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28.02.2026
1 Minute
Transkript:
Moin und herzlich willkommen zur 24. Folge des Podcasts. In
dieser Folge möchte ich die kleine Serie Zum Weg zum Glück weiter
fortführen, die vor ein paar Folgen bereits gestartet ist.
In der heutigen Folge möchte ich mit euch über das Thema
Authentizität sprechen. Und Authentizität ist ein Thema, das mir
persönlich sehr am Herzen liegt, also das mir persönlich sehr
wichtig ist, weil ich in Bezug auf diesen Podcast, um ehrlich zu
sein, das Gefühl habe, nicht immer ganz ehrlich mit euch gewesen
zu sein. Und zwar hatte ich ja die letzten Monate erwähnt, dass
ich einfach viel zu tun habe, viel mit Arbeit beschäftigt war.
Ich hatte in, ich glaube, Folge 12, ich weiß es nicht mehr so
genau, einmal über die Trennung von meiner Ex-Freundin erzählt.
Und ich habe euch schon viel gesagt, aber mir ging es auch
einfach mental nicht so gut. Und das war ein weiterer Grund,
warum relativ wenig Folgen erschienen sind.
Und ich muss ehrlich gestehen, so mega große Lust hatte ich auch
einfach nicht, den Podcast in der letzten Zeit zu produzieren.
Ich hoffe inständig, dass sich das in kommender Zeit ändert. Aber
nun zum Kernpunkt dieser Folge und zwar Authentizität und
Lebensglück.
Ich hatte zu dieser Frage, warum ist Authentizität für das
persönliche Lebensglück wichtig, ein bisschen auf Google
recherchiert. Und um es kurz zu fassen, möchte ich es einmal so
ausdrücken. Wenn man nicht authentisch ist, wenn man eine Maske
trägt, dann ist man inkongruent, also man handelt nicht so, wie
man fühlt.
Man fühlt sich eventuell auch schlecht, weil man etwas
verheimlicht. Und das Problem ist, wenn man nicht authentisch
ist, beziehungsweise wenn man Dinge für sich behält, die man aber
gerne auch sagen möchte, dann frisst das Energie von einem.
Google hat das folgendermaßen verfasst.
Ich zitiere jetzt einmal. Wer ständig versucht, Erwartungen
anderer zu erfüllen oder eine Rolle zu spielen, lebt in einem
permanenten Zustand der kognitiven Dissonanz. Es ist anstrengend,
sich zu verstellen.
Authentisch zu sein bedeutet, dass dein Inneres, deine Werte und
deine Gefühle mit deinem Äußeren, deinen Handlungen
übereinstimmt. Das senkt das Stresslevel massiv. Wenn du nur für
eine Rolle geliebt wirst, die du spielst, fühlt sich diese Liebe
hohl an.
Wirkliches Selbstvertrauen entsteht nur, wenn du merkst, ich
werde so akzeptiert, wie ich bin. Und dann schreibt Google noch
ein bisschen weiter dazu, wie sich Authentizität auf Beziehungen
auswirkt und einen sozialen Filter darstellt. Aber ich möchte
jetzt auch nicht zu viel von Google zitieren, weil ich mir
vorstellen könnte, dass die Tatsache, dass ich das überhaupt
mache, auch den einen oder anderen Hörer stören könnte und ich
denke, jeder und jede von euch kann auch selbst einmal
nachgoogeln, wenn er oder sie möchte.
Und von daher möchte ich diese Folge jetzt auch nicht länger als
nötig machen. Ich bedanke mich für deine Aufmerksamkeit und dann
bis zur nächsten Folge. Auf Wiederhören!
Fragen, Feedback und Wünsche gerne an: kevpodcasted@web.de
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20.02.2026
1 Minute
Transkript:
Hallo und herzlich willkommen zur 23. Folge des Podcasts. In
dieser Folge werden wir die kleine Serie zum Weg zum Glück weiter
fortsetzen, die vor ein paar Folgen gestartet ist und das Thema
der heutigen Folge ist Belohnungsaufschub, also das Aufschieben
von Belohnungen.
In der letzten Folge hatte ich ja bereits erwähnt, dass ich auf
das Thema Genussfähigkeit gekommen bin, weil ich darüber in einer
psychologischen Zeitschrift gelesen habe und auf das heutige
Thema bin ich ebenfalls im gleichen Artikel dieser Zeitschrift
gestoßen und habe mich dann noch ein wenig weiter erkundigt. Ich
habe für dieses Thema ein Interview mit dem Psychologen Walter
Mischel angeschaut, der das Buch Der Marshmallow-Effekt
geschrieben hat. Dieses Buch ist ein mittlerweile sehr bekanntes
Buch, weil es in zahlreichen Studien immer wieder genannt wird
und auch immer wieder, wenn es darum geht, Lebensglück zu finden,
zitiert wird, weil Walter Mischel herausgefunden hat, dass Leute,
die Belohnungen aufschieben können, in der Regel erfolgreicher im
Leben sind und zufriedener.
In seinem Buch Der Marshmallow-Effekt geht es darum, dass Walter
Mischel ein Experiment mit Kindern durchgeführt hat und in diesem
Experiment wurde Kindern die Wahl gegeben. Entweder erhalten sie
eine Süßigkeit ihrer Wahl, eine Süßigkeit, die sie sehr gerne
mögen, und zwar sofort, oder sie erhalten die gleiche Süßigkeit,
aber in einer größeren Anzahl später. Also sagen wir, du bekommst
die Wahl, du darfst jetzt ein Stück Schokolade essen oder du
wartest eine halbe Stunde und bekommst dann später drei Stücke
Schokolade.
Was würdest du tun? Laut Walter Mischel ist das Beste, die
Belohnung aufzuschieben und erst andere Sachen zu machen und dann
später die mehrfache Menge zu genießen. Zumindest in der Regel,
denn in dem Interview, das ich euch auch in der
Podcast-Beschreibung verlinken werde von dieser Folge, sagt er,
dass wenn eine Belohnung unsicher ist, also man nicht unbedingt
davon ausgehen kann, die Belohnung zu erhalten, macht es mehr
Sinn, die Sache, die man möchte, sofort zu genießen. Ich könnte
jetzt noch weiter in Details gehen, wie Kinder vorgegangen sind,
um die Belohnungen aufzuschieben, aber wir sind jetzt auch schon
wieder bei drei Minuten und eventuell interessiert ihr euch ja
auch gar nicht so stark für das Thema dieser Folge, deswegen
möchte ich jetzt hier auch Schluss machen.
Ich hoffe, euch hat die Folge gefallen. Wenn euch das Thema
interessiert, könnt ihr bei Google einfach Marshmallow-Test
eingeben und da werdet ihr eine Menge Ergebnisse zu finden. Ich
werde auch noch einmal den Buchtitel und den Autoren in meiner
Podcast-Beschreibung von dieser Folge verlinken.
Und dann war's das wieder. Bis zum nächsten Mal. Macht's gut.
Interview: https://www.youtube.com/watch?v=gdQ1S8Djgxk
Buch: "Der Marshmallow-Test" von Walter Mischel
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06.02.2026
1 Minute
Transkript:
Hallo und herzlich willkommen zur 22. Folge des Podcasts. In
dieser Folge möchte ich die kleine Serie zum Weg zum Glück
weiterführen und ich möchte dafür heute mit euch über das Thema
Genussfähigkeit sprechen.
Ich bin auf das Thema gekommen, weil mir mein bester Freund vor
einer Weile eine Zeitschrift geliehen hatte, die ich für ihn
zurückgeben sollte und in dieser Zeitschrift ging es um
psychologische Themen und das Hauptthema der Zeitschrift war
Genussfähigkeit. Im Jahr 2022 gab es nämlich eine Studie, die ein
wenig das psychologische Denken, das für das Lebensglück vor
allem Selbstdisziplin entscheidend ist, über den Haufen geworfen
hat. Das heißt, sie hat einen neuen Denkansatz in dieser Hinsicht
geliefert.
Und in dieser Studie von Katharina Bernecker und Daniela Becker
haben die beiden Psychologinnen herausgefunden, dass Menschen,
die besser genießen können, mehr Lebenszufriedenheit haben. Diese
Fähigkeit, besser genießen zu können, haben sie Genussfähigkeit
genannt. Und Genussfähigkeit ist wirklich eine Fähigkeit, die man
trainieren kann.
Ich möchte dir jetzt in dem Rest dieser Folge drei Tipps an die
Hand geben, wie du selbst deine Genussfähigkeit besser trainieren
kannst und eventuell auch noch einmal kurz ein paar Beispiele
nennen, die mir aus meinem persönlichen Leben einfallen. Also,
Tipp Nummer eins ist, achtsam Dinge zu tun, die du genießen
möchtest. Also, sagen wir, du magst sehr gerne Pizza.
Dann probiere wirklich in dem Moment, in dem du die Pizza isst,
auf den Geschmack zu achten und zu schauen, wie schmeckt die
Pizza, wie riecht die Pizza, vielleicht sogar, wie fühlt sich die
Pizza an. Sei achtsam in dem Moment. Genauso natürlich auch mit
anderen leckeren Lebensmitteln, wie Schokolade oder Kirschen.
Das zählt jetzt nicht nur für Pizza. Und Tipp Nummer zwei,
beseitige Störfaktoren, die dich am Genuss hindern könnten. Also,
sagen wir, du isst Schokolade, aber neben dir liegt dein Handy
und klingelt die ganze Zeit ununterbrochen, weil dir irgendjemand
Nachrichten schreibt.
Meinst du, du kannst dann das Essen der Schokolade genießen?
Wahrscheinlich nicht. Ähnlich ist es bei anderen Sachen. Sagen
wir, du hast Sex und irgendwie gibt es im Raum eine Sache, die
die ganze Zeit Geräusche macht, die nerven.
Meinst du, du kannst dann das Erlebte wirklich genießen?
Wahrscheinlich eher nicht. Also, Tipp Nummer zwei, beseitige
Störfaktoren. Tipp Nummer drei ist, siehe Genuss nicht nur als
Belohnung, sondern auch als Ressource.
Und damit meine ich, dass Genuss dir dabei hilft, gesünder zu
leben, einfach besser und glücklicher zu leben. Und nicht nur
einfach etwas ist, was du machst, um dich einmal kurz gut zu
fühlen. Wenn du wirklich genießt, kann dir das helfen, dich
langfristig besser zu fühlen.
Das war's mit dieser kurzen Folge zum Thema Genussfähigkeit. Ich
hoffe, sie hat dir gefallen. Wenn du Tipps, Fragen oder Wünsche
hast, dann schreib mir gerne an meine E-Mail, die ich in der
Podcast-Beschreibung verlinke.
Und ansonsten bis zum nächsten Mal. Macht's gut!
Studie -> Bernecker/Becker (2020): "Beyond Self-Control:
Mechanisms of Hedonic Enjoyment and Their Role in Well-Being",
in: Personality and Social Psychology Bulletin
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23.01.2026
5 Minuten
Transkript:
Hallo und herzlich willkommen zur 21. Folge des Podcasts. In
dieser Folge möchte ich eine kleine Serie starten.
Die Idee dazu hatte ich durch die letzte Folge, in der es um
Glücksrituale ging. Und zwar möchte ich mit euch eine kleine
Serie von Folgen über den Weg zum Glück starten. In dieser ersten
Folge möchte ich über das Thema Abgrenzung sprechen.
Abgrenzung ist etwas, das ich mittlerweile vor allem über die
letzten zwölf Monate als etwas sehr Wichtiges für das eigene
Lebensglück kennengelernt habe. Und es beschreibt die Fähigkeit,
sich von Erwartungen und Aufgaben so abzugrenzen, dass man daran
(halt) nicht kaputt geht, dass man (halt) seine Energie so
investiert, dass man am Ende noch gut leben kann. Ich werde
einmal ein paar Beispiele machen.
Also sagen wir, du bist eine Person, die schlecht Nein sagen
kann. Du sagst zu allen möglichen Aufgaben, die dir zugeteilt
werden, ja, mache ich. Dann könnte es sehr gut passieren, dass
sich das stark auslaugt und du am Ende des Tages oft kaum noch
Energie hast, weil du einfach so viele Aufgaben annimmst, dass
deine Energie dadurch verloren geht.
Im Grunde genommen ist Abgrenzung also Nein sagen. Und du denkst
jetzt vielleicht, okay, das ist ja ganz einfach, das kann ich.
Aber ich habe anhand von unterschiedlichen Menschen in meinem
Umfeld und auch mir selbst kennengelernt, dass es im Endeffekt
leider nicht das einfache Nein sagen ist, was so die alltägliche
Abgrenzung angeht, sondern ich habe zum Beispiel eine Bekannte,
deren Freundin ein Kind bekommen möchte.
Und ihre Freundin hat meine Bekannte fest dazu eingeplant, mit in
der Kinderpflege zu sein. Und jetzt ist das Dilemma für meine
Freundin oder für meine Bekannte, dass sie schon relativ viel zu
tun hat, vor allem auch mit der Arbeit. Und wenn sie dann noch in
der Pflege des dazu kommenden Kindes mitspielen soll, dann könnte
es für sie zu viel werden.
Aber es geht halt um einen Gefallen von ihrer guten Freundin.
Würde es dir, lieber Hörer oder liebe Hörerin, da leicht fallen,
Nein zu sagen? Ein anderes Beispiel, das mich selbst betrifft,
ist, wenn Kollegen krank sind und ich dann auch selbst einmal
krank bin, gehe ich dann zur Arbeit oder nicht? Und natürlich
kann man jetzt sagen, es kommt darauf an, wie schwer es ist, aber
ich kenne Kolleginnen und Kollegen, die, selbst wenn es ihnen
sehr schlecht geht, zur Arbeit kommen. Und ich hatte früher die
Motivation, auch selbst wenn es mir schon ordentlich schlecht
geht, noch zur Arbeit zu kommen, weil ich einen gewissen Stolz
hatte und mich in der Hinsicht aber auch nicht abgrenzen konnte.
Ich hatte immer das Gefühl, wenn ich krank mache, dann könnte es
sein, dass ich als schlechter Arbeiter angesehen werde, dass
meine Kolleginnen und Kollegen schlecht von mir denken und ich
weiß, dass ich da auch nicht der Einzige bin. Meine Ex-Freundin
hat zum Beispiel regelmäßig gearbeitet, wenn sie krank war und
sich eigentlich immerhin geschleppt zur Arbeit. Und Abgrenzung
beschreibt die Fähigkeit, sich von der Erwartung der anderen
abzugrenzen, also auch der Kolleginnen und Kollegen.
Falls du noch nicht verstanden hast, warum diese Fähigkeit
essentiell zum eigenen Lebensglück ist. Wie gesagt, noch einmal,
wenn du dich abgrenzen kannst, dann bist du in der Regel seltener
verausgabt, du hast mehr Energie und dir geht es schlicht vom
Energielevel tagtäglich besser. Ich möchte diese Folge jetzt auch
nicht zu lang machen, nur weil ich jetzt ein Programm zur
Transkription entdeckt habe, weil bearbeiten muss ich die Folge
letzten Endes immer noch.
Und ich hoffe, der Punkt ist erstmal soweit verstanden. Wenn
nicht, schreibt mir wie immer gerne eine E-Mail. Meine E-Mail
verlinke ich immer in der Beschreibung der jeweiligen Folge.
Und das war es dann auch mit dieser ersten Folge zur Serie zum
Lebensglück. Bis zum nächsten Mal. Mach's gut!
Fragen, Feedback und Wünsche an: kevpodcasted@web.de
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16.01.2026
1 Minute
Transkript:
Moin Leute! Das hier ist keine reguläre Folge, ich möchte
lediglich eine Aussage revidieren. Und zwar hatte ich ja am
Anfang des Jahres eine Ankündigung gemacht, in der ich gesagt
habe, dass die Folgen jetzt erstmal nur noch eine Minute dauern
werden, weil ich so viel mit der Arbeit zu tun habe. Und ich habe
immer noch leider sehr viel mit der Arbeit zu tun, daran hat sich
nichts geändert, aber ich habe ein Programm gefunden, das die
Transkribierung beziehungsweise die Transkription erleichtert.
Und ihr habt es an den letzten beiden Folgen sicherlich schon
gemerkt, sie waren beide länger als eine Minute. Und ich werde
das jetzt auch mit gutem Gewissen weitermachen können.
Genau. Mehr wollte ich eigentlich gar nichts sagen, außer, dass
es sein könnte, dass jetzt im Januar aufgrund der Arbeit keine
weitere Folge mehr kommt, aber dann ziemlich sicher spätestens
wieder im Februar.
Fragen, Feedback und Anregungen an: kevpodcasted@web.de
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Über diesen Podcast
Ein Podcast zum Deutsch lernen. Er eignet sich vor allem an
Lernende ab B1 Niveau. Dieser Podcast soll dabei helfen, eine
Routine beim Lernen der deutschen Sprache aufzubauen bzw. eine
vorhandene Routine auch bei wenig Zeitaufwand beibehalten zu
können. Aus diesem Grund wird es eine Vielzahl an Folgen geben, die
ungefähr eine Minute dauern.
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