166. Verlustangst: Angst vor Dating, weil sie wieder kommen könnte

166. Verlustangst: Angst vor Dating, weil sie wieder kommen könnte

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche

Warum du Dating vermeidest, wenn du verlustängstlich
bist


"Ich vermeide Dating, weil ich genau weiß: Sobald ich jemanden
kennenlerne, werde ich verlustängstlich." Genau das schrieb eine
Followerin nach einer Umfrage – und genau darüber sprechen wir in
dieser Folge. Wenn du dir eigentlich eine Partnerschaft wünschst,
dich aber vor dem Daten drückst, weil du weißt, wie klettig und
abhängig du wirst, sobald du Gefühle entwickelst, dann ist diese
Folge für dich.





Was hinter der Verlustangst steckt


Sobald verlustängstliche Menschen Gefühle für jemanden
entwickeln, fühlen sie sich abhängig, klein, nicht gut genug –
und passen sich an. In den meisten Fällen (80–90 %) steckt
dahinter eine Erfahrung aus der Kindheit: ein instabiles
Elternteil, ein Verlust, zu wenig Aufmerksamkeit. Auch toxische
Beziehungserfahrungen im Erwachsenenalter – Trennungsdrohungen,
Liebesentzug als Bestrafung – können diese Muster auslösen oder
verstärken.





Der Teufelskreis: Verlustangst trifft
Bindungsangst


Die typische Coping-Strategie: sich selbst zurücknehmen,
Bedürfnisse nicht mehr äußern, dem anderen "auf die Pelle
rücken", sobald der sich entfernt, oder ständig an sich selbst
zweifeln und sich schuldig fühlen. Eifersucht und Kontrolle sind
häufige Begleiterscheinungen.


Verlustängstliche und bindungsvermeidende Menschen ziehen sich
wie Tom und Jerry an – und stoßen sich ab. Intensive Nähemomente,
die den verlustängstlichen Teil endlich sicher fühlen lassen,
sind genau die Momente, die den vermeidenden Teil in die Flucht
schlagen. Die Folge: "Ich will dich, ich will dich nicht" – ein
Hin und Her, das komplett zermürbt. Kein Wunder, dass sich der
Schutzmechanismus irgendwann meldet: "Dann lass uns doch einfach
gar nicht mehr daten."





Der Weg raus
Ursprung verstehen – Der Mensch, der die Angst
gerade triggert, ist nie der eigentliche Auslöser. Die Angst ist
ein altes Warnsystem, das dich vor einer Wiederholung vergangener
Verletzungen schützen will.Mit den eigenen Gefühlen umgehen
lernen – statt Dating komplett zu vermeiden. Der Wunsch
nach einer gesunden Partnerschaft verschwindet dadurch nicht, er
wird nur unterdrückt.Dem Schutzmechanismus liebevoll
begegnen – ihm zeigen: Der "Reißnagel" von damals ist
heute nicht mehr da.

Du hast gesunde, aufrichtige Liebe verdient – unabhängig davon,
welche Erfahrungen du gemacht hast. Vermeidung ist keine Lösung,
sondern hält den Kreislauf nur am Laufen. Der nächste Schritt:
dich der Angst stellen, nicht ihr die Kontrolle überlassen.


Meditation "Beruhige dein
Herz" – entwickelt für den Moment, in
dem Verlustangst hochkommt -> Hier entlang!



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