Aktuelle Themen für Kreative, Unternehmen und Unternehmer.
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17.07.2026
1 Minute
Ein gesperrtes Konto oder ein gelöschter Beitrag kann für Unternehmen richtig wehtun: Kundenkanal, Werbung und Reichweite sind plötzlich weg, und in der Mitteilung steht oft nur ein pauschaler Hinweis auf einen Richtlinienverstoß. In dieser Folge zeigen wir, welche Rechte der Digital Services Act (DSA) seit 2024 gegen Sperren gibt, von der Begründungspflicht (Art. 17) über das interne Beschwerdesystem (Art. 20) bis zur zertifizierten Streitbeilegung (Art. 21). Wir erklären, welche Schritte in welcher Reihenfolge sinnvoll sind, wann sich eine einstweilige Verfügung lohnt und worauf man bei Beweissicherung und Fristen achten muss. Zur Folge gibt es einen ausführlichen Beitrag mit den konkreten Menüpunkten und Links für Instagram, Facebook, LinkedIn, TikTok, YouTube, das Google Unternehmensprofil und X. Danach machen wir eine kurze Sommerpause, die nächste Folge erscheint am 11. September 2026.
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03.07.2026
25 Minuten
Viele Arbeitgeber gehen davon aus, dass sie in der Arbeitsphase zwischen zwei Elternzeitabschnitten frei kündigen können. Das Bundesarbeitsgericht hat dieser Annahme mit Urteil vom 18. Juni 2026 (2 AZR 213/25) eine klare Grenze gesetzt: Der besondere Kündigungsschutz lebt vor jedem einzelnen Elternzeitabschnitt neu auf — unabhängig davon, ob die Abschnitte in einem oder in mehreren Schreiben beantragt wurden und ob zwischendurch gearbeitet wird. Wir ordnen das Urteil ein: der Unterschied zwischen Mutterschutz und Elternzeit, der vorwirkende Kündigungsschutz nach § 18 BEEG, warum er sogar ohne die sechsmonatige Wartezeit greifen kann und welche Ausnahmen es gibt — plus praktische Hinweise für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
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19.06.2026
1 Minute
Ein eigenes Café oder Restaurant zu eröffnen heißt nicht nur kochen, einrichten und Gäste begrüßen — an jeder Station lauern rechtliche Fragen, die schnell teuer werden. In dieser Folge gehen wir eine fiktive Café-Eröffnung durch und klopfen die vier Bereiche ab, in denen es am häufigsten knallt: den Namen und das Logo schützen, ehrlich mit der Speisekarte werben, Musik im Laden korrekt lizenzieren und den Online-Auftritt rechtssicher gestalten — inklusive der Frage, wie man gegen ungerechtfertigte Google-Bewertungen vorgeht. Eine Überblicksfolge für alle, die in der Gastronomie arbeiten oder gründen.
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05.06.2026
1 Minute
„Wer schwerbehindert ist, ist unkündbar“ — dieses Missverständnis hält sich hartnäckig, auf Arbeitgeber- wie auf Arbeitnehmerseite. In dieser Folge ordnen wir ein, was der Sonderkündigungsschutz tatsächlich leistet: Er verbietet Kündigungen nicht, sondern stellt sicher, dass eine Behinderung nicht der eigentliche Grund einer Kündigung ist. Wir erklären die Begriffe — Behinderung, Schwerbehinderung ab einem Grad der Behinderung (GdB) von 50, Gleichstellung bei einem GdB von 30 bis unter 50 —, das Zustimmungsverfahren beim Integrationsamt, ohne dessen vorherige Zustimmung eine Kündigung nichtig ist, das Präventionsverfahren und seine Abgrenzung zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) sowie die wichtigsten Fristen: die sechsmonatige Wartezeit, die Drei-Wochen-Frist zur Mitteilung einer dem Arbeitgeber unbekannten Schwerbehinderung und die Drei-Wochen-Frist der Kündigungsschutzklage.
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22.05.2026
1 Minute
In Folge 59 haben wir die ersten Abmahnwellen wegen Musik auf TikTok und Instagram besprochen. Das Thema ist zurück — und es ist größer geworden. Aktuell mahnen Rechteinhaber wieder gezielt einzelne Songs ab, die auf Reels, Stories und TikToks immer wieder auftauchen. Pedro, Prada, Pretty, Push Up, Wonderful Dream, Respect, Crazy Frog — wer einen dieser Trendsongs ohne Lizenz in ein gewerbliches Posting eingebaut hat, kann post- oder mailwendig mit einer Abmahnung rechnen. Wir ordnen ein, worauf die Forderungen rechtlich gestützt sind, warum die Account-Einstellung „privat" nicht schützt, wenn die Nutzung gewerblich ist, und welche Streitwerte die Gerichte mittlerweile durchwinken — das Kammergericht Berlin hat in einem Reel-Fall mit rund 2.000 Followern einen Gesamtstreitwert von 37.500 € nicht beanstandet. Und wir besprechen die drei typischen Reflexe bei Empfang einer Abmahnung — und warum keiner davon allein ein guter Weg ist.
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