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Beschreibung
vor 1 Woche
Impulse von Mister KI:
Mit dem Ziel beginnen, nicht mit dem Tool: Professioneller
KI-Einsatz setzt Klarheit darüber voraus, welches Problem
gelöst und welcher konkrete Mehrwert erzielt werden soll.
Schlechte Prozesse werden durch KI nicht automatisch besser:
Bevor Unternehmen automatisieren, sollten sie Abläufe, Daten
und Strukturen überprüfen und den Prozess konsequent digital
neu denken.
KI-Agenten brauchen Leitplanken: Begrenzte Berechtigungen,
abgeschottete Testumgebungen und gründliche Tests verhindern,
dass aus vermeintlicher Effizienz ein kostspieliges Risiko
wird.
Der Mensch wird nicht unwichtiger, sondern anders wichtig:
Überblick, Erfahrung, Urteilsvermögen, Kreativität und
Empathie bleiben menschliche Stärken.
Gute Führung nutzt KI, um dafür wieder mehr Zeit zu schaffen.
Interviewpartner: Heiko Knödel, Diplom-Informatiker,
Unternehmer und Experte für Künstliche Intelligenz
Im Interview: Heiko Knödel alias Mr. KI KI soll uns nicht das
Denken abnehmen. Sie soll uns die Zeit dafür zurückgeben.
Künstliche Intelligenz ist in vielen Unternehmen längst im
Einsatz – allerdings häufig ohne gemeinsame Strategie, klare
Regeln oder definierte Ziele. Mitarbeitende nutzen ChatGPT,
Claude, Copilot und andere Anwendungen, doch vielfach kaum anders
als eine Suchmaschine. Der erhoffte Produktivitätsgewinn bleibt
dann aus – während Kosten und Risiken steigen.
Bei Themen-Radio erklärt Heiko Knödel, bekannt als „Mr. KI“, wie
Unternehmen aus ersten Experimenten einen professionellen und
wirtschaftlich sinnvollen KI-Einsatz entwickeln. Sein wichtigster
Rat: Nicht mit der Auswahl eines Tools beginnen, sondern mit der
Frage, welches Problem gelöst und welcher konkrete Mehrwert
erreicht werden soll. Dafür müssen Unternehmen ihre Prozesse,
Datenstrukturen und Sicherheitsanforderungen kennen. Denn ein
schlechter oder analog gedachter Prozess wird nicht automatisch
besser, nur weil KI eingesetzt wird.
Wie groß der Nutzen sein kann, zeigt Heiko Knödel anhand eigener
Beispiele. Für ein hochwertiges Handout zu einer Präsentation
benötigte er früher vier bis acht Stunden – heute entsteht es
mithilfe von KI innerhalb kurzer Zeit. Auch Teile seiner
Buchhaltung hat er automatisiert. Insgesamt investiert er nach
eigener Aussage monatlich 15 bis 20 Stunden in KI, spart damit
aber mindestens 40 Arbeitsstunden ein. Entscheidend ist dabei
seine Erfahrung: Wie bei einem Mitarbeitenden definiert er
Aufgaben, Grenzen und Sicherheitsvorkehrungen präzise.
Besondere Vorsicht ist bei KI-Agenten geboten, die selbstständig
auf Daten und Systeme zugreifen. Heiko empfiehlt, deren
Berechtigungen klar zu begrenzen, sie zunächst in abgeschotteten
Testumgebungen einzusetzen und vor dem produktiven Einsatz
gründlich zu prüfen. Außerdem sprechen wir darüber, welche Regeln
Unternehmen für den Umgang mit Daten, die Auswahl von
Anwendungen, Verantwortlichkeiten und die Qualifizierung ihrer
Beschäftigten benötigen.
Doch KI-Einführung ist nicht allein ein Technologieprojekt. Sie
ist vor allem eine Führungsaufgabe. Führungskräfte müssen
Orientierung geben, Ängste ernst nehmen und deutlich machen, wie
KI die Menschen unterstützen kann. Richtig eingesetzt, soll sie
ihnen nicht das Denken abnehmen, sondern wieder mehr Zeit dafür
verschaffen.
Denn bei aller Leistungsfähigkeit fehlen der KI weiterhin
menschlicher Gesamtblick, Erfahrung, Urteilsvermögen, Kreativität
und echte Empathie. Im Gespräch zeigt Heiko Knödel, warum gerade
diese Fähigkeiten in einer zunehmend KI-geprägten Arbeitswelt
noch wertvoller werden.
Der Mensch
Heiko Knödel – „Mr. KI“Heiko Knödel ist
Diplom-Informatiker, Unternehmer, Speaker, Trainer und Autor.
Bereits in den 1990er-Jahren beschäftigte er sich mit der
Digitalisierung von Prozessen. Später arbeitete er in
verantwortlichen Führungs- und Projektpositionen unter anderem
für die Deutsche Bank sowie in Projekten bei Porsche, BMW und
Merck. Heute vermittelt und implementiert er Künstliche
Intelligenz in Unternehmen – von konkreten Anwendungsfällen und
Prozessautomatisierung über KI-Strategie und Governance bis zu
Datenschutz, Compliance und dem Aufbau sicherer
Arbeitsumgebungen.
Sein besonderes Profil entsteht aus der Verbindung von
technologischer Expertise, Führungserfahrung und menschlicher
Empathie. Als NLP-Master begleitet er Menschen und Organisationen
auch bei den Veränderungen, die mit der Einführung von KI
verbunden sind. Gemeinsam mit dem Würzburger Informatikprofessor
Dietmar Seipel veröffentlichte er 2025 im Springer-Verlag das
Buch „KI und Bots im Alltag – Künstliche Intelligenz verstehen
und für Business, Home & Schule nutzen“.
Mit dem Ziel beginnen, nicht mit dem Tool: Professioneller
KI-Einsatz setzt Klarheit darüber voraus, welches Problem
gelöst und welcher konkrete Mehrwert erzielt werden soll.
Schlechte Prozesse werden durch KI nicht automatisch besser:
Bevor Unternehmen automatisieren, sollten sie Abläufe, Daten
und Strukturen überprüfen und den Prozess konsequent digital
neu denken.
KI-Agenten brauchen Leitplanken: Begrenzte Berechtigungen,
abgeschottete Testumgebungen und gründliche Tests verhindern,
dass aus vermeintlicher Effizienz ein kostspieliges Risiko
wird.
Der Mensch wird nicht unwichtiger, sondern anders wichtig:
Überblick, Erfahrung, Urteilsvermögen, Kreativität und
Empathie bleiben menschliche Stärken.
Gute Führung nutzt KI, um dafür wieder mehr Zeit zu schaffen.
Interviewpartner: Heiko Knödel, Diplom-Informatiker,
Unternehmer und Experte für Künstliche Intelligenz
Im Interview: Heiko Knödel alias Mr. KI KI soll uns nicht das
Denken abnehmen. Sie soll uns die Zeit dafür zurückgeben.
Künstliche Intelligenz ist in vielen Unternehmen längst im
Einsatz – allerdings häufig ohne gemeinsame Strategie, klare
Regeln oder definierte Ziele. Mitarbeitende nutzen ChatGPT,
Claude, Copilot und andere Anwendungen, doch vielfach kaum anders
als eine Suchmaschine. Der erhoffte Produktivitätsgewinn bleibt
dann aus – während Kosten und Risiken steigen.
Bei Themen-Radio erklärt Heiko Knödel, bekannt als „Mr. KI“, wie
Unternehmen aus ersten Experimenten einen professionellen und
wirtschaftlich sinnvollen KI-Einsatz entwickeln. Sein wichtigster
Rat: Nicht mit der Auswahl eines Tools beginnen, sondern mit der
Frage, welches Problem gelöst und welcher konkrete Mehrwert
erreicht werden soll. Dafür müssen Unternehmen ihre Prozesse,
Datenstrukturen und Sicherheitsanforderungen kennen. Denn ein
schlechter oder analog gedachter Prozess wird nicht automatisch
besser, nur weil KI eingesetzt wird.
Wie groß der Nutzen sein kann, zeigt Heiko Knödel anhand eigener
Beispiele. Für ein hochwertiges Handout zu einer Präsentation
benötigte er früher vier bis acht Stunden – heute entsteht es
mithilfe von KI innerhalb kurzer Zeit. Auch Teile seiner
Buchhaltung hat er automatisiert. Insgesamt investiert er nach
eigener Aussage monatlich 15 bis 20 Stunden in KI, spart damit
aber mindestens 40 Arbeitsstunden ein. Entscheidend ist dabei
seine Erfahrung: Wie bei einem Mitarbeitenden definiert er
Aufgaben, Grenzen und Sicherheitsvorkehrungen präzise.
Besondere Vorsicht ist bei KI-Agenten geboten, die selbstständig
auf Daten und Systeme zugreifen. Heiko empfiehlt, deren
Berechtigungen klar zu begrenzen, sie zunächst in abgeschotteten
Testumgebungen einzusetzen und vor dem produktiven Einsatz
gründlich zu prüfen. Außerdem sprechen wir darüber, welche Regeln
Unternehmen für den Umgang mit Daten, die Auswahl von
Anwendungen, Verantwortlichkeiten und die Qualifizierung ihrer
Beschäftigten benötigen.
Doch KI-Einführung ist nicht allein ein Technologieprojekt. Sie
ist vor allem eine Führungsaufgabe. Führungskräfte müssen
Orientierung geben, Ängste ernst nehmen und deutlich machen, wie
KI die Menschen unterstützen kann. Richtig eingesetzt, soll sie
ihnen nicht das Denken abnehmen, sondern wieder mehr Zeit dafür
verschaffen.
Denn bei aller Leistungsfähigkeit fehlen der KI weiterhin
menschlicher Gesamtblick, Erfahrung, Urteilsvermögen, Kreativität
und echte Empathie. Im Gespräch zeigt Heiko Knödel, warum gerade
diese Fähigkeiten in einer zunehmend KI-geprägten Arbeitswelt
noch wertvoller werden.
Der Mensch
Heiko Knödel – „Mr. KI“Heiko Knödel ist
Diplom-Informatiker, Unternehmer, Speaker, Trainer und Autor.
Bereits in den 1990er-Jahren beschäftigte er sich mit der
Digitalisierung von Prozessen. Später arbeitete er in
verantwortlichen Führungs- und Projektpositionen unter anderem
für die Deutsche Bank sowie in Projekten bei Porsche, BMW und
Merck. Heute vermittelt und implementiert er Künstliche
Intelligenz in Unternehmen – von konkreten Anwendungsfällen und
Prozessautomatisierung über KI-Strategie und Governance bis zu
Datenschutz, Compliance und dem Aufbau sicherer
Arbeitsumgebungen.
Sein besonderes Profil entsteht aus der Verbindung von
technologischer Expertise, Führungserfahrung und menschlicher
Empathie. Als NLP-Master begleitet er Menschen und Organisationen
auch bei den Veränderungen, die mit der Einführung von KI
verbunden sind. Gemeinsam mit dem Würzburger Informatikprofessor
Dietmar Seipel veröffentlichte er 2025 im Springer-Verlag das
Buch „KI und Bots im Alltag – Künstliche Intelligenz verstehen
und für Business, Home & Schule nutzen“.
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