Was in uns leise ist – ein Gespräch mit Manja

Was in uns leise ist – ein Gespräch mit Manja

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Episoden

Folge 5: Enttäuscht sein ist kein Gefühl – über Trauer, Wut und ehrliche Kommunikation
30.07.2026
59 Minuten
Diesmal beginnt alles mit einer Freundin in einer Bar, die Liebeskummer hat – und der hilflosen Frage: Was sagt man da eigentlich? In Folge 5 von „Was in uns leise ist“ sprechen Sally und Manja darüber, wie wir Menschen begleiten, denen es schlecht geht – bei Liebeskummer, bei Trauer, beim Verlust eines geliebten Menschen oder Tieres.


Es geht darum, warum es diesen einen erlösenden Satz nicht gibt, warum „Er kommt bestimmt zurück“ das Gegenteil von hilfreich ist, und warum die beste Frage oft lautet: Was brauchst du gerade? Manja erzählt vom Trauerkalender, der sich Jahr für Jahr wiederholt, und davon, wie schwer es ist, überhaupt zu fragen – aus Angst vor der eigenen Hilflosigkeit.


Im zweiten Teil wird es grundsätzlich: Was sind Gefühle eigentlich – und was sind bloß Pseudogefühle? Warum „ich bin enttäuscht“, „ich bin verletzt“ und „ich bin eifersüchtig“ keine echten Gefühle sind, sondern versteckte Schuldzuweisungen. Und wie ehrliche Kommunikation über Ich-Botschaften statt Du-Botschaften Beziehungen verändern kann.


Und weil ein Gespräch selten geradeaus läuft, landen die beiden zum Schluss beim Feminismus – bei der Frage, wann Zuhören wirkt, warum Erklären erschöpft, und ob Self-Care eigentlich Selbstfürsorge ist oder doch ein Kind des Patriarchats. (Über den letzten Punkt sind sich die beiden herrlich uneinig.)


Ein Gespräch, das von Trauer bis Feminismus springt – und am Ende doch immer beim Selben landet: Lasst uns einander zuhören. Und dafür müssen wir uns zeigen.
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Folge 4: Bindungsangst in der Beziehung – vom ersten Kennenlernen bis zum gemeinsamen Kind
16.07.2026
1 Stunde 3 Minuten
Euer Feedback zur Bindungsfolge war so stark, dass wir direkt weitermachen: In Folge 4 von „Was in uns leise ist" geht es darum, was Bindungsangst macht, wenn wir in Bindung sind – denn sie verschwindet nicht einfach, sie zieht mit ein.


Manja und Sally starten ganz vorne: bei den Menschen, die „irgendwie wollen, aber irgendwie auch nicht". Warum Unverfügbarkeit wie eine Droge wirkt, was Dopamin und das „Leistungsprinzip-Selbstwertgefühl" damit zu tun haben – und welche eine Frage eigentlich alles klärt: Steht diese Person überhaupt zur Verfügung?


Es geht um Mixed Messages („Ich hab doch gesagt, dass ich nichts will"), um die sechs Grundbedürfnisse und warum toxische Konstellationen gleich drei davon erfüllen. Um die Phase, in der Paare ihren Beziehungsrahmen legen sollten – und meistens lieber nur genießen. Um die 5:1-Regel der Gottmans und die Frage, warum es für Paarberatung keinen falschen Zeitpunkt gibt.


Und dann: das Kind. Warum ein gemeinsames Kind die eine Beziehung schafft, die nie wieder trennbar ist, wieso dann alle unbearbeiteten Themen „durch die Decke ballern", was hinter vermeintlich lustlosen Vätern wirklich steckt – und warum Paare selten an fehlender Liebe scheitern, sondern an fehlender Streitkultur.


Zum Schluss: das eine Thema, das nicht verhandelbar ist. Und warum Paarberatung vielleicht das größte Geschenk ist, das man einem Menschen machen kann, den man liebt.
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Folge 3: Bindungsstile, Bindungsangst und die Frage „Wer ist eigentlich verantwortlich?"
02.07.2026
53 Minuten
In der dritten Folge von „Was in uns leise ist“ geht es um unsere Bindungsstile – und vor allem um die Frage, wer in einer Beziehung eigentlich wofür verantwortlich ist.


Manja erklärt die vier Bindungsstile (sicher, ängstlich, vermeidend und disorganisiert) und warum Bindungsangst nie in der Verliebtheitsphase kommt, sondern immer genau dann, wenn es eigentlich sicher werden könnte. Es geht darum, woher diese Muster stammen – aus unserer allerersten Bindungserfahrung mit Mutter und Vater – und warum so viele von uns einen kindlichen Mangel mit in die erwachsene Beziehung nehmen.


Der Kern der Folge: der Unterschied zwischen kindlicher und erwachsener Bindung. Zwischen „ich bin halt so, damit musst du klarkommen“ und echter Beziehungsverantwortung. Mit einem sehr konkreten Streit-Beispiel, Manjas Lieblingssatz für festgefahrene Momente („Ist das nicht interessant?“) und der Frage, wann eine Beziehung eigentlich keinen Sinn mehr macht.


Zum Schluss: Warum fast uns allen Selbstwert fehlt, wie er bei Kindern überhaupt entsteht – und warum es nicht die Aufgabe zweier Erwachsener ist, sich gegenseitig glücklich zu machen.


Und am Anfang: ein Shoutout an die vergessene Generation X und eine kleine Richtigstellung an Manjas Mama.


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Folge 2: Die Arbeit mit dem Inneren Kind
16.06.2026
51 Minuten
In der zweiten Folge von „Was in uns leise ist“ geht es um ein Thema, zu dem Manja schon lange viel Feedback bekommt: die Arbeit mit dem inneren Kind.


Was bedeutet das eigentlich – und warum hat es nichts mit einer zweiten Persönlichkeit oder Esoterik zu tun? Manja und Sally klären, wie aus diffusen, schwer erklärbaren Reaktionen plötzlich etwas Verständliches wird, wenn man ihm einen Namen gibt.


Es geht darum, was passiert, wenn unsere Reaktion nicht zur Situation passt – wenn der Körper übernimmt, wir erstarren oder ausrasten. Manja erklärt die verschiedenen Prägungsphasen vom Säuglingsalter bis zur Teenagerzeit, warum Erstarrung oft in sehr frühen Erfahrungen liegt und weshalb nicht das Erlebnis selbst traumatisiert, sondern das Alleinbleiben damit.


Außerdem: der wichtigste Schlüssel, den jeder ohne Begleitung nutzen kann – die Frage, wie wir eigentlich mit uns selbst sprechen. Eine kleine Reise durch die Generationen von der Silent Generation bis zur Gen Z. Die Frage, ob das Durchbrechen alter Muster Bürde oder Privileg ist. Und was wir beim ersten Date eigentlich fragen müssten.


Eine ehrliche, tiefe und an einigen Stellen überraschend humorvolle Folge. Mit dabei: Manjas Lieblingsbeispiel für das innere Kind – unser Bundeskanzler.





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Folge 1: Manjas Geschichte und der Start eines Podcasts
04.06.2026
43 Minuten
In der allerersten Folge von „Was in uns leise ist“ lernt ihr Manja und Sally kennen – und erfahrt, wie aus einer Webseite eine Freundschaft und schließlich ein Podcast wurde.


Manja erzählt, warum der Podcast genau diesen Namen trägt: weil wir alle eine Intuition haben, die durch gesellschaftlichen Lärm, Erwartungen und Prägungen immer leiser wird. Und was passiert, wenn wir aufhören, hinzuhören.


Sie spricht über ihre Arbeit als Coachin, über die Frage „Wo haben Sie dieses Verhalten erlernt?“, die vieles ins Wanken bringen kann, über das Zwiebelschälen als Metapher für persönliches Wachstum – und darüber, was es bedeutet, wenn man wächst und manche Menschen dabei zurückbleiben.


Außerdem: Der Unterschied zwischen Coaching und Psychotherapie – nicht im akademischen Sinne, sondern in Haltung und Zeit. Und Manjas eigene Geschichte: ein empfindsames Kind im Osten Deutschlands, Briefe an Michael Jackson, Jahre im Einzelhandel, ein Campingbus und der Mut, irgendwann einfach loszulassen.


Eine ehrliche, warme und manchmal ziemlich direkte erste Folge. Genau so, wie es weitergehen wird.
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Über diesen Podcast

„Was in uns leise ist“ ist ein Gespräch mit Manja Neundorf – psychologische Beraterin, systemische Coachin und Begleiterin für Menschen, die sich selbst wieder näherkommen wollen. Keine Ratgeber-Folgen. Keine fünf Schritte zu einem besseren Leben. Sondern echte Gespräche. Über das, was uns bewegt. Über Heilung, Veränderung, Beziehungen – und die leisen Momente dazwischen. Für alle, die aufgehört haben, wegzuschauen.
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Folge 1: Manjas Geschichte und der Start eines Podcasts
Folge 1: Manjas Geschichte und der Start eines Podcasts

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