Podcaster
Episoden
15.05.2026
11 Minuten
In dieser Folge von Project Happy teile ich eine Erkenntnis, die mein Verständnis von Angst komplett verändert hat.
So lange habe ich geglaubt, dass meine Angst vor allem psychisch ist – dass sie mit Gedanken, Mustern oder meiner Vergangenheit zusammenhängt. Und ja, das kann sie auch. Aber ich habe angefangen, genauer hinzuschauen – und gemerkt: Viele meiner Angstmomente sind eigentlich körperliche Reaktionen.
Herzrasen am Nachmittag. Schwindel in einer Bar. Dieses plötzliche Gefühl von Überforderung, ohne klaren Grund. Früher habe ich das sofort bewertet – heute frage ich mich etwas anderes:
- Habe ich genug gegessen?- Genug getrunken?- Mich bewegt?- Wie viel Reiz war heute schon in meinem System?
Ich habe gelernt, dass mein Nervensystem oft einfach überfordert ist – nicht „kaputt“. Dass mein Körper reagiert, weil er versucht, mich zu schützen.
Diese Folge ist eine Einladung, deine Angst differenzierter zu betrachten. Nicht alles ist automatisch eine Angststörung. Manchmal ist es dein Alltag. Manchmal dein Körper. Manchmal ein Nervensystem, das zu viel trägt.
Und vielleicht liegt genau darin auch etwas sehr Beruhigendes:- Dass du nicht ausgeliefert bist.- Dass du verstehen darfst, was in dir passiert.- Und dass Regulation oft viel näher ist, als du denkst.
Ich wünsche dir, dass diese Perspektive dir ein bisschen mehr Ruhe gibt – und ein bisschen mehr Vertrauen in dich und deinen Körper.
Kapitelmarken & Timecodes:
00:00 Einführung in das Thema Angststörungen
03:23 Körperliche Reaktionen auf Angst
06:32 Pragmatische Ansätze zur Bewältigung von Angst
10:21 Outro
—
Tiefer gehen: Masterclass · Für Schulen · Buch · Podcast · Für Unternehmen
anna-miller.ch
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So lange habe ich geglaubt, dass meine Angst vor allem psychisch ist – dass sie mit Gedanken, Mustern oder meiner Vergangenheit zusammenhängt. Und ja, das kann sie auch. Aber ich habe angefangen, genauer hinzuschauen – und gemerkt: Viele meiner Angstmomente sind eigentlich körperliche Reaktionen.
Herzrasen am Nachmittag. Schwindel in einer Bar. Dieses plötzliche Gefühl von Überforderung, ohne klaren Grund. Früher habe ich das sofort bewertet – heute frage ich mich etwas anderes:
- Habe ich genug gegessen?- Genug getrunken?- Mich bewegt?- Wie viel Reiz war heute schon in meinem System?
Ich habe gelernt, dass mein Nervensystem oft einfach überfordert ist – nicht „kaputt“. Dass mein Körper reagiert, weil er versucht, mich zu schützen.
Diese Folge ist eine Einladung, deine Angst differenzierter zu betrachten. Nicht alles ist automatisch eine Angststörung. Manchmal ist es dein Alltag. Manchmal dein Körper. Manchmal ein Nervensystem, das zu viel trägt.
Und vielleicht liegt genau darin auch etwas sehr Beruhigendes:- Dass du nicht ausgeliefert bist.- Dass du verstehen darfst, was in dir passiert.- Und dass Regulation oft viel näher ist, als du denkst.
Ich wünsche dir, dass diese Perspektive dir ein bisschen mehr Ruhe gibt – und ein bisschen mehr Vertrauen in dich und deinen Körper.
Kapitelmarken & Timecodes:
00:00 Einführung in das Thema Angststörungen
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06:32 Pragmatische Ansätze zur Bewältigung von Angst
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01.05.2026
23 Minuten
In dieser Folge von Project Happy möchte ich einfach mal ehrlich und persönlich sein. Ich spreche darüber, warum ich mich nicht schäme, psychisch instabil zu sein oder ADHS zu haben. Für mich ist „psychisch krank“ ein Begriff, der zu oft stigmatisiert und Angst macht.
Ich teile meine Gedanken darüber, wie wir alle von frühen Verletzungen, Prägungen und den Anforderungen der Gesellschaft betroffen sind – und dass es völlig normal ist, dadurch emotionale Herausforderungen zu erleben. Es geht mir nicht darum, alles zu pathologisieren, sondern darum, unsere Reaktionen auf das Leben als menschlich und verständlich anzuerkennen.
In dieser Folge reflektiere ich über Therapie, Neurodiversität und die gesellschaftlichen Erwartungen an mentale Stabilität. Mein Ziel ist es, Mut zu machen: Du bist nicht allein, du bist nicht komisch und du bist nicht krank – du reagierst nur auf die Realität, die du erlebt hast.
Ich hoffe, dass diese Folge dir einen Raum schenkt, in dem du dich gesehen fühlst, und dass sie dich daran erinnert, dass es in Ordnung ist, zu fühlen, verletzlich zu sein und Unterstützung zu suchen.
Wenn du jemanden kennst, der diese Worte gerade hören muss, teile die Folge gerne mit ihnen. Und ich freue mich über deine Gedanken und Gefühle in den Kommentaren.
Kapitelmarken & Timecodes:
00:00 Einführung in die mentale Gesundheit
03:29 Gesellschaftliche Wahrnehmung von psychischer Instabilität
06:37 Normalisierung von psychischen Reaktionen
09:44 Scham und gesellschaftlicher Druck
12:34 Die Rolle von Therapie und Unterstützung
15:43 Gemeinschaft und kollektive Verantwortung
18:32 Abschluss und Ermutigung zur Offenheit
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Ich teile meine Gedanken darüber, wie wir alle von frühen Verletzungen, Prägungen und den Anforderungen der Gesellschaft betroffen sind – und dass es völlig normal ist, dadurch emotionale Herausforderungen zu erleben. Es geht mir nicht darum, alles zu pathologisieren, sondern darum, unsere Reaktionen auf das Leben als menschlich und verständlich anzuerkennen.
In dieser Folge reflektiere ich über Therapie, Neurodiversität und die gesellschaftlichen Erwartungen an mentale Stabilität. Mein Ziel ist es, Mut zu machen: Du bist nicht allein, du bist nicht komisch und du bist nicht krank – du reagierst nur auf die Realität, die du erlebt hast.
Ich hoffe, dass diese Folge dir einen Raum schenkt, in dem du dich gesehen fühlst, und dass sie dich daran erinnert, dass es in Ordnung ist, zu fühlen, verletzlich zu sein und Unterstützung zu suchen.
Wenn du jemanden kennst, der diese Worte gerade hören muss, teile die Folge gerne mit ihnen. Und ich freue mich über deine Gedanken und Gefühle in den Kommentaren.
Kapitelmarken & Timecodes:
00:00 Einführung in die mentale Gesundheit
03:29 Gesellschaftliche Wahrnehmung von psychischer Instabilität
06:37 Normalisierung von psychischen Reaktionen
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17.04.2026
24 Minuten
In dieser Folge von Project Happy spreche ich über ein Thema, das viele beschäftigt: ADHS. Ich teile fünf Anzeichen, die bei ADHS häufig auftreten, und erzähle aus meiner eigenen Erfahrung, wie es ist, mit einem neurodiversen Gehirn zu leben.
Wir schauen gemeinsam auf Aspekte wie:
- Wie stark schwankende Energie und Emotionen den Alltag prägen
- Warum unsere Wahrnehmung oft intensiver ist und Gedanken assoziativ vernetzt sind
- Das schwierige Verhältnis zu Zeit, Ruhe und Reizen
Ich möchte damit vor allem Orientierung und Verständnis geben – für dich selbst oder für Menschen in deinem Umfeld. Es ist keine Diagnose, sondern ein Einblick in die Vielfalt neurodiversen Erlebens.
Wenn du dich wiedererkennst, ist das ein sanfter Hinweis: Du bist nicht allein. ADHS ist individuell, und jede*r erlebt es anders. Ich hoffe, diese Folge hilft dir, dich besser einzuordnen und mit mehr Selbstverständnis durchs Leben zu gehen.
Kapitelmarken & Timecodes:
00:00 Einführung in ADHS und seine Komplexität
06:17 Fünf Anzeichen von ADHS
17:41 Die Herausforderungen und Missverständnisse von ADHS
23:10 Outro
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- Wie stark schwankende Energie und Emotionen den Alltag prägen
- Warum unsere Wahrnehmung oft intensiver ist und Gedanken assoziativ vernetzt sind
- Das schwierige Verhältnis zu Zeit, Ruhe und Reizen
Ich möchte damit vor allem Orientierung und Verständnis geben – für dich selbst oder für Menschen in deinem Umfeld. Es ist keine Diagnose, sondern ein Einblick in die Vielfalt neurodiversen Erlebens.
Wenn du dich wiedererkennst, ist das ein sanfter Hinweis: Du bist nicht allein. ADHS ist individuell, und jede*r erlebt es anders. Ich hoffe, diese Folge hilft dir, dich besser einzuordnen und mit mehr Selbstverständnis durchs Leben zu gehen.
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03.04.2026
20 Minuten
In dieser Folge von Project Happy spreche ich über ein Gefühl, das viele von uns kennen – auch wenn wir selten darüber sprechen: dieses leise Taubsein mitten in einem eigentlich erfüllten Leben.
Eine Nachricht aus der Community hat mich dazu inspiriert, tiefer auf die Frage einzugehen, warum wir uns in einer digitalen Welt oft abgeschnitten fühlen – und was wir konkret tun können, um wieder mehr Lebendigkeit zu spüren.
Ich teile mit dir, warum dieses Gefühl kein persönliches Versagen ist, sondern eine ganz natürliche Reaktion deines Nervensystems auf unsere heutige Reizwelt. Und ich nehme dich mit in drei Impulse, die dir helfen können, wieder mehr bei dir anzukommen.
In dieser Folge erfährst du:
- warum ein Dopamin-Ungleichgewicht deine Gefühle dämpfen kann
- weshalb dein Körper eine entscheidende Rolle für Lebendigkeit spielt
- wieso echte Lebendigkeit oft im Unbequemen liegt
- wie du wieder Zugang zu dem bekommst, was dich wirklich fühlen lässt
Ich lade dich außerdem zu einer kleinen Übung ein, die dir hilft, deine ganz persönliche Definition von Lebendigkeit zu entdecken – jenseits von dem, was du „tun solltest“.
Kapitelmarken & Timecodes:
00:00 Intro: digitale Achtsamkeit
03:44 Dopamin-Ungleichgewicht und seine Auswirkungen
06:43 Die Bedeutung von Bewegung für Lebendigkeit
10:41 Unangenehmes wieder in das Leben integrieren
13:51 Praktische Übungen zur Steigerung der Lebendigkeit
19:34 Outro
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Ich teile mit dir, warum dieses Gefühl kein persönliches Versagen ist, sondern eine ganz natürliche Reaktion deines Nervensystems auf unsere heutige Reizwelt. Und ich nehme dich mit in drei Impulse, die dir helfen können, wieder mehr bei dir anzukommen.
In dieser Folge erfährst du:
- warum ein Dopamin-Ungleichgewicht deine Gefühle dämpfen kann
- weshalb dein Körper eine entscheidende Rolle für Lebendigkeit spielt
- wieso echte Lebendigkeit oft im Unbequemen liegt
- wie du wieder Zugang zu dem bekommst, was dich wirklich fühlen lässt
Ich lade dich außerdem zu einer kleinen Übung ein, die dir hilft, deine ganz persönliche Definition von Lebendigkeit zu entdecken – jenseits von dem, was du „tun solltest“.
Kapitelmarken & Timecodes:
00:00 Intro: digitale Achtsamkeit
03:44 Dopamin-Ungleichgewicht und seine Auswirkungen
06:43 Die Bedeutung von Bewegung für Lebendigkeit
10:41 Unangenehmes wieder in das Leben integrieren
13:51 Praktische Übungen zur Steigerung der Lebendigkeit
19:34 Outro
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20.03.2026
15 Minuten
In dieser Folge von Project Happy spreche ich über ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt: Streit in Beziehungen und wie wir schneller wieder zueinanderfinden können.
Ich teile vier Fragen mit dir, die helfen, Nähe wiederherzustellen, wenn es knirscht oder Missverständnisse entstehen:
1. Wovor hast du Angst? – Oft sind es Angstgefühle, die unsere Reaktionen im Streit steuern. Wenn wir sie erkennen, können wir ruhiger und verständnisvoller miteinander umgehen.
2. Wofür fühlst du dich nicht gesehen? – Verletzungen entstehen meist, wenn wir uns nicht gesehen oder gehört fühlen. Diese Frage öffnet den Raum für Verständnis und Resonanz.
3. Wofür schämst du dich? – Scham ist ein starkes, oft ungesagtes Gefühl, das wir mit Wut, Rückzug oder Aggression überdecken. Diese Frage schafft Vertrauen und Intimität.
4. Wie kann ich dir zeigen, dass ich dich liebe? – Nach einem Streit helfen kleine Gesten, Worte und Taten, wieder Nähe herzustellen. Jede Beziehung hat ihre eigene Sprache der Liebe.
Ich lade dich ein, diese Fragen für dich aufzuschreiben und im nächsten Konflikt oder einfach so auszuprobieren. Es geht nicht darum, alles sofort perfekt zu machen – sondern darum, einander besser zu verstehen, achtsam zuzuhören und wieder Verbindung zu schaffen.
Kapitelmarken & Timecodes:
00:0000:00 Einführung in Beziehungskonflikte
02:00 Die Rolle von Angst in Konflikten
05:00 Das Bedürfnis, gesehen zu werden
08:28 Scham und ihre Auswirkungen auf Beziehungen
11:19 Die Liebe zeigen: Bedürfnisse kommunizieren
14:53 Outro
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Du kannst dir diese Folge auch in meinem Kanal auf Spotify und Apple Podcasts anhören.
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1. Wovor hast du Angst? – Oft sind es Angstgefühle, die unsere Reaktionen im Streit steuern. Wenn wir sie erkennen, können wir ruhiger und verständnisvoller miteinander umgehen.
2. Wofür fühlst du dich nicht gesehen? – Verletzungen entstehen meist, wenn wir uns nicht gesehen oder gehört fühlen. Diese Frage öffnet den Raum für Verständnis und Resonanz.
3. Wofür schämst du dich? – Scham ist ein starkes, oft ungesagtes Gefühl, das wir mit Wut, Rückzug oder Aggression überdecken. Diese Frage schafft Vertrauen und Intimität.
4. Wie kann ich dir zeigen, dass ich dich liebe? – Nach einem Streit helfen kleine Gesten, Worte und Taten, wieder Nähe herzustellen. Jede Beziehung hat ihre eigene Sprache der Liebe.
Ich lade dich ein, diese Fragen für dich aufzuschreiben und im nächsten Konflikt oder einfach so auszuprobieren. Es geht nicht darum, alles sofort perfekt zu machen – sondern darum, einander besser zu verstehen, achtsam zuzuhören und wieder Verbindung zu schaffen.
Kapitelmarken & Timecodes:
00:0000:00 Einführung in Beziehungskonflikte
02:00 Die Rolle von Angst in Konflikten
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Über diesen Podcast
In meinem Podcast "Project Happy" gehe ich auf die Suche nach mehr
Ruhe im Kopf und mehr Verbundenheit in uns – für alle, die tiefer
denken & fühlen wollen. Alle 2 Wochen. Überall dort, wo es
Podcasts gibt.
projecthappy.anna-miller.ch
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