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Die Börsenminute Archiv

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3 Minuten
Viele jüngere Anleger dürften von ihren ersten Ausflügen auf das Börsenparkett entmutigt sein. Denn gerade die Neo-Aktionäre hielten alternative Energien nicht nur für eine saubere Sache, sondern auch für eine sichere Veranlagung. Frei nach dem Motto: der Dekarbonisierung gehört die Zukunft. Man glaubte alles richtig gemacht zu haben, in dem man mit Fondsinvestments das Verlustrisiko auch noch auf viele Aktien streute. Grundsätzlich ist dies schon der richtige Ansatz, nur wiegt man sich bei Clean Energy-Fonds gleich doppelt in falscher Sicherheit. Erstens ist nicht jeder Clean Energy-Fonds ein ESG-Fonds, der ökologische und soziale Kriterien verfolgt. Es sind oftmals Themenfonds, die schlichtweg in eine Wachstumsbranche investieren, von der sie sich hohe Renditen versprechen. So findet man etwa im ishares Global Clean Energy, dem mit vier Milliarden Euro Anlagevermögen größten Clean Energy-ETF als eine der größten Positionen den spanischen Versorger Iberdrola. Der erzeugt zwar auch Strom aus Wind- und Wasserkraft. Iberdrola ist aber ebenso an Atomkraftwerken beteiligt und erzeugt Strom auch aus Erdgas – beides übrigens laut EU-Taxonomie nachhaltige Energiequellen. Clean-Energy-Fonds sind also oftmals gar nicht so grün wie sie vorgeben und als Themenfonds erst recht keine sicheren Anlagen. Schon deshalb nicht, weil man ja in Zukunftstechnologie und oftmals in Start Ups investiert, die sich erst am Markt behaupten müssen. Die Risikostreuung auf mehrere Aktien ist bei Themenfonds auch deshalb relativ, da man ja in Unternehmen mit ähnlichen Geschäftsmodellen investiert.


Doch warum sind gerade die Clean Energy-Fonds im letzten Jahr so stark gefallen? Ganz einfach: Weil sie wegen des Hypes zuvor überproportional gestiegen sind. Hinzu kommen die aktuell hohen Kosten von Rohstoffen wie Kupfer und Vorprodukten wie Computerchips, die etwa in Windrädern in großen Mengen verbaut sind und an den Margen knabbern.


Heißt das, man kann nach den sauberen Kursstürzen von 30 Prozent und mehr jetzt wieder einsteigen oder auch nachkaufen? Dafür müsste man sich die Frage stellen, warum man eigentlich in Clean Energy zu viel höheren Kursen investiert hat oder zumindest bereit gewesen wäre, auch mehr dafür zu bezahlen. Wenn man von der Branche immer noch überzeugt ist, spricht auch nichts dagegen zu deutlich tieferen Kursen jetzt zuzuschlagen.


Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen  entstehen,  übernehmen die Autorin, Julia Kistner keine  Haftung.


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2 Minuten
Ein Investmentprofi meinte einmal - nach seinem Geheimrezept seiner Geldanlage gefragt: Ich kaufe ausschließlich jeden ersten Dienstag im Monat Aktien. Warum Dienstag? Weil montags rein statistisch die Börse öfters geschlossen ist. Nicht ganz, aber ein wenig ernst gemeint ist das schon. Erstens nimmt man damit die eigenen Emotionen aus seinen Investments heraus, hält an seinem Anlageplan fest und lässt sich weniger von Zwischenrufen nervöser Börsianer stören. Zweitens wartet man bei dieser Anlagestrategie nicht ewig auf den richtigen Einstiegszeitpunkt und verpasst währenddessen die Ertragschancen. Und drittens ist das genau das Konzept eines Sparplans: Man investiert regelmäßig einen stets gleichen Betrag in das gleiche Ansparprodukt, etwa in einen Fonds oder in eine Einzelaktie. So erwirbt man in schlechten Börsenzeiten wie diesen mehr, in Boom-Phasen weniger Aktien beziehungsweise Fondsanteile. So profitiert man von durchschnittlich günstigeren Preisen, vom sogenannten „Cost average“-Effekt. Der wirkt übrigens umso mehr, je mehr das gewählte Anlageprodukt schwankt. Das heißt mit einem Sparplan kann man sich auch mit geringeren Ersparnissen in volatilere Einzelaktien oder auch in spezifische Themenfonds vorwagen, die in Unternehmen mit ähnlichen Geschäftsmodellen investieren und damit mehr Risiko bergen. Wichtig ist natürlich bei Sparplänen wie bei jedem Investment, dass die Kennzahlen für sich sprechen und man weiterhin Ertragschancen bei dem Finanzprodukt, auf das man anspart sieht. Laut Analysen fährt man übrigens günstiger, wenn man immer am 15. eines Monats den Sparplan aufstockt und nicht wie der zitierte Investmentprofi  regelmäßig am ersten Dienstag im Monat oder am Ende eines Monats einbezahlt.


Rechtlicher  Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen,  übernehmen die Autorin, Julia Kistner keine  Haftung.


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3 Minuten
Die erfolgreichsten und berühmtesten Börsen-Guru sind keine Daytrader, sondern langfristige Investoren wie Chuck Archer oder Warren Buffett. Seit Buffett die ehemalige Textilfirma und heutige Beteiligungsholding Berkshire Heathaway vor 56 Jahren übernommen hat, lag seine durchschnittlich erzielte Rendite bei beeindruckenden 20 Prozent pro Jahr. Sein Erfolgsrezept: Er lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und kauft nicht den letzten Schrei, sondern solide und gerade günstig bewertete Unternehmen. Dies mit der Absicht, sie langfristig - zehn, zwanzig oder gar 30 Jahre – in seinem Portfolio zu halten. So hält er von Coca-Cola, Wells Fargo, American Express oder IBM, alles Investments der ersten Stunde, noch heute große Stücke in seinem Depot. Seine Devise: einen Firmenwert von einem Dollar für nur 50 Cent zu kaufen. Aber nur von Unternehmen, die auch Gewinne schreiben, die wenig verschuldet sind, deren Bilanzen insgesamt überzeugen und deren Geschäftsmodelle er auch versteht.  Deshalb hat Warren Buffett auch lange nicht in Technologieaktien investiert und Gewinne liegen gelassen. Buffett lernt jedoch auch im betagten Alter dazu. Heute macht Apple rund 40 Prozent des Wertes von  Berkshire Heathaway aus. Ein Klumpenrisiko, das man als Privatanleger nicht unbedingt eingehen sollte. Was man aber von Buffett lernen kann ist einen langen Atem zu haben. Kurzfristig, wie man es in den Pandemiejahren 2020 und 2021 gesehen hat, spielen gute fundamentale Daten eines Unternehmens kaum eine Rolle. In einem Tages- bis 6-Monats-Horizont zählt de facto nur das Momentum, ob eine Aktie im Trend liegt oder nicht. Bei einem langfristigen Anlagehorizont von zehn Jahren und mehr liegt man aber mit Unternehmen mit guten Fundamental-Daten selten falsch.  Daher waren auch bei einer zehn-jährigen Behaltedauer Kurskorrekturen von etablierten Aktienindizes wie S&P 500, Dow Jones oder EuroStoxx immer eine Einstiegschance. Denn die Qualitätsunternehmen in diesen Indizes produzieren und verbessern kontinuierlich ihre Ertragssituation, auch wenn die Börsen wegen bevorstehender Zinserhöhungen oder Säbelrassen in der Ukraine vorübergehend auf Talfahrt sind.


Rechtlicher  Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen,  übernehmen die Autorin, Julia Kistner keine  Haftung.


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2 Minuten
Letzten Donnerstag ist die Meta-Aktie um 26 Prozent an einem Tag eingebrochen. Damit verlor die Facebook-Mutter auf einem Schlag 220 Milliarden US-Dollar an Börsenwert. Die anderen vier der „Big Five“, also die Aktien von Amazon, Apple, Microsoft oder Alphabet sind seit Jahresbeginn zwar wie die gesamte Technologiebranche unter Druck. Sie wurden mit Meta jedoch nicht mit in die Tiefe gerissen. Es gab keinen Dominoeffekt, wie man ihn bei früheren starken Börsenkorrekturen erleben konnte. Die Anleger achten offensichtlich wieder mehr auf Qualität und strafen nur jene Unternehmen ab, deren Kurse gerade in den letzten beiden Jahren stark gestiegen sind, die jetzt aber nicht die großen Erwartungen erfüllen und keinen oder zu wenig Gewinn liefern. Hingegen werden marktmächtige Konzerne, die weiterhin gute Geschäfte machen zu Recht wertgeschätzt. Value-Investing nennt man das: man versucht Unternehmen mit einem guten Geschäftsmodell wie die standhaften „Big Four“ zu günstigen Kursen zu kaufen. Die Rotation an den Börsen erfolgt also nicht mehr stupide von Wachstumswerten zu etablierten „Langeweiler“. Vielmehr flüchtet man aus Meme- beziehungsweise Hype-Aktien wieder in Qualitäts-Titel. Die findet man allerdings nicht nur bei klassischen Konsumtiteln, Banken, Maschinenbauern, bei Telekom- und Energiewerten, sondern durchaus auch bei Technologie- und Biotech-Aktien. 


Rechtlicher  Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen,  übernehmen die Autorin, Julia Kistner keine  Haftung.


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2 Minuten
Heute ist in Österreich der Equal Pay Day. Er wird jährlich vom internationalen Frauennetzwerk BPW (Business and Professional Woman Austria) erhoben, um auf die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen hinzuweisen. Bis zum 15. Februar 2022 müssen Frauen in Österreich statistisch gratis arbeiten, während Männer schon seit Jahresbeginn bezahlt werden. Nicht viel anders ist dies in der Schweiz und in Deutschland. Das ist natürlich sehr löblich, dass darauf hingewiesen wird. Nur sollte man meiner Meinung nach den Equal Pay Day noch um den Equal Pension Day ergänzen, der sogar erst Ende April wäre. Denn laut Pensionsversicherungsanstalt erhielten Männer im Jahr  2020 eine durchschnittliche Alterspension von 1.721 Euro, Frauen hingegen nur von 1.112 Euro. Das ist knapp ein Drittel weniger. Umso wichtiger ist es für Frauen, selbst vorzusorgen. Hierfür ist das Sparbuch jedoch gänzlich ungeeignet. Denn wegen der Preissteigerungen sind hundert Euro, die man vor fünf Jahren aufs Sparbuch gelegt hat heute gerade noch 93 Euro und in zehn Jahren allerhöchstens noch 74,40 Euro wert. Das bedeutet weitere zwanzig Prozent Vermögensverlust.  Dabei geht die Rechnung noch davon aus, dass sich die Inflation weiterhin auf die von der Europäischen Zentralbank angepeilten zwei Prozent pro Jahr einpendelt. Höchstwahrscheinlich wird die Teuerungsrate allerdings in den nächsten Jahren über den zwei Prozent liegen.   


Rechtlicher  Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen,  übernehmen die Autorin, Julia Kistner keine  Haftung.


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3 Minuten
„Don´t try to catch a falling knife” lautet ein bekannter Börsenspruch. Was so viel heißt wie: warte, bis der Kurs nach starken Verlusten seinen Boden erreicht, bevor Du Wertpapiere kaufst.  Also diejenige, die den genauen Zeitpunkt der Bodenbildung eines Aktienkurses nennen kann, mit der gehe ich auf ein Bier. Und das, obwohl ich Bier nicht mag.


Am ehesten glauben noch die Charttechniker den Boden finden zu können. Für die Bodenbildung gibt es nämlich einige charakteristische Chartformationen. So die V-Formation, das Zweifachtief, die umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter-Formation, die Untertasse oder auch das Pendeln der Kurse in einem gewissen Korridor, der anschließend nach oben verlassen wird. Trotz allem gelingt es auch ihnen oft erst im Nachhinein die Bodenbildung zu erkennen. Ansonsten wäre ja auch ein perfektes Timing leichter.


Und da man den Tiefpunkt eines Aktienkurses ohnehin selten findet kann man auch ins fallende Messer greifen. Dies aber nur, wenn man sich mit der Aktie und ihrem Kursverlauf ausgiebig beschäftigt hat. Warum soll ich mich zum Beispiel bei Apple oder der Deutschen Post nicht an eine andere Börsenweisheit halten, nämlich „Buy the dip“, kaufe die Kursdelle, wenn die Unternehmen mit viel Geld ausgestattet sind und das Geschäftsmodell in Takt ist. Oder weshalb soll ich nicht bei Biontech zuschlagen, die in den letzten sechs Monaten rund die Hälfte ihres Kurs einbüßte, wenn ich nicht nur auf ihren Covid 19-Impfstoff setzte, sondern dem Unternehmen zutraue, dass sie tatsächlich in zwei Jahren einem Krebsimpfstoff herstellen können. Ich will hier nicht das Risiko abtun und mit Einzelaktien sollte man als Einsteiger nicht experimentieren. Doch nicht ins fallende Messer zu greifen, kann ich ebenso wenig unterschreiben wie jede Kursdelle als Kaufchance zu sehen. Wichtig ist sich mit jeder Aktie im Einzelnen und das genau zu befassen.


Rechtlicher  Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen,  übernehmen die Autorin, Julia Kistner keine  Haftung.


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3 Minuten
Ich bin der Börsenminute-Hörerin, die wissen wollte, was zyklische Value-Aktien sind, noch den zweiten Teil Ihrer Frage schuldig, nämlich was Value-Aktien sind. Hier ist die Antwort oder Definition nicht so eindeutig wie bei Zykliker. Vereinfacht gesprochen sind Value-Aktien Unternehmen mit einem guten, bewährten Geschäftsmodell und wenig Schulden, die gerade günstig zu haben sind. Mit günstig meine ich, die einen im Vergleich zur  Konkurrenz oder auch im Zeitverlauf günstiges Verhältnis des Aktienkurs zum Buchwert haben. Mit Buchwert ist das Vermögen eines Unternehmens minus Schulden gemeint. Ein KBV unter eins würde bedeuten, dass ein Unternehmen im Falle einer Pleite sogar mehr Wert wäre als Anleger derzeit an der Börse dafür bezahlen müssen.


Florian Ielpo von der Schweizer Fondsgesellschaft LOIM definiert Value-Aktien wiederum als jene Unternehmen, die wenig investieren müssen und viel von ihrem Gewinn ausschütten, während Wachstumsaktien ihre Gewinne und viel Fremdkapital in ihr eigenes Wachstum investieren, um damit künftig höhere Gewinnchancen zu bieten. Wachstums-, sprich Growth-Aktien bergen damit aber auch höhere Risiken, weil sie mit einer höheren Fremdfinanzierungs- und Investitionsquote stärker von den Zinsen abhängen.


Zu klassischen Value-Werten zählen eine Coca-Cola, Procter & Gamble, Nestlé oder Energieaktien. Zurück zur Frage der Hörererin, was denn die Kombination aus beiden, nämlich zyklische Valuewerte sind, die jetzt häufig empfohlen werden. Das können zum Beispiel aktuell günstig bewertete Automobilaktien sein, ebenso wie lange auf dem Markt befindliche, erfolgreiche Konsum- oder Technologietitel. Klassisch antizyklische Value-Aktien wären solide Banken- und Telekom-Titel und Energieversorger.


Was der bekannte deutscher Value-Investor Hendrik Leber von Acatis unter einer moderneren Value-Strategie als die von seinem Vorbild Warren Buffet versteht und warum er jetzt erst recht auf Value-Aktien große Stücke setzt, das hört ihr am Sonntag. Hendrik Leber ist am Sonntag zu Gast bei der GELDMEISTERIN. Ich hoffe wir hören uns! Euer Podcast-Host Julia Kistner.


Das ist übrigens die 200. Folge weshalb ich zum großen Jubiläum die Börsenminute  aus New York von der Wallstreet sende :)


https://youtu.be/qBNogZf5ADE


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2 Minuten
Eine HörerIn möchte wissen, warum derzeit zyklische Value-Aktien empfohlen werden und was das überhaupt sind. Starten wir in dieser Folge einmal mit der ersten Eigenschaft, zyklisch: Das sind Aktien von Unternehmen, deren Aufträge und Gewinne sehr stark von der Konjunktur abhängen. Sie punkten daher vor allem in wirtschaftlichen Erholungs- und Blütephasen. Anderseits sind sich auch die ersten Aktien, die bei einem Konjunkturabschwung einknicken. Deshalb schwanken die Kurse zyklischer Aktien stärker. Anleger sollte deshalb nicht nur in zyklische Titel investieren. Die Mischung macht´s! Denn vielleicht braucht man ja sein Vermögen gerade in einer konjunkturellen Abschwungphase.


Zykliker sind etwa die Automobilbranche, Luxusgüter, Fluglinien und Flughäfen, Restaurants, Hotel, der Bausektor, Maschinenbauer oder auch die Chemie- und Grundstoffindustrie. Weltweit rechnet man aktuell mit starken Impffortschritten bis zum Sommer 2022 und in Folge mit einer Konjunkturerholung, wovon besonders Zykliker profitieren. Der Grund warum Zykliker empfohlen werden liegt aber vor allem aber auch in der Bewertung. Da sie den Börsenhype-Zyklus nicht mitgemacht haben, sind sie in der Regel auch noch nicht so hoch im Kurs wie Technologie- oder Neue Energie-Aktien.


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3 Minuten
Vielen Dank an die wachsende Börsenminute-Community, die immer aktiver wird und mir wirklich sehr interessante Fragen stellt. Etwa zu meiner letztwöchigen Folge Aktiensalat. Ein Hörer möchte wissen, wie ich feststelle, ob es eine fundamentale Veranlassung gibt, sich von einer Aktie wieder zu trennen.  Es ging um mein aktuelles „Sorgenkind“ im Portfolio, Lindsay, ein US-Spezialist für wassersparende Bewässerungstechnik für die Landwirtschaft, der obendrein High-Tech-Sicherheitsplanken und Verkehrsleitsysteme produziert. Der Maschinenbauer büßte in den letzten sechs Monaten 25 Prozent seines Börsenwerts ein.


Als Erstes frage ich mich, weshalb ich die Aktie überhaupt erworben habe, ob sich das Geschäftsmodell des Unternehmens geändert hat und ob ich immer noch davon überzeugt bin. Ja, das bin ich. Dann recherchiere ich, ob es irgendwelche negativen Meldungen über mein Unternehmen gegeben hat, ob die Branche in Schwierigkeiten ist. Das ist nicht der Fall. Dann schaue ich mir die fundamentalen Kriterien zu Lindsay an, also wichtige Unternehmenskennzahlen, um herauszufinden, welche sich verschlechtert haben und warum. Das sind das Kurs-Buchwertverhältnis, das Kurs-Umsatz-Verhältnis und das Kurs-Gewinnverhältnis. In Zeiten, wo die Zinsen wieder steigen interessieren mich insbesondere die Verbindlichkeiten, die Eigenkapitalquote und der Kurs im Verhältnis zum Cashflow, um die Ertragskraft und die Liquidität eines Unternehmens beurteilen zu können. Auch wenn das KGV mit 27 sportlich ist, sind keine der Kennzahlen für mich bei Lindsay besorgniserregend. Nervös macht ein Kursverlust von 25 Prozent natürlich schon, doch bei Lindsay kann ich damit leben. Hier war mir beim Kauf bewusst, dass ich mir ein sehr volatiles Papier ins Depot lege, weil die Marktkapitalisierung, sprich der Börsenwert von Lindsay mit 1,45 Milliarden US-Dollar vergleichsweise gering und damit schwankungsanfällig ist. Ich sehe bei dem Bewässerungsspezialisten den langfristigen Aufwärtstrend intakt, weil er in seiner Nische weiterhin zu den Großen gehört.  Neu würde ich mir den Maschinenbauer aufgrund er geringen Marktkapitalisierung in der aktuellen Marktphase aber nicht kaufen. Da halte ich eher nach weniger Risiko behafteten Titeln Ausschau. Und wäre ich kurzfristiger Spekulant, hätte mich wahrscheinlich die Charttechnik zum Verkauf von Lindsay am 6. Jänner bewegt. Da wurde die 200 -Tage-Linie kräftig nach unten durchbrochen, doch zu Charttechnik mehr in einer anderen Folge der Börsenminute.


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3 Minuten
Am Donnerstag ist es um 14:30 wieder so weit. Da werden in den USA die Verbraucherpreise veröffentlicht, die schon im Dezember im Vergleich zum Vormonat um sieben Prozent gestiegen sind, die höchste Teuerung seit 40 Jahren. Die Volkswirte der Commerzbank gehen für Jänner 2022 in den USA von einem Inflationsanstieg um 7,3 Prozent aus. Auch wenn man stark schwankende Preise für Energie und Nahrungsmittel heraus rechnet käme man noch auf einen Verbraucherpreisanstieg von sechs nach 5,5 Prozent. Die US-Notenbank hat allerdings ein Inflationsziel von zwei Prozent, da kann sie die Leitzinsen nicht mehr lange zwischen null und 0,25 Prozent halten.  Schon deshalb nicht, weil in den USA in neun Monaten Kongresswahlen sind und da kommen hohe Inflationsraten gar nicht gut. Das ist auch der Börse klar, die Dinge immer im Voraus antizipiert. Deshalb kann auch die Veröffentlichung höherer Verbraucherpreise am Donnerstag die Kapitalmärkte nicht mehr erschüttern, maximal wieder positiv überraschen, wenn die Inflationsrate doch nicht so hoch wie erwartet ausfällt und damit die amerikanische FED vielleicht im März nur 25 und nicht 50 Basispunkte und heuer vielleicht doch nicht so viel Zinsschritte wie von der Börse befürchtet  durchführen muss.


Wem Zinserhöhungen in jedem Fall gut tun sind in jedem Fall den Banken, die von den Zinsspannen leben und auch Versicherungen, die das Geld ihrer Kunden sicher und gewinnbringend veranlagen sollen. Wer hier das Kursrisiko streuen möchte kann in Banken Fonds oder in Banken-IETFS investieren, die in Indizes wie den F.A.Z. Bankenindex, den Euro-Stoxx-Banks-Index oder auch in den Dow Jones Banks Index der etwa auch in den Euro Stoxx Insurance-Index veranlagen. Aber weil an der Börse die Zukunft gehandelt wird, sind die entsprechenden Indizes seit Jahresbeginn auch schon wieder 30 Prozent und mehr gestiegen. Ein weiteres Risiko bei den Banken bleiben die Unternehmensfinanzierungen, wo höhere Zinsen dem einen oder anderen Bankkunden das Genick brechen könnte.


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Foto: Julia Kistner
3 Minuten
Diese Podcast-Folge der Börsenminute entstand mit freundlicher Unterstützung der DADAT Bank. Grundsätzlich bin ich als Langfristanleger ein Fan von spesengünstigen Indexfonds. Warum? Die Antwort gibt zum einen die einfache Modellrechnung von Stiftung Warentest:  Nehmen wir an, ich investiere jeden Monat 100 Euro in Fondsanteile und ich gehe von einer „Brutto"-Rendite von sechs Prozent pro Jahr aus. Und der ETF kostet mich jährlich 0,3 Prozent Gebühren, der aktive Fonds 1,5 Prozent. Dann hätte ich bei gleicher Performance nach 30 Jahren mit dem ETF mehr als 20.000 Euro mehr Vermögen angespart als mit dem aktiven Fonds. Wenn also der Fondsmanager so gut ist, dass er zumindest 1,2 Prozent pro Jahr mehr als ein passiver Indexfonds rausholt, dann gratuliere ich ihm herzlich und gönne ihm gerne seine Fondsgebühr, wenn er gleichzeitig noch den Ausgabeaufschlag, also die Kaufgebühr für seinen gemanagten Fonds reinverdient. Dieser kann bei Aktienfonds schon drei Prozent ausmachen.


Die Realität schaut nach der jüngsten Analyse des Ratinghaus Scope von 2000 Fonds aber anders aus. Demnach konnten 2021 nicht einmal jeder dritte Fondsmanager, genaugenommen 29,1 Prozent den Vergleichsindex schlagen beziehungsweise outperformen. Im Jahr 2020 waren es immerhin noch 46 Prozent der Fondsmanager. Eine Kategorie, wo sie jedoch mehrheitlich ihr Geld wert waren war die Anlageklasse Aktien Asien Pacific ex Japan. Immer haben 62,5 Prozent der aktiven, cleveren Fondsmanager überperformt, indem sie China nach allen den unschönen staatlichen Eingriffen in die chinesischen Kapital- und Immobilienmärkte untergewichteten.  Auch in Deutschland konnten Fondsmanager vor allem nach dem Umbau des DAX im September brillieren, weil sie noch überproportional in den klassischen, deutschen zyklischen Werten investiert waren, die zulegten. In der Frage Index- oder gemanagter Fonds ist mein ganz persönliches Fazit: Auf fernen Märkten und in wieder schwierigeren Marktsituationen, da können spezialisierte, gut gemanagte Fonds durchaus punkten. Bei transparenter Standardware  – etwa Investitionen in die etablierten US- oder europäische Kapitalmärkte – da kann ich mir die aktiven Fondsspesen als Renditekiller in der Regel sparen…


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Foto: Pixabay/Tixanov
2 Minuten
Das Jahr hat an den Börsen furchterregend begonnen. Das teilweise vielleicht viel zu viele Geld, dass die Kurse der Weltaktien im Vorjahr um 30 Prozent in die Höhe katapultierte, musste einfach mit Gewinnmitnahmen, Inflationsängsten und dem Bauchgefühl, dass es so am Börsenparkett wohl nicht weitergehen wird wieder raus. Die großen Sausen an den Börsen sind vielleicht vorbei, aber Sekt und Wein gibt´s immer noch, vor allem in den Emerging Markets, wo sich die institutionellen schon wieder fleißig umschauen und die haben normalerweise den besseren Riecher als die Privatanleger. In den Schwellenstaaten  drückten die Kursverluste in den letzten zwölf Monaten die Kurs-Gewinnverhältnisse auf ein attraktives Verhältnis von 12. Und es wurde oder konnte auch nicht eine so exzessive Geldpolitik gefahren werden wie in den Industriestaaten. So hat etwa die Peoples Bank of China jetzt sogar noch Munition die Zinsen zu senken und so die Konjunktur anzukurbeln. Die Emerging Markets sind auch nicht nur China. Im Gegenteil, so Luke Barrs, Analyst bei Goldman Sachs. Bei Goldman Sachs  ist man auch längst von ihrem prominenten, in die Jahre gekommenen  BRIC-Investmentansatz abgekommen. Also nur in die vier am schnellsten wachsenden Schwellenstaaten Brasilien, Russland Indien und China zu investieren. Man ist von einer Top-Down zu einer Bottom-Up-Strategie übergegangen. Also bei der Aktienauswahl stärker nach Unternehmen, und nicht nach Volkswirtschaften zu selektieren. Luke sieht vor allem viel Potenzial für die indische Börse und für chinesische Biotech, IT- und Umwelttechnologieaktien. Mehr zur neuen Goldman Sachs-Schwellenstaaten-Strategie in der am Sonntag neu erscheinenden Podcast-Folge der GELDMEISTERIN.


Und falls ihr meine Podcasts BÖRSENMINUTE oder GELDMEISTERIN tatkräftig unterstützen wollt, dann votet doch bitte noch bis 6. Februar für mich beim aktuellen


Ö3-Podcastaward:


https://oe3.orf.at/podcastaward/stories/3011720/


Vielen herzlichen Dank sagt Podcast-Host Julia Kistner


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Warren Buffett, der viele Jahre die Strategie der Aktienrückkäufe bekrittelte, machte es während der Pandemie selbst im großen Stil. Berkshire Heathaway, die Beteiligungsholding des Investmentstars, hat in den letzten beiden Börsenjahren eigene Aktien um knapp 50 Milliarden US-Dollar zurückgekauft. Und Buffett hat sogar gemeint, dass er sich Rückkäufe von 100 Milliarden US-Dollar vorstellen kann.


Auch jenseits des großen Teichs wird kräftig zurückgekauft:  Nach Berechnungen des Handelsblatts wollen die DAX-Konzerne eigene Aktien um 18 Milliarden Euro zurückkaufen, allen voran SAP, Adidas und BASF aber auch Newcomer wie Hello Fresh. So ha auch das schwäbische Unternehmen Team-Viewer jetzt angekündigt, dass es von den 550 Millionen Euro, die sie auf der hohen Kante hat 300 Millionen Euro in eigene Aktien stecken möchten.


Warum machen sie das? Ja das ist die große Frage, die man sich stellen sollte, bevor man als Aktionär in Jubel ausbricht. Mit gutem Grund:  Normalerweise treibt die bloße Ankündigung, dass man Aktien zurückkauft, den Kurs nach oben Rein rechnerisch auch ganz logisch: Durch das Einziehen von Wertpapieren wird der Wert eines Unternehmens auf weniger Aktien als bisher verteilt. Und auch psychologisch ist der Anstieg verständlich: Wenn selbst die Vorstände und andere Firmeninsider Anteile ihres Unternehmens kaufen, dann muss der Titel seinen Preis ja Wert sein.


Problematische sind jedoch, wenn Aktienkäufe zu jedem Preis zurückgekauft werden, man das Aktienpaket so vielleicht zu teuer aufstockt. Was man als Anleger auch beachten muss: Gerade in Zeiten starker Börse-Korrekturen nuten Unternehmen Aktienrückkäufe oftmals auch zur „Kurspflege“- keine gute Sache. Auch nicht, wenn Aktienrückkäufe zur Kurspflege nicht rein zufällig im Umfeld von Ausübungen von Management-Optionen erfolgen.


Eine gute Sache sind hingegen Aktienrückkäufe für Mitarbeiterprogramme. Allerdings sind in Österreich kaum mehr als sechs Prozent der Arbeitnehmer an ihrem Unternehmen beteiligt. Positiv ist auch, wenn das Unternehmen Aktienrückkäufe als steuerlich und kostengünstige Akquisitionswährung verwendet  (die Bezahlung einer Übernahme mit eigenen Aktien statt mit Cash hat z.B. steuerliche Vorteile). Manche Unternehmen wollen durch Aktienrückkäufe schlichtweg ihre Eigenkapitalquote verbessern. Was ganz ungesund ist ist, wenn Hedgefonds darauf drängen, dass die Führungsetage Aktien zurückkauft, nur damit sich der Gewinn je Aktie erhöht. Schlecht sind Aktienrückkäufe in der Regel für Eigentümer von Unternehmensanleihen, weil sie oftmals mit Fremdkapital finanziert werden und sich damit die Bonität des Unternehmens oder der Anleihen verschlechtern kann. Also Augen beim Aktienrückkauf!





Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernehmen die Autorin, Julia Kistner keine  Haftung.


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Geht es Euch auch so? Der Börsenboom in der Pandemie hat einen dazu verleitet, überall Gewinnchancen zu wittern und viel zu viele schöne börsennotierte Unternehmen für sich zu entdecken. Am Ende hat man den Überblick über sein Portfolio verloren oder vielleicht sogar noch schlimmer noch – man weißt nicht mehr, weshalb man das eine oder andere Wertpapier überhaupt erworben hat.  Mir ist es mit dem US-Unternehmen Lindsay so ergangen, das auf Bewässerungstechnik in der Landwirtschaft spezialisiert ist und nebenbei im Sektor Infrastruktur noch bewegliche Leitplanken und Sicherheitssystem produziert. Es hat mir in den den letzten sechs Monaten doch Verluste beschert, weshalb ich mir die Aktie jetzt auch vorgeknöpft habe. Gott sei Dank sehe ich keine fundamentale Veranlassung, mich von meiner  kleinen Position von Lindsay-Aktien umgehend zu trennen. Sie hat nur den Nachteil, dass die Marktkapitalisierung an der Börse gering ist und das Papier deshalb so stark schwankt. Bei der nächsten guten Gelegenheit werde ich mich aber von dieser kleinen Position in meinem Portfolio trennen. Nicht weil ich an Lindsay nicht mehr glaube, aber um mich wieder auf wenigere Wertpapierpositionen zu konzentrieren, die ich auch im Auge behalten kann. Vielleicht kennt der eine oder andere von Euch noch die im September 2020 verstorbene deutsche Börsen-Oma Brigitte Sander. Die ehemalige Lehrerin, die erst in der Pension sich mit Aktien beschäftigte und zur Millionärin wurde hat Aktien regelrecht gesammelt und stolz ihre über 100 verschiedenen Wertpapiere präsentiert. Ich hatte noch das Vergnügen sie auf einer Finanzmesse in der Wiener Hofburg moderieren zu dürfen. Sie hat mich wirklich mit Ihrem Wissen und ihrem Enthusiasmus für Aktien tief beeindruckt. Doch so viele verschiedene Aktien zu besitzen – abgesehen davon, dass man da auch schon ein stattliches Vermögen besitzen müsste – macht auch aus der Sicht der Risikostreuung keinen Sinn. Man sollte sich weder auf ein bis drei Einzeltitel beschränken, andererseits  sind 15, in jedem Fall 30 Aktien genug, um das Risiko zu streuen. Und für die schmale Geldbörse empfiehlt sich ohnedies für die Diversifikation in einen Fonds oder Aktien-ETF  zu investieren, mit dem man mit einem Finanzprodukt schon in 30  bis zu 1600 verschiedene Aktien beim MSCI World investiert.


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Die Reichen wurden in der Pandemie noch reicher. Das ist in Deutschland, der Schweiz, in Österreich, ja weltweit so. Denn sie hatten nach dem Covid-Crash im März 2020 ja auch noch genug auf der Kante, um kräftig in die Weltbörsen zu investieren und von den Bullenmärkten zu profitieren. Alleine 2021 stieg der DAX um 15,7 Prozent, der Schweizer Index SMI um 20,3 Prozent, der österreichische ATX fast um 39 Prozent. In Österreich besagt die jüngste Studie der Österreichischen Nationalbank, dass die reichsten ein Prozent der Bevölkerung jetzt doch nicht 25, sondern 50 Prozent des Gesamtvermögens besitzen. Gerecht verteilt ist das nicht. Nur vor lauter Neid zu Platzen ist auch nicht die Lösung. Natürlich ist es viel einfacher viel Vermögen aufzubauen, wenn man schon viel davon hat.  Wenn ich beispielsweise eine Millionen Euro zu veranlagen habe, komme ich bei vier Prozent Rendite pro Jahr in zehn Jahren auf 1,331 Millionen Euro, die Kapitalertragsteuer von 27,5 Prozent schon berücksichtigt. Habe ich nur 1000 Euro zum Veranlagen, habe ich bei prozentuell gleichem Gewinnzuwachs nach zehn Jahren gerade 1331 Euro angespart, Millionär werde ich damit in diesem Leben nicht mehr. Und doch arbeitet die Zeit auch für den Kleinanleger: Wer beispielsweise mit einem Sparplan Monat für Monat 200 Euro bei angenommenen vier Prozent Rendite pro Jahr veranlagt, hat nach 25 Jahren nach Abzug der KESt stolze 102.116 Euro angespart. Und wer regelmäßig dieselbe Summe anspart, muss sich momentan auch nicht allzu viel Gedanken machen, ob es der richtige Zeitpunkt für den Einstieg ist. Denn fallen die Kurse, kann man sich für denselben Betrag mehr Fonds- oder Aktien-Anteile kaufen, bei höheren Kursen wiederum weniger und am Ende hat man zu günstigeren Durchschnittskosten gekauft. Und noch eine Empfehlung. Wählt thesaurierende und nicht ausschüttende Finanzprodukte. So werden Zinsen und Gewinn gleich wieder veranlagt und Du erwirtschaftest Gewinne auf Gewinne, profitierst vom sogenannten Zinseszinseffekt. Fazit: Beginne mit einem Sparplan auf breit gestreute Fonds und ETFs lieber heute als morgen, statt vor Neid auf die Reichen zu zerplatzen …


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