Podcaster
Episoden
07.07.2026
43 Minuten
Am konkreten Projekt mit Innovationscoaching nachhaltig innovativer werden und strukturiert Methoden, Teams & Führungskräfte entwickeln - ganz einfach mit meinem geförderten Beratungsprogramm. Der Link zum nächsten Schritt: https://www.klausreichert.de/coaching/ -------------------------------------------------
Im Smart Innovation Podcast Ep 168 zeigt Innovationscoach Klaus Reichert im Gespräch mit Detlef Klocke (Phoenix Contact) und Matthias Schüler (Rittal) wie Kooperation, ein Wissensnetzwerk und Community die Weiterbildung und Wissenstransfer im Schaltschrankbau ermöglichen. Dies herstellerunabhängig und praxisnah. Im Fokus stehen Qualität und Wissensaufbau und wie eine Branche mit Austausch Komplexität, Regularien und Effizienzdruck besser beherrscht. Wir sprechen auch darüber warum der Schaltschrank im Hintergrund die „Intelligenz“ industrieller Automatisierung bündelt – und warum das für Energie und Energiewende relevanter ist, als viele denken.
Schaltschrank als „Gehirn“ einer automatisierten Anlage: Er bündelt Steuerung, Komponenten und Kommunikation. Schaltschrank Gestalter als herstellerunabhängiger Einstieg in Wissenstransfer: „neutraler Einstieg“ statt Wettbewerb und Produktvergleiche. Kooperation trotz Wettbewerb: vorwettbewerblicher Austausch als Hebel für Qualität, Effizienz und Zukunftsfähigkeit. Weiterbildung in der Praxis: Fachvideos und Webinare werden genutzt, auch in Berufsschulen. Energie, Energiewende und All Electric Society: Strom wird als Schlüssel für Wohlstand und eine nachhaltige Welt beschrieben; Netze müssen Richtung Smart Grids weiterentwickelt werden.
Kapitel und Zeitmarken 00:00 Austauschplattform trotz Wettbewerb: Lernen auf Augenhöhe 00:01 Smart Innovation Podcast: Kontext Innovation und Innovationsberatung 00:02 Was ist ein Schaltschrank und wo steckt er überall? 00:03 Schaltschrank als „Verpackung“ und warum Klimatisierung wichtig ist 00:04 „Gehirn“ industrieller Automatisierung: Beispiele aus Alltag und Industrie 00:08 Wer macht was: Rittal, Phoenix Contact, Wago, Siemens, EPLAN 00:10 Systembaukasten, Standardisierung, EPLAN als funktionales Engineering 00:12 Komplexität, Normen, Richtlinien, Security und Safety in der Elektrotechnik 00:15 Warum die Kooperation entstand: Wissensstand, Wettbewerbsvorsprung, Austausch 00:18 30/70-Logik: Komponentenkosten vs Prozesskosten, Effizienzhebel 00:20 Wissenstransfer und Community: herstellerunabhängig, praxisnah, Austauschplattform 00:24 Weiterbildung und Nachwuchs: Fachkräftemangel, Mediathek, Webinare, Berufsschulen 00:28 Energie, Energiewende, All Electric Society, Sektorenkopplung 00:35 Smart Grids und Energieinfrastruktur: PV-Einspeisung, Investitionsbedarf 00:38 Ausblick: Ideen, Priorisierung, „Tu Gutes und rede drüber“ 00:40 Vom Zuhören ins Machen: drei Tipps für Kooperation und Innovation Schaltschrankbau und industrielle Automatisierung: das Unsichtbare, das alles bewegt Im Gespräch wird der Schaltschrank als zentraler Ort der Elektrotechnik beschrieben: „in der Kiste ist die Intelligenz, das Gehirn … einer automatisierten Anlage“ (Detlef Klocke). Ein Schaltschrank wird als Gehäuse und Schutzraum für Komponenten erklärt, in dem Elektronik, Steuerung und Kommunikation zusammenlaufen. Die Beispiele sind alltagsnah: vom Kühlschrank über Fabrikprozesse bis zu Transportbändern. Der Punkt dahinter ist klar: Ohne Schaltschrank bewegt sich in der industriellen Automatisierung kaum etwas. Kooperation als Wissensnetzwerk: Qualität, Austausch und Wissenstransfer statt Silos Die Schaltschrank Gestalter werden als Wissensnetzwerk und Community beschrieben, die herstellerunabhängigen Wissenstransfer bieten. Ziel ist ein „neutraler Einstieg“, damit Kunden nicht von Anbieter zu Anbieter gehen müssen, um Grundlagen zu verstehen. Gleichzeitig wird der Austausch als Kern gesehen: vom Geschäftsführer bis zur Werkstatt- und Konstruktionsleitung. Die Erfahrung: „Die Probleme sind alle sehr ähnlich … im Austausch kann man voneinander lernen und miteinander besser werden“ (Detlef Klocke). Für Innovationsteams ist das ein übertragbares Muster: gemeinsame Themen gemeinsam bearbeiten, bevor man in Wettbewerb und Einzellösungen abbiegt. Weiterbildung, Effizienz und Energie: warum das Thema jetzt Druck bekommt Die Episode verbindet Weiterbildung und Effizienz mit dem größeren Kontext Energie und Energiewende. Im Schaltschrankbau wird eine klare Kostenlogik genannt: etwa 30 Prozent Komponentenkosten, 70 Prozent Prozesskosten. Der Hebel liegt daher weniger im Produktpreis, sondern in besseren Prozessen, weniger Komplexität und mehr Durchblick bei Normen und Regularien. Parallel wird Energie als strategisches Thema aufgezogen: All Electric Society, Sektorenkopplung und Smart Grids. Der Anspruch: nicht nur über Verzicht sprechen, sondern „aufhören, Sachen zu verschwenden“ (Detlef Klocke) und Energie intelligent koppeln, speichern und nutzen. Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/die-schaltschrank-gestalter-gemeinsam-zu-qualitaet-und-wissen/
-- Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels. Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/ Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
Im Smart Innovation Podcast Ep 168 zeigt Innovationscoach Klaus Reichert im Gespräch mit Detlef Klocke (Phoenix Contact) und Matthias Schüler (Rittal) wie Kooperation, ein Wissensnetzwerk und Community die Weiterbildung und Wissenstransfer im Schaltschrankbau ermöglichen. Dies herstellerunabhängig und praxisnah. Im Fokus stehen Qualität und Wissensaufbau und wie eine Branche mit Austausch Komplexität, Regularien und Effizienzdruck besser beherrscht. Wir sprechen auch darüber warum der Schaltschrank im Hintergrund die „Intelligenz“ industrieller Automatisierung bündelt – und warum das für Energie und Energiewende relevanter ist, als viele denken.
Schaltschrank als „Gehirn“ einer automatisierten Anlage: Er bündelt Steuerung, Komponenten und Kommunikation. Schaltschrank Gestalter als herstellerunabhängiger Einstieg in Wissenstransfer: „neutraler Einstieg“ statt Wettbewerb und Produktvergleiche. Kooperation trotz Wettbewerb: vorwettbewerblicher Austausch als Hebel für Qualität, Effizienz und Zukunftsfähigkeit. Weiterbildung in der Praxis: Fachvideos und Webinare werden genutzt, auch in Berufsschulen. Energie, Energiewende und All Electric Society: Strom wird als Schlüssel für Wohlstand und eine nachhaltige Welt beschrieben; Netze müssen Richtung Smart Grids weiterentwickelt werden.
Kapitel und Zeitmarken 00:00 Austauschplattform trotz Wettbewerb: Lernen auf Augenhöhe 00:01 Smart Innovation Podcast: Kontext Innovation und Innovationsberatung 00:02 Was ist ein Schaltschrank und wo steckt er überall? 00:03 Schaltschrank als „Verpackung“ und warum Klimatisierung wichtig ist 00:04 „Gehirn“ industrieller Automatisierung: Beispiele aus Alltag und Industrie 00:08 Wer macht was: Rittal, Phoenix Contact, Wago, Siemens, EPLAN 00:10 Systembaukasten, Standardisierung, EPLAN als funktionales Engineering 00:12 Komplexität, Normen, Richtlinien, Security und Safety in der Elektrotechnik 00:15 Warum die Kooperation entstand: Wissensstand, Wettbewerbsvorsprung, Austausch 00:18 30/70-Logik: Komponentenkosten vs Prozesskosten, Effizienzhebel 00:20 Wissenstransfer und Community: herstellerunabhängig, praxisnah, Austauschplattform 00:24 Weiterbildung und Nachwuchs: Fachkräftemangel, Mediathek, Webinare, Berufsschulen 00:28 Energie, Energiewende, All Electric Society, Sektorenkopplung 00:35 Smart Grids und Energieinfrastruktur: PV-Einspeisung, Investitionsbedarf 00:38 Ausblick: Ideen, Priorisierung, „Tu Gutes und rede drüber“ 00:40 Vom Zuhören ins Machen: drei Tipps für Kooperation und Innovation Schaltschrankbau und industrielle Automatisierung: das Unsichtbare, das alles bewegt Im Gespräch wird der Schaltschrank als zentraler Ort der Elektrotechnik beschrieben: „in der Kiste ist die Intelligenz, das Gehirn … einer automatisierten Anlage“ (Detlef Klocke). Ein Schaltschrank wird als Gehäuse und Schutzraum für Komponenten erklärt, in dem Elektronik, Steuerung und Kommunikation zusammenlaufen. Die Beispiele sind alltagsnah: vom Kühlschrank über Fabrikprozesse bis zu Transportbändern. Der Punkt dahinter ist klar: Ohne Schaltschrank bewegt sich in der industriellen Automatisierung kaum etwas. Kooperation als Wissensnetzwerk: Qualität, Austausch und Wissenstransfer statt Silos Die Schaltschrank Gestalter werden als Wissensnetzwerk und Community beschrieben, die herstellerunabhängigen Wissenstransfer bieten. Ziel ist ein „neutraler Einstieg“, damit Kunden nicht von Anbieter zu Anbieter gehen müssen, um Grundlagen zu verstehen. Gleichzeitig wird der Austausch als Kern gesehen: vom Geschäftsführer bis zur Werkstatt- und Konstruktionsleitung. Die Erfahrung: „Die Probleme sind alle sehr ähnlich … im Austausch kann man voneinander lernen und miteinander besser werden“ (Detlef Klocke). Für Innovationsteams ist das ein übertragbares Muster: gemeinsame Themen gemeinsam bearbeiten, bevor man in Wettbewerb und Einzellösungen abbiegt. Weiterbildung, Effizienz und Energie: warum das Thema jetzt Druck bekommt Die Episode verbindet Weiterbildung und Effizienz mit dem größeren Kontext Energie und Energiewende. Im Schaltschrankbau wird eine klare Kostenlogik genannt: etwa 30 Prozent Komponentenkosten, 70 Prozent Prozesskosten. Der Hebel liegt daher weniger im Produktpreis, sondern in besseren Prozessen, weniger Komplexität und mehr Durchblick bei Normen und Regularien. Parallel wird Energie als strategisches Thema aufgezogen: All Electric Society, Sektorenkopplung und Smart Grids. Der Anspruch: nicht nur über Verzicht sprechen, sondern „aufhören, Sachen zu verschwenden“ (Detlef Klocke) und Energie intelligent koppeln, speichern und nutzen. Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/die-schaltschrank-gestalter-gemeinsam-zu-qualitaet-und-wissen/
-- Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels. Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/ Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
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29.06.2026
52 Minuten
Am konkreten Projekt mit Innovationscoaching nachhaltig innovativer werden und strukturiert Methoden, Teams & Führungskräfte entwickeln - ganz einfach mit meinem geförderten Beratungsprogramm. Der Link zum nächsten Schritt: https://www.klausreichert.de/coaching/ -------------------------------------------------
Fassadenbegrünung bietet weit mehr als reine Ästhetik. Im Smart Innovation Podcast Episode 167 spricht Klaus Reichert mit Jonathan Müller (Helix Pflanzensysteme) über Fassadenbegrünung als wirksame Klimainnovation. Der Beitrag zeigt, wie Vertikalbegrünung und GreenTech am Bau die biologische Klimatisierung von Gebäuden und ihrer Umgebung optimiert und eine messbare Ökosystemleistung erbringen kann. Kapitelübersicht 00:00 Messbare Ökologie der Fassadenbegrünung 02:00 Vorstellung Jonathan Müller und Helix Pflanzensysteme 04:00 Maßgeschneiderte Konzepte mit hohem architektonischen Anspruch 09:00 Sofort grüne Lösungen durch gärtnerische Vorkultur 14:00 Der Fassadenbegrüner als notwendiger Fachplaner am Bau 20:00 Messbare Ökosystemleistung und thermische Gebäudeentlastung 25:00 Vorgaben der Kommunen zur Gebäudebegrünung im Stadtraum 30:00 Einsparungen bei der Klimatisierung und der Zeitfaktor 36:00 Handwerk trifft GreenTech am Bau 43:00 Markenbildung und das lösungsorientierte Produktportfolio 48:00 Drei praktische Tipps für Bauherren und Architekten Vertiefung Professionelle Fassadenbegrünung ist eine wirksame Klimainnovation und eine technische Weiterentwicklung, die weit über dekorative Zwecke hinausgeht. Jonathan Müller beschreibt die Pflanze als echtes Baumaterial, das wie eine zweite Hautschicht die Hitze vom Bauwerk fernhält. Messungen der Universität Stuttgart unterstützen diese Funktion. Die Vertikalbegrünung schluckt zudem Straßenlärm, fördert die urbane Biodiversität und kann das Umgebungsklima verbessern. Eine messbare Ökosystemleistung trägt zur Optimierung der Klimatisierung von Gebäuden direkt und nachhaltig bei. Die Integration von GreenTech am Bau und Fachplanung Um die positiven Effekte optimal zu nutzen, muss die Vertikalbegrünung frühzeitig in den Planungsprozess einfließen. Jonathan Müller sieht den Fassadenbegrüner als eigenständigen Fachplaner an der Schnittstelle zwischen Hochbauarchitektur und Landschaftsarchitektur. Eine frühzeitige Abstimmung zu technischen Faktoren wie Wasserversorgung und Strombedarf macht diese Form des nachhaltigen Bauens einfacher und günstiger. Die Systeme verbinden dabei automatisierte Bewässerungstechnologien mit traditionellem gärtnerischen Handwerk. Qualitätssicherung durch Vorkultur und kontinuierliche Pflege Ein entscheidender Erfolgsfaktor für funktionierende Pflanzensysteme ist die professionelle Vorkultur. Helix Pflanzensysteme setzt auf sofort grüne Lösungen aus dem eigenen Betrieb in Stuttgart. Die Pflanzen wachsen unter idealen Gewächshausbedingungen auf, um an der Baustelle direkt ihre Schutzfunktion zu erfüllen. Jonathan Müller warnt vor Billiglösungen, die ohne Pflegekonzept installiert werden. Pflanzen sind lebende Systeme, die eine dauerhafte Pflege erfordern. Die kontinuierliche Wartung sichert die architektonische Qualität und den langfristigen Erhalt der biologischen Klimatisierung Gebäude. Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/fassadenbegruenung-greentech-am-bau-optimiert-die-klimatisierung/
-- Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels. Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/ Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
Fassadenbegrünung bietet weit mehr als reine Ästhetik. Im Smart Innovation Podcast Episode 167 spricht Klaus Reichert mit Jonathan Müller (Helix Pflanzensysteme) über Fassadenbegrünung als wirksame Klimainnovation. Der Beitrag zeigt, wie Vertikalbegrünung und GreenTech am Bau die biologische Klimatisierung von Gebäuden und ihrer Umgebung optimiert und eine messbare Ökosystemleistung erbringen kann. Kapitelübersicht 00:00 Messbare Ökologie der Fassadenbegrünung 02:00 Vorstellung Jonathan Müller und Helix Pflanzensysteme 04:00 Maßgeschneiderte Konzepte mit hohem architektonischen Anspruch 09:00 Sofort grüne Lösungen durch gärtnerische Vorkultur 14:00 Der Fassadenbegrüner als notwendiger Fachplaner am Bau 20:00 Messbare Ökosystemleistung und thermische Gebäudeentlastung 25:00 Vorgaben der Kommunen zur Gebäudebegrünung im Stadtraum 30:00 Einsparungen bei der Klimatisierung und der Zeitfaktor 36:00 Handwerk trifft GreenTech am Bau 43:00 Markenbildung und das lösungsorientierte Produktportfolio 48:00 Drei praktische Tipps für Bauherren und Architekten Vertiefung Professionelle Fassadenbegrünung ist eine wirksame Klimainnovation und eine technische Weiterentwicklung, die weit über dekorative Zwecke hinausgeht. Jonathan Müller beschreibt die Pflanze als echtes Baumaterial, das wie eine zweite Hautschicht die Hitze vom Bauwerk fernhält. Messungen der Universität Stuttgart unterstützen diese Funktion. Die Vertikalbegrünung schluckt zudem Straßenlärm, fördert die urbane Biodiversität und kann das Umgebungsklima verbessern. Eine messbare Ökosystemleistung trägt zur Optimierung der Klimatisierung von Gebäuden direkt und nachhaltig bei. Die Integration von GreenTech am Bau und Fachplanung Um die positiven Effekte optimal zu nutzen, muss die Vertikalbegrünung frühzeitig in den Planungsprozess einfließen. Jonathan Müller sieht den Fassadenbegrüner als eigenständigen Fachplaner an der Schnittstelle zwischen Hochbauarchitektur und Landschaftsarchitektur. Eine frühzeitige Abstimmung zu technischen Faktoren wie Wasserversorgung und Strombedarf macht diese Form des nachhaltigen Bauens einfacher und günstiger. Die Systeme verbinden dabei automatisierte Bewässerungstechnologien mit traditionellem gärtnerischen Handwerk. Qualitätssicherung durch Vorkultur und kontinuierliche Pflege Ein entscheidender Erfolgsfaktor für funktionierende Pflanzensysteme ist die professionelle Vorkultur. Helix Pflanzensysteme setzt auf sofort grüne Lösungen aus dem eigenen Betrieb in Stuttgart. Die Pflanzen wachsen unter idealen Gewächshausbedingungen auf, um an der Baustelle direkt ihre Schutzfunktion zu erfüllen. Jonathan Müller warnt vor Billiglösungen, die ohne Pflegekonzept installiert werden. Pflanzen sind lebende Systeme, die eine dauerhafte Pflege erfordern. Die kontinuierliche Wartung sichert die architektonische Qualität und den langfristigen Erhalt der biologischen Klimatisierung Gebäude. Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/fassadenbegruenung-greentech-am-bau-optimiert-die-klimatisierung/
-- Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels. Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/ Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
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22.06.2026
53 Minuten
Am konkreten Projekt mit Innovationscoaching nachhaltig innovativer werden und strukturiert Methoden, Teams & Führungskräfte entwickeln - ganz einfach mit meinem geförderten Beratungsprogramm. Der Link zum nächsten Schritt: https://www.klausreichert.de/coaching/ -------------------------------------------------
Das Abwarten oder Ignorieren von AI ist für KMU definitiv keine Lösung mehr. Die Episode vermittelt wertvolle Erkenntnisse, wie ein strukturierter KI-Workshop Unternehmen dabei hilft, Risiken zu minimieren und den KI-Einsatz KMU sicher zu gestalten. Episode 166 des Smart Innovation Podcast beschäftigt sich mit dem Thema Anwendung von KI im Unternehmen als nächste Schritte der Digitalisierung. Dr. Klaus Reichert, kreativer Innovationscoach aus Baden-Württemberg, begrüßt den KI-Berater Jürgen Kroder. Er ist Ein-Mann-Marketing-Agentur mit KI-Team, Betreiber des Blogs KI-Känguru und erläutert praxisnah die Potenziale von neuen Arbeitsweisen wie Vibe Working. Kapitelübersicht und Zeitmarken 00:00 Start und das Risiko von Schatten-KI im Unternehmen 00:03 Begriffsklärung und Praxis: Vibe Working und Vibe Coding 00:07 Datenschutz, Datensicherheit und rechtliche Haftung für KMU 00:12 Digitalisierung planmäßig gestalten statt blind Tools kaufen 00:16 Menschen im Change-Prozess mitnehmen durch konkrete Use Cases 00:24 Der Weg zur KI-Beratung und die Entstehung des Blogs KI-Känguru 00:29 Das RTF Framework für zielgerichtetes Prompting 00:37 Markensprache erhalten und KI im internen Wissensmanagement nutzen 00:45 Die Zukunft der Arbeit: Verdrängung oder Ergänzung durch AI Vertiefende Erläuterung der Gesprächsinhalte Gefahren von Schatten-KI und mangelndem Datenschutz In vielen Betrieben etabliert sich bereits eine unkontrollierte Schatten-KI, da Mitarbeiter ohne klare Richtlinien kostenlose AI-Tools nutzen. Jürgen Kroder warnt ausdrücklich vor den Risiken im geschäftlichen Kontext: Wenn ein Produkt nichts kostet, bist du das Produkt, oder die Daten, die da eben reingehen. Kundendaten oder Geschäftsgeheimnisse in kostenlosen Versionen hochzuladen, kann zu gravierenden Verstößen gegen die Datenschutzgrundverordnung führen. Die Einführung von KI-Lösungen darf laut Kroder nicht die alleinige Entscheidung der IT-Abteilung sein. Da es um Compliance, Haftung und Datenschutz geht, steht die Geschäftsführung in der persönlichen Verantwortung und kann sich im Ernstfall nicht herausreden. Eine professionelle Innovationsberatung hilft KMU, diese Chancen strukturiert zu realisieren. Eine Arbeitswelt mit Vibe Working und dem RTF Framework Der aktuelle Begriff Vibe Working leitet sich vom Programmiertrend Vibe Coding ab. Der Mensch schreibt dabei nicht mehr mühsam Zeile für Zeile selbst, sondern agiert wie ein Dirigent, der die verschiedenen KI-Tools koordiniert und steuert. Für die effiziente Kommunikation mit großen Sprachmodellen empfiehlt der KI-Experte das RTF Framework. Die Abkürzung steht für Role, Task und Format. Anwender sollten der AI zuerst eine klare Fachrolle zuweisen, danach die konkrete Aufgabe stellen und schließlich das gewünschte Ausgabeformat exakt vorgeben. Zudem betont Kroder, dass das erste Ergebnis einer KI immer nur als rohe Masse und erstes Konzept zu betrachten ist. Erst durch den anschließenden interaktiven Austausch entsteht echte Qualität in der Produktentwicklung. Wissensmanagement und die menschliche Rolle im Digitalisierungsprozess KI-Tools bieten enorme Vorteile für das interne Wissensmanagement und das Onboarding neuer Mitarbeiter im Mittelstand. Komplexe Betriebsanleitungen, Richtlinien oder firmeninterne Dokumente lassen sich in eine geschützte KI-Datenbank einspeisen. Mitarbeiter können das System danach in natürlicher Sprache befragen und komplexe Inhalte auf das Niveau eines Zwölfjährigen eindampfen oder in verschiedenen Sprachen nutzen. Bezüglich der weit verbreiteten Angst vor dem Wegfall von Arbeitsplätzen durch KI positioniert sich Kroder differenziert. Er rät Unternehmen davon ab, KI rein für Personalentlassungen zu nutzen. Sinnvoller ist es, die Technologie als zusätzlichen virtuellen Mitarbeiter zu betrachten, der repetitive Aufgaben übernimmt und Freiräume für anspruchsvollere Tätigkeiten schafft. -- Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/anwendung-von-ki-im-unternehmen-als-naechste-schritte-der-digitalisierung/
-- Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels. Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/ Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
Das Abwarten oder Ignorieren von AI ist für KMU definitiv keine Lösung mehr. Die Episode vermittelt wertvolle Erkenntnisse, wie ein strukturierter KI-Workshop Unternehmen dabei hilft, Risiken zu minimieren und den KI-Einsatz KMU sicher zu gestalten. Episode 166 des Smart Innovation Podcast beschäftigt sich mit dem Thema Anwendung von KI im Unternehmen als nächste Schritte der Digitalisierung. Dr. Klaus Reichert, kreativer Innovationscoach aus Baden-Württemberg, begrüßt den KI-Berater Jürgen Kroder. Er ist Ein-Mann-Marketing-Agentur mit KI-Team, Betreiber des Blogs KI-Känguru und erläutert praxisnah die Potenziale von neuen Arbeitsweisen wie Vibe Working. Kapitelübersicht und Zeitmarken 00:00 Start und das Risiko von Schatten-KI im Unternehmen 00:03 Begriffsklärung und Praxis: Vibe Working und Vibe Coding 00:07 Datenschutz, Datensicherheit und rechtliche Haftung für KMU 00:12 Digitalisierung planmäßig gestalten statt blind Tools kaufen 00:16 Menschen im Change-Prozess mitnehmen durch konkrete Use Cases 00:24 Der Weg zur KI-Beratung und die Entstehung des Blogs KI-Känguru 00:29 Das RTF Framework für zielgerichtetes Prompting 00:37 Markensprache erhalten und KI im internen Wissensmanagement nutzen 00:45 Die Zukunft der Arbeit: Verdrängung oder Ergänzung durch AI Vertiefende Erläuterung der Gesprächsinhalte Gefahren von Schatten-KI und mangelndem Datenschutz In vielen Betrieben etabliert sich bereits eine unkontrollierte Schatten-KI, da Mitarbeiter ohne klare Richtlinien kostenlose AI-Tools nutzen. Jürgen Kroder warnt ausdrücklich vor den Risiken im geschäftlichen Kontext: Wenn ein Produkt nichts kostet, bist du das Produkt, oder die Daten, die da eben reingehen. Kundendaten oder Geschäftsgeheimnisse in kostenlosen Versionen hochzuladen, kann zu gravierenden Verstößen gegen die Datenschutzgrundverordnung führen. Die Einführung von KI-Lösungen darf laut Kroder nicht die alleinige Entscheidung der IT-Abteilung sein. Da es um Compliance, Haftung und Datenschutz geht, steht die Geschäftsführung in der persönlichen Verantwortung und kann sich im Ernstfall nicht herausreden. Eine professionelle Innovationsberatung hilft KMU, diese Chancen strukturiert zu realisieren. Eine Arbeitswelt mit Vibe Working und dem RTF Framework Der aktuelle Begriff Vibe Working leitet sich vom Programmiertrend Vibe Coding ab. Der Mensch schreibt dabei nicht mehr mühsam Zeile für Zeile selbst, sondern agiert wie ein Dirigent, der die verschiedenen KI-Tools koordiniert und steuert. Für die effiziente Kommunikation mit großen Sprachmodellen empfiehlt der KI-Experte das RTF Framework. Die Abkürzung steht für Role, Task und Format. Anwender sollten der AI zuerst eine klare Fachrolle zuweisen, danach die konkrete Aufgabe stellen und schließlich das gewünschte Ausgabeformat exakt vorgeben. Zudem betont Kroder, dass das erste Ergebnis einer KI immer nur als rohe Masse und erstes Konzept zu betrachten ist. Erst durch den anschließenden interaktiven Austausch entsteht echte Qualität in der Produktentwicklung. Wissensmanagement und die menschliche Rolle im Digitalisierungsprozess KI-Tools bieten enorme Vorteile für das interne Wissensmanagement und das Onboarding neuer Mitarbeiter im Mittelstand. Komplexe Betriebsanleitungen, Richtlinien oder firmeninterne Dokumente lassen sich in eine geschützte KI-Datenbank einspeisen. Mitarbeiter können das System danach in natürlicher Sprache befragen und komplexe Inhalte auf das Niveau eines Zwölfjährigen eindampfen oder in verschiedenen Sprachen nutzen. Bezüglich der weit verbreiteten Angst vor dem Wegfall von Arbeitsplätzen durch KI positioniert sich Kroder differenziert. Er rät Unternehmen davon ab, KI rein für Personalentlassungen zu nutzen. Sinnvoller ist es, die Technologie als zusätzlichen virtuellen Mitarbeiter zu betrachten, der repetitive Aufgaben übernimmt und Freiräume für anspruchsvollere Tätigkeiten schafft. -- Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/anwendung-von-ki-im-unternehmen-als-naechste-schritte-der-digitalisierung/
-- Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels. Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/ Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
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17.06.2026
1 Stunde 3 Minuten
Am konkreten Projekt mit Innovationscoaching nachhaltig innovativer werden und strukturiert Methoden, Teams & Führungskräfte entwickeln - ganz einfach mit meinem geförderten Beratungsprogramm. Der Link zum nächsten Schritt: https://www.klausreichert.de/coaching/ -------------------------------------------------
Das Thema Autonomes Fahren entwickelt sich rasant und bildet den technologischen Schlüssel, um auch den akuten Fahrermangel im öffentlichen Nahverkehr zu lösen. Thomas Drewes, Leiter autonomes Fahren bei DB Regio Straße, stellt in Episode 165 des Smart Innovation Podcast die wissenschaftliche Studie „Autonomes Fahren - Schlüssel zur Mobilität von morgen“ vor, die durch ioki, KIT Karlsruhe, DLR und Prognos erstellt wurde. Die Ergebnisse zeigen Szenarien für den Zeithorizont 2045, wie ein flächendeckender, fahrerloser ÖPNV autonom und wirtschaftlich betrieben werden kann. Die Umstellung sichert die Daseinsvorsorge, reduziert Kosten für den On-Demand-Verkehr im ländlichen Raum und bietet Fahrzeiten auf dem Niveau eines privaten Pkw. Ein umfassender Marktumschwung im deutschen Ausschreibungsmarkt für den Bus kann ausgelöst werden, sobald der fahrerlose Betrieb kostengünstiger als fahrerunterstützte Linien sein wird. Aktuell arbeitet DB Regio weiter am Produkt autonomes Fahren und am Aufbau gezielter Modellregionen. Kapitelübersicht und Zeitmarken 00:00 Technologieentwicklung und die Notwendigkeit von Modellregionen 03:00 DB Regio Straße als Mobilitätsanbieter und die Relevanz fahrerloser Systeme 10:30 Regulatorische und wirtschaftliche Meilensteine bis zum Break-Even 18:00 Vorstellung der drei Zukunftsszenarien für das Jahr 2045 34:00 Fokus auf On-Demand-Verkehr im ländlichen Raum und Kundennutzen 49:00 Technische Anforderungen an Fahrzeughersteller und globale Software-Anbieter Vertiefende Erläuterung der Gesprächsinhalte Wirtschaftliche Treiber und der technologische Sprung zu Level 4 Der deutsche Nahverkehr leidet unter einem wachsenden Fahrermangel, da geburtenstarke Jahrgänge kontinuierlich in den Ruhestand gehen. Um den Betrieb systemrelevanter Linien langfristig zu sichern, treibt DB Regio die Einführung fahrerloser Flotten voran. Das technologische Fundament bilden Technologien des autonomen Fahrens, bei der das System die alleinige Verantwortung für die Steuerung übernimmt. Der entscheidende nächste Schritt im Markt ist die Erteilung der Typgenehmigung für eine Serienzulassung ohne Sicherheitsfahrer. Sobald dieser Meilenstein erreicht ist, verschieben sich die wirtschaftlichen Parameter im wettbewerbsgeprägten Ausschreibungsmarkt für den Bus nachhaltig. Thomas Drewes führt dazu aus: "Wenn dieser Ausschreibungsmarkt dieses Thema bekommt dass die Fahrzeuge günstiger sind, autonom als fahrerbasiert. Dann kippt der Markt automatisch weil im Ausschreibungsmarkt ist der Preis das Relevante das Wichtigste." Drei Szenarien für die Mobilität von morgen im Vergleich Die in Zusammenarbeit mit mehreren Forschungsinstituten erstellte Studie vergleicht drei Entwicklungspfade bis zum Jahr 2045. Das Basisszenario digitalisiert den bestehenden ÖPNV autonom, senkt Kosten bei Linienbussen, verändert jedoch das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung kaum. Das Wettbewerbsszenario simuliert einen freien Robotaxi Einsatz rein privatwirtschaftlicher Anbieter in Ballungsräumen. Dieser Ansatz führt in Metropolen zu einem Mehrverkehr von bis zu 40 Prozent durch Leerfahrten und veränderte Gewohnheiten, während ländliche Gebiete unversorgt bleiben. Den maximalen gesellschaftlichen Nutzen stiftet das Daseinsvorsorge-Szenario, welches beschleunigte Hauptachsen mit flexiblen Zubringerdiensten vernetzt. Das autonome Geschäftsmodell im ländlichen Raum und die Praxis Ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell Autonomes Fahren entfaltet seine Stärken primär über den flexiblen On-Demand-Verkehr im ländlichen Raum. Die Verknüpfung virtueller Haltestellen mit digitaler Disposition ermöglicht kurze Zustiegszeiten von durchschnittlich 13 Minuten abseits der Städte. Die Fahrzeit verlängert sich im Vergleich zum eigenen Auto um lediglich 10 Prozent, wodurch Haushalte durch den Systemwechsel monatlich rund 170 Euro einsparen können. Zur Absicherung dieser Konzepte baut DB Regio auf Modellregionen wie das Tira-Projekt im Rhein-Main-Gebiet. Hier werden Fahrzeugspezifikationen und Preissysteme direkt mit den Kunden evaluiert, um den Transformationspfad vom heutigen zum zukünftigen System praxistauglich zu gestalten. Thomas Drewes verdeutlicht die Relevanz der Kundenerprobung: "Wir müssen das mit dem Kunden verproben. Was braucht der für Fahrzeuggrößen? Was braucht der für Innenraumausstattung in diesen Fahrzeugen? Was braucht der für Buchungsmöglichkeiten? Was braucht der für Preismodelle? Das sind entsprechend alles Themen, die wir noch entwickeln müssen und das idealerweise gemeinsam mit Kunden in Modellregionen." Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/verkehrswende-szenarien-fuer-autonomes-fahren-im-oepnv/
-- Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels. Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/ Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
Das Thema Autonomes Fahren entwickelt sich rasant und bildet den technologischen Schlüssel, um auch den akuten Fahrermangel im öffentlichen Nahverkehr zu lösen. Thomas Drewes, Leiter autonomes Fahren bei DB Regio Straße, stellt in Episode 165 des Smart Innovation Podcast die wissenschaftliche Studie „Autonomes Fahren - Schlüssel zur Mobilität von morgen“ vor, die durch ioki, KIT Karlsruhe, DLR und Prognos erstellt wurde. Die Ergebnisse zeigen Szenarien für den Zeithorizont 2045, wie ein flächendeckender, fahrerloser ÖPNV autonom und wirtschaftlich betrieben werden kann. Die Umstellung sichert die Daseinsvorsorge, reduziert Kosten für den On-Demand-Verkehr im ländlichen Raum und bietet Fahrzeiten auf dem Niveau eines privaten Pkw. Ein umfassender Marktumschwung im deutschen Ausschreibungsmarkt für den Bus kann ausgelöst werden, sobald der fahrerlose Betrieb kostengünstiger als fahrerunterstützte Linien sein wird. Aktuell arbeitet DB Regio weiter am Produkt autonomes Fahren und am Aufbau gezielter Modellregionen. Kapitelübersicht und Zeitmarken 00:00 Technologieentwicklung und die Notwendigkeit von Modellregionen 03:00 DB Regio Straße als Mobilitätsanbieter und die Relevanz fahrerloser Systeme 10:30 Regulatorische und wirtschaftliche Meilensteine bis zum Break-Even 18:00 Vorstellung der drei Zukunftsszenarien für das Jahr 2045 34:00 Fokus auf On-Demand-Verkehr im ländlichen Raum und Kundennutzen 49:00 Technische Anforderungen an Fahrzeughersteller und globale Software-Anbieter Vertiefende Erläuterung der Gesprächsinhalte Wirtschaftliche Treiber und der technologische Sprung zu Level 4 Der deutsche Nahverkehr leidet unter einem wachsenden Fahrermangel, da geburtenstarke Jahrgänge kontinuierlich in den Ruhestand gehen. Um den Betrieb systemrelevanter Linien langfristig zu sichern, treibt DB Regio die Einführung fahrerloser Flotten voran. Das technologische Fundament bilden Technologien des autonomen Fahrens, bei der das System die alleinige Verantwortung für die Steuerung übernimmt. Der entscheidende nächste Schritt im Markt ist die Erteilung der Typgenehmigung für eine Serienzulassung ohne Sicherheitsfahrer. Sobald dieser Meilenstein erreicht ist, verschieben sich die wirtschaftlichen Parameter im wettbewerbsgeprägten Ausschreibungsmarkt für den Bus nachhaltig. Thomas Drewes führt dazu aus: "Wenn dieser Ausschreibungsmarkt dieses Thema bekommt dass die Fahrzeuge günstiger sind, autonom als fahrerbasiert. Dann kippt der Markt automatisch weil im Ausschreibungsmarkt ist der Preis das Relevante das Wichtigste." Drei Szenarien für die Mobilität von morgen im Vergleich Die in Zusammenarbeit mit mehreren Forschungsinstituten erstellte Studie vergleicht drei Entwicklungspfade bis zum Jahr 2045. Das Basisszenario digitalisiert den bestehenden ÖPNV autonom, senkt Kosten bei Linienbussen, verändert jedoch das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung kaum. Das Wettbewerbsszenario simuliert einen freien Robotaxi Einsatz rein privatwirtschaftlicher Anbieter in Ballungsräumen. Dieser Ansatz führt in Metropolen zu einem Mehrverkehr von bis zu 40 Prozent durch Leerfahrten und veränderte Gewohnheiten, während ländliche Gebiete unversorgt bleiben. Den maximalen gesellschaftlichen Nutzen stiftet das Daseinsvorsorge-Szenario, welches beschleunigte Hauptachsen mit flexiblen Zubringerdiensten vernetzt. Das autonome Geschäftsmodell im ländlichen Raum und die Praxis Ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell Autonomes Fahren entfaltet seine Stärken primär über den flexiblen On-Demand-Verkehr im ländlichen Raum. Die Verknüpfung virtueller Haltestellen mit digitaler Disposition ermöglicht kurze Zustiegszeiten von durchschnittlich 13 Minuten abseits der Städte. Die Fahrzeit verlängert sich im Vergleich zum eigenen Auto um lediglich 10 Prozent, wodurch Haushalte durch den Systemwechsel monatlich rund 170 Euro einsparen können. Zur Absicherung dieser Konzepte baut DB Regio auf Modellregionen wie das Tira-Projekt im Rhein-Main-Gebiet. Hier werden Fahrzeugspezifikationen und Preissysteme direkt mit den Kunden evaluiert, um den Transformationspfad vom heutigen zum zukünftigen System praxistauglich zu gestalten. Thomas Drewes verdeutlicht die Relevanz der Kundenerprobung: "Wir müssen das mit dem Kunden verproben. Was braucht der für Fahrzeuggrößen? Was braucht der für Innenraumausstattung in diesen Fahrzeugen? Was braucht der für Buchungsmöglichkeiten? Was braucht der für Preismodelle? Das sind entsprechend alles Themen, die wir noch entwickeln müssen und das idealerweise gemeinsam mit Kunden in Modellregionen." Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/verkehrswende-szenarien-fuer-autonomes-fahren-im-oepnv/
-- Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels. Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/ Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
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02.06.2026
47 Minuten
Am konkreten Projekt mit Innovationscoaching nachhaltig innovativer werden und strukturiert Methoden, Teams & Führungskräfte entwickeln - ganz einfach mit meinem geförderten Beratungsprogramm. Der Link zum nächsten Schritt: https://www.klausreichert.de/coaching/ -------------------------------------------------
Wie gelingt erfolgreiche Corporate Innovation in einem traditionsreichen Familienunternehmen? In Episode 164 des Smart Innovation Podcast begrüßt Innovationscoach Dr. Klaus Reichert zwei Gäste der Melitta Gruppe aus Minden: René Korte (Geschäftsführer Innovation, Digitalisierung und Startup) und Johanna Ober-Sundermeyer (Leiterin Corporate Innovation). Gemeinsam zeigen sie, wie eine mutige Innovationsstrategie etablierte Denkmuster aufbricht und den langfristigen Unternehmenserfolg sichert. Die wichtigsten Erkenntnisse: Echte Transformation erfordert eine klare Trennung vom Tagesgeschäft, den Mut zum „Probleme feiern“ und den Aufbau agiler Strukturen abseits bestehender Großanlagen. Erfahren Sie, wie Melitta mit einem eigenen Corporate Inkubator neue Märkte erschließt und erfolgreiche Startup-Investments wie zB Roastmarket realisiert. Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/systematisch-vorgehen-um-ganzheitlich-wandel-im-unternehmen-zu-gestalten/
Kapitelübersicht & Zeitmarken 00:00 – Trends im Blick: Erwartungen von Menschen verstehen 01:00 – Intro: Innovationsexperte Dr. Klaus Reichert aus Baden-Württemberg 02:15 – Wer macht was? Die Innovationsverantwortlichen bei Melitta 04:15 – Inkrementell vs. Substanziell: Definition von ganzheitlicher Innovation 06:15 – Der Geist von 1908: Problemorientierung als Erbe von Melitta 08:30 – Strategische Neuausrichtung: Strukturierte Wege zum Unternehmenswachstum 13:30 – Evolution einer Idee: Vom dualen Studium zur Abteilungsleitung 15:15 – Abgrenzung zum Kerngeschäft: Die Rolle der internen Agentur 17:30 – Kulturwandel: Sneaker, Jeans und bunte Post-its im Großunternehmen 20:30 – Core Beliefs: Warum wir Probleme feiern müssen 22:30 – Das Team-Setup: Vier Säulen für die Zukunft 24:30 – Der Methodenkoffer: Vom Business Model Canvas zum Testing Playbook 26:15 – Trendanalyse & Foresight: Trends konkret auf Produkte herunterbrechen 27:30 – Das neue Buch: Ein praktischer Leitfaden aus Fehlern und Erfolgen 32:30 – Die drei Barrieren: Was Veränderungsbereitschaft im Unternehmen blockiert 35:30 – Case Study Roastmarket: Wenn die eigene Struktur für neue Ideen zu groß ist 38:45 – Q&A aus der Live-Aufnahme: PMO-Strukturen und Hochschulkooperationen 41:30 – Jumping the Curve: Drei fundamentale Tipps für den Aufbau von Innovationseinheiten Gesprächsinhalte 1. Die Struktur der Zukunft: Vier Säulen für radikale Innovation Die Melitta Gruppe trennt inkrementelle Produktverbesserungen strikt von substanziellen Neuerungen. Während die Optimierung bestehender Produkte direkt bei den jeweiligen Produktmanagern liegt, agiert das zentrale Team um René Korte und Johanna Ober-Sundermeyer als strategischer Impulsgeber weit abseits des Kerngeschäfts. Die Einheit ruht auf vier spezialisierten Abteilungen: Digitalisierung (6 Personen), Innovation (5 Personen), Venture Startups (2 Personen) und einem eigenen Corporate Inkubator mit aktuell 12 Mitarbeitenden. Letzterer sorgt gezielt dafür, validierte Ideen bis zur Marktreife zu pilotieren. 2. Methodik und Kultur: Kundenzentrierung durch Trendanalyse & Foresight Erfolgreiche Neuerung basiert bei Melitta auf einer tiefen Problemorientierung, die historisch auf die Unternehmensgründerin im Jahr 1908 zurückgeht. Um Kundenbedürfnisse systematisch zu erfassen, nutzt das Team moderne Werkzeuge wie Personas, Customer Profiles und das Business Model Canvas. Ergänzt wird dies durch ein internes „Testing Playbook“, das kosteneffiziente Marktforschungsmethoden für die Teams greifbar macht. Ein wesentlicher Hebel ist zudem eine kontinuierliche Trendanalyse & Foresight: Trends werden systematisch gescannt und konkret auf die einzelnen Produktbereiche heruntergebrochen, um veränderte Erwartungen frühzeitig zu antizipieren. 3. Barrieren überwinden: Von der Geschäftsmodell-Innovation zur Ausgründung Echte Transformation stößt intern oft auf drei Barrieren: starre Denkmuster im Kopf, historisch gewachsene Prozesskulturen und unflexible operative Strukturen. Wie man diese überwindet, beweist die Geschäftsmodell-Innovation rund um den Online-Premiumkaffee-Markt. Weil die eigenen Industrieanlagen auf riesige Röstmengen ausgelegt waren und Kleinmengen blockierten, investierte Melitta stattdessen strategisch in das externe Startup Roastmarket. Diese gesammelten Praxiserfahrungen – inklusive wertvoller Fehler – flossen in das neu veröffentlichte Buch: "The Adaptive Company". -- Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels. Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/ Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
Wie gelingt erfolgreiche Corporate Innovation in einem traditionsreichen Familienunternehmen? In Episode 164 des Smart Innovation Podcast begrüßt Innovationscoach Dr. Klaus Reichert zwei Gäste der Melitta Gruppe aus Minden: René Korte (Geschäftsführer Innovation, Digitalisierung und Startup) und Johanna Ober-Sundermeyer (Leiterin Corporate Innovation). Gemeinsam zeigen sie, wie eine mutige Innovationsstrategie etablierte Denkmuster aufbricht und den langfristigen Unternehmenserfolg sichert. Die wichtigsten Erkenntnisse: Echte Transformation erfordert eine klare Trennung vom Tagesgeschäft, den Mut zum „Probleme feiern“ und den Aufbau agiler Strukturen abseits bestehender Großanlagen. Erfahren Sie, wie Melitta mit einem eigenen Corporate Inkubator neue Märkte erschließt und erfolgreiche Startup-Investments wie zB Roastmarket realisiert. Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/systematisch-vorgehen-um-ganzheitlich-wandel-im-unternehmen-zu-gestalten/
Kapitelübersicht & Zeitmarken 00:00 – Trends im Blick: Erwartungen von Menschen verstehen 01:00 – Intro: Innovationsexperte Dr. Klaus Reichert aus Baden-Württemberg 02:15 – Wer macht was? Die Innovationsverantwortlichen bei Melitta 04:15 – Inkrementell vs. Substanziell: Definition von ganzheitlicher Innovation 06:15 – Der Geist von 1908: Problemorientierung als Erbe von Melitta 08:30 – Strategische Neuausrichtung: Strukturierte Wege zum Unternehmenswachstum 13:30 – Evolution einer Idee: Vom dualen Studium zur Abteilungsleitung 15:15 – Abgrenzung zum Kerngeschäft: Die Rolle der internen Agentur 17:30 – Kulturwandel: Sneaker, Jeans und bunte Post-its im Großunternehmen 20:30 – Core Beliefs: Warum wir Probleme feiern müssen 22:30 – Das Team-Setup: Vier Säulen für die Zukunft 24:30 – Der Methodenkoffer: Vom Business Model Canvas zum Testing Playbook 26:15 – Trendanalyse & Foresight: Trends konkret auf Produkte herunterbrechen 27:30 – Das neue Buch: Ein praktischer Leitfaden aus Fehlern und Erfolgen 32:30 – Die drei Barrieren: Was Veränderungsbereitschaft im Unternehmen blockiert 35:30 – Case Study Roastmarket: Wenn die eigene Struktur für neue Ideen zu groß ist 38:45 – Q&A aus der Live-Aufnahme: PMO-Strukturen und Hochschulkooperationen 41:30 – Jumping the Curve: Drei fundamentale Tipps für den Aufbau von Innovationseinheiten Gesprächsinhalte 1. Die Struktur der Zukunft: Vier Säulen für radikale Innovation Die Melitta Gruppe trennt inkrementelle Produktverbesserungen strikt von substanziellen Neuerungen. Während die Optimierung bestehender Produkte direkt bei den jeweiligen Produktmanagern liegt, agiert das zentrale Team um René Korte und Johanna Ober-Sundermeyer als strategischer Impulsgeber weit abseits des Kerngeschäfts. Die Einheit ruht auf vier spezialisierten Abteilungen: Digitalisierung (6 Personen), Innovation (5 Personen), Venture Startups (2 Personen) und einem eigenen Corporate Inkubator mit aktuell 12 Mitarbeitenden. Letzterer sorgt gezielt dafür, validierte Ideen bis zur Marktreife zu pilotieren. 2. Methodik und Kultur: Kundenzentrierung durch Trendanalyse & Foresight Erfolgreiche Neuerung basiert bei Melitta auf einer tiefen Problemorientierung, die historisch auf die Unternehmensgründerin im Jahr 1908 zurückgeht. Um Kundenbedürfnisse systematisch zu erfassen, nutzt das Team moderne Werkzeuge wie Personas, Customer Profiles und das Business Model Canvas. Ergänzt wird dies durch ein internes „Testing Playbook“, das kosteneffiziente Marktforschungsmethoden für die Teams greifbar macht. Ein wesentlicher Hebel ist zudem eine kontinuierliche Trendanalyse & Foresight: Trends werden systematisch gescannt und konkret auf die einzelnen Produktbereiche heruntergebrochen, um veränderte Erwartungen frühzeitig zu antizipieren. 3. Barrieren überwinden: Von der Geschäftsmodell-Innovation zur Ausgründung Echte Transformation stößt intern oft auf drei Barrieren: starre Denkmuster im Kopf, historisch gewachsene Prozesskulturen und unflexible operative Strukturen. Wie man diese überwindet, beweist die Geschäftsmodell-Innovation rund um den Online-Premiumkaffee-Markt. Weil die eigenen Industrieanlagen auf riesige Röstmengen ausgelegt waren und Kleinmengen blockierten, investierte Melitta stattdessen strategisch in das externe Startup Roastmarket. Diese gesammelten Praxiserfahrungen – inklusive wertvoller Fehler – flossen in das neu veröffentlichte Buch: "The Adaptive Company". -- Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels. Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/ Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
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Über diesen Podcast
Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation,
Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung – im
Kontext des Klimawandels. -- Es geht, umsetzungsorientiert und
fokussiert, um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik
und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Neues auch
enkeltauglich zu entwerfen. -- In den mittlerweile über 160
Episoden haben Gesprächspartner/innen von Zeppelin, der
Klimaschutzstiftung BW, Fraunhofer, KIT, TUM, DLR, Wuppertal
Institut, acatech, Öko-Institut, ZF, EnBW, WMF, Bertelsmann
Stiftung, Bayer, der Deutschen Telekom und vielen mittelständischen
Unternehmen & Startups wie Trumpf, Schunk, Sacher, Simmler,
Alb-Gold, Winterhalter, BITO, OPES Solar, Sonnenwagen, 3D-Werk,
Rement, VCG AI schon etwas beigetragen. -- Der Innovationspodcast
wird unabhängig produziert und finanziert. Alle Episoden sind bei
Apple, Spotify, Youtube & Co zu finden, sowie hier mit Extras:
https://www.klausreichert.de/podcast/ -- Mein Name ist Dr. Klaus
Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut und kreativer
Business Coach für Innovation. Ich begleite engagierte
Innovationsteams remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen
Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen
Stuttgart, Karlsruhe und dem Bodensee. -- Newsletter:
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