Podcaster
Episoden
04.05.2026
30 Minuten
In unserer Podcastfolge haben wir uns intensiv mit dem aktiven Zuhören beschäftigt. Es gibt eine Statistik, die zeigt, dass Patient:innen im Gespräch mit Ärzt:innen im Schnitt nur etwa 18 Sekunden Zeit haben, ihr Anliegen zu schildern, bevor sie unterbrochen werden. Dabei würde oft schon etwa eine Minute ausreichen, um alles Wichtige zu sagen. Wir haben darüber gesprochen, wie sich Unterbrechungen und fehlendes Zuhören auf die Gesprächsqualität auswirken – nämlich so, dass Gespräche eher länger und anstrengender werden, wenn Menschen sich nicht gehört fühlen. Außerdem sind wir auf die verschiedenen Stufen des aktiven Zuhörens eingegangen und haben die klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers beleuchtet. Ein weiterer Schwerpunkt lag darauf zu erkennen, wann wir eigentlich nicht wirklich zuhören – also wann wir unachtsam oder vorschnell reagieren. Ergänzend haben wir konkrete Methoden wie Paraphrasieren und das Spiegeln von Gefühlen besprochen, um echtes Verstehen im Gespräch zu fördern.
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06.04.2026
1 Stunde 2 Minuten
Was bedeutet „Knigge“ eigentlich heute – und brauchen wir diese Regeln überhaupt noch? In dieser Folge geht es genau darum: weg von starren Vorschriften, hin zu einer Haltung, die auf Aufmerksamkeit, Respekt und Beziehung basiert. Denn moderner Knigge ist kein Regelkatalog, sondern eine Orientierung im Miteinander. Wir sprechen darüber, warum es sinnvoll ist, Regeln zu kennen – um sie im richtigen Moment auch bewusst brechen zu können. Es geht um alltägliche Fragen wie: Wohin gehört die Serviette? Und wer gibt eigentlich zuerst die Hand? Was mache ich mit dem Olivenkern? Gleichzeitig werfen wir einen Blick hinter die Kulissen: Viele klassische Benimmregeln haben historische Ursprünge, die heute kaum noch relevant sind. Umso wichtiger ist es, ihren Sinn zu verstehen – und sie in die heutige Zeit zu übersetzen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbindung zur Individualpsychologie: Gute Umgangsformen stärken Zugehörigkeit, fördern Beziehung und beginnen oft in kleinen Momenten der Ermutigung. Und genau hier schließt sich der Kreis zur pädagogischen Arbeit: Kinder lernen Umgangsformen nicht durch Regeln, sondern durch Beziehung, Sprache und Vorbilder. Was wir im Alltag vorleben, prägt ihr späteres Miteinander. Diese Folge lädt dazu ein, Knigge neu zu denken – als bewusste Entscheidung für ein respektvolles und verbindendes Miteinander.
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02.03.2026
38 Minuten
In unserer 30. Episode dreht sich alles um die faszinierende Welt der Farben – und ihre Wirkung auf unser Leben. Wir sprechen darüber, wie unterschiedlich Farben kulturell interpretiert werden. Warum trägt die Braut in China Rot statt Weiß? Welche Bedeutung haben Farben in verschiedenen Gesellschaften – und was sagt das über Werte und Traditionen aus? Natürlich widmen wir uns auch den Regenbogenfarben. Wir schauen uns die Unterschiede zwischen der klassischen Pride-Flagge der LGBTIQ-Bewegung, wie sie etwa beim CSD verwendet wird, und der Friedensflagge an. Besonders spannend: die unterschiedliche Reihenfolge der Farben – einmal beginnt sie mit Rot und endet mit Violett, einmal genau umgekehrt. Außerdem gehen wir der Frage nach, wie Farben in unseren Wohnräumen wirken: Welche Töne beruhigen, welche aktivieren? Was empfiehlt Knigge beim Thema schwarze Anzüge? Und wie beeinflusst Farbgestaltung eigentlich unseren Appetit? Welche Farben verbinden wir mit süß, sauer oder herzhaft? Eine bunte Episode über Psychologie, Kultur, Stil und Geschmack – mit überraschenden Einsichten und vielen Aha-Momenten.
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02.02.2026
29 Minuten
In dieser Episode sprechen wir über Gefühle und ihre Entwicklung im Laufe des Lebens. Wir schauen darauf, welche Emotionen bereits bei Säuglingen vorhanden sind – vom reinen Spüren über Lust, Lustschmerz und Schreck – und welche komplexeren Gefühle sich erst später entwickeln, wie Neid, Schuld, Verlegenheit oder Scham. Ein besonderer Fokus liegt auf den sieben Grundemotionen nach Paul Ekman und der Frage, wie emotionale Regulation gelingen kann. Wir beleuchten Gefühle nicht als „gut“ oder „schlecht“, sondern als wichtige innere Wächter: Angst schützt unsere Sicherheit, Trauer bewahrt Erinnerung und Wertschätzung, Wut unsere Grenzen. Außerdem sprechen wir darüber, warum gerade die sogenannten negativen Gefühle eine Schutzfunktion haben und weshalb selbst Kleinkinder schon lernen, Gefühle zu tarnen oder zu verbergen. Abschließend klären wir, was emotionale Kompetenz wirklich bedeutet – und warum sie eine zentrale Grundlage für ein gesundes Selbst ist.
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05.01.2026
32 Minuten
Diese Folge beschäftigt sich damit, wie Mut entsteht, wenn wir aufhören, uns selbst zu entmutigen. Sie zeigt, wie innere Sprache, Selbstanerkennung und der Abschied von Perfektion helfen, mit Zweifel und Unsicherheit umzugehen. Deutlich wird auch, dass wir nicht für alles allein verantwortlich sind und Entwicklung von vielen Faktoren beeinflusst wird. Im Mittelpunkt steht eine Haltung von Milde, Realismus und Selbstermutigung im Alltag. In den Shownotes verlinken wir außerdem ein Worksheet, das dich zu einer kleinen Mut-Challenge einlädt. Darin findest du vier alltagsnahe Aufgaben, die dich Schritt für Schritt dabei unterstützen, mutiger mit dir selbst umzugehen. Die Übungen sind bewusst niedrigschwellig gehalten und lassen sich gut in den Alltag integrieren. Das Worksheet steht dir über den Link in den Shownotes zur Verfügung. Viel Erfolg und Spaß damit!
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Über diesen Podcast
Wir erzählen spannende Geschichten rund um Kommunikation, Stimme,
Sprache und Mut. Du erhältst interessante und überraschende Infos
aus der Welt der Kommunikation!
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