IN LOVE - Dein Podcast über Dating, Liebe und Beziehungen

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Episoden

166. Verlustangst: Angst vor Dating, weil sie wieder kommen könnte
12.07.2026
22 Minuten
Warum du Dating vermeidest, wenn du verlustängstlich bist


"Ich vermeide Dating, weil ich genau weiß: Sobald ich jemanden kennenlerne, werde ich verlustängstlich." Genau das schrieb eine Followerin nach einer Umfrage – und genau darüber sprechen wir in dieser Folge. Wenn du dir eigentlich eine Partnerschaft wünschst, dich aber vor dem Daten drückst, weil du weißt, wie klettig und abhängig du wirst, sobald du Gefühle entwickelst, dann ist diese Folge für dich.





Was hinter der Verlustangst steckt


Sobald verlustängstliche Menschen Gefühle für jemanden entwickeln, fühlen sie sich abhängig, klein, nicht gut genug – und passen sich an. In den meisten Fällen (80–90 %) steckt dahinter eine Erfahrung aus der Kindheit: ein instabiles Elternteil, ein Verlust, zu wenig Aufmerksamkeit. Auch toxische Beziehungserfahrungen im Erwachsenenalter – Trennungsdrohungen, Liebesentzug als Bestrafung – können diese Muster auslösen oder verstärken.





Der Teufelskreis: Verlustangst trifft Bindungsangst


Die typische Coping-Strategie: sich selbst zurücknehmen, Bedürfnisse nicht mehr äußern, dem anderen "auf die Pelle rücken", sobald der sich entfernt, oder ständig an sich selbst zweifeln und sich schuldig fühlen. Eifersucht und Kontrolle sind häufige Begleiterscheinungen.


Verlustängstliche und bindungsvermeidende Menschen ziehen sich wie Tom und Jerry an – und stoßen sich ab. Intensive Nähemomente, die den verlustängstlichen Teil endlich sicher fühlen lassen, sind genau die Momente, die den vermeidenden Teil in die Flucht schlagen. Die Folge: "Ich will dich, ich will dich nicht" – ein Hin und Her, das komplett zermürbt. Kein Wunder, dass sich der Schutzmechanismus irgendwann meldet: "Dann lass uns doch einfach gar nicht mehr daten."





Der Weg raus Ursprung verstehen – Der Mensch, der die Angst gerade triggert, ist nie der eigentliche Auslöser. Die Angst ist ein altes Warnsystem, das dich vor einer Wiederholung vergangener Verletzungen schützen will.Mit den eigenen Gefühlen umgehen lernen – statt Dating komplett zu vermeiden. Der Wunsch nach einer gesunden Partnerschaft verschwindet dadurch nicht, er wird nur unterdrückt.Dem Schutzmechanismus liebevoll begegnen – ihm zeigen: Der "Reißnagel" von damals ist heute nicht mehr da.

Du hast gesunde, aufrichtige Liebe verdient – unabhängig davon, welche Erfahrungen du gemacht hast. Vermeidung ist keine Lösung, sondern hält den Kreislauf nur am Laufen. Der nächste Schritt: dich der Angst stellen, nicht ihr die Kontrolle überlassen.


Meditation "Beruhige dein Herz" – entwickelt für den Moment, in dem Verlustangst hochkommt -> Hier entlang!


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165. Warum Dating ab 30 plötzlich so schwer wird und was dahinter steckt!
05.07.2026
24 Minuten
Dating ab 30 – warum sich was verändert hat und was du jetzt tun kannst


„Seit ich über 30 bin, ist Dating so schwierig geworden." Diese Nachricht erreicht Stella regelmäßig. In dieser Folge spricht sie ehrlich darüber, was sich wirklich verändert – und vor allem, wo der Schlüssel liegt, der dich schneller ans Ziel bringt als du denkst.


Was sich wirklich verändert – und warum


Weniger natürliche BegegnungenIn den Zwanzigern sorgen Studium, Ausbildung, Work and Travel und ständig neue Umfelder dafür, dass man kontinuierlich Menschen begegnet, die sich in einer ähnlichen Lebensphase befinden. Mit dem Eintritt in den Berufsalltag fällt genau das weg – und damit auch viele organische Chancen, jemanden kennenzulernen.


Wir werden ängstlicherHerzschmerz, toxische Verbindungen, ungesunde Kennenlernphasen – all das sammelt sich. Mit jeder Verletzung werden Schutzmechanismen stärker, Mauern höher. Was ursprünglich schützen soll, blockt am Ende auch das Gute ab.


Wir werden wählerischerDas ist grundsätzlich gut. Standards zu haben, ist wichtig. Die Schattenseite: Wenn Angst und Wählerischsein sich verbinden, sortiert man irgendwann alles aus – auch Menschen, die einem wirklich guttäten.


Gesellschaftlicher Druck und die innere UhrAb 30 schleicht sich oft ein Druck ins Dating, den es vorher nicht gab – Kinderwunsch, gesellschaftliche Erwartungen, der Vergleich mit anderen. Dieser Druck ist nonverbal spürbar und einer der häufigsten Gründe, warum Dating in dieser Phase nicht klappt. Niemand möchte unter Druck daten.


Social Media und der VergleichHochzeitsanträge, Babypartys, Flitterwochen – überall glückliche Paare. Was fehlt: der Blick hinter die Kulissen. Der ständige Vergleich erzeugt mehr Druck, mehr Angst und weniger Gelassenheit – eine toxische Mischung fürs Dating.


Was wirklich dahintersteckt


Der Grund, warum Singles in ihren 30ern keinen Partner finden, ist nicht die Auswahl. Es sind fast immer innere Themen: Ängste, Schutzmechanismen, alte Verletzungen, Glaubenssätze über Liebe. Die eigene Liebesprogrammierung – Vaterwunde, Mutterwunde, frühe Prägungen – steht oft genau dort im Weg, wo man es am wenigsten vermutet.


Der Schlüssel liegt nicht im Außen. Er liegt in dir.


Was du jetzt tun kannst


Den Druck rausnehmen – aus dem Dating, aus dem Vergleich, aus dem Gefühl „zu spät dran zu sein". Stattdessen: nach innen schauen, innere Blockaden erkennen und auflösen. Das bringt dich schneller ans Ziel als jede Dating-App.


Erwähnte Angebote


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164. Bindungsangst trotz Beziehung? Warum Menschen bleiben aber emotional flüchten
28.06.2026
29 Minuten
Bindungsangst trotz langer Beziehungen – wie kann das sein?


Eine Frau aus dem Healthy Love Club stellte Stella diese Frage: Wie kann jemand, der wirklich bindungsvermeidend ist, vor mir lange Beziehungen gehabt haben? Und was sagt das über mich aus? In dieser Folge löst Stella diesen scheinbaren Widerspruch auf – und erklärt, worauf du in einer Kennenlernphase wirklich achten solltest.


Was du über Bindungsvermeidung wissen musst


Lange Beziehungen bedeuten nicht automatisch sichere Bindung. Entscheidend ist die Qualität dieser Beziehungen – nicht ihre Dauer. Beziehungen mit Bindungsvermeidern sind häufig emotional begrenzt: wenig echte Intimität, kaum Raum für Verletzlichkeit, Konflikte werden vermieden oder unter den Teppich gekehrt.


Was typisch ist: Nach besonders nahen, intensiven Momenten folgt oft Rückzug. Nicht aus Böswilligkeit, sondern weil echte Nähe Angst auslöst. Und genau diese Angst ist der Kern des Problems.


Warum halten Beziehungen mit Bindungsvermeidern manchmal trotzdem lang?


Weil der andere Part nicht einfordert, was er eigentlich bräuchte. Weil einer die ganze emotionale Arbeit übernimmt. Weil die Rahmenbedingungen Nähe von vornherein begrenzen: Fernbeziehungen, Schichtarbeit, getrennte Wohnungen. Oder weil beide vermeiden – und damit stillschweigend eine Beziehung unter dem Radar führen.


Der entscheidende Wendepunkt


Wenn eine Person anfängt, an sich zu arbeiten und ihre eigenen Themen aufzulösen, verliert der Bindungsvermeider die Möglichkeit, seine Angst abzugeben. Und genau dann folgt oft der Exit – nicht weil die Beziehung schlechter wird, sondern weil die eigenen Ängste plötzlich sichtbar werden.


Wie erkennst du Bindungsvermeidung früh in einer Kennenlernphase?


Frag nach vergangenen Beziehungen – und hör genau hin. Wer spricht, sagt mehr als er denkt. Achte auf Formulierungen wie: „Alle meine Ex-Partnerinnen waren zu bedürftig." Das ist ein klares Signal.


Weitere Hinweise im Gespräch: Wie spricht jemand über Nähe? Kann er Verantwortung für seinen Anteil in vergangenen Beziehungen übernehmen? Spricht er über Gefühle? Zeigt er Empathie? Wie steht er zu Zusammenziehen, zu Verbindlichkeit?


Und im Kennenlernen selbst: Zieht sich die Person nach intensiven Momenten zurück? Geht sie bei unangenehmen Themen aus dem Kontakt? Dann weißt du früh genug, womit du es zu tun hast.


️ Folge zum Thema Bindungsangst – konkrete Aussagen, die schon früh darauf hindeuten https://open.spotify.com/episode/4pHWiM07JOaQ60XZGIjGsR?si=FFs_eItDRAmYVta9Tqfffw





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163. Vermisst ER mich wirklich? Die Wahrheit über Story-Views und Likes
21.06.2026
17 Minuten
„Vermisst er mich?“ – Warum diese Frage dich nicht weiterbringt


Es gibt diesen einen Menschen, der dich nicht loslässt. Er schaut deine Story, liked plötzlich ein altes Bild oder taucht zufällig genau dort auf, wo du bist.


Und sofort beginnt das Gedankenkarussell:


„Vermisst er mich?“


In dieser Folge nimmt Stella alle typischen Anzeichen auseinander – und zeigt, warum die Antwort am Ende völlig egal sein darf.


Kostenloser Selbsttest: „Ist es Zeit loszulassen?“


Dieser Test zeigt dir in wenigen Minuten:


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Die Signale, die wir überinterpretieren


Er schaut deine StoryKann alles bedeuten – von „er vermisst dich" bis „reiner Zufall, weil er gerade entblockt hat". Die ehrliche Wahrheit: Du kannst es nicht wissen.


Er postet plötzlich nachdenkliche Sprüche oder ein gemeinsames LiedVielleicht meint er dich. Vielleicht ist es reine Persönlichkeitsentwicklung, eine ganz andere Person – oder schlicht Zufall. Auch hier gilt: nicht herausfindbar.


Er likt oder kommentiert nach Wochen der StilleKönnte Kontaktaufnahme sein, könnte aber genauso gut nichts bedeuten. Genau in diesem Moment, wenn du gerade jemand Neues kennenlernst, kommt häufig die alte Verbindung wieder hoch – und bringt das System durcheinander.


Er taucht „zufällig" an Orten auf, an denen du bistKann gezielt sein oder schlicht Alltag, weil ihr im selben Umfeld unterwegs seid. Auch das lässt sich nicht eindeutig deuten.


Die eigentliche Erkenntnis dieser Folge


Warum wollen wir so sehr wissen, ob jemand uns vermisst? Weil unser Ego nicht aushalten will, dass etwas, das sich für uns besonders angefühlt hat, für den anderen bedeutungslos war. Wir machen unseren Selbstwert von der Reaktion einer anderen Person abhängig – und genau das ist das eigentliche Problem.


Die entscheidende Frage ist nicht: „Vermisst er mich?"Sondern: Selbst wenn er es täte – was würde es dir bringen, solange er nicht aktiv auf dich zugeht? Storys schauen, Bilder liken, zufällig auftauchen – das ist keine Kommunikation. Das ist keine Beziehung. Das ist Halbherzigkeit.


Was du wirklich willstKeine Bröttchenkrumen, kein Hin und Her, keine stille Andeutung. Du willst jemanden, der sagt: „Ich vermisse dich" – und zwar direkt zu dir. Alles andere darf dir egal sein.





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162. Warum du nicht nur einen Partner wählst – sondern ein ganzes Leben
14.06.2026
19 Minuten
Du suchst beim Dating nach dem Kribbeln, dem Spark, dem "Endlich fühl ich was"? Ich erkläre dir in dieser Folge, warum genau dieser Fokus auf Anziehung dich oft zu den falschen Menschen führt – und welcher eine Gedanke dein Dating-Leben verändern kann.


Das erwartet dich in dieser Folge:


Warum Anziehung nichts über echte Kompatibilität aussagt Der Gedanke, der dein Dating sofort verändert: Du wählst nicht nur einen Menschen, du wählst ein Leben Warum Zuverlässigkeit am Anfang schon zeigt, wer jemand in 10 Jahren sein wird Die Erkenntnisse von John Gottman zu echtem Interesse in Beziehungen Was Slow Dating ist und wie es dir hilft, klarer zu sehen Warum Liebesgefühle allein nicht reichen, um eine stabile Partnerschaft zu bauen Die wichtigsten Fragen, die du dir vor zusammenziehen, heiraten oder Kindern stellen solltest





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Über diesen Podcast

Wenn du Dating-Frust, ungewolltes Single sein, Liebeskummer oder toxische Beziehungen hinter dir lassen möchtest, bist du hier richtig. In Solofolgen und Experten-Interviews erhältst du wertvolle Impulse und entwickelst ein tieferes Verständnis für stabile Beziehungen und Bindungsfähigkeit. Du erfährst, wie du Dating-Phasen mit echtem Potenzial erkennst und deine Beziehungsmuster, Schutzmechanismen und Blockaden besser verstehst. So kannst du nachhaltig glücklichere Beziehungen führen, mit dir selbst und mit anderen.

Kommentare (1)

s6zsq2ds
Dana vor 2 Jahren

Absolute Herzensempfehlung! Ich folge ihr über Socialmedia schon länger und sie macht eine super Arbeit! 100%ige Weiterempfehlung

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162. Warum du nicht nur einen Partner wählst – sondern ein ganzes Leben
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