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Beschreibung
vor 1 Tag
Digitale Verwaltung zeigt sich selten dort, wo über sie
öffentlich gesprochen wird. Sie zeigt sich in
Steuerungsentscheidungen, in institutionellen Routinen, in der
Art, wie Verantwortung verteilt wird und darin, wie viel
Veränderung ein System zulässt, das zugleich verlässlich bleiben
muss.
Diese Episode von Dialogforum Digital handelt von genau dieser
Ebene unterhalb der sichtbaren Digitalprojekte. Sie widmet sich
Verwaltungsmodernisierung nicht als Werkzeugfrage, sondern als
struktureller Herausforderung staatlicher Organisation.
Gemeinsam mit Dr. Stephan Rohde (Sächsische
Staatskanzlei) und Dr. Anselm Geiger (Senat des
Landes Berlin) wird sichtbar, wie tief die digitale
Transformation in Fragen von Führung, Governance, Kultur und
Risiko hineinreicht. Im Gespräch treten Spannungen zutage:
zwischen Stabilität und Anpassungsfähigkeit, zwischen politischer
Steuerung und operativer Realität, zwischen Transparenzanspruch
und notwendiger Begrenzung von Offenheit.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle der Verwaltung jenseits
des reinen Modernisierungsobjekts. Diskutiert wird, wie
öffentliche Institutionen unter digitalen Bedingungen selbst zu
Akteuren von Entwicklung, Innovation und gesellschaftlichem
Transfer werden können und welche institutionellen
Voraussetzungen dafür fehlen oder neu gedacht werden müssen.
Die Folge zeigt Verwaltung als das, was sie im Kern ist: ein
System, das unter neuen technischen Bedingungen seine eigene
Logik, Verantwortung und Handlungsfähigkeit immer wieder neu
austarieren muss.
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