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Beschreibung
vor 3 Tagen
Diesmal beginnt alles mit einer Freundin in einer Bar, die
Liebeskummer hat – und der hilflosen Frage: Was sagt man da
eigentlich? In Folge 5 von „Was in uns leise ist“ sprechen Sally
und Manja darüber, wie wir Menschen begleiten, denen es schlecht
geht – bei Liebeskummer, bei Trauer, beim Verlust eines geliebten
Menschen oder Tieres.
Es geht darum, warum es diesen einen erlösenden Satz nicht gibt,
warum „Er kommt bestimmt zurück“ das Gegenteil von hilfreich ist,
und warum die beste Frage oft lautet: Was brauchst du gerade?
Manja erzählt vom Trauerkalender, der sich Jahr für Jahr
wiederholt, und davon, wie schwer es ist, überhaupt zu fragen –
aus Angst vor der eigenen Hilflosigkeit.
Im zweiten Teil wird es grundsätzlich: Was sind Gefühle
eigentlich – und was sind bloß Pseudogefühle? Warum „ich bin
enttäuscht“, „ich bin verletzt“ und „ich bin eifersüchtig“ keine
echten Gefühle sind, sondern versteckte Schuldzuweisungen. Und
wie ehrliche Kommunikation über Ich-Botschaften statt
Du-Botschaften Beziehungen verändern kann.
Und weil ein Gespräch selten geradeaus läuft, landen die beiden
zum Schluss beim Feminismus – bei der Frage, wann Zuhören wirkt,
warum Erklären erschöpft, und ob Self-Care eigentlich
Selbstfürsorge ist oder doch ein Kind des Patriarchats. (Über den
letzten Punkt sind sich die beiden herrlich uneinig.)
Ein Gespräch, das von Trauer bis Feminismus springt – und am Ende
doch immer beim Selben landet: Lasst uns einander zuhören. Und
dafür müssen wir uns zeigen.
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