Anwendung von KI im Unternehmen als nächste Schritte der Digitalisierung

Anwendung von KI im Unternehmen als nächste Schritte der Digitalisierung

vor 12 Stunden
53 Minuten
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Podcast
Podcaster

Beschreibung

vor 12 Stunden

Am konkreten Projekt mit Innovationscoaching nachhaltig
innovativer werden und strukturiert Methoden, Teams &
Führungskräfte entwickeln - ganz einfach mit meinem geförderten
Beratungsprogramm. Der Link zum nächsten Schritt:
https://www.klausreichert.de/coaching/

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Das Abwarten oder Ignorieren von AI ist für KMU definitiv keine
Lösung mehr. Die Episode vermittelt wertvolle Erkenntnisse, wie
ein strukturierter KI-Workshop Unternehmen dabei hilft, Risiken
zu minimieren und den KI-Einsatz KMU sicher zu
gestalten. 

Episode 166 des Smart Innovation Podcast beschäftigt sich mit dem
Thema Anwendung von KI im Unternehmen als nächste Schritte der
Digitalisierung. Dr. Klaus Reichert, kreativer Innovationscoach
aus Baden-Württemberg, begrüßt den KI-Berater Jürgen Kroder. Er
ist Ein-Mann-Marketing-Agentur mit KI-Team, Betreiber des Blogs
KI-Känguru und erläutert praxisnah die Potenziale von neuen
Arbeitsweisen wie Vibe Working.

Kapitelübersicht und Zeitmarken
00:00 Start und das Risiko von Schatten-KI im Unternehmen
00:03 Begriffsklärung und Praxis: Vibe Working und Vibe
Coding
00:07 Datenschutz, Datensicherheit und rechtliche Haftung für
KMU
00:12 Digitalisierung planmäßig gestalten statt blind Tools
kaufen
00:16 Menschen im Change-Prozess mitnehmen durch konkrete Use
Cases
00:24 Der Weg zur KI-Beratung und die Entstehung des Blogs
KI-Känguru
00:29 Das RTF Framework für zielgerichtetes Prompting
00:37 Markensprache erhalten und KI im internen Wissensmanagement
nutzen
00:45 Die Zukunft der Arbeit: Verdrängung oder Ergänzung durch
AI

Vertiefende Erläuterung der Gesprächsinhalte

Gefahren von Schatten-KI und mangelndem Datenschutz
In vielen Betrieben etabliert sich bereits eine unkontrollierte
Schatten-KI, da Mitarbeiter ohne klare Richtlinien kostenlose
AI-Tools nutzen. Jürgen Kroder warnt ausdrücklich vor den Risiken
im geschäftlichen Kontext: Wenn ein Produkt nichts kostet, bist
du das Produkt, oder die Daten, die da eben reingehen.
Kundendaten oder Geschäftsgeheimnisse in kostenlosen Versionen
hochzuladen, kann zu gravierenden Verstößen gegen die
Datenschutzgrundverordnung führen. Die Einführung von KI-Lösungen
darf laut Kroder nicht die alleinige Entscheidung der
IT-Abteilung sein. Da es um Compliance, Haftung und Datenschutz
geht, steht die Geschäftsführung in der persönlichen
Verantwortung und kann sich im Ernstfall nicht herausreden. Eine
professionelle Innovationsberatung hilft KMU, diese Chancen
strukturiert zu realisieren.

Eine Arbeitswelt mit Vibe Working und dem RTF Framework
Der aktuelle Begriff Vibe Working leitet sich vom
Programmiertrend Vibe Coding ab. Der Mensch schreibt dabei nicht
mehr mühsam Zeile für Zeile selbst, sondern agiert wie ein
Dirigent, der die verschiedenen KI-Tools koordiniert und steuert.
Für die effiziente Kommunikation mit großen Sprachmodellen
empfiehlt der KI-Experte das RTF Framework. Die Abkürzung steht
für Role, Task und Format. Anwender sollten der AI zuerst eine
klare Fachrolle zuweisen, danach die konkrete Aufgabe stellen und
schließlich das gewünschte Ausgabeformat exakt vorgeben. Zudem
betont Kroder, dass das erste Ergebnis einer KI immer nur als
rohe Masse und erstes Konzept zu betrachten ist. Erst durch den
anschließenden interaktiven Austausch entsteht echte Qualität in
der Produktentwicklung.

Wissensmanagement und die menschliche Rolle im
Digitalisierungsprozess
KI-Tools bieten enorme Vorteile für das interne Wissensmanagement
und das Onboarding neuer Mitarbeiter im Mittelstand. Komplexe
Betriebsanleitungen, Richtlinien oder firmeninterne Dokumente
lassen sich in eine geschützte KI-Datenbank einspeisen.
Mitarbeiter können das System danach in natürlicher Sprache
befragen und komplexe Inhalte auf das Niveau eines Zwölfjährigen
eindampfen oder in verschiedenen Sprachen nutzen. Bezüglich der
weit verbreiteten Angst vor dem Wegfall von Arbeitsplätzen durch
KI positioniert sich Kroder differenziert. Er rät Unternehmen
davon ab, KI rein für Personalentlassungen zu nutzen. Sinnvoller
ist es, die Technologie als zusätzlichen virtuellen Mitarbeiter
zu betrachten, der repetitive Aufgaben übernimmt und Freiräume
für anspruchsvollere Tätigkeiten schafft.

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Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind
in den Show Notes:
https://www.klausreichert.de/anwendung-von-ki-im-unternehmen-als-naechste-schritte-der-digitalisierung/


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Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und
fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über
Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und
Verantwortung im Kontext des Klimawandels.

Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik
und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch
enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle
Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte &
digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben
Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre
Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit
Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier:
https://www.klausreichert.de/podcast/

Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit
Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation.
Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu
nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg,
zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.

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