Podcaster
Episoden
02.04.2026
34 Minuten
In dieser Folge nutzen wir die System- und Kommunikationstheorie für einen konkreten Blick in der organisationale Praxis: Wie wird in unterschiedlichen Systemen kommuniziert und wie kommunizieren diese nach Außen?
„Sollte man alles, was gesagt wird, gleichermaßen unter die Knute der Verständlichkeit zwingen? Soll Verständlichkeit bedeuten: Verständlichkeit für jedermann? Verständlichkeit ohne Mühe?...“
Niklas Luhmann Short Cuts
Ein und dieselbe Information kann in einer Organisation, einer Abteilung oder einem Team als bedeutend gelten – während sie in einer anderen kaum Beachtung findet. Was hier als „angemessener Stil“ gilt, kann dort bereits als unpassend oder gar störend empfunden werden. Der operativen Ebene ist schon lange bekannt, wovon der Vorstand noch nie etwas gehört hat.
Dabei fragen wir uns: Welche Muster lassen sich erkennen, welche Unterschiede fallen ins Auge? Prägt der Typ einer Organisation – sei es Verwaltung, soziale Einrichtung oder Wirtschaftsunternehmen – ihre Kommunikationsweise?
Oder in den Worten von Reinhard Mey:
Einen Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars, zur Bestätigung der Nichtigkeit des Durchschriftexemplars, dessen Gültigkeitsvermerk von der Bezugsbehörde stammt, zum Behuf der Vorlage beim zuständ'gen Erteilungsamt…
Wir nehmen die Innen-, Außenkommunikation und Selbstinszenierung von Organisationen unter die Lupe:
Wie sprechen Systeme mit ihrer Umwelt? Welche Botschaften senden sie durch Architektur, Empfangsbereiche, Wartezimmer oder Webseiten aus? Welche Rolle spielen sichtbare Artefakte – und welche unausgesprochenen Codes bestimmen den Ton?
Im Zentrum stehen die Frage der Codierung und Anschlussfähigkeit: Wie gelingt es Organisationen, ihre Botschaften so zu formulieren, dass sie gehört, verstanden – und im besten Fall auch beantwortet werden?
Das alles und noch mehr wie immer mit dem Ziel, mehr Theoriefundament für die Praxisarbeit zu gewinnen.
Wir freuen uns, das Du / Sie unseren Podcast hörst.
Besuch gerne unsere Webseiten:
sifb.de zukunftslotse.de
für weitere Infos über uns und zum Thema.
Und wenn es Dir gefallen hat, like und abonniere gerne den Podcast - und empfehle ihn weiter.
Vielen Dank!
„Sollte man alles, was gesagt wird, gleichermaßen unter die Knute der Verständlichkeit zwingen? Soll Verständlichkeit bedeuten: Verständlichkeit für jedermann? Verständlichkeit ohne Mühe?...“
Niklas Luhmann Short Cuts
Ein und dieselbe Information kann in einer Organisation, einer Abteilung oder einem Team als bedeutend gelten – während sie in einer anderen kaum Beachtung findet. Was hier als „angemessener Stil“ gilt, kann dort bereits als unpassend oder gar störend empfunden werden. Der operativen Ebene ist schon lange bekannt, wovon der Vorstand noch nie etwas gehört hat.
Dabei fragen wir uns: Welche Muster lassen sich erkennen, welche Unterschiede fallen ins Auge? Prägt der Typ einer Organisation – sei es Verwaltung, soziale Einrichtung oder Wirtschaftsunternehmen – ihre Kommunikationsweise?
Oder in den Worten von Reinhard Mey:
Einen Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars, zur Bestätigung der Nichtigkeit des Durchschriftexemplars, dessen Gültigkeitsvermerk von der Bezugsbehörde stammt, zum Behuf der Vorlage beim zuständ'gen Erteilungsamt…
Wir nehmen die Innen-, Außenkommunikation und Selbstinszenierung von Organisationen unter die Lupe:
Wie sprechen Systeme mit ihrer Umwelt? Welche Botschaften senden sie durch Architektur, Empfangsbereiche, Wartezimmer oder Webseiten aus? Welche Rolle spielen sichtbare Artefakte – und welche unausgesprochenen Codes bestimmen den Ton?
Im Zentrum stehen die Frage der Codierung und Anschlussfähigkeit: Wie gelingt es Organisationen, ihre Botschaften so zu formulieren, dass sie gehört, verstanden – und im besten Fall auch beantwortet werden?
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19.03.2026
38 Minuten
Kommunikation definiert Niklas Luhmann als die Art und Weise wie ein soziales System operiert, also sich kontinuierlich fortsetzt. Dieser systemtheoretischen Sichtweise auf Kommunikation gehen wir auf den Grund und schauen uns im Detail den berühmten Dreiklang aus Information – Mitteilung – Verstehen genau an.
Und fragen uns und Euch: wo findet eigentlich „Verstehen“ statt und was verstehen wir darunter, wenn wir Luhmann verstanden haben? Was nutzen uns die Basics der Theorie beim Umgang mit konkreten Fragestellungen in Organisationen?
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05.03.2026
23 Minuten
Der Titel ist etwas provokant. Wir schauen in dieser Folge auf die Wechselwirkung bzw. Unterschied zwischen Denken, Sprechen und Handeln. Fragen, die uns inspirieren, sind:
Verändert ein „gemeinsames Mindset“ wirklich die Organisation?
Verstehen wir uns besser, wenn wir eine geteiltes Mindset haben?
Welche Möglichkeiten bietet uns ein systemtheoretisches Kommunikationsverständnis beim Wandel in Organisationen und kann diese von der Last des „überzeugen Müssens“ befreien?
Wenn es um Veränderungen in Organisation geht, taucht häufig der Wunsch nach einem „geänderten Mindset“ der Beteiligten auf. Aber was wir in Organisationen gestalten können, ist allein die Kommunikation hierüber. Die innere Haltung oder das Mindset der Menschen dagegen lässt sich nur indirekt über den „Umweg“ Kommunikation adressieren.
Schon Ulrich Beck beschrieb dieses Phänomen als „Verbale Aufgeschlossenheit bei chronischer Verhaltensstarre.“
Da Verstehen niemals vollständig garantiert ist, bleibt Kommunikation immer ein riskanter Prozess. Gerade weil wir nicht direkt wissen, was der / die andere denkt, müssen wir interpretieren, nachfragen und uns auf die Dynamik sozialer Systeme einlassen.
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Verstehen wir uns besser, wenn wir eine geteiltes Mindset haben?
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Wenn es um Veränderungen in Organisation geht, taucht häufig der Wunsch nach einem „geänderten Mindset“ der Beteiligten auf. Aber was wir in Organisationen gestalten können, ist allein die Kommunikation hierüber. Die innere Haltung oder das Mindset der Menschen dagegen lässt sich nur indirekt über den „Umweg“ Kommunikation adressieren.
Schon Ulrich Beck beschrieb dieses Phänomen als „Verbale Aufgeschlossenheit bei chronischer Verhaltensstarre.“
Da Verstehen niemals vollständig garantiert ist, bleibt Kommunikation immer ein riskanter Prozess. Gerade weil wir nicht direkt wissen, was der / die andere denkt, müssen wir interpretieren, nachfragen und uns auf die Dynamik sozialer Systeme einlassen.
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19.02.2026
26 Minuten
„Kommunikation heißt, es mit mehr Möglichkeiten zu tun zu haben, als man bewältigen kann und es von überraschenden Seiten her mit Einschränkungen zu tun zu bekommen.“
Dirk Baecker – Form und Formen der Kommunikation
Kommunikation ist immer in aller Munde, kann viel bewirken und wird gleichzeitig überschätzt. Geredet wird mehr als genug, laut und marktschreierisch, differenziert und diskret, analog und digital, öffentlich und hinter verschlossen Türen – und immer auch am Rande des Scheiterns.
Kommunikation konstituiert laut Luhmann soziale Systeme. In Organisationen wird fortlaufend kommuniziert, sowohl auf formaler als auch informeller Ebene. Nicht alles ist anschlussfähig und nicht immer läuft es zur Zufriedenheit aller Beteiligten.
Zum Auftakt der vierten Staffel unserer Podcastserie kreisen wir unser Jahresthema ein und werfen Schlaglichter auf einzelne Facetten. Wir schauen auf die diversen Erscheinungsformen, bieten unterschiedliche Zugänge, erkunden Trends und erläutern was uns persönlich daran interessiert.
Dabei begleitet uns stets die Frage: Wer oder was kommuniziert hier eigentlich?
Der rote Faden für uns ist dabei die sozialwissenschaftlich fundierte Systemtheorie, vor allem jene von Niklas Luhmann – aber nicht nur ;-).
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Kommunikation konstituiert laut Luhmann soziale Systeme. In Organisationen wird fortlaufend kommuniziert, sowohl auf formaler als auch informeller Ebene. Nicht alles ist anschlussfähig und nicht immer läuft es zur Zufriedenheit aller Beteiligten.
Zum Auftakt der vierten Staffel unserer Podcastserie kreisen wir unser Jahresthema ein und werfen Schlaglichter auf einzelne Facetten. Wir schauen auf die diversen Erscheinungsformen, bieten unterschiedliche Zugänge, erkunden Trends und erläutern was uns persönlich daran interessiert.
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18.12.2025
36 Minuten
Wir haben von unterschiedlichsten Blickwinkeln auf „Motivation, Mitgliedschaft und Zusammenhalt“ in Organisationen geschaut . Zeit zurück zu blicken und mit Euch zu reflektieren, welche wesentlichen Erkenntnissen sich herausgeschält haben. Unter praktisch-systemtheoretischer Brille werden wir noch einmal darauf schauen, wer unter welchen Bedingungen Mitglied in welcher Organisation Mitglied sein kann – oder auch nicht.
Wir analysieren wie die Organisation selbst zu ihren Mitgliedern „steht“, wie sie Mitgliedschaft formal definiert und welche informalen Entwicklungen sich daraus ergeben. Auch werden wir auf die Wirkungen und Folgen einer Mitgliedschaft für den Menschen oder die Person hinter der Mitgliedschaft eingehen. ️ „Es kommt offensichtlich nicht gut an, wenn man beim Einstellungsgespräch erklärt, dass man zwar die Grundausrichtung der Organisation bejaht, aber nicht bereit ist, alle Regeln der Organisation zu akzeptieren. Solange eine Person Mitglied einer Organisation bleiben will, muss sie sich […] im ‚Rahmen der Regelordnung‘ verhalten, die sie ‚[…] akzeptiert hat‘“ Stefan Kühl 2010: Mitgliedschaft Was haben wir gelernt aus unseren Gesprächen? Ein paar Highlights unsererseits sind: Motive besser verstehen, warum Menschen eine konkrete Mitgliedschaft annehmen oder abzulehnen Wie und wer bestimmt in Unternehmen die Bedingungen für Mitgliedschaft, und wie transparent oder verborgen geschieht dies? Die konkreten Bedingungen für die Mitgliedschaft in einem Team, Gruppe oder Clique Die Funktion von Heldeninnen und Mutanten in Organisationen für deren Zusammenhalt Wie kommunizieren die Mitglieder untereinander und mit der Organisation? Wie Familienunternehmen zusammenhalten und was das für Bedingungen der Mitgliedschaft bedeutet … und noch vieles mehr!
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Über diesen Podcast
Wir, Marion Schenk & Moritz Avenarius, tauchen in die Welt der
Systemtheorie ein und beleuchten, wie sie uns hilft, das komplexe
Geschehen in und um Organisationen besser zu verstehen. In jeder
Episode picken wir uns Themen heraus, die uns bewegen und von denen
wir glauben, dass sie Dir helfen, die Dynamiken innerhalb von
Organisationen besser zu durchschauen. Theorie ist kein trockenes
Konstrukt, sondern ein Werkzeug, das uns in der Praxis
weiterbringt. Begleite uns auf einer Reise durch die Welt der
Systeme und lasse uns gemeinsam herausfinden, wie Theorie die
Praxis bereichern kann.
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