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Beschreibung
vor 5 Tagen
Ein Fachverlag, sechs Wochen bis eine neue Regelung in Kraft
tritt, 400 betroffene Inhalte.
Jemand sagt: "Kein Problem, dafür bauen wir einen KI-Agenten."
Sofort macht sich Erleichterung breit – obwohl noch niemand weiß,
welche der 400 Dateien überhaupt die gültigen sind.
In dieser Folge nehme ich mir den Reflex vor, bei sehr
unterschiedlichen Problemen zuerst an KI zu denken.
Ich erkläre, welche vier Denkverzerrungen (Biases) dabei
ungewollt mitlaufen – und warum KI oft nur sichtbar macht, was
vorher schon unaufgeräumt war.
Ein Bild zieht sich durch die Folge: KI als Licht auf dem
digitalen Dachboden. Das Licht zeigt die unbeschrifteten Kisten
und vergessenen Ordner – aufgeräumt hat damit allerdings noch
niemand.
Das kommt in dieser Folge vor:
Warum der Satz „Dafür bauen wir einen KI-Agenten" in Meetings
sofort Erleichterung auslöst – und was dabei überhört wird
Law of the Instrument: warum, wer gerade einen Hammer hat,
überall Nägel sieht
Confirmation Bias und die Fragen, die im Projektalltag gern
durchrutschen
Déformation professionnelle – wie aus einem gemischten
Problem zu schnell ein reines Tool-Projekt wird
Automation Bias, erklärt am Beispiel des Navis
Und am Ende die Frage: Was ist hier eigentlich kaputt?
Über Christina Lauer:
Ich unterstütze Verlag und Bildungsunternehmen dabei Content,
Prozesse und Menschen fit für das KI-Zeitalter zu machen.
Mehr über mich auf meiner Website: christina-lauer.de
Oder auf LinkedIn: linkedin.com/in/drchristinalauer
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