Podcaster
Episoden
26.02.2026
2 Stunden 18 Minuten
Ina Finn möchte ihr Weinwissen nicht besitzen, sie möchte es
verschenken. Und das im ganz großen Stil. Als Weindozentin könnte
sie sich hinter Fachbegriffen verstecken, Jahrgangschroniken
zitieren oder mit Vokabular glänzen, das andere klein werden lässt.
Aber Ina Finn macht das Gegenteil. Sie nimmt Dich an die Hand. Sie
erklärt Wein so, dass Du nicht nur verstehst, was im Glas ist –
sondern auch fühlst, warum es Dich berührt. Ob beim Winzer, im
Restaurant oder einfach mit einer Flasche Wein auf dem Küchentisch:
Wein ist für sie kein Statussymbol, das Geld oder Business-Denken
voraussetzt. Wein ist Genuss. Wein ist Liebe. Wein ist Verbindung.
Was diese Frau ausstrahlt, lässt sich schwer in Worte fassen – aber
Du wirst es in dieser Episode sofort spüren. Ihr Lifestyle vereint
Modernes mit Traditionellem, ohne dabei das Wesentliche aus den
Augen zu verlieren: das Gefühl, das ein guter Wein auslösen kann.
Beim Essen, beim Trinken, beim Reisen, in stillen Momenten und in
lauten. Sie schafft einen Raum, in dem Denken erlaubt ist. In dem
Du zweifeln darfst. Widersprechen darfst. Unsicher sein darfst. Und
genau dieser Raum macht etwas mit Dir. Nach einer Masterclass mit
Ina Finn über Wein verlässt man sie nicht belehrt – man verlässt
sie klarer. Nicht lauter, nicht arroganter. Größer im Denken. Das
ist eine Qualität, die nur ganz wenige Menschen besitzen, und sie
trägt sie nicht wie eine Auszeichnung vor sich her. Wein, Essen und
Trinken sind für sie kein Lifestyle-Beiwerk, sondern ein echtes
Herzensthema. Die Beziehung, die sie zu Wein hat – und zu den
Menschen, die Wein lieben – spürt man in jedem Satz. Wissen ist für
sie Werkzeug, kein Schmuck. Und noch wichtiger: Sie zeigt Dir, wie
man dieses Werkzeug benutzt. Präzise, respektvoll, ohne Dünkel –
egal ob beim Winzer, im Restaurant oder beim Öffnen einer
schlichten Flasche Wein am Ende eines langen Tages. Am Ende dieser
Episode bleibt nicht nur das, was Ina Finn erklärt oder wie sie
Wein inszeniert hat. Es bleibt die Frage, die sie in Dir pflanzt:
Was macht Wein wirklich aus? Und die Antwort liegt nicht in der
Flasche – sie liegt in der Art, wie Ina Finn denkt und fühlt. Denn
sie macht Wein zu mehr als nur einem Getränk. Sie macht ihn zu
einem Erlebnis, das Du mit Dir trägst. Genau das ist vielleicht das
Wertvollste, was sie weitergeben kann – und sie gibt es weiter. In
dieser Episode. Für Dich.
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25.02.2026
10 Minuten
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen
Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere
Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und
vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu
zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden
langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf
den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor
dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß
beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen
„Welcome back“ am Freitag.
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19.02.2026
2 Stunden 6 Minuten
Christian Pufahl ist ein Weinrealist, der den Wein liebt – und
genau das macht ihn unvergesslich. Er zeigt, dass Nüchternheit und
Liebe kein Widerspruch sind, sondern eine harmonische Einheit. Er
verkörpert eine seltene Balance in der Welt des Weins: die
Fähigkeit, Leidenschaft mit pragmatischem Blick zu betrachten und
dennoch eine tiefe, verliebte Hingabe zu empfinden. In einer
Branche, die oft von Übertreibungen, modernem Lifestyle und
modischen Hypes geprägt ist, steht er für Authentizität, Tiefe und
ein echtes Gefühl für Genuss. Und natürlich lebt er, wie viele
seiner Kollegen, eine tiefphilosophische Haltung, die Wein nicht
nur als Getränk, sondern als Spiegel von Natur, Handwerk und
Emotionen versteht – als Ausdruck von Beziehung zwischen Winzer,
Flasche und Mensch. Diese Dualität – Nüchternheit gepaart mit
Leidenschaft – macht ihn zu einer inspirierenden Figur. Christian
vermag es, weit über den eigenen Teller-, nein Glasrand zu denken,
denn in seinen selbstkreierten, eigenproduzierten und prämierten
alkoholfreien Begleitungen beschreitet er Geschmacksebenen, die
vielleicht sogar der Wein nicht zu bespielen vermag. Hier meistert
er Alternativen zum klassischen Trinken mit derselben Hingabe, um
Inklusivität im Restaurant zu fördern und Genuss für alle möglich
zu machen. Was Christian Pufahl besonders auszeichnet, ist seine
bedächtige Herangehensweise. Er betrachtet Wein nicht mit rein
wissenschaftlicher Präzision über Terroirs, Rebsorten,
Vinifikationsmethoden oder klimatische Einflüsse, sondern aus einer
gelebten Praxis heraus. Aspekte wie Nachhaltigkeit, Geld und
Business werden von ihm nüchtern betrachtet – ohne Illusionen, aber
auch ohne Zynismus. Wie er zu seinen Ansichten und Erkenntnissen
kommt? Ganz einfach: aus der Arbeit mit Winzern, aus Tätigkeiten
auf verschiedenen Weingütern, aus dem Reisen, aus dem täglichen
Umgang mit Essen und Trinken. Er kennt die Realitäten des Weinbaus
– wirtschaftliche Herausforderungen, handwerkliche Feinheiten und
ökologische Grenzen. Doch inmitten dieser Rationalität blüht seine
echte Verliebtheit. Wein ist für ihn mehr als ein Produkt; er ist
eine Kunstform, die Erinnerungen weckt, Emotionen berührt und
Geschichten erzählt – manchmal traditionell, manchmal modern, aber
immer getragen von Herz. Und so erschafft er im Restaurant eine
Atmosphäre, in der Gäste nicht nur essen und trinken, sondern
erleben. Denn sein Kredo ist, dass er keine Speisen, keine Getränke
und keine Flaschen verkauft, sondern bleibende Erlebnisse und echte
Beziehungen. Und jeder, der ihm begegnet, spürt: Hier geht es nicht
um Status, nicht um Lifestyle, nicht um Geld – sondern um Liebe, um
Nähe und um einen ehrlichen Umgang mit Genuss. Genau das. Und oft
noch weit darüber hinaus. Wie in dieser Episode.
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18.02.2026
10 Minuten
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen
Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere
Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und
vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu
zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden
langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf
den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor
dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß
beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen
„Welcome back“ am Freitag.
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12.02.2026
2 Stunden 47 Minuten
Bärbel Ring ist eine dieser Menschen, die man einfach ins Herz
schließen muss. Ihre Leidenschaft für Wein ist ansteckend, ihr
Charme legendär, und wer einmal im Söl'ring Hof war, vergisst ihren
herzlichen Empfang nicht. Die gebürtige Duisburgerin hat einen
ungewöhnlichen Weg genommen: Vom Sozialpädagogik-Studium über die
Ausbildung zur Restaurantfachfrau im Gasthof Brendel in Duisburg
führte sie ihr Weg nach München ins Restaurant Ederer. Doch die
Sehnsucht nach dem Meer war stärker – 2009 verschlug es sie nach
Sylt, und dort blieb sie. Im Söl'ring Hof in Rantum fand sie nicht
nur ihre berufliche Heimat, sondern ihr Zuhause. Seit 2009
verzaubert sie als Sommelière und Restaurantleitung die Gäste des
2-Sterne-Restaurants – mittlerweile gemeinsam mit Küchenchef
Jan-Philipp Berner als Teil der Gesamtleitung. Ihr Lieblingsplatz?
Der Weinkeller. Dort findet sie Ruhe, entwickelt neue Ideen und
komponiert Weinbegleitungen, die perfekt zur Nordic Cuisine des
Hauses passen. Mehrfach ausgezeichnet – als Sommelière des Jahres
2015 vom Feinschmecker, 2019 erneut vom Feinschmecker sowie mit dem
Food Mover Award, 2022 vom Schlemmer-Atlas, außerdem als "Mrs. Feel
Good" und "Meisterin der Weine" bei den Best-of-the-Best Awards
2017 und 2018 – verkörpert sie eine neue Generation von
Sommelières: authentisch, nahbar, mit einem Gespür für das
Wesentliche. Ihre Kolumnen im Magazin "Salon" und ihr 2024
erschienenes Weinbuch "Wein – sonst nix" zeigen, dass sie ihr
Wissen gerne teilt. Und nun widmet sie sich mit uns einer Region,
die wie kaum eine andere Geschichte, Terroir und menschliche
Handarbeit in sich vereint – dem Douro-Tal, der Heimat des
Portweins.
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Über diesen Podcast
Sie sind Superhelden! Sie sind Sommeliers. Die Experten der
Weinwelt, der Worte, der Menschen und des Genusses. Denn sie können
einfach alles. Sie sind Gastgeber, Schreiber, Trendsetter,
Wissenschaftler, Influencer, Vermittler, Gestalter, Forscher und
vieles mehr. Und oft ist es schade, dass man diese Multitalente,
die es verstehen, uns in wenigen Minuten zu begeistern, nicht und
nirgends länger und intensiver kennenlernen kann. Wie gerne möchte
man sie so richtig ausquetschen? Viele von uns denken an kurze und
doch prägende Wortwechsel mit diesen versierten Weinprofis, oft
jahrelang zurück. Welche Berufsgruppe vermag sonst so nachhaltig zu
beeindrucken? Wir präsentieren die Interessantesten unter ihnen und
haben mit ihnen gesprochen. In diesem Podcasts schaffen wir es,
diese besonderen Charaktere sicht- und greifbar, hörbar und
verständlich zu machen und ihnen zu entlocken, was deren
Geheimnisse sind. Einmal in der Woche lädt Silvio Nitzsche einen
Gast zum mehrstündigen Zwiegespräch und vermag es, höchst
persönliche Erfahrungen und echtes Insiderwissen zu einem
unterhaltsamen Hörerlebnis zu machen. Silvio Nitzsche betrieb bis
zum letzten Jahr über 15 Jahre lang die WEINKULTURBAR in
Dresden/Striesen, die vielfach als beste Weinbar Deutschlands
ausgezeichnet wurde. Er selbst erhielt nahezu jede
branchenrelevante Auszeichnung, wurde mehrfach als „Sommelier des
Jahres“ geehrt und erhielt den „Award of Honor“. Damit ist er
selbst einer der interessantesten Sommeliers unserer Zeit und
geradezu prädestiniert, diesen besonderen Podcast zu hosten. Jeder
und jede seiner Gäste bekommt die gleichen Fragen, und doch ist
jedes Gespräch anders. Ein Podcast für alle, die Freude am Wein
und/oder am Gastgeben haben. Unterstützt und begleitet wird dieses
Format von den Weingütern aus dem Programm der Schlumberger Gruppe,
die mit den Handelshäusern Schlumberger, Segnitz und Consigliovini
sowie dem Bremer Weinkolleg aktiv ist. Die Branchenunterstützung
wird in diesen Unternehmen sehr groß geschrieben. Der 2006
verstorbene Hermann Segnitz hat bereits Mitte der achtziger Jahre
den „Sommelier des Jahres“ und den „Maitre des Jahres“ ausgelobt
und seine tiefe Wertschätzung für diese besonderen Menschen
öffentlich kundgetan. Mit diesem Podcast schließen wir an die
historische Tradition an und führen sie in zeitgemäßer Form weiter.
Sei ein Teil dieses Projekts und folge, like, teile, kommentiere
und liebe einfach deinen neuen Lieblingspodcast.
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