Papaarade: Zwei Väter, eine Familiengeschichte
Podcaster
Episoden
15.08.2026
21 Minuten
Ungefähr vier Wochen nachdem wir Eltern geworden waren, kontrollierten wir vor dem ersten Hebammenbesuch noch einmal jeden Eintrag in unserer App. Dann brachte uns eine scheinbar einfache Frage aus dem Takt: Hatten wir die Wassermenge vor dem Pulver oder die fertige Flasche eingetragen?
In dieser Solo-Folge erzählt Robert, warum uns das genaue Tracking von Flaschen, Uhrzeiten und Restmengen anfangs wirklich Sicherheit gab. Und er blickt darauf, wie aus einem hilfreichen System langsam der Anspruch wurde, jede Zahl vollständig festzuhalten, selbst als sich unser Familienalltag nicht mehr so eindeutig dokumentieren ließ.
Es geht nicht darum, ob Tracking richtig oder falsch ist. Es geht um die persönlichere Frage: Woran merkten wir, dass Daten uns noch halfen, und wann durften Erfahrung, Beobachtung und Vertrauen mehr Raum bekommen?
In dieser Folge:
warum die App in den müden ersten Wochen eine konkrete Aufgabe erfüllte wie das Tracking die Abstimmung zwischen zwei Vätern erleichterte wann Vollständigkeit mehr mit Kontrolle als mit Information zu tun hatte weshalb veränderte Trinkmuster genaue Einträge für uns schwieriger machten wie unser Bauchgefühl aus Wiederholung und Alltagserfahrung entstand warum wir das Tracking bis heute nicht vollständig aufgegeben haben
Hör als Nächstes „Erste Monate als Regenbogenfamilie in Deutschland“, wenn du erfahren möchtest, wie sich unser Familienalltag nach der Rückkehr insgesamt verändert hat.
Persönlicher Erfahrungsbericht; keine medizinische Beratung. Individuelle Fragen mit qualifizierten Fachpersonen klären.
Interne Links und Snownotes:
Erste Tage mit Neugeborenen: Zwischen Krankenhaus und Verantwortung Der Moment, in dem ich wirklich verstanden habe, dass ich Vater bin
In dieser Solo-Folge erzählt Robert, warum uns das genaue Tracking von Flaschen, Uhrzeiten und Restmengen anfangs wirklich Sicherheit gab. Und er blickt darauf, wie aus einem hilfreichen System langsam der Anspruch wurde, jede Zahl vollständig festzuhalten, selbst als sich unser Familienalltag nicht mehr so eindeutig dokumentieren ließ.
Es geht nicht darum, ob Tracking richtig oder falsch ist. Es geht um die persönlichere Frage: Woran merkten wir, dass Daten uns noch halfen, und wann durften Erfahrung, Beobachtung und Vertrauen mehr Raum bekommen?
In dieser Folge:
warum die App in den müden ersten Wochen eine konkrete Aufgabe erfüllte wie das Tracking die Abstimmung zwischen zwei Vätern erleichterte wann Vollständigkeit mehr mit Kontrolle als mit Information zu tun hatte weshalb veränderte Trinkmuster genaue Einträge für uns schwieriger machten wie unser Bauchgefühl aus Wiederholung und Alltagserfahrung entstand warum wir das Tracking bis heute nicht vollständig aufgegeben haben
Hör als Nächstes „Erste Monate als Regenbogenfamilie in Deutschland“, wenn du erfahren möchtest, wie sich unser Familienalltag nach der Rückkehr insgesamt verändert hat.
Persönlicher Erfahrungsbericht; keine medizinische Beratung. Individuelle Fragen mit qualifizierten Fachpersonen klären.
Interne Links und Snownotes:
Erste Tage mit Neugeborenen: Zwischen Krankenhaus und Verantwortung Der Moment, in dem ich wirklich verstanden habe, dass ich Vater bin
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15.07.2026
31 Minuten
Unser Sohn hatte seine ersten Untersuchungen in Kalifornien und wurde anschließend in Deutschland weiterbetreut. In dieser Solo-Folge erzählt Robert, wie wir versucht haben, aus zwei unterschiedlichen Gesundheitssystemen eine durchgängige Gesundheitsvorsorge zu machen.
Das deutsche U-Heft ließ sich im amerikanischen Krankenhaus nicht einfach weiterführen. Nach unserer Rückkehr mussten Neugeborenen-Screening, Hörtest, Hepatitis-B-Impfung und weitere Unterlagen für die deutsche Kinderärztin nachvollziehbar zusammengeführt werden.
Robert berichtet außerdem von der U3 und U4, den ersten Impfungen und der Suche nach einer Kinderarztpraxis, in der Martin und er selbstverständlich als gleichberechtigte Väter angesprochen werden. Dabei geht es nicht nur um medizinische Versorgung, sondern auch um Verantwortung, Dokumentation und das Vertrauen, das zwischen Eltern und Kinderärztin entstehen muss.
In dieser Folge:
welche Unterlagen aus den USA später in Deutschland wichtig wurden warum das deutsche U-Heft in Kalifornien nur begrenzt nutzbar war wie Impfpass, Screening und Vorsorgeuntersuchungen zusammengeführt wurden wie wir U3, U4 und die ersten Impfungen erlebt haben warum eine inklusive Kinderärztin für uns einen Unterschied macht was wir bei der nächsten Kinderarztsuche in München früher klären würden
Unsere Frage an euch: Welche Unterlage oder Information hat euch beim Wechsel zwischen Ärzten, Ländern oder Gesundheitssystemen gefehlt?
Persönlicher Erfahrungsbericht; keine medizinische Beratung. Vorsorge, Impfungen und notwendige Nachweise sollten individuell mit der behandelnden Kinderarztpraxis geklärt werden.
Weiterführende Links:
Dokumente und Bürokratie nach der Geburt in den USA Zum Papaarade-Artikel Unser Geburtsbericht aus den USA Zum persönlichen Erfahrungsbericht Passende Podcastfolge: Leihmutterschaft in den USA: Geburtsurkunde, Pässe und Rückkehr nach Deutschland
Das deutsche U-Heft ließ sich im amerikanischen Krankenhaus nicht einfach weiterführen. Nach unserer Rückkehr mussten Neugeborenen-Screening, Hörtest, Hepatitis-B-Impfung und weitere Unterlagen für die deutsche Kinderärztin nachvollziehbar zusammengeführt werden.
Robert berichtet außerdem von der U3 und U4, den ersten Impfungen und der Suche nach einer Kinderarztpraxis, in der Martin und er selbstverständlich als gleichberechtigte Väter angesprochen werden. Dabei geht es nicht nur um medizinische Versorgung, sondern auch um Verantwortung, Dokumentation und das Vertrauen, das zwischen Eltern und Kinderärztin entstehen muss.
In dieser Folge:
welche Unterlagen aus den USA später in Deutschland wichtig wurden warum das deutsche U-Heft in Kalifornien nur begrenzt nutzbar war wie Impfpass, Screening und Vorsorgeuntersuchungen zusammengeführt wurden wie wir U3, U4 und die ersten Impfungen erlebt haben warum eine inklusive Kinderärztin für uns einen Unterschied macht was wir bei der nächsten Kinderarztsuche in München früher klären würden
Unsere Frage an euch: Welche Unterlage oder Information hat euch beim Wechsel zwischen Ärzten, Ländern oder Gesundheitssystemen gefehlt?
Persönlicher Erfahrungsbericht; keine medizinische Beratung. Vorsorge, Impfungen und notwendige Nachweise sollten individuell mit der behandelnden Kinderarztpraxis geklärt werden.
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Dokumente und Bürokratie nach der Geburt in den USA Zum Papaarade-Artikel Unser Geburtsbericht aus den USA Zum persönlichen Erfahrungsbericht Passende Podcastfolge: Leihmutterschaft in den USA: Geburtsurkunde, Pässe und Rückkehr nach Deutschland
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01.07.2026
20 Minuten
Mit fünf Monaten verändert sich unser Sohn fast täglich: Er dreht sich selbstständig auf den Bauch, greift gezielter nach Spielzeug und unseren Gesichtern, entdeckt immer neue Laute – und bekommt seine ersten Zähne.
In dieser Solo-Folge erzählt Robert, wie sich Spielen, Kommunikation und Nähe in dieser Phase verändern. Manche Entwicklungsschritte kündigen sich langsam an, andere scheinen über Nacht da zu sein. Plötzlich wird aus einem vertrauten Ablauf wieder etwas Neues.
Gleichzeitig verabschieden wir uns vom Snoo. Vor unserem ersten zweiwöchigen Familienurlaub in Italien haben wir unseren Sohn deshalb bereits zu Hause an das Reisebett gewöhnt. Doch Zahnen, Hitze, Drehen und ein zeitweise verändertes Trinkverhalten ließen sich natürlich nicht vollständig vorausplanen.
In dieser Folge:
wie sich Bewegung, Greifen und Kommunikation mit fünf Monaten verändern warum Roberts Bart gerade besonders interessant ist wie wir die ersten Zähne erlebt haben wie der Wechsel vom Snoo ins Reisebett funktioniert hat weshalb Einschlafen zeitweise wieder schwieriger wurde was uns der erste längere Urlaub mit Baby über Vorbereitung und Flexibilität gezeigt hat
Eine persönliche Momentaufnahme über erste Meilensteine, veränderten Babyschlaf und das Gefühl, das eigene Kind jeden Tag ein wenig besser kennenzulernen.
Unsere Frage an euch:Welche Veränderung im ersten Lebensjahr kam für euch besonders plötzlich?
Hört als Nächstes: Kinderarzt, U-Heft und Impfungen: Gesundheitsvorsorge zwischen den USA und Deutschland
Persönlicher Erfahrungsbericht; keine medizinische Beratung. Fragen zu Entwicklung, Zahnen, Schlaf oder Trinkverhalten sollten individuell mit der Kinderarztpraxis besprochen werden.
Shownotes
Bewegungsentwicklung im ersten Lebensjahr https://www.kindergesundheit-info.de/themen/entwicklung/0-12-monate/bewegungsentwicklung/ Eine sichere Schlafumgebung für Babys https://www.kindergesundheit-info.de/themen/schlafen/0-12-monate/schlafumgebung/ Entwicklung der ersten Zähne https://www.kindergesundheit-info.de/themen/risiken-vorbeugen/zahngesundheit/zahnentwicklung/ Reisen mit Baby: Was wir wirklich brauchten und was nicht https://www.papaarade.de/blog/2989296_usa-reise-mit-baby-was-wir-wirklich-brauchten-und-was-nicht
In dieser Solo-Folge erzählt Robert, wie sich Spielen, Kommunikation und Nähe in dieser Phase verändern. Manche Entwicklungsschritte kündigen sich langsam an, andere scheinen über Nacht da zu sein. Plötzlich wird aus einem vertrauten Ablauf wieder etwas Neues.
Gleichzeitig verabschieden wir uns vom Snoo. Vor unserem ersten zweiwöchigen Familienurlaub in Italien haben wir unseren Sohn deshalb bereits zu Hause an das Reisebett gewöhnt. Doch Zahnen, Hitze, Drehen und ein zeitweise verändertes Trinkverhalten ließen sich natürlich nicht vollständig vorausplanen.
In dieser Folge:
wie sich Bewegung, Greifen und Kommunikation mit fünf Monaten verändern warum Roberts Bart gerade besonders interessant ist wie wir die ersten Zähne erlebt haben wie der Wechsel vom Snoo ins Reisebett funktioniert hat weshalb Einschlafen zeitweise wieder schwieriger wurde was uns der erste längere Urlaub mit Baby über Vorbereitung und Flexibilität gezeigt hat
Eine persönliche Momentaufnahme über erste Meilensteine, veränderten Babyschlaf und das Gefühl, das eigene Kind jeden Tag ein wenig besser kennenzulernen.
Unsere Frage an euch:Welche Veränderung im ersten Lebensjahr kam für euch besonders plötzlich?
Hört als Nächstes: Kinderarzt, U-Heft und Impfungen: Gesundheitsvorsorge zwischen den USA und Deutschland
Persönlicher Erfahrungsbericht; keine medizinische Beratung. Fragen zu Entwicklung, Zahnen, Schlaf oder Trinkverhalten sollten individuell mit der Kinderarztpraxis besprochen werden.
Shownotes
Bewegungsentwicklung im ersten Lebensjahr https://www.kindergesundheit-info.de/themen/entwicklung/0-12-monate/bewegungsentwicklung/ Eine sichere Schlafumgebung für Babys https://www.kindergesundheit-info.de/themen/schlafen/0-12-monate/schlafumgebung/ Entwicklung der ersten Zähne https://www.kindergesundheit-info.de/themen/risiken-vorbeugen/zahngesundheit/zahnentwicklung/ Reisen mit Baby: Was wir wirklich brauchten und was nicht https://www.papaarade.de/blog/2989296_usa-reise-mit-baby-was-wir-wirklich-brauchten-und-was-nicht
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15.06.2026
29 Minuten
Martin steht mit unserem Sohn im Tragetuch an der Straße, als eine ältere Frau fragt, ob er die Mutter sei. Die Situation ist nicht feindselig – und zeigt trotzdem, wie selbstverständlich Fürsorge noch immer mit Mutterschaft verbunden wird.
In dieser Folge spricht Robert darüber, wie Menschen auf uns als zwei schwule Väter reagieren, warum sich Sichtbarkeit mit Kind anders anfühlt als zuvor und wie wir zwischen freundlicher Neugier und einer Grenzüberschreitung unterscheiden.
Dabei geht es auch um Ähnlichkeitskommentare, Formulare und Fragen zur Entstehungsgeschichte unseres Sohnes. Wir möchten offen über unsere Regenbogenfamilie sprechen, ohne Informationen zu teilen, über die später unser Kind selbst entscheiden soll.
In dieser Folge:
warum wir im Alltag mehr Wärme als Ablehnung erleben welche alten Familienbilder in beiläufigen Fragen sichtbar werden wie sich Erwartungen an Väter im Alltag zeigen wann wir Fragen beantworten und wann wir eine Grenze setzen warum die Geschichte unseres Sohnes nicht vollständig uns gehört weshalb das reale Leben oft freundlicher ist als Debatten im Internet
Unsere Frage an euch: Bei welcher neugierigen Frage wusstet ihr erst später, was ihr eigentlich gern geantwortet hättet?
Hört als Nächstes: Unterstützungssysteme als Regenbogenfamilie aufbauen
SHOWNOTES
Was bedeutet Tragemutter? Sprache, Bedeutung und rechtlicher Kontext https://www.papaarade.de/blog/2862897_was-bedeutet-tragemutter-definition-rechtlicher-kontext-und-warum-sprache-wichtig-ist
Leihmutterschaft in der Kritik: Zwölf Vorurteile und unsere Perspektive als Familie https://www.papaarade.de/blog/3020216_leihmutterschaft-in-der-kritik-12-vorurteile-und-unsere-perspektive-als-familie
In dieser Folge spricht Robert darüber, wie Menschen auf uns als zwei schwule Väter reagieren, warum sich Sichtbarkeit mit Kind anders anfühlt als zuvor und wie wir zwischen freundlicher Neugier und einer Grenzüberschreitung unterscheiden.
Dabei geht es auch um Ähnlichkeitskommentare, Formulare und Fragen zur Entstehungsgeschichte unseres Sohnes. Wir möchten offen über unsere Regenbogenfamilie sprechen, ohne Informationen zu teilen, über die später unser Kind selbst entscheiden soll.
In dieser Folge:
warum wir im Alltag mehr Wärme als Ablehnung erleben welche alten Familienbilder in beiläufigen Fragen sichtbar werden wie sich Erwartungen an Väter im Alltag zeigen wann wir Fragen beantworten und wann wir eine Grenze setzen warum die Geschichte unseres Sohnes nicht vollständig uns gehört weshalb das reale Leben oft freundlicher ist als Debatten im Internet
Unsere Frage an euch: Bei welcher neugierigen Frage wusstet ihr erst später, was ihr eigentlich gern geantwortet hättet?
Hört als Nächstes: Unterstützungssysteme als Regenbogenfamilie aufbauen
SHOWNOTES
Was bedeutet Tragemutter? Sprache, Bedeutung und rechtlicher Kontext https://www.papaarade.de/blog/2862897_was-bedeutet-tragemutter-definition-rechtlicher-kontext-und-warum-sprache-wichtig-ist
Leihmutterschaft in der Kritik: Zwölf Vorurteile und unsere Perspektive als Familie https://www.papaarade.de/blog/3020216_leihmutterschaft-in-der-kritik-12-vorurteile-und-unsere-perspektive-als-familie
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01.06.2026
15 Minuten
Vor der Geburt hatten wir dieses Bild von dem Dorf im Kopf, das eine junge Familie trägt. In den ersten Monaten als Eltern haben wir gemerkt: Dieses Dorf existiert nicht automatisch – und es sieht heute oft anders aus, als wir erwartet hatten.
Zum Auftakt der dritten Staffel erzählt Robert, welche Unterstützung wir als zwei Väter tatsächlich erleben. Es geht um Familie und Freunde, die weiter entfernt wohnen oder selbst stark eingebunden sind, um Nachbarinnen, Hebammen, Elternkurse und die Menschen, deren kleine Gesten im richtigen Moment plötzlich sehr groß werden.
Robert spricht auch darüber, warum der Satz „Meldet euch, wenn ihr etwas braucht“ gleichzeitig tröstlich und schwierig sein kann. Hilfe muss nicht nur angeboten, sondern auch konkret erbeten und angenommen werden – gerade dann, wenn man selbst noch gar nicht genau weiß, was man braucht.
Außerdem geht es um Räume für junge Eltern: Viele Angebote sind wertvoll, richten sich sprachlich und kulturell aber noch immer vor allem an Mütter. Wir fragen uns, wo Väter mit ihrer Unsicherheit, Erschöpfung und Verantwortung wirklich vorkommen und wie queere Familien Gemeinschaft finden können, ohne sich überall zunächst erklären zu müssen.
In dieser Folge:
welche Unterstützung wir vor der Geburt erwartet hatten wer in den ersten Monaten tatsächlich für uns da war warum allgemeine Hilfsangebote manchmal schwer anzunehmen sind wie Entfernung und unterschiedliche Lebensphasen Familienhilfe beeinflussen welche Rolle Hebammen, Nachbarschaft und Community spielen warum Väter eigene Räume für Austausch und Zugehörigkeit brauchen
Diese Folge ist kein Bauplan für das perfekte Unterstützungsnetz. Sie ist eine ehrliche Bestandsaufnahme darüber, warum Elternschaft nicht allein funktioniert und wie aus einzelnen Beziehungen langsam ein eigenes Dorf entstehen kann.
Unsere Frage an euch:Welche Form von Unterstützung hat euch im Familienalltag wirklich geholfen – und was hättet ihr euch konkreter gewünscht?
Hört als Nächstes: Schwule Väter im Alltag: Zwischen Neugier, Wärme und Grenzen
Shownotes
Organisationen und Vereine für Regenbogenfamilien https://www.papaarade.de/blog/regenbogenfamilie-1/2827218_organisationen-vereine-wer-sich-fuer-regenbogenfamilien-stark-macht Unsicher als schwuler Vater: Druck, Erwartungen und innere Stärke https://www.papaarade.de/blog/moderne-vaterschaft-1/2863328_unsicher-als-schwuler-vater-druck-erwartungen-und-innere-staerke Mental Load verstehen und Verantwortung fair verteilen https://www.papaarade.de/blog/coaching-elterncoaching/2861068_mental-load-verstehen-wie-coaching-hilft-aufgaben-und-emotionen-fair-zu-verteilen
Zum Auftakt der dritten Staffel erzählt Robert, welche Unterstützung wir als zwei Väter tatsächlich erleben. Es geht um Familie und Freunde, die weiter entfernt wohnen oder selbst stark eingebunden sind, um Nachbarinnen, Hebammen, Elternkurse und die Menschen, deren kleine Gesten im richtigen Moment plötzlich sehr groß werden.
Robert spricht auch darüber, warum der Satz „Meldet euch, wenn ihr etwas braucht“ gleichzeitig tröstlich und schwierig sein kann. Hilfe muss nicht nur angeboten, sondern auch konkret erbeten und angenommen werden – gerade dann, wenn man selbst noch gar nicht genau weiß, was man braucht.
Außerdem geht es um Räume für junge Eltern: Viele Angebote sind wertvoll, richten sich sprachlich und kulturell aber noch immer vor allem an Mütter. Wir fragen uns, wo Väter mit ihrer Unsicherheit, Erschöpfung und Verantwortung wirklich vorkommen und wie queere Familien Gemeinschaft finden können, ohne sich überall zunächst erklären zu müssen.
In dieser Folge:
welche Unterstützung wir vor der Geburt erwartet hatten wer in den ersten Monaten tatsächlich für uns da war warum allgemeine Hilfsangebote manchmal schwer anzunehmen sind wie Entfernung und unterschiedliche Lebensphasen Familienhilfe beeinflussen welche Rolle Hebammen, Nachbarschaft und Community spielen warum Väter eigene Räume für Austausch und Zugehörigkeit brauchen
Diese Folge ist kein Bauplan für das perfekte Unterstützungsnetz. Sie ist eine ehrliche Bestandsaufnahme darüber, warum Elternschaft nicht allein funktioniert und wie aus einzelnen Beziehungen langsam ein eigenes Dorf entstehen kann.
Unsere Frage an euch:Welche Form von Unterstützung hat euch im Familienalltag wirklich geholfen – und was hättet ihr euch konkreter gewünscht?
Hört als Nächstes: Schwule Väter im Alltag: Zwischen Neugier, Wärme und Grenzen
Shownotes
Organisationen und Vereine für Regenbogenfamilien https://www.papaarade.de/blog/regenbogenfamilie-1/2827218_organisationen-vereine-wer-sich-fuer-regenbogenfamilien-stark-macht Unsicher als schwuler Vater: Druck, Erwartungen und innere Stärke https://www.papaarade.de/blog/moderne-vaterschaft-1/2863328_unsicher-als-schwuler-vater-druck-erwartungen-und-innere-staerke Mental Load verstehen und Verantwortung fair verteilen https://www.papaarade.de/blog/coaching-elterncoaching/2861068_mental-load-verstehen-wie-coaching-hilft-aufgaben-und-emotionen-fair-zu-verteilen
Mehr
Über diesen Podcast
Martin und Robert sind zwei schwule Väter einer Regenbogenfamilie
zwischen Deutschland und den USA. Vom Kinderwunsch und
internationaler Leihmutterschaft bis zum tatsächlichen
Familienalltag erzählen sie, wie Familie für sie wirklich geworden
ist: von Beziehung und Rollenverteilung, unterschiedlichen
Prägungen und davon, was aus den Plänen und Erwartungen von damals
geworden ist. Bis Januar 2027 erzählt Robert das aktuelle Kapitel
allein, danach führen Martin und Robert ihre Geschichte wieder
gemeinsam weiter. Persönlich, konkret und ohne allgemeine
Elternrezepte. Neue Folgen am 1. und 15.
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