Killt KI 40 Prozent aller Jobs? Warum die Schlagzeile ein Marketing-Pitch ist

Killt KI 40 Prozent aller Jobs? Warum die Schlagzeile ein Marketing-Pitch ist

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche

Die CEOs der grossen KI-Firmen behaupten, KI vernichte bis zu 40
Prozent aller Jobs. Romano Roth (Zühlke) und Steffen
Ochsenreither (Die Post) ordnen die Schlagzeile als
Marketing-Pitch ein und liefern die ökonomische Erklärung: Nach
billigem Covid-Geld wurde massiv eingestellt, jetzt steigen die
Zinsen und Überkapazität wird abgebaut. KI ist die bequeme
Erzählung für Entlassungen, die ohnehin kommen würden. Der
wirklich spannende Teil ist der strukturelle Wandel dahinter.


Themen der Folge:


Das 40%-Narrativ als Marketing-Pitch, verstärkt durch die
KI-Echokammer

Zinslogik als eigentlicher Treiber der Layoffs, viele
begannen vor dem ChatGPT-Release

Studienlage: Yale, Brookings und KOF sehen keinen
Massenjobverlust, Stanford weniger Junioren

KI-Augmentation wirkt exponentiell und bei Senioren stärker
als bei Junioren

Rollen werden breiter, Teams kollabieren auf 3 plus minus 2
Personen mit Agenten

Neue Engpässe: Pull-Request-Review und die Frage, welches
Feature überhaupt sinnvoll ist

Feature-Validierung über Hypothesen und Leading Indicators
vor dem Bauen

DORA-Metriken (Lead Time, Deployment-Frequenz, MTTR, Failure
Rate) statt Token oder Ticketzahlen



"Mehr Outcome ist nicht gleich mehr guter Outcome."


Prompt & Proper ist der deutschsprachige Podcast über
künstliche Intelligenz in Unternehmen. Alle zwei Wochen,
praxisnah, ohne Marketing-Sprech.


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