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Episoden
30.06.2026
34 Minuten
Shownotes Lean&Lead Podcast #47 - Miniserie 2/3: Wirksam führen. Ich müsste das doch können Wenn du neu in Verantwortung bist und innerlich ruderst.
„Ich müsste das doch können. Die haben mich doch genau dafür eingestellt.“
Genau dieser Satz macht es neuen Führungskräften oft schwer.
Nicht, weil Unterstützung gefährlich ist. Sondern weil viele glauben, sie dürften sie nicht brauchen.
In Teil 2 der Miniserie „Wirksam werden. Warum neue Führung mehr braucht als Erfahrung und Erwartungen“ geht es um die neue Führungskraft selbst.
Um Menschen, die neu in Verantwortung kommen. Neu im Team. Neu im Werk. Neu in einer Abteilung. Und innerlich merken:
„Ich rudere gerade.“ „Ich verstehe noch nicht alles.“ „Ich weiß noch nicht, wie dieses System wirklich funktioniert.“
Das Problem: Viele übersetzen diese Unsicherheit nicht in Klärung, sondern in Schweigen, Aktionismus oder Rückzug.
In dieser Folge geht es um fünf typische Fallen neuer Führungskräfte: So tun, als wäre alles klar. Fachwissen mit Umsetzungssicherheit verwechseln. Zu schnell handeln, um kompetent zu wirken. Zu lange warten, um nicht anzuecken. Feedback vermeiden, weil es sich wie Bewertung anfühlt.
Gerade in Produktion, Operations und Shopfloor-Führung ist das entscheidend. Denn zwischen „Ich kenne die Methode“ und „Ich kann sie in diesem Werk mit diesen Menschen unter diesem Druck wirksam umsetzen“ liegen oft Welten.
Du bekommst konkrete Sätze, mit denen neue Führungskräfte Kontext, Erwartungen, Mandat, Rückendeckung und Feedback klären können, ohne sich klein zu machen.
Denn Führung heißt nicht: Ich kann alles sofort.
Führung heißt auch: Ich kläre, was ich brauche, um Verantwortung wirklich gut übernehmen zu können.
24-Stunden-Impuls
Such dir eine Frage aus und kläre sie in den nächsten 24 Stunden:
„Was soll ich über die Vorgeschichte wissen, bevor ich entscheide?“
„Woran würdest du in 30 Tagen konkret erkennen, dass ich in die richtige Richtung arbeite?“
„Wenn ich bei diesem Thema konsequent reingehe, wo habe ich deine Rückendeckung?“
„Kannst du mir zu meinem Verhalten in der heutigen Teamrunde ein konkretes Feedback geben?“
„Was brauche ich von dir, damit ich hier schnell wirksam werden kann?“
Die gefährlichste Phase ist nicht der Moment, in dem du merkst: „Ich brauche Unterstützung.“
Sondern der Moment, in dem du glaubst: „Ich darf das nicht sagen.“
Weitere passende Podcastfolgen:
Lean&Lead #46: Die neue Führungskraft funktioniert nicht. 5 Fragen, bevor du sie abschreibst. // Teil der Mini-Serie: Wirksam führen [1/3].
https://byclaudiaschmidt.com/die-neue-fuehrungskraft-funktioniert-nicht-5-fragen-bevor-du-sie-abschreibst/
Lean&Lead #42: Schwierige Gespräche gut beginnen. Die ersten Minuten entscheiden oft, ob Menschen offen bleiben oder innerlich dichtmachen. // Aus der Miniserie Teil 1/3: Gespräche
https://byclaudiaschmidt.com/schwierige-gespraeche-gut-beginnen-die-ersten-minuten-entscheiden-oft-ob-menschen-offen-bleiben-oder-innerlich-dichtmachen/
Lean&Lead #13: Fragen statt Floskeln. 7 Fragen, die dich als Führungskraft wirksam machen
https://byclaudiaschmidt.com/fragen-statt-floskeln-7-fragen-die-dich-als-fuehrungskraft-wirksam-machen/
... und noch viele mehr ;)
Quellen & fachliche Grundlage
In der Folge werden u. a. Talya Bauer zum Thema Onboarding, Amy Edmondson zu psychologischer Sicherheit und Michael Watkins zu den ersten 90 Tagen erwähnt. Außerdem geht es um Studien und Daten zu Onboarding, Rollenklarheit, sozialer Einbindung und Systemverständnis.
„Lean & Lead – Wegen schlechter Führung geschlossen!“ erscheint jede Woche dienstags mit praxisnahen Impulsen. Jetzt abonnieren und keine Folge verpassen!
https://byclaudiaschmidt.com/podcast-leanlead/
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Auf allen Plattformen findest du auch die bisherigen Folgen – zum Nachhören und Weiterempfehlen.
Hat dir die Episode gefallen?
Dann abonniere Lean & Lead – Wegen schlechter Führung geschlossen und lass mir gerne eine Bewertung da. So hilfst du, dass noch mehr Fach- und Führungskräfte in der Industrie Lean & Lead entdecken können.
Du hast Themenwünsche oder eine Person im Kopf, die ich unbedingt in den Podcast einladen sollte? Dann lass es mich wissen!
Schreib mir einfach über LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/byclaudiaschmidt/
oder per E-Mail: info@byclaudiaschmidt.com
„Ich müsste das doch können. Die haben mich doch genau dafür eingestellt.“
Genau dieser Satz macht es neuen Führungskräften oft schwer.
Nicht, weil Unterstützung gefährlich ist. Sondern weil viele glauben, sie dürften sie nicht brauchen.
In Teil 2 der Miniserie „Wirksam werden. Warum neue Führung mehr braucht als Erfahrung und Erwartungen“ geht es um die neue Führungskraft selbst.
Um Menschen, die neu in Verantwortung kommen. Neu im Team. Neu im Werk. Neu in einer Abteilung. Und innerlich merken:
„Ich rudere gerade.“ „Ich verstehe noch nicht alles.“ „Ich weiß noch nicht, wie dieses System wirklich funktioniert.“
Das Problem: Viele übersetzen diese Unsicherheit nicht in Klärung, sondern in Schweigen, Aktionismus oder Rückzug.
In dieser Folge geht es um fünf typische Fallen neuer Führungskräfte: So tun, als wäre alles klar. Fachwissen mit Umsetzungssicherheit verwechseln. Zu schnell handeln, um kompetent zu wirken. Zu lange warten, um nicht anzuecken. Feedback vermeiden, weil es sich wie Bewertung anfühlt.
Gerade in Produktion, Operations und Shopfloor-Führung ist das entscheidend. Denn zwischen „Ich kenne die Methode“ und „Ich kann sie in diesem Werk mit diesen Menschen unter diesem Druck wirksam umsetzen“ liegen oft Welten.
Du bekommst konkrete Sätze, mit denen neue Führungskräfte Kontext, Erwartungen, Mandat, Rückendeckung und Feedback klären können, ohne sich klein zu machen.
Denn Führung heißt nicht: Ich kann alles sofort.
Führung heißt auch: Ich kläre, was ich brauche, um Verantwortung wirklich gut übernehmen zu können.
24-Stunden-Impuls
Such dir eine Frage aus und kläre sie in den nächsten 24 Stunden:
„Was soll ich über die Vorgeschichte wissen, bevor ich entscheide?“
„Woran würdest du in 30 Tagen konkret erkennen, dass ich in die richtige Richtung arbeite?“
„Wenn ich bei diesem Thema konsequent reingehe, wo habe ich deine Rückendeckung?“
„Kannst du mir zu meinem Verhalten in der heutigen Teamrunde ein konkretes Feedback geben?“
„Was brauche ich von dir, damit ich hier schnell wirksam werden kann?“
Die gefährlichste Phase ist nicht der Moment, in dem du merkst: „Ich brauche Unterstützung.“
Sondern der Moment, in dem du glaubst: „Ich darf das nicht sagen.“
Weitere passende Podcastfolgen:
Lean&Lead #46: Die neue Führungskraft funktioniert nicht. 5 Fragen, bevor du sie abschreibst. // Teil der Mini-Serie: Wirksam führen [1/3].
https://byclaudiaschmidt.com/die-neue-fuehrungskraft-funktioniert-nicht-5-fragen-bevor-du-sie-abschreibst/
Lean&Lead #42: Schwierige Gespräche gut beginnen. Die ersten Minuten entscheiden oft, ob Menschen offen bleiben oder innerlich dichtmachen. // Aus der Miniserie Teil 1/3: Gespräche
https://byclaudiaschmidt.com/schwierige-gespraeche-gut-beginnen-die-ersten-minuten-entscheiden-oft-ob-menschen-offen-bleiben-oder-innerlich-dichtmachen/
Lean&Lead #13: Fragen statt Floskeln. 7 Fragen, die dich als Führungskraft wirksam machen
https://byclaudiaschmidt.com/fragen-statt-floskeln-7-fragen-die-dich-als-fuehrungskraft-wirksam-machen/
... und noch viele mehr ;)
Quellen & fachliche Grundlage
In der Folge werden u. a. Talya Bauer zum Thema Onboarding, Amy Edmondson zu psychologischer Sicherheit und Michael Watkins zu den ersten 90 Tagen erwähnt. Außerdem geht es um Studien und Daten zu Onboarding, Rollenklarheit, sozialer Einbindung und Systemverständnis.
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23.06.2026
48 Minuten
Shownotes Lean&Lead Podcast #46 - Miniserie 1/3: Wirksam führen.
Die neue Führungskraft funktioniert nicht. 5 Fragen, bevor du sie abschreibst.
„Die neue Führungskraft funktioniert nicht.“ „Da hätte ich mir mehr erwartet.“ „Das Team läuft immer noch nicht.“
Solche Sätze fallen schnell, wenn neue Führungskräfte nicht sofort wirken.
Aber manchmal ist die bessere Frage nicht:
Was stimmt mit dieser Person nicht?
Sondern:
Haben wir Führung überhaupt möglich gemacht?
In dieser ersten Folge der Miniserie „Wirksam werden“ geht es darum, warum neue Führung mehr braucht als Erfahrung, Erwartung und einen Titel.
Denn neue Führungskräfte übernehmen selten ein neutrales Feld. Sie übernehmen Vorgeschichte, alte Konflikte, unausgesprochene Regeln, informelle Macht und oft Probleme, die lange vor ihnen entstanden sind. In dieser Folge geht es um 5 Fragen: Haben wir Kompetenz erwartet oder Hellsehen? Welche alten Probleme geben wir der neuen Führungskraft gerade mit? Haben wir Initiative erwartet, aber Handlungsspielraum nicht geklärt? Haben wir Integration erwartet, aber nicht wirklich integriert? Haben wir Feedback gegeben oder nur Eindrücke gesammelt?
Der Kern:
Erfahrung ersetzt keinen Kontext.
Eine erfahrene Führungskraft kann führen. Aber sie kennt nicht automatisch dieses Werk, diese Mannschaft, diese Schichtlogik, diese alten Konflikte und diese informellen Regeln. 24-Stunden-Impuls
Bevor du sagst: „Die neue Führungskraft funktioniert nicht“, prüfe eine konkrete Situation:
Was wurde von ihr erwartet? Wurde diese Erwartung klar ausgesprochen? Hatte sie dafür Auftrag, Spielraum und Rückendeckung? Gab es früh genug konkretes Feedback? Oder wurde nur beobachtet und später bewertet?
Kleine, konkrete Führungsfrage für morgen:
Was braucht diese Person, um hier wirklich wirksam zu werden?
Und noch ehrlicher:
Was haben wir bisher versäumt zu klären? Klartext zum Mitnehmen
Wenn eine neue Führungskraft nicht funktioniert, darf man auf die Person schauen.
Natürlich.
Aber man muss auch auf die Bedingungen schauen, unter denen diese Person wirksam werden soll.
Denn Führung entsteht nicht dadurch, dass jemand eine Position bekommt.
Führung entsteht, wenn Rolle, Erwartung, Beziehung, Rückhalt und Handlungsspielraum zusammenpassen.
Das ist kein Nice-to-have. Das ist der Unterschied zwischen Besetzung und Wirkung. In der nächsten Folge
In Teil 2 wechseln wir die Perspektive.
Dann geht es um die neue Führungskraft selbst. Um den inneren Satz:
„Ich müsste das doch können.“
Und darum, wie du Unterstützung klärst, ohne dich kleinzumachen.
Weitere passende Podcastfolgen:
Lean&Lead #42: Schwierige Gespräche gut beginnen. Die ersten Minuten entscheiden oft, ob Menschen offen bleiben oder innerlich dichtmachen. // Aus der Miniserie Teil 1/3: Gespräche
https://byclaudiaschmidt.com/schwierige-gespraeche-gut-beginnen-die-ersten-minuten-entscheiden-oft-ob-menschen-offen-bleiben-oder-innerlich-dichtmachen/
Lean&Lead #13: Fragen statt Floskeln. 7 Fragen, die dich als Führungskraft wirksam machen
https://byclaudiaschmidt.com/fragen-statt-floskeln-7-fragen-die-dich-als-fuehrungskraft-wirksam-machen/
Lean&Lead #34: Umgang mit schwierigen Mitarbeitenden. Widerstand verstehen statt abstempeln
https://byclaudiaschmidt.com/umgang-mit-schwierigen-mitarbeitenden-widerstand-verstehen-statt-abstempeln/
... und noch viele mehr ;)
Quellen & fachliche Grundlage
Grundlage dieser Folge sind Studien und Fachimpulse zu Onboarding, Führungswechseln und psychologischer Sicherheit, u. a. von Haufe, softgarden, Brandon Hall Group, SHRM, Talya N. Bauer, Michael Watkins und Amy Edmondson.
Im Kern zeigen sie: Neue Führung braucht mehr als Erfahrung. Entscheidend sind klare Erwartungen, Kontext, soziale Einbindung, Rückendeckung und frühes Feedback.
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Schreib mir einfach über LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/byclaudiaschmidt/
oder per E-Mail: info@byclaudiaschmidt.com
Die neue Führungskraft funktioniert nicht. 5 Fragen, bevor du sie abschreibst.
„Die neue Führungskraft funktioniert nicht.“ „Da hätte ich mir mehr erwartet.“ „Das Team läuft immer noch nicht.“
Solche Sätze fallen schnell, wenn neue Führungskräfte nicht sofort wirken.
Aber manchmal ist die bessere Frage nicht:
Was stimmt mit dieser Person nicht?
Sondern:
Haben wir Führung überhaupt möglich gemacht?
In dieser ersten Folge der Miniserie „Wirksam werden“ geht es darum, warum neue Führung mehr braucht als Erfahrung, Erwartung und einen Titel.
Denn neue Führungskräfte übernehmen selten ein neutrales Feld. Sie übernehmen Vorgeschichte, alte Konflikte, unausgesprochene Regeln, informelle Macht und oft Probleme, die lange vor ihnen entstanden sind. In dieser Folge geht es um 5 Fragen: Haben wir Kompetenz erwartet oder Hellsehen? Welche alten Probleme geben wir der neuen Führungskraft gerade mit? Haben wir Initiative erwartet, aber Handlungsspielraum nicht geklärt? Haben wir Integration erwartet, aber nicht wirklich integriert? Haben wir Feedback gegeben oder nur Eindrücke gesammelt?
Der Kern:
Erfahrung ersetzt keinen Kontext.
Eine erfahrene Führungskraft kann führen. Aber sie kennt nicht automatisch dieses Werk, diese Mannschaft, diese Schichtlogik, diese alten Konflikte und diese informellen Regeln. 24-Stunden-Impuls
Bevor du sagst: „Die neue Führungskraft funktioniert nicht“, prüfe eine konkrete Situation:
Was wurde von ihr erwartet? Wurde diese Erwartung klar ausgesprochen? Hatte sie dafür Auftrag, Spielraum und Rückendeckung? Gab es früh genug konkretes Feedback? Oder wurde nur beobachtet und später bewertet?
Kleine, konkrete Führungsfrage für morgen:
Was braucht diese Person, um hier wirklich wirksam zu werden?
Und noch ehrlicher:
Was haben wir bisher versäumt zu klären? Klartext zum Mitnehmen
Wenn eine neue Führungskraft nicht funktioniert, darf man auf die Person schauen.
Natürlich.
Aber man muss auch auf die Bedingungen schauen, unter denen diese Person wirksam werden soll.
Denn Führung entsteht nicht dadurch, dass jemand eine Position bekommt.
Führung entsteht, wenn Rolle, Erwartung, Beziehung, Rückhalt und Handlungsspielraum zusammenpassen.
Das ist kein Nice-to-have. Das ist der Unterschied zwischen Besetzung und Wirkung. In der nächsten Folge
In Teil 2 wechseln wir die Perspektive.
Dann geht es um die neue Führungskraft selbst. Um den inneren Satz:
„Ich müsste das doch können.“
Und darum, wie du Unterstützung klärst, ohne dich kleinzumachen.
Weitere passende Podcastfolgen:
Lean&Lead #42: Schwierige Gespräche gut beginnen. Die ersten Minuten entscheiden oft, ob Menschen offen bleiben oder innerlich dichtmachen. // Aus der Miniserie Teil 1/3: Gespräche
https://byclaudiaschmidt.com/schwierige-gespraeche-gut-beginnen-die-ersten-minuten-entscheiden-oft-ob-menschen-offen-bleiben-oder-innerlich-dichtmachen/
Lean&Lead #13: Fragen statt Floskeln. 7 Fragen, die dich als Führungskraft wirksam machen
https://byclaudiaschmidt.com/fragen-statt-floskeln-7-fragen-die-dich-als-fuehrungskraft-wirksam-machen/
Lean&Lead #34: Umgang mit schwierigen Mitarbeitenden. Widerstand verstehen statt abstempeln
https://byclaudiaschmidt.com/umgang-mit-schwierigen-mitarbeitenden-widerstand-verstehen-statt-abstempeln/
... und noch viele mehr ;)
Quellen & fachliche Grundlage
Grundlage dieser Folge sind Studien und Fachimpulse zu Onboarding, Führungswechseln und psychologischer Sicherheit, u. a. von Haufe, softgarden, Brandon Hall Group, SHRM, Talya N. Bauer, Michael Watkins und Amy Edmondson.
Im Kern zeigen sie: Neue Führung braucht mehr als Erfahrung. Entscheidend sind klare Erwartungen, Kontext, soziale Einbindung, Rückendeckung und frühes Feedback.
„Lean & Lead – Wegen schlechter Führung geschlossen!“ erscheint jede Woche dienstags mit praxisnahen Impulsen. Jetzt abonnieren und keine Folge verpassen!
https://byclaudiaschmidt.com/podcast-leanlead/
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Hat dir die Episode gefallen?
Dann abonniere Lean & Lead – Wegen schlechter Führung geschlossen und lass mir gerne eine Bewertung da. So hilfst du, dass noch mehr Fach- und Führungskräfte in der Industrie Lean & Lead entdecken können.
Du hast Themenwünsche oder eine Person im Kopf, die ich unbedingt in den Podcast einladen sollte? Dann lass es mich wissen!
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oder per E-Mail: info@byclaudiaschmidt.com
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16.06.2026
48 Minuten
Shownotes Lean&Lead Podcast #45 Azubi-Onboarding: Vom Ich zum Wir in 5 Tagen. Im Gespräch mit Martina Sussenburger und Sophia Wolf von FAW und KMV über Ausbildung und Teamentwicklung in der Praxis.
Viele Unternehmen investieren viel Zeit in Recruiting.
Doch was passiert eigentlich nach dem ersten Arbeitstag?
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum die ersten Tage entscheidend sind und wie aus einzelnen Persönlichkeiten innerhalb einer Woche ein Team werden kann.
Martina Sussenburger von der Ford Aus- und Weiterbildung e.V. (FAW) und Sophia Wolf von Kurt mag Veränderung U.G. (KMV) geben Einblicke in ein außergewöhnliches Onboarding-Konzept, das seit über 30 Jahren junge Menschen beim Start ins Berufsleben begleitet. Statt PowerPoint und Unternehmensbroschüren stehen Teamaufgaben, Selbstreflexion, Kommunikation und gemeinsame Herausforderungen im Mittelpunkt.
Wir sprechen darüber:
Weshalb die erste Woche über Erfolg oder Misserfolg einer Ausbildung mitentscheiden kann Warum Teamentwicklung weit mehr ist als ein netter Betriebsausflug oder eine Klassenfahrt Welche Rolle Ausbilderinnen und Ausbilder dabei spielen Was Unternehmen von diesem Ansatz für ihre eigenen Teams lernen können Warum gute Ausbildung nicht bei Fachwissen beginnt, sondern bei Beziehung, Vertrauen und Zusammenarbeit
...letzteres gilt übrigens für jedes Team :)
Drei Gedanken aus der Folge 1. Fachwissen reicht nicht
Ausbildung bedeutet heute weit mehr als das Vermitteln von Lerninhalten.
Junge Menschen müssen lernen, Verantwortung zu übernehmen, im Team zu arbeiten, Konflikte anzusprechen und sich in einem Unternehmen zu orientieren. Genau diese Fähigkeiten entscheiden später oft über Erfolg oder Abbruch. 2. Teamentwicklung ist kein Luxus
Viele Unternehmen hoffen, dass Teams mit der Zeit zusammenwachsen.
Die Erfahrung aus dem arbeitspädagogischen Seminar zeigt etwas anderes:
Wenn Menschen bewusst zusammengebracht werden, entstehen Vertrauen, Kommunikation und Zusammenarbeit deutlich schneller. 3. Werte müssen erlebt werden
Unternehmenswerte an die Wand zu hängen reicht nicht.
Menschen verstehen Zusammenarbeit, Vielfalt und Verantwortung erst dann wirklich, wenn sie diese Dinge selbst erleben und reflektieren können.
Mein persönlicher Gedanke
Seit mehreren Jahren begleite ich diese Seminarwoche als Trainerin.
Jedes Jahr fasziniert mich derselbe Moment:
Montagmorgen steigen einzelne, oft unsichere junge Menschen aus dem Bus.
Freitagnachmittag fährt ein Team zurück.
Genau darin steckt für mich die eigentliche Kraft von guter Ausbildung, gutem Onboarding und guter Führung. Nicht Menschen auszutauschen, sondern Menschen miteinander zu verbinden. Informationen zu den Gästen
Martina Sussenburger, Ford Aus- & Weiterbildung e.V.
https://www.ford-aus-und-weiterbildung.com/
Sophia Wolf, Kurt mag Verängerung UG
https://www.kmv-seminare.de/
...und hier geht es direkt zur APS :) https://www.kmv-seminare.de/arbeitspaedagogische-seminare
Und ein herzliches Dankeschön auch an Tim Halle für den O-Ton. Als ehemaliger Azubi und heutige Ausbilder hätte es keinen besseren geben können, um die Erfahrung zu teilen.
Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich über eine Bewertung und wenn du den Podcast mit Menschen teilst, die Ausbildung, Onboarding oder Teamentwicklung gestalten.
Denn am Ende entscheiden Prozesse über Ergebnisse.
Aber Menschen entscheiden darüber, ob Prozesse überhaupt funktionieren.
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oder per E-Mail: info@byclaudiaschmidt.com
Viele Unternehmen investieren viel Zeit in Recruiting.
Doch was passiert eigentlich nach dem ersten Arbeitstag?
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum die ersten Tage entscheidend sind und wie aus einzelnen Persönlichkeiten innerhalb einer Woche ein Team werden kann.
Martina Sussenburger von der Ford Aus- und Weiterbildung e.V. (FAW) und Sophia Wolf von Kurt mag Veränderung U.G. (KMV) geben Einblicke in ein außergewöhnliches Onboarding-Konzept, das seit über 30 Jahren junge Menschen beim Start ins Berufsleben begleitet. Statt PowerPoint und Unternehmensbroschüren stehen Teamaufgaben, Selbstreflexion, Kommunikation und gemeinsame Herausforderungen im Mittelpunkt.
Wir sprechen darüber:
Weshalb die erste Woche über Erfolg oder Misserfolg einer Ausbildung mitentscheiden kann Warum Teamentwicklung weit mehr ist als ein netter Betriebsausflug oder eine Klassenfahrt Welche Rolle Ausbilderinnen und Ausbilder dabei spielen Was Unternehmen von diesem Ansatz für ihre eigenen Teams lernen können Warum gute Ausbildung nicht bei Fachwissen beginnt, sondern bei Beziehung, Vertrauen und Zusammenarbeit
...letzteres gilt übrigens für jedes Team :)
Drei Gedanken aus der Folge 1. Fachwissen reicht nicht
Ausbildung bedeutet heute weit mehr als das Vermitteln von Lerninhalten.
Junge Menschen müssen lernen, Verantwortung zu übernehmen, im Team zu arbeiten, Konflikte anzusprechen und sich in einem Unternehmen zu orientieren. Genau diese Fähigkeiten entscheiden später oft über Erfolg oder Abbruch. 2. Teamentwicklung ist kein Luxus
Viele Unternehmen hoffen, dass Teams mit der Zeit zusammenwachsen.
Die Erfahrung aus dem arbeitspädagogischen Seminar zeigt etwas anderes:
Wenn Menschen bewusst zusammengebracht werden, entstehen Vertrauen, Kommunikation und Zusammenarbeit deutlich schneller. 3. Werte müssen erlebt werden
Unternehmenswerte an die Wand zu hängen reicht nicht.
Menschen verstehen Zusammenarbeit, Vielfalt und Verantwortung erst dann wirklich, wenn sie diese Dinge selbst erleben und reflektieren können.
Mein persönlicher Gedanke
Seit mehreren Jahren begleite ich diese Seminarwoche als Trainerin.
Jedes Jahr fasziniert mich derselbe Moment:
Montagmorgen steigen einzelne, oft unsichere junge Menschen aus dem Bus.
Freitagnachmittag fährt ein Team zurück.
Genau darin steckt für mich die eigentliche Kraft von guter Ausbildung, gutem Onboarding und guter Führung. Nicht Menschen auszutauschen, sondern Menschen miteinander zu verbinden. Informationen zu den Gästen
Martina Sussenburger, Ford Aus- & Weiterbildung e.V.
https://www.ford-aus-und-weiterbildung.com/
Sophia Wolf, Kurt mag Verängerung UG
https://www.kmv-seminare.de/
...und hier geht es direkt zur APS :) https://www.kmv-seminare.de/arbeitspaedagogische-seminare
Und ein herzliches Dankeschön auch an Tim Halle für den O-Ton. Als ehemaliger Azubi und heutige Ausbilder hätte es keinen besseren geben können, um die Erfahrung zu teilen.
Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich über eine Bewertung und wenn du den Podcast mit Menschen teilst, die Ausbildung, Onboarding oder Teamentwicklung gestalten.
Denn am Ende entscheiden Prozesse über Ergebnisse.
Aber Menschen entscheiden darüber, ob Prozesse überhaupt funktionieren.
„Lean & Lead – Wegen schlechter Führung geschlossen!“ erscheint jede Woche dienstags mit praxisnahen Impulsen. Jetzt abonnieren und keine Folge verpassen!
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09.06.2026
10 Minuten
Shownotes Lean&Lead Podcast #44 - Miniserie 3/3: Gespräche Schwierige Gespräche wirksam abschließen. Damit aus einem schwierigen Gespräch konkrete nächste Schritte werden und Umsetzung wahrscheinlicher wird.
Vielleicht kennst du das: Das Gespräch war eigentlich gut. Ihr habt offen gesprochen. Es wurden wichtige Punkte angesprochen. Missverständnisse wurden geklärt.
Und trotzdem passiert danach wenig bis nichts.
Das Thema taucht Wochen später wieder auf. Die gleiche Diskussion beginnt von vorne. Alle denken, es war doch besprochen.
Genau deshalb entscheidet sich oft in den letzten Minuten eines Gesprächs, ob daraus wirklich Veränderung entsteht.
In dieser Folge geht es darum, wie du schwierige Gespräche so abschließt, dass Klarheit entsteht, Verantwortung sichtbar wird und Umsetzung im Alltag wahrscheinlicher wird.
Fünf Fragen, die dabei helfen können:
Den nächsten Schritt klären: „Was ist jetzt der nächste konkrete Schritt?“ Verbindlichkeit schaffen: „Bis wann machen wir das?“ Stolpersteine sichtbar machen: „Was könnte im Alltag dazu führen, dass wir das nicht einhalten?“ Früh gegensteuern: „Woran merken wir rechtzeitig, dass wir wieder vom Weg abkommen?“ Dranbleiben vereinbaren: „Wann schauen wir gemeinsam wieder darauf?“
Ein weiterer wichtiger Impuls:
Klarheit ist nicht Härte.
Klarheit bedeutet nicht mehr Druck, mehr Kontrolle oder lautere Ansagen.
Klarheit bedeutet, dass beide wissen, was als Nächstes passiert, worauf zu achten ist und wann wieder gemeinsam draufgeschaut wird.
Denn ein gutes Gespräch endet nicht mit:
„Dann schauen wir mal.“
Sondern mit einer klaren Orientierung für den Alltag.
24h-Impuls
Denke an ein Gespräch, das du in den nächsten Tagen führen wirst.
Egal ob Mitarbeitergespräch, Projektabstimmung, Teamthema oder Konflikt.
Nutze am Ende bewusst eine zusätzliche Frage:
„Was könnte dazu führen, dass wir das nicht einhalten?“
Oder:
„Woran merken wir früh genug, dass wir wieder vom Weg abkommen?“
Beobachte, was sich dadurch verändert.
Oft entsteht Verbindlichkeit nicht durch mehr Druck, sondern durch mehr Klarheit.
Damit endet auch diese kleine dreiteilige Miniserie rund um schwierige Gespräche und Fragen, die dir dabei helfen können.
Vielen Dank an meine Hamburger Workshopgruppe, deren Fragen und Diskussionen die Inspiration für diese Serie waren.
Bis bald und viel Erfolg beim Ausprobieren!
Weitere passende Podcastfolgen:
Lean&Lead #42: Schwierige Gespräche gut beginnen. Die ersten Minuten entscheiden oft, ob Menschen offen bleiben oder innerlich dichtmachen. // Aus der Miniserie Teil 1/3: Gespräche
https://byclaudiaschmidt.com/schwierige-gespraeche-gut-beginnen-die-ersten-minuten-entscheiden-oft-ob-menschen-offen-bleiben-oder-innerlich-dichtmachen/
Lean&Lead #43: Schwierige Gespräche offen halten. Wie du bei Spannungen, Ausweichmanövern oder festgefahrenen Momenten im Gespräch bleibst. // Aus der Miniserie Teil 2/3: Gespräche
https://byclaudiaschmidt.com/schwierige-gespraeche-offen-halten-wie-du-bei-spannungen-ausweichmanoevern-oder-festgefahrenen-momenten-im-gespraech-bleibst/
Lean&Lead #13: Fragen statt Floskeln. 7 Fragen, die dich als Führungskraft wirksam machen
https://byclaudiaschmidt.com/fragen-statt-floskeln-7-fragen-die-dich-als-fuehrungskraft-wirksam-machen/
Lean&Lead #34: Umgang mit schwierigen Mitarbeitenden. Widerstand verstehen statt abstempeln
https://byclaudiaschmidt.com/umgang-mit-schwierigen-mitarbeitenden-widerstand-verstehen-statt-abstempeln/
... und noch viele mehr ;)
„Lean & Lead – Wegen schlechter Führung geschlossen!“ erscheint jede Woche dienstags mit praxisnahen Impulsen. Jetzt abonnieren und keine Folge verpassen!
https://byclaudiaschmidt.com/podcast-leanlead/
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Hat dir die Episode gefallen?
Dann abonniere Lean & Lead – Wegen schlechter Führung geschlossen und lass mir gerne eine Bewertung da. So hilfst du, dass noch mehr Fach- und Führungskräfte in der Industrie Lean & Lead entdecken können.
Du hast Themenwünsche oder eine Person im Kopf, die ich unbedingt in den Podcast einladen sollte? Dann lass es mich wissen!
Schreib mir einfach über LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/byclaudiaschmidt/
oder per E-Mail: info@byclaudiaschmidt.com
Vielleicht kennst du das: Das Gespräch war eigentlich gut. Ihr habt offen gesprochen. Es wurden wichtige Punkte angesprochen. Missverständnisse wurden geklärt.
Und trotzdem passiert danach wenig bis nichts.
Das Thema taucht Wochen später wieder auf. Die gleiche Diskussion beginnt von vorne. Alle denken, es war doch besprochen.
Genau deshalb entscheidet sich oft in den letzten Minuten eines Gesprächs, ob daraus wirklich Veränderung entsteht.
In dieser Folge geht es darum, wie du schwierige Gespräche so abschließt, dass Klarheit entsteht, Verantwortung sichtbar wird und Umsetzung im Alltag wahrscheinlicher wird.
Fünf Fragen, die dabei helfen können:
Den nächsten Schritt klären: „Was ist jetzt der nächste konkrete Schritt?“ Verbindlichkeit schaffen: „Bis wann machen wir das?“ Stolpersteine sichtbar machen: „Was könnte im Alltag dazu führen, dass wir das nicht einhalten?“ Früh gegensteuern: „Woran merken wir rechtzeitig, dass wir wieder vom Weg abkommen?“ Dranbleiben vereinbaren: „Wann schauen wir gemeinsam wieder darauf?“
Ein weiterer wichtiger Impuls:
Klarheit ist nicht Härte.
Klarheit bedeutet nicht mehr Druck, mehr Kontrolle oder lautere Ansagen.
Klarheit bedeutet, dass beide wissen, was als Nächstes passiert, worauf zu achten ist und wann wieder gemeinsam draufgeschaut wird.
Denn ein gutes Gespräch endet nicht mit:
„Dann schauen wir mal.“
Sondern mit einer klaren Orientierung für den Alltag.
24h-Impuls
Denke an ein Gespräch, das du in den nächsten Tagen führen wirst.
Egal ob Mitarbeitergespräch, Projektabstimmung, Teamthema oder Konflikt.
Nutze am Ende bewusst eine zusätzliche Frage:
„Was könnte dazu führen, dass wir das nicht einhalten?“
Oder:
„Woran merken wir früh genug, dass wir wieder vom Weg abkommen?“
Beobachte, was sich dadurch verändert.
Oft entsteht Verbindlichkeit nicht durch mehr Druck, sondern durch mehr Klarheit.
Damit endet auch diese kleine dreiteilige Miniserie rund um schwierige Gespräche und Fragen, die dir dabei helfen können.
Vielen Dank an meine Hamburger Workshopgruppe, deren Fragen und Diskussionen die Inspiration für diese Serie waren.
Bis bald und viel Erfolg beim Ausprobieren!
Weitere passende Podcastfolgen:
Lean&Lead #42: Schwierige Gespräche gut beginnen. Die ersten Minuten entscheiden oft, ob Menschen offen bleiben oder innerlich dichtmachen. // Aus der Miniserie Teil 1/3: Gespräche
https://byclaudiaschmidt.com/schwierige-gespraeche-gut-beginnen-die-ersten-minuten-entscheiden-oft-ob-menschen-offen-bleiben-oder-innerlich-dichtmachen/
Lean&Lead #43: Schwierige Gespräche offen halten. Wie du bei Spannungen, Ausweichmanövern oder festgefahrenen Momenten im Gespräch bleibst. // Aus der Miniserie Teil 2/3: Gespräche
https://byclaudiaschmidt.com/schwierige-gespraeche-offen-halten-wie-du-bei-spannungen-ausweichmanoevern-oder-festgefahrenen-momenten-im-gespraech-bleibst/
Lean&Lead #13: Fragen statt Floskeln. 7 Fragen, die dich als Führungskraft wirksam machen
https://byclaudiaschmidt.com/fragen-statt-floskeln-7-fragen-die-dich-als-fuehrungskraft-wirksam-machen/
Lean&Lead #34: Umgang mit schwierigen Mitarbeitenden. Widerstand verstehen statt abstempeln
https://byclaudiaschmidt.com/umgang-mit-schwierigen-mitarbeitenden-widerstand-verstehen-statt-abstempeln/
... und noch viele mehr ;)
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02.06.2026
18 Minuten
Shownotes Lean&Lead Podcast #43 - Miniserie 2/3: Gespräche Schwierige Gespräche offen halten. Wie du bei Spannung, Ausweichmanövern oder festgefahrenen Momenten im Gespräch bleibst.
Vielleicht kennst du das: Das Gespräch hat eigentlich ganz gut begonnen.
Und plötzlich dreht ihr euch im Kreis.
Es kommen immer neue Erklärungen. Nebenthemen tauchen auf. Die gleiche Diskussion beginnt zum dritten Mal. Oder ihr redet zwar miteinander, aber irgendwie kommt ihr keinen Schritt weiter.
Genau hier machen viele Führungskräfte etwas ganz Natürliches:
Sie erklären mehr. Argumentieren mehr. Machen mehr Druck.
Das Problem:
Wenn ein Gespräch festfährt, fehlt oft nicht Information. Es fehlt Klarheit.
In dieser Folge geht es darum, wie du schwierige Gespräche offen halten kannst, ohne zu drängen oder aufzugeben.
Fünf Fragen, die dabei helfen können: Konkreter werden: „Was genau hat es in diesem Moment schwierig gemacht?“ Zum Kern kommen: „Was ist für dich gerade der eigentliche Knackpunkt?“ Den Wendepunkt finden: „An welchem Punkt ist es gekippt?“ Nach vorne schauen: „Was wäre jetzt ein sinnvoller nächster Schritt?“ Fortschritt sichtbar machen: „Woran würden wir merken, dass es wieder besser läuft?“
Ein weiterer wichtiger Impuls: Nicht jede Pause sofort mit Worten füllen.
Oft entsteht genau in diesen kurzen Momenten der Stille die Antwort, die vorher noch nicht ausgesprochen wurde.
Und manchmal braucht es nicht einmal eine weitere Frage.
Manchmal braucht es ein bewusstes Stopp:
„Ich habe den Eindruck, wir drehen uns gerade im Kreis. Lass uns kurz sortieren. Worum geht es eigentlich?“
Das ist kein Angriff.
Das ist Gesprächsführung.
24h-Impuls
Achte in den nächsten 24 Stunden bewusst auf ein Gespräch, das festzufahren droht.
Bevor du mehr erklärst oder argumentierst, halte kurz inne und stelle eine Frage, die Klarheit schafft.
Oder sprich das Festfahren direkt an.
Oft entsteht Bewegung nicht durch mehr Druck, sondern durch einen besseren Fokus.
In der nächsten Folge der dreiteiligen Miniserie geht es darum, wie du schwierige Gespräche wirksam abschließt, damit aus einem Gespräch konkrete nächste Schritte werden und Umsetzung wahrscheinlicher wird.
Bis zur nächsten Folge :) ...und viel Freude und Erfolg beim Ausprobieren!
Weitere passende Podcastfolgen:
Lean&Lead #42: Schwierige Gespräche gut beginnen. Die ersten Minuten entscheiden oft, ob Menschen offen bleiben oder innerlich dichtmachen. // Aus der Miniserie Teil 1/3: Gespräche
https://byclaudiaschmidt.com/schwierige-gespraeche-gut-beginnen-die-ersten-minuten-entscheiden-oft-ob-menschen-offen-bleiben-oder-innerlich-dichtmachen/
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https://byclaudiaschmidt.com/fragen-statt-floskeln-7-fragen-die-dich-als-fuehrungskraft-wirksam-machen/
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Bis zur nächsten Folge :) ...und viel Freude und Erfolg beim Ausprobieren!
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Über diesen Podcast
Lean & Lead- Wegen schechter Führung geschlossen.
Dein Podcast für schlanke Strukturen, starke Teams und
nachhaltige Produktivität.
Fühlst du dich in deinem Arbeitsalltag oft von chaotischen
Prozessen überwältigt? Hast du das Gefühl, dass dein Team nicht
optimal zusammenarbeitet oder dass wichtige Meetings oft
ergebnislos bleiben? Der Podcast „Lean&Lead“ ist hier, um dir
pragmatische Lösungen und inspirierende Ansätze zu bieten, die
dein Arbeitsleben einfach besser machen.
In der heutigen Arbeitswelt sind schlanke Prozesse und starke
Führung unerlässlich, um erfolgreich zu sein. Viele
Führungskräfte, Teamleiter und Entscheider im Mittelstand stehen
vor ähnlichen Herausforderungen: ineffiziente Abläufe,
demotivierte Teams und das Gefühl, trotz harter Arbeit nicht
voranzukommen. „Lean & Lead“ setzt genau hier an. Der Podcast
bietet dir umsetzbare Methoden aus Lean Management, Leadership
und Prozessoptimierung, kombiniert mit einer menschenzentrierten
Führungsphilosophie.
Für wen richtet sich „Lean & Lead“?
- Führungskräfte und Teamleiter in der produzierenden Industrie,
die nachhaltige Ergebnisse erzielen möchten.
- Projektleiter und laterale Führungskräfte, die kontinuierliche
Verbesserungsprozesse (KVP) vorantreiben.
- Entscheider im Mittelstand, die eine Kultur der Zusammenarbeit
und Effizienz etablieren wollen.
- Alle, die verstehen, dass echte Führung bedeutet, Menschen zu
inspirieren und nicht nur zu kontrollieren.
Was erwartet dich in den Episoden?
- Praktische Tipps und bewährte Methoden: Egal, ob es um
effiziente Meetings, schlanke Abläufe oder die Einführung neuer
Prozesse geht, du erhältst direkt umsetzbare Ansätze.
- Inspirierende Fallstudien: Lerne von echten Beispielen, wie
andere Führungskräfte Herausforderungen gemeistert haben.
- Impulse zur Teamentwicklung: Entdecke, wie du die
Zusammenarbeit in deinem Team nachhaltig stärken kannst.
- Hilfreiche Werkzeuge: Erhalte Tools und Strategien, die deinen
Führungsalltag erleichtern.
- Menschenzentrierte Führung: Erfahre, wie du eine Kultur der
Wertschätzung und Motivation schaffst.
Kleiner Sneak-Preview in die Themen, die wir bei ”Lean &
Lead” behandeln:
- Lean Management und schlanke Prozesse
- Kontinuierliche Verbesserungsprozesse (KVP)
- Change Management und Führung in Veränderungsprozessen
- Effektive Kommunikation und Konfliktlösung
- Teamentwicklung und Mitarbeiterführung
- Ressourcenmanagement und nachhaltige Produktivität
- Unternehmenskultur und Werteorientierung
Was macht „Lean & Lead“ einzigartig?
Im Gegensatz zu theoretischen Führungsbüchern bietet „Lean &
Lead“ praxisnahe Inhalte, die du sofort anwenden kannst. Wir
verbinden bewährte Ansätze aus Lean Management mit einer
Führungsphilosophie, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Unsere Mission ist es, dir zu helfen, nicht nur Prozesse zu
optimieren, sondern auch ein inspirierendes Arbeitsumfeld zu
schaffen, in dem Teams gemeinsam Großes leisten.
Abonniere jetzt „Lean & Lead“ auf deiner Lieblingsplattform
und entdecke jede Woche neue Impulse, wie du mit smarter Führung
und klaren Strukturen nicht nur produktiver wirst, sondern auch
Menschen begeisterst. Gemeinsam machen wir deinen Arbeitsalltag
einfacher, erfolgreicher und erfüllender.
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