Podcaster
Episoden
19.02.2026
1 Stunde 48 Minuten
Energiewende zwischen Effizienz, Elektrifizierung und sozialer
Innovation: Projekte und Erfahrungen aus Freiburg
Im Smart Innovation Podcast spricht Dr. Klaus Reichert mit Dieter
Seifried und Prof. Dr. Rainer Grießhammer (beide Freiburg,
langjährig mit dem Öko-Institut verbunden) über die Entwicklung
der Energiewende seit den 1970er/80er Jahren, zentrale
Widerstände, die wachsende Systemkomplexität (Sektorkopplung von
Strom, Wärme, Verkehr, Industrie) und die Bedeutung von
Energieeffizienz, die gegenüber dem Ausbau Erneuerbarer zeitweise
vernachlässigt wurde.
--
Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind
in den Show Notes:
https://www.klausreichert.de/warum-hartnackigkeit-die-wichtigste-ressource-der-energiewende-ist/
--
Sie diskutieren Stromverbrauchstrends (seit 2000 nur mäßig
gestiegen, zuletzt teils rückläufig) und die Erwartung, dass der
Strombedarf durch Elektrifizierung von Wärmepumpen, E-Autos und
Industrie in den nächsten 20 Jahren deutlich steigt und bei
vollständiger Umstellung etwa doppelt so hoch wie heute sein
kann, um Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen. An Beispielen
wie effizienteren Kühlschränken und dem Umstieg auf
LED-Beleuchtung (bis zu 95% Einsparung gegenüber Glühlampen) wird
Effizienzfortschritt erläutert, zugleich Rebound-Effekte und
langsame Gebäudesanierung angesprochen; bei Autos seien
Effizienzgewinne durch größere, stärkere Fahrzeuge teils
kompensiert, Verbrenner prinzipiell ineffizient, weshalb
Elektromobilität naheliegt.
Die Gäste stellen ihre Hintergründe vor (Grießhammer: Chemie,
Bundestagsberater, über 30 Jahre Geschäftsführung Öko-Institut,
Fokus Produkte/nachhaltiger Konsum, Kolumnen und Bücher;
Seifried: Maschinenbau/Energie- und Kraftwerkstechnik, später
VWL, Öko-Institut bis 1999, danach selbstständig mit
ÖQuadrat).
Im Mittelpunkt stehen konkrete Projekte als Beispiele für soziale
Innovationen: die Freiburger "Meister Lampe"-Aktion (Gutscheine
für kostenlose Energiesparlampen, Einbindung von Handel und
Stadtwerk FEW, volkswirtschaftlicher Gewinn ca. 3 Mio. DM,
Tarifanpassung zur Aufteilung von Gewinnen und zur Kompensation
entgangener Erlöse), Least-Cost-Planning-Ansätze und die frühe
Studie für die Stadtwerke Hannover (um 1990) mit Werkzeugen zur
Berechnung vermiedener Erzeugungskosten und kooperativer
Umsetzung, die später von anderen Stadtwerken aufgegriffen wurde.
Es wird erläutert, wie Liberalisierung und Fokus auf Strompreis
statt Energiedienstleistung (Licht, Kühlung, Pumpenleistung)
Effizienzprogramme erschwerten.
Weiterhin werden Programme zur Stromreduktion in Haushalten
beschrieben: Potenziale zur Senkung eines typischen
Zwei-Personen-Verbrauchs von ca. 3400 kWh auf etwa 1500 kWh ohne
Komfortverlust; ein aktuelles Beratungsprojekt mit
Öko-Institut/ÖQuadrat/EWS Schönau, finanziert von der DBU,
erzielte in einem Jahr rund 1500 kWh bzw. ca. 460 Euro Einsparung
pro Haushalt. Als sozial-ökologisch-ökonomisches Vorzeigeprojekt
wird der "Stromspar-Check" für einkommensschwache Haushalte
(Pilot 2008 in Freiburg und Berlin, bundesweite Umsetzung ab
November, Direktinstallation von LEDs, Perlatoren,
Steckdosenleisten etc., Austausch ineffizienter Kühlgeräte mit
Zuschuss/Kredit, Ausbildung von Langzeitarbeitslosen zu
Stromsparhelfern) dargestellt; das Programm lief über vier
Regierungen, erreichte bis Ende des Vorjahres 425.000 Haushalte,
rund 700 Stromsparchecker und fast eine Million Tonnen
CO2-Einsparung.
Als weiteres Beispiel wird ein
Bürgerbeteiligungs-Einsparcontracting an der Staudinger
Gesamtschule Freiburg (Planung ab 1996, Start 1998) beschrieben:
etwa 500.000 DM Investitionen, finanziert von knapp 100 Bürgern
über eine GmbH, Refinanzierung über eingesparte Energiekosten
über acht Jahre, Verzinsung 3–6%, Überschüsse für weitere
Maßnahmen; das Projekt war erfolgreich, zeigte aber hohe
administrative Hürden und interne Widerstände in der
Stadtverwaltung. Abschließend wird ein Kuba-Projekt geschildert:
Idee eines Contracting-Ansatzes zum Austausch ineffizienter
Kühlschränke scheiterte an fehlender Unterschrift eines
Ministeriums, später setzte Kuba landesweit den Austausch von 2,4
Mio. Kühlschränken mit chinesischen Geräten um (Bezahlung u.a.
über Nickel).
Zum Ende vergleichen die Gäste die Herausforderungen der Energie-
mit der Verkehrswende (hohe politische Sensibilität,
Infrastrukturdefizite, Tempolimit-Debatte, Rolle der
Automobilindustrie, Förderung schwerer E-Fahrzeuge und
Plug-in-Hybride) und betonen Hartnäckigkeit, Rahmenbedingungen,
Beteiligung und verständliche, nachweisbare Nutzenargumente als
zentrale Erfolgsfaktoren.
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Kapitel & Zeitmarken
00:00 Warum der Strombedarf trotz Effizienz steigen wird
(Sektorkopplung & Klimaziel 2050)
02:45 Einstieg ins Gespräch: 50 Jahre Energiewende – was hat sich
getan, was fehlt noch?
05:33 Komplexität & Gegenwind: Erneuerbare ins System
integrieren, Fake News und politische Prioritäten
09:33 Effizienz vs. Erneuerbare: Rebound-Effekte bei Licht, Autos
und Gebäuden
17:32 Wer sind Dieter Seifried & Rainer Grießhammer?
Kurzvorstellung der Gäste
20:28 Technik trifft Gesellschaft: Widerstände überwinden und
soziale Innovationen ermöglichen
22:48 Case Study „Meister Lampe“: Wie Energiesparlampen zum
Erfolgsmodell wurden
31:29 Dranbleiben trotz Politik: Hartnäckigkeit, Freiburg als
Modellregion und die Umsetzungslücke
36:37 Verkehrswende & Industriepolitik: Verbrenner-Aus,
E-Mobilität und 25% Energieanteil Verkehr
38:42 Least-Cost-Planning in der Praxis: Stadtwerke Hannover und
der Fokus auf Energiedienstleistungen
49:06 Strom sparen, statt Preise senken: Stromspar-Check für
einkommensschwache Haushalte
56:21 Förderprogramm skaliert: 425.000 Haushalte beraten, CO₂
gespart
57:53 Stromspar-Checker & Fokus statt Gebäuderisiken
(Schimmel, Mieter/Eigentümer)
59:55 Effiziente Haushaltsgeräte: Wann lohnt sich ein neuer
Kühlschrank?
01:02:09 Lebenszykluskosten statt Billigkauf: „Die Kasse klingelt
zweimal“
01:03:21 Contracting erklärt: Von Least-Cost-Planning zur
Energiedienstleistung
01:04:09 Pionierprojekt Staudinger Schule: Bürger-GmbH,
Vertragshürden & Umsetzung
01:18:21 Was Contracting bremst: Verwaltung, Datenchaos &
interne Zuständigkeiten
01:24:21 Von Schulprojekten zu Kuba: Kühlschrank-Contracting und
politisches Nein
01:30:05 Kurioses Finale: Kuba tauscht 2,4 Mio. Kühlschränke –
Idee setzt sich durch
01:33:33 Lehren für heute: Verkehrswende, Infrastruktur,
Tempolimit & dicke Bretter
01:42:48 Schulwege & Mobilitätsbildung: Sicherheit,
Schulstraßen und weniger Autoverkehr
01:44:44 E-Mobilität kritisch: schwere SUVs, Plug-in-Förderung
& falsche Anreize
--
Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und
fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über
Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und
Verantwortung im Kontext des Klimawandels.
Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik
und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch
enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle
Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte &
digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben
Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre
Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit
Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier:
https://www.klausreichert.de/podcast/
Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit
Herzblut und kreativer Business Coach für Innovation. Ich
begleite Unternehmen auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen
Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen
Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
-------------------------------
Am konkreten Projekt mit Innovationscoaching strukturiert
Methoden, Teams & Führungskräfte entwickeln - ganz einfach
mit meinem geförderten Beratungsprogramm. Der Link zum nächsten
Schritt: https://www.klausreichert.de/coaching/
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01.01.2026
1 Stunde 3 Minuten
Gast: Prof. Dr. Jan S. Hesthaven, Präsident des Karlsruher
Instituts für Technologie (KIT)
Host: Innovationscoach Dr. Klaus Reichert
Themen: Visioning in Organisationen · Innovationskultur
Universität · Führung · Innovation · gesellschaftliche
Verantwortung
--
Fokus der Episode:
ein praxisnahes Beispiel für Visioning in komplexen
Organisationen
konkrete Impulse für den Aufbau einer Innovationskultur an
Universitäten
Orientierung für Führungskräfte zwischen Stabilität und
Wandel
Denkanstöße zur Rolle von Innovation im öffentlichen Sektor
--
Kurzbeschreibung
Wie entwickelt man eine tragfähige Vision für eine der
größten technischen Universitäten Europas?
In dieser Episode spricht Innovationscoach Dr. Klaus Reichert
mit Prof. Dr. Jan S. Hesthaven, Präsident des Karlsruher
Instituts für Technologie (KIT), über die neue KIT Vision
„Science for Impact“.
Im Zentrum stehen Visioning in Organisationen, der Aufbau
einer Innovationskultur an Universitäten, Vertrauen statt
Kontrolle, Agilität in großen Institutionen und die Verantwortung
von Hochschulen gegenüber Gesellschaft, Wirtschaft und
Demokratie.
Das Gespräch zeigt, warum Visionen keine Marketingtexte sind
– sondern ein Führungsinstrument für Orientierung, Priorisierung
und gemeinsames Handeln.
--
Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind
in den Show Notes:
https://www.klausreichert.de/die-neue-kit-vision/
--
Kapitel & Zeitmarken
00:00 – Warum Universitäten schneller werden müssen
Prof. Hesthaven beschreibt, warum Geschwindigkeit, Agilität
und Vertrauen zentrale Voraussetzungen für Wettbewerbsfähigkeit
sind – und weshalb klassische Hochschulstrukturen dabei im Weg
stehen.
03:42 – Wer ist Prof. Dr. Jan S. Hesthaven? Internationaler
Werdegang, Führungsstil und warum ein externer, internationaler
Präsident für das KIT ein bewusster Kulturimpuls ist.
05:27 – 200 Jahre KIT: Rückblick und Standortbestimmung: Das
Jubiläumsjahr als Lernphase: Wie Großereignisse, Evaluationen und
internationale Erfahrung helfen, eine Organisation besser zu
verstehen.
08:55 – Internationalisierung als Realität, nicht als
Strategie: Warum globale Netzwerke, internationale Studierende
und Führung über Landesgrenzen hinweg heute selbstverständlich
sein müssen.
10:20 – Sprache als Hebel für Teilhabe: Das pragmatische
Zwei-Sprachen-Modell (Deutsch/Englisch) am KIT – und warum
Perfektion kein realistisches Ziel ist.
14:52 – Kultur des Machens statt Kultur des Zögerns: Was
Europa von den USA lernen kann: schneller handeln,
experimentieren, korrigieren – statt alles vorab absichern zu
wollen.
18:17 – Universität zwischen Markt und Gesellschaft: Der
Unterschied zwischen privaten Eliteuniversitäten und öffentlich
finanzierten Hochschulen – und was gesellschaftliche
Verantwortung konkret bedeutet.
19:15 – Warum jetzt eine neue KIT Vision? Warum Visioning
Zeit braucht, weshalb der richtige Moment entscheidend ist und
wie Vision und Strategie zusammenhängen.
24:09 – Wozu braucht eine Organisation eine Vision? Die
Vision als „Leuchtturm“: Orientierung geben, Prioritäten sichtbar
machen und gemeinsames Handeln ermöglichen.
26:37 – Studierende als wichtigstes „Produkt“: Warum der
größte gesellschaftliche Impact von Universitäten nicht aus
Technologien, sondern aus Menschen entsteht.
29:43 – Innovationskultur an der Universität: Start-ups,
Ausgründungen und Entrepreneurship als gleichwertige
Karriereoption – und was sich dafür kulturell ändern muss.
33:22 – Innovation in Lehre und Organisation: Neue
Lernformate, KI in der Bildung, veränderte Campuskonzepte und die
Frage, wie Universitäten künftig arbeiten wollen.
36:50 – Universität als Dienstleister für die Gesellschaft:
Inklusion, Talentförderung und der Anspruch, niemanden mit
Fähigkeit und Motivation zu verlieren.
40:43 – Vision (10 Jahre) vs. Strategie (3–4 Jahre): Warum
langfristige Bilder wichtig sind, aber konkrete Schritte
kurzzyklisch überprüft werden müssen.
45:38 – Vertrauen statt Kontrolle: Fehler zulassen,
Verantwortung delegieren und Entscheidungsfreiheit stärken – als
Voraussetzung für echte Agilität.
48:01 – Werte als innerer Kompass: Warum Werte Orientierung
geben, Grenzen definieren und nicht verhandelbar sind.
50:31 – Kulturwandel braucht Geduld und Beharrlichkeit: Warum
nicht alle überzeugt sein müssen – aber eine kritische Mehrheit
entscheidend ist.
53:14 – Rolle von Universitäten in geopolitisch unsicheren
Zeiten: Sicherheit, Resilienz, Verteidigung: Wo Hochschulen
Verantwortung tragen – und wo klare Grenzen liegen müssen.
56:29 – Werte und Technologie: Wie ethische Fragen
technologische Entwicklung begleiten müssen – ohne Innovation
grundsätzlich zu blockieren.
59:58 – Wie geht es konkret weiter?: Arbeitsgruppen,
Beteiligung der Community und die nächsten Schritte im
Umsetzungsprozess der KIT Vision.
01:02:43 – Fazit und Ausblick: Warum der eingeschlagene Weg
anspruchsvoll ist – aber notwendig, um Zukunft aktiv zu
gestalten.
--
Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und
fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über
Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und
Verantwortung im Kontext des Klimawandels.
Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik
und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch
enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle
Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte &
digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben
Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre
Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit
Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier:
https://www.klausreichert.de/podcast/
Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit
Herzblut und kreativer Business Coach für Innovation. Ich
begleite Unternehmen auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen
Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen
Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
-------------------------------
Am konkreten Projekt mit Innovationscoaching strukturiert
Methoden, Teams & Führungskräfte entwickeln - ganz einfach
mit meinem geförderten Beratungsprogramm. Der Link zum nächsten
Schritt: https://www.klausreichert.de/coaching/
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16.12.2025
50 Minuten
Eine Bildungsinitiative für junge Menschen: Der Solarverein
Marbach e.V. hat die Notwendigkeit erkannt, junge Menschen über
Energiespeicherung und -bereitstellung zu informieren und sie zu
ermutigen, relevante Ausbildungen und Studiengänge zu wählen.
Neben solarer Energie hat der Verein auch die
Wasserstofftechnologie im Fokus. Im Rahmen des Bildungsprojekts
wird die Rolle des grünen Wasserstoffs als zukünftige
Energiequelle hervorgehoben, wobei der Schwerpunkt auf den
zukünftigen Fachkräften liegt, die für den Erfolg dieser
Technologien benötigt werden. Im Zentrum ist ein Labor mit
Wasserstofferzeugungsanlage auf dem Schulcampus, das in
Zusammenarbeit mit dem Friedrich-Schiller-Gymnasium und der Stadt
Marbach realisiert wird und auch als Lernort für verschiedene
weitere Bildungsangebote dient. Auch Auszubildende und
Studierende können hier Projektarbeiten realisieren.
Episode 149 mit Prof. Dr. Hans Martin Gündner, er ist
Vorsitzender des Solarvereins Marbach.
--
Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind
in den Show Notes:
https://www.klausreichert.de/wasserstoffbildungslabor-des-solarverein-marbach-neckar/
--
Kapitel & Zeitmarken
00:00 – Warum Wasserstoff Bildung braucht: Warum Wasserstoff
Teil der Lösung für die Energiewende ist – und warum technisches
Verständnis entscheidend bleibt.
02:40 – Wer ist Prof. Dr. Hans Martin Gündner? Vom
Physikstudium über Industrie und Hochschule zum Vorsitzenden des
Solarverein Marbach.
05:40 – Technische Innovationen und ihre Wirkung auf
Gesellschaft: Vom Transistor zur Energietechnik: Warum
Weiterentwicklung oft wichtiger ist als der große Durchbruch.
08:00 – Der Solarverein Marbach: PV als Bürgerinitiative: Wie
der Verein früh auf PV setzte und warum Bürgerengagement für die
Energiewende entscheidend ist.
11:00 – Wendepunkt: Vom Solarverein zum Wasserstoffprojekt:
Warum der Verein sich neu erfand – und warum Wasserstoff als
nächster logischer Schritt gewählt wurde.
14:30 – Vom Schulversuch zur realen Anlage: Warum das
Wasserstoffbildungslabor kein klassisches Labor, sondern ein
Technikum ist.
16:00 – Wasserstoff Technik zum Anfassen: Elektrolyse,
Speicher und Brennstoffzelle in einer realen, industrietauglichen
Anlage.
18:45 – Bildung als Schlüssel der Energiewende: Wie Schüler
über Praxis Zugang zu komplexen Energiethemen bekommen.
20:00 – Sichtbarkeit im öffentlichen Raum: Warum Transparenz,
Fenster und Live-Daten Teil des didaktischen Konzepts sind.
21:10 – Schule, Weiterbildung und Industrie zusammendenken:
Vom Physikunterricht bis zur beruflichen Weiterbildung in der
Energietechnik.
23:50 – Wasserstoff in der Industrie: Konkrete Anwendungen
von Wasserstoff jenseits des Hypes.
26:40 – Energiewende realistisch betrachten:
Zwischenspeicherung, Kosten, Skalierung – und warum einfache
Antworten nicht helfen.
31:00 – Skalierung und virtuelle Nutzung: Wie andere Schulen
und Institutionen vom Projekt profitieren können.
33:10 – Klimaschutz lokal umsetzen: Warum lokale,
überschaubare Systeme der Schlüssel für nachhaltige Energie sind.
43:20 – Drei Tipps für Vereine und Initiativen: Wie ähnliche
Innovationsprojekte für die Energiewende gestartet werden können.
47:20 – Optimismus trotz Klimawandel: Warum Bildung, junge
Menschen und Technik Hoffnung geben.
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Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und
fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über
Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und
Verantwortung im Kontext des Klimawandels.
Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik
und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch
enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle
Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte &
digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben
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02.12.2025
43 Minuten
In Episode 148 spreche ich, Klaus Reichert, Innovationscoach aus
Baden-Württemberg, mit Natalie Käser, Projektmanagerin der
Wirtschaftsförderung Raum Heilbronn, über praxisnahe Wege für KMU
und Mittelstand, einen Nachhaltigkeitsbericht effizient,
verständlich und praxisgerecht zu erstellen. Natalie berichtet
aus ihrer Arbeit im Projekt Transformotive Heilbronn-Franken, das
Unternehmen in der Transformation der Automobilindustrie, im
Klimaschutz, in der Digitalisierung und auch bei der
Nachhaltigkeitsberichterstattungunterstützt. Wir sprechen über
CSRD, VSME, ESG Reporting, die Auswirkungen der
EU-Omnibus-Verordnung, über praktische Workshop-Formate und
darüber, wie Unternehmen CO2-Reduktion und Nachhaltigkeit
strategisch verankern.
00:00 – Transformation beginnt überall Natalie erklärt, warum
Transformation in HR, Produktion, Digitalisierung, KI, Robotik
und Nachhaltigkeit gleichzeitig stattfindet.
02:14 – Vorstellung Natalie Käser Ihre Rolle bei der
Wirtschaftsförderung Raum Heilbronn und der Einstieg in das
Projektmanagement nach dem Studium.
03:14 – Arbeit in der Wirtschaftsförderung: Vielfalt &
Internationalität Wie abwechslungsreich der Alltag ist – von
Veranstaltungen bis zu internationalen Projekten.
04:28 – Das Förderprojekt Transformotive Ziele, Förderung und
Fokus auf die Transformation der Automobilindustrie und ihrer
Zulieferer.
07:26 – Warum Nachhaltigkeitsberichte? Erhöhte Nachfrage von KMU,
Unsicherheiten und die Idee, ein unterstützendes Workshop-Konzept
aufzubauen.
08:03 – Was Nachhaltigkeit für Unternehmen bedeutet
Identifikation zentraler Handlungsfelder: Ökologie, Soziales,
Governance.
11:06 – Zusammenarbeit mit Unternehmen: Lernen & Vertrauen
aufbauen Wie Workshops Expertise im Team stärken und KMU wirklich
helfen.
13:51 – Emotionen im Nachhaltigkeitsprozess Skepsis,
Überforderung, Druck durch OEMs – und wie Workshops diese
Barrieren abbauen.
14:53 – Warum Nachhaltigkeit eigentlich niemandem egal ist
Unternehmen zeigen hohe intrinsische Motivation, viele
nachhaltige Praktiken existieren bereits.
16:45 – Unternehmenskultur & Ressourcen-Effizienz
Südwestdeutsche Sparmentalität, Kreislaufwirtschaft und
unbewusste Nachhaltigkeit.
18:13 – Wie der Workshop funktioniert Prototyping,
Präsenzauftakt, Online-Einzelsprechstunden, modulare Lernschritte
bis zum fertigen Nachhaltigkeitsbericht.
22:39 – Vernetzung der Unternehmen Austausch zwischen den
teilnehmenden Betrieben als Erfolgsfaktor.
24:28 – Fördervoraussetzungen & Teilnahme aus anderen
Regionen Wie die WFG mit Anfragen von außerhalb umgeht.
25:38 – Info-Flyer und neue Workshop-Termine Ausblick auf 2026
und geplante Durchläufe.
27:46 – Größte Herausforderungen für KMU Daten finden,
Organisation, fehlende Kapazitäten, Umgang mit komplexen
Normen.
31:28 – Nachhaltigkeitsbericht als Entwicklungsinstrument
Berichte als Grundlage für Verbesserungen im Unternehmen.
31:55 – EU-Omnibus-Verordnung: Was sich ändert Vereinfachungen
für KMU, neue Schwellenwerte, Einführung von VSME.
34:46 – Werden Nachhaltigkeitsberichte weniger wichtig? Natalies
klare Antwort: „Nein – aber sie müssen praktikabler
werden.“
37:31 – Handbücher & weitere Formate Wie Transformotive
Wissen zugänglich macht und weiterentwickeln will.
38:28 – Gesellschaftliche Erwartungen Reaktionen auf Klimaschutz,
Polarisierung & Notwendigkeit eines Mittelwegs.
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https://www.klausreichert.de/nachhaltigkeitsberichte-kmu-einfach-machen/
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24.11.2025
39 Minuten
In Episode 147 zeigt Sönke Detjen (Comprisetec Hamburg), welche
Rolle Visualisierung, Mock-ups, Prototypen und digitale
Produktentwicklung in einer modernen, nachhaltigen
Produktentwicklung spielen. Wir sprechen über Ökobilanzen (LCA),
Product Carbon Footprint, biobasierte
Kunststoffersatzmaterialien, Ökodesign, Forschung und die Arbeit
in starken Entwicklungsnetzwerken.
Unternehmen erfahren, wie sie Risiken im Innovationsprozess früh
reduzieren, bessere Entscheidungen treffen und nachhaltige
Produkte effizienter realisieren können.
Kapitel & Zeiten
00:00
– Einstieg: Warum Visualisierung und Prototyping entscheidend
sind
– Reduktion von Unsicherheiten
– Verbindung von digitaler und physischer
Produktentwicklung
01:08
– Beispiel aus der Luftfahrt: Leichtbau, Ökobilanz und
Nachhaltigkeit
– Bedeutung von Gewicht für den Product Carbon Footprint
– LCA als Entwicklungsgrundlage
03:55
– Comprisetec: Entwicklungsdienstleister zwischen Technik &
Nachhaltigkeit
– Rolle im Innovationsprozess
– Produktentwicklung im Netzwerk
05:47
– Neue Materialien & Forschung
– Biobasierte Kunststoffersatzmaterialien
– Kompostierbare Kunststoffe
– Materialtests im Spritzguss
10:46
– Designstudien für nachhaltige Produkte
– Mock-ups, Simulation & Berechnung
– Visualisierung im Innovationsprozess
12:10
– Prototypenbau im Innovationsprozess
– Technische Prototypen
– 3D-Druck im DLP-Verfahren
– Risiken erkennen, bevor sie teuer werden
15:10
– Product Design Studie „Faircraft“ (Flugzeugsitz)
– Ökodesign & komplett trennbare Konstruktionen
– LCA & Product Carbon Footprint im Vergleich
21:41
– Arbeiten im Netzwerk: Design, Produktion, Forschung
– Virtuelle OEM
– Zusammenarbeit mit Startups und KMU
27:15
– Input für Unternehmen: Was braucht es, um nachhaltig zu
entwickeln?
– Transparenz
– Reifegrad klären
– Forschungsprojekte richtig nutzen
37:57
– Fazit und Kontaktmöglichkeiten
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begleite Unternehmen auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen
Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen
Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
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Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation,
Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung – im
Kontext des Klimawandels. Es geht um innovative agile
Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden
Vorgehensweisen, Neues auch enkeltauglich zu entwerfen. In den
vielen Episoden haben Gesprächspartner/innen von Zeppelin, der
Klimaschutzstiftung BW, Fraunhofer, KIT, TUM, Wuppertal Institut,
acatech, Öko-Institut, ZF, WMF, Bertelsmann Stiftung, der Deutschen
Telekom und vielen mittelständischen Unternehmen & Startups wie
Trumpf, Schunk, Sacher, Simmler, Alb-Gold, Winterhalter, BITO, OPES
Solar, Sonnenwagen, 3D-Werk, VCG AI schon etwas beigetragen. Mit
den Live Aufnahmen wird Innovation lebendig und einfach umsetzbar.
Alle Episoden sind bei Apple, Spotify, Youtube & Co, sowie hier
samt Terminen der Live Aufnahmen zu finden:
https://www.klausreichert.de/podcast/ Mein Name ist Dr. Klaus
Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut und Business
Coach für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg
von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist
Baden-Württemberg, zwischen Stuttgart, Karlsruhe und dem Bodensee.
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