Die Wechseljahre sind mehr als Hormone

Die Wechseljahre sind mehr als Hormone

vor 1 Tag
Zwischen Umbruch und Aufbruch - was Frauen ab 40 wirklich verändert
58 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Tag
"Ist halt so." "Nicht drüber nachdenken." "Augen zu und durch."
Genau so werden die Wechseljahre noch viel zu oft abgetan - ein
Tabu, über das man nicht spricht, sondern das man einfach
übersteht. In dieser Folge räumen wir damit auf. Zu Gast ist Nadine
Kashani von Inside Meno. Sie bringt mit, was in den seltensten
Fällen erklärt wird - dass Hitzewallungen längst nicht das ganze
Bild sind. Viel öfter beginnt es viel subtiler - man ist plötzlich
fahriger, schneller genervt, schläft schlechter, und fängt an,
alles zu hinterfragen. Nadine erklärt, warum das so ist. Der Körper
ist übersät mit Östrogenrezeptoren, und wenn dieses Hormon weniger
wird, muss er an allen Ecken kompensieren. Das kostet Energie. Und
genau diese Energie fehlt dann für Dinge, die uns nicht mehr
guttun. Wir sprechen darüber, warum Frauen in dieser Phase
anfangen, ihren Job, ihre Beziehungen, ihr ganzes Leben infrage zu
stellen und warum das kein Zeichen von Schwäche ist, sondern, wie
Nadine es nennt, "ein Wunderwerk des Körpers". Wir teilen auch
beide unsere eigenen Geschichten: Schlafstörungen, die sich einfach
nicht bessern wollten, Symptome, die verschwanden, sobald wir
anfingen, unserer eigentlichen Bestimmung zu folgen. Und wir sind
uns einig, dass diese Lebensphase keine Krise ist, die man
aussitzen muss. Sie ist eine Einladung, endlich wieder hinzuhören,
auf den Körper, auf die eigenen Bedürfnisse, auf das, was wirklich
zählt. Wie Nadine am Ende sagt: Wenn wir nicht mehr die Energie
haben, kann kein Licht der Welt strahlen. Diese Energie zu
schützen, ist der Schlüssel zur Strahlkraft.
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