Wer in einem Verlag oder einer Bildungsorganisation etwas verändern will, kennt den Moment, in dem die Diskussion endet, bevor sie richtig angefangen hat:
„Das können wir so nicht machen, das entspricht nicht unseren Qualitätsansprüchen."
Danach ist Stille. Gegen Qualität lässt sich schwer argumentieren – vor allem, wenn niemand im Raum genau sagen kann, was damit gemeint ist.
In dieser Wissen2Go-Folge nehme ich mir genau diesen Moment vor. Den Satz habe ich in 20 Jahren Verlags- und Bildungsarbeit in zahlreichen Meetings gehört und dann meistens dieselbe Rückfrage gestellt:
Was heißt Qualität hier konkret – für dich, für deinen Bereich, für das Unternehmen? Und woran würde ein Kunde das überhaupt merken?
Solange die Antwort vage bleibt, wird Qualität zum Blocker, gegen den niemand ankommt. Sobald die Kriterien auf dem Tisch liegen, wird daraus eine Frage, die man prüfen kann.
Durch KI wird das noch dringlicher. Wer Inhalte automatisiert erzeugen, prüfen oder ausspielen will, muss einer Maschine erklären, was ein gutes Ergebnis ist – und merkt dabei, dass vieles von dem, was wir seit Jahren Qualität nennen, nie aufgeschrieben wurde.
Ich sortiere die verschiedenen Arten von Qualität. Und ich zeige, wie man das eigene Qualitätsverständnis explizit macht.
Über Dr. Christina Lauer:
Ich unterstütze Verlage und Bildungsunternehmen dabei, Content- Prozesse und Menschen fit zu machen für das KI-Zeitalter.
Mehr über mich auf meiner Website christina-lauer.de
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