TaschenWeisheiten
TaschenWeisheiten ist der Podcast für mehr Menschlichkeit im Business.
Podcaster
Episoden
08.02.2026
1 Stunde 15 Minuten
Wir lesen Menschen, noch bevor wir sie kennen und ziehen Schlüsse.
Wie schnell wir Menschen scannen und wann aus Beobachtung Bewertung
wird, merken wir in dieser Folge anhand eines spielerischen
Elements selbst. In dieser Folge sprechen wir zu zweit über
Aussehen im Arbeitskontext. Die Themen, an denen wir vorbeikommen,
sind sehr zentral für uns alle, und dennoch bekommen sie wenig
Beachtung. Körperkommentare, Dresscodes, Lookism und Beauty Bias.
Es geht um die Frage der (Un)Sichtbarkeit, wer sich im Job wie
zeigen darf – und wer für das gleiche Aussehen andere Konsequenzen
spürt. Beim spielerischen Element schauen wir weg und dann umso
genauer hin. Wir raten, was anders ist. Das klingt leicht, öffnet
jedoch schnell größere Fragen: Worauf achten wir zuerst? Was
übersehen wir? Wie fühlt es sich an, zu scannen und gescannt zu
werden? Wo du es einsetzen kannst: in Trainings zu Wahrnehmung,
Bias oder Kommunikation, in Teamsettings oder im Coaching zur
Reflexion von Fremd- und Selbstwahrnehmung, als witzigen Energizer
in sämtlichen Formaten, ... Wofür ist das spielerische Element gut:
es macht Wahrnehmungsfilter erlebbar, zeigt selektive
Aufmerksamkeit, öffnet Gespräche über Aussehen und Zuschreibungen,
bringt Spaß und Kreativität, ... Wie du es abwandeln kannst: mit
Veränderungen für kürzere Settings, als Publikumsaufgabe größerer
Gruppen, mit Reflexionsfragen oder einer beschreibenden
Beobachtendenrolle, digital abwandeln, ... Im Gespräch wird es
persönlich. Content-Warnung: Wir sprechen über Essstörungen,
Ausgrenzungserfahrungen und Selbstbild. Auch darüber, warum „gut
gemeinte“ Körperkommentare oft mehr Schaden anrichten als zu helfen
und welche Alternativen es dafür gibt. Und dann gibt es einen
Moment, der für Timothy ganz wichtig ist und eine optische
Veränderung in künftige Folgen bedeutet. Lasst euch überraschen.
Diese Folge ist für alle, die sich fragen, warum Aussehen im Job
keine Privatsache ist – und was passiert, wenn wir anfangen,
genauer hinzuschauen. Welche Erfahrung hast du mit dem Thema
Aussehen am Arbeitsplatz gemacht? Wir freuen uns auf Kommentare.
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30.01.2026
53 Minuten
Britt spricht mit uns Klartext über Nachhaltigkeitskommunikation
als Übersetzungsleistung statt als “Anstrich” und worum es wirklich
geht. Als Beraterin für Nachhaltigkeitskommunikation und
D&I-Kommunikation, Trainerin und Speakerin beobachtet sie
einiges in Organisationen und teilt neben Tipps auch die leeren
Phrasen mit uns, die mehr Widerstand als Beteiligung erzeugen. Das
passt wunderbar zum spielerischen Element, das wir gemeinsam bauen:
Ein Green-/Social-Washing-Bingo mit typischen Phrasen aus der
Unternehmenskommunikation das du gerne nutzen kannst. Wo du es
einsetzen kannst Icemelter, Trainings und Workshops zu
Nachhaltigkeit/ESG/SDG/DEIB, Kommunikations- und Strategieprozesse,
interne Sensibilisierung, Review von Website/Claims/Kampagnen, …
Wofür ist das spielerische Element gut Phrasen entlarven, ohne
Menschen bloßzustellen, Glaubwürdigkeitsrisiken sichtbar machen,
gemeinsame Sprachfähigkeit entwickeln, Diskussionen über
Zielgruppen, Nutzen und Tonalität öffnen, „Widerstand im Raum“
produktiv nutzen, Brücke schlagen von Kommunikation zu konkreten
Maßnahmen, … Wie du es abwandeln kannst Echte Sätze aus
Website/Berichten/Stellenanzeigen/Kampagnen nutzen, Transfer
auf andere Themen/Kontexte, als Mini-Format einsetzen in Form von
einem 10 Minuten Warm-up vor Strategie- oder
Kommunikationsworkshops… Diese Folge ist für dich, wenn … du
verstehen möchtest, wie Nachhaltigkeit kommuniziert werden kann,
damit sie verbindet Du glaubhaft bleiben und
Green-/Social-/Pinkwashing nicht nur „vermeiden“,
sondern verstehen willst du Kommunikation so bauen willst, dass
Menschen hin zu etwas gehen und nicht weg von Angst/Scham Und jetzt
du: Welche Nachhaltigkeits- oder Diversity-Phrase bringt dich
sofort zum Augenrollen? Und welche greifbaren Formulierungen
funktionieren bei euch wirklich? Schreib’s uns in den Kommentaren.
Vernetze dich gerne mit Britt auf LinkedIn
https://www.linkedin.com/in/britt-launspach/ und finde hier mehr
über sie heraus: www.brittlaunspach.de www.unoino.de Foto c/ Mirjam
Kilter
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21.01.2026
1 Stunde 1 Minute
Wenn drei engagierte Menschen miteinander im Gespräch über soziale
Engagements sind, klingt „Ehrenamt“ plötzlich gar nicht mehr nach
angestaubtem Sitzungsraum. In dieser Folge spricht Frank Böhringer
mit uns darüber, wie soziales Engagement als ein bewusst gewählter
Hebel gegen Ohnmacht und für Weiterentwicklung genutzt werden und
zeigt dabei auf, wie unterschiedlich und außergewöhnlich dieses
soziale Engagement aussehen kann. Hier geht’s um Wirkung,
Verantwortung, Lernkurve und richtig gute Zusammenarbeit. Franks
Kompetenzen aus der Lohnarbeitsrolle als HR-Stabsbereichsleiter
Strategie und Steuerung bei der AOK Ba-Wü helfen ihm auch als
ehrenamtlicher Vorstand der Stuttgarter Wochenzeitung KONTEXT: und
setzt damit die strategische Ausrichtung für mehr Demokratie. Bei
der Football Cooperative St. Pauli eG ist er
Genossenschaftsmitglied aus Sympathie und bei der taz nimmt er
regelmäßig Menschen auf politischen Bildungsreisen mit in den
post-sowjetischen Raum, in dem er neben den aufgebauten Netzwerken
auch eine Patenschaft pflegt. Was Frank in seinem Leben inklusive
des sozialen Engagements aushandelt, haben wir im spielerischen
Element per Dilemmata (inspiriert von Dilemmarama the Game) in zwei
eigenen Varianten und mit drei Spielemechaniken besprechbar
gemacht. In der “Entweder-Oder” Runde muss Frank sich entscheiden
und sich immer weiter festlegen, während wir in der zweiten
Variante zu dritt untereinander in die Verhandlungen treten, um das
möglichst kleinste Übel zu behalten. Wo du es einsetzen kannst
Teamworkshops, Werte- und Strategie-Tage, Trainings zu Verhandlung
oder Demokratiebildung, Reflexionsrunden oder Coachings zu
Motivation/Antreibern, als Icemelter, in Retros, … Wofür ist das
spielerische Element gut Gesprächsanlässe zu Werten und Prioritäten
eröffnen, Entscheidungen/Positionierungen hervorlocken,
Aushandlungsprozesse üben, Perspektivwechsel anstoßen,
Selbstreflexion, … Wie du es abwandeln kannst Karten an eigene
Kontexte, Themen und Situationen anpassen, nur negativ-Karten oder
nur positiv-Karten einsetzen, Zweier- oder Kleingruppenaustausch,
Kartenanzahl verändern, auf Zeit spielen, digital übersetzen, …
Wenn du unsere Spielkartenvorlage haben möchtest, melde dich
einfach. Diese Folge ist für dich, wenn du Ideen suchst, wie
Engagement in dein volles Leben passt und Sogwirkung oder
zusätzliche Wirkung erzeugt, die auch für dich persönlich hilfreich
ist. Oder du freust dich einfach über inspirierende Gedanken zum
Thema. Frank zu lauschen lohnt sich genauso wie ihm zu folgen oder
sich zu vernetzen:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frankböhringer/ Und jetzt du:
Welche Form von Engagement hat dich geprägt – und woran merkst du,
dass es Zeit ist, zu bleiben oder zu gehen? Schreib’s uns in den
Kommentaren. Genutztes Foto c/ Julian Rettig
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14.01.2026
38 Minuten
Was passiert, wenn agile Arbeitsweisen nicht in einem Konzern,
sondern in einer Kita ausprobiert werden? Jutta Schwarzendahl ist
Kita-Leitung und gleichzeitig Teil des Teams von Contio GmbH, das
sich u.a. mit agiler Arbeit befasst. In beiden ihrer Arbeitswelten
beschäftigt sich Jutta mit Fragen von Zufriedenheit,
Eigenverantwortung und echter Mitgestaltung. In dieser sehr
spontanen Folge teilt sie, wie sie Methoden aus Agilität und New
Work praxisgerecht in ihren pädagogischen Alltag übersetzt hat.
Fern all der unterschiedlichen Definitionen zu Agilität ist Juttas
Ziel: mehr Zufriedenheit im Team und bei ihr als Leitung. Wie sie
das erreicht und was auf dem Weg dorthin nicht funktionierte,
erzählt sie uns in diesem Gespräch über Mut, Experimente, Vertrauen
und viel Herz. Als spielerisches Element erwartet euch ein agiles
Storytelling inklusive Review und Retro. Wo du es einsetzen kannst
Teamworkshops, Meetings, Coachings, Supervisionen, überall wo
Geschichten und kurze Feedbackschleifen helfen… Wofür ist das
spielerische Element gut komplexe Begriffe einfach verständlich
machen, Feedback und kurze Iterationen üben, zwischen Prozess und
Sache unterscheiden, Kreativität fördern, niedrigschwellige
Experimente wagen, … Wie du es abwandeln kannst Szenen aus eigenen
Kontexten nutzen, vorgefertigte Szenen oder Begriffe,
Zeitvariation, digital umsetzen, … Diese Folge ist für dich, wenn …
du eine Idee von Praxisbeispielen agiler Arbeit haben möchtest, du
selbst dein Team und dich leicht zugänglich entlasten möchtest, du
dir mehr Zufriedenheit in der Arbeit wünschst oder du uns einfach
gerne zuhörst. Folge Jutta unbedingt auf LinkedIn, hier teilt sie
immer wieder Geschichten aus ihrer Arbeitsrealität:
https://www.linkedin.com/in/jutta-schwarzendahl-1565581a0/ Welche
Erfahrungen hast du mit Agilität gemacht? Berichte uns gerne in den
Kommentaren.
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02.01.2026
56 Minuten
Emotionen am Arbeitsplatz –
Mit Ulrike Kerkmann Wir sprechen
mit Ulrike Kerkmann über ein Thema, das im Arbeitskontext oft
verdrängt wird und uns doch permanent begleitet: Emotionen am
Arbeitsplatz. Ulrike Kerkmann ist Business
und Agile Coach, Change-Begleiterin, Mediatorin und Trainerin für
Kommunikation und Teamentwicklung. Sie erzählt uns unter
anderem, warum Emotionen zentrale
Informationsquellen sind und es eine emotionale
Granularität braucht. Im Gespräch decken
wir außerdem eine Fehlannahme auf und
sprechen darüber, wer die
Verantwortung für Gefühle trägt und wem welche
Gefühle “zustehen”.
Das spielerische Element stellt Ulli zur
Verfügung anhand eines selbst entwickelten Kartenspiels,
mit dem sich ein differenzierter Gefühlswortschatz aufbauen
lässt. Wo du es einsetzen kannst: in
Team-Workshops, Retrospektiven, Coachings, Konfliktklärungen
und überall dort, wo Menschen über Gefühle sprechen, ...
Wofür das spielerische Element gut ist: erweitert
den (Gefühls-)Wortschatz, unterstützt Selbstreflexion,
Verständnis und Empathie füreinander, klärt situatives
Empfinden, ... Wie du es abwandeln kannst:
eigene und
kontextbezogene Arbeitsszenarien nutzen, kooperativ
statt kompetitiv spielen, als Check-In-Ritual, digital
abwandeln, ... Diese Folge ist für dich, wenn …
du merkst, dass Emotionen dich im Job manchmal handlungsunfähig
machen, du häufiger „ich bin gestresst!“ sagst, ohne zu
wissen, was genau los ist, und wenn du lernen möchtest, deine
Gefühle für dich zu nutzen. Und jetzt
du: Welche Gefühle tauchen bei dir im Arbeitsalltag auf und
hast du Worte dafür? Vernetze dich gern
mit Ulli. Es lohnt sich!
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ulrike-kerkmann/
Webseite: https://ulrike-kerkmann.de/
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Über diesen Podcast
TaschenWeisheiten ist der Podcast, der Business menschlicher,
bunter und spielerischer macht. Geli und Timothy packen Themen aus,
die sehr vielen begegnen – von New Work über Leadership und
Kommunikation bis zu Diversity, Equity, Inclusion & Belonging.
Eingeladene Personen bringen Geschichten aus ihrem (Berufs-)Alltag
mit, die berühren, inspirieren und manchmal auch herausfordern.
Weil kluge Gedanken am besten wirken, wenn sie mit einem
Augenzwinkern kommen, hat jede Folge ein spielerisches Element –
mal witzig, mal irritierend, mal tiefgründig. So entstehen
Gespräche, die hängen bleiben und zum Mitnehmen gibt es sowohl
Methodenideen als auch kleine Weisheiten. Hinter den Mikros: Geli
Weis und Timothy Tasch – Möglichmacher*innen und Ideenfunken.
Gemeinsam bringen wir Erfahrung aus Personal- und
Organisationsentwicklung, Lehre, Trainings und Beratung mit. Love
it, leave it, change it – or play with it. Spiele mit uns mit und
hinterfrage die Regeln. YouTube:
https://www.youtube.com/@Taschenweisheiten LinkedIn: Geli -
https://www.linkedin.com/in/angelikaweis/ Timothy -
https://www.linkedin.com/in/timothy-tasch/
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