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Modern Medicine mit Alessandro Falcone Archiv

83 Episoden
47 Minuten
In dieser Episode spreche ich mit Prof. Matthias Blüher. Er ist Diabetologe, Endokrinologe und leitet die Adipositas-Ambulanz an der Uniklinik Leipzig.

Was sagt dein Gewicht wirklich über deine Gesundheit aus? Der BMI allein liefert darauf keine ausreichende Antwort. Entscheidend ist auch, wo dein Körper Fett speichert und wie dieses Fettgewebe deinen Stoffwechsel beeinflusst. Denn Fett ist nicht gleich Fett: Inneres Bauchfett spielt eine andere Rolle für deine Gesundheit als das Fett unter der Haut an Hüfte und Beinen.

In dieser Folge erfährst du:

🫀 Warum inneres Bauchfett gefährlicher ist als Fett an Hüfte und Beinen

Wie Fettgewebe als hormonell aktives Organ den ganzen Körper beeinflusst

Warum der BMI allein nicht reicht und welche Messmethoden genauer sind

Was Abnehmspritzen mit Fettgewebe und Muskelmasse machen

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00:00 Intro

01:19 Warum zu viel Körperfett schadet

02:44 Welche Fettdepots es gibt

04:37 Was viszerales Fett gefährlich macht

06:36 Bauchfett als Hormonorgan

08:55 Wenn Unterhautfett dysfunktional wird

10:35 Lipödem und Fettverteilung

11:38 Warum Fett im Bauch landet

13:37 Lässt sich die Fettverteilung beeinflussen?

14:24 Gibt es metabolisch gesunde Adipositas?

18:24 Wie misst man Körperfett?

20:25 DEXA, BIA und MRT im Vergleich

22:51 Die Schwächen des BMI

24:27 Normalgewichtig, aber zu viel Bauchfett

26:11 Welche Blutwerte wichtig sind

27:52 Was ein BMI von 50 bedeutet

29:31 Biomarker für Fettgewebsfunktion

31:26 Der Stufenplan: Ernährung und Bewegung

35:06 Wie viel Gewichtsverlust nötig ist

36:53 Stress, Cortisol und Bauchfett

39:34 Abnehmspritzen und Fettgewebe

42:58 Verursachen Abnehmspritzen Muskelschwund?

44:18 Die wichtigste Botschaft

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Website: https://www.alessandrofalcone.de

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Instagram: https://www.instagram.com/med.alessandro

Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCSusVamtMAp6WTumvU-dRIw

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/alessandro-falcone-700558243/

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Links von Prof. Matthias Blüher:

Universitätsklinikum Leipzig: https://www.uniklinikum-leipzig.de

Deutsche Adipositas-Gesellschaft: https://adipositas-gesellschaft.de

Deutsche Diabetes Gesellschaft: https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de

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Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Gesundheitsinformation und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Bei Beschwerden oder Unsicherheiten wende dich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.
1 Stunde 41 Minuten
In dieser Episode spreche ich mit Dr. Gernot Rücker, Anästhesist, Notfall und Suchtmediziner und Oberarzt an der Universitätsmedizin Rostock.

Kaum ein Thema ist gesellschaftlich so emotional aufgeladen wie Drogen. Gleichzeitig unterscheiden sich unsere Wahrnehmung und die tatsächlichen gesundheitlichen Risiken einzelner Substanzen teilweise erheblich. Deshalb wollen wir das Thema in dieser Folge möglichst faktenbasiert und differenziert einordnen, ohne Risiken zu verharmlosen oder unnötig zu dramatisieren.

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Kapitel:

00:00:00 Welche Drogen werden in Deutschland konsumiert?

00:01:54 Was ist überhaupt eine Droge?

00:02:36 Wie sich unser Drogenkonsum verändert hat

00:04:18 Warum junge Menschen weniger Alkohol trinken

00:06:26 Warum es keinen risikofreien Drogenkonsum gibt

00:08:10 Direkte und indirekte Schäden von Drogen

00:09:49 Upper, Downer und Halluzinogene

00:11:20 Kann man die Gefährlichkeit von Drogen ranken?

00:14:02 Wie sich Drogenkonsum auf Festivals verändert hat

00:15:10 Freizeitdroge vs. Alltagsdroge

00:20:21 Gibt es verantwortungsvollen Drogenkonsum?

00:21:07 Drogenmündigkeit und Risikoreduktion

00:24:41 Warum Alkohol so großen Schaden verursacht

00:27:41 Welche Drogen wir in ihrer Gefährlichkeit falsch einschätzen

00:29:09 Warum der Grund für den Konsum entscheidend ist

00:31:12 Drogen und das junge Gehirn

00:33:30 Der Mythos der Einstiegsdroge

00:36:23 Trauma, psychische Erkrankungen und Sucht

00:40:28 MDMA: Wird die Gefahr überschätzt?

00:43:27 Wie MDMA im Körper wirkt

00:46:00 Die Risiken von MDMA und Ecstasy

00:50:38 Abhängigkeit und langfristiger Konsum

00:54:48 Wie Menschen in eine Abhängigkeit geraten

00:58:03 Kokain: Wirkung, Herzinfarkt und Risiken

01:00:47 Kokain in Musik, Business und Leistungsgesellschaft

01:06:13 Opioide, Heroin und Fentanyl

01:09:22 Warum Opioide so schnell abhängig machen können

01:10:49 Naloxon: Das Gegenmittel bei einer Überdosierung

01:18:48 Cannabis: Verharmlost oder überschätzt?

01:21:25 Die gesundheitlichen Risiken von Cannabis

01:22:50 Wie sinnvoll ist die Cannabis Legalisierung?

01:23:47 Cannabis vs. Alkohol: Das Abhängigkeitspotenzial

01:24:52 LSD: Wie gefährlich ist die Substanz?

01:26:24 Bad Trips, Flashbacks, Set und Setting

01:28:02 Microdosing mit LSD

01:28:40 LSD bei Depressionen und Traumata

01:29:10 Ketamin bei schweren Depressionen

01:32:51 Freizeitdroge vs. medizinische Anwendung

01:36:09 Was jeder über Drogen wissen sollte

Website: https://www.alessandrofalcone.de

Buch von Gernot Rücker: https://www.amazon.de/Rausch-sicherer-Cannabis-Notfallmediziner-Drogenexperten/dp/344239404X

Instagram von Gernot Rücker: https://www.instagram.com/gernotruecker/

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Gesundheitsinformation und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Bei Beschwerden oder Unsicherheiten wende dich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.

Produktion: Rhine Side Studios Düsseldorf.
1 Stunde 6 Minuten
In dieser Episode spreche ich mit Prof. Dr. Michael Baumann, dem Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg. Dort treibt er unter anderem den wegweisenden Aufbau des Nationalen Krebspräventionszentrums (NCPC) voran.

Die Zahlen sprechen für sich: Über eine halbe Million Menschen erkranken in Deutschland jährlich neu an Krebs, weltweit sind es rund 20 Millionen.

In dieser Folge erfährst du:

Warum Rauchen weiterhin der größte vermeidbare Krebsrisikofaktor ist

Wie Übergewicht und Ernährung das Krebsrisiko erhöhen

Warum Bewegung nicht nur vorbeugt, sondern auch die Krebstherapie unterstützt

Warum Früherkennung über Leben und Tod entscheiden kann

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Kapitel:

00:00:00 Intro

00:01:27 Krebszahlen in Deutschland und weltweit

00:04:07 Krebs betrifft auch junge Menschen

00:05:14 Warum Darmkrebs bei Jüngeren zunimmt

00:07:04 40 Prozent aller Krebserkrankungen vermeidbar

00:09:36 Rauchen als größter Risikofaktor

00:12:40 Übergewicht: unterschätzter Risikofaktor und seine Mechanismen

00:14:44 Bewegung senkt das Krebsrisiko

00:17:03 Neue Studie: Sport verlängert Überleben

00:19:31 HPV-Virus und Gebärmutterhalskrebs

00:22:37 Zu niedrige HPV-Impfquote in Deutschland

00:25:33 Weitere krebsauslösende Viren wie EBV

00:27:24 Umweltfaktoren: Feinstaub, Strahlung, UV-Licht

00:30:30 Wie gefährlich ist Mikroplastik wirklich

00:34:23 Alkohol als unterschätzter Risikofaktor

00:37:19 Gibt es eine sichere Alkoholmenge

00:38:25 Mikrobiom als neuer Forschungsfaktor

00:40:42 Drei Strategien gegen Krebs

00:44:37 Warum Früherkennung so schwer zu erforschen ist

00:47:31 Prostata-Screening: Tasten und PSA-Test im Check

00:51:54 Personalisierte Prävention statt starrer Altersgrenzen

00:56:26 Liquid Biopsy und Ganzkörper-Screenings im Check

00:59:47 Warum Risikogruppen am schwersten erreichbar sind

01:02:59 Der wichtigste Tipp

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Links von Michael Baumann: Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ: https://www.krebsinformationsdienst.de Nationales Krebspräventionszentrum (NCPC): https://www.krebspraevention.de

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1 Stunde 6 Minuten
In dieser Episode spreche ich mit Prof. Susanne Reger-Tan, Direktorin der Klinik für Diabetologie und Endokrinologie am Herz- und Diabeteszentrum NRW und Mitkoordinatorin der Leitlinie zum Polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS).

PCOS heißt jetzt offiziell Polyendokrines Metabolisches Ovarsyndrom (PMOS) und betrifft schätzungsweise jede achte Frau, oft unerkannt, weil Symptome wie Zyklusstörungen, Gewichtszunahme und Körperbehaarung selten miteinander in Verbindung gebracht werden.

In dieser Folge erfährst du:

Warum PCOS jetzt offiziell PMOS heißt und was sich an der Diagnose ändert

Wie Insulinresistenz zum eigentlichen Treiber der Erkrankung werden kann

️ Warum das Herzinfarktrisiko bei PMOS schon früh deutlich steigt

Welche Rolle Metformin, "die Pille" und GLP-1-Rezeptoragonisten spielen

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Kapitel:

00:00:00 Intro

00:01:00 Warum aus PCOS jetzt PMOS wird

00:02:00 Was der neue Name bedeutet

00:03:10 Was im Körper bei PMOS passiert

00:05:06 Insulinresistenz einfach erklärt

00:08:08 PMOS an der Schnittstelle mehrerer Fachbereiche

00:09:14 Wie häufig ist PMOS wirklich?

00:11:24 Die drei diagnostischen Subphänotypen

00:12:29 Insulinresistenz trotz Normalgewicht

00:14:23 Warum die Diagnose oft übersehen wird

00:16:07 Die Zyklus-Historie als erster Schritt

00:19:04 Ultraschall und Hormonmessung

00:21:25 Ausschlussdiagnostik: AGS und seltene Tumore

00:25:50 Risiken in der Schwangerschaft

00:28:00 Erhöhtes Herzinfarktrisiko ab 35

00:30:30 Diagnose als Chance zur Prävention

00:33:40 Warum Aufklärung fast immer gewünscht wird

00:34:13 Multimodale Basistherapie: was wirklich hilft

00:38:38 Pille, Letrozol und Metformin im Vergleich

00:41:58 GLP-1-Rezeptoragonisten

00:47:21 Bauchumfang statt BMI: viszerales Fett messen

00:52:22 Low Carb und Keto bei PMOS?

00:55:50 Inositol

1:03:10 Die wichtigste Botschaft für Betroffene

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Links von Prof. Susanne Reger-Tan:

PCOS-Selbsthilfe Deutschland: https://www.pcos-selbsthilfe.org/

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LIFELIKE (TECHNOLOGY)
1 Stunde 8 Minuten
In dieser Episode spreche ich mit Dr. Michael Dördelmann, Chefarzt der Kinderklinik Flensburg und medizinischer Content Creator ("Pädicus").

Kindergesundheit ist eines der Themen, bei denen Eltern online mit besonders vielen widersprüchlichen Tipps konfrontiert werden. Umso wichtiger ist eine klare, fachlich fundierte Einordnung: Was ist noch normal, wann sollte man handeln – und was hilft Kindern wirklich?

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Kapitel:

00:00:00 Intro

00:01:00 Das eigentliche Problem: zu viele Informationen

00:04:00 Infodemie und Gesundheitskompetenz

00:04:50 Wie viele Infekte pro Jahr sind normal?

00:05:57 Warum Kinder so häufig krank werden

00:07:03 Hygienehypothese

00:09:27 Autoimmunerkrankungen und Immunzell-Shift

00:09:59 Was Infekte wirklich vorbeugt

00:12:37 Bewegung als stärkster Hebel

00:13:34 Fieber ist keine Krankheit

00:15:58 Was man statt des Fiebers behandeln muss

00:18:18 30-40% der Klinikbesuche wären vermeidbar

00:19:25 Ab wann ist es überhaupt Fieber?

00:21:07 Fieberkrämpfe: Was wirklich hilft

00:23:42 Warum wir weniger verstehen, als wir denken

00:25:19 Antibiotika: 80 Prozent sind unnötig

00:27:57 Was Antibiotika wirklich tun

00:30:39 Behandlungsdauer: So kurz wie möglich

00:32:16 Ernährung: Esskultur schlägt Nährstoffe

00:34:38 Die 1000-Tage-Regel und Prägung

00:39:19 Die vier Regeln für Kinderernährung

00:41:41 Zuckerhaltige Getränke als größter Fehler

00:46:00 Vitamin D: Was wirklich belegt ist

00:48:15 Vitamin D nach dem 18. Lebensmonat

00:52:29 Eisen: Warum Milch zum Problem wird

00:56:50 Jod: Der unterschätzte Nährstoff

00:58:36 Omega-3: Hype und Evidenz

01:03:14 Vitamin B12 und vegane Ernährung

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Links von Michael Dördelmann:

Website: https://www.paedicus.de

Instagram: https://www.instagram.com/paedicus.derkinderarzt

Podcast „Pädicus – Der Podcast für Kindergesundheit": https://www.paedicus.de/podcasts

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LIFELIKE (TECHNOLOGY)
1 Stunde 5 Minuten
In dieser Episode spreche ich mit Prof. Billy Sperlich, Sportwissenschaftler und Leistungsphysiologe.

Die VO2 Max – die maximale Sauerstoffaufnahme des Körpers – gilt als einer der stärksten Prädiktoren für Langlebigkeit und Gesundheit. Werte reichen von unter 15 ml bei Herzinsuffizienz bis zu 96 ml bei Weltklasse-Athleten.

In dieser Folge erfährst du:

🫀 Warum die VO2 Max ein ganzes Orchester aus Organen widerspiegelt

Wie VO2 Max-Werte mit dem Alter sinken und wie man gegensteuert

Warum Non-Responder durch mehr Trainingseinheiten plötzlich zu Respondern werden

Wie gut Smartwatches die VO2 Max wirklich abschätzen können

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Kapitel:

00:00:00 Intro

00:00:50 Was ist die VO2 Max?

00:03:11 Das Organ-Orchester der Sauerstoffaufnahme

00:07:13 Hämoglobin, EPO und Geschlechterunterschiede

00:09:21 Das Herz als Leistungsmotor 00:11:02 Kapillaren und Mitochondrien

00:13:28 VO2 Max und Gesundheit: das große Bild

00:14:48 VO2 Max vs. Laktatschwelle und Bewegungsökonomie

00:16:28 Wie hoch kann die VO2 Max werden?

00:18:46 Werte: von 15 bis 96 ml

00:21:30 Warum VO2 Max im Alltag entscheidet

00:22:15 VO2 Max und Altern 00:24:02 Muskelmasse und Koordination

00:27:44 Smartwatch vs. Labor: Wie gut ist die Messung?

00:30:29 Mortalität: Was die Studien wirklich sagen

00:33:42 Wie messe ich meine VO2 Max?

00:34:20 Trainingsplan für Anfänger: Schritt für Schritt

00:38:30 Wann zur Leistungsdiagnostik?

00:40:47 Non-Responder-Studie: Warum 4 Einheiten alles ändern

00:44:43 Pyramidales vs. polarisiertes Training

00:46:24 Die 80/20-Regel für den Durchschnittssportler

00:50:00 Genetik vs. Training

00:51:17 Was ist ein guter VO2 Max-Wert?

00:56:39 Stagnation: der häufigste Trainingsfehler

00:58:00 Warum 10.000 Schritte nicht reichen

01:00:28 Die wichtigste Botschaft

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VO2max Rechner: https://vo2peak.shinyapps.io/vo2peak_calculator

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40 Minuten
Dr. Henning Langer ist Wissenschaftler und Leiter der Arbeitsgruppe Muskelschwund an der Charité Berlin, wo er unter anderem die Effekte von Inkretinrezeptoragonisten (Abnehmspritzen) auf Körperkomposition und Muskelmasse erforscht.

Abnehmspritzen wie Ozempic, Wegovy und Mounjaro sind voll im Trend, stehen allerdings auch im Verdacht, Muskeln schwinden zu lassen.

In dieser Folge erfährst du:

Warum die oft zitierten 40% Magermasserückgang nicht mit Muskelverlust gleichzusetzen sind

Was mögliche Mechanismen dahinter sind

️ Wie Krafttraining und die richtige Ernährung den Muskelverlust unter GLP-1-Therapie reduzieren

Was es mit den Myostatin-Inhibitoren zum Schutz der Muskelmasse auf sich hat

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Kapitel:

00:00 Intro

01:13 Abnehmspritze lässt Muskeln schmelzen?

01:46 Die Step-1-Studie und 40% Magermasserückgang

03:53 Muskelmasse ≠ Magermasse: der Unterschied

06:02 Glykogen, Wasser & Leber – warum Zahlen täuschen

08:01 Eigene Studien: 70-80% Fett, nur 10% Muskel

09:43 Griffkraft & Beinstrecker: Muskelfunktion messen

11:12 Wer profitiert am meisten vom Gewichtsverlust?

13:07 Kalorienrestriktion und normaler Muskelabbau

15:27 Krafttraining halbiert den Muskelverlust

15:57 Gibt es GLP-1-Rezeptoren am Muskel?

18:01 Das Hauptrisiko: Hunger gedämpft, schlechte Ernährung

19:01 Klinische Studie vs. freilebende Patienten

21:39 Leitlinie Adipositas: Theorie vs. Praxis

24:18 Sarkopenie im Alter: besondere Risikogruppe

24:46 Proteinempfehlung

26:20 Tierisches vs. pflanzliches Protein

29:18 Kreatin als Ergänzung

31:22 Myostatin-Inhibitoren: die nächste Therapiestufe

35:13 Warum Muskelfunktion das entscheidende Ziel ist

37:49 Fazit: Sorge übertrieben – trotzdem aktiv bleiben

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Charité Berlin (Labor): https://www.charite.de Instagram/YouTube: WOD_Science: https://www.instagram.com/wod_science

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56 Minuten
In dieser Episode spreche ich mit Prof. Jürgen Gießing, Sportwissenschaftler, Kreatin-Forscher und Autor des Buches „Reverse Aging".

Kreatin gilt als eines der am besten untersuchten Supplements überhaupt und trotzdem kursieren rund um kaum ein Nahrungsergänzungsmittel so viele Mythen.

Haarausfall, Nierenschäden, Dehydrierung, Gehirnleistung, Muskelaufbau und die Frage, ob Kreatin auch ohne Training überhaupt etwas bringt.

In dieser Folge erfährst du:

Wie viel Kreatin wirklich notwendig ist, um die Vorteile zu realisieren

Warum Fleisch die einzige relevante Kreatin-Quelle ist und was das für Vegetarier bedeutet

Was es mit potentiellen Nebenwirkungen von Kreatin auf sich hat

Ob Kreatin die kognitive Leistung verbessern kann

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Kapitel:

00:00 Intro

01:00 Warum redet gerade jeder über Kreatin?

03:11 Was ist Kreatin? Die Grundlagen

06:39 Niere und Leber: Wo wird Kreatin produziert?

07:19 Ist Kreatin essentiell? Kommt es in Lebensmitteln vor?

09:54 Fleisch als einziger nennenswerter Kreatin-Lieferant

11:33 Krafttraining und Sprint: Wann Kreatin wirklich hilft

13:55 Wassereinlagerung und Gewichtszunahme durch Kreatin

14:47 Kreatin und Muskelaufbau

16:58 Kreatin ohne Training: Was passiert?

18:55 Sarkopenie: Muskelschwund im Alter verhindern

21:27 Warum Ältere besonders von Kreatin profitieren

22:51 Die richtige Dosierung

25:05 Die Ladephase – ein überflüssiger Mythos

26:31 Warum man Kreatin nicht pausieren muss

27:12 Kreatin Monohydrat: die beste und günstigste Form

29:23 Wann ist der beste Einnahmezeitpunkt?

31:27 Kreatin und das Gehirn: Was stimmt?

32:56 Kognitive Leistung, Schlafentzug und die Blut-Hirn-Schranke

36:08 Schädel-Hirn-Trauma: Kreatin präventiv einzunehmen?

37:22 Demenzprävention: Was die Forschung zeigt

42:15 Kreatin für Frauen: Besonderheiten und Mythen

44:42 Nebenwirkungen und Sicherheit

47:23 Kreatin und Nierenwerte – was Ärzte wissen müssen

48:42 Der Haarausfall-Mythos

50:47 Der Dehydrierungs-Mythos

52:15 Die wichtigste Botschaft: Kreatin für Ältere

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Buch „Reverse Aging": https://www.amazon.de/Reverse-Aging-Stoffwechsel-verj%C3%BCngen-Michalsen/dp/3708808746

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LIFELIKE (TECHNOLOGY)
49 Minuten
In dieser Episode spreche ich mit Prof. Eva-Lotta Brakemeier, Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Greifswald und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychologie.

Depression ist die häufigste psychische Erkrankung und gleichzeitig eine der am stärksten missverstandenen.

In dieser Folge erfährst du:

Wie man eine klinische Depression von einer belastenden Lebensphase unterscheidet ️ Was die 4 anerkannten Psychotherapie-Formen unterscheidet und für wen welche passt Warum ChatGPT aktuell keine Therapie ersetzen kann und wann es sogar gefährlich wird Was man selbst zur Prävention tun kann: die Rolle von Bewegung, Beziehung und Psychohygiene

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Kapitel:

00:00 Intro

01:00 Depression vs. Traurigkeit: Der entscheidende Unterschied

03:21 Wie stark beeinflusst die Psyche den restlichen Körper?

05:00 Selbst erfüllende Prophezeiungen und der Doktortitel-Entzug

06:36 Für wen ist Psychotherapie geeignet?

08:08 Die 4 anerkannten Psychotherapie-Verfahren in Deutschland

15:05 Welches Verfahren passt zu wem?

18:22 Wie finde ich die richtige Therapie für mich?

19:36 Sind alle Therapien gleich wirksam?

22:23 Wie wichtig ist die Beziehung zum Therapeuten?

25:00 Nebenwirkungen der Psychotherapie

28:54 Wie kommt man in Deutschland an einen Therapieplatz?

31:24 Krisenintervention und Notfallnummern

33:04 Digitale Gesundheitsanwendungen (DIGAs): Sinnvoll oder nicht?

34:57 Prävention: Bewegung, Psychohygiene und soziale Verbindung

39:46 Hochfunktionale Depression: Wenn man funktioniert aber leer ist

41:12 ChatGPT als Psychologe: Chancen und echte Risiken

44:01 Wenn KI Suizidgedanken bestätigt

45:30 Die wichtigste Botschaft: Depression als Beziehungsstörung

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Links von Prof. Brakemeier:

https://www.instagram.com/elbrakemeierhttps://www.tiktok.com/@evalottabrakemeier

Deutsche Gesellschaft für Psychologie: https://www.dgps.de

Stiftung Deutsche Depressionshilfe: https://www.deutsche-depressionshilfe.de

Terminservicestelle (Therapieplatz): 116 117 Telefonseelsorge (24h): 0800 110 111

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53 Minuten
In dieser Episode spreche ich mit Prof. Dr. Peter Albers, Chefarzt der Urologie der Uniklinik Düsseldorf und Leiter der Abteilung Personalisierte Früherkennung des Prostatakarzinoms am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg.

Prostatakrebs ist der häufigste Krebs des Mannes. Und trotzdem wird er bei 20% der Patienten in Deutschland erst erkannt, wenn bereits Metastasen vorliegen. Was der PSA-Test wirklich kann, warum das MRT die Diagnose revolutioniert hat und warum historisch einige Karzinome in Deutschland unnötig operiert werden, erklärt Prof. Albers im Gespräch.

In dieser Folge erfährst du:

Ab welchem Alter jeder Mann einen Basis-PSA-Wert bestimmen lassen sollte

Wie eine sinnvolle Früherkennung wirklich aussieht

Wie das MRT 60% aller Biopsien überflüssig macht

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00:00 Intro

00:58 Wofür braucht man überhaupt die Prostata?

02:16 Wie häufig ist Prostatakrebs wirklich?

03:22 Warum Prostatakrebs besonders alterskorreliert ist

04:08 Welche Rolle spielt Testosteron?

07:50 Testosteron-Ersatztherapie und Prostatakrebs

08:27 Kann man Prostatakrebs verhindern?

09:47 Warum Früherkennung so umstritten ist

10:27 Das Dilemma: harmloser vs. gefährlicher Prostatakrebs

13:35 Ab welchem Alter sollte man anfangen zu screenen?

15:02 Der Basis-PSA-Wert: Das unterschätzte Instrument

17:11 Risikobasiertes Screening: Der richtige Ansatz

19:51 Was folgt nach einem erhöhten PSA-Test?

21:33 Das Ende der Tastuntersuchung

22:39 4K-Test, Stockholm-3 und andere Bluttests

25:11 Wann braucht man ein MRT?

27:24 MRT: 60% weniger Biopsien und bessere Ergebnisse

32:16 Überdiagnose: Was bedeutet das wirklich?

38:07 Nach der Diagnose: Aktive Überwachung vs. Behandlung

41:59 Krebs ist nicht gleich Krebs

43:01 Warum ISUP-1 nicht mehr "Krebs" genannt werden sollte

44:16 Behandlungsoptionen: Operation vs. Bestrahlung

46:17 Inkontinenz, Impotenz und weitere Nebenwirkungen

48:42 60% der ISUP-1-Karzinome werden unnötig operiert

50:22 Ökonomische Motive hinter zu vielen Operationen

51:18 Die wichtigste Botschaft: Zweitmeinung einholen

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LIFELIKE (TECHNOLOGY)
56 Minuten
In dieser Episode spreche ich mit Martin Smollich, Leiter der Arbeitsgruppe Pharmakonutrition am Institut für Ernährungsmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH).

Longevity-Hype, NAD-Infusionen, Kollagen, Omega-3: Der Supplement-Markt wächst rasant, aber was davon ist wirklich evidenzbasiert? Wir nehmen hier kein Blatt vor den Mund und erklären, welche Trends reine Geldverschwendung sind, welche Substanzen tatsächlich interessant sein könnten, und warum die Effektstärke ein oft unterschätzter Faktor ist.

In dieser Folge erfährst du:

Warum die meisten Longevity Supplements rausgeschmissenes Geld sind

Was Kreatin wirklich jenseits der Muskulatur fürs Gehirn bringt

Warum Lithium eine der spannendsten Substanzen für die Zukunft ist

Was Kollagen für Haut und Gelenke wirklich leistet

️ Warum Supplements oft von den wirklich wirksamen Maßnahmen ablenken

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00:00 Intro

00:22 NAD und der Longevity-Hype

05:40 Resveratrol, Spermidin und weitere Longevity-Trends

07:55 Antioxidantien: Warum mehr nicht gleich besser ist

09:46 Kreatin und kognitive Leistungsfähigkeit: Was sagen die Daten?

12:32 Kreatin bei Frauen in der Menopause

15:16 Wann Kreatin vielleicht doch Sinn machen könnte

17:07 Lithium-Supplementation: Spannend oder gefährlich?

19:45 Lithium und Demenz-Prävention: Was die Forschung zeigt

24:23 Magnesium-Formen: Welche ist wirklich die beste?

30:44 Das unterschätzte Problem mit Supplement-Dosierungen

31:57 Multivitamine und epigenetische Uhren: Der COSMOS-Trial

37:51 Kollagen für Haut und Gelenke: Was die Evidenz sagt

42:44 Effektstärke vs. Wirksamkeit: Der entscheidende Unterschied

44:26 Omega-3: Die Gesamtdatenlage ehrlich bewertet

48:46 Number Needed to Treat: Wie gut ist Omega-3 wirklich?

51:04 Omega-3 und Vorhofflimmern

53:41 Das Wichtigste zum Mitnehmen: Gesunder Menschenverstand

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51 Minuten
In dieser Episode spreche ich mit Prof. Klaus Lieb, Direktor des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung (LIR) in Mainz und Leiter der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz.

Resilienz bedeutet nicht, unverwundbar zu sein, sondern nach Krisen zurückzufedern. Die gute Nachricht: Laut aktueller Forschung bleiben 60–70 % der Menschen trotz schwerer Schicksalsschläge psychisch stabil. Und wer es nicht tut, kann Resilienz gezielt trainieren, lange bevor der große Knall kommt.

In dieser Folge erfährst du:

Was Resilienz wirklich bedeutet und warum sie erlernbar ist

Wie man Kinder resilient erzieht, ohne sie in Watte einzupacken

Warum Sport, Schlaf und Ernährung die Basis jeder starken Psyche sind

Warum soziale Netzwerke das wichtigste Resilienzwerkzeug sind

00:00 Intro

01:40 Was macht eine starke Psyche aus?

02:20 Was bedeutet Resilienz?

03:12 Warum können manche Menschen besser mit Stress umgehen?

04:33 Genetik vs. erlernbare Resilienz

06:20 Resiliente Kinder erziehen: Was die Forschung empfiehlt

09:20 Der Sweet Spot: Weder über- noch unterfordern

11:20 Prävention: Nicht erst handeln, wenn die Krise kommt

14:10 Warum soziale Beziehungen so mächtig sind

17:25 Die Basics: Sport, Ernährung und Schlaf für die Psyche

21:10 Schlaf und Emotionsregulation

24:00 Schlafregel Nr. 1: Raus aus dem Bett, wenn du nicht schläfst

26:30 Paradoxe Intention: Schlaf erzwingen funktioniert nicht

28:05 Sport und Resilienz: Was sagt die Forschung wirklich?

32:18 David Goggins und extremes Abhärten: Sinnvoll oder übertrieben?

34:45 Akute Krisen meistern: Was konkret hilft

40:00 Delay Discounting: Warum wir zu lange in schlechten Situationen verharren

44:00 Emotionsregulation trainieren

44:50 Sinn als Resilienzfaktor: Wie wichtig ist er wirklich?

47:40 Die wichtigste Botschaft: 60–70 % der Menschen sind resilienter als sie denken

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4 Minuten
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1 Stunde 10 Minuten
In dieser Episode spreche ich mit Prof.Freerk Baumann, Leiter der Arbeitsgruppe Bewegungsmedizin am Centrum für Integrierte Onkologie der Uniklinik Köln und Koordinator der S3-Leitlinie Bewegungstherapie.

Wir geben in Deutschland Milliarden für hochmoderne Krebstherapien aus, ignorieren aber oft eine der wirksamsten Maßnahmen, die uns fast nichts kostet: Bewegung.

Alleine in Deutschland könnten wir durch regelmäßige körperliche Aktivität jährlich 30.000 Krebsneuerkrankungen vermeiden. Doch der Großteil der Menschen in Deutschland erreicht nicht einmal die Mindestempfehlungen der WHO.

In dieser Folge räumen wir mit dem veralteten Rat der „Schonung“ auf und erklären, warum Sport heute ein integraler Bestandteil der Onkologie sein muss.

In dieser Folge erfährst du:

Warum Sport in Prävention und Therapie von Krebs eine viel größere Rolle spielt, als viele denken

Wie körperliche Aktivität das Immunsystem beeinflusst und unter anderem dabei helfen kann, Tumorzellen besser zu erkennen und zu bekämpfen

Warum gezieltes Krafttraining bei Kachexie so wichtig ist, um Muskelmasse, Funktion und Stoffwechsel möglichst gut zu erhalten

Weshalb Bewegung idealerweise nicht erst nach der Therapie beginnt, sondern möglichst schon direkt ab der Diagnose Teil des Behandlungskonzepts sein sollte

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00:00 Die wichtigste nicht-medizinische Intervention der Onkologie

00:51 Warum der Begriff Bewegungstherapie oft treffender ist als Sport

01:55 Wie viele Krebserkrankungen sich theoretisch durch körperliche Aktivität verhindern ließe

05:08 Warum andere Länder bei Bewegung in der Onkologie weiter sind als Deutschland

06:55 Mythos-Check: Kann Sport Metastasen „lostreten“?

10:37 Historie: Vom gefährlichen Rat der Schonung zu den ersten Sportgruppen

15:00 Der CHALLENGE Trial: Wenn Bewegung die Chemotherapie ergänzt

17:00 Effekte auf Hormone

20:58 Natürliche Immuntherapie: Wie Sport natürliche Killerzellen beeinflusst

25:00 Weitere Mechanismen: Zirkulierende Tumorzellen, Darm-Kontaktzeit, etc.

27:52 Personalisierung: Warum „One Size Fits All“ in der Therapie versagt

38:14 Warum Krafttraining bei Kachexie besonders relevant ist

43:52 Beeindruckendes Fallbeispiel: Von inoperabel zu operabel

47:31 Synergien nutzen: Sport unmittelbar vor der Immuntherapie?

50:27 Prähabilitation: Fit werden für den „Krebs-Marathon“

56:41 Das OTT-Modell: Der Kampf gegen die bürokratische Absurdität

1:06:16 Die wichtigste Botschaft: Jeder Schritt zählt

1:07:32 Ressourcen: Blaue Ratgeber, Apps und die OTT-Landkarte

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46 Minuten
In dieser Episode spreche ich mit Prof. Wolfgang Wick, Chefarzt der Neurologie des Universitätsklinikums Heidelberg und Vorsitzender des Wissenschaftsrates.

Obwohl wir in Deutschland knapp 500 Milliarden Euro pro Jahr für unsere Gesundheit ausgeben, landen wir bei der Lebenserwartung und vor allem bei den gesunden Lebensjahren nur im europäischen Mittelfeld.

Wir leisten uns ein Reparatursystem, das meistens erst dann aktiv wird, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Doch in Zeiten des demografischen Wandels und explodierender Kosten ist dieses Modell nicht mehr nachhaltig.

In dieser Folge erfährst du:

Warum unser aktuelles Gesundheitsystem so nicht mehr lange funktionieren wird

Warum wir zwar wissen, was uns gesund hält, dieses Wissen aber kollektiv nicht in Handeln umsetzen

Eine neue Definition von Gesundheit, die nicht auf Perfektion beruht, sondern auf der Fähigkeit, nach Krisen immer wieder ins Gleichgewicht zurückzufinden

Warum das aktuelle Medizinstudium das Thema Gesunderhaltung fast völlig ignoriert und wie eine Präventivmedizin der Zukunft aussehen könte

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00:00 Der gesundheitsbezogene Kulturwandel

03:11 Das 500-Milliarden-Euro-Problem

04:15 Beispiel Demenz: Prävention als Schlüsselwerkzeug

06:29 Interprofessionelle Ansätze und soziale Faktoren

08:59 Healthspan vs. Lifespan: Deutschland im Vergleich

11:54 Resilienz als Gesundheitsziel

14:08 Fehlende Präventionslehre im Medizinstudium

16:14 Daten, Fakten und politische Verantwortung

18:37 Longevity: Prävention aus der „unsexy“ Ecke holen

20:57 Regionale Zentren vs. zentrale Anlaufstelle für Prävention

25:57 Vorbild Zahnmedizin als Erfolgskonzept

28:52 Vision eines Primär-Vorsorgesystems

32:07 Verhältnis- vs. Verhaltensprävention

33:30 Die Bedeutung sozialer Unterschiede für die Gesundheit

35:40 Wirtschaftliche Hürden und finanzielle Anreize im System

37:57 Beispiel Adipositas

42:18 Mythos: Prävention wirkt erst nach Jahrzehnten

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Das Positionspapier vom Wissenschaftsrat: https://www.wissenschaftsrat.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/PM_2026/PM_0326

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