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  4. Loslassen lernen – wie DIN Media Lektorat und PM trennte | Interview mit Jessica Gutsche
Wer je ein Projekt von Grund auf entwickelt hat – Konzept,
Autorenakquise, erstes Manuskript – und dann selbst lektorieren
sollte, kennt das Gefühl. Das Baby liegt auf dem Tisch. Der
eigentliche Job wartet. Beides geht nicht gleichzeitig gut.

Bei DIN Media haben sie das erkannt und getrennt, was in vielen
Fachverlagen noch zusammengehört: Produktmanagement auf der einen
Seite, Content Management auf der anderen.

Jessica Gutsche, Head of Content, hat diesen Prozess von innen
erlebt und mitgestaltet – und erzählt, wie das wirklich gelaufen
ist.

Wir reden darüber, wie aus Lektoratsassistenz-Rollen echte
Content-Spezialistinnen und -Spezialisten wurden, wie man
verhindert, dass aus getrennten Bereichen Silos entstehen, und
warum DIN Media schon 2018 auf XML umgestellt hat – lange bevor
irgendjemand laut über KI-ready Content geredet hat. Und über den
Moment, an dem man als Führungskraft einfach sagen muss:
Verstecken geht nicht.

Über Jessica Gutsche

Jessica Gutsche ist seit dreieinhalb Jahren Head of Content bei
DIN Media in Berlin, einem Medienhaus, das seit über 100 Jahren
Normen, Standards und technische Informationen publiziert. Davor
hat sie in einem Berliner Wissenschaftsverlag und einer
Verlagsagentur gearbeitet. Sie sitzt auf Podien des Börsenvereins
und denkt laut darüber nach, wie Content strukturiert sein muss,
damit er in zehn Jahren noch funktioniert – nicht nur für
Menschen, sondern auch für Maschinen.

Über Dr. Christina Lauer

Website: christina-lauer.de

LinkedIn: linkedin.com/in/drchristinalauer
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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