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Episoden
12.02.2026
28 Minuten
️Folge 148 Digitale Identität: Wer bin ich, wenn
Technologie beginnt, mich zu spiegeln?
Minireihe: Identität im digitalen Zeitalter (Teil 1)
Wir leben heute nicht mehr nur in der Welt unserer Beziehungen,
unserer Familie oder unserer Arbeit. Wir leben auch in digitalen
Räumen. Wir zeigen uns, beobachten andere, vergleichen uns – und
werden gespiegelt.
Doch was macht das mit unserem Selbstbild?
In dieser Folge von Identität und Leben beginne ich eine neue
Minireihe über die Frage, wie Technologie unsere Identität
beeinflusst. Ich spreche darüber, was „digitale Identität“
überhaupt bedeutet und warum sie weit mehr ist als ein Profil
oder ein Account.
Viele Menschen erleben unbewusst, dass ihr Selbstwert zunehmend
mit digitaler Resonanz verbunden ist: mit Reaktionen,
Sichtbarkeit oder dem Gefühl, wahrgenommen zu werden.
Gleichzeitig entsteht oft eine stille Spannung zwischen dem, was
wir innerlich fühlen und dem, was wir nach außen zeigen.
Diese Folge hilft dabei zu verstehen:
- warum digitale Spiegel unser Selbstbild beeinflussen
- weshalb Vergleiche im digitalen Raum so tief wirken
- wie sich Rollen und Masken entwickeln können, ohne dass wir es
merken
- und wie wir wieder stärker mit unserem echten inneren Selbst in
Kontakt kommen können
Es geht nicht darum, Technologie zu verurteilen. Es geht darum,
sie bewusst zu verstehen, damit sie ein Werkzeug bleibt und nicht
unbemerkt beginnt, unser Selbstgefühl zu formen.
Diese Folge ist eine Einladung zur Reflexion:
Wer bist du, unabhängig davon, wer du online bist?
Weitere Informationen und Kontakt:
www.cordneubersch.de
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06.02.2026
29 Minuten
️Folge 147 ChatGPT & Ich: Selbstreflexion im
digitalen Resonanzraum
Wie ChatGPT bei Selbstreflexion, Beziehungsgestaltung und
persönlichem Wachstum helfen kann und wo die Grenzen liegen
In dieser besonderen Folge spreche ich über ChatGPT, ein
faszinierendes Phänomen unserer Zeit:
Immer mehr Menschen wenden sich mit ihren Gedanken, Gefühlen und
Lebensfragen an eine künstliche Intelligenz. Sie schreiben,
reflektieren, sortieren und fühlen sich dabei oft überraschend
verstanden.
Aber wie ist das möglich?
Wir beleuchten gemeinsam die psychologischen Wirkmechanismen
hinter dieser Entwicklung:
Warum erleben Menschen mit ChatGPT echte Erleichterung,
Orientierung und manchmal sogar Heilungsschritte?
Was passiert, wenn KI zum Resonanzraum für Selbstgespräche
wird?
Und wo verlaufen die Grenzen zwischen hilfreicher Unterstützung
und emotionaler Verlagerung?
Ich erkläre, warum KI keine Beziehung ersetzen
kann, aber sehr wohl dabei helfen kann, sich
selbst klarer zu sehen.
Und ich erkläre mit einfachen Worten, wie sie
funktioniert, warum sie kein
Bewusstsein hat und dennoch zur
Projektionsfläche für echte innere Prozesse
werden kann.
Diese Folge richtet sich an alle, die neugierig, reflektiert und
offen mit sich selbst umgehen wollen und an alle, die wissen
möchten, wie wir in der Zukunft mit Technologie sprechen
werden.
Vielleicht sogar: über uns selbst.
Hinweis: Diese Folge enthält keine belastenden
Inhalte, sondern lädt zur Reflexion ein.
Kontakt & mehr: www.cordneubersch.de
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29.01.2026
24 Minuten
„Ich habe gelernt, dass mein Wert vom Funktionieren
abhängt“
Wie frühe Rollenmuster unser Leben prägen und wie wir uns davon
befreien können
In dieser Folge gehe ich der Frage nach, warum viele Menschen
sich nur dann wertvoll fühlen, wenn sie leisten, funktionieren
oder für andere da sind.
Wir schauen auf Prägungen aus der Kindheit und dem Umfeld :
- narzisstische Familiensysteme, in denen das Kind keine eigenen
Gefühle zeigen durfte
- Parentifizierung: wenn Kinder zu Kümmerern werden
- Co-abhängige Muster: Selbstwert durch das Wohl der anderen
- Die stillen Botschaften: „Sei brav“, „Sei stark“, „Mach’s den
anderen recht“
Auch die Generationen davor spielen eine Rolle:
Nachkriegseinflüsse, starre Rollenbilder von „Mann“ und „Frau“,
Erziehungsideale ohne Platz für kindliche Bedürfnisse. All das
prägt bis heute. Viele haben nie gelernt, dass Fürsorge auch für
sie selbst gelten darf. Dass Nähe keine Schwäche ist. Und dass
man existieren darf, auch ohne zu leisten.
Diese Folge ist eine Einladung zum achtsamen Hinterfragen, ganz
ohne Schuldzuweisung.
Denn hinter dem scheinbar so „funktionierenden Menschen“ steckt
oft ein inneres Kind, das gelernt hat, sich selbst zu verlassen,
um dazuzugehören.
️ Triggerhinweis:
Diese Folge enthält sensible Inhalte zu Kindheitsprägungen,
emotionaler Vernachlässigung und psychischen
Belastungsmustern.
Bitte höre nur weiter, wenn du dich innerlich stabil fühlst.
Pausen sind erlaubt. Hilfe auch.
Anonyme Unterstützung rund um die Uhr:
www.telefonseelsorge.de
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18.01.2026
22 Minuten
️ Folge 145 Entwertet, übersehen, überhört: Wie
emotionale Vernachlässigung wirkt, selbst wenn ‚nichts Schlimmes‘
war
In dieser Folge von Identität und Leben geht es um eine der
stillsten, aber folgenreichsten Formen früher Prägung:
Emotionale Vernachlässigung in der Kindheit.
Viele Menschen sagen heute:
„Ich hatte doch eine normale Kindheit. Keine Gewalt. Kein
Missbrauch. Keine großen Dramen.“
Und doch fühlen sie sich innerlich leer, unerfüllt, überangepasst
oder chronisch auf der Suche nach Anerkennung.
Diese Folge beleuchtet, was passiert, wenn Kinder
emotional nicht gesehen, nicht ernst genommen oder nicht gehalten
wurden und wie sich das bis ins Erwachsenenleben
fortsetzen kann:
Im Selbstwert, in Beziehungen, in der Fähigkeit, Nähe zuzulassen.
Ich spreche über:
- Was emotionale Vernachlässigung eigentlich ist – und warum sie
oft übersehen wird
- Wie sich diese Erfahrung psychologisch und körperlich auswirkt
- Was unsere Elterngeneration (Krieg, Nachkrieg,
Erziehungsmythen) damit zu tun hat
- Warum viele Menschen Nähe als bedrohlich empfinden
- Wie wir wieder lernen können, uns selbst zu spüren, uns zu
halten – und uns das zu geben, was früher gefehlt hat
Mit Reflexionsfragen, Einblicken aus der therapeutischen Praxis
und Impulsen zur Selbstheilung.
Diese Folge ist kein Vorwurf an Eltern, sondern eine Einladung,
die eigene Geschichte neu zu verstehen.
️ Triggerwarnung:
Diese Folge enthält sensible Inhalte zu emotionaler
Kindheitserfahrung, Bindungsverletzungen und psychischem
Schmerz.
Bitte höre nur weiter, wenn du dich stabil fühlst – und gönne dir
Pausen, wenn du sie brauchst.
Hilfe bei Belastung:
www.telefonseelsorge.de
Rund um die Uhr anonym & kostenlos: 0800 / 111 0 111
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08.01.2026
41 Minuten
️ 144 Wasch mich, aber mach mich nicht nass“: Festhalten
trotz Leidensdruck – Warum Veränderung so schwerfällt
Warum wir uns nach Veränderung sehnen und doch am Alten
festhalten
In dieser Folge von Identität und Leben geht es um ein
psychologisch hochspannendes Phänomen:
„Ich will mich verändern, aber bitte so, dass sie mich nicht
erschüttert.“
Viele Menschen wünschen sich, aus alten Mustern
auszubrechen:
aus toxischen Beziehungen, aus dem ständigen Funktionieren, aus
der Rolle des Helfers oder der Angepassten.
Und doch halten sie oft unbewusst an genau diesen Mustern fest.
Warum ist das so?
Ich spreche in dieser Folge über das, was sich hinter dem
Sprichwort „Wasch mich, aber mach mich nicht
nass“ verbirgt:
Psychologische Ambivalenz, unbewusste Loyalitäten, frühe
Prägungen und der oft unterschätzte innere Konflikt zwischen
Sicherheitsbedürfnis und echtem Wachstum.
Wir schauen auf:
- Warum Veränderung oft Angst macht, obwohl wir leiden
- Wie Kindheitsprägungen und Co-Abhängigkeit uns lähmen
- Was hinter dem sogenannten „Mutter-Theresa-Effekt“ steckt
- Warum viele Helfer:innen sich selbst nicht helfen können
- Und wie erste Schritte zur Selbstfürsorge und inneren Befreiung
aussehen können
Mit Fallbeispielen, Impulsfragen und praxisnahen Ansätzen u. a.
inspiriert von der Arbeit von Prof. Dr. Luise Reddemann (PITT,
innere-Kinder-Arbeit).
Eine Folge für alle, die sich selbst auf der Spur sind und den
Mut finden wollen, nicht nur vom Neuanfang zu träumen, sondern
ihn wirklich zu wagen.
️ Triggerwarnung:
Diese Folge enthält Inhalte zu emotionaler Abhängigkeit, innerer
Kind-Arbeit und psychischer Selbstverstrickung. Bitte achte gut
auf dich und nimm dir Pausen, wenn du sie brauchst.
Bei psychischer Belastung kannst du dich jederzeit anonym an die
Telefonseelsorge wenden:
www.telefonseelsorge.de
0800 / 111 0 111
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Über diesen Podcast
Was Angst, Trauma, Depression, Schicksalsschläge und Belastungen im
Leben über Symptome mitteilen oder der Weg zur gesunden Autonomie.
Der Fachpodcast von und mit Cord Neubersch, Diplom-Psychologe und
Psychologischer Psychotherapeut. Wer sind wir? Was macht uns aus?
Wieso wiederholen sich bestimmte Dinge? Was ist Identität? Was
macht mich aus? Wofür stehen Symptome? Dieser Podcast soll jeden
ansprechen und dabei unterstützen, die eigene Identität (an) zu
erkennen und die damit verbundene Autonomie zu leben. Das soll
helfen, die Herausforderungen, die sich uns im Leben stellen,
konstruktiv zu betrachten und zu nutzen, um seinen Platz im
Kreislauf des Lebens zu finden. "Und im ewigen Kreis Dreht sich
unser Leben Dem Gesetz der Natur Sind wir geweiht Wir sind alle
Teil dieses Universums Und das Leben ein ewiger Kreis." (Zitat aus
"Der König der Löwen") Weitere Infos über den Podcast und über die
Angebote von Cord Neubersch unter: www.cordneubersch.de
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