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Beschreibung
vor 3 Tagen
Bas van Gijzen macht sein Weinwissen nicht klein, aber er hat die
unfassbare Gabe, die Schwellen dafür klein zu halten. Zwischen Glas
und Gast. Zwischen Unsicherheit und Neugier. Zwischen „Ich kenne
mich damit nicht aus“ und „Davon hätte ich gern noch ein Glas.“
Keiner weiß genau, wann es begann, dass Wein snobistisch und elitär
wurde. Irgendwann wurden aus Gläsern Instrumente, aus
Beschreibungen Wissenschaften und aus einem Getränk eine Disziplin,
in der manche lieber beeindrucken als genießen. Manchmal genügt ein
einziges Wort – „Mineralik“ – und schon nicken alle wissend.
Niemand möchte derjenige sein, der fragt, was damit eigentlich
gemeint ist. Bas hat etwas begriffen, woran sich erstaunlich viele
Menschen vorbeiverkosten. Wein ist selten das eigentliche Thema.
Das Thema sitzt auf der anderen Seite des Tisches. Der Mensch. Das
Gefühl. Die Beziehung, die entsteht, wenn jemand endlich aufhört,
Beeindruckung zu spielen, und einfach trinkt. Das ist vermutlich
der Moment, in dem Sommellerie beginnt. Bas van Gijzen ist kein
Star-Sommelier im klassischen Michelin-Restaurant-Sinne. Er wird
vielleicht keine Bücher schreiben und keine großen Preise gewinnen.
Er wird weiter hinter der Theke stehen, Flaschen drehen und Gäste
mit seiner unfassbaren Art vom großartigsten Getränk der Welt
überzeugen. Die Gäste mögen ihn. Ihn, der als kompletter
Quereinsteiger sich bewusst und aus Leidenschaft für den Wein
entschieden hat. Zu uns brachte er keine teuren Flaschen mit, aber
Geschichten. Und die leichte Verzweiflung eines Menschen, der
einfach zu viel über Zahlen und Märkte weiß. Er hat BWL studiert
und war in der Finanzbranche, bevor er ausgestiegen ist und sein
Hobby zum Beruf gemacht hat. Das erwähnt er gelegentlich, meistens
dann, wenn jemand ihn fragt, warum er so nebensächlich auf Zahlen
achtet – und warum bei ihm Weinbeschreibungen dann doch ein wenig
anders ausfallen. Modern und traditionell zugleich. Mit Herz. Mit
Liebe zum Detail. Ohne eben das Business und das Geld in den
Vordergrund zu stellen. Er spricht über Winzer, über Reisen in
Weinregionen, über den Genuss von Essen und Trinken als Lifestyle,
der nicht laut sein muss. Über das Gefühl, wenn eine Flasche
endlich geöffnet wird und alles andere nebensächlich wird.
unfassbare Gabe, die Schwellen dafür klein zu halten. Zwischen Glas
und Gast. Zwischen Unsicherheit und Neugier. Zwischen „Ich kenne
mich damit nicht aus“ und „Davon hätte ich gern noch ein Glas.“
Keiner weiß genau, wann es begann, dass Wein snobistisch und elitär
wurde. Irgendwann wurden aus Gläsern Instrumente, aus
Beschreibungen Wissenschaften und aus einem Getränk eine Disziplin,
in der manche lieber beeindrucken als genießen. Manchmal genügt ein
einziges Wort – „Mineralik“ – und schon nicken alle wissend.
Niemand möchte derjenige sein, der fragt, was damit eigentlich
gemeint ist. Bas hat etwas begriffen, woran sich erstaunlich viele
Menschen vorbeiverkosten. Wein ist selten das eigentliche Thema.
Das Thema sitzt auf der anderen Seite des Tisches. Der Mensch. Das
Gefühl. Die Beziehung, die entsteht, wenn jemand endlich aufhört,
Beeindruckung zu spielen, und einfach trinkt. Das ist vermutlich
der Moment, in dem Sommellerie beginnt. Bas van Gijzen ist kein
Star-Sommelier im klassischen Michelin-Restaurant-Sinne. Er wird
vielleicht keine Bücher schreiben und keine großen Preise gewinnen.
Er wird weiter hinter der Theke stehen, Flaschen drehen und Gäste
mit seiner unfassbaren Art vom großartigsten Getränk der Welt
überzeugen. Die Gäste mögen ihn. Ihn, der als kompletter
Quereinsteiger sich bewusst und aus Leidenschaft für den Wein
entschieden hat. Zu uns brachte er keine teuren Flaschen mit, aber
Geschichten. Und die leichte Verzweiflung eines Menschen, der
einfach zu viel über Zahlen und Märkte weiß. Er hat BWL studiert
und war in der Finanzbranche, bevor er ausgestiegen ist und sein
Hobby zum Beruf gemacht hat. Das erwähnt er gelegentlich, meistens
dann, wenn jemand ihn fragt, warum er so nebensächlich auf Zahlen
achtet – und warum bei ihm Weinbeschreibungen dann doch ein wenig
anders ausfallen. Modern und traditionell zugleich. Mit Herz. Mit
Liebe zum Detail. Ohne eben das Business und das Geld in den
Vordergrund zu stellen. Er spricht über Winzer, über Reisen in
Weinregionen, über den Genuss von Essen und Trinken als Lifestyle,
der nicht laut sein muss. Über das Gefühl, wenn eine Flasche
endlich geöffnet wird und alles andere nebensächlich wird.
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