Podcaster
Episoden
26.05.2026
39 Minuten
In dieser Episode spricht Dr. Sebastian Leder mit Matthias Pröfrock aus der landespolitischen Verwaltung Baden-Württemberg und Stefan Gasslitter, Generaldirektor des IT-Dienstleisters der Autonomen Provinz Südtirol, über die digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung. Gemeinsam blicken sie auf zwei unterschiedliche Verwaltungswelten: auf die föderal geprägte Struktur Deutschlands mit starken kommunalen Zuständigkeiten und gewachsenen Registerlandschaften sowie auf die stärker zentralisierte Perspektive Italiens, in der nationale Dateninfrastrukturen und digitale Verwaltungsdienste bereits andere Möglichkeiten eröffnen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, warum Digitalisierung nicht bei der elektronischen Abbildung bestehender Formulare, Akten und Zuständigkeiten stehen bleiben darf. Das Gespräch zeigt, wie sehr moderne Verwaltung von einem klaren Zielbild abhängt: Soll der Staat lediglich schneller werden oder muss er grundlegend anders funktionieren? Diskutiert werden zentrale Register, digitale Identitäten, Once-Only-Prinzipien, proaktive Verwaltungsleistungen, Künstliche Intelligenz und neue Service-Modelle, die Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen nicht mehr durch Zuständigkeiten führen, sondern von ihren konkreten Lebenslagen und Bedürfnissen ausgehen.
Dabei wird deutlich, dass digitale Transformation weit über Technologie hinausreicht. Föderale Strukturen, Datenschutz, Datenqualität, Aufgabenkritik und Change Management prägen den Weg ebenso wie Cloud-Infrastrukturen, digitale Zwillinge oder KI-gestützte Unterstützung in der Verwaltung. Am Beispiel Südtirols wird sichtbar, wie proaktive Services, KI-unterstützte Anlaufstellen und eine stärkere Nutzung vorhandener Daten Verwaltung entlasten und zugleich näher an die Menschen bringen können. Zugleich macht die deutsche Perspektive deutlich, wie anspruchsvoll es ist, bestehende Zuständigkeiten, Register und Verwaltungslogiken in eine wirklich digitale Architektur zu überführen.
Eine Episode über den Staat im digitalen Zeitalter, über die Spannung zwischen föderaler Vielfalt und digitaler Skalierung, über Verwaltung als Service und über die Frage, wie Europa seine Handlungsfähigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und demokratische Legitimation in einer Zeit tiefgreifender technologischer und geopolitischer Veränderungen sichern kann.
Im Mittelpunkt steht die Frage, warum Digitalisierung nicht bei der elektronischen Abbildung bestehender Formulare, Akten und Zuständigkeiten stehen bleiben darf. Das Gespräch zeigt, wie sehr moderne Verwaltung von einem klaren Zielbild abhängt: Soll der Staat lediglich schneller werden oder muss er grundlegend anders funktionieren? Diskutiert werden zentrale Register, digitale Identitäten, Once-Only-Prinzipien, proaktive Verwaltungsleistungen, Künstliche Intelligenz und neue Service-Modelle, die Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen nicht mehr durch Zuständigkeiten führen, sondern von ihren konkreten Lebenslagen und Bedürfnissen ausgehen.
Dabei wird deutlich, dass digitale Transformation weit über Technologie hinausreicht. Föderale Strukturen, Datenschutz, Datenqualität, Aufgabenkritik und Change Management prägen den Weg ebenso wie Cloud-Infrastrukturen, digitale Zwillinge oder KI-gestützte Unterstützung in der Verwaltung. Am Beispiel Südtirols wird sichtbar, wie proaktive Services, KI-unterstützte Anlaufstellen und eine stärkere Nutzung vorhandener Daten Verwaltung entlasten und zugleich näher an die Menschen bringen können. Zugleich macht die deutsche Perspektive deutlich, wie anspruchsvoll es ist, bestehende Zuständigkeiten, Register und Verwaltungslogiken in eine wirklich digitale Architektur zu überführen.
Eine Episode über den Staat im digitalen Zeitalter, über die Spannung zwischen föderaler Vielfalt und digitaler Skalierung, über Verwaltung als Service und über die Frage, wie Europa seine Handlungsfähigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und demokratische Legitimation in einer Zeit tiefgreifender technologischer und geopolitischer Veränderungen sichern kann.
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28.04.2026
47 Minuten
Digitale Verwaltung zeigt sich selten dort, wo über sie öffentlich gesprochen wird. Sie zeigt sich in Steuerungsentscheidungen, in institutionellen Routinen, in der Art, wie Verantwortung verteilt wird und darin, wie viel Veränderung ein System zulässt, das zugleich verlässlich bleiben muss.
Diese Episode von Dialogforum Digital handelt von genau dieser Ebene unterhalb der sichtbaren Digitalprojekte. Sie widmet sich Verwaltungsmodernisierung nicht als Werkzeugfrage, sondern als struktureller Herausforderung staatlicher Organisation.
Gemeinsam mit Dr. Stephan Rohde (Sächsische Staatskanzlei) und Dr. Anselm Geiger (Senat des Landes Berlin) wird sichtbar, wie tief die digitale Transformation in Fragen von Führung, Governance, Kultur und Risiko hineinreicht. Im Gespräch treten Spannungen zutage: zwischen Stabilität und Anpassungsfähigkeit, zwischen politischer Steuerung und operativer Realität, zwischen Transparenzanspruch und notwendiger Begrenzung von Offenheit.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle der Verwaltung jenseits des reinen Modernisierungsobjekts. Diskutiert wird, wie öffentliche Institutionen unter digitalen Bedingungen selbst zu Akteuren von Entwicklung, Innovation und gesellschaftlichem Transfer werden können und welche institutionellen Voraussetzungen dafür fehlen oder neu gedacht werden müssen.
Die Folge zeigt Verwaltung als das, was sie im Kern ist: ein System, das unter neuen technischen Bedingungen seine eigene Logik, Verantwortung und Handlungsfähigkeit immer wieder neu austarieren muss.
Diese Episode von Dialogforum Digital handelt von genau dieser Ebene unterhalb der sichtbaren Digitalprojekte. Sie widmet sich Verwaltungsmodernisierung nicht als Werkzeugfrage, sondern als struktureller Herausforderung staatlicher Organisation.
Gemeinsam mit Dr. Stephan Rohde (Sächsische Staatskanzlei) und Dr. Anselm Geiger (Senat des Landes Berlin) wird sichtbar, wie tief die digitale Transformation in Fragen von Führung, Governance, Kultur und Risiko hineinreicht. Im Gespräch treten Spannungen zutage: zwischen Stabilität und Anpassungsfähigkeit, zwischen politischer Steuerung und operativer Realität, zwischen Transparenzanspruch und notwendiger Begrenzung von Offenheit.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle der Verwaltung jenseits des reinen Modernisierungsobjekts. Diskutiert wird, wie öffentliche Institutionen unter digitalen Bedingungen selbst zu Akteuren von Entwicklung, Innovation und gesellschaftlichem Transfer werden können und welche institutionellen Voraussetzungen dafür fehlen oder neu gedacht werden müssen.
Die Folge zeigt Verwaltung als das, was sie im Kern ist: ein System, das unter neuen technischen Bedingungen seine eigene Logik, Verantwortung und Handlungsfähigkeit immer wieder neu austarieren muss.
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24.03.2026
37 Minuten
In dieser Episode spricht Dr. Sebastian Leder mit Prof. Dr. Marian Margraf, Leiter der Secure‑Systems‑Engineering‑Gruppe an der Freien Universität Berlin und dem Fraunhofer AISEC, sowie Jens Langbecker, Betriebsverantwortlicher bei TransnetBW, einem der zentralen Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland. Gemeinsam blicken sie auf die verborgene operative Welt hinter unserem Energiesystem – dort, wo Netzbetrieb, digitale Abhängigkeiten und Sicherheitsfragen ineinandergreifen, ohne dass darüber öffentlich viel gesprochen werden kann.
Im Mittelpunkt stehen jene Aspekte der Cybersicherheit, die nicht aus spektakulären Angriffen bestehen, sondern aus dem täglichen Ringen um Stabilität: Wie sichert man kritische Infrastruktur, wenn man gleichzeitig vorsichtig bleiben muss, um keine sensiblen Details preiszugeben? Welche Rolle spielen Zero‑Trust‑Konzepte, moderne Sicherheitsarchitekturen und technologische Entwicklungen – und wo wirken Forschungsperspektiven und Praxiswirklichkeit nebeneinander, ohne sich immer nahtlos zu treffen?
Das Gespräch zeigt, wie anspruchsvoll digitale Resilienz in einem Energiesystem geworden ist, das rund um die Uhr funktionieren muss. Und es macht deutlich, warum Cybersicherheit weit mehr ist als Technik: eine Frage von Kultur, Verantwortung und der Fähigkeit, Risiken zu verstehen, ohne sie zu dramatisieren.
Bildnachweise: – Foto Jens Langenbecker: TransnetBW – Foto Marian: Fraunhofer AISEC
Im Mittelpunkt stehen jene Aspekte der Cybersicherheit, die nicht aus spektakulären Angriffen bestehen, sondern aus dem täglichen Ringen um Stabilität: Wie sichert man kritische Infrastruktur, wenn man gleichzeitig vorsichtig bleiben muss, um keine sensiblen Details preiszugeben? Welche Rolle spielen Zero‑Trust‑Konzepte, moderne Sicherheitsarchitekturen und technologische Entwicklungen – und wo wirken Forschungsperspektiven und Praxiswirklichkeit nebeneinander, ohne sich immer nahtlos zu treffen?
Das Gespräch zeigt, wie anspruchsvoll digitale Resilienz in einem Energiesystem geworden ist, das rund um die Uhr funktionieren muss. Und es macht deutlich, warum Cybersicherheit weit mehr ist als Technik: eine Frage von Kultur, Verantwortung und der Fähigkeit, Risiken zu verstehen, ohne sie zu dramatisieren.
Bildnachweise: – Foto Jens Langenbecker: TransnetBW – Foto Marian: Fraunhofer AISEC
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24.02.2026
40 Minuten
In dieser Episode spricht Dr. Sebastian Leder mit Dr. Michael Littger, Strategy Director des cyberintelligence.institute, und Christian Reschke‑Backhaus, Head of Marketing bei der secunet Security Networks AG, über jene Seiten der Cybersicherheit, die kaum Schlagzeilen machen – aber im Alltag enorme Wirkung entfalten können. Im Mittelpunkt stehen unsichtbare Risiken in Haushalten, Büros und IT‑Routinen sowie die reale Sicherheitslage von Hochschulen, Krankenhäusern und kommunalen Einrichtungen, die funktionieren müssen, oft jedoch mit knappen Ressourcen.
Das Gespräch öffnet den Blick über Technik hinaus: Was kostet ein europäisches „Sparmodell“, wenn geopolitische Unsicherheit zum Dauerzustand wird? Reicht es noch, Sicherheit als Projekt zu behandeln – oder braucht es ein neues, dauerhaftes Selbstverständnis? Und welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz zwischen strategischem Vorteil, neuem Risiko und einer veränderten Vorstellung von Privatsphäre?
Eine Episode, die Cybersicherheit als gesellschaftliche Zukunftsfrage begreift – verständlich, weitsichtig und nah am gelebten Alltag.
Das Gespräch öffnet den Blick über Technik hinaus: Was kostet ein europäisches „Sparmodell“, wenn geopolitische Unsicherheit zum Dauerzustand wird? Reicht es noch, Sicherheit als Projekt zu behandeln – oder braucht es ein neues, dauerhaftes Selbstverständnis? Und welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz zwischen strategischem Vorteil, neuem Risiko und einer veränderten Vorstellung von Privatsphäre?
Eine Episode, die Cybersicherheit als gesellschaftliche Zukunftsfrage begreift – verständlich, weitsichtig und nah am gelebten Alltag.
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27.01.2026
44 Minuten
In dieser Folge spricht Dr. Sebastian Leder mit Anja Olsok, Mitglied der Geschäftsleitung beim Bitkom e. V. und Geschäftsführerin der Bitkom Servicegesellschaft mbH, und Dr. Serge Linckels, Managing Director des Digital Learning Hub Luxembourg im Bildungs- und Jugendministerium Luxemburgs über die Kräfte, Trends und Spannungsfelder, die den digitalen Arbeitsmarkt prägen – sachlich, ohne Alarmismus, aber mit klaren Impulsen.
Im Fokus des Gesprächs:
Was bestimmt den heutigen IT‑Arbeitsmarkt? Welche Kräfte wirken zusammen? Welche Weiterbildungen sind wirklich wirksam – für Beschäftigte und Unternehmen? Was macht Arbeitgeber in der digitalen Wirtschaft attraktiv? Wie verändert KI Rollenbilder und Kompetenzen – jenseits von Hype und Angst? Wie global wird der Wettbewerb um Fachkräfte und was bedeutet das für Mitteleuropa?
Eine Episode für alle, die verstehen möchten, wie vielfältig und wandelbar der digitale Arbeitsmarkt geworden ist – und weshalb man ihn nicht mit einfachem Schwarz-Weiß-Denken erklären kann.
Im Fokus des Gesprächs:
Was bestimmt den heutigen IT‑Arbeitsmarkt? Welche Kräfte wirken zusammen? Welche Weiterbildungen sind wirklich wirksam – für Beschäftigte und Unternehmen? Was macht Arbeitgeber in der digitalen Wirtschaft attraktiv? Wie verändert KI Rollenbilder und Kompetenzen – jenseits von Hype und Angst? Wie global wird der Wettbewerb um Fachkräfte und was bedeutet das für Mitteleuropa?
Eine Episode für alle, die verstehen möchten, wie vielfältig und wandelbar der digitale Arbeitsmarkt geworden ist – und weshalb man ihn nicht mit einfachem Schwarz-Weiß-Denken erklären kann.
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Über diesen Podcast
Herzlich Willkommen zum Podcast „Dialogforum Digital“! In dieser
Podcastreihe der „Future Forward“ Community für digitale
Transformation und Innovation werden regelmäßig zukunftsweisende
Fragen der digitalen Transformation diskutiert. Dr. Sebastian
Leder, Senior Manager bei BearingPoint und Leiter der Community,
spricht in einzelnen Episoden mit Expertinnen und Experten aus
Wirtschaft, Wissenschaft, Technologie, Politik und Verwaltung zu
aktuellen Themen, um sowohl langfristige Trends als auch aktuelle
Herausforderungen zu beleuchten. Jetzt reinhören!
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