RAUS nach Südamerika - Der Reise und Auswanderer Podcast
Der Podcast für Reisende, Auswanderer und Selbständige - insbesondere Digitale Nomaden
Der Podcast für Reisende, Auswanderer und Selbständige - insbesondere Digitale Nomaden
Podcaster
Episoden
17.07.2026
22 Minuten
Die Reise nach Aserbaidschan begann mit gemischten Gefühlen und einer latenten
Ablehnung. Geprägt durch die Eindrücke aus Armenien und der Vertreibung der Menschen aus Bergkarabach
waren die Erwartungen an Baku äußerst gering. Doch die Realität vor Ort belehrte den Reisenden schnell eines
Besseren und verwandelte Skepsis in pure Begeisterung.
Schon am hochmodernen Flughafen von Baku überzeugte der reibungslose Ablauf. Das im Vorfeld online
beantragte Visum wurde schnell geprüft. Kurioses Detail am Rande: Bei der Berufswahl im Visumsantrag gab es
nur eine kleine Auswahl, darunter „religiöser Führer“, letztlich wurde jedoch die Option „Businessman“ gewählt.
Die digitale Infrastruktur glänzte sofort: Dank einer globalen E-SIM Premium Plus waren mobile Daten beim
Aufsetzen der Flugzeugräder aktiv, sodass direkt ein Taxi über die russische App Yandex (neben Bolt und Uber die
dominierende Plattform vor Ort) gerufen werden konnte. Die Fahrt im hochmodernen Elektro-Premiumwagen,
dessen technologiegeladenes Cockpit an einen Science-Fiction-Film erinnerte, beeindruckte nachhaltig. Bei der
Einfahrt nach Baku bei Nacht offenbarte sich eine spektakuläre Skyline mit gläsernen Hochhäusern, historischen
Prachtbauten und imposanten Licht- und Lasershows, die Assoziationen an New York oder Dubai weckten.
Das im belebten, selbst nachts um 23 Uhr noch von Familien und Kindern frequentierten Fußgängerbereich
gelegene Hotel erwies sich als bodenständig und sauber. Der junge Rezeptionist glänzte als wahres Sprachgenie mit
perfektem Englisch, Türkisch, Russisch und Aserbaidschanisch. Aufgrund dieser positiven Erlebnisse wurde der
Aufenthalt spontan auf sechs Tage verlängert.
Bei Tageslicht offenbarte Baku seine architektonische Pracht. Neben den Monumentalbauten faszinierte die von
einer Stadtmauer umgebene historische Altstadt. Obwohl Aserbaidschan ein muslimisch-turksprachiges
Nachbarland des Irans ist, wird der Glaube hier äußerst liberal gelebt. Kopftücher sieht man selten, Alkohol ist
präsent und der Gebetsruf des Muezzins ist im Stadtbild – anders als in Istanbul – kaum hörbar. Kulinarisch bot
Baku ein absolutes Highlight: Die aserbaidschanische Küche überzeugte in einem traditionellen Felsenkeller-
Restaurant mit Live-Musik auf ganzer Linie. Die Speisekarten waren reichhaltig und selbst für Vegetarier boten
Gerichte wie die exzellent gewürzte Linsensuppe oder frittierte Reisbällchen ein wahres Geschmacksfeuerwerk –
und das zu äußerst günstigen Preisen.
Der großzügige Boulevard am Kaspischen Meer (das in Online-Rezensionen kurioserweise als „Betrug“ abgewertet
wird, weil es geografisch ein See ist) bietet einen fantastischen Blick auf die Bucht und eine gigantische
Nationalflagge an einem riesigen Mast. Ein weiteres Highlight war das moderne, nach dem ersten Staatspräsidenten
benannte Museum. Neben historischen Gewändern und Musikinstrumenten faszinierte dort eine kinetische
Kunstinstallation mit schwebenden Seidentüchern in den Nationalfarben sowie eine humorvolle Lama-
Kunstausstellung einer peruanischen Künstlerin. Ein Ausflug zu einem historischen Feuertempel, dessen ewiges
Gasfeuer auf den antiken Zoroastrismus (Zarathustra) zurückgeht, rundete das Kulturprogramm ab.
Die Reise nahm am dritten Tag ein jähes Ende, als der junge Taxifahrer, durch sein Smartphone ablenkt, einen
Auffahrunfall verursachte. Obwohl niemand verletzt wurde, entstand Sachschaden. Der beschämte Fahrer lehnte
die Bezahlung ab, und der anschließende Versuch des Reisenden, die Fahrt über den Support der App zu stornieren,
führte zu bürokratischen Missverständnissen, bei denen der Support fälschlicherweise eine Beschwerde vermutete.
Trotz dieses Vorfalls bleibt Aserbaidschan als das absolute Überraschungsland dieser Reise in Erinnerung.
Ablehnung. Geprägt durch die Eindrücke aus Armenien und der Vertreibung der Menschen aus Bergkarabach
waren die Erwartungen an Baku äußerst gering. Doch die Realität vor Ort belehrte den Reisenden schnell eines
Besseren und verwandelte Skepsis in pure Begeisterung.
Schon am hochmodernen Flughafen von Baku überzeugte der reibungslose Ablauf. Das im Vorfeld online
beantragte Visum wurde schnell geprüft. Kurioses Detail am Rande: Bei der Berufswahl im Visumsantrag gab es
nur eine kleine Auswahl, darunter „religiöser Führer“, letztlich wurde jedoch die Option „Businessman“ gewählt.
Die digitale Infrastruktur glänzte sofort: Dank einer globalen E-SIM Premium Plus waren mobile Daten beim
Aufsetzen der Flugzeugräder aktiv, sodass direkt ein Taxi über die russische App Yandex (neben Bolt und Uber die
dominierende Plattform vor Ort) gerufen werden konnte. Die Fahrt im hochmodernen Elektro-Premiumwagen,
dessen technologiegeladenes Cockpit an einen Science-Fiction-Film erinnerte, beeindruckte nachhaltig. Bei der
Einfahrt nach Baku bei Nacht offenbarte sich eine spektakuläre Skyline mit gläsernen Hochhäusern, historischen
Prachtbauten und imposanten Licht- und Lasershows, die Assoziationen an New York oder Dubai weckten.
Das im belebten, selbst nachts um 23 Uhr noch von Familien und Kindern frequentierten Fußgängerbereich
gelegene Hotel erwies sich als bodenständig und sauber. Der junge Rezeptionist glänzte als wahres Sprachgenie mit
perfektem Englisch, Türkisch, Russisch und Aserbaidschanisch. Aufgrund dieser positiven Erlebnisse wurde der
Aufenthalt spontan auf sechs Tage verlängert.
Bei Tageslicht offenbarte Baku seine architektonische Pracht. Neben den Monumentalbauten faszinierte die von
einer Stadtmauer umgebene historische Altstadt. Obwohl Aserbaidschan ein muslimisch-turksprachiges
Nachbarland des Irans ist, wird der Glaube hier äußerst liberal gelebt. Kopftücher sieht man selten, Alkohol ist
präsent und der Gebetsruf des Muezzins ist im Stadtbild – anders als in Istanbul – kaum hörbar. Kulinarisch bot
Baku ein absolutes Highlight: Die aserbaidschanische Küche überzeugte in einem traditionellen Felsenkeller-
Restaurant mit Live-Musik auf ganzer Linie. Die Speisekarten waren reichhaltig und selbst für Vegetarier boten
Gerichte wie die exzellent gewürzte Linsensuppe oder frittierte Reisbällchen ein wahres Geschmacksfeuerwerk –
und das zu äußerst günstigen Preisen.
Der großzügige Boulevard am Kaspischen Meer (das in Online-Rezensionen kurioserweise als „Betrug“ abgewertet
wird, weil es geografisch ein See ist) bietet einen fantastischen Blick auf die Bucht und eine gigantische
Nationalflagge an einem riesigen Mast. Ein weiteres Highlight war das moderne, nach dem ersten Staatspräsidenten
benannte Museum. Neben historischen Gewändern und Musikinstrumenten faszinierte dort eine kinetische
Kunstinstallation mit schwebenden Seidentüchern in den Nationalfarben sowie eine humorvolle Lama-
Kunstausstellung einer peruanischen Künstlerin. Ein Ausflug zu einem historischen Feuertempel, dessen ewiges
Gasfeuer auf den antiken Zoroastrismus (Zarathustra) zurückgeht, rundete das Kulturprogramm ab.
Die Reise nahm am dritten Tag ein jähes Ende, als der junge Taxifahrer, durch sein Smartphone ablenkt, einen
Auffahrunfall verursachte. Obwohl niemand verletzt wurde, entstand Sachschaden. Der beschämte Fahrer lehnte
die Bezahlung ab, und der anschließende Versuch des Reisenden, die Fahrt über den Support der App zu stornieren,
führte zu bürokratischen Missverständnissen, bei denen der Support fälschlicherweise eine Beschwerde vermutete.
Trotz dieses Vorfalls bleibt Aserbaidschan als das absolute Überraschungsland dieser Reise in Erinnerung.
Mehr
03.07.2026
23 Minuten
Stadt schön, Menschen freundlich, geniales Essen und nicht in der EU: Ist Georgien ein perfektes Land zum Auswandern?
Mehr
17.06.2026
17 Minuten
In Armenien fand ich sehr gutes Essen und Menschen, die ihre Kultur leben und stolz darauf sind.
Mehr
05.06.2026
16 Minuten
Nach zwei Jahren wieder in Europa. Gemischte Gefühle bei mir, wahrscheinlich ist alles noch schlimmer geworden.
Mehr
08.05.2026
11 Minuten
Was wird aus den Karibischen Inseln werden, wenn der Tourismus ausbleibt, weil es zum Beispiel kein Schweröl mehr gibt oder weil die KI vorwiegend Jobs der oberen Mittelschicht vernichtet?
Mehr
Über diesen Podcast
Dieser Podcast wurde inspiriert durch eine eigene Reise in viele
Länder Südamerikas. Meine Reise begann Ende 2020 und ich bin immer
noch glücklich und erfolgreich unterwegs ... Mein Name ist Roman
Topp und ich habe im vergangenen Jahrzehnt eines der
erfolgreichsten Business-Netzwerke Deutschlands aufgebaut. Dieses
Business habe ich nicht nur erfolgreich als Digitaler Nomade mit
auf meine Reise genommen, sondern ich bilde auch ständig neue
Business-Netzwerker aus, damit Geschäftserfolg und
Neukundengewinnung die Grundlage für die eigene Reisefreiheit
werden können. Motiviert durch unzählige Gespräche mit bereits
ausgewanderten Deutsche und denen, die dieses Thema für sich als
Option entdeckt haben, aber noch nicht den entscheidenden Schritt
gegangen sind, fasse ich in diesem Podcast meine zentralen
Erfahrungen zusammen. Dabei bin ich klar, direkt und auf die Punkte
fokussiert, die den meisten Nutzen für diejenigen Zuhörer haben,
die selbst ans Auswandern denken und sich vorstellen können, selbst
als digitale Nomaden ein funktionierendes Business aufzubauen. Ich
nehme auch kein Blatt vor den Mund, wenn ich meine Beweggründe in
der ein oder anderen Folge sehr deutlich mache, weil es eine
einigermaßen große Wahrscheinlichkeit gibt, dass es eine
ausreichende Schnittmenge mit den Gründen gibt, die auch dich zu
diesem Podcast geführt haben. Und wenn du einen konkreten Leitfaden
für einen guten Übergang von deinem alten Leben in dein neues leben
in Südamerika suchst, dann lade ich dich herzlich gerne in meinen
Erfahrungsschatz des Auswanderns nach Südamerika ein! Ein ganz
zentrales Herzensanliegen ist mir, dir Unterstützung bei der
Entwicklung und dem Aufbau einer beruflichen Selbständigkeit als
Digitaler Nomade geben zu können. Es passt so gut zusammen, mit dem
Computer von überall aus der Welt mit Deutschen Kunden Geld
verdienen zu können. Wie das geht, zeige ich allen Interessierten
zukünftigen Digitalen Nomaden in meiner Akademie für digitales
Arbeiten. Für die erste Kontaktanbahnung zu allen drei
Themenfeldern (Auswandern nach Südamerika, Digitales Nomadentum und
Business-Netzwerken) empfiehlt sich initial folgender Link:
www.rausabend.de Jetzt wünsche ich dir aber erst einmal viel
Vergnügen bei meinem spannend-informativen und
kurzweilig-unterhaltsamen Podcast - RAUS nach Südamerika!
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.