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Episoden
01.06.2026
32 Minuten
Wenn man bei der Arbeit auf eine Kunststoffbox voller Bargeld stößt, ist das vermutlich schon ein ziemlich außergewöhnlicher Tag. Wenn danach noch weitere Boxen voller Goldmünzen auftauchen und plötzlich über 500.000 € im Raum stehen, wird’s endgültig absurd.
Genau das passiert Gärtner G bei Arbeiten auf einem Friedhof. Für ihn ist schnell klar: Wer den Schatz findet, dem gehört er doch auch irgendwie … oder zumindest steht ihm Finderlohn zu. Die Stadt sieht das allerdings ganz anders.
Warum selbst vergrabene Goldmünzen nicht automatisch ein Schatzfund sind, weshalb sogar ein Dieb Besitzer seiner versteckten Beute bleiben kann und wieso der Finder am Ende komplett leer ausgeht, besprechen Leon Wardelmann und Rojda Sonnenwald in dieser Folge von Einfall im Recht.
Nach dem Beschluss: OLG Oldenburg, Beschluss vom 7.10.2020, Az. 1 W 17/20
Genau das passiert Gärtner G bei Arbeiten auf einem Friedhof. Für ihn ist schnell klar: Wer den Schatz findet, dem gehört er doch auch irgendwie … oder zumindest steht ihm Finderlohn zu. Die Stadt sieht das allerdings ganz anders.
Warum selbst vergrabene Goldmünzen nicht automatisch ein Schatzfund sind, weshalb sogar ein Dieb Besitzer seiner versteckten Beute bleiben kann und wieso der Finder am Ende komplett leer ausgeht, besprechen Leon Wardelmann und Rojda Sonnenwald in dieser Folge von Einfall im Recht.
Nach dem Beschluss: OLG Oldenburg, Beschluss vom 7.10.2020, Az. 1 W 17/20
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18.05.2026
29 Minuten
Koi-Herpesvirus im Gartenteich, ein abgebrannter Gebrauchtwagen und mittendrin die große Frage des Kaufrechts: Wer muss eigentlich beweisen, dass ein Mangel schon bei Übergabe vorlag?
In Folge 125 von Einfall im Recht besprechen Sefqan Bendes und Nour El Houda Moussaoui zwei aktuelle Entscheidungen des OLG Brandenburg und BGH, die zeigen, wie kompliziert die Beweislastumkehr nach § 477 BGB in der Praxis werden kann. Besonders spannend: Gilt die Vermutung zugunsten von Verbrauchern auch dann, wenn mehrere Ursachen möglich sind? Und warum wird das beim Tierkauf plötzlich zum echten Problem?
Zwischen infizierten Kois, latentem Virusbefall und einem mysteriösen Fahrzeugbrand geht es um Verbraucherschutz, Gewährleistungsrecht und die Grenzen richterlicher Vermutungen.
In Folge 125 von Einfall im Recht besprechen Sefqan Bendes und Nour El Houda Moussaoui zwei aktuelle Entscheidungen des OLG Brandenburg und BGH, die zeigen, wie kompliziert die Beweislastumkehr nach § 477 BGB in der Praxis werden kann. Besonders spannend: Gilt die Vermutung zugunsten von Verbrauchern auch dann, wenn mehrere Ursachen möglich sind? Und warum wird das beim Tierkauf plötzlich zum echten Problem?
Zwischen infizierten Kois, latentem Virusbefall und einem mysteriösen Fahrzeugbrand geht es um Verbraucherschutz, Gewährleistungsrecht und die Grenzen richterlicher Vermutungen.
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04.05.2026
42 Minuten
Über viele Dinge im Leben kann man sich ärgern – wenige von uns werden aber wohl schon einmal die Erfahrung gemacht haben, auf einen bestellten und schon angezahlten Ferrari warten zu müssen.
Das ist aber unserem Kläger im heutigen Fall passiert. Er hatte 2020 einen Kaufvertrag geschlossen und wartete seit dem auf die Lieferung seines Ferrari. Nach zwei Jahren hatte dann auch unser geduldiger Kläger genug und erklärte seinen Rücktritt.
Das wies der Verkäufer aber zurück, denn wenn er sich so die WhatsApp-Nachrichten anschaue, dann gehe aus diesen ganz klar hervor, dass der Kläger einer Fristverlängerung der Lieferung zugestimmt hatte. Und das auch mit explizitem Verweis auf die verwendeten Emojis – Grrr…
Wie sich Emojis im juristischen Kontext auslegen lassen und worauf ihr dabei achten müsst, erfahrt ihr in dieser Folge von Einfall im Recht mit Klara Dresselhaus und Anna Patzer.
Nach dem Urteil: OLG München, Endurteil v. 11.11.2024 – 19 U 200/24 e
Das ist aber unserem Kläger im heutigen Fall passiert. Er hatte 2020 einen Kaufvertrag geschlossen und wartete seit dem auf die Lieferung seines Ferrari. Nach zwei Jahren hatte dann auch unser geduldiger Kläger genug und erklärte seinen Rücktritt.
Das wies der Verkäufer aber zurück, denn wenn er sich so die WhatsApp-Nachrichten anschaue, dann gehe aus diesen ganz klar hervor, dass der Kläger einer Fristverlängerung der Lieferung zugestimmt hatte. Und das auch mit explizitem Verweis auf die verwendeten Emojis – Grrr…
Wie sich Emojis im juristischen Kontext auslegen lassen und worauf ihr dabei achten müsst, erfahrt ihr in dieser Folge von Einfall im Recht mit Klara Dresselhaus und Anna Patzer.
Nach dem Urteil: OLG München, Endurteil v. 11.11.2024 – 19 U 200/24 e
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20.04.2026
25 Minuten
In der neuen Folge von Einfall im Recht wird’s ein bisschen absurd: Was passiert, wenn eine KI selbstbewusst Unsinn erzählt und dabei echten Schaden anrichtet? Und vor allem: Wer muss dafür geradestehen – die Maschine oder die Menschen dahinter?
Nour El Houda Moussaoui und Sefqan Bendes schauen sich zwei Fälle an, in denen falsche KI-Aussagen für ordentlich Ärger sorgen – vom politisch aktivistischen Verein bis zum mittelständischen Unternehmen, dessen Ruf plötzlich auf wackligen Beinen steht.
Eine Folge über smarte Technik, dumme Fehler und die ziemlich menschliche Frage nach Verantwortung im digitalen Zeitalter.
Nour El Houda Moussaoui und Sefqan Bendes schauen sich zwei Fälle an, in denen falsche KI-Aussagen für ordentlich Ärger sorgen – vom politisch aktivistischen Verein bis zum mittelständischen Unternehmen, dessen Ruf plötzlich auf wackligen Beinen steht.
Eine Folge über smarte Technik, dumme Fehler und die ziemlich menschliche Frage nach Verantwortung im digitalen Zeitalter.
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06.04.2026
35 Minuten
F arbeitet fast ein Jahrzehnt lang für B, teilweise 60 bis 80 Stunden pro Woche und das für gerade einmal 1.000 € im Monat. Als B irgendwann einfach aufhört zu zahlen verlangt F ihr Geld zurück: stolze 22.000 €. Eigentlich eine klare Sache, oder?
Nicht ganz. Denn B kontert, F habe nach Vertragsende einfach die Büroräume weiter genutzt und dadurch sei ein Schaden entstanden. Allerdings nicht bei ihm selbst, sondern bei „seiner“ GmbH. Und genau hier wird’s examensrelevant: Kann man fremde Schäden einfach „mitnehmen“? Willkommen bei der DriSchaLi!
Leon Wardelmann und Rojda Sonnenwald klären in dieser Folge: Was steckt hinter der Drittschadensliquidation, kann man mit einem fremden Schaden überhaupt aufrechnen und warum entscheidet am Ende ein eher unscheinbares Aufrechnungsverbot den ganzen Fall?
Nach dem Fall BGH, Urteil vom 11.9.2025, Az. III ZR 274/23
Nicht ganz. Denn B kontert, F habe nach Vertragsende einfach die Büroräume weiter genutzt und dadurch sei ein Schaden entstanden. Allerdings nicht bei ihm selbst, sondern bei „seiner“ GmbH. Und genau hier wird’s examensrelevant: Kann man fremde Schäden einfach „mitnehmen“? Willkommen bei der DriSchaLi!
Leon Wardelmann und Rojda Sonnenwald klären in dieser Folge: Was steckt hinter der Drittschadensliquidation, kann man mit einem fremden Schaden überhaupt aufrechnen und warum entscheidet am Ende ein eher unscheinbares Aufrechnungsverbot den ganzen Fall?
Nach dem Fall BGH, Urteil vom 11.9.2025, Az. III ZR 274/23
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Über diesen Podcast
Einfall im Recht ist der Jura-Podcast der
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf: In jeder Folge präsentieren
zwei Mitarbeiter:innen ein Gerichtsurteil aus dem Zivilrecht – ganz
normale Fälle. Wir zollen den Richterinnen und Richtern an Amts-
und Landgerichten Tribut, die es mit dem ungefilterten Alltag zu
tun haben. Unser Motto: Jura kann auch Spaß machen! Den Link zur
Lösungsskizze (mit Link zur Entscheidung) findet Ihr auf unserer
Webseite. Über neue Folgen informiert Euch das Team von Prof. Dr.
Rupprecht Podszun auf seinem Instagram-Kanal!
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