Unterstützung als Regenbogenfamilie: Wie wir unser eigenes Dorf aufbauen

Unterstützung als Regenbogenfamilie: Wie wir unser eigenes Dorf aufbauen

vor 1 Monat
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Beschreibung

vor 1 Monat

Vor der Geburt hatten wir dieses Bild von dem Dorf im Kopf, das
eine junge Familie trägt. In den ersten Monaten als Eltern haben
wir gemerkt: Dieses Dorf existiert nicht automatisch – und es
sieht heute oft anders aus, als wir erwartet hatten.


Zum Auftakt der dritten Staffel erzählt Robert, welche
Unterstützung wir als zwei Väter tatsächlich erleben. Es geht um
Familie und Freunde, die weiter entfernt wohnen oder selbst stark
eingebunden sind, um Nachbarinnen, Hebammen, Elternkurse und die
Menschen, deren kleine Gesten im richtigen Moment plötzlich sehr
groß werden.


Robert spricht auch darüber, warum der Satz „Meldet euch, wenn
ihr etwas braucht“ gleichzeitig tröstlich und schwierig sein
kann. Hilfe muss nicht nur angeboten, sondern auch konkret
erbeten und angenommen werden – gerade dann, wenn man selbst noch
gar nicht genau weiß, was man braucht.


Außerdem geht es um Räume für junge Eltern: Viele Angebote sind
wertvoll, richten sich sprachlich und kulturell aber noch immer
vor allem an Mütter. Wir fragen uns, wo Väter mit ihrer
Unsicherheit, Erschöpfung und Verantwortung wirklich vorkommen
und wie queere Familien Gemeinschaft finden können, ohne sich
überall zunächst erklären zu müssen.


In dieser Folge:


welche Unterstützung wir vor der Geburt erwartet hatten

wer in den ersten Monaten tatsächlich für uns da war

warum allgemeine Hilfsangebote manchmal schwer anzunehmen
sind

wie Entfernung und unterschiedliche Lebensphasen
Familienhilfe beeinflussen

welche Rolle Hebammen, Nachbarschaft und Community spielen

warum Väter eigene Räume für Austausch und Zugehörigkeit
brauchen



Diese Folge ist kein Bauplan für das perfekte Unterstützungsnetz.
Sie ist eine ehrliche Bestandsaufnahme darüber, warum
Elternschaft nicht allein funktioniert und wie aus einzelnen
Beziehungen langsam ein eigenes Dorf entstehen kann.





Unsere Frage an euch:Welche Form von
Unterstützung hat euch im Familienalltag wirklich geholfen – und
was hättet ihr euch konkreter gewünscht?





Hört als Nächstes:
Schwule Väter im Alltag: Zwischen Neugier, Wärme und Grenzen





Shownotes



Organisationen und Vereine für
Regenbogenfamilien
https://www.papaarade.de/blog/regenbogenfamilie-1/2827218_organisationen-vereine-wer-sich-fuer-regenbogenfamilien-stark-macht


Unsicher als schwuler Vater: Druck, Erwartungen und
innere Stärke
https://www.papaarade.de/blog/moderne-vaterschaft-1/2863328_unsicher-als-schwuler-vater-druck-erwartungen-und-innere-staerke


Mental Load verstehen und Verantwortung fair
verteilen
https://www.papaarade.de/blog/coaching-elterncoaching/2861068_mental-load-verstehen-wie-coaching-hilft-aufgaben-und-emotionen-fair-zu-verteilen

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