Podcaster
Episoden
06.01.2026
31 Minuten
Im Jahr 2022 wird im Könizbergwald im Kanton Bern ein
achtjähriges Mädchen ermordet. Unter Verdacht steht die Mutter
des Mädchens. Diese wird danach verurteilt, bestreitet die Tat
aber bis heute. Es war eines der aufsehenerregendsten
Tötungsdelikte der jüngeren Schweizer Geschichte.
Es gibt keinen eindeutigen Beweis für die Schuld der Mutter, aber
es gibt unter anderem einen Zeugen: Ein damals zwölfjähriger
Junge hat Mutter und Tochter als Letzter gesehen. So wird er zum
wichtigsten Trumpf der Ermittlungsbehörden.
Drei Jahre nach dem Mord wehrt sich nun seine Mutter: Ihr Sohn
sei fast daran zerbrochen. Der Fall und seine Rolle als Zeuge
hätten ihn enorm belastet, sagt seine Mutter.
Was ist damals genau passiert? Wie geht die Schweiz mit
minderjährigen Zeugen um? Und was machen Eltern dabei durch?
Darüber sprechen Regina Schneeberger und Michael Bucher vom
Ressort Bern von «Bund» und «Berner Zeitung» im täglichen Podcast
«Apropos». Ihr hört die Folge als Bonus im Feed von «Unter
Verdacht». Den nächsten regulären Fall hört ihr hier im Februar
wieder.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Sara Spreiter
Mehr Folgen vom Podcast «Apropos» findet ihr
hier:
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30.12.2025
30 Minuten
Anfang 2014 deckt Christian Brönnimann im «Tages-Anzeiger» einen
der grössten Korruptionsfälle in der Schweizer Bundesverwaltung
auf. Über 20 Jahre hat Bruno A. öffentliche Aufträge ausgewählten
Partnern zugeschanzt und dafür lukrative Gegenleistungen im Wert
von gegen zwei Millionen Franken erhalten. Die drei
Hauptbeteiligten müssen in Untersuchungshaft, der Vorgesetzte von
Bruno A. verliert seinen Job.
Bis der Fall vor Gericht verhandelt wird, vergehen allerdings
mehr als sieben Jahre. Erst im August 2021 stehen Bruno A. und
die zwei IT-Geschäftsmänner als Hauptangeklagte in Bellinzona vor
dem Bundesstrafgericht.
In erster Instanz entscheidet das Gericht auf eine
Freiheitsstrafe von 52 Monaten für den Beamten und auf 22
respektive 20 Monate bedingt für die IT-Unternehmer.
Doch als Bruno A. den Entscheid an die Berufungskammer des
Bundesstrafgerichts weiterzieht, passiert etwas Unerwartetes.
Seine Strafe wird so stark reduziert, dass er am Schluss
möglicherweise überhaupt nicht mehr ins Gefängnis muss.
Wie kommt die Berufungskammer zu diesem Schluss? Wie kann es
sein, dass jemand, der über Jahrzehnte hinweg in die eigene
Tasche gewirtschaftet und einen Schaden von 20 Millionen Franken
angerichtet hat, am Schluss so mild davonkommt? Und was hat diese
Recherche in der Bundesverwaltung ausgelöst: Könnte ein ähnlicher
Fall heute noch passieren?
In der vierten und letzten Podcastfolge zum Korruptionsfall im
Seco berichtet Christian Brönnimann vom Urteil des
zweitinstanzlichen Gerichts. Und der langjährige Gerichtsreporter
Thomas Hasler ordnet ein, was dieses entschieden hat.
*Namen der Redaktion bekannt.
Gast: Christian Brönnimann
Host: Noah Fend
Experte: Thomas Hasler
Skript: Noah Fend, Sara Spreiter
Schnitt und Produktion: Sara Spreiter
Artikel zum Fall:
Anklage im Seco-Korruptionsfall: Es geht um fast 100
Millionen Franken
Seco-Korruptionsprozess: «Schauen Sie seine Augen an, Sie
können ihm nicht Nein sagen»
Urteil: Mehr als vier Jahre Gefängnis für den Haupttäter
Korruptionsverdacht beim Seco: VIP-Tickets hier, Aufträge da
Der Seco-Manager fiel schon vor 20 Jahren auf
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23.12.2025
32 Minuten
Während über 20 Jahren vergibt der Seco-Beamte Bruno A.
IT-Aufträge an die gleichen Firmen. Rund 100 Millionen Franken
öffentliche Gelder werden in dieser Zeit also ausgegeben, ohne
dass zuvor andere Offerten eingeholt worden sind.
Beinahe kommt Bruno A. damit durch – bis ganz ans Ende seiner
beruflichen Laufbahn im Seco. Kurz vor seiner geplanten
Frühpensionierung gleist er mit seinen Partnern der IT-Firma ein
letztes Geschäft auf. Es geht noch einmal um 14 Millionen
Franken.
Doch dann publiziert Christian Brönnimann im Januar 2014 seine
Recherche. Das «Königreich» rund um Bruno A. fliegt auf – und
fällt in sich zusammen.
Was passiert, als die korrupten Machenschaften öffentlich werden?
Kommt jetzt noch mehr zum Vorschein? Wie gross ist der Schaden,
den Bruno A. über all die Jahre angerichtet hat? Und wie
versuchen der Beamte und die IT-Unternehmer vor Gericht, ihre
Haut zu retten?
Das erzählt Christian Brönnimann, Reporter am
Tamedia-Recherchedesk in der dritten Podcastfolge zum
Korruptionsfall im Seco.
*Namen der Redaktion bekannt.
Gast: Christian Brönnimann
Host: Noah Fend
Skript: Noah Fend, Sara Spreiter
Schnitt und Produktion: Sara Spreiter
Artikel zum Fall:
Anklage im Seco-Korruptionsfall: Es geht um fast 100
Millionen Franken
Seco-Korruptionsprozess: «Schauen Sie seine Augen an, Sie
können ihm nicht Nein sagen»
Urteil: Mehr als vier Jahre Gefängnis für den Haupttäter
Korruptionsverdacht beim Seco: VIP-Tickets hier, Aufträge da
Der Seco-Manager fiel schon vor 20 Jahren auf
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16.12.2025
35 Minuten
Bei seinen Recherchen findet Christian Brönnimann zahlreiche
Hinweise auf klare Verstösse gegen das Beschaffungsrecht des
Bundes. Die meisten dieser Hinweise stammen aus den letzten
Jahren vor seiner Recherche, aus den Jahren 2006 bis 2012.
Doch Brönnimann weiss: Der Beamte Bruno A. arbeitet damals schon
seit über 20 Jahren beim Seco. Und seit da hat er auch eine
leitende Position inne. Also steigt unser Reporter ins
Bundesarchiv. Er durchforstet kistenweise Dokumente – und wird
fündig.
Schon in den frühen 90er-Jahren gibt es konkrete Hinweise auf
krumme Geschäfte von Bruno A. – unter anderem wegen einer
Feriensiedlung an der spanischen Costa Brava. Trotz der frühen
Hinweise und mehrerer Untersuchungen gegen Bruno A. kann dieser
ungehindert weitermachen.
Was wussten die Vorgesetzten von Bruno A.? Was hat es mit dieser
Feriensiedlung in Spanien auf sich? Warum hatten die frühen
Hinweise und Untersuchungen in den 1990er-Jahren keine
Konsequenzen für den Beamten?
In der zweiten Folge zum Korruptionsfall im Seco analysiert
Reporter Christian Brönnimann das jahrelange eklatante
Kontrollversagen in der Bundesverwaltung. Und Michel Huissoud,
ehemaliger Direktor der Eidgenössischen Finanzkontrolle, sagt:
«Die Vorgesetzten haben einfach nichts gemacht. Das ist
unverständlich.»
*Namen der Redaktion bekannt.
Gast: Christian Brönnimann
Host: Noah Fend
Skript: Noah Fend, Sara Spreiter
Schnitt und Produktion: Sara Spreiter
Sprecher: Francisco Martinez Ruiz, Loris Brasser, Severin Pfeffer
Artikel zum Fall:
Der Seco-Manager fiel schon vor 20 Jahren auf
Korruptionsverdacht beim Seco: VIP-Tickets hier, Aufträge da
So korrupt waren die Vorgänge beim Seco
Die heisse Spur nach Panama
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09.12.2025
40 Minuten
Es ist das Jahr 2012, als unser Reporter Christian Brönnimann
sieben ganz normale journalistische Anfragen per E-Mail
verschickt. Er ahnt damals nicht, dass ihn diese Anfragen mehr
als zwei Jahre beschäftigen werden. Dass daraus eine
Riesengeschichte wird. Eine Geschichte über geheime Treffen,
exklusive Reisen, Geld in Couverts und auf versteckten Bankkonten
– und über geschmierte Aufträge im Umfang von rund 100 Millionen
Franken. Die Geschichte von einem der grössten Korruptionsfälle
in der Schweizer Bundesverwaltung.
Brönnimann will wissen, wie viele Beschaffungen die Departemente
getätigt haben, ohne sie zuvor öffentlich ausgeschrieben zu
haben. Aus geschwärzten Dokumenten sieht er dann: In einer
Abteilung des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) läuft
ziemlich viel falsch. Auffällig viele Aufträge werden an die
immer gleichen Firmen vergeben, ohne dass sie zuvor öffentlich
ausgeschrieben werden.
Die Tonaufnahme einer Sitzung entlarvt dann, wie der Beamte Bruno
A.* und die beiden IT-Geschäftsmänner Rafael B.* und Manuel C.*
Deals mischeln. Untersuchungen zeigen später, dass sich der
Beamte an seinen Vorgesetzten vorbei ein «kleines Königreich»
schaffen konnte.
Wer sind diese Leute? Wie kommen sie ins Geschäft? Wie
funktioniert ihr «Königreich» genau? Und warum ist das überhaupt
möglich, ohne aufzufliegen?
Das erzählt Christian Brönnimann, Reporter am
Tamedia-Recherchedesk, in der ersten von vier Folgen zum
Korruptionsfall im Seco.
* Namen der Redaktion bekannt.
Gast: Christian Brönnimann
Host: Noah Fend
Skript: Noah Fend, Sara Spreiter
Schnitt und Produktion: Sara Spreiter
Sprecher: Francisco Martinez Ruiz, Loris Brasser, Severin Pfeffer
Artikel zum Fall:
Das Seco vergab Millionenaufträge unter der Hand
Die perfekte Täuschung
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Über diesen Podcast
Raub, Mord oder Erbstreit: In diesem Podcast sprechen wir über
Kriminalfälle, die die Schweiz bewegt haben. Jeden Monat erscheint
ein neuer Fall, der über drei Folgen erzählt wird. Abonnent:innen
von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung hören die
Folgen exklusiv vorab.
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