Menschenhandel im Stadtquartier (2/3)
Prostitution, Ausbeutung, Isolation – so sieht Abbys Alltag in der
Schweiz aus. Und sie ist längst nicht das einzige Opfer des
Zuhälterpaars.
31 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Wochen
Bis zu zehn Freier am Tag, Sexualpraktiken gegen ihren Willen und
eine strenge Überwachung. Das erlebt Abby* (Name geändert) seit
Tag eins ihrer Ankunft in einer Mietwohnung in Bern. Heute weiss
man: Sie ist nicht das einzige Opfer des Zuhälterpaars.
Herr L.* und Frau Z.* (Namen geändert) haben über 70 weitere
Frauen aus China angeworben. Neben Abby sind 9 davon ebenfalls in
die Schweiz gereist. Die Rekrutierung der Frauen hatte System.
Wie funktioniert der chinesische Menschenhandel? Wie
unterscheidet er sich von anderen Ländern? Was bedeutet die
Verschiebung der Sexarbeit von Bordellen in Airbnb-Wohnungen für
die Betroffenen? Und gibt es einen Ausweg aus ihrer Situation?
Darum geht es in der zweiten Folge vom Fall « Menschenhandel im
Stadtquartier». Michael Bucher, Redaktor im Ressort Bern von
«Bund» und «Berner Zeitung», erzählt, wie es mit Abby weitergeht.
Zudem ordnen Alexander Ott, ehemaliger Chef der Fremdenpolizei
Bern, und die forensische Psychologin May Beyli die
psychologischen und strukturellen Mechanismen des Menschenhandels
ein.
Gast: Michael Bucher
Host: Sara Spreiter
Skript: Jacky Wechsler, Sara Spreiter
Schnitt und Produktion: Jacky Wechsler
Expertin: Forensische Psychologin May Beyli
Artikel zum Fall:
Deine Nachbarn – die Menschenhändler
Sie mussten zehn Freier am Tag bedienen – vom Lohn sahen sie
nur die Hälfte
«Er behandelte die Frauen wie eine Ware»
Der Seco-Manager fiel schon vor 20 Jahren auf
Fachstellen in der Schweiz:
SOLVA – Gemeinsam gegen Menschenhandel & Missbrauch
Opferhilfe Schweiz
Limita – Fachstelle zur Prävention sexueller Ausbeutung
Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration FIZ
Hotline: ACT212
Platforme traite
Rahab – Fachstelle für Menschen im Rotlichtmilieu
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