Podcaster
Episoden
02.06.2026
47 Minuten
Am konkreten Projekt mit Innovationscoaching nachhaltig innovativer werden und strukturiert Methoden, Teams & Führungskräfte entwickeln - ganz einfach mit meinem geförderten Beratungsprogramm. Der Link zum nächsten Schritt: https://www.klausreichert.de/coaching/ -------------------------------------------------
Wie gelingt erfolgreiche Corporate Innovation in einem traditionsreichen Familienunternehmen? In Episode 164 des Smart Innovation Podcast begrüßt Innovationscoach Dr. Klaus Reichert zwei Gäste der Melitta Gruppe aus Minden: René Korte (Geschäftsführer Innovation, Digitalisierung und Startup) und Johanna Ober-Sundermeyer (Leiterin Corporate Innovation). Gemeinsam zeigen sie, wie eine mutige Innovationsstrategie etablierte Denkmuster aufbricht und den langfristigen Unternehmenserfolg sichert. Die wichtigsten Erkenntnisse: Echte Transformation erfordert eine klare Trennung vom Tagesgeschäft, den Mut zum „Probleme feiern“ und den Aufbau agiler Strukturen abseits bestehender Großanlagen. Erfahren Sie, wie Melitta mit einem eigenen Corporate Inkubator neue Märkte erschließt und erfolgreiche Startup-Investments wie zB Roastmarket realisiert. Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/systematisch-vorgehen-um-ganzheitlich-wandel-im-unternehmen-zu-gestalten/
Kapitelübersicht & Zeitmarken 00:00 – Trends im Blick: Erwartungen von Menschen verstehen 01:00 – Intro: Innovationsexperte Dr. Klaus Reichert aus Baden-Württemberg 02:15 – Wer macht was? Die Innovationsverantwortlichen bei Melitta 04:15 – Inkrementell vs. Substanziell: Definition von ganzheitlicher Innovation 06:15 – Der Geist von 1908: Problemorientierung als Erbe von Melitta 08:30 – Strategische Neuausrichtung: Strukturierte Wege zum Unternehmenswachstum 13:30 – Evolution einer Idee: Vom dualen Studium zur Abteilungsleitung 15:15 – Abgrenzung zum Kerngeschäft: Die Rolle der internen Agentur 17:30 – Kulturwandel: Sneaker, Jeans und bunte Post-its im Großunternehmen 20:30 – Core Beliefs: Warum wir Probleme feiern müssen 22:30 – Das Team-Setup: Vier Säulen für die Zukunft 24:30 – Der Methodenkoffer: Vom Business Model Canvas zum Testing Playbook 26:15 – Trendanalyse & Foresight: Trends konkret auf Produkte herunterbrechen 27:30 – Das neue Buch: Ein praktischer Leitfaden aus Fehlern und Erfolgen 32:30 – Die drei Barrieren: Was Veränderungsbereitschaft im Unternehmen blockiert 35:30 – Case Study Roastmarket: Wenn die eigene Struktur für neue Ideen zu groß ist 38:45 – Q&A aus der Live-Aufnahme: PMO-Strukturen und Hochschulkooperationen 41:30 – Jumping the Curve: Drei fundamentale Tipps für den Aufbau von Innovationseinheiten Gesprächsinhalte 1. Die Struktur der Zukunft: Vier Säulen für radikale Innovation Die Melitta Gruppe trennt inkrementelle Produktverbesserungen strikt von substanziellen Neuerungen. Während die Optimierung bestehender Produkte direkt bei den jeweiligen Produktmanagern liegt, agiert das zentrale Team um René Korte und Johanna Ober-Sundermeyer als strategischer Impulsgeber weit abseits des Kerngeschäfts. Die Einheit ruht auf vier spezialisierten Abteilungen: Digitalisierung (6 Personen), Innovation (5 Personen), Venture Startups (2 Personen) und einem eigenen Corporate Inkubator mit aktuell 12 Mitarbeitenden. Letzterer sorgt gezielt dafür, validierte Ideen bis zur Marktreife zu pilotieren. 2. Methodik und Kultur: Kundenzentrierung durch Trendanalyse & Foresight Erfolgreiche Neuerung basiert bei Melitta auf einer tiefen Problemorientierung, die historisch auf die Unternehmensgründerin im Jahr 1908 zurückgeht. Um Kundenbedürfnisse systematisch zu erfassen, nutzt das Team moderne Werkzeuge wie Personas, Customer Profiles und das Business Model Canvas. Ergänzt wird dies durch ein internes „Testing Playbook“, das kosteneffiziente Marktforschungsmethoden für die Teams greifbar macht. Ein wesentlicher Hebel ist zudem eine kontinuierliche Trendanalyse & Foresight: Trends werden systematisch gescannt und konkret auf die einzelnen Produktbereiche heruntergebrochen, um veränderte Erwartungen frühzeitig zu antizipieren. 3. Barrieren überwinden: Von der Geschäftsmodell-Innovation zur Ausgründung Echte Transformation stößt intern oft auf drei Barrieren: starre Denkmuster im Kopf, historisch gewachsene Prozesskulturen und unflexible operative Strukturen. Wie man diese überwindet, beweist die Geschäftsmodell-Innovation rund um den Online-Premiumkaffee-Markt. Weil die eigenen Industrieanlagen auf riesige Röstmengen ausgelegt waren und Kleinmengen blockierten, investierte Melitta stattdessen strategisch in das externe Startup Roastmarket. Diese gesammelten Praxiserfahrungen – inklusive wertvoller Fehler – flossen in das neu veröffentlichte Buch: "The Adaptive Company". -- Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels. Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/ Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
Wie gelingt erfolgreiche Corporate Innovation in einem traditionsreichen Familienunternehmen? In Episode 164 des Smart Innovation Podcast begrüßt Innovationscoach Dr. Klaus Reichert zwei Gäste der Melitta Gruppe aus Minden: René Korte (Geschäftsführer Innovation, Digitalisierung und Startup) und Johanna Ober-Sundermeyer (Leiterin Corporate Innovation). Gemeinsam zeigen sie, wie eine mutige Innovationsstrategie etablierte Denkmuster aufbricht und den langfristigen Unternehmenserfolg sichert. Die wichtigsten Erkenntnisse: Echte Transformation erfordert eine klare Trennung vom Tagesgeschäft, den Mut zum „Probleme feiern“ und den Aufbau agiler Strukturen abseits bestehender Großanlagen. Erfahren Sie, wie Melitta mit einem eigenen Corporate Inkubator neue Märkte erschließt und erfolgreiche Startup-Investments wie zB Roastmarket realisiert. Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/systematisch-vorgehen-um-ganzheitlich-wandel-im-unternehmen-zu-gestalten/
Kapitelübersicht & Zeitmarken 00:00 – Trends im Blick: Erwartungen von Menschen verstehen 01:00 – Intro: Innovationsexperte Dr. Klaus Reichert aus Baden-Württemberg 02:15 – Wer macht was? Die Innovationsverantwortlichen bei Melitta 04:15 – Inkrementell vs. Substanziell: Definition von ganzheitlicher Innovation 06:15 – Der Geist von 1908: Problemorientierung als Erbe von Melitta 08:30 – Strategische Neuausrichtung: Strukturierte Wege zum Unternehmenswachstum 13:30 – Evolution einer Idee: Vom dualen Studium zur Abteilungsleitung 15:15 – Abgrenzung zum Kerngeschäft: Die Rolle der internen Agentur 17:30 – Kulturwandel: Sneaker, Jeans und bunte Post-its im Großunternehmen 20:30 – Core Beliefs: Warum wir Probleme feiern müssen 22:30 – Das Team-Setup: Vier Säulen für die Zukunft 24:30 – Der Methodenkoffer: Vom Business Model Canvas zum Testing Playbook 26:15 – Trendanalyse & Foresight: Trends konkret auf Produkte herunterbrechen 27:30 – Das neue Buch: Ein praktischer Leitfaden aus Fehlern und Erfolgen 32:30 – Die drei Barrieren: Was Veränderungsbereitschaft im Unternehmen blockiert 35:30 – Case Study Roastmarket: Wenn die eigene Struktur für neue Ideen zu groß ist 38:45 – Q&A aus der Live-Aufnahme: PMO-Strukturen und Hochschulkooperationen 41:30 – Jumping the Curve: Drei fundamentale Tipps für den Aufbau von Innovationseinheiten Gesprächsinhalte 1. Die Struktur der Zukunft: Vier Säulen für radikale Innovation Die Melitta Gruppe trennt inkrementelle Produktverbesserungen strikt von substanziellen Neuerungen. Während die Optimierung bestehender Produkte direkt bei den jeweiligen Produktmanagern liegt, agiert das zentrale Team um René Korte und Johanna Ober-Sundermeyer als strategischer Impulsgeber weit abseits des Kerngeschäfts. Die Einheit ruht auf vier spezialisierten Abteilungen: Digitalisierung (6 Personen), Innovation (5 Personen), Venture Startups (2 Personen) und einem eigenen Corporate Inkubator mit aktuell 12 Mitarbeitenden. Letzterer sorgt gezielt dafür, validierte Ideen bis zur Marktreife zu pilotieren. 2. Methodik und Kultur: Kundenzentrierung durch Trendanalyse & Foresight Erfolgreiche Neuerung basiert bei Melitta auf einer tiefen Problemorientierung, die historisch auf die Unternehmensgründerin im Jahr 1908 zurückgeht. Um Kundenbedürfnisse systematisch zu erfassen, nutzt das Team moderne Werkzeuge wie Personas, Customer Profiles und das Business Model Canvas. Ergänzt wird dies durch ein internes „Testing Playbook“, das kosteneffiziente Marktforschungsmethoden für die Teams greifbar macht. Ein wesentlicher Hebel ist zudem eine kontinuierliche Trendanalyse & Foresight: Trends werden systematisch gescannt und konkret auf die einzelnen Produktbereiche heruntergebrochen, um veränderte Erwartungen frühzeitig zu antizipieren. 3. Barrieren überwinden: Von der Geschäftsmodell-Innovation zur Ausgründung Echte Transformation stößt intern oft auf drei Barrieren: starre Denkmuster im Kopf, historisch gewachsene Prozesskulturen und unflexible operative Strukturen. Wie man diese überwindet, beweist die Geschäftsmodell-Innovation rund um den Online-Premiumkaffee-Markt. Weil die eigenen Industrieanlagen auf riesige Röstmengen ausgelegt waren und Kleinmengen blockierten, investierte Melitta stattdessen strategisch in das externe Startup Roastmarket. Diese gesammelten Praxiserfahrungen – inklusive wertvoller Fehler – flossen in das neu veröffentlichte Buch: "The Adaptive Company". -- Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels. Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/ Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
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26.05.2026
41 Minuten
Am konkreten Projekt mit Innovationscoaching nachhaltig innovativer werden und strukturiert Methoden, Teams & Führungskräfte entwickeln - ganz einfach mit meinem geförderten Beratungsprogramm. Der Link zum nächsten Schritt: https://www.klausreichert.de/coaching/ -------------------------------------------------
Dezentrale Wasserstoffanlagen können regionale Reststoffe hocheffizient verwerten und gleichzeitig kommunale Entsorgungsprobleme lösen. Klaus Reichert, kreativer Innovationscoach und Innovationsexperte, spricht in Episode 163 des Smart Innovation Podcast über ein zukunftsweisendes Verfahren zur Wasserstoffproduktion aus biogenen Reststoffen. Gesprächspartner ist Rolf Schmitt, Gründer und Geschäftsführer des Startup byho. Das Unternehmen wandelt kommunale Abfälle wie Klärschlamm in wertvolles Synthesegas aus Biomasse um. Das Ergebnis ist echter biogener Wasserstoff, der in der Fachwelt auch als oranger Wasserstoff bezeichnet wird. Das System soll Kommunen wirtschaftlich entlasten und eine krisensichere, regionale Wertschöpfungskette für Energie etablieren. Kapitel & Zeitmarken 00:00 Einleitung & Vision: Nachhaltige Prozesse durch byho 01:55 Markenname und Positionierung von byho 04:30 Oranger Wasserstoff: Die Farblehre der Energie 05:00 CO2-negativer Wasserstoff: So entsteht eine CO2-Senke 06:40 Systemdenken und Kopplung mit der chemischen Industrie 08:40 Komplexität reduzieren in der Kommunikation 09:55 Kommunen im Fokus: Regionale Wertschöpfungskette Energie 11:10 Klärschlamm Verwertung Wasserstoff & Abwärmenutzung 11:55 Das Team: Junge Forscher und Ingenieure gewinnen 13:45 Die Gründerstory: 25 Jahre Forschung und Durchhaltevermögen 14:45 Neugründung, Investoren und staatliche Fördermittel 17:50 Regulatorik, Abfallrecht und Genehmigungsverfahren 20:40 Klärschlammasche und Phosphorrückgewinnung 22:25 Gärreste nutzen Biogasanlage: Kreisläufe schließen 23:10 Das Geschäftsmodell: Anlagenverkauf statt Eigenbetrieb 23:40 Die Pilotanlage und die nächsten Schritte zur Skalierung 26:20 Vier unbezahlbare Tipps für angehende Gründer und Innovationsteams Einblicke in die Episode 1. Was ist Oranger Wasserstoff und wie entsteht er? Biogener Wasserstoff aus Reststoffen wird in der Energiewirtschaft als oranger Wasserstoff klassifiziert. Das alte Startup byho nutzt einen thermochemischen Reaktor, um organische Abfälle zu spalten. Dabei entsteht ein hochreines Synthesegas aus Biomasse, das primär aus Wasserstoff und CO2 besteht. Da der Kohlenstoff zuvor von den Pflanzen via Photosynthese aus der Luft aufgenommen wurde, ist das Verfahren von Natur aus CO2-neutral. Wird das entstehende CO2 im Prozess isoliert und dauerhaft in der chemischen Industrie gebunden, arbeitet die Anlage als CO2-Senke. Es entsteht CO2-negativer Wasserstoff, der aktiv zum Klimaschutz beiträgt. 2. Kommunale Kreislaufwirtschaft und die Lösung von Entsorgungsproblemen Das technologische Konzept adressiert gezielt die drängendsten Probleme von Städten und Gemeinden. Dezentrale Wasserstoffanlagen ermöglichen eine hocheffiziente Klärschlamm Verwertung und Wasserstoff vor Ort. Zudem können Betreiber die Anlage erweitern und Gärreste nutzen um Biogasanlage-Kreisläufe damit zu schließen. Anstatt teure Entsorgungsgebühren für Klärschlamm zu zahlen, erzeugen Kommunen hiermit grundlastfähige Energie. Ein starker Zusatznutzen für die Umwelt liegt in der stofflichen Verwertung der Rückstände: Aus der verbleibenden Klärschlammasche kann eine gezielte Phosphorrückgewinnung erfolgen, wodurch wertvolle Rohstoffe im Kreislauf bleiben. 3. Das Geschäftsmodell und der Weg zur industriellen Skalierung Die Innovationsstrategie von byho ist differenziert. Das Geschäftsmodell sieht ausschließlich den Verkauf schlüsselfertiger Anlagen an Kommunen, die Industrie oder Projektgesellschaften vor. Ein Eigenbetrieb der Anlagen ist nicht geplant. Gründer Rolf Schmitt setzt bewusst auf dezentrale Wasserstoffanlagen, die auf das Reststoffaufkommen von Regionen mit rund 100.000 Einwohnern zugeschnitten sind. Dies verhindert unnötigen Mülltourismus über weite Strecken. Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme einer Testanlage im Jahr 2025 befindet sich aktuell die erste kommerzielle Pilotanlage nahe Frankenthal im Bau. Diese wird stündlich etwa 50 Kilogramm Wasserstoff produzieren. -- Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/orange-is-the-new-green-dezentrale-wasserstoffproduktion-aus-biogenen-reststoffen/
-- Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels. Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/ Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
Dezentrale Wasserstoffanlagen können regionale Reststoffe hocheffizient verwerten und gleichzeitig kommunale Entsorgungsprobleme lösen. Klaus Reichert, kreativer Innovationscoach und Innovationsexperte, spricht in Episode 163 des Smart Innovation Podcast über ein zukunftsweisendes Verfahren zur Wasserstoffproduktion aus biogenen Reststoffen. Gesprächspartner ist Rolf Schmitt, Gründer und Geschäftsführer des Startup byho. Das Unternehmen wandelt kommunale Abfälle wie Klärschlamm in wertvolles Synthesegas aus Biomasse um. Das Ergebnis ist echter biogener Wasserstoff, der in der Fachwelt auch als oranger Wasserstoff bezeichnet wird. Das System soll Kommunen wirtschaftlich entlasten und eine krisensichere, regionale Wertschöpfungskette für Energie etablieren. Kapitel & Zeitmarken 00:00 Einleitung & Vision: Nachhaltige Prozesse durch byho 01:55 Markenname und Positionierung von byho 04:30 Oranger Wasserstoff: Die Farblehre der Energie 05:00 CO2-negativer Wasserstoff: So entsteht eine CO2-Senke 06:40 Systemdenken und Kopplung mit der chemischen Industrie 08:40 Komplexität reduzieren in der Kommunikation 09:55 Kommunen im Fokus: Regionale Wertschöpfungskette Energie 11:10 Klärschlamm Verwertung Wasserstoff & Abwärmenutzung 11:55 Das Team: Junge Forscher und Ingenieure gewinnen 13:45 Die Gründerstory: 25 Jahre Forschung und Durchhaltevermögen 14:45 Neugründung, Investoren und staatliche Fördermittel 17:50 Regulatorik, Abfallrecht und Genehmigungsverfahren 20:40 Klärschlammasche und Phosphorrückgewinnung 22:25 Gärreste nutzen Biogasanlage: Kreisläufe schließen 23:10 Das Geschäftsmodell: Anlagenverkauf statt Eigenbetrieb 23:40 Die Pilotanlage und die nächsten Schritte zur Skalierung 26:20 Vier unbezahlbare Tipps für angehende Gründer und Innovationsteams Einblicke in die Episode 1. Was ist Oranger Wasserstoff und wie entsteht er? Biogener Wasserstoff aus Reststoffen wird in der Energiewirtschaft als oranger Wasserstoff klassifiziert. Das alte Startup byho nutzt einen thermochemischen Reaktor, um organische Abfälle zu spalten. Dabei entsteht ein hochreines Synthesegas aus Biomasse, das primär aus Wasserstoff und CO2 besteht. Da der Kohlenstoff zuvor von den Pflanzen via Photosynthese aus der Luft aufgenommen wurde, ist das Verfahren von Natur aus CO2-neutral. Wird das entstehende CO2 im Prozess isoliert und dauerhaft in der chemischen Industrie gebunden, arbeitet die Anlage als CO2-Senke. Es entsteht CO2-negativer Wasserstoff, der aktiv zum Klimaschutz beiträgt. 2. Kommunale Kreislaufwirtschaft und die Lösung von Entsorgungsproblemen Das technologische Konzept adressiert gezielt die drängendsten Probleme von Städten und Gemeinden. Dezentrale Wasserstoffanlagen ermöglichen eine hocheffiziente Klärschlamm Verwertung und Wasserstoff vor Ort. Zudem können Betreiber die Anlage erweitern und Gärreste nutzen um Biogasanlage-Kreisläufe damit zu schließen. Anstatt teure Entsorgungsgebühren für Klärschlamm zu zahlen, erzeugen Kommunen hiermit grundlastfähige Energie. Ein starker Zusatznutzen für die Umwelt liegt in der stofflichen Verwertung der Rückstände: Aus der verbleibenden Klärschlammasche kann eine gezielte Phosphorrückgewinnung erfolgen, wodurch wertvolle Rohstoffe im Kreislauf bleiben. 3. Das Geschäftsmodell und der Weg zur industriellen Skalierung Die Innovationsstrategie von byho ist differenziert. Das Geschäftsmodell sieht ausschließlich den Verkauf schlüsselfertiger Anlagen an Kommunen, die Industrie oder Projektgesellschaften vor. Ein Eigenbetrieb der Anlagen ist nicht geplant. Gründer Rolf Schmitt setzt bewusst auf dezentrale Wasserstoffanlagen, die auf das Reststoffaufkommen von Regionen mit rund 100.000 Einwohnern zugeschnitten sind. Dies verhindert unnötigen Mülltourismus über weite Strecken. Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme einer Testanlage im Jahr 2025 befindet sich aktuell die erste kommerzielle Pilotanlage nahe Frankenthal im Bau. Diese wird stündlich etwa 50 Kilogramm Wasserstoff produzieren. -- Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/orange-is-the-new-green-dezentrale-wasserstoffproduktion-aus-biogenen-reststoffen/
-- Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels. Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/ Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
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18.05.2026
46 Minuten
Am konkreten Projekt mit Innovationscoaching nachhaltig innovativer werden und strukturiert Methoden, Teams & Führungskräfte entwickeln - ganz einfach mit meinem geförderten Beratungsprogramm. Der Link zum nächsten Schritt: https://www.klausreichert.de/coaching/ -------------------------------------------------
Unternehmerischer Klimaschutz ist kein bloßer Trend mehr, sondern eine Managementaufgabe für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. In Episode 162 des Smart Innovation Podcast spricht Innovationscoach Dr. Klaus Reichert mit Julia Kovar, Leiterin der Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg, über konkrete Wege für Unternehmen, durch Klimafinanzierung Verantwortung zu übernehmen. Erfahren Sie, wie der Know-How Transfer gelingt, warum regionale Klimafinanzierung an Bedeutung gewinnt und wie das Label BW Zero echte Fortschritte in der Nachhaltigkeitsstrategie von Unternehmen messbar macht. Kapitelübersicht 00:00 – Begrüßung und Vorstellung von Julia Kovar 04:52 – Pionierarbeit: Der Start der Stiftung während der Pandemie 10:56 – Klimaschutz im Diskurs: Vom Trend zum strategischen Management 16:58 – Zahlen und Wirkung: Ergebnisse aus fünf Jahren Stiftungsarbeit 21:46 – Der Klimafonds Baden-Württemberg: Naturbasierte Projekte vor Ort 33:24 – BW Zero: Das Label für umfassende Klimaschutzstrategien 37:46 – Der ideale Einstieg: Treibhausgasbilanzierung als Basis Insights Klimaschutz als strategisches Risikomanagement Klimawandel wirkt nicht nur durch Emissionen eines Unternehmens auf die Umwelt, sondern beeinflusst direkt dessen Geschäftsmodell. Besonders Unternehmen mit komplexen Lieferketten müssen Klimarisiken heute einpreisen, um überlebensfähig zu bleiben. Julia Kovar betont, dass eine solide Nachhaltigkeitsstrategie für Unternehmen die Zukunftsfähigkeit sichert und weit über eine bloße Belastung hinausgeht. Regionale Klimafinanzierung statt reiner Kompensation Der Fokus der Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg hat sich von der reinen CO2-Kompensation hin zur Klimafinanzierung verschoben. Mit dem neu geschaffenen Klimafonds Baden-Württemberg werden naturbasierte Projekte wie die Vernässung von Mooren oder Agroforstsysteme direkt im Land gefördert. Ein wissenschaftlicher Standard sorgt dabei für Transparenz und eine gesicherte Pflege der Flächen über mindestens 20 Jahre. Messbarkeit durch BW Zero und klare Prozesse Um Greenwashing vorzubeugen, bietet das Label BW Zero eine unabhängige Prüfung der Klimaschutzmaßnahmen. Unternehmen erhalten damit ein Instrument, um ihre Fortschritte nach außen glaubwürdig zu kommunizieren. Der erste Schritt für jede Innovation im Klimabereich bleibt dabei die Treibhausgasbilanzierung, um Emissionsquellen präzise zu identifizieren und Reduktionsziele festzulegen. Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/klimafinanzierung-und-know-how-mit-der-klimaschutzstiftung-baden-wuerttemberg/
-- Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels. Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/ Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
Unternehmerischer Klimaschutz ist kein bloßer Trend mehr, sondern eine Managementaufgabe für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. In Episode 162 des Smart Innovation Podcast spricht Innovationscoach Dr. Klaus Reichert mit Julia Kovar, Leiterin der Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg, über konkrete Wege für Unternehmen, durch Klimafinanzierung Verantwortung zu übernehmen. Erfahren Sie, wie der Know-How Transfer gelingt, warum regionale Klimafinanzierung an Bedeutung gewinnt und wie das Label BW Zero echte Fortschritte in der Nachhaltigkeitsstrategie von Unternehmen messbar macht. Kapitelübersicht 00:00 – Begrüßung und Vorstellung von Julia Kovar 04:52 – Pionierarbeit: Der Start der Stiftung während der Pandemie 10:56 – Klimaschutz im Diskurs: Vom Trend zum strategischen Management 16:58 – Zahlen und Wirkung: Ergebnisse aus fünf Jahren Stiftungsarbeit 21:46 – Der Klimafonds Baden-Württemberg: Naturbasierte Projekte vor Ort 33:24 – BW Zero: Das Label für umfassende Klimaschutzstrategien 37:46 – Der ideale Einstieg: Treibhausgasbilanzierung als Basis Insights Klimaschutz als strategisches Risikomanagement Klimawandel wirkt nicht nur durch Emissionen eines Unternehmens auf die Umwelt, sondern beeinflusst direkt dessen Geschäftsmodell. Besonders Unternehmen mit komplexen Lieferketten müssen Klimarisiken heute einpreisen, um überlebensfähig zu bleiben. Julia Kovar betont, dass eine solide Nachhaltigkeitsstrategie für Unternehmen die Zukunftsfähigkeit sichert und weit über eine bloße Belastung hinausgeht. Regionale Klimafinanzierung statt reiner Kompensation Der Fokus der Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg hat sich von der reinen CO2-Kompensation hin zur Klimafinanzierung verschoben. Mit dem neu geschaffenen Klimafonds Baden-Württemberg werden naturbasierte Projekte wie die Vernässung von Mooren oder Agroforstsysteme direkt im Land gefördert. Ein wissenschaftlicher Standard sorgt dabei für Transparenz und eine gesicherte Pflege der Flächen über mindestens 20 Jahre. Messbarkeit durch BW Zero und klare Prozesse Um Greenwashing vorzubeugen, bietet das Label BW Zero eine unabhängige Prüfung der Klimaschutzmaßnahmen. Unternehmen erhalten damit ein Instrument, um ihre Fortschritte nach außen glaubwürdig zu kommunizieren. Der erste Schritt für jede Innovation im Klimabereich bleibt dabei die Treibhausgasbilanzierung, um Emissionsquellen präzise zu identifizieren und Reduktionsziele festzulegen. Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/klimafinanzierung-und-know-how-mit-der-klimaschutzstiftung-baden-wuerttemberg/
-- Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels. Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/ Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
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11.05.2026
50 Minuten
Am konkreten Projekt mit Innovationscoaching nachhaltig innovativer werden und strukturiert Methoden, Teams & Führungskräfte entwickeln - ganz einfach mit meinem geförderten Beratungsprogramm. Der Link zum nächsten Schritt: https://www.klausreichert.de/coaching/ -------------------------------------------------
Die Digitalisierung im Bau scheitert oft nicht an der Technik, sondern an der Akzeptanz der Nutzer vor Ort. In Episode 161 des Smart Innovation Podcast spricht Innovationsexperte Dr. Klaus Reichert mit Diego Cisterna, Mitgründer des KIT Startup Valoon. Sie diskutieren, wie aus dem Forschungsprojekt Smart Design and Construction (SDAC) eine praxisnahe App für Bauleiter wurde, die eine einfache Lösung nutzt: WhatsApp im Bauwesen. Valoon verwandelt informelle Chats in strukturierte Daten für die Bau Projektmanagement Software. Kapitelübersicht 00:00 – Das Akzeptanzproblem bei digitalen Lösungen am Bau 02:14 – Vorstellung Diego Cisterna und die Verbindung zum KIT Karlsruhe 04:50 – Die Gründungsgeschichte: Vom Fraunhofer ISST und KIT zu Valoon 09:12 – Datensilos und Medienbrüche in der Bauwirtschaft 16:04 – Der Hebel: Warum WhatsApp die ideale Dateneingabe ist 21:26 – Funktionsweise: Vom QR-Code zum digitalen Bautagesbericht 30:00 – Flexibilität durch den Bericht-Konfigurator 34:00 – KI im Bauwesen: Die Zukunft der Software-Schnittstellen 43:10 – Drei Praxistipps für den Einstieg in die Digitalisierung 48:04 – Fazit und Verabschiedung Insights Vom Forschungsprojekt zur Marktreife Das KIT-Startup Valoon entstand aus dem Kontext des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und dem Projekt Smart Design and Construction (SDAC). Die Gründer beobachteten, dass KI-Modelle zwar Daten exzellent strukturieren können, die Mitarbeiter auf der Baustelle jedoch oft die Motivation verloren, komplexe Software zu bedienen . Diese Erkenntnis führte zur Entwicklung einer Lösung, die dort ansetzt, wo die Kommunikation bereits stattfindet. WhatsApp als Interface für Profis Anstatt eine neue, komplizierte App einzuführen, nutzt Valoon WhatsApp als Eingabekanal. Bauarbeiter können Fotos, Sprachnachrichten oder Texte senden, die das System automatisch in einem Bautagesbericht digital zusammenfasst und in der Cloud speichert. Da 99 % der Mitarbeiter WhatsApp bereits nutzen, entfällt der Schulungsaufwand nahezu vollständig. Die Rolle von KI und Automatisierung Valoon nutzt KI im Bauwesen, um den Kreis zwischen Baustelle und Büro zu schließen. Zukünftig sollen über KI-gestützte Schnittstellen Daten direkt in ERP-Systeme oder die Lohnbuchhaltung fließen, ohne dass eine manuelle Programmierung nötig ist . Dies reduziert Verschwendung und erhöht die Transparenz für das Management. Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind auf der Episoden Seite: https://www.klausreichert.de/projektmanagement-ki-im-bauwesen-mit-dem-kit-startup-valoon/
-- Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels. Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/ Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut und kreativer Business Coach für Innovation. Ich begleite Unternehmen auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
Die Digitalisierung im Bau scheitert oft nicht an der Technik, sondern an der Akzeptanz der Nutzer vor Ort. In Episode 161 des Smart Innovation Podcast spricht Innovationsexperte Dr. Klaus Reichert mit Diego Cisterna, Mitgründer des KIT Startup Valoon. Sie diskutieren, wie aus dem Forschungsprojekt Smart Design and Construction (SDAC) eine praxisnahe App für Bauleiter wurde, die eine einfache Lösung nutzt: WhatsApp im Bauwesen. Valoon verwandelt informelle Chats in strukturierte Daten für die Bau Projektmanagement Software. Kapitelübersicht 00:00 – Das Akzeptanzproblem bei digitalen Lösungen am Bau 02:14 – Vorstellung Diego Cisterna und die Verbindung zum KIT Karlsruhe 04:50 – Die Gründungsgeschichte: Vom Fraunhofer ISST und KIT zu Valoon 09:12 – Datensilos und Medienbrüche in der Bauwirtschaft 16:04 – Der Hebel: Warum WhatsApp die ideale Dateneingabe ist 21:26 – Funktionsweise: Vom QR-Code zum digitalen Bautagesbericht 30:00 – Flexibilität durch den Bericht-Konfigurator 34:00 – KI im Bauwesen: Die Zukunft der Software-Schnittstellen 43:10 – Drei Praxistipps für den Einstieg in die Digitalisierung 48:04 – Fazit und Verabschiedung Insights Vom Forschungsprojekt zur Marktreife Das KIT-Startup Valoon entstand aus dem Kontext des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und dem Projekt Smart Design and Construction (SDAC). Die Gründer beobachteten, dass KI-Modelle zwar Daten exzellent strukturieren können, die Mitarbeiter auf der Baustelle jedoch oft die Motivation verloren, komplexe Software zu bedienen . Diese Erkenntnis führte zur Entwicklung einer Lösung, die dort ansetzt, wo die Kommunikation bereits stattfindet. WhatsApp als Interface für Profis Anstatt eine neue, komplizierte App einzuführen, nutzt Valoon WhatsApp als Eingabekanal. Bauarbeiter können Fotos, Sprachnachrichten oder Texte senden, die das System automatisch in einem Bautagesbericht digital zusammenfasst und in der Cloud speichert. Da 99 % der Mitarbeiter WhatsApp bereits nutzen, entfällt der Schulungsaufwand nahezu vollständig. Die Rolle von KI und Automatisierung Valoon nutzt KI im Bauwesen, um den Kreis zwischen Baustelle und Büro zu schließen. Zukünftig sollen über KI-gestützte Schnittstellen Daten direkt in ERP-Systeme oder die Lohnbuchhaltung fließen, ohne dass eine manuelle Programmierung nötig ist . Dies reduziert Verschwendung und erhöht die Transparenz für das Management. Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind auf der Episoden Seite: https://www.klausreichert.de/projektmanagement-ki-im-bauwesen-mit-dem-kit-startup-valoon/
-- Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels. Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/ Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut und kreativer Business Coach für Innovation. Ich begleite Unternehmen auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
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01.05.2026
39 Minuten
Am konkreten Projekt mit Innovationscoaching nachhaltig innovativer werden und strukturiert Methoden, Teams & Führungskräfte entwickeln - ganz einfach mit meinem geförderten Beratungsprogramm. Der Link zum nächsten Schritt: https://www.klausreichert.de/coaching/ -------------------------------------------------
Wie lässt sich Beton vollständig recyceln? Und welche Rolle spielt CO2-Speicherung im Beton für die Dekarbonisierung der Bauindustrie? In Episode 160 des Smart Innovation Podcast spricht Innovationscoach Dr. Klaus Reichert mit Robert Schleinhege, CEO des Startups Rement. Das Unternehmen entwickelt ein Verfahren, mit dem sich Betonabfälle vollständig recyceln lassen – ohne Downcycling. Gleichzeitig wird CO2 in wertvolle Baustoffe umgewandelt. Im Gespräch geht es um chemisches Betonrecycling, nachhaltige Baustoffe und neue Geschäftsmodelle für Baustoffrecycling. Robert Schleinhege erläutert, wie Rement die Kreislaufwirtschaft im Bau vorantreibt, warum die Zementindustrie vor einem tiefgreifenden Wandel steht und welche Chancen sich für Innovationsteams, Bauunternehmen und Investoren ergeben. Kapitel 00:00 Einführung und Vorstellung von Rement 03:12 Warum Betonrecycling neu gedacht werden muss 08:45 Wie Rement Betonabfälle vollständig recycelt 15:20 CO2-Speicherung im Beton und neue Wertstoffe 22:10 Kreislaufwirtschaft Bau: Chancen und Herausforderungen 29:40 Geschäftsmodell, Skalierung und Marktpotenzial 37:15 Was Innovationsteams von Rement lernen können 42:30 Ausblick auf die Zukunft nachhaltigen Bauens Die wichtigsten Themen im Überblick Betonrecycling statt Downcycling Rement hat ein Verfahren entwickelt, das Abbruchbeton in seine wertvollen Bestandteile zerlegt. Statt minderwertiger Weiterverwendung entstehen hochwertige Rohstoffe für neue Anwendungen. Das verbessert die Ressourceneffizienz der Bauindustrie und stärkt die zirkuläre Wertschöpfungskette Bau. CO2-Nutzung in der Baustoffindustrie Ein zentraler Baustein des Verfahrens ist die CO2-Speicherung im Beton. Kohlendioxid wird chemisch gebunden und in Calciumcarbonat umgewandelt. So entstehen nachhaltige Baustoffe, während gleichzeitig Emissionen reduziert werden. Ein wichtiger Hebel für die Dekarbonisierung der Bauindustrie. Innovationen für nachhaltige Bauwirtschaft Das Gespräch zeigt, wie technologische Innovation, Circular Economy und Unternehmertum zusammenwirken. Rement steht exemplarisch für neue Geschäftsmodelle im Baustoffrecycling. Es geht um Skalierung, Markteintritt und die Frage, wie Startups etablierte Industrien transformieren können. -- Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/betonrecycling-neu-gedacht-rement-treibt-die-kreislaufwirtschaft-im-bau-voran/
-- Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels. Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/ Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut und kreativer Business Coach für Innovation. Ich begleite Unternehmen auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
Wie lässt sich Beton vollständig recyceln? Und welche Rolle spielt CO2-Speicherung im Beton für die Dekarbonisierung der Bauindustrie? In Episode 160 des Smart Innovation Podcast spricht Innovationscoach Dr. Klaus Reichert mit Robert Schleinhege, CEO des Startups Rement. Das Unternehmen entwickelt ein Verfahren, mit dem sich Betonabfälle vollständig recyceln lassen – ohne Downcycling. Gleichzeitig wird CO2 in wertvolle Baustoffe umgewandelt. Im Gespräch geht es um chemisches Betonrecycling, nachhaltige Baustoffe und neue Geschäftsmodelle für Baustoffrecycling. Robert Schleinhege erläutert, wie Rement die Kreislaufwirtschaft im Bau vorantreibt, warum die Zementindustrie vor einem tiefgreifenden Wandel steht und welche Chancen sich für Innovationsteams, Bauunternehmen und Investoren ergeben. Kapitel 00:00 Einführung und Vorstellung von Rement 03:12 Warum Betonrecycling neu gedacht werden muss 08:45 Wie Rement Betonabfälle vollständig recycelt 15:20 CO2-Speicherung im Beton und neue Wertstoffe 22:10 Kreislaufwirtschaft Bau: Chancen und Herausforderungen 29:40 Geschäftsmodell, Skalierung und Marktpotenzial 37:15 Was Innovationsteams von Rement lernen können 42:30 Ausblick auf die Zukunft nachhaltigen Bauens Die wichtigsten Themen im Überblick Betonrecycling statt Downcycling Rement hat ein Verfahren entwickelt, das Abbruchbeton in seine wertvollen Bestandteile zerlegt. Statt minderwertiger Weiterverwendung entstehen hochwertige Rohstoffe für neue Anwendungen. Das verbessert die Ressourceneffizienz der Bauindustrie und stärkt die zirkuläre Wertschöpfungskette Bau. CO2-Nutzung in der Baustoffindustrie Ein zentraler Baustein des Verfahrens ist die CO2-Speicherung im Beton. Kohlendioxid wird chemisch gebunden und in Calciumcarbonat umgewandelt. So entstehen nachhaltige Baustoffe, während gleichzeitig Emissionen reduziert werden. Ein wichtiger Hebel für die Dekarbonisierung der Bauindustrie. Innovationen für nachhaltige Bauwirtschaft Das Gespräch zeigt, wie technologische Innovation, Circular Economy und Unternehmertum zusammenwirken. Rement steht exemplarisch für neue Geschäftsmodelle im Baustoffrecycling. Es geht um Skalierung, Markteintritt und die Frage, wie Startups etablierte Industrien transformieren können. -- Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/betonrecycling-neu-gedacht-rement-treibt-die-kreislaufwirtschaft-im-bau-voran/
-- Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels. Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/ Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut und kreativer Business Coach für Innovation. Ich begleite Unternehmen auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.
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Über diesen Podcast
Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation,
Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung – im
Kontext des Klimawandels. -- Es geht, umsetzungsorientiert und
fokussiert, um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik
und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Neues auch
enkeltauglich zu entwerfen. -- In den mittlerweile über 160
Episoden haben Gesprächspartner/innen von Zeppelin, der
Klimaschutzstiftung BW, Fraunhofer, KIT, TUM, DLR, Wuppertal
Institut, acatech, Öko-Institut, ZF, EnBW, WMF, Bertelsmann
Stiftung, Bayer, der Deutschen Telekom und vielen mittelständischen
Unternehmen & Startups wie Trumpf, Schunk, Sacher, Simmler,
Alb-Gold, Winterhalter, BITO, OPES Solar, Sonnenwagen, 3D-Werk,
Rement, VCG AI schon etwas beigetragen. -- Der Innovationspodcast
wird unabhängig produziert und finanziert. Alle Episoden sind bei
Apple, Spotify, Youtube & Co zu finden, sowie hier mit Extras:
https://www.klausreichert.de/podcast/ -- Mein Name ist Dr. Klaus
Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut und kreativer
Business Coach für Innovation. Ich begleite engagierte
Innovationsteams remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen
Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen
Stuttgart, Karlsruhe und dem Bodensee. -- Newsletter:
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