entwürdigend schärfen und die Trennung von Person und Funktion anders angehen magst, ohne Menschen vorzuführen Scheitern als Lernfeld gestalten willst und Machtdynamiken in Gruppen erkennen und ansprechbar machen möchtest Und du? Wann hast du zuletzt erlebt, dass es zwar unangenehm wurde aber hilfreich war? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren. Deine Bewertung des Podcasts hilft, dass mehr Menschen ihn finden und von den Gesprächen profitieren können. Vernetzt euch mit Janek auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/janek-panneitz-thinking-without-boxes/ Mehr zu ihm auf der Website: https://www.thinking-without-boxes.de
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14.06.2026
1 Stunde 14 Minuten
Worüber sprechen wir eigentlich, wenn wir über Performance sprechen? Und wer gilt als High-, wer als Low-Performer*in? In dieser Folge ist Alicia Prahm zu Gast: Alicia ist immer im Auftrag für gute Arbeit unterwegs – als Gleichstellungsbeauftragte, zertifizierte Diversity Managerin und Team-Facilitatorin. Ihr Herz gehört der Arbeitssoziologie und ihr Körper dem Krafttraining. Was als Begriffsklärung beginnt, wird schnell zu einem vielschichtigen Gespräch über Leistung, Output/Outcome-Logik und die Frage, wer sich in Organisationen eigentlich beweisen muss und wer Potenzial einfach zugesprochen bekommt. Es geht um den Unterschied zwischen Performance, Funktionieren und Sich-Beweisen-Müssen, um Masking und Code-Switching, um unsichtbare Leistung, um Privilegien beim Ausbrechen aus Leistungsmustern und um die Führungsrolle in all diesen Paradoxien rund um Performance. Im spielerischen Element binden wir das Kooperationsspiel “Catch the Moon” ein und bauen Leitern, um die Tropfen zu behalten. Der Spielverlauf gibt eine Menge Reflexionsmöglichkeit rund um Performance und die Rollen rund um Leistung. Wo du es einsetzen kannst: in Team- und Führungskräfteentwicklung und Workshops rund um Performance-Kultur, Feedback und Fehlerkultur, in Onboarding-Prozessen, im Coaching, in Change-Prozessen mit Bewertungslogik, … Wofür das spielerische Element gut ist: Sichtbarmachung von Rahmensetzung und Sprachwirkung in Führungsrollen, Einüben von Lernkultur, Unterschiedsdarstellung von Output und Outcome, Reflexion über Kooperation statt Konkurrenz, Erfahrung von Stärkenorientierung, Einstieg in Gespräche über psychologische Sicherheit und Verantwortlichkeit, … Wie du es abwandeln kannst: mit echten Aufgaben aus dem Team-Alltag verknüpfen, die Führungs-Reaktion gezielt variieren, mehrere Teams parallel spielen lassen und gemeinsam reflektieren, mit weiteren Reflexionsfragen verbinden, an Frameworks wie OKR oder Psychologisches Empowerment anknüpfen, … Diese Folge ist für dich, wenn du … den Performance-Begriff in deiner Organisation hinterfragen willst in der Führungsrolle den Rahmen für Teamperformance gestalten möchtest den Unterschied zwischen Output- und Outcome-Orientierung schärfen möchtest wissen willst, was Performance mit Privilegien, Zugang und Chancengerechtigkeit zu tun hat mit Teams an Stärkenorientierung, Fehlerkultur oder psychologischer Sicherheit arbeitest Und du? Wie bewertest du Performance bei dir selbst und bei anderen? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren. Deine Bewertung des Podcasts hilft, dass mehr Menschen ihn finden und von den Gesprächen profitieren können. Vernetzt euch mit Alicia hier: Alicia auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/aliciaprahm/
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19.05.2026
1 Stunde 1 Minute
(Wie) würdest du zwischen Storytelling, Geschichten-erzählen und Narrativen unterscheiden? Und was hat das mit dem Job zu tun? In dieser Folge ist Markus Schönell zu Gast: Facilitator und interner agiler Organisationsentwickler, der mit Spielen, Geschichten und gemeinsamen Erlebnissen in Veränderungsprozessen menschliche Verbindung schafft. Er bringt eine Menge Erfahrung aus Pen & Paper Rollenspielen, LARP und Organisationsentwicklung mit und denkt Geschichten dort weiter, wo viele beim Drei-Akter und der Held*innenreise stehen bleiben. Was als Begriffsklärung zwischen Storytelling, Narrativ und Geschichte beginnt, wird schnell zu einem vielschichtigen Gespräch über Wahrheit, Macht und die Frage, wer als laut gilt – und wessen Erzählung in Organisationen unhörbar bleibt. Es geht um Storylistening statt Storytelling, um die Heroines Journey jenseits des Heldentypus, um Truth-Telling im Recruiting und um die Geschichten, die wir uns über uns selbst erzählen. Im spielerischen Element lädt uns Markus auf einen Prototypen mit zwei Kartendecks ein, inspiriert vom Rollenspiel Dialect. Wir entwerfen gemeinsam Sprache für eine fiktive Gruppe in ihrem Kontext und gehen in die Transferreflexion. Wo du es einsetzen kannst: in Team-, Führungskräfte- und Organisationsentwicklung, Kulturarbeit, Change-Prozessen, Workshops, Onboarding, Recruiting-Reflexion, als Icemelter, Energizer, Check-In, … Wofür das spielerische Element gut ist: Sichtbarmachung der Machtregulation durch Sprache, Reflexion über interne Codes und Sprachgebrauch, Öffnung von Räumen für bisher unerzählte Geschichten, Storylistening, … Wie du es abwandeln kannst: Gemeinschafts- und Wortprompts auf den Kontext der Gruppe zuschneiden, mit echten Begriffen aus der eigenen Organisation arbeiten, in Kleingruppen parallel spielen und Ergebnisse zusammenführen, mit Reflexionsfragen zu Macht und Zugehörigkeit verbinden, digital übersetzen, … Diese Folge ist für dich, wenn du … über Storytelling hinausdenken und Narrative verstehen willst Du organisationale Lücken der Geschichte füllen möchtest dich fragst, was Geschichten mit Wahrheit, Macht und Sichtbarkeit zu tun haben mit Rollenspielen, spielerischen Formaten oder narrativer experimentierst den Unterschied zwischen Storytelling und Storylistening erschließen möchtest Und du? Welche Wörter benutzt deine Organisation immer wieder und was erzählen sie über euch? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren. Deine Bewertung des Podcasts hilft, dass mehr Menschen ihn finden und von den Gesprächen profitieren können. Vernetzt euch unbedingt mit Markus und lernt mehr über ihn und von ihm: Markus auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/markusschoenell/ Roll for Change: https://roll-for-change.de
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04.05.2026
1 Stunde 11 Minuten
Was passiert, wenn die Person mit weniger Berufsjahren die Mentor*innenrolle übernimmt – und die mit mehr Erfahrung zu Mentee wird? Und wenn dann auch noch beide Menschen voneinander lernen? In dieser Folge ist Rita Rjabow zu Gast: PR-Managerin und Kommunikationsberaterin, Vorstand von Gesellschaftsdenken e.V. und leidenschaftlich engagiert bei LifeTeachUs als LifeChamp in Hamburg. Sie teilt aus fünf Jahren Praxis als Mentorin und Aufbau-Begleiterin von Mentoring-Programmen, was Reverse Mentoring tatsächlich leisten kann – jenseits von Buzzword und Hochglanz-Programmbroschüre. Was als Begriffsklärung beginnt, wird schnell zu einem vielschichtigen Gespräch über Lebenserfahrung, Zugang, Privilegien und die Frage, wer eigentlich als wissend gilt und wer übersehen wird, wenn wir Mentoring nur als Einbahnstraße denken. Im spielerischen Element dieser Folge gibt Geli einen Weg durchs Labyrinth vor, an dessen Ziel Rita und Timothy gemeinsam navigieren. Bei drei richtigen Feldern gibt es Zusatzfragen, die bei einem “Ja” weitere drei Felder als Bonus freilegen. Wo du es einsetzen kannst: in Mentoring-Programmen, Onboarding-Prozessen, Trainings, Team- und Führungskräfteentwicklung, Karriereberatung, Berufsorientierung, Hochschullehre, Coaching, als Icemelter, ... Wofür das spielerische Element gut ist: Erlebbarmachung von Zugangsbarrieren und Privilegien, Aufzeigen von Ressourcen als Karriereboost, Öffnung von Gesprächen und Reflexionsräumen ohne Schuldzuweisung, übersetzt das Prinzip von Reverse Mentoring in eine gemeinsame Erfahrung, verbindet biografische Reflexion mit struktureller Analyse, … Wie du es abwandeln kannst: eigene Aussagen passend zur Zielgruppe formulieren, Anzahl der Bonusfelder und Aussagen an Gruppengröße und Zeitrahmen anpassen, in Kleingruppen oder im Plenum spielen, auf digitale Formate übertragen, mit Debriefing-Fragen verbinden, Aussagen umkehren und nach Hürden statt Privilegien fragen… Diese Folge ist für dich, wenn du … verstehen möchtest, was Reverse Mentoring wirklich bedeutet – jenseits von Buzzwords und HR-Folien darüber nachdenkst, ein Mentoring-Programm in deiner Organisation aufzubauen in einer Position bist, in der du Räume für andere öffnen könntest selbst gerade am Berufseinstieg bist und dich fragst, was deine Perspektive eigentlich wert ist, nach einem spielerischen Tool suchst, das das Thema Mentoring erfahrbar macht Mentoring intersektional denken möchtest – unter Einbezug von Alter, Migrationsgeschichte, Bildungsbiografie und sozialer Herkunft Und du? Wer hat dir auf deinem Weg Türen geöffnet und wem öffnest du gerade welche? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren. Deine Bewertung des Podcasts hilft, dass mehr Menschen ihn finden und von den Gesprächen profitieren können. Vernetzt euch mit Rita hier: Rita auf LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/rita-rjabow Gesellschaftsdenken e.V.: https://gesellschaftsdenken.org LifeTeachUs: https://www.lifeteachus.org
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Über diesen Podcast
TaschenWeisheiten ist der Podcast, der Business menschlicher,
bunter und spielerischer macht. Geli und Timothy packen Themen aus,
die sehr vielen begegnen – von New Work über Leadership und
Kommunikation bis zu Diversity, Equity, Inclusion & Belonging.
Eingeladene Personen bringen Geschichten aus ihrem (Berufs-)Alltag
mit, die berühren, inspirieren und manchmal auch herausfordern.
Weil kluge Gedanken am besten wirken, wenn sie mit einem
Augenzwinkern kommen, hat jede Folge ein spielerisches Element –
mal witzig, mal irritierend, mal tiefgründig. So entstehen
Gespräche, die hängen bleiben und zum Mitnehmen gibt es sowohl
Methodenideen als auch kleine Weisheiten. Hinter den Mikros: Geli
Weis und Timothy Tasch – Möglichmacher*innen und Ideenfunken.
Gemeinsam bringen wir Erfahrung aus Personal- und
Organisationsentwicklung, Lehre, Trainings und Beratung mit. Love
it, leave it, change it – or play with it. Spiele mit uns mit und
hinterfrage die Regeln. YouTube:
https://www.youtube.com/@Taschenweisheiten LinkedIn: Geli -
https://www.linkedin.com/in/angelikaweis/ Timothy -
https://www.linkedin.com/in/timothy-tasch/
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