Der Praxis-Podcast zu Liberating Structures

Der Praxis-Podcast zu Liberating Structures

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Der Praxis-Podcast zu Liberating Structures
17. November 2022

Episoden

In die Organisation und darüber hinaus!
31.03.2026
35 Minuten
Der „Praxispodcast zu Liberating Structures“, moderiert von Christian Weinert, widmet sich den praktischen Erfahrungen mit Methoden zur kollaborativen und ergebnisorientierten Zusammenarbeit. In dieser konkreten Episode ist Marco Schloss zu Gast, ein Coach und Facilitator bei einem großen Finanzdienstleister. Im Zentrum des Gesprächs steht die erfolgreiche Gründung und Etablierung einer internen „Community of Practice“ (CoP) für Liberating Structures, die in seinem Unternehmen bereits seit drei Jahren aktiv ist. Struktur der Community: Marco erklärt, wie sich die CoP alle sechs Wochen für 90 Minuten online trifft. Dabei bereiten wechselnde Designteams die Sitzungen vor, was auch unerfahrenen Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit gibt, die Moderation von Liberating Structures in einem sicheren Rahmen zu üben . Praxistransfer & Erfolge: Die im Rahmen der Community erprobten Methoden (wie z.B. Impromptu Networking oder Future Present) finden immer mehr Anwendung im Arbeitsalltag – sei es in Retrospektiven, bei Kick-offs oder bei der Moderation von großen Townhall-Meetings. Unterstützung durch das Management: Die Initiative wird von den Führungskräften stark gefördert, die ihre Mitarbeitenden aktiv motivieren, an der CoP teilzunehmen und die agilen Methoden ins Unternehmen zu tragen. Tipps für Nachahmer: Abschließend teilt Marco eine kurze „Step-by-Step“-Anleitung für Zuhörende, die selbst eine ähnliche Community in ihrem Unternehmen aufbauen möchten.
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Schwarmintelligenz statt Frontalbeschallung
17.03.2026
44 Minuten
Der Praxispodcast zu Liberating Structures, moderiert von Christian Weinert , widmet sich der Inspiration und praktischen Anwendung von Methoden für die kreative und ergebnisorientierte Zusammenarbeit . In dieser speziellen Episode ist die Hamburger Moderatorin, Trainerin und Coach Friederike Holm zu Gast . Das zentrale Thema ist der Einsatz von Liberating Structures in der Großgruppenmoderation und auf Fachkonferenzen . Der Podcast beleuchtet, wie traditionelle, oft einseitige Frontalsituationen wie Keynotes oder Paneldiskussionen durch interaktive Formate ersetzt werden können . Ziel ist es, die "Schwarmintelligenz" – also das vorhandene Wissen und die Erfahrungen aller Teilnehmenden – effektiv zu nutzen und eine parallele Beteiligung aller Personen im Raum zu ermöglichen. Zu den in der Episode diskutierten Kerninhalten gehören: Praxisbeispiele und Formate: Die Anwendung spezifischer Methoden wie Mad Tea Party, Conversation Café, Gallery Walk und Folding Spectrogram, um Menschen schnell ins Gespräch zu bringen, Netzwerken zu fördern und Sorgen oder Feedback auch bei heiklen Themen sichtbar zu machen. Rollenverständnis und Haltung: Die Unterscheidung zwischen klassischer Moderation und Facilitation sowie die systemische Sichtweise, bei der sich die Moderation und die Teilnehmenden die Verantwortung für das Workshopergebnis teilen. Flexibilität und Methodenkompetenz: Die Wichtigkeit, Liberating Structures zielgerichtet einzusetzen ("Keine Methode um der Methode willen") und die Möglichkeit, diese bei ausreichender Erfahrung kreativ abzuwandeln, wie beispielsweise die Umkehrung der Methode Heard, Seen, Respected in einen Fokus auf positive Erfolge.
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The Adaptive Identity Game: Purposeful Play in the Liberating Structures Community
03.03.2026
42 Minuten
In this premiere English episode of Liberating Structures in Practice, host Christian welcomes Sylvia Taylor, an organizational development and leadership coach based in Berlin. Sylvia shares her journey of discovering Liberating Structures in Seattle and how she brought that passion across the globe to found the Berlin user group in 2016. The conversation also highlights the inspiring, organic growth of Liberating Structures across traditional German companies. The core of the episode focuses on Sylvia's newly developed Adaptive Identity Game. Designed particularly for the agile and tech communities facing recent industry shifts and layoffs, this tabletop card game helps professionals playfully and creatively rethink who they are beyond rigid job titles. By drawing from three unique card categories—Skills and Strengths, Traits and Qualities, and Metaphors and Archetypes—players learn to describe their professional value in a much more holistic and engaging way. Key Takeaways: Building Community: How Sylvia navigated moving to a new country by creating a dedicated community of Liberating Structures practitioners in Berlin. The Power of Purposeful Play: Why playful approaches are essential for self-discovery, combating industry fatigue, and navigating career transitions. How to Play: A walkthrough of the Adaptive Identity Game's mechanics and how it gives participants permission to "remix" their professional identities. Support the Project: Details on Sylvia's active Kickstarter campaign to print the physical decks in Europe, including options for a digital PDF version. - https://www.kickstarter.com/projects/reimagine-work-now/the-adaptive-identity-game
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Lernkultur gestalten: Liberating Structures als Wegweiser für selbstorganisiertes Lernen
17.02.2026
39 Minuten
In diesem Podcast-Interview erläutert die Beraterin Martina Hölscher, wie Liberating Structures effektiv für Peer-Learning und die Gestaltung moderner Lernkulturen eingesetzt werden können. Sie definiert Peer-Learning als Lernen auf Augenhöhe, bei dem Gruppen Wissen ohne externe Expertenanleitung durch den gezielten Einsatz strukturierter Methoden gemeinsam erschließen. Hölscher beschreibt praktische Anwendungen wie das Spiral Journal zur Reflexion oder Shift and Share für den Wissensaustausch in größeren Teams. Besonders betont sie, dass diese Methoden die Beziehungsebene stärken und den Transfer von Theorie in die Praxis erleichtern. Zudem warnt sie davor, sich bei der Workshop-Konzeption blind auf KI-Tools zu verlassen, da diese die feinen Nuancen der Liberating Structures oft falsch interpretieren. Abschließend ermutigt sie dazu, diese Formate als hilfreichen Leitfaden für selbstorganisierte Lernprozesse in Unternehmen und Schulen einfach auszuprobieren.
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Vom Wahlfrust zur aktiven Mitgestaltung
03.02.2026
41 Minuten
Wie lassen sich verkrustete Sitzungsformate aufbrechen und echte Partizipation in politischen Gremien ermöglichen? In dieser Episode des Liberating Structures Praxispodcasts spricht Christian Weinert mit Katharina Nolden, Expertin für Eignungsdiagnostik und Facilitation, über ein spannendes Experiment: Den Transfer moderner Kollaborationsmethoden in die lokale Parteiarbeit. Ausgangspunkt des Gesprächs ist die oft frustrierende Realität klassischer Ortsverbandssitzungen – geprägt von Monologen, Zeitnot und passiver Zuhörerschaft. Katharina Nolden schildert, wie sie ihre Enttäuschung über Bundestagswahlergebnisse in konstruktives Engagement umwandelte und begann, die Treffen der Grünen in Langenhagen mithilfe von Liberating Structures neu zu gestalten. In dieser Folge erfahrt ihr: • Vom Monolog zum Dialog: Wie Mikrostrukturen wie Impromptu Networking und 1-2-4-All eine inklusive Atmosphäre schaffen, in der auch neue Mitglieder sofort Gehör finden. • Strategische Effizienz: Wie Methoden wie 25/10 Crowdsourcing und Ecocycle Planning genutzt wurden, um Haushaltsanträge zu priorisieren und Jahrespläne zu strukturieren – mit dem Ergebnis, dass eine Klausurtagung zwei Stunden früher als geplant und mit höherer Zufriedenheit beendet werden konnte. • Strukturelle Klarheit: Der Einsatz von Purpose-to-Practice, um Rollenverständnisse und die Zusammenarbeit zwischen Fraktion und Ortsverband transparent zu definieren. • Demokratische Resilienz: Warum professionelle Moderation und effiziente Abläufe im Ehrenamt kein Luxus sind, sondern ein wesentlicher Faktor, um politisches Engagement attraktiv zu halten und dem Gefühl der Machtlosigkeit entgegenzuwirken. Eine inspirierende Fallstudie für alle, die Meetings – ob im Verein, im Unternehmen oder in der Politik – nicht nur absitzen, sondern aktiv und ergebnisorientiert gestalten wollen.
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Über diesen Podcast

Liberating Structures sind Methoden zur kollaborativen und ergebnisorientierten Zusammenarbeit. Die Kraft von Liberating Structures erlebst du, wenn du sie anwendest, und um dich hierfür zu inspirieren, gibt es diesen Podcast. Anja Kässner, Caterina Reinker, Christian Weinert und Karin Wächtler interviewen die Anwenderinnen und Anwender von Liberating Structures: Menschen, die Liberating Structures in ihrem Alltag anwenden. Übrigens: Du musst nicht alle Strukturen auswendig aufsagen können, um mitzumachen! Wenn du mit uns über eine Liberating Structure sprechen möchtest, die du in deiner Praxis anwendest, schreib uns an ls.praxispodcast@gmail.com.
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