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Du hast eine Entscheidung getroffen, bist losgegangen, hast etwas
hinter dir gelassen und trotzdem fühlst du dich noch nicht wirklich
angekommen. Wir sprechen so oft über den Mut, etwas zu verändern.
Über die Kündigung, den Neuanfang, den Schritt in die
Selbstständigkeit oder die Entscheidung, einem alten Leben nicht
länger treu zu bleiben, wenn es längst nicht mehr zu uns passt.
Doch viel seltener sprechen wir über das, was danach kommt. Über
diesen Zwischenraum, in dem das Alte nicht mehr stimmt und das Neue
noch nicht ganz greifbar ist. In dieser Folge ist Jaqueline Becker
erneut bei mir zu Gast. Als wir uns im Januar das letzte Mal
unterhalten haben, war sie bereits aus ihrem Beruf als Lehrerin
ausgestiegen und dabei, sich ein Online-Business aufzubauen. Heute,
nur wenige Monate später, sieht ihr Weg schon wieder anders aus.
Sie hat in Thüringen ihren eigenen „Raum für dich“ eröffnet - einen
Ort für Frauen, Begegnung, Persönlichkeitsentwicklung und echte
Verbindung. Wir sprechen darüber, warum Veränderung selten diese
eine große Entscheidung ist, nach der plötzlich alles klar wird,
weshalb auch ein vermeintlicher Umweg Teil des eigenen Weges sein
kann und warum wir uns erlauben dürfen, zwischendurch einfach
einmal auf der sprichwörtlichen Bank Platz zu nehmen. Denn
vielleicht braucht nicht jede offene Frage sofort eine Antwort.
Klarheit entsteht manchmal genau dann, wenn wir aufhören, sie mit
aller Kraft im Kopf produzieren zu wollen, und wieder beginnen zu
fühlen. Es geht um Neuanfänge und Zwischenräume, um berufliche
Veränderung, das Loslassen alter Identitäten, um Gemeinschaft unter
Frauen und um den Mut, den eigenen Weg immer wieder neu
auszurichten, wenn wir merken, dass etwas nicht mehr stimmig ist.
Und genau aus diesem Gedanken ist auch etwas Gemeinsames
entstanden: Am 19. September öffnen Jaqueline und ich in Triptis
unseren „Raum für Veränderung“ - einen halben Tag für Frauen, die
spüren, dass sich etwas verändern darf, ohne vielleicht schon genau
zu wissen, wie das Neue aussehen soll. Ein Raum zum Innehalten,
Fühlen, Austauschen und Klarerwerden. Alle Informationen und die
Möglichkeit zur Anmeldung findest du in den Shownotes. Und
vielleicht nimmst du aus dieser Folge vor allem einen Satz von
Jaqueline mit: „Geh deinen Weg.“ Auch mit Abzweigungen. Auch mit
Pausen. Und manchmal eben mit einer Bank am Wegesrand.
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„Die Bank am Wegesrand“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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