Podcaster
Episoden
24.05.2026
12 Minuten
Nikolaus Juhasz ist seit Juli 2024 Vorstandsvorsitzender der BKS Bank. Er arbeitet bereits seit mehr als 25 Jahren im Unternehmen und gilt als klassischer Hausaufsteiger mit starkem Firmenkundenhintergrund. Zuvor leitete er große Vertriebsregionen der Bank in Österreich. Er sieht einen "Transformationsprozess in der mitteleuropäischen Wirtschaft“ und zahlreiche Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Die Kreditnachfrage steigt - die Kapazitätserweiterungen finden allerdings im außereuropäischen Ausland statt. "Aber wir sehen gerade auch bei unseren Firmenkunden, dass nach wie vor sehr viel investiert wird im Bereich der Nachhaltigkeit", so Juhasz im Rahmen des Wiener Börsenpreises.
Mehr
22.05.2026
7 Minuten
"Total relaxed" beim Börsenpreis in Wien. Vielleicht liegt es ja daran, dass Fritz Mostböck heuer für die ÖVFA (Österreichische Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management) den Jury-Vorsitz bekleidet. "Der größte Herzeige-Event des österreichischen Kapitalmarkts" mit Auszeichnungen im ATX, für Mid Caps, Corporate Bonds, Media Relations und im Bereich der Nachhaltigkeit (Phoenix-Nachhaltigkeitspreis). Eine wichtige Frage bei der Preisvergabe: Wie proaktiv sind die Unternehmen gegenüber den Investoren? Auch die Kursperformance liefert wertvolle Punkte. "Zentral- und Osteuropa ist der Wachstumsmotor für die Europäische Union." Globale Marktnischenplayer wie FACC und Palfinger schafften es in diesem Jahr auf das Siegertreppchen.
Mehr
22.05.2026
7 Minuten
Zweiter Platz "Mid-Cap" beim Wiener Börsenpreis für die Palfinger AG. CFO Felix Strohbichler über die Auszeichnung beim renommiertesten Preis des österreichischen Kapitalmarktes: "Eine Bestätigung unserer Kapitalmarktarbeit und auch der operativen Performance." Und zudem eine Motivationsspritze in geopolitisch unverändert turbulenten Zeiten. "Möglichst flexibel bleiben, um für alle denkbaren Szenarien ein gutes Setup zu haben." In vielen europäischen Märkten reüssiert Palfinger: Strohbichler erwähnt die Infrastrukturpakete (z.B. ReARM Europe und KI-Anwendungen), bedauert aber, dass "Deutschland und Frankreich weniger gut performen, aber ich kann nicht glauben, dass sich Deutschland dauerhaft auf Talfahrt befindet". Als Belastung für Tätigkeiten in Nordamerika nennt er die US-Zollpolitik, die Anpassungen in der Wertschöpfungskette erfordere und die Profitabilität beeinträchtige.
Mehr
21.05.2026
17 Minuten
AT&S-Chef Michael Mertin sieht das Unternehmen nicht nur als Zulieferer, sondern als Innovationspartner der großen Tech-Kunden. Der KI-Boom sei kein kurzfristiges Börsenthema, sondern ein mehrjähriger Megatrend. Besonders spannend ist die technische Rolle von AT&S: Substrate und High-End-Leiterplatten sorgen dafür, dass Chips untereinander und mit dem Speicher immer schneller kommunizieren können. Genau diese Verbindung wird laut Mertin zum Engpass moderner KI-Systeme. Künftige Anwendungen reichen von Rechenzentren über autonome Fahrzeuge bis zu Robotik und dezentraler KI im Alltag. Technisch wird es anspruchsvoll: KI-Chips brauchen enorme Stromstärken von teils über 1.000 Ampere. Gleichzeitig müssen Wärme, Energieeffizienz und Stabilität beherrscht werden. AT&S arbeitet dafür an eingebetteten Komponenten, Mikrotransformatoren und extrem komplexen Leiterplatten mit bis zu 80 Lagen. Auch KI hilft bereits beim Design und bei der Simulation. AT&S ist operativ zurück im Wachstumsmodus, aber unter dem Strich noch nicht sauber profitabel. Der Umsatz legte 2025/26 auf 1,8 Mrd. Euro zu, währungsbereinigt sogar um 21 %, das EBITDA lag bei 418 Mio. Euro. Unter dem Strich steht aber noch ein Konzernverlust von 25,6 Mio. Euro, vor allem wegen Währungseffekten, Finanzierungskosten und hoher Abschreibungen. Das vierte Quartal war stark: Der Umsatz stieg um 21 %, das Nettoergebnis lag bei 13,7 Mio. Euro.
Mehr
12.05.2026
10 Minuten
Süße Produkte, harte Märkte: "Das Geschäft mit Zucker ist ein zyklisches Geschäft, es ist volatil. Im Moment sind wir in einer Talsohle." Agrana-CEO Stephan Büttner spricht von "außerordentlichen Sondereffekten", darunter befindet sich auch die Zollproblematik. "Der Zucker hat eine negative Entwicklung." Die Zucker-Restrukturierung des Unternehmens (z.B. Werkschließungen in Leopoldsdorf und Hrušovany) zeigte Wirkung. Food & Beverage Solutions liefert mehr als die Hälfte des Umsatzes. Das Segment lieferte 2025/26 gut die Hälfte des Konzernumsatzes und mit 103,3 Mio. Euro EBIT den größten und stabilsten Ergebnisbeitrag. Der allgemeine Umsatz fiel um 7,9 %, das operative Ergebnis stieg leicht, der EBIT brach wegen Sondereffekten aber auf 3,2 Mio. Euro ein. Konzernergebnis: -35,6 Mio. Für 2026/27 stellt Agrana 70 bis 90 Mio. Euro EBIT in Aussicht.
Mehr
Über diesen Podcast
In diesen Podcasts hören Sie Interviews rund um die Wiener Börse
und den österreichischen Kapitalmarkt. CEOs und CFOs geben
Einblicke in börsennotierte Unternehmen. Analysten und Fondsmanager
teilen Einschätzungen zur Marktlage, attraktiven Branchen und
Favoriten unter österreichischen & internationalen Aktien.
Außerdem erfahren Anleger: Tipps zur steuerlichen Behandlung von
Dividenden und Wertpapier-Gewinne und Updates zum Umfeld für
Börsengänge. Rund um die Uhr bestens informiert. Hören Sie rein! In
Kooperation mit www.boersenradio.de Mehr zur Wiener Börse:
wienerboerse.at
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.